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Moin,

gemäß Pressemeldungen von Nasa und NVS Thüringen sind die Fahrplanentwürfe 2018 online. Den für Thüringen habe ich noch nicht gefunden (Edith aber: [www.nvsthueringen.de], aber bei [www.starker-nahverkehr.de] sind die ersten Tabellen da.

Hier nun die Pressemeldungen der beiden.

PM der Nasa:

Ab Dezember 2017: Mehr Züge im Dreieck Halle, Leipzig und Bitterfeld unterwegs

NASA und NVS Thüringen geben Ausblick auf 2018

Fahrgäste können ihre Meinung zum Fahrplan sagen

Mit Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke Erfurt – Bamberg (– München) ändert sich der Fernverkehrsfahrplan in Mitteldeutschland – wie schon 2015 – wieder erheblich. Auch im Eisenbahnnahverkehr sind Anpassungen erforderlich. Darüber informierten heute die Nahverkehrsservicegesellschaften Sachsen-Anhalts – NASA – und Thüringens – NVS – gemeinsam auf einer Pressekonferenz in Halle (Saale).

Vorgestellt wurden die Entwürfe für den Zugfahrplan 2018, der am 10. Dezember 2017 in Kraft tritt. Die Entwürfe werden ab heute schrittweise im Internet veröffentlicht: unter [www.starker-nahverkehr.de] (Sachsen-Anhalt) bzw. [www.nvsthueringen.de] (Thüringen). Bis 26. Februar haben die Fahrgäste in Sachsen-Anhalt und Thüringen Zeit, sich dazu zu äußern. Anregungen sind willkommen. Die Hinweise werden geprüft, abgewogen und – wenn möglich – noch in die Fahrpläne eingearbeitet. Die NASA übt diese Praxis erfolgreich seit über 10 Jahren, seit mehreren Jahren auch gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen.

Erheblich beeinflusst wird der Fahrplan 2018 wieder von den Bauarbeiten in den Bahnknoten Leipzig, Halle und Magdeburg sowie der Erneuerung der Saalebrücken zwischen Naumburg und Weißenfels mit eingleisiger Streckenführung. Zwischen Halle und Delitzsch wird die Strecke 9 Monate lang für eine grundlegende Modernisierung gesperrt.

Halle/Leipzig und Anhalt/Bitterfeld/Wittenberg
Im Hauptbahnhof Halle geht Ende November 2017 die Ostseite mit den Bahnsteigen 8 bis 13 wieder in Betrieb; dafür werden die bisherigen Gleise 2 bis 6 gesperrt. Der Bahnhof ist damit etwas leistungsfähiger als im bisherigen Bauzustand. Dies ermöglicht es, künftig zwischen Halle und Bitterfeld montags bis freitags ein etwa halbstündliches Angebot mit der neuen S-Bahn-Linie 8 einzurichten. Auch der S-Bahn-Verkehr zwischen Halle und Leipzig über den Flughafen (S 5 bzw. S 5X) wird künftig zur Hauptverkehrszeit halbstündlich angeboten. Die S 5X (Express-S-Bahn Halle – Zwickau) verkehrt dann wieder ganztägig nach Halle; das Angebot wird montags bis freitags durch weitere Züge der S 5 ergänzt. Die Fahrplanlagen der S-Bahn-Linien 3 und 5/5X werden künftig in Halle zeitlich stärker getrennt, so dass sich für Anschlussreisende in Halle mehr Umsteigemöglichkeiten nach Leipzig ergeben. Die S 3 verkehrt in Leipzig künftig durch den City-Tunnel nach Leipzig-Connewitz und im Berufsverkehr mit einzelnen Zügen nach Markkleeberg-Gaschwitz. Zwischen Leipzig und Bitterfeld gibt es nach den baubedingten Einschränkungen der Jahre 2016 und 2017 wieder ein ausgeweitetes S-Bahn-Angebot.

