geschrieben von: Henrik
Datum: 04.08.26 22:18
Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Einen was?!?
geschrieben von: Henrik
Datum: 05.08.26 02:33
Shadow200 schrieb:womöglich hast Du verpasst.. oder wieder vergessen, dass im Rahmen der Vorplanungen Untersuchungen ergeben haben, dass wir mit Eröffnung des Brenner Basistunnels auf Jahre einen leistungsfähigen Nordzulauf haben.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Einen was?!?
Hab ich irgendwie verpasst, dass man von Rosenheim die Strecke via Mühldorf nach Landshut elektrifziert und zweigleisig ausgebaut hat?
Und hab ich verpasst, dass man in München keinen überlasteten Südring sowie eine zweigleisige und niveaufreie Verbindung zwischen der Rosenheimer Strecke und dem Güternordring hat, bei der die S-Bahn-Gleise der S8 nicht mehr mitbenutzt werden?
geschrieben von: ReneRomann
Datum: 05.08.26 03:12
ReneRomann schrieb:Hat man bereits heute oder hat man nur irgendwann in der Zukunft?Shadow200 schrieb:womöglich hast Du verpasst.. oder wieder vergessen, dass im Rahmen der Vorplanungen Untersuchungen ergeben haben, dass wir mit Eröffnung des Brenner Basistunnels auf Jahre einen leistungsfähigen Nordzulauf haben.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Einen was?!?
Hab ich irgendwie verpasst, dass man von Rosenheim die Strecke via Mühldorf nach Landshut elektrifziert und zweigleisig ausgebaut hat?
Und hab ich verpasst, dass man in München keinen überlasteten Südring sowie eine zweigleisige und niveaufreie Verbindung zwischen der Rosenheimer Strecke und dem Güternordring hat, bei der die S-Bahn-Gleise der S8 nicht mehr mitbenutzt werden?
Das wurde auch hier im Forum mehrfach erläutert.
Die PaBe zur ABS Mühldorf – Landshut ist auch Anfang Juli gestartet,
https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2026/060-lange-ausbauvorhaben-muehldorf-landshut.html
03.07.2026
bzw.
https://dserver.bundestag.de/btd/21/071/2107160.pdf
(31 Seiten)
10.07.2026
siehe Thread dazu,
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,11513394
auf österreichischer Seite wurde der viergleisige Ausbau im Tiroler Unterland auf 2039 verschoben. Auf der Südseite wird die Bahnachse bis Verona bis 2032 nicht durchgehend fertig ausgebaut sein.
geschrieben von: Henrik
Datum: 05.08.26 03:40
Henrik schrieb:das is doch albern.ReneRomann schrieb:Hat man bereits heute oder hat man nur irgendwann in der Zukunft?Shadow200 schrieb:womöglich hast Du verpasst.. oder wieder vergessen, dass im Rahmen der Vorplanungen Untersuchungen ergeben haben, dass wir mit Eröffnung des Brenner Basistunnels auf Jahre einen leistungsfähigen Nordzulauf haben.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Einen was?!?
Hab ich irgendwie verpasst, dass man von Rosenheim die Strecke via Mühldorf nach Landshut elektrifziert und zweigleisig ausgebaut hat?
Und hab ich verpasst, dass man in München keinen überlasteten Südring sowie eine zweigleisige und niveaufreie Verbindung zwischen der Rosenheimer Strecke und dem Güternordring hat, bei der die S-Bahn-Gleise der S8 nicht mehr mitbenutzt werden?
Das wurde auch hier im Forum mehrfach erläutert.
auf österreichischer Seite wurde der viergleisige Ausbau im Tiroler Unterland auf 2039 verschoben. Auf der Südseite wird die Bahnachse bis Verona bis 2032 nicht durchgehend fertig ausgebaut sein.
geschrieben von: J-C
Datum: 05.08.26 07:03
Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Das glaubst du doch selbst nicht.
