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Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 06.08.26 12:40

BiebermühlBahne schrieb:
Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.
Ich war die letzten Tage und Wochen immer mal wieder in der Ecke unterwegs und habe mich gewundert, dass auch nach 12 Uhr noch Fahrzeuge mit geschlossenen Fenstern unterwegs gewesen sind. Dafür, dass die Fahrzeuge in der Pfalz durch die BEMU-Umstellung quasi auf dem Weg des Alteisens sind, machen sie unter diesen Bedingungen noch einen guten Eindruck. Die Optik hingegen ist, ähnlich wie im Münsterland, absolut unter aller Sau. Zwar nicht dreckig, aber der Lack sieht so aus als wäre er nie erneuert worden. Aber das kann Kaiserslautern mit den 628er ja auch.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 06.08.26 13:10

bollisee schrieb:
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.
Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis. Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten. Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.

China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden. Das entspricht zwei Kohlekraftwerken pro Woche, vgl. [globalenergymonitor.org]

In dem Kontext sind jegliche Bemühungen hierzulande über Klimaschutz Hitzewellen zu verhindern einfach völlig sinnlos.

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg
Wenn die Motoren, Getriebe und Kühlanlagen so hitzesensibel sind, müsste es doch auch im Straßenverkehr zu massenhaften Ausfällen kommen. Dort gibt es Reisebusse mit Klimaanlage, Tiefkühllastzüge für Gefrorenes, Thermolastzüge für Obst, Gemüse, Fleischwaren, Milchprodukte sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Da habe ich von hitzebedingten Problemen noch nichts gehört, sonst hätte es bei den einschlägigen Handelsketten längst den Aufstand gegeben.

Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Lippstädter schrieb:
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.

Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Hallo
Ne: ist doch ganz einfach: Die Angaben sind in Grad Réaumur, dann sind das über 32 Grad!
Gruss Leo

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: leofink

Datum: 06.08.26 15:01

bollisee schrieb:
Jetzt ist aber 26°C rein rechnerisch satt unter den 32°, die ich mal einfach voraussetze. In dem Sinne läuft da wohl bei der Wartung des Betreibers irgendetwas richtig schief. Und natürlich bei der Aufsicht des Bestellers, also die Landesbehörde, die den Regionalverkehr bestellt, scheint den Schlaf der Gerechten zu schlafen...
Na ja: Wenn da stimmt, was hier gesagt wurde, das CAF nicht liefern kann und der Vertrag verlängert werden musste hast du natürlich, alle Möglichkeiten zu sanktionieren, gelle!
Ich wäre nicht erstaunt, wenn ein gewiefter Verhandler des EIU den beamteten Verhandlern der Landesbehörde, das Messer an den Hals gesetzt hat, so nach dem Motto: "Jaaa, also wir haben uns jetzt bereits auf den auslaufenden Vertrag eingestellt und daher bereits Ressourcen abgebaut, wir können da natürlich nicht zu den gleichen Konditionen weitermachen. Das sind bedeutende Mehraufwände und die müssten abgegolten werden, ausserdem können wir natürlich nicht die gleiche Betriebsqualität gewährleisten!"
Und da die beamteten Verhandler der Landesbehörden wahrscheinlich keine anderen Möglichkeiten hatten, mussten sie wohl zähneknirschend zustimmen, denn sonst wäre der Verkehr eingestellt.

Gruss Leo

Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: Railchris

Datum: 06.08.26 15:12

BiebermühlBahne schrieb:Zitat:
Ein großes Problem bei unseren Talenten ist, dass Fahrgäste ohne Ahnung von Thermodynamik trotz spürbar arbeitender Klimaanlage, alle Klappfenster aufmachen, was dort noch ohne Vierkant geht. Dann hat die Klimaanlage natürlich keine Chance.

Generell spürt man den Talenten, so sehr ich sie auch mag, langsam ihr Alter an. Es gibt manchmal Getriebeprobleme oder den Ausfall eines Motors, was aber nicht immer Ausfällen oder größeren Verspätungen führt.
Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?



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[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: Railchris

Datum: 06.08.26 15:14

642 642-3 schrieb:
BiebermühlBahne schrieb:
Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.
Ich war die letzten Tage und Wochen immer mal wieder in der Ecke unterwegs und habe mich gewundert, dass auch nach 12 Uhr noch Fahrzeuge mit geschlossenen Fenstern unterwegs gewesen sind. Dafür, dass die Fahrzeuge in der Pfalz durch die BEMU-Umstellung quasi auf dem Weg des Alteisens sind, machen sie unter diesen Bedingungen noch einen guten Eindruck. Die Optik hingegen ist, ähnlich wie im Münsterland, absolut unter aller Sau. Zwar nicht dreckig, aber der Lack sieht so aus als wäre er nie erneuert worden. Aber das kann Kaiserslautern mit den 628er ja auch.
Hast Du schon mitbekommen, dass sich diesbezüglich bei den 643 in Münster gerade eine ganze Menge tut?