Zwischen Delitzsch und Bitterfeld ist montags bis freitags eigentlich ein halbstündliches S-Bahn-Angebot vorgesehen. Aufgrund der Bauarbeiten zwischen Leipzig Nord und Leipzig Messe kann dort jedoch vorerst alle 2 Stunden statt einer S-Bahn nur der RE 13 Leipzig – Dessau-Roßlau – Magdeburg verkehren. So fahren montags bis freitags innerhalb von zwei Stunden jeweils drei S-Bahnen (mit Halt Petersroda) und ein Regionalexpress (ohne Halt Petersroda) zwischen Leipzig und Bitterfeld.

Die Linien S 2 und S 8 verkehren jeweils wechselweise nach Lutherstadt Wittenberg Hbf und Dessau Hbf wieder mit bahnsteiggleichem Anschluss in Bitterfeld. In Leipzig fährt die S 2 künftig durch den City-Tunnel nach Leipzig-Stötteritz.

Der RE 3 zwischen Lutherstadt Wittenberg und Berlin hält wieder mit allen Zügen in Bülzig und Zörnigall; die ersatzweise Verlängerung der RB 51 Dessau Hbf – Lutherstadt Wittenberg nach Zahna entfällt. In Richtung Berlin verkehren die Züge der RE 3 um etwa eine Stunde versetzt gegenüber dem jetzigen Fahrplan.

Auch zwischen Falkenberg und Berlin fahren die Züge des RE 3 in dieser Richtung um etwa eine Stunde versetzt zum aktuellen Fahrplan.

In Lutherstadt Wittenberg Hbf gibt es künftig zur vollen Stunde mindestens zweistündlich Direktverbindungen oder mindestens Anschlussverbindungen für Bitterfeld – Jessen – Falkenberg und Dessau-Roßlau – Jessen – Falkenberg.

Magdeburg – Altmark
Zur Landesgartenschau 2018 bieten RE 1 und RB 40 zwischen Magdeburg und Burg gemeinsam täglich ein halbstündliches Angebot.

Nordharz
Die Linien HEX 4 und 24 (Goslar –) Halberstadt – Halle bekommen in Halle (Saale) Hbf direkten bahnsteiggleichen Anschluss zur S 5 X von und nach Leipzig. Die NASA hofft, dass die DB Netz AG den mit vier Minuten kalkulierten Anschluss im Fahrplan umsetzen kann.

Die ersten Fahrten zwischen Halberstadt und Goslar bzw. in der Gegenrichtung verkehren im neuen Fahrplan (statt bisher nur montags bis freitags) zusätzlich am Sonnabend; am Abend fährt der bisher nur sonnabends verkehrende letzte Zug um 22.05 Uhr ab Halberstadt nach Goslar künftig ebenfalls täglich, genauso wie der Zug um 23.05 Uhr ab Goslar. Sowohl morgens als auch abends gibt es so – mit einmaligem Umstieg – auch zusätzliche Fahrtmöglichkeiten aus dem Landkreis Harz von und nach Braunschweig und Hannover.

Mansfeld-Südharz
RE 9 und RE 19 Halle – Sangerhausen – Nordhausen – Leinefelde (– Kassel) fahren künftig nicht mehr baubedingt bis Bitterfeld, sondern sie beginnen und enden wieder in Halle (Saale) Hbf. Der RE 9 hat dort Anschluss zum Fernverkehr von und nach Berlin.

Im Bahnhof Sangerhausen fehlen technische Voraussetzungen für schnelles Trennen und Zusammenführen von Zügen. So wird es vorläufig Direktverbindungen nur auf der Linie Halle – Nordhausen – Leinefelde (RE 19) oder aber Halle – Artern – Erfurt (RB 59) geben. Auf einer der beiden Linien muss umgestiegen werden – auf welcher wird noch geklärt.

