geschrieben von: mov
Datum: 04.08.26 21:00
Ich finde es sehr seltsam, die Wahl von Wohn- und Arbeitsort anderer als "im Regelfall absolut unnötig" zu bezeichnen, nur weil sie weit von einander entfernt liegen.Ist meine Meinung, und ich habe sie begründet. Ob Das jemand seltsam findet, spielt dabei keine Rolle.
Wie ja schon geschrieben, nicht alle suchen sich das aus, durch Standortverlagerungen verlängern sich manche Pendelstrecken stark.Doch, sie suchen sich das aus. Siehe meine Antwort an @LIW .
Viele andere haben sich aber auch daran gewöhnt und es ist einfach Teil des Lebens.Wem's gefällt, bitteschön. Deswegen muss ich das aber nicht gut finden und die Bahn muss für diese Leute keine Extra-Wurst braten. Wer sich für's Fernpendeln entscheidet, muss die Konsequenzen tragen, und zwar alle. Zu erwarten, dass andere die Last teilweise abnehmen, ist der falsche Weg. Das gilt auch für allen Deine weiteren Beispiele.
geschrieben von: kariadsko
Datum: 04.08.26 21:15
Mein Argument ist der Zeitpunkt zu dem man sich entscheiden muss, nicht die absolute Höhe des Preises. Da finde ich so manche Supersparpreise auch viel zu billig.Kurzfassung (auch zu Deinem gesamten übrigen Beitrag, den ich sehr wohl gelesen habe und über so manche inhärenten Widersprüche mal hinweggehe):
schienenbär42 schrieb:Bei 83 Millionen Menschen gibt es sicher beides und vieles dazwischen. Entscheidender als die müßige Frage, ob jemand freiwillig oder nicht fernpendelt, finde ich den Hinweis, dass der Staat und staatliche Organisationen nun auch nicht jeden Fall abfedern können. Fernpendler:innen dürften jedenfalls einiges verdienen, sonst würden sie nicht fernpendeln. Wenn man diese Diskussion verfolgt, hat man ja den Eindruck, es handele sich um Menschen knapp über dem Existenzminimum.Ich finde es sehr seltsam, die Wahl von Wohn- und Arbeitsort anderer als "im Regelfall absolut unnötig" zu bezeichnen, nur weil sie weit von einander entfernt liegen.Ist meine Meinung, und ich habe sie begründet. Ob Das jemand seltsam findet, spielt dabei keine Rolle.
schienenbär42 schrieb:Wie ja schon geschrieben, nicht alle suchen sich das aus, durch Standortverlagerungen verlängern sich manche Pendelstrecken stark.Doch, sie suchen sich das aus. Siehe meine Antwort an @LIW .
schienenbär42 schrieb:Viele andere haben sich aber auch daran gewöhnt und es ist einfach Teil des Lebens.Wem's gefällt, bitteschön. Deswegen muss ich das aber nicht gut finden und die Bahn muss für diese Leute keine Extra-Wurst braten. Wer sich für's Fernpendeln entscheidet, muss die Konsequenzen tragen, und zwar alle. Zu erwarten, dass andere die Last teilweise abnehmen, ist der falsche Weg. Das gilt auch für allen Deine weiteren Beispiele.
geschrieben von: def
Datum: 04.08.26 21:44
Es geht nicht nach Zeitpunkt, sondern nach Verfügbarkeit. Für jede Verbindung ist ein bestimmtes Kontingent an Spar- und Super-Sparpreisen hinterlegt. Und das wird so lange verkauft, bis es eben aufgebraucht ist.Wer das Prinzip verstanden hat, kann das System übrigens recht leicht überlisten. Sind für die Strecke A - B keine Sparpreise mehr verfügbar, schaut man eben für C - A - B oder A - B - D und fährt doch nur von A nach B...
