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zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!

Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!

Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
gbstngrtz schrieb:
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!

Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!

Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Was kann man nicht mehr nachvollziehen? Die Fahrzeuge sind am Ende. Entweder ersetzt man diese oder nimmt Geld in die Hand für ein umfassendes Refurbishmentprogramm für die Komponenten die den Temperaturen nicht gewachsen sind. Es ist nicht nur das Netz Emscher-Münsterland in denen der Fahrzeugtyp mit warmen Temperaturen nicht zurecht kommt.
gbstngrtz schrieb:
Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Nicht mit solch völlig überforderten Schrottkisten rumfahren. Der RE14 hat doch schon bei völlig normalem Wetter stets Fahrzeugmangel, weil die Dinger häufiger in der Werkstatt als auf dem Gleis stehen.

Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass die RheinRuhrBahn das Wetter einfach als Ausrede nimmt, um vom eigenen Versagen abzulenken.
Egal ob RE10, RE14 oder S7: Überall das Gleiche. Wenn da mal ein Tag ohne Ausfälle oder verminderter Kapazität über die Runden geht, ist das schon was besonderes.
Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.

https://s20.directupload.net/images/230725/9wwv4nfs.jpg
Immer wenn man denkt, Transdev Rhein-Ruhr kann nicht mehr weiter runter beim betrieblichen Ausfall-Limbo, dann machen sie noch mal locker in den Knien und es geht doch noch weiter runter unter die noch mal tiefer gelegte Latte.

Und das soll noch bei Ende 2029, bis DB Regio mit den CAF-BEMUs den RE14 übernehmen soll, so weitergehen? Ganz ernsthaft? Noch drei Sommer? Und auch ansonsten nur rudimentärer, täglich neu ausgewürfelter Mangelbetrieb zu den anderen Jahreszeiten als Normalfall? Au weia. Danach muss DB Regio die Linie in puncto Fahrgastvertrauen von Null an ganz neu aufbauen.

Zur Beweissicherung, da die Meldungen auf zuginfo.nrw flüchtig sind:

Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Es kommt ab 12 Uhr zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg. Die konkret betroffenen Fahrten finden Sie tagesaktuell jeweils in den Fahrplanauskunftssystemen.

Ein Ersatzverkehr (SEV) mit Bussen durch die Firma VIAS Bus verkehren ab 12:00 Uhr im Stundentakt bis zum Betriebsschluss.
Mir kommt das ganze ehrlich gesagt sehr fischig vor. Die NWB, Eurobahn und DB Regio haben mit ihren 643 im Münsterland bei weitem nicht solche Probleme mit der Hitze wie die RRB. Klar, es fehlen Zugteile hier und da oder es muss mit offenen Fenstern vereinzelt gefahren werden (der Talent war ja nie wirklich wetterfest), aber keiner stellt den Betrieb vollständig ein, außer die Rheinruhrbahn...und für mehrere Tage in Folge wohlgemerkt.

An den Talenten selbst kann es nicht liegen. Massenaufälle plagen den RE14 schon seit letzten Oktober, teilweise sogar schlimmer als auf dem RE10. Es kommt mir eher so vor als suche man sich nur eine passende Ausrede, um das eigene Verschulden zu vertuschen, denn die 643 werden nicht gut gepflegt. Das sieht man äußerlich als auch innerlich. Extrembeispiel ist der 643 360, bei dem man es so weit kommen lies, dass es nun im Innenraum einen Schimmelbefall gibt. Niemand traut sich diesen zu entfernen und so wird 360 aktuell im Bw Dorsten als temporärer Ersatzteilspender gerupft (Drehgestelle, Teile aus dem Führerstand und Innenraum, Schienenräumer, etc. schon abgegeben).
Darüberhinaus sind ja auf dem Coesfeld-Pendel des RE14 seit kurzem ausschließlich Lints vom RE44 unterwegs. Auch hier hat man den Betrieb eingestellt, während auf der RB31 baugleiche 648 problemlos (wenn auch nur in Einzeltraktion) weiterfahren. Das klingt nicht nach Zwang sondern nach Strategie.

Es ist wirklich von vorne bis hinten eine schlechte Comedy. Man fährt ein vermindertes Angebot, stelllt eine Linie (RE44) ein, um den RE14 zu unterstützen und kriegt es trotzdem nicht hin stabil zu fahren. Anfang des Jahres fuhr man dazu auch nur bis Bottrop und selbst dann hat es nicht funktioniert. Zu Nordwestbahn-Zeiten wäre es nie so weit gekommen (und die war ja auch nicht perfekt). Das ist wirklich ein beispielloses Versagen.

Hier der arme 360 vor kurzem im Bw Dorsten auf dem Friedhofsgleis. Hinter ihn 648 428, a.k.a. der Lint der im Dezember in Krefeld brannte. Auch er wurde nicht angerührt seit seiner Ankunft im Januar.
IMG_1022.jpeg



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.26 20:20.
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:

Die „Aldi‑Triebwagen“ sind seit fast 30 Jahren unterwegs und wirken dabei erstaunlich lebendig.
Schlapp machen sie nicht, nur die Klimaanlagen geraten ins Schwitzen. Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“.

Aber wenn wir hier ehrlich sind, dass ist vorallem ein Problem der Wartung bei der RheinRuhrBahn. Bei anderen Firmen laufen die Klimaanlagen bei solchen Temperaturen, auch bei den "Aldi-Triebwagen"

Übrigens die "Aldi-Triebwagen" hatten bei der Einführung den Beinamen "ICE des Nahvekehrs"

Viele Grüße

Hochgeschwindigkeitsstrecke




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.26 20:19.
Signalschruber schrieb:
Es ist nicht nur das Netz Emscher-Münsterland in denen der Fahrzeugtyp mit warmen Temperaturen nicht zurecht kommt.
Probleme in der Größenordnung sind ein Alleinstellungsmerkmal der RRB.
KarlsruherModell schrieb:
gbstngrtz schrieb:
Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Nicht mit solch völlig überforderten Schrottkisten rumfahren. Der RE14 hat doch schon bei völlig normalem Wetter stets Fahrzeugmangel, weil die Dinger häufiger in der Werkstatt als auf dem Gleis stehen.

Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass die RheinRuhrBahn das Wetter einfach als Ausrede nimmt, um vom eigenen Versagen abzulenken.
Egal ob RE10, RE14 oder S7: Überall das Gleiche. Wenn da mal ein Tag ohne Ausfälle oder verminderter Kapazität über die Runden geht, ist das schon was besonderes.
Die RheinRuhrBahn ist einfach fertig und die Fahrzeuge auch. Wenn man sieht, daß beim Halt in Krefeld beim RE10 und bis zum Start der "Generalsanierung" Moers-Xanten beim RB31 bis vor wenigen Wochen in Xanten, eine Fachkraft alle Achsen auf Temperatur überprüft und notiert (aufgrund des Brandes in Krefeld, siehe Artikel Rheinische Post) dann weiß man was Sache ist.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Lippstädter

Datum: 05.08.26 20:29

Hochgeschwindigkeitsstrecke,
Du meinst, vor drei Jahrzehnten waren Temperaturen von über 26 Grad im Sommer nicht realistisch und auch nicht vorstellbar?

Das lustige ist ja...

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 05.08.26 20:57

... die Tochter (oder was auch immer) names NordWestBahn fährt im OWL-Netz auch bei über 30 °C nahezu ohne Ausfälle mit den Talenten.

Und...

geschrieben von: Ruhrpottgenosse

Datum: 05.08.26 21:07

...nicht nur das. :D
Ich würde behaupten die 2 Stunden Fahrt von Paderborn nach Göttingen sind deutlich anspruchsvoller als die 30 Minuten Dorsten - Essen. Hier läuft was gewaltig schief.
Es liegt der berechtigte Schluss nahe, dass im Gegensatz den andern EVU die Klimaanlagen schon seit geraumer Zeit einfach gar nicht mehr gewartet, geschweige denn instandgesetzt oder gar repariert werden. Das könnte auch den Schimmelbefall beim 643 360 ganz gut erklären.

Und ab 12 Uhr und/oder ab sonnigen 26 Grad wird es in diesen hohlen Blechbüchsen mit den treibhausgroßen Fenstern dann eben so lecker tropisch warm und feucht (Transpiration und Atem der Fahrgäste), dass die Geschäftsführung Panik bekommt, so in Richtung der Stichworte Kollaps, Notarzt und Streckenblockade.

Diese kleinen Notklappfensterchen bringen dann nämlich gar nichts. Also gleich nur noch Ersatzbus.