Saale-Unstrut
Während des Saalebrückenbaus zwischen Weißenfels und Naumburg entfällt ab 23. Februar 2018 die RB 20 Halle – Eisenach zwischen Weißenfels und Naumburg. Verbindungen zwischen Halle und Naumburg bieten etwa stündlich im Wechsel die zweistündlichen Linien RE 16 Halle – Naumburg – Erfurt und die neue RE 18 Halle – Naumburg – Jena – Saalfeld. RE 16 und RE 18 ersetzen zwischen Halle und Naumburg die bisherige RE-Linie 30 Magdeburg – Halle –Naumburg, die aufgrund der Bauarbeiten im Jahr 2018 nicht verkehren kann. Der RE 18 bietet ab dem Fahrplanwechsel eine schnelle Verbindung von Jena nach Halle mit Halt nur an größeren Bahnhöfen. In Halle gibt es dann mit ca. 15 Minuten Umsteigezeit Anschluss an den ICE-Verkehr von und nach Berlin.

Längere Übergangszeiten gelten vorübergehend in Naumburg (Saale) Hbf von der Unstrutbahn aus Wangen (RB 77) nach Halle und Leipzig. Nach Abschluss der Bauarbeiten an der Saalebrücke sind dann ab Dezember 2018 günstige Anschlüsse auch zu diesem Zielen vorgesehen.

Die RB 76 Weißenfels – Zeitz stellt künftig in Weißenfels günstige Anschlüsse von und nach Halle, Leipzig, Erfurt und Jena her. In Zeitz können die Anschlüsse von und nach Leipzig und Gera wieder deutlich verkürzt werden.

Anregungen der Fahrgäste gefragt
Fahrgäste haben bis zum 26. Februar 2017 Gelegenheit, zu den Entwürfen Stellung zu nehmen bzw. Anregungen und Kritik zu senden. Auch im Laufe des vorigen Jahres vorgebrachte Hinweise fließen in die weitere Fahrplanbearbeitung ein.

Der Eisenbahnfahrplan wird nach einem engen Planungskalender erstellt. Bis Anfang April müssen die verbindliche Bestellung vorliegen, danach sind nur noch kleine Änderungen möglich. Die Aufgabenträgerorganisationen NVS Thüringen GmbH und NASA GmbH stellen deshalb seit mehreren Jahren etwa Mitte Februar ihre Entwürfe zur Einsicht im Internet bereit, um noch Anregungen der Fahrgäste aufnehmen zu können.

Sachsen-Anhalt: [www.starker-nahverkehr.de]
Thüringen: [www.nvsthueringen.de]




Und die aus Thüringen:

Fahrgäste können Fahrplan 2018 mitgestalten

Nach dem Fahrplanwechsel 2017 im Dezember letzten Jahres stellen heute die Nahverkehrsservicegesellschaften Thüringens (NVS) und Sachsen-Anhalts (NASA) in Halle die Entwürfe für den Fahrplan 2018 vor. „Uns ist wichtig, jetzt über den Planungsstand zu informieren, um die Öffentlichkeit frühzeitig zu beteiligen“, sagt Verkehrsministerin Birgit Keller. Die Fahrgäste haben von heute an bis zum 26. Februar die Gelegenheit, sich mit eigenen Vorschlägen zum Fahrplankonzept 2018 einzubringen.

Für die Öffentlichkeitsbeteiligung stellt die NVS ein Fahrgastformular bereit. Das Formular und die Fahrplanentwürfe sind vom 7. bis zum 26. Februar 2017 auf der Internetseite der NVS freigeschaltet. Die Fahrgäste können den Vordruck einfach online ausfüllen oder ausdrucken und versenden.

Im Fahrplanentwurf 2018 ergeben sich einige Änderungen für den Nahverkehr in Thüringen. Nach derzeitigem Planungsstand wird die Regionalbahn von Gera nach Weimar bis Erfurt verlängert, dort erhält sie direkten Anschluss an die ICE-Sprinterlinie nach und von Frankfurt am Main. Zudem wird die Vertaktung zwischen Erfurt, Weimar und Jena weiter verbessert.