LIW schrieb:Man wechselt einfach mal so den Job? Oder hat keineLust auf Mitziehen und verzichtet auf den Lohn. Ah ja.MD 612 schrieb:Das ist kein Quatsch. Keiner wird gezwungen fernzupendeln. Wenn die Firma umzieht, hat man die Wahl mitzuziehen, fernzupendeln oder sich einen anderen Job vor Ort zu suchen. Es gibt ja nicht nur diese eine Firma. Deswegen, wer fernpendelt, hat sich das selbst ausgesucht. Und wenn man den Job ohnehin wechselt, muss es ja nun wirklich kein neuer in 200km und mehr Entfernung sein. Selbst wenn der neue Job vor Ort nicht so gut bezahlt wird wie der in 200km Entfernung, man spart sich Kosten für's Pendeln und gewinnt viel Lebenszeit für sich und die Familie. Insgesamt also ein Gewinn.Und wer fernpendelt, hat sich das selbst ausgesucht.Quatsch. Firmen ziehen um, lösen Standorte auf, Jobs wechseln.
LIW schrieb:Du hast überhaupt keine Ahnung! Suche dir mal in Berlin eine Mietwohnung. Oder in anderen Großstädten. Wenn man unwahrscheinlich eine findet, ist die garantiert teurer als die alte Wohnung. Das gilt auch für MA und HD (und gerade für HD). Man oh man.
Zitat:Weißt du wie teuer ein Umzug ist und ein neuer Mietvertrag?Ein neuer Mietvertrag ist nicht automatisch teurer als der alte. Zieh mal von Berlin nach Leipzig oder von Frankfurt/M. nach Mannheim oder Heidelberg. Es gibt Firmen, für die ist es gerade der Grund den Firmensitz zu verlagern, bezahlbaren Wohnraum für die Mitarbeiter und bezahlbare Firmenräume zu finden.
schienenbär42 schrieb:Du scheinst das Glück zu haben, einen wohnortnahen, sicheren Arbeitsplatz zu haben.Ich finde es sehr seltsam, die Wahl von Wohn- und Arbeitsort anderer als "im Regelfall absolut unnötig" zu bezeichnen, nur weil sie weit von einander entfernt liegen.
LIW schrieb:Klar, die Entscheidung trifft jeder selbst. Aber es ist eine aufgedrückte Entscheidung - und jede Option hat möglicherweise etliche Nachteile. Da wählt man eher das kleinste Übel.MD 612 schrieb:Das ist kein Quatsch. Keiner wird gezwungen fernzupendeln. Wenn die Firma umzieht, hat man die Wahl mitzuziehen, fernzupendeln oder sich einen anderen Job vor Ort zu suchen. Es gibt ja nicht nur diese eine Firma. Deswegen, wer fernpendelt, hat sich das selbst ausgesuchtUnd wer fernpendelt, hat sich das selbst ausgesucht.
LIW schrieb:Zitat:Ich kenne eher die Tendenz, Außenstellen in kleineren Orten aufzulösen und und die Jobs im Hauptquartier zu bündeln... Aber ja, es gibt auch Fälle, wo der Job aus der Großstadt in die Provinz verlagert wird. Und dabei kenne ich Leute, die in solchen Fällen lieber in der Großstadt wohnen bleiben, als aufs Land zu ziehen (ja klar, eigene Entscheidung!) - dabei spielt es keine Rolle, daß sie dort weniger Miete zahlen müßten. Das ist oft nicht so eine rein mathematische Entscheidung, wie Du das darstellst - eher im Gegenteil!Weißt du wie teuer ein Umzug ist und ein neuer Mietvertrag?Ein neuer Mietvertrag ist nicht automatisch teurer als der alte. Zieh mal von Berlin nach Leipzig oder von Frankfurt/M. nach Mannheim oder Heidelberg. Es gibt Firmen, für die ist es gerade der Grund den Firmensitz zu verlagern, bezahlbaren Wohnraum für die Mitarbeiter und bezahlbare Firmenräume zu finden.
Wem's gefällt, bitteschön. Deswegen muss ich das aber nicht gut finden und die Bahn muss für diese Leute keine Extra-Wurst braten.Für die Bahn sind Fernpendler eine wichtige Kundengruppe, die recht regelmäßig und vorhersehbar unterwegs ist. Ich würde es nicht "Extrawurst" nennen, aber sie kann es sich nicht leisten, diese zu verprellen - das würde einen ziemlichen Einbruch der Fahrgastzahlen bedeuten.
Wer sich für's Fernpendeln entscheidet, muss die Konsequenzen tragen, und zwar alle. Zu erwarten, dass andere die Last teilweise abnehmen, ist der falsche Weg. Das gilt auch für allen Deine weiteren Beispiele.Ich lese nirgends die Erwartung, daß andere die Last abnehmen sollen.
Bei 83 Millionen Menschen gibt es sicher beides und vieles dazwischen. Entscheidender als die müßige Frage, ob jemand freiwillig oder nicht fernpendelt, finde ich den Hinweis, dass der Staat und staatliche Organisationen nun auch nicht jeden Fall abfedern können. Fernpendler:innen dürften jedenfalls einiges verdienen, sonst würden sie nicht fernpendeln. Wenn man diese Diskussion verfolgt, hat man ja den Eindruck, es handele sich um Menschen knapp über dem Existenzminimum.Klar gibt es alle Gruppen!
Man wechselt einfach mal so den Job?Herzlich willkommen in der Realität. Es scheint manchem gar nicht bewusst zu sein, wie oft gerade Gutverdienende (was Fernpendler regelmäßig sind) ihren Job wechseln, oft sogar freiwillig. Man sucht eine neue Herausforderung, neue Aufgaben, so der oft in solchen Fällen genannte Grund.
Oder hat keineLust auf Mitziehen und verzichtet auf den Lohn.Was nützt es fernzupendeln, wenn man 500 Euro und mehr im Monat für's Pendeln ausgibt und noch dazu eine zweistellige Zahl an Stunden in der Woche für's Pendeln draufgehen. Von den Kosten einer Zweitwohnung am Arbeitsort und der Abwesenheit von der Familie über drei vier fünf Tage / Woche ganz zu schweigen. Da kann man auch für 500 Euro weniger wohnortnah arbeiten und hat noch dazu mehr vom Leben.
Da geht jemand von Zwickau dann einfach nach Zuffenhausen.Vielleicht geht er ja zu BMW nach Leipzig oder zur Länderbahn nach Neumark? Beides könnte zukunftssicherer sein.
Und dann der Witz mit "anderem Job suchen". Das mache mit 61 mal.Auch wenn Du es nicht lesen möchtest, die berühmten Einzelfälle. Gute Unternehmen lassen sich für solche Leute etwas einfallen, damit die gut abgesichert in den Ruhestand wechseln können.
Du hast überhaupt keine Ahnung!Gut gebrüllt Löwe, wahrscheinlich weil die eigenen Argumente schwach sind.
Suche dir mal in Berlin eine Mietwohnung.Es war davon die Rede, von Berlin nach Leipzig zu ziehen, nicht umgedreht. In Leipzig gibt es auch gute Jobs.
Wenn man unwahrscheinlich eine findet, ist die garantiert teurer als die alte Wohnung.Garantiert ist die neue Wohnung nicht zwangsläufig teurer als die bisherige. Es geht auch andersrum. Praktische Beispiele gibt es genügend.
Und will die DB nicht auch Stellen abbauen?Im Regelfall nur im Rahmen normaler Altersabgänge oder sonstiger Fluktation, zum Beisiel weil die Leute einen neuen Job am Wohnort (und nicht 200km davon entfernt) suchen und finden und dafür bei der Bahn noch eine Abfindung mitnehmen.
Du scheinst das Glück zu haben, einen wohnortnahen, sicheren Arbeitsplatz zu haben.Das spielt hier in der Diskussion keine Rolle.
Die Welt der Fernpendler scheint Dir eher fremd zu seinNein, das ist es nicht.
Klar, die Entscheidung trifft jeder selbst. Aber es ist eine aufgedrückte EntscheidungNein, die Entscheidung ist nicht aufgedrückt. Es drückt einem niemand auf, dem Job hinterherzupendeln. Man entscheidet frei, ob man pendelt, hinterherzieht oder sich was Neues sucht.
kann für die einen eine willkommene Entlastung sein, für andere aber auch eine Unterforderung, die auf Dauer nicht glücklich macht.Dann ist es immer noch eine Entscheidung, die nicht aufgedrückt ist. Wenn man beim Fernpendeln glücklich ist, dann soll es so sein. Um auf den Ausgangspunkt dieses Diskussionsstranges zurück zu kommen, man muss dann eben auch die Konsequenz aus dieser Entscheidung tragen und kann nicht von der Bahn verlangen, dass die einen am Freitag Nachmittag zu Billigpreisen im vollen Zug mitnimmt.
Und dabei kenne ich Leute, die in solchen Fällen lieber in der Großstadt wohnen bleiben, als aufs Land zu ziehen (ja klar, eigene Entscheidung!) - dabei spielt es keine Rolle, daß sie dort weniger Miete zahlen müßten.Auch keine aufgedrückte Entscheidung.
Für die Bahn sind Fernpendler eine wichtige Kundengruppe, die recht regelmäßig und vorhersehbar unterwegs ist. Ich würde es nicht "Extrawurst" nennen, aber sie kann es sich nicht leisten, diese zu verprellenTut sie doch nicht. Die Züge sind am Freitag (oder inzwischen eher schon am Donnerstag, dem neuen Freitag) voll wie nie, trotz der Preise. Also macht die Bahn alles richtig.
Ich lese nirgends die Erwartung, daß andere die Last abnehmen sollen.Lies die Beiträge von @LIW, die der Ausgangspunkt des hiesigen Diskussionsstranges waren.
Nein, die Entscheidung ist nicht aufgedrückt. Es drückt einem niemand auf, dem Job hinterherzupendeln. Man entscheidet frei, ob man pendelt, hinterherzieht oder sich was Neues sucht.Die Entscheidung, den Standort zu schließen, trifft der Arbeitgeber - und stellt den Arbeitnehmer vor die Wahl: wenn er Glück hat, gibt es die Option mitzugehen - sonst Kündigung.
, man muss dann eben auch die Konsequenz aus dieser Entscheidung tragen und kann nicht von der Bahn verlangen, dass die einen am Freitag Nachmittag zu Billigpreisen im vollen Zug mitnimmt.Das verlange ich auch überhaupt nicht! Wenn Du aufmerksam liest, wirst Du die Bewältigungsstrategien dazu finden. Regelmäßige Fahrer wissen, wie sie an günstige Preise kommen - wer nur selten fährt, hat weniger Erfahrung. Der ist aber oft auch weniger preissensibel.
Selbstverständlich ist es genau das.Das gilt aber nur solange alle Marktteilnehmer gleichwertig sind. Gibt es nur wenige Anbieter ist es ein Oligopol. Gibt es real nur einen Anbieter ist es sogar ein Monopol, und damit kein Markt mehr.
Und es gibt hier offensichtlich so manche, die dieses Prinzip entweder nicht verstanden haben oder genau dann ablehnen, wenn es gelegentlich mal zu ihren Ungunsten ausfällt. Wie die regelmäßigen Wutausbrüche, wenn pünktlich zu Ferienbeginn die Benzinpreise steigen (womit die Mineralölkonzerne haargenau demselben Prinzip folgen).
Witzig, wenn teilweise dieselben Foristen, die sonst gegen alles "Linksgrünversiffte!!!einself!!" wettern, da plötzlich sozialistische Anwandlungen zeigen...
MD 612 schrieb:Der Arbeitnehmer kann sich aber entscheiden, am Heimatort eine andere Stelle zu suchen. Oder ganz woanders, bei einem neuen Arbeitgeber. Für die allermeisten normal bis niedrig verdienenden Menschen ohne ganz besondere Qualifizierung gibt es keinen Grund, dem AG treu zu folgen. So wie der Arbeitnehmer aus Sicht des Arbeitgebers völlig austauschbar ist, sollte man auch den Arbeitgeber als beliebig austauschbar betrachten.
Zitat:Nein, die Entscheidung ist nicht aufgedrückt. Es drückt einem niemand auf, dem Job hinterherzupendeln. Man entscheidet frei, ob man pendelt, hinterherzieht oder sich was Neues sucht.Die Entscheidung, den Standort zu schließen, trifft der Arbeitgeber - und stellt den Arbeitnehmer vor die Wahl: wenn er Glück hat, gibt es die Option mitzugehen - sonst Kündigung.
Die Option, weiter den bisherigen Arbeitsplatz in der bisherigen Entfernung zur bisherigen Wohnung zu behalten, gibt es nicht. Das meine ich mit aufgedrückte Entscheidung!
Stichwort z. B. VW. Einst ein Arbeitgeber fast wie eine Behörde. Jetzt nicht mehr.Die Ähnlichkeit zu mancher Behörde könnte eventuell mit den wirtschaftlichen Problemen im Zusammenhang stehen ...
Und will die DB nicht auch Stellen abbauen?Muss die DB nicht auch Stellen abbauen, um konkurrenzfähig zu bleiben? Um den Bedarf an staatlichen Zuschüssen zu reduzieren? Immerhin soll bald ein neuer Konkurrent auf den Strecken erscheinen.
Das gilt aber nur solange alle Marktteilnehmer gleichwertig sind. Gibt es nur wenige Anbieter ist es ein Oligopol. Gibt es real nur einen Anbieter ist es sogar ein Monopol, und damit kein Markt mehr.Nein, das Prinzip von Angebot und Nachfrage gilt auch für Monopole. Dann ist die Frage "was kaufen" eben reduziert auf "kaufen oder nicht".
geschrieben von: J-C
Datum: 05.08.26 08:55
geschrieben von: MrEnglish
Datum: 05.08.26 15:46
Normal sind z.B. Fernpendler. Normal sind Fahrten, die nicht 14 Tage vorher fest gebucht werden können. Heute wird die Mehrheit der Reisenden mit solchen Pferdefüßen ausgebremst und abkassiert, während sich die Bahn für ihre Fantasie-Sonderpreise feiern lassen will. Da in Politik und Medien viele offenbar nicht Bahn fahren, oder gleich sowas wie ne BC100 haben, fällt das praktische Problem so nie auf. Die Verbraucherschutzverbände rechnen das nun aber erfreulicherweise mal nach.In wie fern ist das normal Arbeits- und Wohnort so schlecht aufeinander abzustimmen, dass man fernpendeln muss?
Die Entscheidung, den Standort zu schließen, trifft der Arbeitgeber - und stellt den Arbeitnehmer vor die Wahl: wenn er Glück hat, gibt es die Option mitzugehen - sonst Kündigung. Die Option, weiter den bisherigen Arbeitsplatz in der bisherigen Entfernung zur bisherigen Wohnung zu behalten, gibt es nicht. Das meine ich mit aufgedrückte Entscheidung!Aufgedrückt wird einem allenfalls die Tatsache, dass man selbst eine Entscheidung zwischen Mitziehen, Fernpendeln oder Jobwechsel fällen muss. Das Ergebnis dieser Entscheidung wird niemandem aufgedrückt. Das ist das Entscheidende hier in der Diskussion. Wie Du selbst schreibst, man hat die Wahl.
Der Jobwechsel und Wohnungswechsel klingt bei Dir so einfach wie eine Hotelbuchung. Immer sind genug Optionen vorhanden - bei Wohnung und Job, immer, an jedem gewünschten Ort.Immer vielleicht nicht, aber in den meisten Fällen. Schaut Euch doch mal auf dem Arbeitsmarkt um. Gerade für Gutverdienende mit hohem Qualifikationsniveau gibt es durchaus eine Auswahl guter Jobs, trotz Wirtschaftskrise.
Das verlange ich auch überhaupt nicht!Ich hatte schon darauf hingewiesen, dass dieses Verlangen nicht von Dir kommt. Aber es war der Ausgangspunkt dieses Diskussionsstranges.
Mal nebenbei bemerkt: vielen Fernpendlern ist der Bahnpreis sowieso egal, da sie mit dem Auto pendeln...Was das Pendeln aber nicht unbedingt günstiger macht, gerade in jetzigen Zeiten von Spritpreisen weit jenseits der Zwei-Euro-Schallmauer.
geschrieben von: HSB Tw 44
Datum: 05.08.26 16:32
In wie fern ist das normal Arbeits- und Wohnort so schlecht aufeinander abzustimmen, dass man fernpendeln muss?
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