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Für Pendler auf der Linie RE1 wird es nicht ruhiger – im Gegenteil.

Wenn die jetzige Sperrung zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) endet, bleibt im Anschluss daran ein Abschnitt weiterhin unterbrochen. ODEG-Chef Lars Gehrke kündigt im Gespräch mit der Berliner Zeitung weitere Einschränkungen an. Er warnt, dass die Linie 2029 zeitweise fast ganz ausfallen könnte.


[www.berliner-zeitung.de]
pneumannberlin schrieb:
Für Pendler auf der Linie RE1 wird es nicht ruhiger – im Gegenteil.

Wenn die jetzige Sperrung zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) endet, bleibt im Anschluss daran ein Abschnitt weiterhin unterbrochen. ODEG-Chef Lars Gehrke kündigt im Gespräch mit der Berliner Zeitung weitere Einschränkungen an. Er warnt, dass die Linie 2029 zeitweise fast ganz ausfallen könnte.


[www.berliner-zeitung.de]
Ganz schön viel Unsinn, der Abschnitt Erkner - Ostbahnhof ist 6 Wochen gesperrt wegen Bauarbeiten in Köpenick, in diese 6 Wochen wurde die 3 Wochen-Sperrung Erkner - Frankfurt reingelegt, also
2 Wochen vorher und 1 Woche länger, dass sollte doch selbst mit geringen Mathekenntnissen machbar sein, ist nur die Frage ob der Geschäftzführer der ODEG so geäußert hat oder der Schreiberling.
Auch 2029 wird es keine Sperrung des gesamten RE1 geben, viel Panikmache.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 13:08.
Berliner Zeitung schrieb:
Noch nicht überall passt die Infrastruktur zum Fahrzeugkonzept. Folge: Die Ostdeutsche Eisenbahn muss Züge einsetzen, die kürzer sind als bisher
Äh, nein.

Vor der aktuellen Sperrung fuhr die ODEG regelmäßig die einzige Verbindung zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin pro Stunde, also die mit dem höchsten Andrang, mit 4-Wagen-Zügen, die Züge hielten unterwegs nur in Ostkreuz, Erkner und Fürstenwalde.

Dafür fuhren auf der verkürzten Linie Erkner - Fürstenwalde mit den kleinen Unterwegshalten 6-Wagen-Züge.

Das hat nichts mit nicht passender Infrastruktur zu tun, sondern mit verfehlter Einsatzplanung der Fahrzeuge.

Warum die ODEG zwar keinen RE1 nach 19 Uhr mehr nach Ostbahnhof fahren konnte/durfte, wohl aber das Tesla-Shuttle noch kurz vor Mitternacht, und zu dieser Zeit absolut keine Bauarbeiten zu sehen waren, wäre auch mal interessant.
Am Berliner Ostbahnhof werden und wurden die letzten Stahlteile an den Hallenschürzen montiert.
Sven Vollrath schrieb:
Am Berliner Ostbahnhof werden und wurden die letzten Stahlteile an den Hallenschürzen montiert.
Ja, dann. Das muss wohl den RE7 nicht betroffen haben, der trotzdem fuhr (und weiter fährt).
Das war schon mal, alle RE durften ausser der RE 1. Die ODEG hat da zu Recht sich öffentlich beschwert.

MfG die Nordsüd S-Bahn
Nord_süd_bahn schrieb:
Das war schon mal, alle RE durften ausser der RE 1. Die ODEG hat da zu Recht sich öffentlich beschwert.
Wenn die ODEG eines gut kann, ist es in den Medien rumzuheulen, wie gemein alle zu ihr sind. Bei der Vergabe war schon lange klar, dass der RE1 von sehr vielen Sperrungen betroffen ist. DB Regio wäre auch nicht anders behandelt worden.

Komischerweise steht nicht in der Presse, was sie denn Fahrgästen bei Toiletten und im Dieselnetz rund um Potsdam antun.
tomx3 schrieb:
Sven Vollrath schrieb:
Am Berliner Ostbahnhof werden und wurden die letzten Stahlteile an den Hallenschürzen montiert.
Ja, dann. Das muss wohl den RE7 nicht betroffen haben, der trotzdem fuhr (und weiter fährt).

