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Blacky007 schrieb:

meine Vermutung wie man weiter baut:
1. man stellt die Tagebautunnelbereich komplett fertig
2. man legt auf den Bereich des fertigen Tagbautunnels die Rheintalstrecke um das man das Baufeld unter dem die Maschine steht komplett trocken und frei legen kann.
3. man macht in einer offenene Baugrube den Tunnel dort fertig und schafft die TVM aus dem "Weg"
4. dann legt man die Rheintalstrecke auf den neuen Tunnel zurück und geht erst dann mit der zweiten Maschine weiter bzw. macht das Reststück auf der anderen Seite ebenfalls im Tagebau von oben.
Dir ist aber klar, wie lange das dauert bis wieder Züge drüber fahren können ?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:08:15:23:36:00.
Ortenauer schrieb:

Blacky007 schrieb:

meine Vermutung wie man weiter baut:
1. man stellt die Tagebautunnelbereich komplett fertig
2. man legt auf den Bereich des fertigen Tagbautunnels die Rheintalstrecke um das man das Baufeld unter dem die Maschine steht komplett trocken und frei legen kann.
3. man macht in einer offenene Baugrube den Tunnel dort fertig und schafft die TVM aus dem "Weg"
4. dann legt man die Rheintalstrecke auf den neuen Tunnel zurück und geht erst dann mit der zweiten Maschine weiter bzw. macht das Reststück auf der anderen Seite ebenfalls im Tagebau von oben.
Dir ist aber klar, wie lange das dauert bis wieder Züge drüber fahren können ?

das erste ist das man die TBM einbotiniert wie geplant und die Strecke wiederherrichtet.
danach kommen meine erwähnten Schritte
Blacky007 schrieb:

Ortenauer schrieb:

Blacky007 schrieb:

meine Vermutung wie man weiter baut:
1. man stellt die Tagebautunnelbereich komplett fertig
2. man legt auf den Bereich des fertigen Tagbautunnels die Rheintalstrecke um das man das Baufeld unter dem die Maschine steht komplett trocken und frei legen kann.
3. man macht in einer offenene Baugrube den Tunnel dort fertig und schafft die TVM aus dem "Weg"
4. dann legt man die Rheintalstrecke auf den neuen Tunnel zurück und geht erst dann mit der zweiten Maschine weiter bzw. macht das Reststück auf der anderen Seite ebenfalls im Tagebau von oben.
Dir ist aber klar, wie lange das dauert bis wieder Züge drüber fahren können ?

das erste ist das man die TBM einbotiniert wie geplant und die Strecke wiederherrichtet.
danach kommen meine erwähnten Schritte

Erscheint mir unlogisch. Warum die TBM einbetonieren, wenn die Gleise darüber sowieso verlegt werden ?
Blacky007 schrieb:

meine Vermutung wie man weiter baut:
1. man stellt die Tagebautunnelbereich komplett fertig
2. man legt auf den Bereich des fertigen Tagbautunnels die Rheintalstrecke um das man das Baufeld unter dem die Maschine steht komplett trocken und frei legen kann.
3. man macht in einer offenene Baugrube den Tunnel dort fertig und schafft die TVM aus dem "Weg"
4. dann legt man die Rheintalstrecke auf den neuen Tunnel zurück und geht erst dann mit der zweiten Maschine weiter bzw. macht das Reststück auf der anderen Seite ebenfalls im Tagebau von oben.
So ähnliche Gedanken hatte ich auch...
Zu 2. sehe ich ein Problem: Wie dichtet man den die Baugrube unter dem Tunnelfragment ab? Bei den Trogbauwerken hat man das gemacht bevor man das Wasser abgepumpt hat.

Ich hätte noch als Variante:
- jetzt während der Sperrpause im Querungsbereich Weströhre einen massiven Betondeckel erstellen
- Weströhre wie geplant fertig zu stellen.
- Herstellung der Querschläge zwischen Ost und Weströhre bis zu den nördlichen Zielschächten
- Inbetriebnahme Weströhre
- Verschwenkung der Bestandstrasse (eventuell nur eingleisig) zur Freiräumung einer offenen Baugrube
- Fertigstellung Oströhre in offener Bauweise
- Rückverlegung Bestandstrasse
Ortenauer schrieb:

Erscheint mir unlogisch. Warum die TBM einbetonieren, wenn die Gleise darüber sowieso verlegt werden ?
Weil es noch etwas dauert bis man die Trasse verschieben könnte
Tunnel36 schrieb:

