Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf. Österreich hinkt hinterher.Herzlich Willkommen aus dem Paralleluniversum. Ich glaube du hast die Tür verwechselt. Schön dass es in deiner Parallelwelt so ist oder noch schlimmer, du bist einer dieser BI-Leute aus dem Inntal die gerne mal Märchen und Halbwahrheiten verbreiten.
geschrieben von: E235JREMU-0
Datum: 05.08.26 23:24
Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanungen.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
geschrieben von: Henrik
Datum: 06.08.26 01:11
Henrik schrieb:In den Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung (s.o.) war davon die Rede, untermauert mit den aktuellen Zugzahlen, der Kapazität der bestehenden Strecke, der prognostizierten Zugzahlen bei Inbetriebnahme des BBT (da ist die Kapazität längst nicht ausgeschöpft).Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
leistungsfähig, zukunftssicher und europäisch anschlussfähig zu gestalten. Das heißt doch umgekehrt, die Bestandsstrecke ist nicht ausreichend leistungsfähig. In absehbarer Zeit ist natürlich nicht sehr konkret. Fünf bis zehn Jahre nach Eröffnung des Basistunnels kann man aber schon mit Verkehrszuwächsen rechnen, wenn die Neubaustrecke im günstigsten Fall gerade gebaut wird.
geschrieben von: ReneRomann
Datum: 06.08.26 02:21
E235JREMU-0 schrieb:Du interpretierst Aussagen hinein, die dort nicht stehen.Henrik schrieb:In den Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung (s.o.) war davon die Rede, untermauert mit den aktuellen Zugzahlen, der Kapazität der bestehenden Strecke, der prognostizierten Zugzahlen bei Inbetriebnahme des BBT (da ist die Kapazität längst nicht ausgeschöpft).Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
leistungsfähig, zukunftssicher und europäisch anschlussfähig zu gestalten. Das heißt doch umgekehrt, die Bestandsstrecke ist nicht ausreichend leistungsfähig. In absehbarer Zeit ist natürlich nicht sehr konkret. Fünf bis zehn Jahre nach Eröffnung des Basistunnels kann man aber schon mit Verkehrszuwächsen rechnen, wenn die Neubaustrecke im günstigsten Fall gerade gebaut wird.
Das wurde hier im Forum damals auch thematisiert (s.o.), Präsentationen der DB sind auch noch in der Mediathek der Projektseite runterladbar.
Es heißt bei PRINS als auch im pdf, bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch bzw. Angesichts des erwarteten Wachstums. Das heißt, die Bestandsstrecke ist ausreichend leistungsfähig. Erst mit dem erwarteten Wachstum nach Inbetriebnahme wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
In einem Dokument des Dialogforums steht die Formulierung, nach dem Hinweis auf Erwartetes Wachstum bei Güterverkehr: "Langfristige Überlastung der bestehenden Strecken".
Langfristige Überlastung heißt eben nicht sofort nach Inbetriebnahme des BBT, auch nicht 2 Jahre später, aber durchaus in absehbarer Zeit.
Ja, so in etwa 10-15 Jahre nach Inbetriebnahme des BBT. Mit ETCS etc. lässt sich im Bestand eh noch ein wenig was rausholen.
Nach Rahmenterminplan erfolgt Baubeginn in Q2 2034 - da wird der BBT noch lange nicht in Betrieb genommen worden sein.
geschrieben von: Henrik
Datum: 06.08.26 02:58
Henrik schrieb:da sind wir dann wieder bei,E235JREMU-0 schrieb:Du interpretierst Aussagen hinein, die dort nicht stehen.Henrik schrieb:In den Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung (s.o.) war davon die Rede, untermauert mit den aktuellen Zugzahlen, der Kapazität der bestehenden Strecke, der prognostizierten Zugzahlen bei Inbetriebnahme des BBT (da ist die Kapazität längst nicht ausgeschöpft).Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
leistungsfähig, zukunftssicher und europäisch anschlussfähig zu gestalten. Das heißt doch umgekehrt, die Bestandsstrecke ist nicht ausreichend leistungsfähig. In absehbarer Zeit ist natürlich nicht sehr konkret. Fünf bis zehn Jahre nach Eröffnung des Basistunnels kann man aber schon mit Verkehrszuwächsen rechnen, wenn die Neubaustrecke im günstigsten Fall gerade gebaut wird.
Das wurde hier im Forum damals auch thematisiert (s.o.), Präsentationen der DB sind auch noch in der Mediathek der Projektseite runterladbar.