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Re: Zuverlässigkeit der Pfälzer Talente bei DB Regio

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 06.08.26 15:28

Railchris schrieb:
Hast Du schon mitbekommen, dass sich diesbezüglich bei den 643 in Münster gerade eine ganze Menge tut?
Nach dem man über Jahre hinweg mit mehr Farbtönen als die Palette hergibt durch die Lande gefahren ist, tut sich da was. Seit etlichen Jahren machen die Fahrzeuge aber alleine von außen einen schäbigen Eindruck. Ausnahme bilden die paar 644er.
Railchris schrieb:
Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?
Ich bin mir relativ sicher. Das würde aber voraussetzen, dass ich die Fahrgäste das durchlesen würden und ihm dann auch noch glauben schenken würden. Bei der Hitzewelle im Juni hatte ich z. B. die Situation, dass ich bei arbeitender Klimaanlage und fast 40 °C die Fenster geschlossen habe und ein Mitreisender dann mit dem Fahrtwind argumentiert hat. Fahrplanmäßig waren es aber noch 10 min bis zur Abfahrt und die Luft stand. Abgesehen davon, hätte der Fahrtwind auch fast 40 °C gehabt. Die Zugbegleiter sparen sich, wenn an Bord, nach meiner Beobachtung diesen Kampf gegen Windmühlen.


Meine Reiseberichte und Bahnen in der Südwestpfalz:
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Zum „RE10a“…

geschrieben von: Ruhrpottgenosse

Datum: 06.08.26 15:59

Tatsächlich wurde diese Idee auch Anfang des Jahres diskutiert. Dadurch müsste aber in Krefeld Hbf mindestens 5 Minuten Umstiegszeit garantiert sein. Das hat die InfraGo abgelehnt. Als Konsequenz kam dann der Lokpartner Ersatzzug mit 218.
…denn ab dem 04.09. ist EDRN - EZK für einen Monat und EDRN - ECMF für zwei Monate vollgesperrt. Heißt die RRB muss praktisch nichts fahren (also das was sie jetzt schon tut, nur halt ohne Vertragsstrafen).

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Chriswin

Datum: 06.08.26 17:17

Abgesehen davon, dass das dazu passende EIU selbst auf seinem eigenen Terrain jede Menge Mist macht, ist es dieses Mal wirklich unschuldig. Auch im Jahre 32 n.Br. (nach Bahnreform) kriegen es die Leute nicht hin zwischen EIU und EVU zu unterscheiden. Und auf der Verhandlerseite hat man auch (noch) keine Landesbehörde und auch keine Beamte sondern schlicht Tarifangestellte nach TVöD. Da sitzen dann etwa 270 Leute die den öffentlichen Nahverkehr in der Region für 7,8 Millionen Einwohner planen und koordinieren. Das müsste doch mit etwa 315 Personen für 9,1 Millionen auch möglich sein. Der Rest ist dann doch offensichtlich über.

Was nun das EVU angeht, wird hier immer die Frage gestellt ob die nicht können oder nicht wollen. Vermutlich wollen die nicht können. Man sollte sich mal mit der Historie der Anteilseigner beschäftigen. Wie dem auch sei, meine Prognose ist, dass nach Ende der jeweiligen Verkehrsverträge das EVU allenfalls noch in Publikationen wie Eisenbahngeschichte und Eisenbahn Classic auftauchen wird und das auch höchstens als Fußnote oder bei der Frage was da alles an angemieteten Fahrzeugen schon rumgefahren ist.

Vermutlich hast Du aber recht, wenn Du vermutest, dass das EVU schlicht mit Exitus gedroht hat. Dann hätte man zumindest kurzfristig ein massives auch finanzielles Problem gehabt, denn das hätte sich jeder andere vergolden lassen. Nur wenn ich mal in die Vergangenheit schaue, dann begann die Ausschreibung des S-Bahn-Netzes dort auch kurz nach einem grandiosen Sieg der DB über diesen Aufgabenträger.
Hallo, die Funktion der Klimaanlage gerade im Sommer ist auch eine Frage der Instandhaltung. Und dabei geht es im Kern um Zeit Und Kapazitäten in der betriebsnahen Instandhaltung. Ein Fahrzeug steht da schon mal etwas länger und bedarf qualifizierten Instandhaltungspersonal. Man muss im System die Notwendigkeit verstehen, mitunter leben Instandhaltung, Bereitstellung und Betrieb einen Konflikt auf Kosten der Fahrgäste.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: MD 612

Datum: 06.08.26 18:24

Papierfahrkarte schrieb:
bollisee schrieb:
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.
Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis.
Da wir aber nicht nur von einzelnen heißen Tagen sprechen, sondern vom Anstieg der Durchschnittstemperaturen seit Jahrzehnten, ist es dann doch ein Klimaereignis. Auch wenn das von gewisssen Kreisen entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse abgestritten wird.

Papierfahrkarte schrieb:
Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten. Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
Ok, der nächste Aufschluss eines Braunkohletagebaues dann direkt hinter Deinem Gartenzaun?