Shadow200 schrieb:Diese Regierung schafft es einfach nicht, Erfolge auch zu kommunizieren. Zum Glück haben wir hier im Forum Mitglieder, welche das ehrenamtlich für diese übernehmen.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Das glaubst du doch selbst nicht.
Deutschland bricht regelmäßig Staatsverträge und hinkt dermaßen hinterher.
Ich erinnere an Görlitz, Fehmarn Hinterlandanbindung, Rheinstrecke nach Basel und die Betuweroute.
stuxburg schrieb:Shadow200 schrieb:Diese Regierung schafft es einfach nicht, Erfolge auch zu kommunizieren. Zum Glück haben wir hier im Forum Mitglieder, welche das ehrenamtlich für diese übernehmen.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Das glaubst du doch selbst nicht.
Deutschland bricht regelmäßig Staatsverträge und hinkt dermaßen hinterher.
Ich erinnere an Görlitz, Fehmarn Hinterlandanbindung, Rheinstrecke nach Basel und die Betuweroute.
- Die Elektrifizierung und der Ausbau nach Görlitz sind nicht dringend, weil der Fern- und Güterverkehr ohnehin direkt über Horka viel schneller ist.
- Die Hinterlandanbindung ist völlig entspannt, weil - wie kürzlich bekannt geworden - der Sundtunnel ohnehin mit mehrjähriger Verspätung kommt.
- Die Rheinstrecke ist nicht dringend, solange in der Schweiz noch nicht alle Ausbauten fertig sind.
- Auch nach Stettin bringt es wenig, wenn wir früher fertig sind, solange die da drüben auch noch nicht fertig sind.
- Der Ausbau in Emmerich muss warten, solange noch zahlreiche Bestandsstrecken saniert werden.
Kurz, der Schiene in Deutschland geht es prächtig. Die Probleme sind immer anderswo zu suchen.
geschrieben von: jsbach
Datum: 05.08.26 09:19
geschrieben von: ReneRomann
Datum: 05.08.26 10:22
ReneRomann schrieb:Nein, das ist nicht albern.Henrik schrieb:das is doch albern.ReneRomann schrieb:Hat man bereits heute oder hat man nur irgendwann in der Zukunft?Shadow200 schrieb:womöglich hast Du verpasst.. oder wieder vergessen, dass im Rahmen der Vorplanungen Untersuchungen ergeben haben, dass wir mit Eröffnung des Brenner Basistunnels auf Jahre einen leistungsfähigen Nordzulauf haben.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Einen was?!?
Hab ich irgendwie verpasst, dass man von Rosenheim die Strecke via Mühldorf nach Landshut elektrifziert und zweigleisig ausgebaut hat?
Und hab ich verpasst, dass man in München keinen überlasteten Südring sowie eine zweigleisige und niveaufreie Verbindung zwischen der Rosenheimer Strecke und dem Güternordring hat, bei der die S-Bahn-Gleise der S8 nicht mehr mitbenutzt werden?
Das wurde auch hier im Forum mehrfach erläutert.
auf österreichischer Seite wurde der viergleisige Ausbau im Tiroler Unterland auf 2039 verschoben. Auf der Südseite wird die Bahnachse bis Verona bis 2032 nicht durchgehend fertig ausgebaut sein.
Schau nach, lies die Dokumente nochmal, ist ja alles online, alternativ die Threads hier auf DSO anstatt hier alternative Fakten zu verbreiten, die 514 Seiten sind auch sehr lesenswert.Was heißt hier "alternative Fakten"?
In Österreich ist der Stress sehr hoch, dass sie ihre eigenen Hausaufgaben nicht erledigen, den o.g. Ausbau, von recht deutlichen Verzögerungen beim BBT an sich ganz zu schweigen.In Österreich fehlen lediglich die Abschnitte um Wörgl (in Erkundungs- und Planungsphase) sowie der Grenzabschnitt nach Deutschland (wo auf deutscher Seite nicht klar ist, wie es weitergeht - also wird auf österreichischer Seite nicht gebaut, wenn nicht klar ist, wohin man bauen muss)...
Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.
auf österreichischer Seite wurde der viergleisige Ausbau im Tiroler Unterland auf 2039 verschoben.
geschrieben von: jsbach
Datum: 05.08.26 15:48
Zu den nicht berücksichtigten Kernforderungen aus der Region zählt unter anderem jene nach Verlegung der Verknüpfungsstelle Kirstein in den Wildbarren. Dies würde nach Einschätzung der DB InfraGO AG gegen geltende Gesetze oder Verordnungen verstoßen. Ebenfalls abgelehnt wird die Forderung nach einer ersatzlosen Streichung der Verknüpfungsstelle Kirstein. Bei einem Verzicht auf die Verknüpfungsstelle Kirnstein wären Neubau- und Bestandsstrecke auf etwa 55 Kilometern ohne jegliche Verbindung, heißt es zur Begründung. Die Folge wären laut Unterrichtung „erhebliche Einbußen in der Leistungsfähigkeit, der betrieblichen Flexibilität und der Netzresilienz“.In den Jahren 2000 - 2011 wurde die Strecke München - Augsburg um zwei Gleise für den Fernverkehr erweitert.
(Hervorhebung von mir.)
geschrieben von: bauigel
Datum: 05.08.26 17:04
Shadow200 schrieb:Sowohl 1858 als auch 1927 waren zu den Zeiten der "guten Staatsbahn" und vor den berüchtigten "Mehdornschen Rückbauorgien" und der "privatisierten Schönwetterinfrastruktur" - Wenn das keine leistungsfähige Strecke ist, was denn dann? 😁😂Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.
geschrieben von: Henrik
Datum: 05.08.26 19:50
Henrik schrieb:Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf.ReneRomann schrieb:Nein, das ist nicht albern.Henrik schrieb:das is doch albern.ReneRomann schrieb:Hat man bereits heute oder hat man nur irgendwann in der Zukunft?Shadow200 schrieb:womöglich hast Du verpasst.. oder wieder vergessen, dass im Rahmen der Vorplanungen Untersuchungen ergeben haben, dass wir mit Eröffnung des Brenner Basistunnels auf Jahre einen leistungsfähigen Nordzulauf haben.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Einen was?!?
Hab ich irgendwie verpasst, dass man von Rosenheim die Strecke via Mühldorf nach Landshut elektrifziert und zweigleisig ausgebaut hat?
Und hab ich verpasst, dass man in München keinen überlasteten Südring sowie eine zweigleisige und niveaufreie Verbindung zwischen der Rosenheimer Strecke und dem Güternordring hat, bei der die S-Bahn-Gleise der S8 nicht mehr mitbenutzt werden?
Das wurde auch hier im Forum mehrfach erläutert.
auf österreichischer Seite wurde der viergleisige Ausbau im Tiroler Unterland auf 2039 verschoben. Auf der Südseite wird die Bahnachse bis Verona bis 2032 nicht durchgehend fertig ausgebaut sein.
Nochmal: Was ist vorhanden
geschrieben von: ReneRomann
Datum: 05.08.26 20:00
ReneRomann schrieb:Henrik schrieb:Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf.ReneRomann schrieb:Nein, das ist nicht albern.Henrik schrieb:das is doch albern.ReneRomann schrieb:Hat man bereits heute oder hat man nur irgendwann in der Zukunft?Shadow200 schrieb:womöglich hast Du verpasst.. oder wieder vergessen, dass im Rahmen der Vorplanungen Untersuchungen ergeben haben, dass wir mit Eröffnung des Brenner Basistunnels auf Jahre einen leistungsfähigen Nordzulauf haben.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Einen was?!?
Hab ich irgendwie verpasst, dass man von Rosenheim die Strecke via Mühldorf nach Landshut elektrifziert und zweigleisig ausgebaut hat?
