Ich bleibe aber dabei, daß Du es Dir hier zu einfach machst. Du ignorierst verschiedene Familiensituationen (vgl. mein anderer Post, z.B. Pflege) und gehst eben davon aus das oft (lt. Dir „in den meisten Fällen“) ein naher Job verfügbar ist.
schienenbär42 schrieb:Der Jobwechsel und Wohnungswechsel klingt bei Dir so einfach wie eine Hotelbuchung. Immer sind genug Optionen vorhanden - bei Wohnung und Job, immer, an jedem gewünschten Ort.Immer vielleicht nicht, aber in den meisten Fällen. Schaut Euch doch mal auf dem Arbeitsmarkt um. Gerade für Gutverdienende mit hohem Qualifikationsniveau gibt es durchaus eine Auswahl guter Jobs, trotz Wirtschaftskrise.
Ich bleibe aber dabei, daß Du es Dir hier zu einfach machst.Nein mache ich nicht, und Du musst mir auch nicht die Welt des Jobwechsels erklären. Auch bestimmte Familiensituationen führen nicht zum Zwang des Fernpendelns. Auch Werksschließungen nicht. Man hat die Wahl, bei der Familie zu wohnen und fernzupendeln, mit der Familie umzuziehen oder den Job zu wechseln. Und Werksschließungen führen gleich gar nicht zum Zwang, dem Arbeitsplatz hinterherzuziehen. Wenn das Werk zu ist, ist der Arbeitsplatz weg, nicht anderswo. Auch da gibt es keinen Zwang fernzupendeln, auch nicht für einen neuen Job. Auch da kann man umziehen. Alles die eigene Entscheidung und alles kein Grund (um wieder zum Ausgangspunkt dieses Diskussionsstranges zu kommen), dass man am Freitag Nachmittag mit einem Billigangebot im vollen Fernzug sitzen kann. Die Bahn ist die allerletzte Institution, die etwas für die jeweilige Situation kann.
Stammstrecke 4 schrieb:Gibt es da eine verlässliche Studie die diese Aussage belegt? Und auch für Besserverdienende (so hat es mal die FDP genannt, für die sie zuständig sein wollte) wachsen in Zeiten der wirtschaftlichen Beeinträchtigung die verfügbaren Jobs nicht gerade ins unermessliche. Einstige Primusse schwächeln bekanntlich. Und Gutverdienende haben oft auch Eigentum, dass man auch nicht so locker wechseln kann und Familie, die auch einen Job haben. Oder ältere Angehörige usw. Und der muss jetzt nicht immer der gutverdienende sein.Man wechselt einfach mal so den Job?Herzlich willkommen in der Realität. Es scheint manchem gar nicht bewusst zu sein, wie oft gerade Gutverdienende (was Fernpendler regelmäßig sind) ihren Job wechseln, oft sogar freiwillig. Man sucht eine neue Herausforderung, neue Aufgaben, so der oft in solchen Fällen genannte Grund.
Was nützt es fernzupendeln, wenn man 500 Euro und mehr im Monat für's Pendeln ausgibt und noch dazu eine zweistellige Zahl an Stunden in der Woche für's Pendeln draufgehen. Von den Kosten einer Zweitwohnung am Arbeitsort und der Abwesenheit von der Familie über drei vier fünf Tage / Woche ganz zu schweigen. Da kann man auch für 500 Euro weniger wohnortnah arbeiten und hat noch dazu mehr vom Leben.An dir scheint gänzlich vorbeigegangen zu sein, dass es in manchen Bereichen Homeofficemöglichkeiten gibt und nicht jeden Tag "ferngependelt" werden muss. Es ist je nach Möglichkeit auch möglich in Berlin (oder für dich Leipzig) oder sonst irgendeinem Ballungsraum zu arbeiten und recht weit weg zu wohnen. Nebenbei stärkt das z. B. auch die Wirtschaft wie Bäcker, Läden etc. auch vor Ort, wenn nicht alle in die Großstädte ziehen, weil es manche Jobs eben oft nur da gibt.
