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Fahrschein mit Kreditkarte ohne Aufpreis

geschrieben von: Anbeku

Datum: 07.01.18 17:32

[www.pro-bahn.de]
"Per Gesetz ist das Zahlungsmittelentgelt für Zahlungen mit Girokarte, Visa- und Mastercard ab 13. Januar verboten. Die DB verzichtet bereits seit dem 10. Dezember darauf, und dies auch für weitere Kreditkartentypen."

Man darf sicherlich geteilter Meinung sein über Kreditkarten und deren Gebühren. Das die DB für Zahlungen mit Kreditkarte Gebühren verlangte mit den hohen Gebühren als Rechtfertigung, aber mit der Bahncard mit integrierter Kreditkarte selber bei den Zahlungsgebühren abgesahnt hat, habe ich immer als Doppelmoral empfunden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.01.18 17:33.

Re: Fahrschein mit Kreditkarte ohne Aufpreis

geschrieben von: luchs

Datum: 07.01.18 17:36

Warum denkst Du dass die Bahn bei der eigenen Kreditkarte die Gebühren bekommen hat? Die Bahn ist weder eine Bank, noch ein Processor noch eine Kreditkartenorganisation. Die bekamen die Gebühren.

Die Gebühren sind übrigens per EU Regelung schon seit über einen Jahr gekappt. Das haben nur so manchen noch nicht weitergegeben.

Luchs.

Re: Fahrschein mit Kreditkarte ohne Aufpreis

geschrieben von: Anbeku

Datum: 07.01.18 17:48

luchs schrieb:
Warum denkst Du dass die Bahn bei der eigenen Kreditkarte die Gebühren bekommen hat? Die Bahn ist weder eine Bank, noch ein Processor noch eine Kreditkartenorganisation. Die bekamen die Gebühren.
Die werden die Bahn bonuspunkte nicht aus reiner Menschenliebe verteilen. Diese ganzen "gebrandeten" Kreditkarten mit Bonusfunktion wie von Payback, Amazon usw würden einen nicht hinterhergeschmissen werden, wenn da kein lukratives Geschäftsmodell hinterstehen würde.

Re: Fahrschein ohne Kreditkarte werden schneller teurer

geschrieben von: BR752

Datum: 07.01.18 19:20

Anbeku schrieb:
[www.pro-bahn.de]
"Per Gesetz ist das Zahlungsmittelentgelt für Zahlungen mit Girokarte, Visa- und Mastercard ab 13. Januar verboten. Die DB verzichtet bereits seit dem 10. Dezember darauf, und dies auch für weitere Kreditkartentypen."

Nehmen die Kreditkartenherausgeber nun auch keine Gebuehren mehr oder wer zahlt jetzt die anfallenden Gebuehren bei der DB?


BR752

http://www.wohlfuehlbahnhoefe.de/img2214_m1.jpg
BR752 schrieb:
Anbeku schrieb:
[www.pro-bahn.de]
"Per Gesetz ist das Zahlungsmittelentgelt für Zahlungen mit Girokarte, Visa- und Mastercard ab 13. Januar verboten. Die DB verzichtet bereits seit dem 10. Dezember darauf, und dies auch für weitere Kreditkartentypen."

Nehmen die Kreditkartenherausgeber nun auch keine Gebuehren mehr oder wer zahlt jetzt die anfallenden Gebuehren bei der DB?

Die Zahlungsgebühren bezahlt der Kunde indirekt über seine Kartengrundgebühr und die anfallenden Zinsen, sprich die Verzinsung für den Kredit wird steigen.

Re: Fahrschein ohne Kreditkarte werden schneller teurer

geschrieben von: Anbeku

Datum: 07.01.18 19:39

BR752 schrieb:
Nehmen die Kreditkartenherausgeber nun auch keine Gebuehren mehr oder wer zahlt jetzt die anfallenden Gebuehren bei der DB?
Ich denke die werden über die Preise umgelegt wie bisher auch bei allen anderen Zahlungsmitteln. Selbst Bargeldhaltung kostet, dann das leeren und zur Bank bringen macht auch niemand kostenlos.