Und hab ich verpasst, dass man in München keinen überlasteten Südring sowie eine zweigleisige und niveaufreie Verbindung zwischen der Rosenheimer Strecke und dem Güternordring hat, bei der die S-Bahn-Gleise der S8 nicht mehr mitbenutzt werden?
Das wurde auch hier im Forum mehrfach erläutert.
auf österreichischer Seite wurde der viergleisige Ausbau im Tiroler Unterland auf 2039 verschoben. Auf der Südseite wird die Bahnachse bis Verona bis 2032 nicht durchgehend fertig ausgebaut sein.
Nochmal: Was ist vorhanden
Das ist vorhanden.
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für jetzt und die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Der verkehrliche Sinn dieses Projekts, des Brenner-Nordzulauf, besteht darin, die Achse leistungsfähig, zukunftssicher zu machen,
um bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch mit dem Brennernordzulauf notwendigen Kapazitäten zu schaffen.
Angesichts des erwarteten Wachstums im internationalen Güterverkehr wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
geschrieben von: Henrik
Datum: 05.08.26 20:29
Henrik schrieb:Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanungen.ReneRomann schrieb:Du merkst aber schon, dass du dir gerade selbst widersprichst, oder?Henrik schrieb:Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf.ReneRomann schrieb:Nein, das ist nicht albern.Henrik schrieb:das is doch albern.ReneRomann schrieb:Hat man bereits heute oder hat man nur irgendwann in der Zukunft?Shadow200 schrieb:womöglich hast Du verpasst.. oder wieder vergessen, dass im Rahmen der Vorplanungen Untersuchungen ergeben haben, dass wir mit Eröffnung des Brenner Basistunnels auf Jahre einen leistungsfähigen Nordzulauf haben.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf.Einen was?!?
Das wurde auch hier im Forum mehrfach erläutert.
Nochmal: Was ist vorhanden
Das ist vorhanden.
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für jetzt und die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Der verkehrliche Sinn dieses Projekts, des Brenner-Nordzulauf, besteht darin, die Achse leistungsfähig, zukunftssicher zu machen,
um bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch mit dem Brennernordzulauf notwendigen Kapazitäten zu schaffen.
Angesichts des erwarteten Wachstums im internationalen Güterverkehr wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
Wenn ein leistungsfähiger Nordzulauf (über die bestehenden Strecken) bestehen würde, müsste man keinen Brenner-Nordzulauf planen, der die Achse "leistungsfähig" macht.
Und wenn dieser bestehende Nordzulauf leistungsfähig wäre, würde er nicht "in absehbarer Zeit an [die] Kapazitätsgrenze stoßen"...
Ergo ist der bestehende Nordzulauf nicht leistungsfähig genug - was dann die Legitimation für die NBS zusätzlich zur Bestandsstrecke ist, um eben jene Leistungsfähigkeit auch in Zukunft sicherzustellen, wenn der BBT in Betrieb geht.
Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Herzlich Willkommen aus dem Paralleluniversum. Ich glaube du hast die Tür verwechselt. Schön dass es in deiner Parallelwelt so ist oder noch schlimmer, du bist einer dieser BI-Leute aus dem Inntal die gerne mal Märchen und Halbwahrheiten verbreiten.
geschrieben von: E235JREMU-0
Datum: 05.08.26 23:24
Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanungen.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
geschrieben von: Henrik
Datum: 06.08.26 01:11
Henrik schrieb:In den Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung (s.o.) war davon die Rede, untermauert mit den aktuellen Zugzahlen, der Kapazität der bestehenden Strecke, der prognostizierten Zugzahlen bei Inbetriebnahme des BBT (da ist die Kapazität längst nicht ausgeschöpft).Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
leistungsfähig, zukunftssicher und europäisch anschlussfähig zu gestalten. Das heißt doch umgekehrt, die Bestandsstrecke ist nicht ausreichend leistungsfähig. In absehbarer Zeit ist natürlich nicht sehr konkret. Fünf bis zehn Jahre nach Eröffnung des Basistunnels kann man aber schon mit Verkehrszuwächsen rechnen, wenn die Neubaustrecke im günstigsten Fall gerade gebaut wird.
