geschrieben von: Lippstädter
Datum: 05.08.26 19:31
geschrieben von: gbstngrtz
Datum: 05.08.26 19:35
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
geschrieben von: Signalschruber
Datum: 05.08.26 19:56
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!Was kann man nicht mehr nachvollziehen? Die Fahrzeuge sind am Ende. Entweder ersetzt man diese oder nimmt Geld in die Hand für ein umfassendes Refurbishmentprogramm für die Komponenten die den Temperaturen nicht gewachsen sind. Es ist nicht nur das Netz Emscher-Münsterland in denen der Fahrzeugtyp mit warmen Temperaturen nicht zurecht kommt.
Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!
Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
geschrieben von: KarlsruherModell
Datum: 05.08.26 19:59
Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...Nicht mit solch völlig überforderten Schrottkisten rumfahren. Der RE14 hat doch schon bei völlig normalem Wetter stets Fahrzeugmangel, weil die Dinger häufiger in der Werkstatt als auf dem Gleis stehen.
Lippstädter schrieb:zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
geschrieben von: ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn
Datum: 05.08.26 20:10
geschrieben von: Ruhrrevierbahner
Datum: 05.08.26 20:16
geschrieben von: Ruhrpottgenosse
Datum: 05.08.26 20:16

geschrieben von: Hochgeschwindigkeitsstrecke
Datum: 05.08.26 20:18
Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:
Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
geschrieben von: 642 642-3
Datum: 05.08.26 20:19
Es ist nicht nur das Netz Emscher-Münsterland in denen der Fahrzeugtyp mit warmen Temperaturen nicht zurecht kommt.Probleme in der Größenordnung sind ein Alleinstellungsmerkmal der RRB.
geschrieben von: Jim Knopf vom Niederrhein
Datum: 05.08.26 20:23
gbstngrtz schrieb:Die RheinRuhrBahn ist einfach fertig und die Fahrzeuge auch. Wenn man sieht, daß beim Halt in Krefeld beim RE10 und bis zum Start der "Generalsanierung" Moers-Xanten beim RB31 bis vor wenigen Wochen in Xanten, eine Fachkraft alle Achsen auf Temperatur überprüft und notiert (aufgrund des Brandes in Krefeld, siehe Artikel Rheinische Post) dann weiß man was Sache ist.Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...Nicht mit solch völlig überforderten Schrottkisten rumfahren. Der RE14 hat doch schon bei völlig normalem Wetter stets Fahrzeugmangel, weil die Dinger häufiger in der Werkstatt als auf dem Gleis stehen.
Lippstädter schrieb:zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass die RheinRuhrBahn das Wetter einfach als Ausrede nimmt, um vom eigenen Versagen abzulenken.
Egal ob RE10, RE14 oder S7: Überall das Gleiche. Wenn da mal ein Tag ohne Ausfälle oder verminderter Kapazität über die Runden geht, ist das schon was besonderes.
geschrieben von: Ruhrrevierbahner
Datum: 05.08.26 21:13
Mir kommt das ganze ehrlich gesagt sehr fischig vor. Die NWB, Eurobahn und DB Regio haben mit ihren 643 im Münsterland bei weitem nicht solche Probleme mit der Hitze wie die RRB. Klar, es fehlen Zugteile hier und da oder es muss mit offenen Fenstern vereinzelt gefahren werden (der Talent war ja nie wirklich wetterfest), aber keiner stellt den Betrieb vollständig ein, außer die Rheinruhrbahn...und für mehrere Tage in Folge wohlgemerkt.
geschrieben von: bollisee
Datum: 05.08.26 21:34
gbstngrtz schrieb:26° stand aber mit Sicherheit nicht im Datenblatt beim Kauf der Fahrzeuge. 32° würde ich jetzt vielleicht noch glauben.Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!Was kann man nicht mehr nachvollziehen? Die Fahrzeuge sind am Ende. Entweder ersetzt man diese oder nimmt Geld in die Hand für ein umfassendes Refurbishmentprogramm für die Komponenten die den Temperaturen nicht gewachsen sind. Es ist nicht nur das Netz Emscher-Münsterland in denen der Fahrzeugtyp mit warmen Temperaturen nicht zurecht kommt.
Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!
Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:Es ist aber die Rede von 26° und nicht von 36°. Vielleicht hast Du das ja überlesen?Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:
Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
Die „Aldi‑Triebwagen“ sind seit fast 30 Jahren unterwegs und wirken dabei erstaunlich lebendig.
Schlapp machen sie nicht, nur die Klimaanlagen geraten ins Schwitzen. Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“.
geschrieben von: Railchris
Datum: 05.08.26 22:09
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!Hast Du die Liniennummer gesehen?
Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!
Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
geschrieben von: Railchris
Datum: 05.08.26 22:14
Wenn man sieht, daß beim Halt in Krefeld beim RE10 und bis zum Start der "Generalsanierung" Moers-Xanten beim RB31 bis vor wenigen Wochen in Xanten, eine Fachkraft alle Achsen auf Temperatur überprüft und notiert (aufgrund des Brandes in Krefeld, siehe Artikel Rheinische Post) dann weiß man was Sache ist.Du kennst den Hintergrund der Radsatzlagerproblematik der LINT-Triebzüge?
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:
Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
Die „Aldi‑Triebwagen“ sind seit fast 30 Jahren unterwegs und wirken dabei erstaunlich lebendig.
Schlapp machen sie nicht, nur die Klimaanlagen geraten ins Schwitzen. Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“.
Aber wenn wir hier ehrlich sind, dass ist vorallem ein Problem der Wartung bei der RheinRuhrBahn. Bei anderen Firmen laufen die Klimaanlagen bei solchen Temperaturen, auch bei den "Aldi-Triebwagen"
Übrigens die "Aldi-Triebwagen" hatten bei der Einführung den Beinamen "ICE des Nahvekehrs"
geschrieben von: Jim Knopf vom Niederrhein
Datum: 05.08.26 22:58
Jim Knopf vom Niederrhein schrieb:z.B. hier im Artikel der Westdeutschen Zeitung. Aber weißt Du mehr, erzähl mal.Wenn man sieht, daß beim Halt in Krefeld beim RE10 und bis zum Start der "Generalsanierung" Moers-Xanten beim RB31 bis vor wenigen Wochen in Xanten, eine Fachkraft alle Achsen auf Temperatur überprüft und notiert (aufgrund des Brandes in Krefeld, siehe Artikel Rheinische Post) dann weiß man was Sache ist.Du kennst den Hintergrund der Radsatzlagerproblematik der LINT-Triebzüge?
... die Tochter (oder was auch immer) names NordWestBahn fährt im OWL-Netz auch bei über 30 °C nahezu ohne Ausfälle mit den Talenten.Bei 30° noch nicht, aber vielleicht wärmer darf es dann nicht mehr werden. Aber ca. 35° fährt in OWL kein Eurobahn-Talent mehr, und von den NWB-Talent auch nur noch wenige.
geschrieben von: maschwa
Datum: 05.08.26 23:33
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:
Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
Die „Aldi‑Triebwagen“ sind seit fast 30 Jahren unterwegs und wirken dabei erstaunlich lebendig.
Schlapp machen sie nicht, nur die Klimaanlagen geraten ins Schwitzen. Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“.
Aber wenn wir hier ehrlich sind, dass ist vorallem ein Problem der Wartung bei der RheinRuhrBahn. Bei anderen Firmen laufen die Klimaanlagen bei solchen Temperaturen, auch bei den "Aldi-Triebwagen"
Übrigens die "Aldi-Triebwagen" hatten bei der Einführung den Beinamen "ICE des Nahvekehrs"
geschrieben von: Ruhrrevierbahner
Datum: 06.08.26 00:41
Was hier in der Diskussion völlig unbeachtet bleibt, und das dürfte der Grund sein warum der Aufgabenträger sich das recht widerspruchslos gefallen lässt, ist, dass die Linie eigentlich genauso wie die 31, 36 und 41 seit Dezember 2025 auf CAF- Bemu umgestellt sein sollte und das nach der Ausschreibung 2021 durch DB Regio gefahren werden sollte. Da die CAF jedoch nicht fristgerecht liefern konnte und DB Regio kein alternatives Material zur Verfügung stellen konnte/ wollte, wurde der Ursprungsvertrag mit der RRB um ein Jahr verlängert (wer weiß ob es dieses Jahr klappt?!). Die investieren natürlich nur noch das Notwendigste in die alten und schon vorher heruntergefahrenen Fahrzeuge. Deswegen fehlt es auch auf der 31, 36 und 44 fast das ganze Fahrplanjahr und führte zumindest auf der 31 und 44 zu kurzfristigen Ersatzbestellungen recht geräuschlos durch den Aufgabenträger (auf der 36 fuhren ewig Busse). Das führt auch auf der 10 zu den dortigen Zuständen und recht geräuschlosen Ersatzbestellungen. Der 10'er Vertrag läuft m.W. noch bis Ende 2028. Das ist natürlich für die RRB gegen die Planungen. Das soll nichts beschönigen, denn die Firma lässt sich das ja auch gut bezahlen ohne die Leistung zu erbringen. Und der Verkehrsverbund ist in der Zwickmühle, stünde er doch bei Kündigung einer Seite ohne alles da!
[...]
Nur mal so als Denkanstöße
MfG maschwa
geschrieben von: IC-Fan
Datum: 06.08.26 05:03
Im Gegensatz zu einer Auferlegung gehören zu einer freihändigen Vertragsverlängerung aber immer zwei, die aus freien Stücken handeln und dazu ja sagen. Hier ein Aufgabenträger und da ein EVU.Vielleicht wäre es besser, wenn DB Regio NRW auf den bereits gewonnen Linien vom AT zur Unterstützung beauftragt. Es dürften nach und nach in Köln so einige LINT 54 und 81 freiwerden, z.B. durch die Eifelelektrifizierung.