Die Regionalzüge zwischen Erfurt und Jena fahren ab Dezember 2017 halb- und zwischen Erfurt und Weimar viertelstündig. „Weimar und Erfurt wachsen auf der Schiene noch enger zusammen. Ab Dezember 2017 fährt alle 15 Minuten ein Zug zwischen beiden Städten“, sagt Ministerin Keller. „Mit dem Fahrplanentwurf 2018 verbessert sich der Nahverkehr im Freistaat, vor allem Ost- und Südthüringen profitieren von neuen und schnellen Verbindungen.“

Außerdem ist vorgesehen, den Knoten Jena-Göschwitz zu optimieren. Mit dem Fahrplanwechsel Ende 2017 werden dort zweistündliche Anschlüsse von und nach Saalfeld/Rudolstadt für die Fahrgäste in und aus Richtung Weimar/Erfurt und Gera angeboten. Im Frühberufsverkehr wird es zusätzliche Züge zwischen Erfurt und Jena geben. Ein zweistündiger Regionalexpress von Jena über Rudolstadt/Saalfeld nach Halle wird an den ICE-Sprinter nach und von Berlin angebunden. Jena erhält zudem eine stündliche Reiseverbindung nach Leipzig, die alle zwei Stunden direkt verkehrt und ansonsten einen Umstieg in Naumburg erfordert. Der direkte Regionalexpress von Erfurt über Apolda nach Leipzig kann hingegen nur noch zweistündlich bedient werden.

Um die Schieneninfrastruktur weiter zu verbessern, sind vor allem auf der Saalbahn umfangreiche Baumaßnahmen geplant. Zwischen Naumburg und Weißenfels werden drei Saalebrücken erneuert, was für einen Zeitraum von neun Monaten verlängerte Fahrzeiten und eine veränderte Haltekonzeption erfordert. Die Regionalbahn zwischen Eisenach und Halle wird während der Brückensanierung nicht zwischen Naumburg und Weißenfels verkehren.

Gemäß Fahrplanentwurf wird der zweistündige Regionalexpress von Erfurt nach Naumburg bis/ab Halle verlängert. Die zweistündigen Regionalexpresszüge von Leipzig und Halle nach Erfurt haben im Thüringer ICE-Knoten neue Anschlüsse an ICEs nach Frankfurt und München.

Mit dem Fahrplanwechsel wird sich auch die Nahverkehrssituation in Südthüringen verbessern: „Wir werden bestehende Angebote beibehalten und um zusätzliche Expresszüge ergänzen“, sagt Keller. Die neuen schnellen Zugverbindungen werden in der Hauptverkehrszeit zwischen Wernshausen, Schmalkalden, Zella-Mehlis und Erfurt sowie Ilmenau und Erfurt eingerichtet. „Die Thüringer Hochschulstandorte werden dadurch verkehrlich besser miteinander vernetzt“, so die Thüringer Verkehrsministerin.

Zudem ist geplant, die Linie zwischen Erfurt und Meiningen deutlich zu beschleunigen und verbesserte Anschlüsse in Erfurt an den Nahverkehr in Richtung Sömmerda, Artern, Sangerhausen und Magdeburg anzubieten. Auch die Anbindung an den Nahverkehr in Richtung Nordthüringen nach Straußfurt, Sondershausen und Nordhausen sowie in Richtung Weimar, Apolda, Naumburg und Halle wird optimiert.

Im neuen Fahrplan 2018 ist eine stündliche Direktverbindung zwischen Saalfeld/Rottenbach und Erfurt vorgesehen. Mit der Anbindung an die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke verkürzt sich die Reisezeit der zweistündlichen Linie zwischen Sonneberg und Nürnberg um eine halbe Stunde. Das optimiert auch die Anschlüsse in Sonneberg aus und in Richtung Neuhaus a. R. sowie Hildburghausen.

Auch der Eichsfeldkreis und der Unstrut-Hainich-Kreis in Nordthüringen profitieren von den neuen Vorteilen der Hochgeschwindigkeitsstrecke VDE 8. Die Anbindung an den ICE-Knoten Thüringen wird für den zweistündigen Regionalexpress von Erfurt über Döllstädt, Bad Langensalza, Mühlhausen nach Kassel wesentlich verbessert. Dieser erhält ab Dezember 2017 unter anderem Anschlüsse an den ICE nach Berlin und München. So wird sich beispielsweise für Fahrgäste aus Mühlhausen die Reisezeit nach Berlin um ca. 30 Minuten und nach München um eine Stunde verkürzen.