Re: Fahrschein mit Kreditkarte ohne Aufpreis

geschrieben von: luchs

Datum: 07.01.18 20:19

Ich glaube, da purzelt einiges Durcheinander.

Im Ausgangsposting ging es um die hohen Interbanken-Gebühren, wegen derer Händler häufig Kreditkarten abgelehnt hatten oder wie im Fall der DB Extra Gebühren verlangt haben.

Das hat rein gar nichts mit irgendwelchen Vielfahrer / Sammler oder sonstwas Punkten zu tun, die Marketinginstrumente zur Bindung von Kunden sind.

Luchs.

Re: Fahrschein ohne Kreditkarte werden schneller teurer

geschrieben von: D.

Datum: 07.01.18 20:42

ReneRomann schrieb:
Die Zahlungsgebühren bezahlt der Kunde indirekt über [...] die anfallenden Zinsen, sprich die Verzinsung für den Kredit wird steigen.
In Deutschland sind die wenigsten als solche bezeichneten Kreditkarten auch tatsaechlich solche. Fast alle sind eigentlich Chargekarten, bei denen der eingeraeumte Kredit nur sehr kurzfristig gewaehrt und nicht verzinst wird.

Re: Fahrschein mit Kreditkarte ohne Aufpreis

geschrieben von: D.

Datum: 07.01.18 20:47

luchs schrieb:
Ich glaube, da purzelt einiges Durcheinander.

Im Ausgangsposting ging es um die hohen Interbanken-Gebühren, wegen derer Händler häufig Kreditkarten abgelehnt hatten oder wie im Fall der DB Extra Gebühren verlangt haben.

Das hat rein gar nichts mit irgendwelchen Vielfahrer / Sammler oder sonstwas Punkten zu tun, die Marketinginstrumente zur Bindung von Kunden sind.
Klar hat das miteinander zu tun. Je hoeher die Gebuehren sind, die der Kartenausgeber vom Haendler kassiert, desto grosszuegiger kann er (der Ausgeber) mit den Goodies fuer den Kunden (Meilen, Punkte, Cashback) sein. Gleichzeitig steigt bei solchen hohen Gebuehren die Versuchung des Haendlers, diese in Form eines Zahlungsmittelentgeltes auf den Kunden abzuwaelzen.

Somit ist die Deckelung der Gebuehren ein zweischneidiges Schwert fuer den Kunden: Einerseits muss er nun kein zusaetzliches Entgelt mehr gewaertigen. Andererseits bekommt er weniger Goodies; die Zahl der Bahn-Punkte pro Euro Umsatz wurde ja entsprechend schon verringert.
D. schrieb:
ReneRomann schrieb:
Die Zahlungsgebühren bezahlt der Kunde indirekt über [...] die anfallenden Zinsen, sprich die Verzinsung für den Kredit wird steigen.
In Deutschland sind die wenigsten als solche bezeichneten Kreditkarten auch tatsaechlich solche. Fast alle sind eigentlich Chargekarten, bei denen der eingeraeumte Kredit nur sehr kurzfristig gewaehrt und nicht verzinst wird.
Richtig - wobei es ja selbst bei den Charge-Karten eine Kartengrundgebühr gibt, die der Kunde an die kartenausgebende Stelle bezahlen muss. Und die wird dann halt steigen -oder- die Banken schaffen die Erstattung der Grundgebühr ab einem gewissen Umsatz ab oder heben die Umsatzgrenze an...

Am Ende wird letzten Endes trotzdem wieder der Kunde die Zeche zahlen - egal an wen.

Aufpreis wann und wann nicht?

geschrieben von: HLeo

Datum: 07.01.18 21:02

ProBahn schreibt: "... Nachdem die DB 2014 ein Zahlungsmittelentgelt für viele Kreditkartenzahlungen eingeführt hatte, ..." (Hervorhebung von mir)
"Viele" heißt also "nicht alle".