Vielleicht geht er ja zu BMW nach Leipzig oder zur Länderbahn nach Neumark? Beides könnte zukunftssicherer sein.Sucht BMW ganze Kohorten am Standort Leipzig. Wäre mir neu. Und wenn VW in Emden oder so was dicht macht, ist im Raum Leipzig klar auch billiger zu wohnen. Und erst mal was zu finden.
Stammstrecke 4 schrieb:Du solltest mal irgendwo lesen, dass es aktuell gerade eine Debatte über die abschlagfreie Rente nach 45 Beitragsjahren gibt... Und die geht quer durch CDU und SPD.
Zitat:Und dann der Witz mit "anderem Job suchen". Das mache mit 61 mal.Auch wenn Du es nicht lesen möchtest, die berühmten Einzelfälle. Gute Unternehmen lassen sich für solche Leute etwas einfallen, damit die gut abgesichert in den Ruhestand wechseln können.
Es war davon die Rede, von Berlin nach Leipzig zu ziehen, nicht umgedreht. In Leipzig gibt es auch gute Jobs.Also in Leipzig sind die Wohnpreise tatsächlich etwas günstiger als in Berlin. Doch auch da findet man nicht locker schnell eine Miet- oder Eigentumswohnung oder gar Haus willst du uns hier weißmachen.
Stammstrecke 4 schrieb:
Zitat:Wenn man unwahrscheinlich eine findet, ist die garantiert teurer als die alte Wohnung.Garantiert ist die neue Wohnung nicht zwangsläufig teurer als die bisherige. Es geht auch andersrum. Praktische Beispiele gibt es genügend.
LIW schrieb:Die Leute müssen pendeln, natürlich überwiegend an den Wochenenden, und die kassiert die Bahn dann doppelt ab, mit überhöhten Preisen und fehlenden Sonderangeboten.Die Leute müssen gar nichts, siehe oben. Und von einer Aktiengesellschaft kann der Eigentümer erwarten, hohe Profite zu erwirtschaften. Unter anderem dadurch, die Gesetze des Marktes gnadenlos auszunutzen. Dann, wenn das Angebot knapp ist (volle Züge mit wenig freien Plätzen am Wochenende) steigt der Preis. Das ist Grundwissen aus der Schule, wenn man aufgepasst hat. Im Wirtshaus ist am Mittwoch Schnitzeltag für 9,99€, weil der Wirt Gäste anlocken will. Am Freitag, Sonnabend und Sonntag ist die Bude ohnehin voll, da gibt es das Schnitzel für 17,90€. Machst Du da dasselbe Fass auf wie hier?
HSB Tw 44 schrieb:Doch, und hier schon wieder, allein schon, weil Du meine komplette Antwort auf einen Satz reduzierst und den ganzen Rest, nämlich die Begründungen, wegläßt.Ich bleibe aber dabei, daß Du es Dir hier zu einfach machst.Nein mache ich nicht,
und Du musst mir auch nicht die Welt des Jobwechsels erklären. Auch bestimmte Familiensituationen führen nicht zum Zwang des Fernpendelns. Auch Werksschließungen nicht. Man hat die Wahl, bei der Familie zu wohnen und fernzupendeln, mit der Familie umzuziehen oder den Job zu wechseln.Okay, also ist Deine Idee, daß man ggf. dauerhaft getrennt lebt?
Und Werksschließungen führen gleich gar nicht zum Zwang, dem Arbeitsplatz hinterherzuziehen. Wenn das Werk zu ist, ist der Arbeitsplatz weg, nicht anderswo.Also ist Deine Losung: besser arbeitslos als pendeln.
Auch da gibt es keinen Zwang fernzupendeln, auch nicht für einen neuen Job. Auch da kann man umziehen. Alles die eigene EntscheidungWenn man alleine ist: ja. Sonst ggf. nicht. Dazu habe ich Beispiele gebracht, auf die Du ledier nicht eingehst.
und alles kein Grund (um wieder zum Ausgangspunkt dieses Diskussionsstranges zu kommen), dass man am Freitag Nachmittag mit einem Billigangebot im vollen Fernzug sitzen kann. Die Bahn ist die allerletzte Institution, die etwas für die jeweilige Situation kann.Es war ein anderer Beitrag von mir, daher schreibe ich es hier nochmal explizit dazu: ich habe keine Probleme mit den Flexpreisen und finde sie mit BC50 für vernünftig im Vergleich zu den echten Kosten eines Autos. Ich fahre regelmäßig mit Flexpreisen, weil ich eben nicht vorher weiß, wann ich fahren werde, und fordere explizit überhaupt gar nichts zu Sparpreisen.