Un das EVU bzw. dessen Management signalisiert damit, dass es sich fest zutraut, den Vertrag auch in der jahrelangen Verlängerung vollständig und zuverlässig zu erfüllen. Was daraus geworden ist, ist bekannt und wird bei DSO immer wieder diskutiert. So eine Situation stellt sich ja nicht plötzlich schicksalhaft über Nacht ein. Das war alles vorher bekannt, ganz sicher auch dem Aufgabenträger.
Dann hätte TDRR das Ersuchen des VRR besser direkt ablehnen sollen und sagen, wir wollen das nicht mehr und wir können das auch nicht mehr mit diesen durch extrem mangelhafte Wartung betriebswirtschaftlich unrettbar verschlissenen Fahrzeugen am Ende ihrer Lebensdauer. Das wird nichts mehr bis Ende 2027/28/29, was man den Fahrgästen guten Gewissens zumuten könnte. Dann hätte zusammen mit der DB eine andere große Lösung hergemusst.
CAF ist zwei Jahre im Verzug, das liegt aber auch am VRR, weil dieser noch in der Bauphase der ersten Fahrzeuge erhebliche konstruktive Änderungen haben wollte, z.B. eine Lademöglichkeit an 400 Volt. Auch daher ist es da so ruhig.
Der neue Zeitplan ist folgender. Daraus lassen sich auch die Vertragsverlängerungen für TDRR und ihre Linien um jeweils zwei Jahre ableiten.
RB31, RB36 und RE44: Planwechsel Ende 2027
RE10: Planwechsel Ende 2028
RE14: Planwechsel Ende 2029
TDRR hat zu dem Allem Ja und Amen gesagt. "Wir schaffen das!" Und das VRR wollte das wider besseren Wissens glauben. Hier gibt es keine Unbeteiligten oder Unschuldigen.
maschwa schrieb:Was hier in der Diskussion völlig unbeachtet bleibt, und das dürfte der Grund sein warum der Aufgabenträger sich das recht widerspruchslos gefallen lässt, ist, dass die Linie eigentlich genauso wie die 31, 36 und 41 seit Dezember 2025 auf CAF- Bemu umgestellt sein sollte und das nach der Ausschreibung 2021 durch DB Regio gefahren werden sollte. Da die CAF jedoch nicht fristgerecht liefern konnte und DB Regio kein alternatives Material zur Verfügung stellen konnte/ wollte, wurde der Ursprungsvertrag mit der RRB um ein Jahr verlängert (wer weiß ob es dieses Jahr klappt?!). Die investieren natürlich nur noch das Notwendigste in die alten und schon vorher heruntergefahrenen Fahrzeuge. Deswegen fehlt es auch auf der 31, 36 und 44 fast das ganze Fahrplanjahr und führte zumindest auf der 31 und 44 zu kurzfristigen Ersatzbestellungen recht geräuschlos durch den Aufgabenträger (auf der 36 fuhren ewig Busse). Das führt auch auf der 10 zu den dortigen Zuständen und recht geräuschlosen Ersatzbestellungen. Der 10'er Vertrag läuft m.W. noch bis Ende 2028. Das ist natürlich für die RRB gegen die Planungen. Das soll nichts beschönigen, denn die Firma lässt sich das ja auch gut bezahlen ohne die Leistung zu erbringen. Und der Verkehrsverbund ist in der Zwickmühle, stünde er doch bei Kündigung einer Seite ohne alles da!
[...]
Nur mal so als Denkanstöße
MfG maschwa
geschrieben von: 8erberg
Datum: 06.08.26 06:53
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!Nachvollziehen kann man das schon, es ist ganz einfach: der Betreiber hat keinen Bock die Triebwagen-Kisten vernünftig zu warten (die baugleichen Talente der DB zeigen keine Auffälligkeiten) und der Verkehrsvertrag gibt dem Verband kaum Möglichkeiten das zu sanktionieren. Leider.
Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!
geschrieben von: Hochgeschwindigkeitsstrecke
Datum: 06.08.26 07:43
Es ist aber die Rede von 26° und nicht von 36°. Vielleicht hast Du das ja überlesen?Vielleicht wirfst Du noch einen Blick auf meinen vorletzten Absatz. Vielleicht hast Du den, ganz sicher nur aus Versehen, überlesen?! Passiert den Besten 😉
geschrieben von: Hochgeschwindigkeitsstrecke
Datum: 06.08.26 07:50
Hochgeschwindigkeitsstrecke,Nein, vor drei Jahrzehnten hat man Klimaanlagen für Temperaturen knapp über 30 Grad bestellt. Mit fast 30 Jahren auf dem Buckel stoßen die nun schlicht an ihre Grenzen. Dazu kommen die bekannten Wartungsprobleme der RheinRuhrBahn. Aber das hatte ich ja bereits im Ursprungsbeitrag erklärt, erstaunlich, dass das offenbar niemand liest.