Viele Grüße
Sören





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:07:19:20:24.
So sieht die Linienführung des RE 3 ab 10.12.2017 aus:

Stralsund - Pasewalk - Angermünde - Berlin - Jüterbog - Lutherstadt Wittenberg
Schwedt (Oder) - Angermünde - Berlin - Jüterbog - Falkenberg (Elster)

Wegen der Sperrung am Karower Kreuz Teilung der Linie in Berlin Hbf bis 01.04.2018.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Winkel
[quote=Sören Heise schrieb:]

Im Bahnhof Sangerhausen fehlen technische Voraussetzungen für schnelles Trennen und Zusammenführen von Zügen. So wird es vorläufig Direktverbindungen nur auf der Linie Halle – Nordhausen – Leinefelde (RE 19) oder aber Halle – Artern – Erfurt (RB 59) geben. Auf einer der beiden Linien muss umgestiegen werden – auf welcher wird noch geklärt.


Schön das sie es endlich gemerkt haben. Die Abelios fahren schon über 1 Jahr in Sangerhausen.
KBS 590 Halle - Sangerhausen - Nordhausen - Kassel

die Linie 19 erhält zusätzlich den Halt in Wolkramshausen zur Herstellung des Anschlusses an die Züge Erfurt – Nordhausen

Erst streicht man den Halt, dann fürt man ihn wieder ein.

Danke an Sören!

geschrieben von: ICE-T-Fan1

Datum: 07.02.17 19:12

Hab meinen ersten Hinweis an die NVS gesendet, bezüglich KBS 575. Anschluss an die Bäderlinie 100 Bad Salzungen-Bad Hersfeld.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)

Re: Danke an Sören!

geschrieben von: Weiche

Datum: 07.02.17 21:42

Super, dass die STB 6:00 ab Erfurt Richtung Meiningen um 15 Minuten beschleunigt wird. Die Pendler werden es danken. Dieser nervige Wartehalt für den Zug aus Wernshausen kotzt sowieso jeden im Zug an.
Sämtliche Verstärkerzüge und neue Expresslinien erreichen Erfurt erst nach dem 30-Knoten und haben keinerlei Anschluss an den Fernverkehr nach Frankfurt oder München.

Die STx-Züge aus Ilmenau erreichen Erfurt zur Minute 33
Linie RE3V erreicht Erfurt alle zwei Stunden zur Minute 39
Die STx-Züge aus Zella-Mehlis erreichen Erfurt zur Minute 45

Von Jena aus hat man nur die Wahl zu den Minuten 55, 08 oder 39 in Erfurt anzukommen, also entweder 30 Minuten auf den (Takt)-Fernverkehr zu warten oder ihn knapp zu verpassen. Man hat also von der Reisezeitverkürzung durch die Neubaustrecke nach Süden genau gar nichts.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)
Die FV Anbindung aus Jena wäre damit alles andere als optimal. Wann genau fährt denn die Linie nach Frankfurt ab? xx:33? Dann wären es 25 Minuten Aufenthalt in EF. Eine wirkliche Enttäuschung für Verbindungen von Jena in Richtung Westen/Süden. :(

Nach Jena fällt die Wartezeit mit 15 Minuten noch ganz human aus, aber auch nicht optimal.

Wenn man nur auf den NV schaut ist die Verbindung EF-Jena aber wirklich gut geworden. Ich bin dort zwischen 2006-2009 sehr regelmäßig unterwegs gewesen. Damals war von Verstärker REs und der RB Verbindung ohne Umsteigen in Weimar nur zu träumen. Jetzt sieht das ganze wirklich super aus. Wenn noch die weiteren 3 Verstärker 2018/2019 kommen hat man dann zu den Spitzenzeiten fast einen 20 Minuten "Takt".
Die Züge nach Stuttgart sollen etwa zur Minute 35 fahren (+-) und die Züge nach München direkt davor.