Was hier seit Umfirmierung von Nordwestbahn in Rhein-Ruhr-Bahn und dem freien betrieblichen Fall schon an zusätzlichen ungeplanten Kosten in vielfacher Millionenhöhe aufgelaufen ist, muss inzwischen BWL-seitig geradezu schwindelerregende Höhen erreicht haben, Kosten für Ausfälle mit Nichtentgeltung und Pönalen, für Not-SEV und Langfrist-Ersatz-EVU.

Ruhrpottgenosse schrieb:
Mir kommt das ganze ehrlich gesagt sehr fischig vor. Die NWB, Eurobahn und DB Regio haben mit ihren 643 im Münsterland bei weitem nicht solche Probleme mit der Hitze wie die RRB. Klar, es fehlen Zugteile hier und da oder es muss mit offenen Fenstern vereinzelt gefahren werden (der Talent war ja nie wirklich wetterfest), aber keiner stellt den Betrieb vollständig ein, außer die Rheinruhrbahn...und für mehrere Tage in Folge wohlgemerkt.
Signalschruber schrieb:
gbstngrtz schrieb:
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!

Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!

Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Was kann man nicht mehr nachvollziehen? Die Fahrzeuge sind am Ende. Entweder ersetzt man diese oder nimmt Geld in die Hand für ein umfassendes Refurbishmentprogramm für die Komponenten die den Temperaturen nicht gewachsen sind. Es ist nicht nur das Netz Emscher-Münsterland in denen der Fahrzeugtyp mit warmen Temperaturen nicht zurecht kommt.
26° stand aber mit Sicherheit nicht im Datenblatt beim Kauf der Fahrzeuge. 32° würde ich jetzt vielleicht noch glauben.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: bollisee

Datum: 05.08.26 21:36

Hochgeschwindigkeitsstrecke schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:

Die „Aldi‑Triebwagen“ sind seit fast 30 Jahren unterwegs und wirken dabei erstaunlich lebendig.
Schlapp machen sie nicht, nur die Klimaanlagen geraten ins Schwitzen. Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“.
Es ist aber die Rede von 26° und nicht von 36°. Vielleicht hast Du das ja überlesen?
gbstngrtz schrieb:
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!

Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!

Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Hast Du die Liniennummer gesehen?



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Jim Knopf vom Niederrhein schrieb:
Wenn man sieht, daß beim Halt in Krefeld beim RE10 und bis zum Start der "Generalsanierung" Moers-Xanten beim RB31 bis vor wenigen Wochen in Xanten, eine Fachkraft alle Achsen auf Temperatur überprüft und notiert (aufgrund des Brandes in Krefeld, siehe Artikel Rheinische Post) dann weiß man was Sache ist.
Du kennst den Hintergrund der Radsatzlagerproblematik der LINT-Triebzüge?



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Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Railchris

Datum: 05.08.26 22:40

Hochgeschwindigkeitsstrecke schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:

Die „Aldi‑Triebwagen“ sind seit fast 30 Jahren unterwegs und wirken dabei erstaunlich lebendig.
Schlapp machen sie nicht, nur die Klimaanlagen geraten ins Schwitzen. Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“.

Aber wenn wir hier ehrlich sind, dass ist vorallem ein Problem der Wartung bei der RheinRuhrBahn. Bei anderen Firmen laufen die Klimaanlagen bei solchen Temperaturen, auch bei den "Aldi-Triebwagen"

Übrigens die "Aldi-Triebwagen" hatten bei der Einführung den Beinamen "ICE des Nahvekehrs"

Doch, sie machen schlapp. Sie bleiben einfach stehen. Mit Gelbalarm und / oder Meldung "Schaltgetriebe in Neutralstellung". Da hilft dann nur warten und immer wieder quittieren. Je nach Baulos und Instandhaltung geschieht das früher oder später.



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Railchris schrieb:
Jim Knopf vom Niederrhein schrieb:
Wenn man sieht, daß beim Halt in Krefeld beim RE10 und bis zum Start der "Generalsanierung" Moers-Xanten beim RB31 bis vor wenigen Wochen in Xanten, eine Fachkraft alle Achsen auf Temperatur überprüft und notiert (aufgrund des Brandes in Krefeld, siehe Artikel Rheinische Post) dann weiß man was Sache ist.
Du kennst den Hintergrund der Radsatzlagerproblematik der LINT-Triebzüge?
z.B. hier im Artikel der Westdeutschen Zeitung. Aber weißt Du mehr, erzähl mal.

Re: Das lustige ist ja...

geschrieben von: Railchris

Datum: 05.08.26 23:11

gastronomie1916 schrieb:
... die Tochter (oder was auch immer) names NordWestBahn fährt im OWL-Netz auch bei über 30 °C nahezu ohne Ausfälle mit den Talenten.
Bei 30° noch nicht, aber vielleicht wärmer darf es dann nicht mehr werden. Aber ca. 35° fährt in OWL kein Eurobahn-Talent mehr, und von den NWB-Talent auch nur noch wenige.



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Was hier in der Diskussion völlig unbeachtet bleibt, und das dürfte der Grund sein warum der Aufgabenträger sich das recht widerspruchslos gefallen lässt, ist, dass die Linie eigentlich genauso wie die 31, 36 und 41 seit Dezember 2025 auf CAF- Bemu umgestellt sein sollte und das nach der Ausschreibung 2021 durch DB Regio gefahren werden sollte. Da die CAF jedoch nicht fristgerecht liefern konnte und DB Regio kein alternatives Material zur Verfügung stellen konnte/ wollte, wurde der Ursprungsvertrag mit der RRB um ein Jahr verlängert (wer weiß ob es dieses Jahr klappt?!). Die investieren natürlich nur noch das Notwendigste in die alten und schon vorher heruntergefahrenen Fahrzeuge. Deswegen fehlt es auch auf der 31, 36 und 44 fast das ganze Fahrplanjahr und führte zumindest auf der 31 und 44 zu kurzfristigen Ersatzbestellungen recht geräuschlos durch den Aufgabenträger (auf der 36 fuhren ewig Busse). Das führt auch auf der 10 zu den dortigen Zuständen und recht geräuschlosen Ersatzbestellungen. Der 10'er Vertrag läuft m.W. noch bis Ende 2028. Das ist natürlich für die RRB gegen die Planungen. Das soll nichts beschönigen, denn die Firma lässt sich das ja auch gut bezahlen ohne die Leistung zu erbringen. Und der Verkehrsverbund ist in der Zwickmühle, stünde er doch bei Kündigung einer Seite ohne alles da!

Auch die Mähr, dass Eurobahn und NWB keine Probleme haben stimmt so nicht. Die fahren einfach ohne Klimaanlage.... da gab es bei der Eurobahn vor 4 Wochen auch einen hier irgendwo diskutierten Vorfall bei Lage. Der VT kocht, bleibt stehen und es kommt zu gesundheitsgefährdeten Zuständen wegen nicht funktionierender Klima.... NWB und Eurobahn händeln das nur anders indem sie es versuchen nicht zu kommunizieren. Die Zustände im V-Netz der Eobahn sind hier auch oft genug kritisiert worden und führte zu Ersatzbestellungen. Vielleicht ist die Entscheidung der RRB nur konsequent und dient zumindest (angenommen) dem Schutz von Reisenden und Personal im Wissen, dass die Kisten Probleme bekommen. Auch die 26°C scheinen zwar willkürlich, wenn man aber bedenkt, dass so eine Kiste in freier Pläne mit einer leidlich bis gar nicht funktionierenden Klima stehen bleibt und die Sonne ihre ganze Wirkung entfalten kann und im inneren dadurch schnell erheblich höhere bis zur Gesundheitsgefahr steigende Temperaturen und Luftzustände entstehen...

Nur mal so als Denkanstöße

MfG maschwa

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: bsbw

Datum: 06.08.26 00:15

WIDERSPRCUH zu dieser Aussage: "Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“".
Schon in den 80er Jahren wurde regelmäßig vom kommenden Klimawandel gesprochen. Nur wollte kein Entscheider in Vorleistung gehen.
Dumm nur, dass Bahnfahrzeuge oft länger als 20 Jahre, üblich sind eher 30-40 Jahre, unterwegs sind.


Hochgeschwindigkeitsstrecke schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:

Die „Aldi‑Triebwagen“ sind seit fast 30 Jahren unterwegs und wirken dabei erstaunlich lebendig.
Schlapp machen sie nicht, nur die Klimaanlagen geraten ins Schwitzen. Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“.