Blacky007 schrieb:

meine Vermutung wie man weiter baut:
1. man stellt die Tagebautunnelbereich komplett fertig
2. man legt auf den Bereich des fertigen Tagbautunnels die Rheintalstrecke um das man das Baufeld unter dem die Maschine steht komplett trocken und frei legen kann.
3. man macht in einer offenene Baugrube den Tunnel dort fertig und schafft die TVM aus dem "Weg"
4. dann legt man die Rheintalstrecke auf den neuen Tunnel zurück und geht erst dann mit der zweiten Maschine weiter bzw. macht das Reststück auf der anderen Seite ebenfalls im Tagebau von oben.
So ähnliche Gedanken hatte ich auch...
Zu 2. sehe ich ein Problem: Wie dichtet man den die Baugrube unter dem Tunnelfragment ab? Bei den Trogbauwerken hat man das gemacht bevor man das Wasser abgepumpt hat.

in dem man vom Zielschacht hinter der TVM 2-3m unterhalb Bohrungen unter die TVM hindurch macht und so unter der TVM einen Betonklotz installiert. sind ja "nur" 15-20m Breite an die man nicht direkt von oben rankommmt.


Tunnel36 schrieb:

Ich hätte noch als Variante:
- jetzt während der Sperrpause im Querungsbereich Weströhre einen massiven Betondeckel erstellen
- Weströhre wie geplant fertig zu stellen.
- Herstellung der Querschläge zwischen Ost und Weströhre bis zu den nördlichen Zielschächten
- Inbetriebnahme Weströhre
- Verschwenkung der Bestandstrasse (eventuell nur eingleisig) zur Freiräumung einer offenen Baugrube
- Fertigstellung Oströhre in offener Bauweise
- Rückverlegung Bestandstrasse

ich würde als Tunnelbauer die Zone dort nicht mit einer anderen TVM tangieren - wenn das eine Wasserlinse oder ein Grundwasserstrom war der zu Auswaschungen geführt hat dann bleibt man da weg und riskiert keine zweite Maschine zu verlieren.

Ortenauer schrieb:

Erscheint mir unlogisch. Warum die TBM einbetonieren, wenn die Gleise darüber sowieso verlegt werden ?

damit der Verkehr so schnell wie möglich wieder laufen kann!



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:08:16:00:20:20.
Blacky007 schrieb:
ich würde als Tunnelbauer die Zone dort nicht mit einer anderen TVM tangieren - wenn das eine Wasserlinse oder ein Grundwasserstrom war der zu Auswaschungen geführt hat dann bleibt man da weg und riskiert keine zweite Maschine zu verlieren.
Wenn das die Ursache war klar, das muss man untersuchen.
Die Stelle ist aber einige Meter entfernt und es gibt noch viele andere Möglichkeiten die als Ursache in Betracht kommen

Re: Pressekonferenz ab 14:00Uhr im Livestrem?

geschrieben von: leofink

Datum: 16.08.17 05:18

Opawarlokführer schrieb:

Bronnbach Bhf schrieb:

Opawarlokführer schrieb:
Betonverfüllung mit "Aufgabe der TVM" heißt für mich, dass das Teil mit eingegossen wird.

Nein. Man überlegt, einen 50m langen Abschnitt des fertigen Tunnels der Oströhre direkt hinter der TBM komplett mit Beton zu verfüllen. Damit wäre der Tunnel stabilisiert, und der verbleibende Teil des Tunnels wird dann vom südlichen Zielschacht bergmännisch in Angriff genommen. Bei erreichen der TBM wird diese dann "von vorne" demontiert. Das Schild der TBM verbleibt im Tunnel und wird in die Tunnelschale dauerhaft integriert/verbaut. Im Anschluss wird der (dahinter liegende) mit beton verfüllte Abschnitt bergmännisch durchbruchen. Das Verfüllen geht schneller, keine Frage. Aber man hat keine stabilisierende Tragplatte an der Oberfläche. Das Risiko eines erneuten Einbruchs auch beim bergmännsichen Vortrieb bliebe. Würde man dagegen mittels Deckelbauweise erstmal ein Rahmenbetonbauwerk (Bohrpfähle plus Deckel) über den bestehenden Tunnel und die TBM bauen, wäre die Rheintalbahn dauerhaft stabilisert. Würde nur etwa 2 Wochen länger dauern...