Edit: Die Züge nach Wiesbaden sollen in der aktuellen Zeitlage bleiben, fahren durch den zusätzlichen Halt in Bad Hersfeld sogar etwas eher in Erfurt ab.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:08:09:10:36.
Ich habe mir die verschiedenen Linien für Erfurt angesehen und schreibe hier mal eine kurze Zusammenfassung:

00-Knoten
RB21 Gera–Erfurt Ankunft x:41
RB52 Leinefelde–Erfurt Ankunft x:47
RE10 Magdeburg–Erfurt Ankunft x:50
RE55 Nordhausen–Erfurt Abfahrt x:50
RB59 Sangerhausen–Erfurt Ankunft x:51
RB20 Eisenach–Halle Ankunft x:52 Abfahrt x:55
RE56 Nordhausen–Erfurt Abfahrt x:55
STB44 Meiningen–Erfurt Ankunft x:56
STB44 Erfurt–Meiningen Abfahrt x:01
RE55/56 Erfurt–Nordhausen Abfahrt x:02
RB20 Halle–Eisenach Ankunft x:55 Abfahrt x:05
RB59 Erfurt–Sangerhausen Abfahrt x:08
RB52 Erfurt–Leinefelde Abfahrt x:08
RE10 Erfurt–Magdeburg Abfahrt x:10
RB21 Erfurt–Gera Abfahrt x:18

30-Knoten
EB23 Ilmenau/Saalfeld–Erfurt Ankunft x:17
RE7 Würzburg–Erfurt Ankunft x:20
RB59 Sömmerda–Erfurt Ankunft x:21
RE2 Kassel–Erfurt Ankunft x:21
RE16/17 Halle/Leipzig–Erfurt Ankunft x:23
RE2 Erfurt–Kassel Abfahrt x:34
RE7 Erfurt–Würzburg Abfahrt x:34
RB59 Erfurt–Sömmerda Abfahrt x:35
RE16 Erfurt–Halle Abfahrt x:36
EB23 Erfurt–Ilmenau/Saalfeld Abfahrt x:37
RE17 Erfurt–Leipzig Abfahrt x:38

Keinem Knoten zugeordnet
RE3 Altenburg–Erfurt Ankunft x:08
RE1 Glauchau–Göttingen Ankunft x:08 Abfahrt x:11
STx45 Erfurt–Zella-Mehlis/Meiningen Abfahrt x:14
RE3V Erfurt–Jena Abfahrt x:18
STx46 Erfurt–Ilmenau Abfahrt x:19
STx46 Ilmenau–Erfurt Ankunft x:33
RE3V Jena–Erfurt Ankunft x:39
STx45 Meiningen/Zella-Mehlis–Erfurt Ankunft x:45
RE1 Göttingen–Glauchau Ankunft x:47 Abfahrt x:49
RE3 Erfurt–Altenburg Abfahrt x:49

Fernverkehr
ICE15 nach Berlin zur Minute 08
ICE29 nach Berlin zur Minute 12
ICE50 nach Wiesbaden zur Minute 17
ICE28 nach Berlin zur Minute 24
ICE18 nach Berlin zur Minute 24
ICE11 nach Berlin zur Minute 28
ICE11 nach Stuttgart zur Minute 30
ICE18 nach München zur Minute 33
ICE28 nach München zur Minute 33
ICE50 nach Dresden zur Minute 41
ICE29 nach München zur Minute 47
ICE15 nach Frankfurt zur Minute 50

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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9-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:08:23:03:00.

Das stimmt so nicht...

geschrieben von: Flexliner

Datum: 08.02.17 08:50

Hallo ICE-T-Fan1,

das liegt nunmal darin begründet, dass die RE-Linien 1 und 3 im 0-Knoten Gera liegen und der RE 1 durch die weitere Lage ab/bis Göttingen in der Fahrtrasse fixiert ist (Kreuzung Mühlhausen, Fv-Anschlüsse in Göttingen). Außerdem würde bei einer späteren Ankunft in Erfurt der Anschluss zur ICE-Linie 50 in/aus Richtung Frankfurt flöten gehen. Alternativ wäre nur eine spätere Lage des RE 3 ab Gera / frühere Lage bis Gera, wodurch aber keine Stundentakt RE 1/3 zwischen Erfurt und Gera mehr bestünde.