Du meinst, vor drei Jahrzehnten waren Temperaturen von über 26 Grad im Sommer nicht realistisch und auch nicht vorstellbar?
geschrieben von: Railchris
Datum: 06.08.26 08:48
gbstngrtz schrieb:Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!Nachvollziehen kann man das schon, es ist ganz einfach: der Betreiber hat keinen Bock die Triebwagen-Kisten vernünftig zu warten (die baugleichen Talente der DB zeigen keine Auffälligkeiten) und der Verkehrsvertrag gibt dem Verband kaum Möglichkeiten das zu sanktionieren. Leider.
Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!
Dein Herumtoben spricht eher für einen Schaden.... Nur wo?
Schlimm ist eigentlich nur das jedesmal die Busse antraben die dann (angeblich) in gleicher Fahrplanlage fahren sollen. Dabei braucht der Bus min. 30 Minuten länger.
Unbürokratisch dann wenigstens eine alte Wanderdüne o.a. zwischen Borken und Dorsten pendeln zu lassen ist angeblich nicht möglich.
Peter
geschrieben von: Railchris
Datum: 06.08.26 08:51
Es liegt der berechtigte Schluss nahe, dass im Gegensatz den andern EVU die Klimaanlagen schon seit geraumer Zeit einfach gar nicht mehr gewartet, geschweige denn instandgesetzt oder gar repariert werden. Das könnte auch den Schimmelbefall beim 643 360 ganz gut erklären.Hinsichtlich der Feuchtigkeit kommen noch die Wassermassen hinzu, die über Jahre Talenttypisch über undichte Dichtnähte eingedrungen sind und nun in Seitenwänden, Fußböden und Rahmen stehen.
Und ab 12 Uhr und/oder ab sonnigen 26 Grad wird es in diesen hohlen Blechbüchsen mit den treibhausgroßen Fenstern dann eben so lecker tropisch warm und feucht (Transpiration und Atem der Fahrgäste), dass die Geschäftsführung Panik bekommt, so in Richtung der Stichworte Kollaps, Notarzt und Streckenblockade.
Diese kleinen Notklappfensterchen bringen dann nämlich gar nichts. Also gleich nur noch Ersatzbus.
Was hier seit Umfirmierung von Nordwestbahn in Rhein-Ruhr-Bahn und dem freien betrieblichen Fall schon an zusätzlichen ungeplanten Kosten in vielfacher Millionenhöhe aufgelaufen ist, muss inzwischen BWL-seitig geradezu schwindelerregende Höhen erreicht haben, Kosten für Ausfälle mit Nichtentgeltung und Pönalen, für Not-SEV und Langfrist-Ersatz-EVU.
Ruhrpottgenosse schrieb:Mir kommt das ganze ehrlich gesagt sehr fischig vor. Die NWB, Eurobahn und DB Regio haben mit ihren 643 im Münsterland bei weitem nicht solche Probleme mit der Hitze wie die RRB. Klar, es fehlen Zugteile hier und da oder es muss mit offenen Fenstern vereinzelt gefahren werden (der Talent war ja nie wirklich wetterfest), aber keiner stellt den Betrieb vollständig ein, außer die Rheinruhrbahn...und für mehrere Tage in Folge wohlgemerkt.
geschrieben von: BiebermühlBahne
Datum: 06.08.26 10:05
Mir kommt das ganze ehrlich gesagt sehr fischig vor. Die NWB, Eurobahn und DB Regio haben mit ihren 643 im Münsterland bei weitem nicht solche Probleme mit der Hitze wie die RRB. Klar, es fehlen Zugteile hier und da oder es muss mit offenen Fenstern vereinzelt gefahren werden (der Talent war ja nie wirklich wetterfest), aber keiner stellt den Betrieb vollständig ein, außer die Rheinruhrbahn...und für mehrere Tage in Folge wohlgemerkt.So schlimm wie bei der RRB, scheint es bei den Pfälzer Talenten von DB Regio nicht zu laufen, aber Probleme mit der Hitze haben sie hier auch. Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.
geschrieben von: 642 642-3
Datum: 06.08.26 10:33
Die 643.2 in Aachen stehen ab spätestens 35 ° alle still, die meisten schon ab 30 °.Wie kann das denn sein? Die Fahrzeuge unterscheiden sich doch von Motoren und Getriebe (Ausnahme vermutlich Regiobahn) nicht. Und mit weniger Gewicht bei gleichen Leistungsdaten müsste die Belastung von Motoren und Anlagen insgesamt doch so viel geringer zum Dreiteiler ausfallen, dass die länger durchhalten müssen?
geschrieben von: dopast
Datum: 06.08.26 11:36
Vielleicht wäre es besser, wenn DB Regio NRW auf den bereits gewonnen Linien vom AT zur Unterstützung beauftragt. Es dürften nach und nach in Köln so einige LINT 54 und 81 freiwerden, z.B. durch die Eifelelektrifizierung.Zumindest auf der RB 31 ist das praktisch unmöglich, einfach aufgrund der geringen Wendezeit in Xanten und in die andere Richtung wird man am Fahrplan nichts drehen, weil es dann zu Konflikten im Duisburger Raum kommt und sich die Zugkreuzung in Moers auch nur sehr begrenzt nach Norden verschieben lässt. Man könnte höchstens ab Millingen SEV fahren lassen und dann halt komplett elektrisch.