Es heißt bei PRINS als auch im pdf, bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch bzw. Angesichts des erwarteten Wachstums. Das heißt, die Bestandsstrecke ist ausreichend leistungsfähig. Erst mit dem erwarteten Wachstum nach Inbetriebnahme wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
In einem Dokument des Dialogforums steht die Formulierung, nach dem Hinweis auf Erwartetes Wachstum bei Güterverkehr: "Langfristige Überlastung der bestehenden Strecken".
Langfristige Überlastung heißt eben nicht sofort nach Inbetriebnahme des BBT, auch nicht 2 Jahre später, aber durchaus in absehbarer Zeit.
Ja, so in etwa 10-15 Jahre nach Inbetriebnahme des BBT. Mit ETCS etc. lässt sich im Bestand eh noch ein wenig was rausholen.
Nach Rahmenterminplan erfolgt Baubeginn in Q2 2034 - da wird der BBT noch lange nicht in Betrieb genommen worden sein.
Der Bestand mag jetzt - vor der Eröffnung des BBT - vielleicht gerade so ausreichend sein, um den heutigen Verkehr irgendwie abzuwickeln, aber wenn der BBT eröffnet wird ...
Zumal die Aussage "mit ETCS etc. lässt sich im Bestand eh noch ein wenig was rausholen" so auch Augenwischerei ist.
...
Und wenn man dem Terminplan glauben darf - mit Baubeginn Q2 2034 - dann wäre die Fertigstellung wann?
Zumal:Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass man noch mehr als 8(!) Jahre am Ausbau des BBT rumwerkeln wird ...
geschrieben von: E235JREMU-0
Datum: 06.08.26 09:27
E235JREMU-0 schrieb:In einer Präsentation der DB von 2022 habe ich Zugzahlen gefunden: Wirtschaftlich nutzbar wären heute 240 Züge pro Tag, mit ETCS und weiteren Maßnahmen maximal 320 Züge. Die Brenner Corridor Platform (BCP) rechnet für 2040 aber bereits mit 370 Zügen südlich von Rosenheim. Das geht nicht zusammen.Henrik schrieb:In den Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung (s.o.) war davon die Rede, untermauert mit den aktuellen Zugzahlen, der Kapazität der bestehenden Strecke, der prognostizierten Zugzahlen bei Inbetriebnahme des BBT (da ist die Kapazität längst nicht ausgeschöpft).Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
leistungsfähig, zukunftssicher und europäisch anschlussfähig zu gestalten. Das heißt doch umgekehrt, die Bestandsstrecke ist nicht ausreichend leistungsfähig. In absehbarer Zeit ist natürlich nicht sehr konkret. Fünf bis zehn Jahre nach Eröffnung des Basistunnels kann man aber schon mit Verkehrszuwächsen rechnen, wenn die Neubaustrecke im günstigsten Fall gerade gebaut wird.
Das wurde hier im Forum damals auch thematisiert (s.o.), Präsentationen der DB sind auch noch in der Mediathek der Projektseite runterladbar.
Es heißt bei PRINS als auch im pdf, bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch bzw. Angesichts des erwarteten Wachstums. Das heißt, die Bestandsstrecke ist ausreichend leistungsfähig. Erst mit dem erwarteten Wachstum nach Inbetriebnahme wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
In einem Dokument des Dialogforums steht die Formulierung, nach dem Hinweis auf Erwartetes Wachstum bei Güterverkehr: "Langfristige Überlastung der bestehenden Strecken".
Langfristige Überlastung heißt eben nicht sofort nach Inbetriebnahme des BBT, auch nicht 2 Jahre später, aber durchaus in absehbarer Zeit.
Ja, so in etwa 10-15 Jahre nach Inbetriebnahme des BBT. Mit ETCS etc. lässt sich im Bestand eh noch ein wenig was rausholen.
Nach Rahmenterminplan erfolgt Baubeginn in Q2 2034 - da wird der BBT noch lange nicht in Betrieb genommen worden sein.
geschrieben von: JTN55
Datum: 07.08.26 22:12
ReneRomann schrieb:Henrik schrieb:Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanungen.ReneRomann schrieb:Du merkst aber schon, dass du dir gerade selbst widersprichst, oder?Henrik schrieb:Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf.ReneRomann schrieb:Nein, das ist nicht albern.Henrik schrieb:das is doch albern.ReneRomann schrieb:Hat man bereits heute oder hat man nur irgendwann in der Zukunft?Shadow200 schrieb:womöglich hast Du verpasst.. oder wieder vergessen, dass im Rahmen der Vorplanungen Untersuchungen ergeben haben, dass wir mit Eröffnung des Brenner Basistunnels auf Jahre einen leistungsfähigen Nordzulauf haben.Deutschland hat bereits einen leistungsfähigen Nordzulauf.Einen was?!?