Aber wenn wir hier ehrlich sind, dass ist vorallem ein Problem der Wartung bei der RheinRuhrBahn. Bei anderen Firmen laufen die Klimaanlagen bei solchen Temperaturen, auch bei den "Aldi-Triebwagen"

Übrigens die "Aldi-Triebwagen" hatten bei der Einführung den Beinamen "ICE des Nahvekehrs"
Im Gegensatz zu einer Auferlegung gehören zu einer freihändigen Vertragsverlängerung aber immer zwei, die aus freien Stücken handeln und dazu ja sagen. Hier ein Aufgabenträger und da ein EVU.

Un das EVU bzw. dessen Management signalisiert damit, dass es sich fest zutraut, den Vertrag auch in der jahrelangen Verlängerung vollständig und zuverlässig zu erfüllen. Was daraus geworden ist, ist bekannt und wird bei DSO immer wieder diskutiert. So eine Situation stellt sich ja nicht plötzlich schicksalhaft über Nacht ein. Das war alles vorher bekannt, ganz sicher auch dem Aufgabenträger.

Dann hätte TDRR das Ersuchen des VRR besser direkt ablehnen sollen und sagen, wir wollen das nicht mehr und wir können das auch nicht mehr mit diesen durch extrem mangelhafte Wartung betriebswirtschaftlich unrettbar verschlissenen Fahrzeugen am Ende ihrer Lebensdauer. Das wird nichts mehr bis Ende 2027/28/29, was man den Fahrgästen guten Gewissens zumuten könnte. Dann hätte zusammen mit der DB eine andere große Lösung hergemusst.

CAF ist zwei Jahre im Verzug, das liegt aber auch am VRR, weil dieser noch in der Bauphase der ersten Fahrzeuge erhebliche konstruktive Änderungen haben wollte, z.B. eine Lademöglichkeit an 400 Volt. Auch daher ist es da so ruhig.

Der neue Zeitplan ist folgender. Daraus lassen sich auch die Vertragsverlängerungen für TDRR und ihre Linien um jeweils zwei Jahre ableiten.

RB31, RB36 und RE44: Planwechsel Ende 2027
RE10: Planwechsel Ende 2028
RE14: Planwechsel Ende 2029

TDRR hat zu dem Allem Ja und Amen gesagt. "Wir schaffen das!" Und das VRR wollte das wider besseren Wissens glauben. Hier gibt es keine Unbeteiligten oder Unschuldigen.

maschwa schrieb:
Was hier in der Diskussion völlig unbeachtet bleibt, und das dürfte der Grund sein warum der Aufgabenträger sich das recht widerspruchslos gefallen lässt, ist, dass die Linie eigentlich genauso wie die 31, 36 und 41 seit Dezember 2025 auf CAF- Bemu umgestellt sein sollte und das nach der Ausschreibung 2021 durch DB Regio gefahren werden sollte. Da die CAF jedoch nicht fristgerecht liefern konnte und DB Regio kein alternatives Material zur Verfügung stellen konnte/ wollte, wurde der Ursprungsvertrag mit der RRB um ein Jahr verlängert (wer weiß ob es dieses Jahr klappt?!). Die investieren natürlich nur noch das Notwendigste in die alten und schon vorher heruntergefahrenen Fahrzeuge. Deswegen fehlt es auch auf der 31, 36 und 44 fast das ganze Fahrplanjahr und führte zumindest auf der 31 und 44 zu kurzfristigen Ersatzbestellungen recht geräuschlos durch den Aufgabenträger (auf der 36 fuhren ewig Busse). Das führt auch auf der 10 zu den dortigen Zuständen und recht geräuschlosen Ersatzbestellungen. Der 10'er Vertrag läuft m.W. noch bis Ende 2028. Das ist natürlich für die RRB gegen die Planungen. Das soll nichts beschönigen, denn die Firma lässt sich das ja auch gut bezahlen ohne die Leistung zu erbringen. Und der Verkehrsverbund ist in der Zwickmühle, stünde er doch bei Kündigung einer Seite ohne alles da!

[...]

Nur mal so als Denkanstöße

MfG maschwa
Ruhrrevierbahner schrieb:
Im Gegensatz zu einer Auferlegung gehören zu einer freihändigen Vertragsverlängerung aber immer zwei, die aus freien Stücken handeln und dazu ja sagen. Hier ein Aufgabenträger und da ein EVU.

Un das EVU bzw. dessen Management signalisiert damit, dass es sich fest zutraut, den Vertrag auch in der jahrelangen Verlängerung vollständig und zuverlässig zu erfüllen. Was daraus geworden ist, ist bekannt und wird bei DSO immer wieder diskutiert. So eine Situation stellt sich ja nicht plötzlich schicksalhaft über Nacht ein. Das war alles vorher bekannt, ganz sicher auch dem Aufgabenträger.

Dann hätte TDRR das Ersuchen des VRR besser direkt ablehnen sollen und sagen, wir wollen das nicht mehr und wir können das auch nicht mehr mit diesen durch extrem mangelhafte Wartung betriebswirtschaftlich unrettbar verschlissenen Fahrzeugen am Ende ihrer Lebensdauer. Das wird nichts mehr bis Ende 2027/28/29, was man den Fahrgästen guten Gewissens zumuten könnte. Dann hätte zusammen mit der DB eine andere große Lösung hergemusst.

CAF ist zwei Jahre im Verzug, das liegt aber auch am VRR, weil dieser noch in der Bauphase der ersten Fahrzeuge erhebliche konstruktive Änderungen haben wollte, z.B. eine Lademöglichkeit an 400 Volt. Auch daher ist es da so ruhig.

Der neue Zeitplan ist folgender. Daraus lassen sich auch die Vertragsverlängerungen für TDRR und ihre Linien um jeweils zwei Jahre ableiten.

RB31, RB36 und RE44: Planwechsel Ende 2027
RE10: Planwechsel Ende 2028
RE14: Planwechsel Ende 2029

TDRR hat zu dem Allem Ja und Amen gesagt. "Wir schaffen das!" Und das VRR wollte das wider besseren Wissens glauben. Hier gibt es keine Unbeteiligten oder Unschuldigen.

maschwa schrieb:
Was hier in der Diskussion völlig unbeachtet bleibt, und das dürfte der Grund sein warum der Aufgabenträger sich das recht widerspruchslos gefallen lässt, ist, dass die Linie eigentlich genauso wie die 31, 36 und 41 seit Dezember 2025 auf CAF- Bemu umgestellt sein sollte und das nach der Ausschreibung 2021 durch DB Regio gefahren werden sollte. Da die CAF jedoch nicht fristgerecht liefern konnte und DB Regio kein alternatives Material zur Verfügung stellen konnte/ wollte, wurde der Ursprungsvertrag mit der RRB um ein Jahr verlängert (wer weiß ob es dieses Jahr klappt?!). Die investieren natürlich nur noch das Notwendigste in die alten und schon vorher heruntergefahrenen Fahrzeuge. Deswegen fehlt es auch auf der 31, 36 und 44 fast das ganze Fahrplanjahr und führte zumindest auf der 31 und 44 zu kurzfristigen Ersatzbestellungen recht geräuschlos durch den Aufgabenträger (auf der 36 fuhren ewig Busse). Das führt auch auf der 10 zu den dortigen Zuständen und recht geräuschlosen Ersatzbestellungen. Der 10'er Vertrag läuft m.W. noch bis Ende 2028. Das ist natürlich für die RRB gegen die Planungen. Das soll nichts beschönigen, denn die Firma lässt sich das ja auch gut bezahlen ohne die Leistung zu erbringen. Und der Verkehrsverbund ist in der Zwickmühle, stünde er doch bei Kündigung einer Seite ohne alles da!

[...]

Nur mal so als Denkanstöße

MfG maschwa
Vielleicht wäre es besser, wenn DB Regio NRW auf den bereits gewonnen Linien vom AT zur Unterstützung beauftragt. Es dürften nach und nach in Köln so einige LINT 54 und 81 freiwerden, z.B. durch die Eifelelektrifizierung.
Alternativ könnte man Linien in elektrifizierte(mit Ersatzzügen, z.B. 425 von Gebrauchtzug oder Mireo von SmartTrainLease) und nicht elektrifizierte Abschnitte wie folgt trennen:
RE10a Düsseldorf<->Krefeld
RE10b Krefeld<->Kleve
RB31a Duisburg<->Millingen
RB31b Millingen<->Xanten
RE14a Essen<->Gladbeck West
RE14b Gladbeck West<->Borken/Coesfeld
gbstngrtz schrieb:
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!

Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!
Nachvollziehen kann man das schon, es ist ganz einfach: der Betreiber hat keinen Bock die Triebwagen-Kisten vernünftig zu warten (die baugleichen Talente der DB zeigen keine Auffälligkeiten) und der Verkehrsvertrag gibt dem Verband kaum Möglichkeiten das zu sanktionieren. Leider.

Dein Herumtoben spricht eher für einen Schaden.... Nur wo?

Schlimm ist eigentlich nur das jedesmal die Busse antraben die dann (angeblich) in gleicher Fahrplanlage fahren sollen. Dabei braucht der Bus min. 30 Minuten länger.

Unbürokratisch dann wenigstens eine alte Wanderdüne o.a. zwischen Borken und Dorsten pendeln zu lassen ist angeblich nicht möglich.

Peter
bollisee schrieb:
Es ist aber die Rede von 26° und nicht von 36°. Vielleicht hast Du das ja überlesen?
Vielleicht wirfst Du noch einen Blick auf meinen vorletzten Absatz. Vielleicht hast Du den, ganz sicher nur aus Versehen, überlesen?! Passiert den Besten 😉

Viele Grüße

Hochgeschwindigkeitsstrecke




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.26 07:46.
Lippstädter schrieb:
Hochgeschwindigkeitsstrecke,
Du meinst, vor drei Jahrzehnten waren Temperaturen von über 26 Grad im Sommer nicht realistisch und auch nicht vorstellbar?
Nein, vor drei Jahrzehnten hat man Klimaanlagen für Temperaturen knapp über 30 Grad bestellt. Mit fast 30 Jahren auf dem Buckel stoßen die nun schlicht an ihre Grenzen. Dazu kommen die bekannten Wartungsprobleme der RheinRuhrBahn. Aber das hatte ich ja bereits im Ursprungsbeitrag erklärt, erstaunlich, dass das offenbar niemand liest.

Viele Grüße

Hochgeschwindigkeitsstrecke
8erberg schrieb:
gbstngrtz schrieb:
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!

Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!
Nachvollziehen kann man das schon, es ist ganz einfach: der Betreiber hat keinen Bock die Triebwagen-Kisten vernünftig zu warten (die baugleichen Talente der DB zeigen keine Auffälligkeiten) und der Verkehrsvertrag gibt dem Verband kaum Möglichkeiten das zu sanktionieren. Leider.

Dein Herumtoben spricht eher für einen Schaden.... Nur wo?

Schlimm ist eigentlich nur das jedesmal die Busse antraben die dann (angeblich) in gleicher Fahrplanlage fahren sollen. Dabei braucht der Bus min. 30 Minuten länger.

Unbürokratisch dann wenigstens eine alte Wanderdüne o.a. zwischen Borken und Dorsten pendeln zu lassen ist angeblich nicht möglich.

Peter

Die 643.2 in Aachen stehen ab spätestens 35 ° alle still, die meisten schon ab 30 °.



Für mehr Niveau auf DSO!


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Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Re: Faule Ausrede um vom Selbstverschulden abzulenken?

geschrieben von: Railchris

Datum: 06.08.26 08:51

Ruhrrevierbahner schrieb:
Es liegt der berechtigte Schluss nahe, dass im Gegensatz den andern EVU die Klimaanlagen schon seit geraumer Zeit einfach gar nicht mehr gewartet, geschweige denn instandgesetzt oder gar repariert werden. Das könnte auch den Schimmelbefall beim 643 360 ganz gut erklären.

Und ab 12 Uhr und/oder ab sonnigen 26 Grad wird es in diesen hohlen Blechbüchsen mit den treibhausgroßen Fenstern dann eben so lecker tropisch warm und feucht (Transpiration und Atem der Fahrgäste), dass die Geschäftsführung Panik bekommt, so in Richtung der Stichworte Kollaps, Notarzt und Streckenblockade.

Diese kleinen Notklappfensterchen bringen dann nämlich gar nichts. Also gleich nur noch Ersatzbus.

Was hier seit Umfirmierung von Nordwestbahn in Rhein-Ruhr-Bahn und dem freien betrieblichen Fall schon an zusätzlichen ungeplanten Kosten in vielfacher Millionenhöhe aufgelaufen ist, muss inzwischen BWL-seitig geradezu schwindelerregende Höhen erreicht haben, Kosten für Ausfälle mit Nichtentgeltung und Pönalen, für Not-SEV und Langfrist-Ersatz-EVU.

Ruhrpottgenosse schrieb:
Mir kommt das ganze ehrlich gesagt sehr fischig vor. Die NWB, Eurobahn und DB Regio haben mit ihren 643 im Münsterland bei weitem nicht solche Probleme mit der Hitze wie die RRB. Klar, es fehlen Zugteile hier und da oder es muss mit offenen Fenstern vereinzelt gefahren werden (der Talent war ja nie wirklich wetterfest), aber keiner stellt den Betrieb vollständig ein, außer die Rheinruhrbahn...und für mehrere Tage in Folge wohlgemerkt.
Hinsichtlich der Feuchtigkeit kommen noch die Wassermassen hinzu, die über Jahre Talenttypisch über undichte Dichtnähte eingedrungen sind und nun in Seitenwänden, Fußböden und Rahmen stehen.



Für mehr Niveau auf DSO!


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Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Wem gehören die Triebwagen denn?

geschrieben von: bahnfreundsiggi

Datum: 06.08.26 09:52

Der Eigentümer könnte da doch einschreiten und ggf. im Wege der fristlosen Kündigung des Mietvertrages da einen Zwang ausüben.

Ich weiß, dass in Baden-Württemberg die SFBW die Wartung und Pflege der vermieteten Fahrzeuge durch die Dekra überwachen lässt.
Ruhrpottgenosse schrieb:
Mir kommt das ganze ehrlich gesagt sehr fischig vor. Die NWB, Eurobahn und DB Regio haben mit ihren 643 im Münsterland bei weitem nicht solche Probleme mit der Hitze wie die RRB. Klar, es fehlen Zugteile hier und da oder es muss mit offenen Fenstern vereinzelt gefahren werden (der Talent war ja nie wirklich wetterfest), aber keiner stellt den Betrieb vollständig ein, außer die Rheinruhrbahn...und für mehrere Tage in Folge wohlgemerkt.
So schlimm wie bei der RRB, scheint es bei den Pfälzer Talenten von DB Regio nicht zu laufen, aber Probleme mit der Hitze haben sie hier auch. Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.

Ein großes Problem bei unseren Talenten ist, dass Fahrgäste ohne Ahnung von Thermodynamik trotz spürbar arbeitender Klimaanlage, alle Klappfenster aufmachen, was dort noch ohne Vierkant geht. Dann hat die Klimaanlage natürlich keine Chance.

Generell spürt man den Talenten, so sehr ich sie auch mag, langsam ihr Alter an. Es gibt manchmal Getriebeprobleme oder den Ausfall eines Motors, was aber nicht immer Ausfällen oder größeren Verspätungen führt.

Viele Grüße
Eric


Meine Reiseberichte und Bahnen in der Südwestpfalz:
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.26 10:05.
Railchris schrieb:
Die 643.2 in Aachen stehen ab spätestens 35 ° alle still, die meisten schon ab 30 °.
Wie kann das denn sein? Die Fahrzeuge unterscheiden sich doch von Motoren und Getriebe (Ausnahme vermutlich Regiobahn) nicht. Und mit weniger Gewicht bei gleichen Leistungsdaten müsste die Belastung von Motoren und Anlagen insgesamt doch so viel geringer zum Dreiteiler ausfallen, dass die länger durchhalten müssen?
IC-Fan schrieb:
Vielleicht wäre es besser, wenn DB Regio NRW auf den bereits gewonnen Linien vom AT zur Unterstützung beauftragt. Es dürften nach und nach in Köln so einige LINT 54 und 81 freiwerden, z.B. durch die Eifelelektrifizierung.
Alternativ könnte man Linien in elektrifizierte(mit Ersatzzügen, z.B. 425 von Gebrauchtzug oder Mireo von SmartTrainLease) und nicht elektrifizierte Abschnitte wie folgt trennen:
RE10a Düsseldorf<->Krefeld
RE10b Krefeld<->Kleve
RB31a Duisburg<->Millingen
RB31b Millingen<->Xanten
RE14a Essen<->Gladbeck West
RE14b Gladbeck West<->Borken/Coesfeld
Zumindest auf der RB 31 ist das praktisch unmöglich, einfach aufgrund der geringen Wendezeit in Xanten und in die andere Richtung wird man am Fahrplan nichts drehen, weil es dann zu Konflikten im Duisburger Raum kommt und sich die Zugkreuzung in Moers auch nur sehr begrenzt nach Norden verschieben lässt. Man könnte höchstens ab Millingen SEV fahren lassen und dann halt komplett elektrisch.
Bei den anderen beiden Linien wird es wahrscheinlich auch nicht viel besser sein, zumal beim RE 14 auch die Frage ist, ob der Bahnhof Gladbeck West baulich für so eine Aktion überhaupt geeignet ist.
Abgesehen davon ist auch wie immer bei solchen Ideen die Frage offen, ob die Fahrzeuge überhaupt frei und nicht schon längst für andere Netze verplant sind. Die VTs die sonst für die DB unterwegs sind, sind ja zu großen Teilen auch alles andere als taufrisch