Hmmm...hat sich für mich anders angehört.
Die Frage eines Pressevertreters, ob damit die TVM mit einbetoniert würde, wurde mit den Worten "Ja, die würde aufgegeben" beantwortet.
Oder habe ich mich da verhört?
Ich meine...das Ding ist 80m lang. Wenn die undichte Stelle direkt hinter dem Schild ist, liegen die 60-70m hinter dem Bohrkopf klar im Beton?

Hallo
Die Frage ist, ob aufgegeben = Voll eingiessen gleichzusetzen ist!
Die undichte Stelle muss wohl hinter dem Schild sein. Denn die Bohrmaschine, stützt sich wohl auf die fertiggestellten Tübbinge:
[flic.kr]
Ich nehme an, die dort eingesetzte Maschine wird in etwa der Eppenbergmaschine ähneln von der die Bilder stammen.
Somit sind die Vortriebspressen ein wenig länger als der Tübbingring:
[flic.kr]
Und die Kräfte sind nicht zu unterschätzen.
Hier übrigens der eingebaute Schlussstein eines Tübbings, der rote Herr steht drauf:
[flic.kr]
und hier Tübbinge in Natura, mit Schlussstein:
[flic.kr]

Dass die Tunnelbauer nun anderes zu Tun haben, als die teils blödsinnigen bis teils depperten Fragen irgendwelcher Journalisten zu beantworten, sollte auch klar sein.

Und dass der Herrenberg nichts damit zu tun hat auch. Man fragt auch nicht VW in Wolfsburg an, wenn mit einem Golf ein Unfall passiert!
Gruss Leo



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:08:16:05:19:27.

Re: Pressekonferenz ab 14:00Uhr im Livestrem?

geschrieben von: monza30

Datum: 16.08.17 11:14

leofink schrieb:
Und dass der Herrenberg nichts damit zu tun hat auch. Man fragt auch nicht VW in Wolfsburg an, wenn mit einem Golf ein Unfall passiert!

ich will jetzt garnicht behaupten dass Herrenknecht auch da seine Finger drin hat, aber.... ja, man wird auch in Wolfsburg nachfragen wie man es geschafft hätte, einem Fuhrunternehmen ein paar "Gölfe" anzudrehen wenn man eigentlich ein paar 3,5Tonner bräuchte.....

wegen 60m baut man keine TBM auf

geschrieben von: ThomasR

Datum: 16.08.17 13:28

Und mehr fehlt nicht mehr am Tunnel.

Re: wegen 60m baut man keine TBM auf

geschrieben von: Tunnel36

Datum: 16.08.17 14:03

ThomasR schrieb:

Und mehr fehlt nicht mehr am Tunnel.

Normalerweise nicht, da gebe ich Dir recht.
Aber unter diesen Umständen eine Grundwasserwanne ohne lange Sperrung der RTB schlecht bauen zu können konnte das dennoch sinnvoll sein.

Re: wegen 60m baut man keine TBM auf

geschrieben von: Winnie

Datum: 16.08.17 15:10

Eine Strophe des bekannten Badner Liedes muss nun leicht geändert werden:

Zu Karlsruh’ ist die Residenz,
in Mannheim die Fabrik.
In Rastatt baut man Tunnel
mit völlig mangelndem Geschick....

Re: Pressekonferenz ab 14:00Uhr im Livestrem?

geschrieben von: DeMorpheus

Datum: 16.08.17 17:08

Moin,

das hast du wohl nicht ganz richtig verstanden: Durch den Schild geschützt ist nur der Bereich unmittelbar hinter dem Bohrkopf, das sind ein paar Meter. Noch unter diesem Schild werden die Tübbings (ohne l) zu Ringen zusammengesetzt und später, wenn der Schild weg ist, mit Beton hinterfüllt. Zwischen Schild und dort, wo der Beton schon ausgehärtet ist und die Röhre ihre endgültige Stabilität hat, trägt sich also ein kurzer Abschnitt des umgebenden Materials selbst oder nur durch weichen Beton gestützt.
Die ganze hinter dem Bohrschild an der Tunnelvortriebsmaschine verbaute Technik ist auf mehreren Gestellen verbaut (hier glaube ich zwei) und fährt schon durch die fertige Tübbingröhre, hat also einen entsprechend kleineren Querschnitt als der Bohrkopf. In dem Bereich ist natürlich weder die Maschine besonders geschützt noch stützt sie den Tunnel, und irgendwo da hat wohl der Einsturz stattgefunden.