Das wurde auch hier im Forum mehrfach erläutert.
Nochmal: Was ist vorhanden
Das ist vorhanden.
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für jetzt und die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Der verkehrliche Sinn dieses Projekts, des Brenner-Nordzulauf, besteht darin, die Achse leistungsfähig, zukunftssicher zu machen,
um bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch mit dem Brennernordzulauf notwendigen Kapazitäten zu schaffen.
Angesichts des erwarteten Wachstums im internationalen Güterverkehr wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
Wenn ein leistungsfähiger Nordzulauf (über die bestehenden Strecken) bestehen würde, müsste man keinen Brenner-Nordzulauf planen, der die Achse "leistungsfähig" macht.
Und wenn dieser bestehende Nordzulauf leistungsfähig wäre, würde er nicht "in absehbarer Zeit an [die] Kapazitätsgrenze stoßen"...
Ergo ist der bestehende Nordzulauf nicht leistungsfähig genug - was dann die Legitimation für die NBS zusätzlich zur Bestandsstrecke ist, um eben jene Leistungsfähigkeit auch in Zukunft sicherzustellen, wenn der BBT in Betrieb geht.
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
geschrieben von: def
Datum: 08.08.26 09:45
Wenn man den heutigen Stand betrachtet mag es gerade noch so passen. Denn heute gibt es in der Relation München-Verona nur 5 durchgehende Tagesverbindungen, die immer sehr gut ausgelastet sind. Treni Italia hat schon zusätzliche Trassen beantragt und wenn der BBT eröffnet wird gehe ich von einem durchgehenden Stundentakt im Fernverkehr auf der Strecke München-Verona aus. Mit dem sich überlagernden Stundentakt der RJ / RJX über Deutscheck fährt dann alle halbe Stunde ein Fernzug zwischen Rosenheim und Kufstein plus NV. Da wird so manche Güterzugtrasse dem zunehmenden Verkehr tagsüber geopfert werden müssen.Genau das.
geschrieben von: ReneRomann
Datum: 08.08.26 13:36
JTN55 schrieb:Letzten Endes muss man bedenken, dass die fehlenden Kilometer in Tirol de facto nur noch einerseits die "Ortsumgehung" von Wörgl und andererseits die "Ortsumgehung" Kufstein mitsamt Grenzpassage sind.Wenn man den heutigen Stand betrachtet mag es gerade noch so passen. Denn heute gibt es in der Relation München-Verona nur 5 durchgehende Tagesverbindungen, die immer sehr gut ausgelastet sind. Treni Italia hat schon zusätzliche Trassen beantragt und wenn der BBT eröffnet wird gehe ich von einem durchgehenden Stundentakt im Fernverkehr auf der Strecke München-Verona aus. Mit dem sich überlagernden Stundentakt der RJ / RJX über Deutscheck fährt dann alle halbe Stunde ein Fernzug zwischen Rosenheim und Kufstein plus NV. Da wird so manche Güterzugtrasse dem zunehmenden Verkehr tagsüber geopfert werden müssen.Genau das.
Das deutsche Bahnnetz leidet u.a. darunter, dass man über Jahrzehnte gesagt hat: "Die Kapazität wird schon reichen". Und zugleich wurde die Umsetzung von Kapazitätserweiterungen immer schwieriger.
Aus all dem haben einige anscheinend nichts gelernt. Tiefpunkt sind dann Behauptungen, dass die zweigleisige Strecke in Deutschland leistungsfähiger sei als die in weiten Teilen ab 2032 viergleisige Strecke in Österreich. Vor allem, wenn der Ausbau der verbleibenden Kilometer in Österreich einfach ans Deutschland-Tempo angepasst wurde.
Deutschland bricht regelmäßig Staatsverträge und hinkt dermaßen hinterher.Klar läuft es in Deutschland viel zu langsam, aber was ist denn im Rheintal formell der Vertragsbruch? Deutschland muss das Rheintal abschnittsweise drei- und viergleisig ausbauen (und LZB verlegen), das ist doch sicher erfüllt mit den schon fertiggestellten viergleisigen Abschnitten und den viergleisigen Abschnitten die es schon zuvor gab (Karlsruhe-Rastatt, Güterumfahrung Freiburg). Ob die Abschnitte aussreichend sind ist eine andere Frage, Hauptproblem ist auch ehr, dass die beisherigen Ausbauten sehr ungünstig entlang der Strecke verteilt sind (Z.B. Karlsruhe-Offenburg bis auf einen sehr kurzen Abschnitt durchgehend vergleisig, dann aber anschliessend ein langer überhaupt nicht ausgebauter Abschnitt, der die Kapazität einschränkt und den vorangehenden viergleisigen Abschnitt nicht wirklich ausnutzen lässt), aber so detailliert steht das nicht im Vertrag.
