geschrieben von: Papierfahrkarte
Datum: 03.08.26 15:24
geschrieben von: Der Ungläubige Thomas
Datum: 03.08.26 15:54
geschrieben von: Hochgeschwindigkeitsstrecke
Datum: 03.08.26 17:33
Daten Güterverkehr?64,5 % Pünktlichkeit
geschrieben von: Hochgeschwindigkeitsstrecke
Datum: 03.08.26 17:36
geschrieben von: userCman
Datum: 03.08.26 17:48
geschrieben von: Bahnsteig13a
Datum: 03.08.26 18:04
Und wie viele Totalausfälle? Die verfälschen die Statistik. Ebenso werden bis sechs Minten Verspätungen nicht gewertet. Aber als Fahrgast verpasst man dann den Anschluss. Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hasst.Warten auf Anschlüsse unterliegt heute rein wirtschaftlicher Betrachtung weil die EVU es selbst entscheiden können.
geschrieben von: HSB Tw 44
Datum: 03.08.26 18:37
Und wie viele Totalausfälle? Die verfälschen die Statistik. Ebenso werden bis sechs Minten Verspätungen nicht gewertet. Aber als Fahrgast verpasst man dann den Anschluss. Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hasst.Die Antwort ist die gleiche wie jeden Monat auch bei dem Thema: in der Zugpünktlichkeit sind sie nicht enthalten (also die Bezugsgröße entsprechend verringert), in der Reisendenpünktlichkeit wirken sie sich dann durch den verpaßten Anschluß aus.
geschrieben von: Reviermobility
Datum: 03.08.26 19:04
Wieso geht die Anschlusssicherung nicht zum Aufgabenträger? Dieser besetzt die Posten und entscheidet neutral inklusive Alternativlösung beim letzten Zug wenn der Anschluss nicht wartet.Guten Tag Bahnsteig 13a,
Die AVG hat im Bf Bondorf alle 2 Stunden eine Verknüpfung mit der Relation Stuttgart - Singen bei eigener Kurzwende im Bf Bondorf. In Richtung Stuttgart fährt die AVG bis zu einer Verspätung von 6 Minuten vor dem IC in Eutingen im Gäu ab. Bei höherer Verspätung wendet die AVG in Eutingen im Gäu auf die Folgeleistung. Ein Zusatzhalt des IC muss beantragt werden, wird aber wegen des knappen Überganges in Stuttgart auf ICE Richtung Mannheim nur in Ausnahmefällen (eigene Verspätung des Anschlusszuges) durchgeführt werden können. In der Gegenrichtung fährt die AVG ohne Anschlussaufnahme ab, wenn der IC mit mehr als 10 Minuten Verspätung von Böblingen im Zulauf ist. Die zusätzliche Verspätung des IC bis Eutingen wird akzeptiert; zusätzlicher Halt in Eutingen des IC entscheidet die VL Neckar.Solche Dispositionsvereinbarungen erleichtern die Anschlusssicherung für Reisende, da die Dispositionsvereinbarungen ohne weiteres Zutun der EVU durch die Fahrdienstleiter und der betriebsleitenden Stellen der DB InfraGO AG umgesetzt werden können. Insbesondere die Wartezeiten für die letzten Verbindungen des Tages wurden erweitert.
userCman schrieb:Im Fernverkehr gibt es keinen "Aufgabenträger".Und wie viele Totalausfälle? Die verfälschen die Statistik. Ebenso werden bis sechs Minten Verspätungen nicht gewertet. Aber als Fahrgast verpasst man dann den Anschluss. Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hasst.Warten auf Anschlüsse unterliegt heute rein wirtschaftlicher Betrachtung weil die EVU es selbst entscheiden können.
Wieso geht die Anschlusssicherung nicht zum Aufgabenträger? Dieser besetzt die Posten und entscheidet neutral inklusive Alternativlösung beim letzten Zug wenn der Anschluss nicht wartet.