Es ist in der Tat so, dass die Verdichter den 30er-Knoten nicht erreichen. Das brauchen sie aber auch nicht, denn dadurch sind andere Fahrmöglichkeiten drin: RE 3V stellt den Anschluss an den ICE-Sprinter nach München her, wodurch sich die Reisezeit Jena - Nürnberg von 2 h 33 auf 1 h 40 reduziert. Die Reisezeit Jena - Nürnberg ist trotz Aufenthalt in Erfurt mit 2 h 15 Minuten immer noch 20 Minuten schneller als momentan auf dem direkten Weg.Daher ist Deine Aussage, dass "man also von der Reisezeitverkürzung durch die Neubaustrecke nach Süden genau gar nichts hat" falsch.

Viele Grüße

Flexliner
Leider stimmt das auch nicht.

Die Züge nach Wiesbaden fahren genauso wie jetzt ab, sogar noch eine Minute früher. Diese Linie liegt nicht im 30er-Knoten. Die Züge nach Stuttgart liegen im 30er-Knoten.

Viele Grüße

Flexliner

Re: Übersicht der Fahrplanlagen aller Linien in Erfurt

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 08.02.17 08:58

Gefällt mir sehr gut. Sieht so aus, als beständen in Grimmenthal alle zwei Stunden Anschlüsse zwischen den REs aus & nach Erfurt & Würzburg und der Werrabahn aus & nach Richtung Eisfeld. Danke dafür!
Die Sprinter fahren nur 3x täglich, sind also nicht ausschlaggebend. Faktisch kommt man aus Jena zur Minute 08 in Erfurt an und kann mit dem regulären Takt-ICE erst nach der halben Stunde Richtung München weiter fahren.

Also beispielsweise Abfahrt Jena-West 08:38, Ankunft Erfurt 09:08. Weiterfahrt nach Nürnberg etwa 09:35 (genau weiß ich es noch nicht), Ankunft dort etwa 10:55. Das bedeutet, man ist von Jena nach Nürnberg 2 Stunden 17 Minuten unterwegs.
In den Jahren 2006 und 2008 hat der direkte ICE über Lichtenfels für die Relation 2 Stunden 14 Minuten benötigt, im Jahr 2007 haben die meisten ICE es sogar in 2 Stunden 6 Minuten geschafft.. nur mal so zum Vergleich.

Für Jena wird es nach Süden also nicht nur teurer sondern verglichen mit vor 10 Jahren sogar langsamer... abgesehen von den 3 Sprinter-Verbindungen.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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8-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:08:09:26:25.
Ok, spielt aber keine Rolle, da es nichts an der Wartezeit in der anderen Stunde ändert. Dann hat man im Wechsel dann einen 10- und einen 20-Minuten-Aufenthalt in Erfurt, wenn man von Jena Richtung Frankfurt will. Wobei 10 Minuten vollkommen ok sind.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)
Hallo ICE-T-Fan1,

Du hast durchaus recht, dass die ICE-T einmal schnellen durch das Saaletal fahren. Da sie aber nicht mehr mit Neigetechnik fahren (und es vermutlich auch zukünftig nicht mehr tun), ändert es an der derzeitigen Fahrzeit nichts.

Ein Fahrplan ist eben eine Summe aus Kompromissen und ein exakter Stundentakt auf einer Strecke ist für die Akzeptanz auch nicht zu verachten.

Viele Grüße

Flexliner

RE Erfurt-Leipzig/Halle nur noch aller 2h

geschrieben von: HaraldSpunkt

Datum: 08.02.17 11:00

Hallo,

die schnellen RE-Verbindungen von Erfurt nach Halle und Leipzig halbieren sich, da sich die Züge auf dem Abschnitt Naumburg-Weißenfels um wenige Minuten verpassen...

In Richtung Halle kann ich die Situation vielleicht noch nachvollziehen, dass die Ankunftszeit in Halle durch Bauarbeiten fest ist und dadurch keine Verschiebungen mehr möglich sind:

Erfurt RE ungerade:36 - Naumburg an :22, :24 weiter nach Leipzig
aus Saalfeld Naumburg an gerade:18, ab :19 nach Halle an :53

Aber nach Leipzig kann man doch noch um den Stundentakt kämpfen?