Ich kaufe so manches Mal meinen Fahrschein in Köln am DB-Automaten. Mal ist eine VRS-Tageskarte, mal eine NRW-Tageskarte.
Früher nahm ich dafür meine EC(*)-Karte. Irgendwann wurde es mir zu dumm, auf nicht-treffergenauen Patsch-Bildschirmen auch noch zu erklären, dass ich nicht mit dem (leeren) Geldkarten-Chip sondern mit der originären Kartenfunktion zahlen will.
Seitdem nehme ich die Visa-Karte. Das erwies sich als bemerkbar einfacher.
Nie zahlte ich eine Kreditkarten-Gebühr. Auch nicht vor wenigen Wochen - also 2017, deutlich nach 2014.

Wofür nahm/nimmt(?) die DB "Zahlungsentgelt" und wofür nicht?

Re: Fahrschein mit Kreditkarte ohne Aufpreis

geschrieben von: Anbeku

Datum: 07.01.18 21:19

D. schrieb:
Klar hat das miteinander zu tun. Je hoeher die Gebuehren sind, die der Kartenausgeber vom Haendler kassiert, desto grosszuegiger kann er (der Ausgeber) mit den Goodies fuer den Kunden (Meilen, Punkte, Cashback) sein. Gleichzeitig steigt bei solchen hohen Gebuehren die Versuchung des Haendlers, diese in Form eines Zahlungsmittelentgeltes auf den Kunden abzuwaelzen.

Somit ist die Deckelung der Gebuehren ein zweischneidiges Schwert fuer den Kunden: Einerseits muss er nun kein zusaetzliches Entgelt mehr gewaertigen. Andererseits bekommt er weniger Goodies; die Zahl der Bahn-Punkte pro Euro Umsatz wurde ja entsprechend schon verringert.
Der Kunder hat davon realistisch betrachtet nie etwas, da er ja nur einen Teil der völlig überzogenen Gebühren als Goodies bekommt und die Gebühren bezahlt ja ohnehin er. Die Frage ist nur ob es nur auf die Kredtkartentenzahler oder auf alle umgelegt wird.

Das Geschäftsmodell ist in etwa so, als ob ein Einbrecher ankündigt, in einer WG einzubrechern und jedem Bewohner 10% des dabei zu erbeutenden Diebesgutes gegen die Aushändigung des Wohnungsschüssel anbietet.

Re: Aufpreis wann und wann nicht?

geschrieben von: Jürgen Lerch

Datum: 07.01.18 21:29

Hallo,

das Zahlungsmittelentgelt fiel dann an, wenn Du eine (Fern-?)Fahrkarte für mindestens 50 Euro gekauft hast.

Viele Grüße

Jürgen

Re: Aufpreis wann und wann nicht?

geschrieben von: MiPla

Datum: 07.01.18 21:30

Moin zusammen.


HLeo schrieb:
...
Seitdem nehme ich die Visa-Karte. Das erwies sich als bemerkbar einfacher.
Nie zahlte ich eine Kreditkarten-Gebühr. Auch nicht vor wenigen Wochen - also 2017, deutlich nach 2014.

Wofür nahm/nimmt(?) die DB "Zahlungsentgelt" und wofür nicht?
Ein Kreditkartenentgelt wurde nur beim Online-einsatz über 50 € verlangt, da dort die Karte selbst nicht geprüft wurde sondern nur Kartendaten. Da dies ein recht betrugsanfälliges Verfahren ist zieht das zusätzliche Entgelte bei Stornierungen usw nach sich, die die DB Ag nicht gerne aus ihrem Gewinn tragen wollte.

Beim Einsatz am Automaten (mit Pin?) wird dagegen die physische Karte geprüft , damit war keine zusätzliches Zahlungsentgelt notwendig.

Edit: Orthografie

Viele Grüße

Michael Platen




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.01.18 21:32.

Re: Aufpreis wann und wann nicht?

geschrieben von: 750 003-6

Datum: 07.01.18 21:32

Hallo,

HLeo schrieb:
ProBahn schreibt: "... Nachdem die DB 2014 ein Zahlungsmittelentgelt für viele Kreditkartenzahlungen eingeführt hatte, ..." (Hervorhebung von mir)
"Viele" heißt also "nicht alle".
richtig, betroffen waren nur Fernverkehrsfahrkarten und nur ab einem Betrag von 50 EUR, bis 49,99 EUR fiel keine Gebühr an. Diese Regelung dürfte für PayPal-Zahlungen immer noch gelten.
Hin- und Rückfahrt wurden (werden?) nicht getrennt berücksichtigt - sprich: Beträgt der Preis für eine einfache Fahrt weniger als 50 EUR und für Hin- und Rückfahrt mehr als 50 EUR, wäre es ziemlich dumm, Hin- und Rückfahrt in einem Vorgang zu kaufen. Ich erinnere mich noch an einen Kauf im Reisezentrum, bei dem der Reise"berater" mir natürlich nichts von dieser Möglichkeit erzählt hat und auch nicht verstehen wollte, weshalb ich unbedingt auf zwei getrennte Buchungen bestand.

Viele Grüße von 750 003-6

ZME nicht nur online

geschrieben von: 750 003-6

Datum: 07.01.18 21:36

Hallo,

MiPla schrieb:
Ein Kreditkartenentgelt wurde nur beim Online-einsatz über 50 € verlangt, da dort die Karte selbst nicht geprüft wurde sondern nur Kartendaten.
das stimmt so nicht, das Entgelt wurde auch beim Kauf am Automaten und im Reisezentrum erhoben.

Viele Grüße von 750 003-6

Re: Aufpreis wann und wann nicht?

geschrieben von: D.

Datum: 07.01.18 21:40

MiPla schrieb:
Beim Einsatz am Automaten (mit Pin?) wird dagegen die physische Karte geprüft , damit war keine zusätzliches Zahlungsentgelt notwendig.
Nein, das Zahlungsmittelentgelt war unabhaengig vom Vertriebskanal.

Uebrigens wurde es, entgegen der AGB, auch beim Kauf von Gutscheinen verlangt.

Vielen Dank für Eure Antworten

geschrieben von: HLeo

Datum: 07.01.18 22:53

Vielen Dank für Eure Antworten!

Ich habe nach Euren Antworten meine Kreditkarten-Abrechnungen von 2017 durchgesehen. Damals kaufte ich tatsächlich auch Fernfahrkarten per Kreditkarte.
Darunter fand ich eine (1) von DB-Fernverkehr mit einem Betrag über 50€. Auf dem dazugehörigen Beleg (Fahrscheinabrechnung) der DB fand ich dann tatsächlich ein Zahlungsentgelt von 0,75€.

Damit ist meine Frage von Euch erschöpfend beantwortet. Nochmals vielen Dank!

Re: Fahrschein mit Kreditkarte ohne Aufpreis

geschrieben von: agw

Datum: 07.01.18 23:33

Anbeku schrieb:
[www.pro-bahn.de]
"Per Gesetz ist das Zahlungsmittelentgelt für Zahlungen mit Girokarte, Visa- und Mastercard ab 13. Januar verboten. Die DB verzichtet bereits seit dem 10. Dezember darauf, und dies auch für weitere Kreditkartentypen."


Hat die DB die Gebühren wirklich für alle KK-Typen aufgegeben? Warum? Kostenlos müssen doch nur private Mastercards und VISAs sein, oder?
Für Amex und geschäftliche VISA/Mastercard-Karten darf man weiterhin Gebühren nehmen. Ich hatte damals die BB auch so verstanden, dass das so ist und die Gebühren dort weiterhin erhoben werden.

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