Alternativ könnte man Linien in elektrifizierte(mit Ersatzzügen, z.B. 425 von Gebrauchtzug oder Mireo von SmartTrainLease) und nicht elektrifizierte Abschnitte wie folgt trennen:
RE10a Düsseldorf<->Krefeld
RE10b Krefeld<->Kleve
RB31a Duisburg<->Millingen
RB31b Millingen<->Xanten
RE14a Essen<->Gladbeck West
RE14b Gladbeck West<->Borken/Coesfeld
Lippstädter schrieb:Eben, die Spezifikation war 32°C, allerdings hiess es damals noch Klimaanlage und nicht einfach Temperaturabsenkung, was einen Unterschied in der Leistungsfähigkeit macht.Hochgeschwindigkeitsstrecke,Nein, vor drei Jahrzehnten hat man Klimaanlagen für Temperaturen knapp über 30 Grad bestellt. Mit fast 30 Jahren auf dem Buckel stoßen die nun schlicht an ihre Grenzen. Dazu kommen die bekannten Wartungsprobleme der RheinRuhrBahn. Aber das hatte ich ja bereits im Ursprungsbeitrag erklärt, erstaunlich, dass das offenbar niemand liest.
Du meinst, vor drei Jahrzehnten waren Temperaturen von über 26 Grad im Sommer nicht realistisch und auch nicht vorstellbar?
geschrieben von: spixi
Datum: 06.08.26 11:40
RE10a Düsseldorf<->KrefeldGibt es ja schon, nennt sich RB37 und pendelt von Krefeld Hbf nach Neuss Hbf. Dort besteht Anschluss an den RE6 nach Köln-Bonn-Flughafen, sodass die Relation Krefeld Hbf–Köln Messe Deutz im 30-Minuten-Takt (abwechselnd RE7 bzw. RB37+RE6) möglich wird. Einen zusätzlichen Zug von Krefeld nach Düsseldorf kannst du da nicht mehr vorquetschen.
Der Eigentümer könnte da doch einschreiten und ggf. im Wege der fristlosen Kündigung des Mietvertrages da einen Zwang ausüben.
Ich weiß, dass in Baden-Württemberg die SFBW die Wartung und Pflege der vermieteten Fahrzeuge durch die Dekra überwachen lässt.
WIDERSPRCUH zu dieser Aussage: "Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“".Du willst doch nicht etwa Wissenstransfer von den Klimaforschern zu den Entscheidern unterstellen. Das würde ja Hirn im Kopf erfordern!
Schon in den 80er Jahren wurde regelmäßig vom kommenden Klimawandel gesprochen. Nur wollte kein Entscheider in Vorleistung gehen.
Dumm nur, dass Bahnfahrzeuge oft länger als 20 Jahre, üblich sind eher 30-40 Jahre, unterwegs sind.
Hochgeschwindigkeitsstrecke schrieb:ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.Hier ein paar Fakten zu den üblichen Stammtischparolen eines selbsternannten Bahn‑Flüsterers:
Was war das ein Geschrei damals, als kritische Stimmen davor warnten, das ganze alte Rollmaterial zu verschrotten.
Die „Aldi‑Triebwagen“ sind seit fast 30 Jahren unterwegs und wirken dabei erstaunlich lebendig.
Schlapp machen sie nicht, nur die Klimaanlagen geraten ins Schwitzen. Vor drei Jahrzehnten hat man nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, die eher nach „Mitteleuropäischer Sommer“ klangen und nicht nach „Backofenmodus“.
Aber wenn wir hier ehrlich sind, dass ist vorallem ein Problem der Wartung bei der RheinRuhrBahn. Bei anderen Firmen laufen die Klimaanlagen bei solchen Temperaturen, auch bei den "Aldi-Triebwagen"
Übrigens die "Aldi-Triebwagen" hatten bei der Einführung den Beinamen "ICE des Nahvekehrs"
Gehörten die nicht mal Angel Trains respektive Alpha Trains?Der Großteil der Talente gehört Alpha, die beiden Prignitzer (643.03 / 360 + 643.04 / 361) gehören Netinera.