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Signalschruber schrieb:
Was kann man nicht mehr nachvollziehen?
Dass das Unternehmen nicht die vertraglich vereinbarte Leistung erbringt.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 06.08.26 19:59

MD 612 schrieb:
Papierfahrkarte schrieb:
bollisee schrieb:
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.
Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis.
Da wir aber nicht nur von einzelnen heißen Tagen sprechen, sondern vom Anstieg der Durchschnittstemperaturen seit Jahrzehnten, ist es dann doch ein Klimaereignis.
Damit liegst Du völlig richtig. Olli schrieb jedoch von 1 Hitzesommer, der nicht mal deren Meinung über den Klimawandel ändere. Der Satz ist natürlich Quatsch und hat mit wissenschaftlich nichts zu tun.

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Traumflug

Datum: 06.08.26 20:28

Papierfahrkarte schrieb:
bollisee schrieb:
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.
Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis. Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten.
[…]
In dem Kontext sind jegliche Bemühungen hierzulande über Klimaschutz Hitzewellen zu verhindern einfach völlig sinnlos.
Ah ja. Klingt ganz wie "Wenn wir das Feuer schon nicht komplett löschen können, dann sollten wir weiter Benzin rein schütten."

Wobei der steigende Strombedarf wohl auch mehr Wunschdenken ist. Er steigt bestenfalls geringfügig, trotz E-Autos und Wärmepumpen. Schon gar nicht mehr als der Ausbau der Erneuerbaren:

https://www.umweltbundesamt.de/system/files/styles/theme_uba_inside_content_md_1x/private/image/2_Abb_Bruttostromerzeugung-verbrauch_2026-05-15.png.avif?itok=ydj6d_NZ
Quelle: [www.umweltbundesamt.de]


Papierfahrkarte schrieb:
Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
Genau das passiert auch weltweit:

Erstmals mehr Strom aus Erneuerbaren als aus Kohle

Sogar in Trump-Land haben die Erneuerbaren inzwischen Kohle überholt:

Solar- und Windenergie übertreffen Kohle

Grossbritannien hat die Kohleverstromung gar komplett eingestellt:

Großbritannien realisiert Kohleausstieg – Letztes britisches Kraftwerk schließt


Papierfahrkarte schrieb:
China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden.
Genehmigt ist nicht gebaut. Tatsächlich gebaut wurden 339 GW Erneuerbare, ein Vielfaches davon: [www.ingenieur.de] . 2024 waren es sogar 356 GW: [www.agora-energiewende.de]

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 06.08.26 20:53

Traumflug schrieb:
Wobei der steigende Strombedarf wohl auch mehr Wunschdenken ist. Er steigt bestenfalls geringfügig
Absehbar steigender Strombedarf

Traumflug schrieb:
Papierfahrkarte schrieb:
Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
Genau das passiert auch weltweit:
Unerschöpfte Braunkohlevorräte durch Flutung zerstören

Traumflug schrieb:
Papierfahrkarte schrieb:
China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden.
Genehmigt ist nicht gebaut. Tatsächlich gebaut wurden 339 GW Erneuerbare, ein Vielfaches davon: [www.ingenieur.de] . 2024 waren es sogar 356 GW: [www.agora-energiewende.de]
Ach wie toll, dass neben den vielen neuen Kohlekraftwerken ergänzend auch noch in Erneuerbare investiert wird. Das dreht den Spieß natürlich direkt um.

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg
Ralph1408 schrieb:
Wenn die Motoren, Getriebe und Kühlanlagen so hitzesensibel sind, müsste es doch auch im Straßenverkehr zu massenhaften Ausfällen kommen. Dort gibt es Reisebusse mit Klimaanlage, Tiefkühllastzüge für Gefrorenes, Thermolastzüge für Obst, Gemüse, Fleischwaren, Milchprodukte sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Da habe ich von hitzebedingten Problemen noch nichts gehört, sonst hätte es bei den einschlägigen Handelsketten längst den Aufstand gegeben.
Genau. Ebenso müssten heimische Kühlschränke reihenweise ausfallen.

Plausibel wären Meldungen wie "ab 26 °C Aussentemperatur können wir nicht mehr auf die gewünschten 22 °C Innentemperatur kühlen." Eine Klimaanlage einer gewissen Grösse kann eben nur X °C herunter kühlen. Das wäre aber kein Ausfall, es wäre eben wärmer als üblich, immer noch kühler als draussen.

Re: Die Aldi-Triebwagen machen schlapp.

geschrieben von: Traumflug

Datum: 06.08.26 21:17

Papierfahrkarte schrieb:
Traumflug schrieb:
Papierfahrkarte schrieb:
Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
Genau das passiert auch weltweit:
Unerschöpfte Braunkohlevorräte durch Flutung zerstören
Da wird gar nichts zerstört. Die Kohle bleibt dort wo sie hingehört, wo sie schon seit tausenden Jahren ist und wo sie auch vor dem Beginn des Tagebaus war.

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