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: bollisee

Datum: 06.08.26 11:37

Hochgeschwindigkeitsstrecke schrieb:
Lippstädter schrieb:
Hochgeschwindigkeitsstrecke,
Du meinst, vor drei Jahrzehnten waren Temperaturen von über 26 Grad im Sommer nicht realistisch und auch nicht vorstellbar?
Nein, vor drei Jahrzehnten hat man Klimaanlagen für Temperaturen knapp über 30 Grad bestellt. Mit fast 30 Jahren auf dem Buckel stoßen die nun schlicht an ihre Grenzen. Dazu kommen die bekannten Wartungsprobleme der RheinRuhrBahn. Aber das hatte ich ja bereits im Ursprungsbeitrag erklärt, erstaunlich, dass das offenbar niemand liest.
Eben, die Spezifikation war 32°C, allerdings hiess es damals noch Klimaanlage und nicht einfach Temperaturabsenkung, was einen Unterschied in der Leistungsfähigkeit macht.

Jetzt ist aber 26°C rein rechnerisch satt unter den 32°, die ich mal einfach voraussetze. In dem Sinne läuft da wohl bei der Wartung des Betreibers irgendetwas richtig schief. Und natürlich bei der Aufsicht des Bestellers, also die Landesbehörde, die den Regionalverkehr bestellt, scheint den Schlaf der Gerechten zu schlafen...
IC-Fan schrieb:
RE10a Düsseldorf<->Krefeld
Gibt es ja schon, nennt sich RB37 und pendelt von Krefeld Hbf nach Neuss Hbf. Dort besteht Anschluss an den RE6 nach Köln-Bonn-Flughafen, sodass die Relation Krefeld Hbf–Köln Messe Deutz im 30-Minuten-Takt (abwechselnd RE7 bzw. RB37+RE6) möglich wird. Einen zusätzlichen Zug von Krefeld nach Düsseldorf kannst du da nicht mehr vorquetschen.

Re: Wem gehören die Triebwagen denn?

geschrieben von: Ruhrrevierbahner

Datum: 06.08.26 11:48

Gehörten die nicht mal Angel Trains respektive Alpha Trains? Ich habe da irgendwie den Überblick verloren nach diversen Umbenennungen und Umfirmierungen. Dem jetzigen Eigentümer scheinen diese Zustände jedenfalls herzlich egal zu sein solange das Geld fließt.

Dem üblichen Wohnungsmieter wäre im übertragenen Fall schon lange wegen konsequenter Vernachlässigung der Mietsache die fristlose Kündigung zugestellt worden.

bahnfreundsiggi schrieb:
Der Eigentümer könnte da doch einschreiten und ggf. im Wege der fristlosen Kündigung des Mietvertrages da einen Zwang ausüben.

Ich weiß, dass in Baden-Württemberg die SFBW die Wartung und Pflege der vermieteten Fahrzeuge durch die Dekra überwachen lässt.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: bollisee

Datum: 06.08.26 11:48

bsbw schrieb:
WIDERSPRCUH zu dieser Aussage: "Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“".
Schon in den 80er Jahren wurde regelmäßig vom kommenden Klimawandel gesprochen. Nur wollte kein Entscheider in Vorleistung gehen.
Dumm nur, dass Bahnfahrzeuge oft länger als 20 Jahre, üblich sind eher 30-40 Jahre, unterwegs sind.


Hochgeschwindigkeitsstrecke schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:

Die „Aldi‑Triebwagen“ sind seit fast 30 Jahren unterwegs und wirken dabei erstaunlich lebendig.
Schlapp machen sie nicht, nur die Klimaanlagen geraten ins Schwitzen. Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“.

Aber wenn wir hier ehrlich sind, dass ist vorallem ein Problem der Wartung bei der RheinRuhrBahn. Bei anderen Firmen laufen die Klimaanlagen bei solchen Temperaturen, auch bei den "Aldi-Triebwagen"

Übrigens die "Aldi-Triebwagen" hatten bei der Einführung den Beinamen "ICE des Nahvekehrs"
Du willst doch nicht etwa Wissenstransfer von den Klimaforschern zu den Entscheidern unterstellen. Das würde ja Hirn im Kopf erfordern!

Und jetzt ist Hirn im Kopf nicht unbedingt die Kernkompetenz der Entscheider, da geht es mehr um Interessenvertretung. Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel. Wie sollen dann die Entscheider über Verkehrsfragen bessere Leistungen bringen? Da geht es nicht drum, dass keiner in Vorleistung gehen will. Da mangelt es vielmehr an Grundkompetenzen bei der Umsetzung von Dingen, die außerhalb ihrer kleinen Entscheidungswelt liegen, aber entscheidenden Einfluss darauf haben.

Re: Wem gehören die Triebwagen denn?

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 06.08.26 12:26

Ruhrrevierbahner schrieb:
Gehörten die nicht mal Angel Trains respektive Alpha Trains?
Der Großteil der Talente gehört Alpha, die beiden Prignitzer (643.03 / 360 + 643.04 / 361) gehören Netinera.

Bei den LINT, auch wenn diese neuer sind, trifft die Vernachlässigung ja auch zu. Eigentümer auch Alpha. Während die Talente technisch durch sind, hört man besonders vom RE10 auch immer wieder Beschwerden über versiffte Züge, was beim EVU auch niemand abstreitet. Dem kann man wohl nur begegenen, in dem man die Polsterung vollständig erneuert (aktuell wohl nur ein VT). Bislang gabs solche Aussagen aber nur über die LINT aus der 2009er Bauserie - also nicht über die Talente, oder die S7 und RB31-LINT.
spixi schrieb:
IC-Fan schrieb:
RE10a Düsseldorf<->Krefeld
Gibt es ja schon, nennt sich RB37 und pendelt von Krefeld Hbf nach Neuss Hbf.
Der vorgeschlagene RE10a soll keine zusätzliche Leistung sein, sondern einfach nur die VT im Abschnitt Krefeld - Düsseldorf freisetzen. Die Diskussion dazu gab es hier auf DSO allerdings schon. Da sich die Züge im Raum Krefeld allerdings begegnen, wäre die Einsparung bei den VT am Wochenende also auf zwei oder maximal drei Fahrzeuge begrenzt. Innerhalb der Woche würde man mehr sparen, allerdings würde auch das vermutlich nicht ausreichen. Man kommt ja selbst trotz zwei DB-Umläufen und der BRB-Traktion nicht zurecht. Also drei Umläufe werden mit anderen Fahrzeugen bedient, und trotzdem fallen regelmäßig morgens die HVZ-Züge wegen Fahrzeugmangel aus. Realistisch betrachtet würde man ohne weitere VT-Hilfe auch nicht zurechtkommen, selbst wenn man Düsseldorf - Krefeld elektrisch fahren würde.

Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 06.08.26 12:40

BiebermühlBahne schrieb:
Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.
Ich war die letzten Tage und Wochen immer mal wieder in der Ecke unterwegs und habe mich gewundert, dass auch nach 12 Uhr noch Fahrzeuge mit geschlossenen Fenstern unterwegs gewesen sind. Dafür, dass die Fahrzeuge in der Pfalz durch die BEMU-Umstellung quasi auf dem Weg des Alteisens sind, machen sie unter diesen Bedingungen noch einen guten Eindruck. Die Optik hingegen ist, ähnlich wie im Münsterland, absolut unter aller Sau. Zwar nicht dreckig, aber der Lack sieht so aus als wäre er nie erneuert worden. Aber das kann Kaiserslautern mit den 628er ja auch.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 06.08.26 13:10

bollisee schrieb:
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.
Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis. Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten. Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.

China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden. Das entspricht zwei Kohlekraftwerken pro Woche, vgl. [globalenergymonitor.org]

In dem Kontext sind jegliche Bemühungen hierzulande über Klimaschutz Hitzewellen zu verhindern einfach völlig sinnlos.

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg
Wenn die Motoren, Getriebe und Kühlanlagen so hitzesensibel sind, müsste es doch auch im Straßenverkehr zu massenhaften Ausfällen kommen. Dort gibt es Reisebusse mit Klimaanlage, Tiefkühllastzüge für Gefrorenes, Thermolastzüge für Obst, Gemüse, Fleischwaren, Milchprodukte sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Da habe ich von hitzebedingten Problemen noch nichts gehört, sonst hätte es bei den einschlägigen Handelsketten längst den Aufstand gegeben.

Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Hallo
Ne: ist doch ganz einfach: Die Angaben sind in Grad Réaumur, dann sind das über 32 Grad!
Gruss Leo

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: leofink

Datum: 06.08.26 15:01

bollisee schrieb:
Jetzt ist aber 26°C rein rechnerisch satt unter den 32°, die ich mal einfach voraussetze. In dem Sinne läuft da wohl bei der Wartung des Betreibers irgendetwas richtig schief. Und natürlich bei der Aufsicht des Bestellers, also die Landesbehörde, die den Regionalverkehr bestellt, scheint den Schlaf der Gerechten zu schlafen...
Na ja: Wenn da stimmt, was hier gesagt wurde, das CAF nicht liefern kann und der Vertrag verlängert werden musste hast du natürlich, alle Möglichkeiten zu sanktionieren, gelle!
Ich wäre nicht erstaunt, wenn ein gewiefter Verhandler des EIU den beamteten Verhandlern der Landesbehörde, das Messer an den Hals gesetzt hat, so nach dem Motto: "Jaaa, also wir haben uns jetzt bereits auf den auslaufenden Vertrag eingestellt und daher bereits Ressourcen abgebaut, wir können da natürlich nicht zu den gleichen Konditionen weitermachen. Das sind bedeutende Mehraufwände und die müssten abgegolten werden, ausserdem können wir natürlich nicht die gleiche Betriebsqualität gewährleisten!"
Und da die beamteten Verhandler der Landesbehörden wahrscheinlich keine anderen Möglichkeiten hatten, mussten sie wohl zähneknirschend zustimmen, denn sonst wäre der Verkehr eingestellt.

Gruss Leo

Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: Railchris

Datum: 06.08.26 15:12

BiebermühlBahne schrieb:Zitat:
Ein großes Problem bei unseren Talenten ist, dass Fahrgäste ohne Ahnung von Thermodynamik trotz spürbar arbeitender Klimaanlage, alle Klappfenster aufmachen, was dort noch ohne Vierkant geht. Dann hat die Klimaanlage natürlich keine Chance.

Generell spürt man den Talenten, so sehr ich sie auch mag, langsam ihr Alter an. Es gibt manchmal Getriebeprobleme oder den Ausfall eines Motors, was aber nicht immer Ausfällen oder größeren Verspätungen führt.
Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?



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Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: Railchris

Datum: 06.08.26 15:14

642 642-3 schrieb:
BiebermühlBahne schrieb:
Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.
Ich war die letzten Tage und Wochen immer mal wieder in der Ecke unterwegs und habe mich gewundert, dass auch nach 12 Uhr noch Fahrzeuge mit geschlossenen Fenstern unterwegs gewesen sind. Dafür, dass die Fahrzeuge in der Pfalz durch die BEMU-Umstellung quasi auf dem Weg des Alteisens sind, machen sie unter diesen Bedingungen noch einen guten Eindruck. Die Optik hingegen ist, ähnlich wie im Münsterland, absolut unter aller Sau. Zwar nicht dreckig, aber der Lack sieht so aus als wäre er nie erneuert worden. Aber das kann Kaiserslautern mit den 628er ja auch.
Hast Du schon mitbekommen, dass sich diesbezüglich bei den 643 in Münster gerade eine ganze Menge tut?



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Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 06.08.26 15:28

Railchris schrieb:
Hast Du schon mitbekommen, dass sich diesbezüglich bei den 643 in Münster gerade eine ganze Menge tut?
Nach dem man über Jahre hinweg mit mehr Farbtönen als die Palette hergibt durch die Lande gefahren ist, tut sich da was. Seit etlichen Jahren machen die Fahrzeuge aber alleine von außen einen schäbigen Eindruck. Ausnahme bilden die paar 644er.
Railchris schrieb:
Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?
Ich bin mir relativ sicher. Das würde aber voraussetzen, dass ich die Fahrgäste das durchlesen würden und ihm dann auch noch glauben schenken würden. Bei der Hitzewelle im Juni hatte ich z. B. die Situation, dass ich bei arbeitender Klimaanlage und fast 40 °C die Fenster geschlossen habe und ein Mitreisender dann mit dem Fahrtwind argumentiert hat. Fahrplanmäßig waren es aber noch 10 min bis zur Abfahrt und die Luft stand. Abgesehen davon, hätte der Fahrtwind auch fast 40 °C gehabt. Die Zugbegleiter sparen sich, wenn an Bord, nach meiner Beobachtung diesen Kampf gegen Windmühlen.


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Zum „RE10a“…

geschrieben von: Ruhrpottgenosse

Datum: 06.08.26 15:59

Tatsächlich wurde diese Idee auch Anfang des Jahres diskutiert. Dadurch müsste aber in Krefeld Hbf mindestens 5 Minuten Umstiegszeit garantiert sein. Das hat die InfraGo abgelehnt. Als Konsequenz kam dann der Lokpartner Ersatzzug mit 218.
…denn ab dem 04.09. ist EDRN - EZK für einen Monat und EDRN - ECMF für zwei Monate vollgesperrt. Heißt die RRB muss praktisch nichts fahren (also das was sie jetzt schon tut, nur halt ohne Vertragsstrafen).

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Chriswin

Datum: 06.08.26 17:17

Abgesehen davon, dass das dazu passende EIU selbst auf seinem eigenen Terrain jede Menge Mist macht, ist es dieses Mal wirklich unschuldig. Auch im Jahre 32 n.Br. (nach Bahnreform) kriegen es die Leute nicht hin zwischen EIU und EVU zu unterscheiden. Und auf der Verhandlerseite hat man auch (noch) keine Landesbehörde und auch keine Beamte sondern schlicht Tarifangestellte nach TVöD. Da sitzen dann etwa 270 Leute die den öffentlichen Nahverkehr in der Region für 7,8 Millionen Einwohner planen und koordinieren. Das müsste doch mit etwa 315 Personen für 9,1 Millionen auch möglich sein. Der Rest ist dann doch offensichtlich über.

Was nun das EVU angeht, wird hier immer die Frage gestellt ob die nicht können oder nicht wollen. Vermutlich wollen die nicht können. Man sollte sich mal mit der Historie der Anteilseigner beschäftigen. Wie dem auch sei, meine Prognose ist, dass nach Ende der jeweiligen Verkehrsverträge das EVU allenfalls noch in Publikationen wie Eisenbahngeschichte und Eisenbahn Classic auftauchen wird und das auch höchstens als Fußnote oder bei der Frage was da alles an angemieteten Fahrzeugen schon rumgefahren ist.

Vermutlich hast Du aber recht, wenn Du vermutest, dass das EVU schlicht mit Exitus gedroht hat. Dann hätte man zumindest kurzfristig ein massives auch finanzielles Problem gehabt, denn das hätte sich jeder andere vergolden lassen. Nur wenn ich mal in die Vergangenheit schaue, dann begann die Ausschreibung des S-Bahn-Netzes dort auch kurz nach einem grandiosen Sieg der DB über diesen Aufgabenträger.
Hallo, die Funktion der Klimaanlage gerade im Sommer ist auch eine Frage der Instandhaltung. Und dabei geht es im Kern um Zeit Und Kapazitäten in der betriebsnahen Instandhaltung. Ein Fahrzeug steht da schon mal etwas länger und bedarf qualifizierten Instandhaltungspersonal. Man muss im System die Notwendigkeit verstehen, mitunter leben Instandhaltung, Bereitstellung und Betrieb einen Konflikt auf Kosten der Fahrgäste.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: MD 612

Datum: 06.08.26 18:24

Papierfahrkarte schrieb:
bollisee schrieb:
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.
Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis.
Da wir aber nicht nur von einzelnen heißen Tagen sprechen, sondern vom Anstieg der Durchschnittstemperaturen seit Jahrzehnten, ist es dann doch ein Klimaereignis. Auch wenn das von gewisssen Kreisen entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse abgestritten wird.

Papierfahrkarte schrieb:
Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten. Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
Ok, der nächste Aufschluss eines Braunkohletagebaues dann direkt hinter Deinem Gartenzaun?

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Signalschruber schrieb:
Was kann man nicht mehr nachvollziehen?
Dass das Unternehmen nicht die vertraglich vereinbarte Leistung erbringt.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 06.08.26 19:59

MD 612 schrieb:
Papierfahrkarte schrieb:
bollisee schrieb:
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.
Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis.
Da wir aber nicht nur von einzelnen heißen Tagen sprechen, sondern vom Anstieg der Durchschnittstemperaturen seit Jahrzehnten, ist es dann doch ein Klimaereignis.
Damit liegst Du völlig richtig. Olli schrieb jedoch von 1 Hitzesommer, der nicht mal deren Meinung über den Klimawandel ändere. Der Satz ist natürlich Quatsch und hat mit wissenschaftlich nichts zu tun.

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Traumflug

Datum: 06.08.26 20:28

Papierfahrkarte schrieb:
bollisee schrieb:
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.
Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis. Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten.
[…]
In dem Kontext sind jegliche Bemühungen hierzulande über Klimaschutz Hitzewellen zu verhindern einfach völlig sinnlos.
Ah ja. Klingt ganz wie "Wenn wir das Feuer schon nicht komplett löschen können, dann sollten wir weiter Benzin rein schütten."

Wobei der steigende Strombedarf wohl auch mehr Wunschdenken ist. Er steigt bestenfalls geringfügig, trotz E-Autos und Wärmepumpen. Schon gar nicht mehr als der Ausbau der Erneuerbaren:

https://www.umweltbundesamt.de/system/files/styles/theme_uba_inside_content_md_1x/private/image/2_Abb_Bruttostromerzeugung-verbrauch_2026-05-15.png.avif?itok=ydj6d_NZ
Quelle: [www.umweltbundesamt.de]


Papierfahrkarte schrieb:
Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
Genau das passiert auch weltweit:

Erstmals mehr Strom aus Erneuerbaren als aus Kohle

Sogar in Trump-Land haben die Erneuerbaren inzwischen Kohle überholt:

Solar- und Windenergie übertreffen Kohle

Grossbritannien hat die Kohleverstromung gar komplett eingestellt:

Großbritannien realisiert Kohleausstieg – Letztes britisches Kraftwerk schließt


Papierfahrkarte schrieb:
China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden.
Genehmigt ist nicht gebaut. Tatsächlich gebaut wurden 339 GW Erneuerbare, ein Vielfaches davon: [www.ingenieur.de] . 2024 waren es sogar 356 GW: [www.agora-energiewende.de]

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 06.08.26 20:53

Traumflug schrieb:
Wobei der steigende Strombedarf wohl auch mehr Wunschdenken ist. Er steigt bestenfalls geringfügig
Absehbar steigender Strombedarf

Traumflug schrieb:
Papierfahrkarte schrieb:
Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
Genau das passiert auch weltweit:
Unerschöpfte Braunkohlevorräte durch Flutung zerstören

Traumflug schrieb:
Papierfahrkarte schrieb:
China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden.
Genehmigt ist nicht gebaut. Tatsächlich gebaut wurden 339 GW Erneuerbare, ein Vielfaches davon: [www.ingenieur.de] . 2024 waren es sogar 356 GW: [www.agora-energiewende.de]
Ach wie toll, dass neben den vielen neuen Kohlekraftwerken ergänzend auch noch in Erneuerbare investiert wird. Das dreht den Spieß natürlich direkt um.

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg
Ralph1408 schrieb:
Wenn die Motoren, Getriebe und Kühlanlagen so hitzesensibel sind, müsste es doch auch im Straßenverkehr zu massenhaften Ausfällen kommen. Dort gibt es Reisebusse mit Klimaanlage, Tiefkühllastzüge für Gefrorenes, Thermolastzüge für Obst, Gemüse, Fleischwaren, Milchprodukte sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Da habe ich von hitzebedingten Problemen noch nichts gehört, sonst hätte es bei den einschlägigen Handelsketten längst den Aufstand gegeben.
Genau. Ebenso müssten heimische Kühlschränke reihenweise ausfallen.

Plausibel wären Meldungen wie "ab 26 °C Aussentemperatur können wir nicht mehr auf die gewünschten 22 °C Innentemperatur kühlen." Eine Klimaanlage einer gewissen Grösse kann eben nur X °C herunter kühlen. Das wäre aber kein Ausfall, es wäre eben wärmer als üblich, immer noch kühler als draussen.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Traumflug

Datum: 06.08.26 21:17

Papierfahrkarte schrieb:
Traumflug schrieb:
Papierfahrkarte schrieb:
Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
Genau das passiert auch weltweit:
Unerschöpfte Braunkohlevorräte durch Flutung zerstören
Da wird gar nichts zerstört. Die Kohle bleibt dort wo sie hingehört, wo sie schon seit tausenden Jahren ist und wo sie auch vor dem Beginn des Tagebaus war.

Traumflug schrieb:
Ralph1408 schrieb:
Wenn die Motoren, Getriebe und Kühlanlagen so hitzesensibel sind, müsste es doch auch im Straßenverkehr zu massenhaften Ausfällen kommen. Dort gibt es Reisebusse mit Klimaanlage, Tiefkühllastzüge für Gefrorenes, Thermolastzüge für Obst, Gemüse, Fleischwaren, Milchprodukte sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Da habe ich von hitzebedingten Problemen noch nichts gehört, sonst hätte es bei den einschlägigen Handelsketten längst den Aufstand gegeben.
Genau. Ebenso müssten heimische Kühlschränke reihenweise ausfallen.

Plausibel wären Meldungen wie "ab 26 °C Aussentemperatur können wir nicht mehr auf die gewünschten 22 °C Innentemperatur kühlen." Eine Klimaanlage einer gewissen Grösse kann eben nur X °C herunter kühlen. Das wäre aber kein Ausfall, es wäre eben wärmer als üblich, immer noch kühler als draussen.
Das waren immer schon dumme Ausreden. Vor allem weil die EN 14750 doch eh eine lächerliche Kühlung um nur wenige Grad vorsieht und ja eben zu meinem großen Bedauern nicht fix 24° eingestellt sind wie in anderen Ländern..
gbstngrtz schrieb:
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!

Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!

Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Ja der Balkan:

Slowenien/Kroatien lassen wir mal außen vor.

Serbien: Auf Beograd - Nis ganze 4 durchgehende Züge pro Richtung (1 weiterer steht nachts einige Stunden in Lapovo) auf Hauptstrecke (Beograd - Nis). Auf Nebenstrecken 2-3 Züge pro Tag

Montenegro hat für Balkanverhältnisse viel, sieht im D Vergleich aber auch schwach aus.

Serbisches Bosnien: Zwei Züge pro Tag zwischen Novi Grad und Banja Luka bzw. Banja Luka und Doboj mot alten Zügen, wo man zwar die Fenster öffnen kann, aber einfach nicht mehr zeitgemäß sind.
Herzegowina: Zwei Züge auf der wichtigen Hauptstrecke Sarajevo - Caplinja (saisonal bis Ploce). Zwischen Maglaj - Zenica morgens zwei Züge Richtung Sarajevo und abends retour.

Kosovo: Zwei Züge zwischen Pristina und Peje
Albanien: An vier Tagen immerhin ein Zug zwischen Plazh und Elbasan

Griechenland: Ist jetzt sicher auch nicht besser wie D, auch wenn ich den Fahrplan nicht im Kopf hsbe. Zwischen Thessaloniki und Athen vier IC-Züge pro Tag und kaum (kein?) durchgehender Regionalverkehr.

Spanien kann ich jetzt nicht sagen, aber besser wie D, wirklich? FV vielleicht, aber Regionalverkehr?

Italien ist das einzige, was man abgesehen von den Wartungspausen wirklich mit D vergleichen kann. In den Wartungspausen fährt man dann mit Dauer SEV.