Heute werden die Leute oft alleine gelassen, niemand fühlt sich zuständig und die Leute stehen Nachts im Nichts
Bahnsteig13a schrieb:Allein schon wieder diese kleinstteilige Aufgabenverteilung... die übrigens hauptursächlich für die schlimme Informationslage bei der Bahn ist.Wieso geht die Anschlusssicherung nicht zum Aufgabenträger? Dieser besetzt die Posten und entscheidet neutral inklusive Alternativlösung beim letzten Zug wenn der Anschluss nicht wartet.Guten Tag Bahnsteig 13a,
nach der Richtlinie 420.0202 räumt die DB InfraGO AG den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) die Möglichkeit ein, untereinander Vereinbarungen zur betrieblichen Disposition für wiederholt auftretende Planabweichungen treffen, die auch im Widerspruch zu den allgemeinen Dispositionsregeln stehen dürfen. Von dieser Möglichkeit macht das Land Baden-Württemberg als Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehr (SPNV) gemeinsam mit den beteiligten EVU Gebrauch. Beispiel:
Vereinbarung zur Disposition:Die AVG hat im Bf Bondorf alle 2 Stunden eine Verknüpfung mit der Relation Stuttgart - Singen bei eigener Kurzwende im Bf Bondorf. In Richtung Stuttgart fährt die AVG bis zu einer Verspätung von 6 Minuten vor dem IC in Eutingen im Gäu ab. Bei höherer Verspätung wendet die AVG in Eutingen im Gäu auf die Folgeleistung. Ein Zusatzhalt des IC muss beantragt werden, wird aber wegen des knappen Überganges in Stuttgart auf ICE Richtung Mannheim nur in Ausnahmefällen (eigene Verspätung des Anschlusszuges) durchgeführt werden können. In der Gegenrichtung fährt die AVG ohne Anschlussaufnahme ab, wenn der IC mit mehr als 10 Minuten Verspätung von Böblingen im Zulauf ist. Die zusätzliche Verspätung des IC bis Eutingen wird akzeptiert; zusätzlicher Halt in Eutingen des IC entscheidet die VL Neckar.Solche Dispositionsvereinbarungen erleichtern die Anschlusssicherung für Reisende, da die Dispositionsvereinbarungen ohne weiteres Zutun der EVU durch die Fahrdienstleiter und der betriebsleitenden Stellen der DB InfraGO AG umgesetzt werden können. Insbesondere die Wartezeiten für die letzten Verbindungen des Tages wurden erweitert.
Darüber hinaus kommt seit dem kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni 2026 nach einer halbjährigen Erprobungsphase eine Anwendung zum Einsatz, die anhand der Echtzeitdaten alle Züge betrachtet und Warteempfehlungen an die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) abgibt.
Grüße
die Honigbiene
geschrieben von: ingo st.
Datum: 04.08.26 08:28
Und im Gegenteil winkt ja mittlerweile InfraGO jeden Fernverkehrszug frei durchs Netz, während jeder Nahverkehrszug, der auch nur den Hauch eines Einflusses auf die Pünktlichkeit des Fernverkehrs haben könnte, weit vor Eintreffen des ICE an die Seite.Schon witzig, wie oft Du diese Fake News auch nach der einunddrölfzigsten Widerlegung noch wiederholst.
Warum kann die DB InfraGO nicht mehr selbst den ITF kennen und disponieren ?Vorsicht mit Wünschen - sie könnten in Erfüllung gehen...
Allein schon wieder diese kleinstteilige Aufgabenverteilung... die übrigens hauptursächlich für die schlimme Informationslage bei der Bahn ist.Finde den Fehler.
...
Die ganzen ESTW ersetzen ja mittlerweile zahlreiche kleinere Stellwerke, wo die Leute ja noch aus dem Fenster sehen konnten, ob ein Anschluss funktioniert.
geschrieben von: kariadsko
Datum: 04.08.26 09:47
Die Gesamtpünktlichkeit der DB ist nur rd 5% schlechter als Regio. Das zeigt wie irrelevant der FV an dem gesamten Schienenverkehr ist und stört andere bei seinem Vorranganspruch.Wieso wird dann ständig die FV-Pünktlichkeit in den Medien als "die Pünktlichkeit der Bahn" genommen?