Ich erinnere an Görlitz, Fehmarn Hinterlandanbindung, Rheinstrecke nach Basel und die Betuweroute.
Aber Glück für die Schweiz, den Vertrag gibt es nicht mehr, damit sind die Schweizer mit ihrem Nichtstun nicht mehr vertragsbrüchig, während Deutschland weiterhin (wenn auch zu langsam) den ehemaligen Vertrag übererfüllen will.Die eigentliche Frage ist doch, ob die Kapazitäten reichen. Da gibt es leichte Unterschiede zwischen der Rheintalbahn und den schweizer Strecken. Genau deshalb ist Deutschland am Zug, den Vertrag überzuerfüllen, während die Schweiz hier gerade keine dringenden Massnahmen zu erfüllen haben mit Ausnahme des Ausbau vom Lötschberg Basistunnel, der bereits im Gang ist. Mit dem Bahn 2000 Projekt meinst du den viergleisigen Gotthard Nordzulauf?
geschrieben von: Henrik
Datum: 11.08.26 04:16
Henrik schrieb:*zukünftig überlastet erklärt... der mit den Jahren 2028 ff in naher Zukunft liegtE235JREMU-0 schrieb:In einer Präsentation der DB von 2022 habe ich Zugzahlen gefunden: Wirtschaftlich nutzbar wären heute 240 Züge pro Tag, mit ETCS und weiteren Maßnahmen maximal 320 Züge. Die Brenner Corridor Platform (BCP) rechnet für 2040 aber bereits mit 370 Zügen südlich von Rosenheim. Das geht nicht zusammen.Henrik schrieb:In den Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung (s.o.) war davon die Rede, untermauert mit den aktuellen Zugzahlen, der Kapazität der bestehenden Strecke, der prognostizierten Zugzahlen bei Inbetriebnahme des BBT (da ist die Kapazität längst nicht ausgeschöpft).Meine Worte sind es nicht, sondern aus dem PRINS, aus o.g. pdf, diverser Präsentationen der DB im Rahmen der Vorplanung.In der pdf steht nichts von einem bestehenden, leistungsfähigen Nordzulauf, im Gegenteil. Projektziel ist es, die Schieneninfrastruktur zwischen München und der deutsch-österreichischen Grenze
Es besteht auf Jahre ein leistungsfähiger Nordzulauf.. für die Zeit nach Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels.
Dann anschließend würde diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, also einige Jahre später erst und eben nicht wenn der BBT in Betrieb geht.
leistungsfähig, zukunftssicher und europäisch anschlussfähig zu gestalten. Das heißt doch umgekehrt, die Bestandsstrecke ist nicht ausreichend leistungsfähig. In absehbarer Zeit ist natürlich nicht sehr konkret. Fünf bis zehn Jahre nach Eröffnung des Basistunnels kann man aber schon mit Verkehrszuwächsen rechnen, wenn die Neubaustrecke im günstigsten Fall gerade gebaut wird.
Das wurde hier im Forum damals auch thematisiert (s.o.), Präsentationen der DB sind auch noch in der Mediathek der Projektseite runterladbar.
Es heißt bei PRINS als auch im pdf, bei den Wachstumserwartungen im internationalen Güteraustausch bzw. Angesichts des erwarteten Wachstums. Das heißt, die Bestandsstrecke ist ausreichend leistungsfähig. Erst mit dem erwarteten Wachstum nach Inbetriebnahme wird diese Strecke in absehbarer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
In einem Dokument des Dialogforums steht die Formulierung, nach dem Hinweis auf Erwartetes Wachstum bei Güterverkehr: "Langfristige Überlastung der bestehenden Strecken".
Langfristige Überlastung heißt eben nicht sofort nach Inbetriebnahme des BBT, auch nicht 2 Jahre später, aber durchaus in absehbarer Zeit.
Ja, so in etwa 10-15 Jahre nach Inbetriebnahme des BBT. Mit ETCS etc. lässt sich im Bestand eh noch ein wenig was rausholen.
Nach Rahmenterminplan erfolgt Baubeginn in Q2 2034 - da wird der BBT noch lange nicht in Betrieb genommen worden sein.