Grüße,
DeMorpheus

Kommentare bei Youtube

geschrieben von: Klaus am Zuge

Datum: 16.08.17 19:16

Beim Youtube-Video "Die Tunnelvortriebsmaschine im Tunnel Rastatt [TIMELAPSE]" [www.youtube.com] finde ich folgendes in den Kommentaren:

<zitat>
Trainboy 111143146 1 month ago
das Gleis bei Rastatt Süd beim überfahren der Tunnel wird auch immer schlimmer. es wackelt immer mehr

Bahnprojekt Karlsruhe—Basel 4 weeks ago
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden die Information an die zuständige Stelle im Unternehmen weiterleiten.
</zitat>

Re: Kommentare bei Youtube

geschrieben von: Tunnel36

Datum: 16.08.17 21:30

Vor vier Wochen gab es da noch keine Tunnels, schon gar keine zwei...

Zurück zur Realität

geschrieben von: woever

Datum: 17.08.17 12:32

Nach den vielen Spekulationen mal zurück zur Realität.

Wie sieht es an der Schadensstelle aus? Nach einigen Meldungen hier scheint ja die Aktion mit der Auffüllung des Untergrundes mit Beton angeschlossen. Ich konnte durch die Webcam am Südportal in den letzten beiden Tagen auch immer wieder Transportbetonfahrzeuge erkennen. Wie lange braucht jetzt diese große Meine an Beton zum Aushärten bis sie tragfähig ist?
Sind an der Bahnstrecke schon Aktivitäten erkennbar, werden die "krummen" Schienen demontiert und der Schotter und der Unterbau abgetragen und erneuert?
Vielen Dank für sachdienliche Hinweise von den Kollegen die vor Ort oder in der Nähe sich aufhalten.

Gruß
woever

Re: Kommentare bei Youtube

geschrieben von: Klaus am Zuge

Datum: 17.08.17 13:01

Tunnel36 schrieb:
Vor vier Wochen gab es da noch keine Tunnels, schon gar keine zwei...
Asche auf mein Haupt. Die Angaben bei wikipedia legen 300 Meter Vortrieb pro Monat nahe.
Wenn denn die genannte Beobachtung denn wirklich der Tatsache entspricht, dann eher aus bauvorbereitenden Gründen wie Grundwassermanagement und Abkühlung.
Oder strahlt eine Röhre im Bau Bodeninstabilität weit seitlich aus?

Re: Kommentare bei Youtube

geschrieben von: monza30

Datum: 17.08.17 14:29

Tunnel36 schrieb:

Vor vier Wochen gab es da noch keine Tunnels, schon gar keine zwei...


muss es ja auch garnicht. Wer sagt denn, dass der Einsturz nicht auch völlig ohne den Baubetrieb hätte passieren können?

*spekulatiustüte-auf*
Ein genügend großer Hohlraum in der Nähe der Baustelle ist zusamengefallen und das Material nachgerutscht.... darauf würden dann die bemerkten "Rüttler" durchaus hinweisen, wenn die Gleislage etwas verändert wurde dadurch.
Dass die Bohrmaschine
/die Bauarbeiten jetzt die Sache beschleunigt haben oder dann doch die Ursache für den "plötzlichen" Einsturz waren, bleibt davon mal unberührt. Gibt ja in der Baugeschichte viele Beispiele, in denen Hohlräume im Untergrund sich erst spät bemerkbar machten....
*spekulatiustüte-zu*

Re: Kommentare bei Youtube

geschrieben von: Karle

Datum: 17.08.17 22:01

Bereits am 03.08 gab es im Bereich Rastatt Süd gegen 16.30 Uhr eine eingleisige Sperrung der Rheintalbahn. Dadurch fielen unter anderem ein RE KA-OG aus und ein oder zwei Umläufe der S7 wurden in RA bzw. BAD gebrochen. Als Grund dafür war eine Gleisverwerfung genannt worden.

Kretschmann, dicker Hals

geschrieben von: ThomasR

Datum: 19.08.17 08:31

MP Kretschmann hat im Wocheninterview in SWR1 erklärt, dass man bei der Bahn, besonders, wenn man es mit anderen Ländern vergleicht, angesichts der Unfähigkeit hier, schon mal einen dicken Hals kriegen kann.

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