Und Fernpendler wissen üblicherweise ein halbes Jahr vorher, wann sie fahren wollen.Nein, wieso wissen sie das schon so lange vorher?
zahlt eben; entweder in Geld (Bahn) oder Zeit (Autobahn).Oder zahlt in Geld (Bahn) und Zeit (Bahn), wenn man nicht gerade am Hauptbahnhof neben der Rennstrecke wohnt.
Gibt es da eine verlässliche Studie die diese Aussage belegt?Lebenserfahrung und Erfahrung im Job, weil ich keine Ahnung habe. Du weißt, das Totschlagargument schlechthin...
Und auch für Besserverdienende wachsen in Zeiten der wirtschaftlichen Beeinträchtigung die verfügbaren Jobs nicht gerade ins unermessliche.Ist bekannt, führt aber auch nicht zum Zwang des Fernpendelns. Zudem haben gut qualifizierte (und damit gut bezahlte) Leute deutlich mehr Chancen am Arbeitsmarkt als andere.
Und Gutverdienende haben oft auch Eigentum, dass man auch nicht so locker wechseln kann und Familie, die auch einen Job haben.Zwei Gründe mehr, einen neuen Job in Wohnortnähe zu suchen anstatt seinem AG blindlings in die Ferne zu folgen.
An dir scheint gänzlich vorbeigegangen zu sein, dass es in manchen Bereichen Homeofficemöglichkeiten gibt und nicht jeden Tag "ferngependelt" werden muss.Na das ist doch fein. Was regt sich der Forenkollege @LIW dann über angeblich zu teure Fahrpreise am Wochenende auf?
Oder auch der andere Fall: Unternehmen siedelt in die Provinz und der Großstädter bleibt dort aus den gleichen Gründen zzgl. ggf. größeres Feizeit-und Kulturangebot.Wir reden vom Fernpendeln, nicht von der nächsten Kleinstadt.
Und ein mir bekannter nicht konstruierter Einzelfall lautet:Die bessere Alternative: ein wohnortnaher Arbeitsplatz anstatt dem AG hinterherzufahren. Jede Nacht zu Hause, kein kostspieliges Hotel, keine zeitraubenden und kostspieligen Fernfahrten. Aber sicher gibt es hunderte konstruierte Gründe, warum das absolut sicher überhaupt gar nicht geht.
Präsenzpflicht 2 x im Büro.
Sucht BMW ganze Kohorten am Standort Leipzig. Wäre mir neu.Wenn man nicht nachfragt, kann man das nicht wissen...
Und wenn VW in Emden oder so was dicht macht, ist im Raum Leipzig klar auch billiger zu wohnen.Du warst in Zwickau, also lenke nicht ab.
Du solltest mal irgendwo lesen, dass es aktuell gerade eine Debatte über die abschlagfreie Rente nach 45 Beitragsjahren gibt... Und die geht quer durch CDU und SPD.Wer mal nachrechnet, wird feststellen, dass dieses Modell für gut qualifizierte Gutverdienende (gemeinhin auch Akademiker genannt) gar nicht zur Anwendung kommen kann. Abi mit 18, Studium bis 22, nach 45 Arbeitsjahren ist man 67, mithin das Eintrittsalter für die klassische Regelaltersrente. Und die Alternative, mit Abzügen bis zu vier Jahren früher in Rente zu gehen, gibt es auch weiterhin. Gerade für Gutverdienende mit entsprechenden Rentenansprüchen eine gangbare Variante. Die nötigen 35 Versicherungsjahre wird auch der frühere Langzeitstudent zusammen bekommen.
