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Angemeldet: -

Re: Grenzzeichenfrei

geschrieben von: Kabelcontainer

Datum: 01.07.17 10:44

M 262 schrieb:

Kabelcontainer schrieb:

Es geht bei der Grenzzeichen frei Meldung um das Grenzzeichen an der Zugspitze.
Vor lauter, ich schreibe jetzt mal "begrenzt sinnvollen" Meldungen und dem dazu gehörigen stumpfsinnigen Geschreibsel sollte man sich dort wohl besser auf die Einstellung von Weichen und Fahrstraßen konzentrieren...

Ähm ich weiß zwar nicht was Du jetzt kritisieren willst? Ich habe auf Railchris seine Frage geantwortet. Seine Frage hatte nichts mit dem Unfall selbst zu tun.

Gruss Kabelcontainer, Tf bei Cargo, Railion, Railion Logistics, Schenker, Schenker Rail, Cargo 2.0


Die Bahn hat einen Wert von 120 Mrd. und Mehdorn will sie für 7 Mrd unbedingt an den Russen verkaufen. Warum wohl? Schon mal was von streikenden russischen Lokführern gehört? Die werden vorher erschossen und Ruhe ist!

Urban Priol




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:07:01:10:47:03.

Re: Sichtfeld..

geschrieben von: Sf-Taste

Datum: 01.07.17 12:15

M 262 schrieb:

Ermenrich schrieb:

Wenn es keinen zusätzlichen Posten und keine technische Gleisfreimeldung gibt, gibt es kein "außerhalb des Fdl Sichtfeldes".
Sehr kühne Behauptung...

Nennt sich dann "ständig nicht einsehbar". Für diesen Abschnitt ist dauerhaft die "mittelbare Fahrwegprüfung" anzuwenden. Solch ein Abschnitt ist auch bei einem der Stellwerke, auf dem ich geprüft bin, vorhanden.

Re: Sichtfeld..

geschrieben von: dLichti

Datum: 01.07.17 12:53

Sf-Taste schrieb:
Für diesen Abschnitt ist dauerhaft die "mittelbare Fahrwegprüfung" anzuwenden.
Mag ja sein, dass das alles in irgendwelchen Regelwerken so gefordert wird. Aber Vorschriften machen noch keine Tatsachen. Sonst könnte ich ja vorschreiben, dass alle Züge pünktlich sind und plötzlich gäbe es keine Verspätungen mehr.

Re: Grenzzeichenfrei

geschrieben von: Teletrabi

Datum: 01.07.17 13:02

Zitat:
Zum anderen lässt man bei Gz Kreuzung gerne in ein einfahren, weil der Fdl dann in Gleis 2 den Zugschluß besser einsehen kann. Nachts wird man auch mal angefunkt, dann muss man beim Gegenzug quasi die Vollständigkeitsmeldung abgeben. Zumindestens das Schlussscheiben drauf sind, was dem ja dann nahe kommt.

...halten dann immer beide Züge vor ihren ASig und begucken sich erst gegenseitig den A*sch?
Oder wie stellt an sicher, dass die Strecke dann frei ist, bevor ausgefahren bzw. erst recht durchgefahren wird?
Oder hat die Strecke dann doch wieder Achszähler auch bei mechanischem Stellwerk?

Und wie macht man es bei etwaigen Überholungen, bevor der zweite Zug Einfahrt durch den potentiell belegten Weichenbereich bekomt?

Re: Grenzzeichenfrei

geschrieben von: lkf

Datum: 01.07.17 13:09

Auszug aus dem Streckenbuch:

Meldungen des Triebfahrzeugführers
Nach Einfahrt eines Zuges, der zur Kreuzung oder Überholung hält, meldet der Tf durch Signal Zp 12 bzw. GSM-R
Zugfunk, dass die Zugspitze grenzzeichenfrei steht.


Es ist nirgends vom Zugschluss die Rede.

