geschrieben von: Henrik
Datum: 05.08.26 02:50
geschrieben von: cargofuzzy
Datum: 05.08.26 07:43
Anfang Juli bereits konnte die Parlamentarische Befassung (PaBe) für das BahnprojektHallo!
ABS Mühldorf - Landshut eingeleitet werden.
PM des BMV,
https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2026/060-lange-ausbauvorhaben-muehldorf-landshut.html
03.07.2026
Projektseite:
https://www.muehldorf-landshut.de
Heute erschien dann die hib-Meldung über die Unterrichtung durch die Bundesregierung:
=========================
04.08.2026
Verkehr — Unterrichtung — hib 626/2026
Elektrifizierung der Schienenstrecke Mühldorf - Landshut
Berlin: (hib/HAU) Mit der Elektrifizierung der Schienenstrecke Mühldorf - Landshut wird laut Bundesregierung eine durchgehende elektrische Verbindung im Güterverkehr geschaffen, die perspektivisch zur Entlastung der bestehenden Nord-Süd-Achse (Hamburg - Hannover - Fulda - Würzburg - Nürnberg - Salzburg / Passau) und insbesondere des Knotens München beiträgt. Das geht aus dem „Bericht über das Ergebnis der Vorplanung und der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung der Ausbaustrecke Mühldorf - Landshut“ hervor, der als Unterrichtung (21/7160) vorliegt.
Mit der Realisierung des Vorhabens werde eine bestehende Elektrifizierungslücke im ostbayerischen Schienennetz geschlossen, heißt es. Darüber hinaus schaffe die Elektrifizierung der eingleisigen Strecke zwischen den Knotenbahnhöfen Mühldorf und Landshut-Hauptbahnhof die Voraussetzungen für einen umweltfreundlichen elektrischen Betrieb im Schienenpersonennahverkehr.
Die zu elektrifizierende Streckenlänge beträgt der Unterrichtung zufolge 53,7 km. Die Stellwerksbereiche würden mit elektronischen Stellwerken (ESTW-A Regio) ausgestattet und für den Betrieb mit ETCS L2mS (Level 2 mit Signalen) vorbereitet. Die Anpassung der Bahnübergänge erfolge entsprechend. Die Steuerung werde die ESTW-Unterzentrale in Mühldorf übernehmen.
Das Bedarfsplanvorhaben „ABS Mühldorf - Landshut“ sei Bestandteil des Projektbündels 9 (ABS München - Landshut - Obertraubling - Regensburg - Marktredwitz - Hof), wird mitgeteilt. „Für das Projektbündel 9 wurde im Rahmen der laufenden Bedarfsplanüberprüfung ein volkswirtschaftliches Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) von 1,6 ermittelt“, schreibt die Bundesregierung. Zugleich verweist sie darauf, dass im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Vorhaben „ABS Mühldorf-Landshut“ keine zusätzlichen Forderungen erhoben worden seien.
Nach Einschätzung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) würden mit der vorliegenden Vorzugsvariante - vorbehaltlich der noch ausstehenden Ergebnisse des Planfeststellungsverfahrens - die Projektziele und die einschlägigen gesetzlichen Anforderungen erfüllt, lautet das Fazit des Berichts. Die von der Vorhabenträgerin DB InfraGO AG vorgelegte Vorzugsvariante entspreche den zuwendungsrechtlich maßgeblichen Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.
https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1201628
das pdf umfasst 31 Seiten, 4,7 MB.
geschrieben von: radlfahrer
Datum: 05.08.26 07:49
geschrieben von: Funkentratzer
Datum: 05.08.26 09:56
geschrieben von: ulrich
Datum: 05.08.26 10:07
geschrieben von: Vt602
Datum: 05.08.26 10:52
geschrieben von: radlfahrer
Datum: 05.08.26 13:24
Dann bin ich ja mal gespannt aus welcher Richtung der Fahrdraht zuerst in Mühldorf ankommt. München, Freilassing oder doch Landshut.
geschrieben von: Daniel_Aachen
Datum: 05.08.26 15:02
geschrieben von: TranelG
Datum: 05.08.26 16:17
Hallo zusammen,
was ich mich in der Veröffentlichung frage:
die Strecke ist doch schon mit vollwertigen ESTW-A ausgerüstet, alle bedient von der Zentrale in Mühldorf seit geschätzt 15J.