Die Bestandsstrecke ist jetzt schon voll. Dieses Jahr hat die DB den Knoten München mit der Strecke nach Rosenheim zum überlasteten Schienenweg erklärt. An einem Beispieltag wies die Strecke München–Rosenheim über 140 Prozent Auslastung aus, siehe PEK Knoten München. Kannst du verlinken, wo die DB die Bestandsstrecke zum leistungsfähigen Zulauf erklärt?
geschrieben von: 708axqc
Datum: 11.08.26 09:47
geschrieben von: E235JREMU-0
Datum: 11.08.26 09:58
Entsprechendes (leistungsfähiger Nordzulauf bei Inbetriebnahme BBT) findet sich hier im Forum im Rahmen der Live-Präsentationen damals, s.o.Das habe ich nicht gefunden.
Es wurde Grafik gezeigt mit Linie der Kapazität der Strecke, aktueller Belastung und angenommener bei Inbetriebnahme BBT, nebst weiteren Jahren.
Während der Live-Veranstaltung wurde erläutert, dass offensichtlich bei anvisierter Inbetriebnahme BBT noch längst kein Engpass bestehen würde, langfristig aber eben schon.
Präsentation der DB von 2022?Genau die habe ich ebenfalls zitiert.
Dialogforum Innleiten–Kirnstein | 09.02.2022
3 Seiten weiter dann dieUnd dann erwarten wir, dass wir bis 2040+ (mit realisiertem Basistunnel) mit 240 Trassen auskommen?
Übersicht vorliegender Zugzahlen
mit den benannten Kapazitäten,
240 Züge pro Tag,
320 Züge pro Tag mit ETCS und mit weiteren baulichen Maßnahmen, Seite 14
Bestand, IST:
2016: 185 Züge (2018-03-08-praesentation-projekthintergruende.pdf)
2017: 194 Züge (2018-04-17_Vortrag_DVWG.pdf)
2018: 199 Züge (DZSF-Studie, Jan. 2022 pdf, 73 Seiten)
2022: 225 Züge (ETR 05/2026), bzw. formuliert als "15 freie Trassen", daraus habe ich auf 225 geschlossen
Die Brenner Corridor Platform (BCP) rechnet nicht zwingendDas Central Case Szenario ist laut BCP die realistischste Kombination der sozioökonomischen und politischen Annahmen. Es gibt auch ein Szenario Policy, in der weitere Internalisierung stattfindet.
für 2040 bereits mit 370 Zügen südlich von Rosenheim.
Das wird dort aber auch genau erläutert.
Es handelt sich um eine Potenzialanalyse.
Die BCP-Verkehrsstudie kommt als Prognose für
2030 auf 283 Züge (unterstellt Fertigstellung BBT - Entscheidungsträger reden seit Monaten von nicht vor 2034)
2040 auf 370 Züge (unterstellt Fertigstellung sämtliche Anbindungen, "Gesamtausbau Brennerachse")
BCP Central Case Szenario,
das die erwartete aktualisierte Marktentwicklung unter Berücksichtigung der jüngsten Wirtschaftsprognosen zur Covid-Pandemie beschreibt,
unter Ansatz moderater politischer Maßnahmen zur Internalisierung der externen Transportkosten.
(Seite 17)
Letzteres ist nicht erfolgt und auch nicht absehbar.
Bei Prognosen, Potenzialanalysen handelt es sich um Hintergründe der Auslegung einer NBS bzw. eben auch deren Planrechtfertigung.Stimmt, die Zugzahlen des Szenarios 2040X werden 2040 nicht erreicht werden können, weil die deutsche Zulaufstrecke noch nicht fertig sein wird. Es besteht kein Bedarf für die Brücke, weil niemand durch den Fluss schwimmt?
Das heißt eben nicht, dass zwingend diese Prognosen zu dem anvisierten Prognosehorizont auch eintreffen müssen.
Die bei PEK erwartete Überlastung wird begründet mit erhöhtem SPFV.Ein FV-Stundentakt entlang des ScanMed-Korridors mit einzelnen Verstärkern ist meines Erachtens durchaus erwartbar (gewesen). Wir sprechen von den Verbindungen Berlin-Rom, München-Neapel, Schweden-Italien, Hamburg-Mailand, usw.
Das war so nicht zu erwarten und ist an sich etwas grundsätzlich sehr Positives.
geschrieben von: Henrik
Datum: 15.08.26 04:38
ZitatZitat:.mit den benannten Kapazitäten,Und dann erwarten wir, dass wir bis 2040+ (mit realisiertem Basistunnel) mit 240 Trassen auskommen?
320 Züge pro Tag
ZitatDie BCP-Verkehrsstudie kommt als Prognose
283 Züge (unterstellt Fertigstellung BBT)
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