Re:Frontalzusammenstoß sieht anders aus.

geschrieben von: Bergmensch

Datum: 01.07.17 13:20

Nach betrachten der Bilder auf der Feuerwehrseite gehe ich nicht von einen Frontalzusammenstoß aus, sondern von einen Auffahrunfall eines Doppelbespanten Güterzuges auf einen stehenden oder ausfahrenden Güterzug im selben Gleis aus. Die beiden Lokomotiven haben am Zugschluß des vorderen Zuges kräftig aufgeräumt und etliche Wagen und Container zu den Seiten verteilt.
Dazu spricht auch die Signalstellung hier im Thread. Enfahrsignal Hp1 mir Vr1 für die Ausfahrt. Bloß die Ausfahrt stand für den vorherigen Zug, ähnlich dem Auffahrunfall Weihnachten 1939 in Gentin.
So nun schlagt mich.

Gruß von ganz oben der Bergmensch.

Diese These braust Du nicht weiter verfolgen.

geschrieben von: LoneStarr27

Datum: 01.07.17 13:43

Bergmensch schrieb:

Nach betrachten der Bilder auf der Feuerwehrseite gehe ich nicht von einen Frontalzusammenstoß aus, sondern von einen Auffahrunfall eines Doppelbespanten Güterzuges auf einen stehenden oder ausfahrenden Güterzug im selben Gleis aus. Die beiden Lokomotiven haben am Zugschluß des vorderen Zuges kräftig aufgeräumt und etliche Wagen und Container zu den Seiten verteilt.
Dazu spricht auch die Signalstellung hier im Thread. Enfahrsignal Hp1 mir Vr1 für die Ausfahrt. Bloß die Ausfahrt stand für den vorherigen Zug, ähnlich dem Auffahrunfall Weihnachten 1939 in Gentin.
So nun schlagt mich.

Die beteiligten Züge waren 42597 Antwerpen - Maschen und 42757 Helsingborg - Krefeld. Mache doch mal Vorschläge, welchen Laufweg letzterer Zug genommen haben könnte, damit er im Bahnhof Leese-Stolzenau nordwärts im Gleis 1 steht. Auf deine Argumentation mit dem noch für vorausfahrenden Zug Fahrt zeigendem Einfahrsignal gehe ich jetzt nicht ein, weil zu absurd.

Re: Re:Frontalzusammenstoß sieht anders aus.

geschrieben von: Bergmensch

Datum: 01.07.17 14:35

http://up.picr.de/29649505xs.jpg

Dann deute mir mal bitte dieses Bild und erkläre mal wo die Wagen rechts und links neben den Gleis herkommen.
Für mich ist da eindeutig der Zug mit beiden Lokomotiven auf den vorderen Zug aufgefahren.
Auch deuten die jeweilig von dir genannten ungeraden Zugnummern auf die selbe Fahrtrichtung der Züge hin.
Wenn beide Lokomotiven von vorn frontal zusammen gestoßen wären würden sie gegeneinander aufgeklettert sein.
So ist nur die aufgefahrene Lok seitlich ausgebrochen und entgleist wie es bei einer Auffahrt eben passieren kann.

Gruß von ganz oben der Bergmensch.

Re: Re:Frontalzusammenstoß sieht anders aus.

geschrieben von: r1TschARTs

Datum: 01.07.17 14:39

Die entgleisten Wagen gehören zu dem Hectorrail Zug. Der B Cargo Zug hat die Lok vom anderen Zug quasi durch ihre eigenen Wagen geschoben. Nix Doppeltraktion, auch wenn es so aussieht.

Re: Diese These braust Du nicht weiter verfolgen.

