geschrieben von: 642 642-3
Datum: 06.08.26 12:40
Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.Ich war die letzten Tage und Wochen immer mal wieder in der Ecke unterwegs und habe mich gewundert, dass auch nach 12 Uhr noch Fahrzeuge mit geschlossenen Fenstern unterwegs gewesen sind. Dafür, dass die Fahrzeuge in der Pfalz durch die BEMU-Umstellung quasi auf dem Weg des Alteisens sind, machen sie unter diesen Bedingungen noch einen guten Eindruck. Die Optik hingegen ist, ähnlich wie im Münsterland, absolut unter aller Sau. Zwar nicht dreckig, aber der Lack sieht so aus als wäre er nie erneuert worden. Aber das kann Kaiserslautern mit den 628er ja auch.
Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis. Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten. Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.
geschrieben von: Ralph1408
Datum: 06.08.26 13:36
zuginfo.nrw meldet:
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
geschrieben von: leofink
Datum: 06.08.26 14:45
zuginfo.nrw meldet:Hallo
Auf der Linie RE 14 kommt es aufgrund der aktuellen Temperaturen (über 26 Grad) und in der Folge ausfallenden Klimaanlagen zu massiven Einschränkungen.
Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis einschließlich 05.08.2026 und ist anschließend auch an allen weiteren Tagen mit mehr als 26 Grad Außentemperatur zu erwarten.
Ich dachte erst an Titanic oder 1. April - leider nein…
Jetzt ist aber 26°C rein rechnerisch satt unter den 32°, die ich mal einfach voraussetze. In dem Sinne läuft da wohl bei der Wartung des Betreibers irgendetwas richtig schief. Und natürlich bei der Aufsicht des Bestellers, also die Landesbehörde, die den Regionalverkehr bestellt, scheint den Schlaf der Gerechten zu schlafen...Na ja: Wenn da stimmt, was hier gesagt wurde, das CAF nicht liefern kann und der Vertrag verlängert werden musste hast du natürlich, alle Möglichkeiten zu sanktionieren, gelle!
geschrieben von: Railchris
Datum: 06.08.26 15:12
Ein großes Problem bei unseren Talenten ist, dass Fahrgäste ohne Ahnung von Thermodynamik trotz spürbar arbeitender Klimaanlage, alle Klappfenster aufmachen, was dort noch ohne Vierkant geht. Dann hat die Klimaanlage natürlich keine Chance.Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?
Generell spürt man den Talenten, so sehr ich sie auch mag, langsam ihr Alter an. Es gibt manchmal Getriebeprobleme oder den Ausfall eines Motors, was aber nicht immer Ausfällen oder größeren Verspätungen führt.
geschrieben von: Railchris
Datum: 06.08.26 15:14
BiebermühlBahne schrieb:Hast Du schon mitbekommen, dass sich diesbezüglich bei den 643 in Münster gerade eine ganze Menge tut?Die Klimaanlagen und Motoren unserer Talente machen aktuell bei Temperaturen > 35 °C regelmäßig schlapp, allerdings nicht schon bei 26 °C. Für solche Temperaturen sind die Züge vermutlich einfach nicht ausgelegt. Vormittags läuft der Betrieb noch normal, aber im Laufe des Nachmittags häufen sich dann Ausfälle wegen überhitzter Motoren.Ich war die letzten Tage und Wochen immer mal wieder in der Ecke unterwegs und habe mich gewundert, dass auch nach 12 Uhr noch Fahrzeuge mit geschlossenen Fenstern unterwegs gewesen sind. Dafür, dass die Fahrzeuge in der Pfalz durch die BEMU-Umstellung quasi auf dem Weg des Alteisens sind, machen sie unter diesen Bedingungen noch einen guten Eindruck. Die Optik hingegen ist, ähnlich wie im Münsterland, absolut unter aller Sau. Zwar nicht dreckig, aber der Lack sieht so aus als wäre er nie erneuert worden. Aber das kann Kaiserslautern mit den 628er ja auch.
geschrieben von: 642 642-3
Datum: 06.08.26 15:28
Hast Du schon mitbekommen, dass sich diesbezüglich bei den 643 in Münster gerade eine ganze Menge tut?Nach dem man über Jahre hinweg mit mehr Farbtönen als die Palette hergibt durch die Lande gefahren ist, tut sich da was. Seit etlichen Jahren machen die Fahrzeuge aber alleine von außen einen schäbigen Eindruck. Ausnahme bilden die paar 644er.
geschrieben von: BiebermühlBahne
Datum: 06.08.26 15:57
Sind die Klappfenster bei den 643.0 dort entsprechend beschriftet, dass die geschlossen zu halten sind?Ich bin mir relativ sicher. Das würde aber voraussetzen, dass ich die Fahrgäste das durchlesen würden und ihm dann auch noch glauben schenken würden. Bei der Hitzewelle im Juni hatte ich z. B. die Situation, dass ich bei arbeitender Klimaanlage und fast 40 °C die Fenster geschlossen habe und ein Mitreisender dann mit dem Fahrtwind argumentiert hat. Fahrplanmäßig waren es aber noch 10 min bis zur Abfahrt und die Luft stand. Abgesehen davon, hätte der Fahrtwind auch fast 40 °C gehabt. Die Zugbegleiter sparen sich, wenn an Bord, nach meiner Beobachtung diesen Kampf gegen Windmühlen.