geschrieben von: ReneRomann
Datum: 06.08.26 02:21
E235JREMU-0 schrieb:Du interpretierst Aussagen hinein, die dort nicht stehen.Henrik schrieb:In den Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung (s.o.) war davon die Rede, untermauert mit den aktuellen Zugzahlen, der Kapazität der bestehenden Strecke, der prognostizierten Zugzahlen bei Inbetriebnahme des BBT (da ist die Kapazität längst nicht ausgeschöpft).Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
leistungsfähig, zukunftssicher und europäisch anschlussfähig zu gestalten. Das heißt doch umgekehrt, die Bestandsstrecke ist nicht ausreichend leistungsfähig. In absehbarer Zeit ist natürlich nicht sehr konkret. Fünf bis zehn Jahre nach Eröffnung des Basistunnels kann man aber schon mit Verkehrszuwächsen rechnen, wenn die Neubaustrecke im günstigsten Fall gerade gebaut wird.
Das wurde hier im Forum damals auch thematisiert (s.o.), Präsentationen der DB sind auch noch in der Mediathek der Projektseite runterladbar.
Es heißt bei PRINS als auch im pdf, bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch bzw. Angesichts des erwarteten Wachstums. Das heißt, die Bestandsstrecke ist ausreichend leistungsfähig. Erst mit dem erwarteten Wachstum nach Inbetriebnahme wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
In einem Dokument des Dialogforums steht die Formulierung, nach dem Hinweis auf Erwartetes Wachstum bei Güterverkehr: "Langfristige Überlastung der bestehenden Strecken".
Langfristige Überlastung heißt eben nicht sofort nach Inbetriebnahme des BBT, auch nicht 2 Jahre später, aber durchaus in absehbarer Zeit.
Ja, so in etwa 10-15 Jahre nach Inbetriebnahme des BBT. Mit ETCS etc. lässt sich im Bestand eh noch ein wenig was rausholen.
Nach Rahmenterminplan erfolgt Baubeginn in Q2 2034 - da wird der BBT noch lange nicht in Betrieb genommen worden sein.
geschrieben von: Henrik
Datum: 06.08.26 02:58
Henrik schrieb:da sind wir dann wieder bei,E235JREMU-0 schrieb:Du interpretierst Aussagen hinein, die dort nicht stehen.Henrik schrieb:In den Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung (s.o.) war davon die Rede, untermauert mit den aktuellen Zugzahlen, der Kapazität der bestehenden Strecke, der prognostizierten Zugzahlen bei Inbetriebnahme des BBT (da ist die Kapazität längst nicht ausgeschöpft).Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
leistungsfähig, zukunftssicher und europäisch anschlussfähig zu gestalten. Das heißt doch umgekehrt, die Bestandsstrecke ist nicht ausreichend leistungsfähig. In absehbarer Zeit ist natürlich nicht sehr konkret. Fünf bis zehn Jahre nach Eröffnung des Basistunnels kann man aber schon mit Verkehrszuwächsen rechnen, wenn die Neubaustrecke im günstigsten Fall gerade gebaut wird.
Das wurde hier im Forum damals auch thematisiert (s.o.), Präsentationen der DB sind auch noch in der Mediathek der Projektseite runterladbar.
Es heißt bei PRINS als auch im pdf, bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch bzw. Angesichts des erwarteten Wachstums. Das heißt, die Bestandsstrecke ist ausreichend leistungsfähig. Erst mit dem erwarteten Wachstum nach Inbetriebnahme wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
In einem Dokument des Dialogforums steht die Formulierung, nach dem Hinweis auf Erwartetes Wachstum bei Güterverkehr: "Langfristige Überlastung der bestehenden Strecken".
Langfristige Überlastung heißt eben nicht sofort nach Inbetriebnahme des BBT, auch nicht 2 Jahre später, aber durchaus in absehbarer Zeit.