geschrieben von: 042 096-8

Datum: 01.07.17 14:48

Richtig ! Nach den bisher gezeigten Fotos hatte der Zug Durchfahrt und ist ca. auf Höhe der A-Sig mit dem anderen Zug zusammengestoßen. Der Fdl wurde mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert. All dies deutet auf die Einfahrt in ein besetztes Gleis hin. Was zu dieser Fehlhandlung geführt hat, müssen die Ermittlungen zeigen, Gewohnheit, Ablenkung ?
Manches erinnert an Walpertskirchen am 08.11.51. Ein Gz mußte außerplanmäßig kreuzen. Die Hilfsperren lagen bereit, der Pz hatte sogar einen schriftlichen Befehl über den abweichenden Fahrweg. Dann mußte der Fdl am Schalter ein Fahrrad annehmen, anschließend routiniert wie immer Einfahrt "gezogen". Es gab hohen Sachschaden und mehrere Tote. Der Fdl erhielt 14 Mon. ohne Bewährung, der Lokführer kam ungeschoren davon, obwohl er eine Mitschuld trug.
Das Grenzzeichen spielt aktuell keine Rolle. Anders war es am 12.08.65 in Lampertheim als der TEE Helvetia aufgeschlitzt wurde. Ein Gz hatte sich nach dem Halt über das Grenzzeichen hinaus gestreckt. In der Ausbildung wurden wir Jahre später immer wieder auf diese Möglichkeit hingewiesen. Der Fdl erhielt 7 Mon. mit Bew.
Bleibt abzuwarten, was sich aktuell ergibt.

Re: Re:Frontalzusammenstoß sieht anders aus.

geschrieben von: ferrovie_italiane

Datum: 01.07.17 15:13

Woher die Wagen wohl kommen? Sind wahrscheinlich vom Berg gefallen. Müsste dir doch aufgefallen sein, als Bergmensch!

Wie kommt man nur auf diese schräge Bahn alternativer Fakten? Von wegen Doppeltraktion auf einen stehenden Zug draufgefahren.

Re: Diese These braust Du nicht weiter verfolgen.

geschrieben von: Schnauz

Datum: 01.07.17 15:27

Hallo zusammen

In der Schweiz waren die mechanischen Stellwerke deutscher Bauart (Jüdel, Bruchsal usw.) mit so genannten mechanischen Belegteinrichtungen (fiktive Gleisfreimeldung) ausgerüstet.
Wenn der Fahrstrassenhebel einer Einfahrt eingestellt wird, wechselt deren Farbscheibe auf rot. Sie bleibt auch rot, wenn der Fahrstrassenhebel wieder zurückgestellt wird. Dadurch wird die Gleisbelegung durch eine Zugfahrt angezeigt und es kann keine weitere Einfahrt mehr in das betreffende Gleis gestellt werden.
Die Farbscheibe wird erst wieder weiss, nachdem eine Ausfahrt eingestellt und anschliessend der Fahrstrassenhebel wieder zurückgestellt wird. Erst jetzt kann wieder eine Einfahrt in das betreffende Gleis gestellt werden.
Sind solche mechanischen Belegteinrichtungen bei den DB-Stellwerken nicht vorhanden?

Gruss
Schnauz

Re: Re:Frontalzusammenstoß sieht anders aus.

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 01.07.17 15:36

Die Wagen links und rechts hat es aus dem Gleis gedrückt. Der HR-Zug stand wohl und die Kollegin hat einen Befehl geschrieben. Nun wurde zwar nirgendwo bisher eine Geschwindigkeit genannt, aber das Kollisionsverhalten der Traxx-Kästen ist nicht so schlecht... irgendwo muss die Energie ja hin.

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]

Was für ein Käse!

geschrieben von: 6083

Datum: 01.07.17 15:36

ferrovie_italiane schrieb:
Wie kommt man nur auf diese schräge Bahn alternativer Fakten? Von wegen Doppeltraktion auf einen stehenden Zug draufgefahren.

Vor allem, wo ja auch so wahnsinnig viele Züge mit Hectorral + SNCB/Lineas in Doppeltraktion gefahren warden (nämlich überhaupt keiner!).

Gruß
Christian

Re: Diese These braust Du nicht weiter verfolgen.

geschrieben von: ChristianMUC

Datum: 01.07.17 16:31

Schnauz schrieb:

Sind solche mechanischen Belegteinrichtungen bei den DB-Stellwerken nicht vorhanden?

Gruss
Schnauz

Selten. Es gibt einige Länderbahnbauformen von mechanischen Stellwerken, die dies verbaut haben (Krauss, Vögele), diese trifft man aber eher im Süden an.

Viele Grüße, Christian
http://www.christianmuc.de/foren/mh-tafel-k.jpg
Mehr oder minder aktuelle Bilder gibt es auf flickr: Fotos | Alben

Re: Diese These braust Du nicht weiter verfolgen.

geschrieben von: WU NE 81

Datum: 01.07.17 17:31

Und was ist wenn der Zug endet und dann als rangierfahrt das Gleis verlässt ? Also ohne daß eine Fahrstraße eingestellt wird, dnn muss man die Belegung ja auch irgendwie von Hand wieder weg nehmen können.