geschrieben von: 642 642-3
Datum: 06.08.26 12:36
IC-Fan schrieb:Der vorgeschlagene RE10a soll keine zusätzliche Leistung sein, sondern einfach nur die VT im Abschnitt Krefeld - Düsseldorf freisetzen. Die Diskussion dazu gab es hier auf DSO allerdings schon. Da sich die Züge im Raum Krefeld allerdings begegnen, wäre die Einsparung bei den VT am Wochenende also auf zwei oder maximal drei Fahrzeuge begrenzt. Innerhalb der Woche würde man mehr sparen, allerdings würde auch das vermutlich nicht ausreichen. Man kommt ja selbst trotz zwei DB-Umläufen und der BRB-Traktion nicht zurecht. Also drei Umläufe werden mit anderen Fahrzeugen bedient, und trotzdem fallen regelmäßig morgens die HVZ-Züge wegen Fahrzeugmangel aus. Realistisch betrachtet würde man ohne weitere VT-Hilfe auch nicht zurechtkommen, selbst wenn man Düsseldorf - Krefeld elektrisch fahren würde.RE10a Düsseldorf<->KrefeldGibt es ja schon, nennt sich RB37 und pendelt von Krefeld Hbf nach Neuss Hbf.
geschrieben von: 642 642-3
Datum: 06.08.26 12:40
Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.Ich war die letzten Tage und Wochen immer mal wieder in der Ecke unterwegs und habe mich gewundert, dass auch nach 12 Uhr noch Fahrzeuge mit geschlossenen Fenstern unterwegs gewesen sind. Dafür, dass die Fahrzeuge in der Pfalz durch die BEMU-Umstellung quasi auf dem Weg des Alteisens sind, machen sie unter diesen Bedingungen noch einen guten Eindruck. Die Optik hingegen ist, ähnlich wie im Münsterland, absolut unter aller Sau. Zwar nicht dreckig, aber der Lack sieht so aus als wäre er nie erneuert worden. Aber das kann Kaiserslautern mit den 628er ja auch.
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis. Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten. Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
geschrieben von: Ralph1408
Datum: 06.08.26 13:36
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
geschrieben von: leofink
Datum: 06.08.26 14:45
zuginfo.nrw meldet:Hallo
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Jetzt ist aber 26°C rein rechnerisch satt unter den 32°, die ich mal einfach voraussetze. In dem Sinne läuft da wohl bei der Wartung des Betreibers irgendetwas richtig schief. Und natürlich bei der Aufsicht des Bestellers, also die Landesbehörde, die den Regionalverkehr bestellt, scheint den Schlaf der Gerechten zu schlafen...Na ja: Wenn da stimmt, was hier gesagt wurde, das CAF nicht liefern kann und der Vertrag verlängert werden musste hast du natürlich, alle Möglichkeiten zu sanktionieren, gelle!
geschrieben von: Railchris
Datum: 06.08.26 15:12
Ein großes Problem bei unseren Talenten ist, dass Fahrgäste ohne Ahnung von Thermodynamik trotz spürbar arbeitender Klimaanlage, alle Klappfenster aufmachen, was dort noch ohne Vierkant geht. Dann hat die Klimaanlage natürlich keine Chance.Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?
Generell spürt man den Talenten, so sehr ich sie auch mag, langsam ihr Alter an. Es gibt manchmal Getriebeprobleme oder den Ausfall eines Motors, was aber nicht immer Ausfällen oder größeren Verspätungen führt.
geschrieben von: Railchris
Datum: 06.08.26 15:14
BiebermühlBahne schrieb:Hast Du schon mitbekommen, dass sich diesbezüglich bei den 643 in Münster gerade eine ganze Menge tut?Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.Ich war die letzten Tage und Wochen immer mal wieder in der Ecke unterwegs und habe mich gewundert, dass auch nach 12 Uhr noch Fahrzeuge mit geschlossenen Fenstern unterwegs gewesen sind. Dafür, dass die Fahrzeuge in der Pfalz durch die BEMU-Umstellung quasi auf dem Weg des Alteisens sind, machen sie unter diesen Bedingungen noch einen guten Eindruck. Die Optik hingegen ist, ähnlich wie im Münsterland, absolut unter aller Sau. Zwar nicht dreckig, aber der Lack sieht so aus als wäre er nie erneuert worden. Aber das kann Kaiserslautern mit den 628er ja auch.
geschrieben von: 642 642-3
Datum: 06.08.26 15:28
Hast Du schon mitbekommen, dass sich diesbezüglich bei den 643 in Münster gerade eine ganze Menge tut?Nach dem man über Jahre hinweg mit mehr Farbtönen als die Palette hergibt durch die Lande gefahren ist, tut sich da was. Seit etlichen Jahren machen die Fahrzeuge aber alleine von außen einen schäbigen Eindruck. Ausnahme bilden die paar 644er.