Ja, so in etwa 10-15 Jahre nach Inbetriebnahme des BBT. Mit ETCS etc. lässt sich im Bestand eh noch ein wenig was rausholen.
Nach Rahmenterminplan erfolgt Baubeginn in Q2 2034 - da wird der BBT noch lange nicht in Betrieb genommen worden sein.
Der Bestand mag jetzt - vor der Eröffnung des BBT - vielleicht gerade so ausreichend sein, um den heutigen Verkehr irgendwie abzuwickeln, aber wenn der BBT eröffnet wird ...
Zumal die Aussage "mit ETCS etc. lässt sich im Bestand eh noch ein wenig was rausholen" so auch Augenwischerei ist.
...
Und wenn man dem Terminplan glauben darf - mit Baubeginn Q2 2034 - dann wäre die Fertigstellung wann?
Zumal:Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass man noch mehr als 8(!) Jahre am Ausbau des BBT rumwerkeln wird ...
geschrieben von: E235JREMU-0
Datum: 06.08.26 09:27
E235JREMU-0 schrieb:In einer Präsentation der DB von 2022 habe ich Zugzahlen gefunden: Wirtschaftlich nutzbar wären heute 240 Züge pro Tag, mit ETCS und weiteren Maßnahmen maximal 320 Züge. Die Brenner Corridor Platform (BCP) rechnet für 2040 aber bereits mit 370 Zügen südlich von Rosenheim. Das geht nicht zusammen.Henrik schrieb:In den Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung (s.o.) war davon die Rede, untermauert mit den aktuellen Zugzahlen, der Kapazität der bestehenden Strecke, der prognostizierten Zugzahlen bei Inbetriebnahme des BBT (da ist die Kapazität längst nicht ausgeschöpft).Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
leistungsfähig, zukunftssicher und europäisch anschlussfähig zu gestalten. Das heißt doch umgekehrt, die Bestandsstrecke ist nicht ausreichend leistungsfähig. In absehbarer Zeit ist natürlich nicht sehr konkret. Fünf bis zehn Jahre nach Eröffnung des Basistunnels kann man aber schon mit Verkehrszuwächsen rechnen, wenn die Neubaustrecke im günstigsten Fall gerade gebaut wird.
Das wurde hier im Forum damals auch thematisiert (s.o.), Präsentationen der DB sind auch noch in der Mediathek der Projektseite runterladbar.
Es heißt bei PRINS als auch im pdf, bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch bzw. Angesichts des erwarteten Wachstums. Das heißt, die Bestandsstrecke ist ausreichend leistungsfähig. Erst mit dem erwarteten Wachstum nach Inbetriebnahme wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
In einem Dokument des Dialogforums steht die Formulierung, nach dem Hinweis auf Erwartetes Wachstum bei Güterverkehr: "Langfristige Überlastung der bestehenden Strecken".
Langfristige Überlastung heißt eben nicht sofort nach Inbetriebnahme des BBT, auch nicht 2 Jahre später, aber durchaus in absehbarer Zeit.
Ja, so in etwa 10-15 Jahre nach Inbetriebnahme des BBT. Mit ETCS etc. lässt sich im Bestand eh noch ein wenig was rausholen.
Nach Rahmenterminplan erfolgt Baubeginn in Q2 2034 - da wird der BBT noch lange nicht in Betrieb genommen worden sein.
geschrieben von: JTN55
Datum: Gestern, 22:12:43
ReneRomann schrieb:Henrik schrieb:Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanungen.ReneRomann schrieb:Du merkst aber schon, dass du dir gerade selbst widersprichst, oder?Henrik schrieb:Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf.ReneRomann schrieb:Nein, das ist nicht albern.Henrik schrieb:das is doch albern.ReneRomann schrieb:Hat man bereits heute oder hat man nur irgendwann in der Zukunft?Shadow200 schrieb:womöglich hast Du verpasst.. oder wieder vergessen, dass im Rahmen der Vorplanungen Untersuchungen ergeben haben, dass wir mit Eröffnung des Brenner Basistunnels auf Jahre einen leistungsfähigen Nordzulauf haben.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf.Einen was?!?
Das wurde auch hier im Forum mehrfach erläutert.
Nochmal: Was ist vorhanden
Das ist vorhanden.
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für jetzt und die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Der verkehrliche Sinn dieses Projekts, des Brenner-Nordzulauf, besteht darin, die Achse leistungsfähig, zukunftssicher zu machen,
um bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch mit dem Brennernordzulauf notwendigen Kapazitäten zu schaffen.
Angesichts des erwarteten Wachstums im internationalen Güterverkehr wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
Wenn ein leistungsfähiger Nordzulauf (über die bestehenden Strecken) bestehen würde, müsste man keinen Brenner-Nordzulauf planen, der die Achse "leistungsfähig" macht.
Und wenn dieser bestehende Nordzulauf leistungsfähig wäre, würde er nicht "in absehbarer Zeit an [die] Kapazitätsgrenze stoßen"...
Ergo ist der bestehende Nordzulauf nicht leistungsfähig genug - was dann die Legitimation für die NBS zusätzlich zur Bestandsstrecke ist, um eben jene Leistungsfähigkeit auch in Zukunft sicherzustellen, wenn der BBT in Betrieb geht.
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
geschrieben von: def
Datum: Heute, 09:45:11
Wenn man den heutigen Stand betrachtet mag es gerade noch so passen. Denn heute gibt es in der Relation München-Verona nur 5 durchgehende Tagesverbindungen, die immer sehr gut ausgelastet sind. Treni Italia hat schon zusätzliche Trassen beantragt und wenn der BBT eröffnet wird gehe ich von einem durchgehenden Stundentakt im Fernverkehr auf der Strecke München-Verona aus. Mit dem sich überlagernden Stundentakt der RJ / RJX über Deutscheck fährt dann alle halbe Stunde ein Fernzug zwischen Rosenheim und Kufstein plus NV. Da wird so manche Güterzugtrasse dem zunehmenden Verkehr tagsüber geopfert werden müssen.Genau das.
geschrieben von: ReneRomann
Datum: Heute, 13:36:54
JTN55 schrieb:Letzten Endes muss man bedenken, dass die fehlenden Kilometer in Tirol de facto nur noch einerseits die "Ortsumgehung" von Wörgl und andererseits die "Ortsumgehung" Kufstein mitsamt Grenzpassage sind.Wenn man den heutigen Stand betrachtet mag es gerade noch so passen. Denn heute gibt es in der Relation München-Verona nur 5 durchgehende Tagesverbindungen, die immer sehr gut ausgelastet sind. Treni Italia hat schon zusätzliche Trassen beantragt und wenn der BBT eröffnet wird gehe ich von einem durchgehenden Stundentakt im Fernverkehr auf der Strecke München-Verona aus. Mit dem sich überlagernden Stundentakt der RJ / RJX über Deutscheck fährt dann alle halbe Stunde ein Fernzug zwischen Rosenheim und Kufstein plus NV. Da wird so manche Güterzugtrasse dem zunehmenden Verkehr tagsüber geopfert werden müssen.Genau das.
Das deutsche Bahnnetz leidet u.a. darunter, dass man über Jahrzehnte gesagt hat: "Die Kapazität wird schon reichen". Und zugleich wurde die Umsetzung von Kapazitätserweiterungen immer schwieriger.
Aus all dem haben einige anscheinend nichts gelernt. Tiefpunkt sind dann Behauptungen, dass die zweigleisige Strecke in Deutschland leistungsfähiger sei als die in weiten Teilen ab 2032 viergleisige Strecke in Österreich. Vor allem, wenn der Ausbau der verbleibenden Kilometer in Österreich einfach ans Deutschland-Tempo angepasst wurde.
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