Sollen diese tatsächlich schon ersetzt werden wegen ETCS ready, wo doch bis 2035 gefühlt rundherum kein ETCS in Sicht ist?
Oder habe ich was nicht mitbekommen?
Fragt der Funkentratzer.
geschrieben von: jsbach
Datum: 05.08.26 16:56
geschrieben von: Carsten Frank
Datum: 05.08.26 18:12
Wenn das Projekt ja auch auf den Brennernordzulauf einzahlen soll, dann müsste aber ja auch zwischen Mühldorf und Rosenheim etwas geschehen? Wie sieht es denn da aus? Im Internet findet man nur dürftige Infos zum aktuellen Stand.Direkt soll es ja nicht dem Brennernordzulauf dienen, davon ist ja auch nicht die Rede.
geschrieben von: radlfahrer
Datum: 05.08.26 18:55
Insgesamt steht die Strecke im Abschnitt Neumarkt St Veith Landshut mit 3 Kreuzungsbahnhöfen für einen Stundentakt mit 36-39 min Fahrzeit ja gegenüber vielen anderen ähnlichen Strecken nicht schlecht da.Vielleicht liegt es daran, dass es in einer unseligen Zeit auf dieser Strecke öfters mal für die Öffentlichkeit nicht freigegeben Züge Berlin - Berchtesgaden gab, und man deshalb damals ordentlich was gebaut haben könnte. Und wo viel Substanz da ist, bleibt halt tendenziell mehr übrig, als wenn eh schon fast nix da ist. Nur so eine Idee.
Gibt es dort aktuell nennenswert Güterzüge mit Diesel?
geschrieben von: ulrich
Datum: 06.08.26 14:18
geschrieben von: leofink
Datum: 06.08.26 14:41
Schon heute kann man durchgehend Güterzüge von Mitteldeutschland ohne Lokwechsel und Richtungswechsel über Hof, Regensburg, Mühldorf und Rosenheim Richtung Brenner fahren lassen - mit Eurodual oder Vektron Dual.Mit dem VW Industriemotörchen?
Traktionsleistung:900 – 2800 kW (Motor)VectronZitat
Dauerleistung:7000 kW (25 kV)
6150 kW (15 kV)
2800 kW (Dieselbetrieb)
Dual Mode Diesel (DM Diesel): Zweikraftlokomotive (Dual Mode) für 15 kV Wechselspannung und Dieselmotor mit 2000 kW Leistung am Rad, 160 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer Radsatzlast von maximal 22,5 t (deutsche Baureihenbezeichnung 248)Hat sicher jeder die Maximalleistung im Dieselbetrieb geordert!
Vectron Dual Mode light (DM light): Zweikraftlokomotive (Dual Mode) für 15 kV Wechselspannung und Dieselmotor mit 750 kW Leistung am Rad, 120 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer Radsatzlast von maximal 21 t (deutsche Baureihenbezeichnung 249)
geschrieben von: MTG
Datum: 06.08.26 16:35
geschrieben von: kbs956
Datum: 07.08.26 15:38
Leider nein. Das gibt die Strecke wegen fehlender Kreuzungsmöglichkeiten zwischen Mühldorf und Wasserburg nicht her.Der Abschnitt Mühldorf - Wasserburg dürfte DAS Nadelöhr schlechthin im SOB-Netz sein, um das das Fahrplankonstrukt drumerhumgebastelt ist.
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