Das betrifft nur Gleis 1-5, wobei Gleis 5 ja eh "dauerhaft" gesperrt ist. Gleis 6+7 sind planmäßig anfahrbar. Da es aber null Sinn ergibt den RE1 zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz zu fahren, fällt er logischerweise zwischen Frankfurt/Oder und Charlottenburg aus. Ab 15.8. wird die Sperrung auf Erkner-Charlottenburg eingekürzt und ab 25.8. sollte er dann auch wieder bis Ostbahnhof fahren. Daran ist aber nichts neu und die ODEG kennt diese Sperrung auch schon lange.

Und zum Äpfel-Birne-Vergleich: Wenn man sich den RE2 anguckt, der vorher von der ODEG und jetzt von Regio gefahren wird, dann kann ich da keinerlei Vorzugsbehandlung erkennen. Als im letzten Jahr KW und Lübbenau gleichzeitig gesperrt waren, fuhr kein RE2 zwischen Ostbahnhof und Cottbus. Im nächsten Jahr ist dann die Strecke Lübbenau - Cottbus ganzjährig gesperrt.
Bahner1992 schrieb:
Komischerweise steht nicht in der Presse, was sie denn Fahrgästen bei Toiletten und im Dieselnetz rund um Potsdam antun.
Sind denn die Entsorgungsanlagen von DB InfraGO, die just zur Übergabe des RE1 dauerhaft kaputt gingen, inzwischen wieder einsatzbereit?
Jay schrieb:
Gleis 6+7 sind planmäßig anfahrbar. Da es aber null Sinn ergibt den RE1 zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz zu fahren, fällt er logischerweise zwischen Frankfurt/Oder und Charlottenburg aus.
Meine Frage bezog sich ja - wenn man sie denn liest - auf die Zeit vor der aktuellen Sperrung, wo noch ein RE1 pro Stunde bis Ostbahnhof kam (zumindest bis abends).

Zitat:
Im nächsten Jahr ist dann die Strecke Lübbenau - Cottbus ganzjährig gesperrt.
Wobei dann nach/von Cottbus über Calau umgeleitet wird. Soviel zu deinen Äpfeln und Birnen...



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.26 21:39.
tomx3 schrieb:
Bahner1992 schrieb:
Komischerweise steht nicht in der Presse, was sie denn Fahrgästen bei Toiletten und im Dieselnetz rund um Potsdam antun.
Sind denn die Entsorgungsanlagen von DB InfraGO, die just zur Übergabe des RE1 dauerhaft kaputt gingen, inzwischen wieder einsatzbereit?
Dazu müsste man dort auch regelmäßig hinfahren. Leerfahrten bezahlt ja leider keiner.
hallo,
tomx schrieb:Ja, dann. Das muss wohl den RE7 nicht betroffen haben, der trotzdem fuhr (und weiter fährt).

RE 7 wendet aus Richtung Dessau in Charlottenburg, heute aktuell gelesen,

Zu den Dieseltriebwagen: offensichtlich gibt es immernoch Fahrzeugmangel, denn die Rb 37 fährt nur zwischen Bln.- Wannsee und Michendorf - elektrisch, bis Beelitz Stadt gibt es SEV.

mfG
19FT1 schrieb:
RE 7 wendet aus Richtung Dessau in Charlottenburg, heute aktuell gelesen
Schön, dass du das aktuell gelesen hast.

Der Bezug dazu, dass der aus Richtung Königs Wusterhausen bis Ostbahnhof fuhr und fährt ist bitte welcher?
Bahner1992 schrieb:
Nord_süd_bahn schrieb:
Das war schon mal, alle RE durften ausser der RE 1. Die ODEG hat da zu Recht sich öffentlich beschwert.
Wenn die ODEG eines gut kann, ist es in den Medien rumzuheulen, wie gemein alle zu ihr sind. Bei der Vergabe war schon lange klar, dass der RE1 von sehr vielen Sperrungen betroffen ist. DB Regio wäre auch nicht anders behandelt worden.

Komischerweise steht nicht in der Presse, was sie denn Fahrgästen bei Toiletten und im Dieselnetz rund um Potsdam antun.
Ein klassischer Fall von „Whatsaboutism“. Das was DB InfraGo (nicht nur) entlang des RE 1 bezüglich nicht mit der Infrastruktur passfähigem Fahrplan gerade abliefert, ist einfach nur indiskutabel und das kann man auch so benennen, wenn der eigene Keller nicht ganz sauber ist. Wie soll denn das System Eisenbahn funktionieren, wenn Defizite nicht benannt und dann abgestellt werden.
tomx3 schrieb:
Jay schrieb:
Gleis 6+7 sind planmäßig anfahrbar. Da es aber null Sinn ergibt den RE1 zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz zu fahren, fällt er logischerweise zwischen Frankfurt/Oder und Charlottenburg aus.
Meine Frage bezog sich ja - wenn man sie denn liest - auf die Zeit vor der aktuellen Sperrung, wo noch ein RE1 pro Stunde bis Ostbahnhof kam (zumindest bis abends).