Aber es interessiert keinen mehr (siehe Weselsky Interview), es gibt keine echte Perspektive das sich nachhaltig etwas verbessert. Also kann das weg. Wofür so viel Geld ausgeben.Es interessiert seit 50 Jahren keinen mehr. Deshalb ja die Probleme.
Güterverkehr und Berufspendler sind für Deutschland wichtig und nicht ob man mit 200 oder 230 von Berlin nach Hamburg fahren kann.
geschrieben von: apfelpfeil
Datum: 05.08.26 13:07
userCman schrieb:Und wie viele Totalausfälle? Die verfälschen die Statistik. Ebenso werden bis sechs Minten Verspätungen nicht gewertet. Aber als Fahrgast verpasst man dann den Anschluss. Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hasst.Die Antwort ist die gleiche wie jeden Monat auch bei dem Thema: in der Zugpünktlichkeit sind sie nicht enthalten (also die Bezugsgröße entsprechend verringert), in der Reisendenpünktlichkeit wirken sie sich dann durch den verpaßten Anschluß aus.
geschrieben von: HSB Tw 44
Datum: 05.08.26 13:46
Wie kann es dann sein, dass die Pünktlichkeit der Reisenden mit verpasstem Anschluss deutlich höher ist als die der Züge alleine?
Kann das nicht nur schlechter werden?
Beide Zahlen nur bei Fernverkehr...!
Woher glaubt man denn zu wissen welcher Reisende seinen Anschluss versäumt hat?
Und welcher z. B. bei Flexpreis oder BC100 einen Aufenthalt wollte?
Oder ist ein Reisender mit Anschlussverlust am Ziel wieder pünktlich weil er mit seinem dann womöglich gerade pünktlichem nächsten Zug gar nicht als verspätet angekommen erfasst wird?
Es bleiben Fragen.
HSB Tw 44 schrieb:userCman schrieb:Und wie viele Totalausfälle? Die verfälschen die Statistik. Ebenso werden bis sechs Minten Verspätungen nicht gewertet. Aber als Fahrgast verpasst man dann den Anschluss. Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hasst.Die Antwort ist die gleiche wie jeden Monat auch bei dem Thema: in der Zugpünktlichkeit sind sie nicht enthalten (also die Bezugsgröße entsprechend verringert), in der Reisendenpünktlichkeit wirken sie sich dann durch den verpaßten Anschluß aus.
Die Gesamtpünktlichkeit der DB ist nur rd 5% schlechter als Regio. Das zeigt wie irrelevant der FV an dem gesamten Schienenverkehr ist und stört andere bei seinem Vorranganspruch.Naja wenn man genug Gleisachsen aufbauen würde oder nicht abgebaut hätte, könnte der FV auch relevanz erlangen, um Flugverkehr einzusparen.
Aber es interessiert keinen mehr (siehe Weselsky Interview), es gibt keine echte Perspektive das sich nachhaltig etwas verbessert. Also kann das weg. Wofür so viel Geld ausgeben.
Güterverkehr und Berufspendler sind für Deutschland wichtig und nicht ob man mit 200 oder 230 von Berlin nach Hamburg fahren kann.
Wieso wird dann ständig die FV-Pünktlichkeit in den Medien als "die Pünktlichkeit der Bahn" genommen?Im Übrigen geht ein Sprinter Frankfurt-Hamburg mit 3 Halten in die Statistik ein, so manche S1 hingegen mit 29 Halten. Der eine 2-3x täglich, der andere 4x stündlich.
Übrigens geht in die Pünktlichkeitsstatistik ein verspäteter Zug mit 5 Fahrgästen ebenso stark gewichtet ein wie einer mit 500 Fahrgästen. Rate mal, welches von beiden primär den FV und welches den NV betrifft.
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