geschrieben von: Ruhrpottgenosse
Datum: 06.08.26 16:01
geschrieben von: P5800
Datum: 06.08.26 18:15
bollisee schrieb:Da wir aber nicht nur von einzelnen heißen Tagen sprechen, sondern vom Anstieg der Durchschnittstemperaturen seit Jahrzehnten, ist es dann doch ein Klimaereignis. Auch wenn das von gewisssen Kreisen entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse abgestritten wird.Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis.
Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten. Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.Ok, der nächste Aufschluss eines Braunkohletagebaues dann direkt hinter Deinem Gartenzaun?
geschrieben von: cargofuzzy
Datum: 06.08.26 18:25
Was kann man nicht mehr nachvollziehen?Dass das Unternehmen nicht die vertraglich vereinbarte Leistung erbringt.
Papierfahrkarte schrieb:Damit liegst Du völlig richtig. Olli schrieb jedoch von 1 Hitzesommer, der nicht mal deren Meinung über den Klimawandel ändere. Der Satz ist natürlich Quatsch und hat mit wissenschaftlich nichts zu tun.bollisee schrieb:Da wir aber nicht nur von einzelnen heißen Tagen sprechen, sondern vom Anstieg der Durchschnittstemperaturen seit Jahrzehnten, ist es dann doch ein Klimaereignis.Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis.
bollisee schrieb:Ah ja. Klingt ganz wie "Wenn wir das Feuer schon nicht komplett löschen können, dann sollten wir weiter Benzin rein schütten."Aktuellstes Beispiel ist die Verlängerung des Kohleausstiegs, wozu ich mal gegen meine Überzeugung die Vierletterzeitung zitiere. Du siehst, nicht mal ein Hitzesommer ändert deren Meinung über den Klimawandel.Wieso auch? Erstens ist ein Tag mit einer Temperaturspitze von 40°C immer noch ein Wetter- und kein Klimaereignis. Zweitens ändern wir nichts daran, indem wir unter absehbar wachsendem Strombedarf Braunkohlevorkommen mit Rheinwasser fluten.
[…]
In dem Kontext sind jegliche Bemühungen hierzulande über Klimaschutz Hitzewellen zu verhindern einfach völlig sinnlos.
Sowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.Genau das passiert auch weltweit:
China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden.Genehmigt ist nicht gebaut. Tatsächlich gebaut wurden 339 GW Erneuerbare, ein Vielfaches davon: [www.ingenieur.de] . 2024 waren es sogar 356 GW: [www.agora-energiewende.de]
Wobei der steigende Strombedarf wohl auch mehr Wunschdenken ist. Er steigt bestenfalls geringfügigAbsehbar steigender Strombedarf
Papierfahrkarte schrieb:Unerschöpfte Braunkohlevorräte durch Flutung zerstörenSowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.Genau das passiert auch weltweit:
Papierfahrkarte schrieb:Ach wie toll, dass neben den vielen neuen Kohlekraftwerken ergänzend auch noch in Erneuerbare investiert wird. Das dreht den Spieß natürlich direkt um.China bspw. investiert weiterhin in Kohleverstromung. Im ersten Halbjahr 2023 allein sind Kapazitätsausweitungen in Hohe von 52 Gigawatt genehmigt worden.Genehmigt ist nicht gebaut. Tatsächlich gebaut wurden 339 GW Erneuerbare, ein Vielfaches davon: [www.ingenieur.de] . 2024 waren es sogar 356 GW: [www.agora-energiewende.de]
geschrieben von: Traumflug
Datum: 06.08.26 20:58
Wenn die Motoren, Getriebe und Kühlanlagen so hitzesensibel sind, müsste es doch auch im Straßenverkehr zu massenhaften Ausfällen kommen. Dort gibt es Reisebusse mit Klimaanlage, Tiefkühllastzüge für Gefrorenes, Thermolastzüge für Obst, Gemüse, Fleischwaren, Milchprodukte sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Da habe ich von hitzebedingten Problemen noch nichts gehört, sonst hätte es bei den einschlägigen Handelsketten längst den Aufstand gegeben.Genau. Ebenso müssten heimische Kühlschränke reihenweise ausfallen.
Traumflug schrieb:Da wird gar nichts zerstört. Die Kohle bleibt dort wo sie hingehört, wo sie schon seit tausenden Jahren ist und wo sie auch vor dem Beginn des Tagebaus war.Papierfahrkarte schrieb:Unerschöpfte Braunkohlevorräte durch Flutung zerstörenSowas macht außerhalb Deutschlands auch keiner.Genau das passiert auch weltweit:
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