Re: Diese These braust Du nicht weiter verfolgen.

geschrieben von: ChristianMUC

Datum: 01.07.17 17:34

Das ist natürlich möglich, erfordert aber aktives Eingreifen. Dadurch wird eine versehentliche Bedienung des Hauptsignales in bereits belegte Gleise zumindest erschwert. Das Ganze ist explizit keine Gleisfreimeldung, sondern eine Unterstützung des Gedächtnisses.

Viele Grüße, Christian
http://www.christianmuc.de/foren/mh-tafel-k.jpg
Mehr oder minder aktuelle Bilder gibt es auf flickr: Fotos | Alben

Re: Re:Frontalzusammenstoß sieht anders aus.

geschrieben von: WU NE 81

Datum: 01.07.17 17:36

Auf einem anderen Bild sieht man aber auch, daß die Hectorrail Lok am Ende zum Zug hin stark beschädigt ist, weil da die eigenen Wagen aus dem Gleis geworfen wurden.
Und moderne Loks wie die Traxx2 sind extra so konstruiert, daß sie eben nicht gegenseitig aufeinander aufklettern sondern sich ineinander verkeilen und die Energie anderswo abgebaut wird, in dem Fall an den Wagen hinter der Lok.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:07:01:17:38:18.

Re: Diese These braust Du nicht weiter verfolgen.

geschrieben von: BR151-005

Datum: 01.07.17 17:40

Schnauz schrieb:

Hallo zusammen

In der Schweiz waren die mechanischen Stellwerke deutscher Bauart (Jüdel, Bruchsal usw.) mit so genannten mechanischen Belegteinrichtungen (fiktive Gleisfreimeldung) ausgerüstet.
Wenn der Fahrstrassenhebel einer Einfahrt eingestellt wird, wechselt deren Farbscheibe auf rot. Sie bleibt auch rot, wenn der Fahrstrassenhebel wieder zurückgestellt wird. Dadurch wird die Gleisbelegung durch eine Zugfahrt angezeigt und es kann keine weitere Einfahrt mehr in das betreffende Gleis gestellt werden.
Die Farbscheibe wird erst wieder weiss, nachdem eine Ausfahrt eingestellt und anschliessend der Fahrstrassenhebel wieder zurückgestellt wird. Erst jetzt kann wieder eine Einfahrt in das betreffende Gleis gestellt werden.
Sind solche mechanischen Belegteinrichtungen bei den DB-Stellwerken nicht vorhanden?

Gruss
Schnauz

Stellt sich mir die Frage ob diese "mechanische Belegteinrichtung" auch Auswirkungen auf das Einfahrsignal hat.
Kann es dann nicht mehr in Fahrtstellung gebracht werden? Oder kann es schon in Fahrtstellung gebracht werden und diese Rote Farbscheibe
ist lediglich ein Merkhinweis.

Re: Grenzzeichenfrei

geschrieben von: Kabelcontainer

Datum: 01.07.17 20:08

lkf schrieb:

Auszug aus dem Streckenbuch:

Meldungen des Triebfahrzeugführers
Nach Einfahrt eines Zuges, der zur Kreuzung oder Überholung hält, meldet der Tf durch Signal Zp 12 bzw. GSM-R
Zugfunk, dass die Zugspitze grenzzeichenfrei steht.


Es ist nirgends vom Zugschluss die Rede.

Wird aber dennoch gemacht, wenn der Fdl einen dazu auffordert, z.B. wenn nicht einsehbar.

Gruss Kabelcontainer, Tf bei Cargo, Railion, Railion Logistics, Schenker, Schenker Rail, Cargo 2.0


Die Bahn hat einen Wert von 120 Mrd. und Mehdorn will sie für 7 Mrd unbedingt an den Russen verkaufen. Warum wohl? Schon mal was von streikenden russischen Lokführern gehört? Die werden vorher erschossen und Ruhe ist!

Urban Priol

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