Zitat:
Im nächsten Jahr ist dann die Strecke Lübbenau - Cottbus ganzjährig gesperrt.
Wobei dann nach/von Cottbus über Calau umgeleitet wird. Soviel zu deinen Äpfeln und Birnen...

Als der RE1 durch Köpenick durch fahren konnte, fuhr er bis Ostbahnhof. Jetzt, wo er nur noch zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof fahren könnte, fährt er nicht. Wo liegt jetzt dein Problem?

Und schön, dass der RE20 nächstes Jahr über Calau nach Cottbus fahren soll. Die direkte Route ist gesperrt, ergo ist auch DB Regio von Bauarbeiten betroffen und wird nicht bevorzugt gegenüber der ODEG behandelt. Aber schön, dass du einen relevanten Teil des Zitats großzügig unter den Tisch fallen lässt:
ich
Und zum Äpfel-Birne-Vergleich: Wenn man sich den RE2 anguckt, der vorher von der ODEG und jetzt von Regio gefahren wird, dann kann ich da keinerlei Vorzugsbehandlung erkennen. Als im letzten Jahr KW und Lübbenau gleichzeitig gesperrt waren, fuhr kein RE2 zwischen Ostbahnhof und Cottbus. Im nächsten Jahr ist dann die Strecke Lübbenau - Cottbus ganzjährig gesperrt.

Also nochmals: Wo genau liegt jetzt eigentlich dein Problem?
N'Abend Leute,

ich zitier mal aus dem verlinkten Artikel

Zitat
Doch in diesen knapp vier Jahren fand nach Gehrkes Angaben lediglich zehn bis 15 Prozent des Betriebs planmäßig statt – so, wie es die Länder Berlin und Brandenburg bestellt haben.
Wenn das so stimmt sollte man die Strecke besser ganz zu machen.
Das wäre ehrlicher.

Auf jeden Fall beschreiben 10-15% Anteile, die eine reguläre Nutzung ausschließt: Unzumutbar!

Und tschüß,
Night-Jetset



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.26 02:01.
tomx3 schrieb:
Bahner1992 schrieb:
Komischerweise steht nicht in der Presse, was sie denn Fahrgästen bei Toiletten und im Dieselnetz rund um Potsdam antun.
Sind denn die Entsorgungsanlagen von DB InfraGO, die just zur Übergabe des RE1 dauerhaft kaputt gingen, inzwischen wieder einsatzbereit?
Welche sollen das gewesen sein?
Als der RE1 noch DB war wurden die Züge in Cottbus, Frankfurt und Brandenburg versorgt und entsorgt, ob Rummelsburg und Grunewald in der Nacht-wende weiß ich nicht.

Als die ODEG übernahm wurde weiter in Frankfurt und Brandenburg ver und entsorgt, zusätzlich wurde in Eisenhüttenstadt noch ein Anlage errichtet, außerdem wird nach Eberswalde gefahren,
aber das etwas dauerhaft kaputt ging , dürfte ein Märchensein.
Nicht betriebsbereit hiess es immer.

MfG die Nordsüd S-Bahn
Nord_süd_bahn schrieb:
Nicht betriebsbereit hiess es immer.
Was ist nicht Betriebsbereit.
Rbd Berlin schrieb:
Nord_süd_bahn schrieb:
Nicht betriebsbereit hiess es immer.
Was ist nicht Betriebsbereit.
Keine Ahnung, stand öfter in der Presse.

MfG die Nordsüd S-Bahn
Nord_süd_bahn schrieb:
Rbd Berlin schrieb:
Nord_süd_bahn schrieb:
Nicht betriebsbereit hiess es immer.
Was ist nicht Betriebsbereit.
Keine Ahnung, stand öfter in der Presse.
Na wer weiß, die ODEG ist immer schnell am Weinen in der Presse.
In Frankfurt war die Ver- und Entsorgungsanlage nie außer Betrieb und da werden durch DB-Service täglich die ODEG, NEB und DB Triebwagen versorgt.
In Frankfurt bekommt die ODEG auch eine neue Abstellanlage mit 6 Gleisen und einer Kapazität für 15 4Teiler des Desiro HC, Baubeginn sollte schon letztes Jahr sein,
aber die Planungen mussten wohl überarbeitet werden und nun soll in diesem Jahr gebaut werden.
Rbd Berlin schrieb:
In Frankfurt war die Ver- und Entsorgungsanlage nie außer Betrieb
Aber in Brandenburg an der Havel und Eisenhüttenstadt.

Für Brandenburg an der Havel wurde verkündet, dass diese auch monatelang nach Betriebsübernahme nicht repariert wurde und das per Mobiler Entsorgung gemacht werden musste.

Über Eisenhüttenstadt äußerste sich der Herr Gehrke ebenfalls zu nicht funktionieren Entsorgungsanlagen, da war aber später nichts mehr zu lesen (weder in die eine noch in die andere Richtung).



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.26 18:13.
Zitat:
Zitat:
Na wer weiß, die ODEG ist immer schnell am Weinen in der Presse.
In Frankfurt war die Ver- und Entsorgungsanlage nie außer Betrieb und da werden durch DB-Service täglich die ODEG, NEB und DB Triebwagen versorgt.
In Frankfurt bekommt die ODEG auch eine neue Abstellanlage mit 6 Gleisen und einer Kapazität für 15 4Teiler des Desiro HC, Baubeginn sollte schon letztes Jahr sein,
aber die Planungen mussten wohl überarbeitet werden und nun soll in diesem Jahr gebaut werden.
Die Abstellanlage bekommt eigentlich der Aufgabenträger. Der bestellt diese Mehrkapazitäten.
Die ODEG wird diese ganz normal wie eine Serviceeinrichtung mieten und bezahlen. Zudem ist das PFV in Frankfurt (Oder) noch nicht mal beendet.
Und Baubeginn dieses Jahr? Heißt die Finanzierung ist also gesichert, ist dem so?

MfG

"SIE SIND IM DIENSTLICHEN VERKEHR VERPFLICHTET UND AUSSERDIENSTLICH BERECHTIGT, DEN DIENSTRANG ZU FÜHREN"
tomx3 schrieb:
Rbd Berlin schrieb:
In Frankfurt war die Ver- und Entsorgungsanlage nie außer Betrieb
Aber in Brandenburg an der Havel und Eisenhüttenstadt.

Für Brandenburg an der Havel wurde verkündet, dass diese auch monatelang nach Betriebsübernahme nicht repariert wurde und das per Mobiler Entsorgung gemacht werden musste.

Über Eisenhüttenstadt äußerste sich der Herr Gehrke ebenfalls zu nicht funktionieren Entsorgungsanlagen, da war aber später nichts mehr zu lesen (weder in die eine noch in die andere Richtung).
In Brandenburg gibt es doch einen Multicar mit Tank zur Entsorgung, keine Ahnung ob das zu DB Zeiten auch so war.
In Eisenhüttenstadt gab es keine Anlagen zur Ver- / Entsorgung, da wurden provisorisch Container an der Ladestraße aufgebaut extra für die ODEG.
Mit Blick auf die aktuelle Berichterstattung und die Situation im Schienenersatzverkehr (SEV) würde ich mir wünschen, dass Herr Gehrke sich vielleicht stärker auf die Qualität und Sicherheit der eingesetzten Busse konzentriert, statt öffentlich über Bauarbeiten zu klagen.

Bei einigen Fahrten die mit Gelenkbussen auf der Linie RE1X eingesetzt werden (Warum auch immer diese hier eingesetzt werden), fällt auf, dass einige Fahrzeuge mit bis zu 100 km/h auf der Autobahn unterwegs sind, während viele Fahrgäste stehen müssen. Das wirft Fragen zur Verkehrssicherheit und zum Komfort auf.

Darüber hinaus wäre es wünschenswert, bei der Auftragsvergabe nicht ausschließlich den günstigsten Anbieter zu wählen. Veraltete Fahrzeuge, die den heutigen Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit kaum noch gerecht werden, haben einfach im SEV nichts zu Suchen. Aber das ist ja eher ein Bundesweites Problem und der Rote Riese kriegt es ja auch nicht besser hin.
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