geschrieben von: BiebermühlBahne
Datum: 06.08.26 15:57
Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?Ich bin mir relativ sicher. Das würde aber voraussetzen, dass ich die Fahrgäste das durchlesen würden und ihm dann auch noch glauben schenken würden. Bei der Hitzewelle im Juni hatte ich z. B. die Situation, dass ich bei arbeitender Klimaanlage und fast 40 °C die Fenster geschlossen habe und ein Mitreisender dann mit dem Fahrtwind argumentiert hat. Fahrplanmäßig waren es aber noch 10 min bis zur Abfahrt und die Luft stand. Abgesehen davon, hätte der Fahrtwind auch fast 40 °C gehabt. Die Zugbegleiter sparen sich, wenn an Bord, nach meiner Beobachtung diesen Kampf gegen Windmühlen.
geschrieben von: Ruhrpottgenosse
Datum: 06.08.26 16:01
geschrieben von: P5800
Datum: 06.08.26 18:15
bollisee schrieb:Da wir aber nicht nur von einzelnen heißen Tagen sprechen, sondern vom Anstieg der Durchschnittstemperaturen seit Jahrzehnten, ist es dann doch ein Klimaereignis. Auch wenn das von gewisssen Kreisen entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse abgestritten wird.Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis.
Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten. Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.Ok, der nächste Aufschluss eines Braunkohletagebaues dann direkt hinter Deinem Gartenzaun?
geschrieben von: cargofuzzy
Datum: 06.08.26 18:25
Was kann man nicht mehr nachvollziehen?Dass das Unternehmen nicht die vertraglich vereinbarte Leistung erbringt.
Papierfahrkarte schrieb:Damit liegst Du völlig richtig. Olli schrieb jedoch von 1 Hitzesommer, der nicht mal deren Meinung über den Klimawandel ändere. Der Satz ist natürlich Quatsch und hat mit wissenschaftlich nichts zu tun.bollisee schrieb:Da wir aber nicht nur von einzelnen heißen Tagen sprechen, sondern vom Anstieg der Durchschnittstemperaturen seit Jahrzehnten, ist es dann doch ein Klimaereignis.Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis.
bollisee schrieb:Ah ja. Klingt ganz wie "Wenn wir das Feuer schon nicht komplett löschen können, dann sollten wir weiter Benzin rein schütten."Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis. Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten.
[…]
In dem Kontext sind jegliche Bemühungen hierzulande über Klimaschutz Hitzewellen zu verhindern einfach völlig sinnlos.
Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.Genau das passiert auch weltweit:
China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden.Genehmigt ist nicht gebaut. Tatsächlich gebaut wurden 339 GW Erneuerbare, ein Vielfaches davon: [www.ingenieur.de] . 2024 waren es sogar 356 GW: [www.agora-energiewende.de]
Wobei der steigende Strombedarf wohl auch mehr Wunschdenken ist. Er steigt bestenfalls geringfügigAbsehbar steigender Strombedarf
Papierfahrkarte schrieb:Unerschöpfte Braunkohlevorräte durch Flutung zerstörenSowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.Genau das passiert auch weltweit:
Papierfahrkarte schrieb:Ach wie toll, dass neben den vielen neuen Kohlekraftwerken ergänzend auch noch in Erneuerbare investiert wird. Das dreht den Spieß natürlich direkt um.China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden.Genehmigt ist nicht gebaut. Tatsächlich gebaut wurden 339 GW Erneuerbare, ein Vielfaches davon: [www.ingenieur.de] . 2024 waren es sogar 356 GW: [www.agora-energiewende.de]
geschrieben von: Traumflug
Datum: 06.08.26 20:58
Wenn die Motoren, Getriebe und Kühlanlagen so hitzesensibel sind, müsste es doch auch im Straßenverkehr zu massenhaften Ausfällen kommen. Dort gibt es Reisebusse mit Klimaanlage, Tiefkühllastzüge für Gefrorenes, Thermolastzüge für Obst, Gemüse, Fleischwaren, Milchprodukte sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Da habe ich von hitzebedingten Problemen noch nichts gehört, sonst hätte es bei den einschlägigen Handelsketten längst den Aufstand gegeben.Genau. Ebenso müssten heimische Kühlschränke reihenweise ausfallen.
Traumflug schrieb:Da wird gar nichts zerstört. Die Kohle bleibt dort wo sie hingehört, wo sie schon seit tausenden Jahren ist und wo sie auch vor dem Beginn des Tagebaus war.Papierfahrkarte schrieb:Unerschöpfte Braunkohlevorräte durch Flutung zerstörenSowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.Genau das passiert auch weltweit:
geschrieben von: Tranzalpine
Datum: 06.08.26 22:56
Ralph1408 schrieb:Das waren immer schon dumme Ausreden. Vor allem weil die EN 14750 doch eh eine lächerliche Kühlung um nur wenige Grad vorsieht und ja eben zu meinem großen Bedauern nicht fix 24° eingestellt sind wie in anderen Ländern..Wenn die Motoren, Getriebe und Kühlanlagen so hitzesensibel sind, müsste es doch auch im Straßenverkehr zu massenhaften Ausfällen kommen. Dort gibt es Reisebusse mit Klimaanlage, Tiefkühllastzüge für Gefrorenes, Thermolastzüge für Obst, Gemüse, Fleischwaren, Milchprodukte sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Da habe ich von hitzebedingten Problemen noch nichts gehört, sonst hätte es bei den einschlägigen Handelsketten längst den Aufstand gegeben.Genau. Ebenso müssten heimische Kühlschränke reihenweise ausfallen.
Plausibel wären Meldungen wie "ab 26 °C Aussentemperatur können wir nicht mehr auf die gewünschten 22 °C Innentemperatur kühlen." Eine Klimaanlage einer gewissen Grösse kann eben nur X °C herunter kühlen. Das wäre aber kein Ausfall, es wäre eben wärmer als üblich, immer noch kühler als draussen.
geschrieben von: Meyer-schlom
Datum: 07.08.26 05:32
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!Ja der Balkan:
Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!
Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Aber allgemein sind die Klimaanlagen sehr klein dimensioniert. Das fängt schon mal damit an, dass im Mittelteil nur gelüftet werden kann.Das wäre mir neu. Der Mittelwagen wird von den Endwagen jeweils halbseitig mitversorgt. Dazu kommen jeweils von beiden Seiten Luftkanäle über das Kurzkuppelende, durch die die gekühlte Luft in den Mittelwagen gelangt und dort über die Gitter in der Decke austritt.
geschrieben von: Plutone
Datum: 07.08.26 07:34
Es wird einfach immer peinlicher was in diesem Land abgeht !!!Na zum Glück ist die Rhein-Ruhr-Bahn nicht "dieses Land", also übertreib nicht.
Wenn man kein Schaden im Gehirn hat kann man das alles nicht mehr nachvollziehen !!!
Was würde nur die Eisenbahn in Italien, Spanien und den Balkan Ländern machen...
Lippstädter schrieb:zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
geschrieben von: J-C
Datum: 07.08.26 09:32
Nach dem man über Jahre hinweg mit mehr Farbtönen als die Palette hergibt durch die Lande gefahren ist, tut sich da was. Seit etlichen Jahren machen die Fahrzeuge aber alleine von außen einen schäbigen Eindruck. Ausnahme bilden die paar 644er.Ein Nachteil der Farbe rot, die besonders schnell ausbleicht. Graffiti und dessen Beseitigung greift den Lack zusätzlich an. Neuen Lack oder Folierung gibt es aber nicht zum Nulltarif. Ist bei so alten Fahrzeugen halt immer die Frage, ob sich das noch lohnt oder nicht. Dass die Talente so lange im Einsatz bleiben, war eigentlich gar nicht geplant, sondern hat sich erst nach und nach so ergeben.
Railchris schrieb:Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?Ich bin mir relativ sicher. Das würde aber voraussetzen, dass ich die Fahrgäste das durchlesen würden und ihm dann auch noch glauben schenken würden. Bei der Hitzewelle im Juni hatte ich z. B. die Situation, dass ich bei arbeitender Klimaanlage und fast 40 °C die Fenster geschlossen habe und ein Mitreisender dann mit dem Fahrtwind argumentiert hat. Fahrplanmäßig waren es aber noch 10 min bis zur Abfahrt und die Luft stand. Abgesehen davon, hätte der Fahrtwind auch fast 40 °C gehabt. Die Zugbegleiter sparen sich, wenn an Bord, nach meiner Beobachtung diesen Kampf gegen Windmühlen.
geschrieben von: Meyer-schlom
Datum: 08.08.26 04:05
Italien ist tendenziell wechselhaft. Was meiner Meinung nach fehlen würde, wäre ein Taktfahrplan im Regionalverkehr, im Fernverkehr hat man diesen ja schon…Ja Beograd Subotica ist gut aus gebaut, Beograd - Sid am Nachmittag auch. Aber was ist mit dem Rest und darum geht es eigentlich. Zwischen Beograd und Subotics kann man sich die Pendelei schon antun.
Wegen Serbien, Belgrad - Subotica ist durchaus nicht schlecht ausgebaut für dortige Verhältnisse. Man setzt durchaus auf modernes Material, jetzt mal jenseits von BG:Voz, was ja aber auch neue Züge erhalten soll. Auch die Baureihe 711 von Metrowagonmasch aus Russland hat zumindest eine Klimaanlage.
geschrieben von: J-C
Datum: 08.08.26 05:42
geschrieben von: Meyer-schlom
Datum: 08.08.26 15:22
geschrieben von: J-C
Datum: 08.08.26 17:25
Übrigens die "Aldi-Triebwagen" hatten bei der Einführung den Beinamen "ICE des Nahvekehrs"Oje, waren sie schon bei Einführung ständig ein gefühltes Jahrzehnt zu spät oder ersatzlos ausgefallen -- und das noch im Nahverkehr?
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