Talente bei der MRB

geschrieben von: stuvar

Datum: 07.08.26 07:03

Bei der MRB ist es jedes Jahr ein ähnlicher Krampf. Sobald es im Herbst mit den Temperaturen runter geht spart man auch an der Klimawartung. Merkt man an der feuchten Luft an schwülen Tagen. Geht es dann Richtung Sommer fallen spontan ab Mittag Züge aus. War vor 2 Jahren sehr schlimm, wo selbst bei einem reduzierten Stundentakt noch Züge ausfielen. Dieses Jahr ging es erstaunlich ruhig und selbst die Verstärker fahren recht zuverlässig. Eine Reserve scheint nicht mehr vorhanden zu sein - fällt ein Zug aus dann fehlt er mindestens bis Betriebsschluss.
Aber allgemein sind die Klimaanlagen sehr klein dimensioniert. Das fängt schon mal damit an, dass im Mittelteil nur gelüftet werden kann. An warmen Tagen gehen daher im Mittelteil fast immer die Fenster auf. Funktioniert während der Fahrt noch ganz ok, wenn man den Zug zur Abfahrt wenigstens auf normale Temperaturen herabgekühlt bekommt. Die Klima funktioniert aber nur bei laufendem Motor. Stellt man den über den Mittag 6 Stunden in die pralle Sonne, dann bekommt man die Temperaturen erst nach einiger Zeit auf ein erträgliches Niveau. Für die Regelzüge hat sich das Thema immerhin etwas entpannt seit dem die Züge in Leipzig in der Halle auf die Wende warten.
Immerhin wird es für die Talente der letzte Sommer im Leipziger Raum, steht doch der Ersatz schon für Schulungen in Engelsdorf bereit (damit sind nicht die abgestellten Silberlinge gemeint).

Mittelwagen

geschrieben von: Railchris

Datum: 07.08.26 07:32

stuvar schrieb:
Aber allgemein sind die Klimaanlagen sehr klein dimensioniert. Das fängt schon mal damit an, dass im Mittelteil nur gelüftet werden kann.
Das wäre mir neu. Der Mittelwagen wird von den Endwagen jeweils halbseitig mitversorgt. Dazu kommen jeweils von beiden Seiten Luftkanäle über das Kurzkuppelende, durch die die gekühlte Luft in den Mittelwagen gelangt und dort über die Gitter in der Decke austritt.



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

gbstngrtz schrieb:
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!

Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!

Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Na zum Glück ist die Rhein-Ruhr-Bahn nicht "dieses Land", also übertreib nicht.
Die meisten Fahrzeuge hatten ja selbst in den dicksten Hitzewellen keine Probleme, beim RRX gab es einen technischen Vorfall mit mehrstündiger Außerbetriebnahme der Flotte, die aber grundsätzlich standhält und beim Rest lediglich ein paar Einzelfälle. Dass die Rhein-Ruhr-Bahn nach Kooperation mit der Rethmann-Gruppe (die im Bus-Bereich etwa genauso "zuverlässig" ist) nicht besser wird bei zwei großen auslaufenden Verträgen, war ja erwartbar. Am linken Niederrhein mit RB31 und RE10 sind die Probleme unabhängig vom Wetter ja zuletzt noch deutlich dramatischer gewesen.
Italien ist tendenziell wechselhaft. Was meiner Meinung nach fehlen würde, wäre ein Taktfahrplan im Regionalverkehr, im Fernverkehr hat man diesen ja schon…

Wegen Serbien, Belgrad - Subotica ist durchaus nicht schlecht ausgebaut für dortige Verhältnisse. Man setzt durchaus auf modernes Material, jetzt mal jenseits von BG:Voz, was ja aber auch neue Züge erhalten soll. Auch die Baureihe 711 von Metrowagonmasch aus Russland hat zumindest eine Klimaanlage.

Würde aber dennoch lieber in Deutschland fahren so generell, auch gegenüber Slowenien und Kroatien ist man vom Angebot her grundsätzlich besser…

Wer Deutschland da mit dem Balkan vergleicht, der hat offenbar nicht versucht, mal die Verhältnisse im Balkan mal auf Alltagstauglichkeit hin sich anzuschauen, sprich die Frage zu stellen, würde ich dort bei dem Angebot mit dem Rollmaterial das jeden Tag als Pendler mir antun wollen, oder generell dort die Bahn im Alltag nutzen?

Grade im Balkan ist der Bus doch eher ausgeprägt, wenn man von A nach B will…

Es fallen bei hohen Temperaturen ja auch anderswo Züge aus. Die ÖBB Talente sind offenbar in Sachen Klimatisierung vielleicht besser gewartet und können auch dank elektrischer Traktion mehr aushalten, aber viel besser macht es die nicht, es heizt sich auch ganz nett auf und man würde sich da auch Wandfensterplätze wünschen… und natürlich kommt es auch dort irgendwo zu Ausfällen in der Klimaanlage.

Es hat auch etwa Probleme mit den brandneuen KISS gegeben, bzw. gibt es sie noch, wo Kondenswasser dort eingedrungen ist, wo es nichts zu suchen hat, oder wo die Klimaanlagen eben bei der Hitzewelle schlapp machen.

Klar, da reden wir schon über Temperaturen bis 40 Grad, ist eine andere Dimension, aber normalerweise würde es doch in Deutschland kaum anders ausschauen. Die Rhein-Ruhr-Bahn ist doch tendenziell eher die Ausnahme, denn die Regel.

Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: Bm235

Datum: 07.08.26 10:49

642 642-3 schrieb:
Nach dem man über Jahre hinweg mit mehr Farbtönen als die Palette hergibt durch die Lande gefahren ist, tut sich da was. Seit etlichen Jahren machen die Fahrzeuge aber alleine von außen einen schäbigen Eindruck. Ausnahme bilden die paar 644er.
Ein Nachteil der Farbe rot, die besonders schnell ausbleicht. Graffiti und dessen Beseitigung greift den Lack zusätzlich an. Neuen Lack oder Folierung gibt es aber nicht zum Nulltarif. Ist bei so alten Fahrzeugen halt immer die Frage, ob sich das noch lohnt oder nicht. Dass die Talente so lange im Einsatz bleiben, war eigentlich gar nicht geplant, sondern hat sich erst nach und nach so ergeben.

Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: Neuding

Datum: 07.08.26 12:28

Und wenn man eine Durchsage macht, dass in kürze die Klimaanlage angeschaltet wird, solange noch ein Fenster geöffnet ist?


BiebermühlBahne schrieb:
Railchris schrieb:
Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?
Ich bin mir relativ sicher. Das würde aber voraussetzen, dass ich die Fahrgäste das durchlesen würden und ihm dann auch noch glauben schenken würden. Bei der Hitzewelle im Juni hatte ich z. B. die Situation, dass ich bei arbeitender Klimaanlage und fast 40 °C die Fenster geschlossen habe und ein Mitreisender dann mit dem Fahrtwind argumentiert hat. Fahrplanmäßig waren es aber noch 10 min bis zur Abfahrt und die Luft stand. Abgesehen davon, hätte der Fahrtwind auch fast 40 °C gehabt. Die Zugbegleiter sparen sich, wenn an Bord, nach meiner Beobachtung diesen Kampf gegen Windmühlen.
J-C schrieb:
Italien ist tendenziell wechselhaft. Was meiner Meinung nach fehlen würde, wäre ein Taktfahrplan im Regionalverkehr, im Fernverkehr hat man diesen ja schon…

Wegen Serbien, Belgrad - Subotica ist durchaus nicht schlecht ausgebaut für dortige Verhältnisse. Man setzt durchaus auf modernes Material, jetzt mal jenseits von BG:Voz, was ja aber auch neue Züge erhalten soll. Auch die Baureihe 711 von Metrowagonmasch aus Russland hat zumindest eine Klimaanlage.
Ja Beograd Subotica ist gut aus gebaut, Beograd - Sid am Nachmittag auch. Aber was ist mit dem Rest und darum geht es eigentlich. Zwischen Beograd und Subotics kann man sich die Pendelei schon antun.
Eh klar. Da ist eben tatsächlich noch was im argen. Eben deswegen wüsste ich nicht, wie man darauf kommen mag, dass man ernsthaft einen Vergleich mit den Zuständen am Balkan anstellen könnte…

Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Vielleicht sollte gbstngrtz mal einen Balkanurlaub planen? Vielleicht kennt er sich unten nicht aus und denkt, daas ganze läuft wie in Slowenien/Kroatien oder Rumänien?
Kann ich nur empfehlen, zum Urlaub hat das ja einen Erlebniswert :)

Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: mov

Datum: 08.08.26 19:11

Hochgeschwindigkeitsstrecke schrieb:
Übrigens die "Aldi-Triebwagen" hatten bei der Einführung den Beinamen "ICE des Nahvekehrs"
Oje, waren sie schon bei Einführung ständig ein gefühltes Jahrzehnt zu spät oder ersatzlos ausgefallen -- und das noch im Nahverkehr?
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