Und wenn ein guter Betrieb einfach dicht machen muss und der Insolvenzverwalter auch nichts groß holen kann, dann ist es auch nicht so weit her, dass der einstiger gute Arbeitgeber seine ehmaligen Schutzbefohlenen gut absichern kann.Die Rede war erst einmal von Personalabbau, nicht von Insolvenzen. Aber ja, wenn man hier nicht weiterkommt, muss eine neue Baustelle her. Gute AG lassen es erst gar nicht bis zur Insolvenz kommen. Und wenn die Bude tatsächlich im Zuge des Insolvenzverfahrens zerkloppt wird, dann ist der Job sowieso weg, dann kann man dem auch nicht mehr hinterherziehen. Dann muss man sich einen neuen Job suchen und hat gar keinen Grund mehr fernzupendeln oder umzuziehen.
Und dann finde mal -ist für dich aber Einzelfall bzw. gar konstruiertes Einzelschicksal (ein neuer Begriff für deine plumpen Antworttextbausteine)....Ohne persönliche Angriffe geht's bei Dir ja nicht, wenn Du in der Sache nicht weiterkommst.
...- als Arbeitnehmer mit 61 (oder 58 oder 64, 65...) so ganz locker einen Arbeitsplatz.Was hindert einen 61jährigen Arbeitnehmer daran, einen neuen Arbeitsplatz zu finden? Unterstellst Du jetzt allen Unternehmen gleichzeitig Altersdiskriminierung?
Doch auch da [in Leipzig] findet man nicht locker schnell eine Miet- oder Eigentumswohnung oder gar Haus willst du uns hier weißmachen.Locker nicht, aber man findet.
Wie hier erwähnt, siedeln sich große Player durchaus gerne in Großstädten wie München oder Berlin an.Warum muss es denn ein großer Player sein? Mittelständige Unternehmen selbst in der Provinz suchen auch qualifizierte Mitarbeiter.
Doch, und das ist schäbige Absicht! Von der Eisenbahn ist zu erwarten, dass sie die Bedürfnisse der Fahrgäste bestmöglichst erfüllt, und nicht, dass sie nach ihrem Belieben fährt oder hohe Preise dafür bestimmt.Auf welcher Grundlage ist das von der Eisenbahn zu erwarten? Und ist das auch von Italo, Flix & co. zu erwarten? Was, wenn die diese Erwartung wie zu erwarten nicht erfüllen?
ebenso wie der Schnitzelwirt bei dir eine a... S-a-u ist, wenn er seine Speisekarte so gestaltet.Nö, freie Marktwirtschaft ist das, und im Übrigen auch kein Einzelfall in der Gastronomie. Wem das Schnitzel am Mittwoch für 9,99€ nicht passt, der fährt in ein anderes Wirtshaus, wo es 16,90€ kostet. Und wem ein Schnitzel für 17,90€ am Wochenende zu teuer ist, der fährt in ein anderes Wirtshaus, wo das Schnitzel 16,90€ kostet, aber weitaus nicht so schmackhaft ist. Jeder wie es ihm beliebt.
Hast du schon mal einen Bäcker gesehen, bei dem die Brötchen morgens bis 9 Uhr das doppelte oder vielfache vom normalen Preis kosten?Nöö, aber die ersten Bäcker nehmen am Sonntag einen Zuschlag, wenn sie zum Brötchenverkauf öffnen. Kann man akzeptieren, man kann die Brötchen aber auch schon am Freitag kaufen und aufbacken. Jeder wie es ihm beliebt.
Doch, und hier schon wieder, allein schon, weil Du meine komplette Antwort auf einen Satz reduzierst und den ganzen Rest, nämlich die Begründungen, wegläßt.Auf die Begründungen muss ich nicht eingehen, weil die allesamt keinen Zwang begründen. Sie sind Motivation für eine bestimmte Entscheidung, die jeder für sich anhand der konkreten Situation treffen muss. Sie begründen aber keinen Zwang. Der eine pendelt lieber in die Ferne, es macht ihm nichts aus, tagelang von der Familie weg zu sein. Der andere verzichtet auf's Fernpendeln, weil er täglich seine Familie sehen will. Jedem seine Wahl und eben kein Zwang.
Okay, also ist Deine Idee, daß man ggf. dauerhaft getrennt lebt?Das ist nicht meine Idee, das entscheidet jeder für sich.
Also ist Deine Losung: besser arbeitslos als pendeln.Falsch, meine Losung lautet: Besser wohnortnah arbeiten und notfalls einen Gehaltsverlust in Kauf nehmen als kost- und zeitspielig in die Ferne pendeln. Manche sehen das anders, auch gut. Die Wahl hat jeder für sich.
Es war ein anderer Beitrag von mir, daher schreibe ich es hier nochmal explizit dazu: ich habe keine Probleme mit den FlexpreisenDas musst Du nicht dazu schreiben. Ich hatte bereits ausdrücklich erwähnt, wen ich damit angesprochen hatte. Und nein, Du warst das nicht.
Ein Staatsbetrieb, der die Steuermilliarden nur so hinten reingeblasen kriegtImmer noch keine Belege für diese Räuberpistole?
Ein Staatsbetrieb, der die Steuermilliarden nur so hinten reingeblasen kriegt, ist keine "freie Marktwirtschaft". Der ist nur ein demütiger, kleiner Dienstleister. Der soll sich um Pünktlichkeit und Sauberkeit kümmern und nicht vergebens auf Big Lebowski machen.Es ist irgendwie fad, wenn du den selben Blödsinn immer wieder wiederholst und Gegenargumente komplett ignorierst. Es wurde durchaus schon darauf hingewiesen, dass der Fernverkehr eben nicht subventioniert wird.
An der Tanke hat der Sprit stündlich einen anderen Preis, und keiner hat ein Problem damit...Jeden Tag seit einiger Zeit nur erlaubt einmalig um 12.00 Uhr ist bei dir weiterhin stündlich..?1
Stammstrecke 4 schrieb:Kannst du uns da auch einen Link oder eine Telefonnummer posten, in dem deine These irgendwie bestätigt werden sollte, dass BMW in L massenhaft Leute sucht? Gerne auch welche die schon 61 sind.
Zitat:Sucht BMW ganze Kohorten am Standort Leipzig. Wäre mir neu.Wenn man nicht nachfragt, kann man das nicht wissen...
Stammstrecke 4 schrieb:Oh man. Lesen nicht so deines? Z war genau so ein Beispiel wie dann Emden. Hier lenkt niemand ab. Es hätte auch Kassel sein können. Oder Stuttgart-Feuerbach. Oder einfach nochmal Zwickau.
Zitat:Und wenn VW in Emden oder so was dicht macht, ist im Raum Leipzig klar auch billiger zu wohnen.Du warst in Zwickau, also lenke nicht ab.
Wer mal nachrechnet, wird feststellen, dass dieses Modell für gut qualifizierte Gutverdienende (gemeinhin auch Akademiker genannt) gar nicht zur Anwendung kommen kann. Abi mit 18, Studium bis 22, nach 45 Arbeitsjahren ist man 67, mithin das Eintrittsalter für die klassische Regelaltersrente. Und die Alternative, mit Abzügen bis zu vier Jahren früher in Rente zu gehen, gibt es auch weiterhin. Gerade für Gutverdienende mit entsprechenden Rentenansprüchen eine gangbare Variante. Die nötigen 35 Versicherungsjahre wird auch der frühere Langzeitstudent zusammen bekommen.Als Antwort deine Antwort:
Stammstrecke 4 schrieb:
Zitat:...- als Arbeitnehmer mit 61 (oder 58 oder 64, 65...) so ganz locker einen Arbeitsplatz.Was hindert einen 61jährigen Arbeitnehmer daran, einen neuen Arbeitsplatz zu finden? Unterstellst Du jetzt allen Unternehmen gleichzeitig Altersdiskriminierung?
Stammstrecke 4 schrieb:Subjektive Lebenserfahrungen sind immer ein gutes Argument. Besser als belastbare Statistiken oder solche "Todschlagargumente". Nur komischerweise haben neben dir auch andere Lebenserfahrungen gesammelt...
Zitat:Gibt es da eine verlässliche Studie die diese Aussage belegt?Lebenserfahrung und Erfahrung im Job, weil ich keine Ahnung habe. Du weißt, das Totschlagargument schlechthin...
Jeden Tag seit einiger Zeit nur erlaubt einmalig um 12.00 Uhr ist bei dir weiterhin stündlich..?1Gesetzliche Sondervorschrift speziell für Tankstellen (aus meiner Sicht eine ziemlich blödsinnige, aber das gehört nicht hierher).
Nicht so ganz aufgepasst anscheinend...
MD 612 schrieb:Falsch. Der Preis kann jederzeit auch mehrfach am Tag geändert werden, aber nur einmal mittags nach oben. Und das auch erst seit 6 Wochen, vorher waren stündliche Preisänderungen nach oben und unten, teilweise gar in noch kürzeren Zeitabständen, völlig normal und keinen hat's gestört.An der Tanke hat der Sprit stündlich einen anderen Preis, und keiner hat ein Problem damit...Jeden Tag seit einiger Zeit nur erlaubt einmalig um 12.00 Uhr ist bei dir weiterhin stündlich..?1
Nicht so ganz aufgepasst anscheinend...Das gebe ich doch gerne zurück.
HSB Tw 44 schrieb:Was immer voraussetzt, daß es den Job oder einen ähnlichen, für den man qualifiziert ist, auch vor Ort gibt.Also ist Deine Losung: besser arbeitslos als pendeln.Falsch, meine Losung lautet: Besser wohnortnah arbeiten und notfalls einen Gehaltsverlust in Kauf nehmen als kost- und zeitspielig in die Ferne pendeln. Manche sehen das anders, auch gut. Die Wahl hat jeder für sich.
Falsch. Der Preis kann jederzeit auch mehrfach am Tag geändert werden, aber nur einmal mittags nach oben. Und das auch erst seit 6 Wochen, vorher waren stündliche Preisänderungen nach oben und unten, teilweise gar in noch kürzeren Zeitabständen, völlig normal und keinen hat's gestört.01.04.2026 ist jetzt aber mehr als 6 Wochen her.
In allen Situationen hat der betreffende Mensch die Wahl zwischen den Optionen Fernpendeln, Umziehen oder Jobwechsel.Und wenn jemand weder da noch dort einen Job findet? Und dann auch das Thema Wohnraum mit der Option Umziehen.
Was immer voraussetzt, daß es den Job oder einen ähnlichen, für den man qualifiziert ist, auch vor Ort gibt.In der Hoffnung es wird von MD 612 halbwegs verstanden. Die Hoffnung sollte nie sterben.
Das ist aber nicht der Fall.
Und manche Dinge ergeben sich eben temporär, wie z.B. benötigte Pflege. Soll man dafür dann kündigen…?
Ich schreibe das hier jetzt absichtlich überzeichnet:
Wenn das alles so gar kein Problem ist, warum dann das Gejammer, wenn VW in Zwickau dichtmacht? Ist doch kein Problem, die Leute können doch einfach was anderes vor Ort arbeiten, das Bißchen Gehaltsverlust ist dann ja kein Problem.
Könnte man jetzt entsprechend auch generell über Schließungen im „Osten“ seit 1990 sagen. Warum haben sich die „Ossis“ da so angestellt und tun es noch? Sie hatten doch die Wahl, Gehaltsverlust in Kauf zu nehmen oder zu pendeln oder umzuziehen. Alles kein Problem nach Deiner Ansicht…?
Es ist eben nicht so einfach, wie Du es darstellst.
Und warum sie pendelt und nicht schnurstracks nach FF zieht, braucht sie weder dir noch mir noch sonst wem zu begründen. Sie wird ihre Gründe kennen.Nein, begründen muss das niemand.
Was immer voraussetzt, daß es den Job oder einen ähnlichen, für den man qualifiziert ist, auch vor Ort gibt.Man hat die Wahl, einen anderen Job anzunehmen oder eben doch fernzupendeln.
Und manche Dinge ergeben sich eben temporär, wie z.B. benötigte Pflege. Soll man dafür dann kündigen…?Man hat die Wahl. Wobei, wenn man jemanden pflegen möchte, wird das wohl nichts werden, wenn man zwei drei Nächte in der Woche außerhalb im Hotel nächtigt.
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