Erfurt RE gerade:38 - Naumburg an :23, :24 weiter nach Halle
aus Saalfeld Naumburg an ungerade:16, ab :18 nach Leipzig an :10

der direkte RE Erfurt-Leipzig fährt in Naumburg erst :24 ab kommt zur gleichen Zeit in Leipzig an - scheinbar trödelt der Zug aus Saalfeld extra die Zeit ab? Das sollte doch mit einem bahnsteiggleichen Übergang in Naumburg/Weißenfels oder eventuell Großkorbetha machbar sein? Oder scheitert es dort mal wieder an der Infrastruktur?

In die andere Richtung ist es noch kurioser: Der RE aus Leipzig nach Saalfeld wird während des Haltes in Großkorbetha vom RE nach Erfurt überholt!!!
Er hat 6 Minuten Aufenthalt. In der Richtung sollte doch in Naumburg auch der bahnsteiggleiche Übergang vollkommen problemlos möglich sein???

Leipzig ab :49 - Großkorbetha an :20, ab:26 - Weißenfels an :31, :32 weiter nach Saalfeld
Halle ab gerade:05 - Weißenfels an :28, ab :29 weiter nach Erfurt

Vergibt man wirklich im Jahr 3 des RE-Kreuzes schon das Potential der Umsteiger? Sehr halbherzig!

Beste Grüße
Christoph
Hast du dir die Fahrzeiten mal genauer angesehen? Die EB Weimar-Göschwitz hat eine andere Fahrplanlage als die EB Erfurt-Gera. Zudem fahren die Göschwitzer Züge sehr dicht am RE Erfurt-Göschwitz und entsprechend jetzt schon gähnend leer. Die Erfurter Bahn hat mit Fahrzeugeinsparungen reagiert. Dadurch ist noch weniger Niederflur auf der Strecke unterwegs, dafür mehr hochfluriges mit schmalen Türen. Die Fahrgäste verteilen sich insgesamt sehr ungünstig über die Züge. Die Probleme mit der Fahrradmitnahme sind nicht besser geworden. Es droht insgesamt bei den Fahrzeiten ein ähnliches Wirrwarr wie auf der Saalebahn, als Abellio übernahm. Die Durchbindung nach Erfurt ist zudem so ungünstig gelegen, dass in der Spitzenzeit ein Umlauf mehr notwendig ist als heute, um den Stundentakt Weimar-Jena(-Gera) zu gewährleisten. An beiden Linienendpunkten besteht eine üppige Wendezeit. Ich habe noch irgendwo Bildfahrpläne rumliegen, bei denen sich für Jena um ziemlich genau 30 Minuten versetzte Abfahrten und Ankünfte von/nach Erfurt ergeben. Einmal die Stunde RE1 bzw. RE3 und einmal die Stunde eine Erfurter Bahn. Ich versuch am Wochenende mal zu schauen, wie weit das auf die Entwürfe für 2018 passt, vorallem auch Anschlüsse an den FV.

Schildbürger am Werk

geschrieben von: SvenT

Datum: 08.02.17 13:58

Da hilft nur die Aufgabenträger mit E-Mails zu bombardieren, ob dies deren Ernst ist.

Wenn sowas kommt muss man echt an der Intelligenz dieser Leute zweifeln.

The light at the End of the Tunnel is the Light of an oncoming train.


Re: Danke an Sören!

geschrieben von: Mark-Oh

Datum: 08.02.17 15:44

ICE-T-Fan1 schrieb:

Hab meinen ersten Hinweis an die NVS gesendet, bezüglich KBS 575. Anschluss an die Bäderlinie 100 Bad Salzungen-Bad Hersfeld.

Ich habe auch schon in die Tasten gehauen.
Anschlussherstellung RE 31 bzw EB 28 zur und von der RB 24
Anschlussherstellung RE 17 und RB 24 in Gößnitz
und zusätzliche Züge im morgendlichen Berufsverkehr von Saalfeld nach Jena.

Und was habt ihr so geschrieben?
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -