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Dann sollen sie Bus fahren

geschrieben von: VT

Datum: 03.08.26 11:15

LIW schrieb:
Die Super-Sparpreise sind bekanntlich nicht in nachfragestarken Zeiten verfügbar, damit bleiben die Fahrgäste aber oft auf wesentlich teureren Fahrpreisen sitzen. Man zahlt bis zu 157 Prozent des beworbenen Preises. Das beklagen jetzt Verbraucherschützer und die FAZ hat einen Bericht darüber.

Zitat
Nach einer Untersuchung der Verbraucherschützer sind Fahrkarten am Freitag und Sonntag deutlich teurer als an anderen Wochentagen. Über alle Ticketarten hinweg lägen die Preise dann durchschnittlich 71 Prozent über denen der günstigsten Wochentage Dienstag und Mittwoch. Bei Fahrten am späten Nachmittag ist demnach die Chance auf günstige Fahrkarten höher als am Vormittag.
[www.faz.net]
[www.n-tv.de]
Seit der Fernbusliberalisierung sehe ich da keinerlei Problem mehr.
LIW schrieb:
Die Super-Sparpreise sind bekanntlich nicht in nachfragestarken Zeiten verfügbar, damit bleiben die Fahrgäste aber oft auf wesentlich teureren Fahrpreisen sitzen. Man zahlt bis zu 157 Prozent des beworbenen Preises. Das beklagen jetzt Verbraucherschützer und die FAZ hat einen Bericht darüber.
Und? Ist das nicht gängige Praxis in allen Lebensbereichen, wenn "der Markt regelt"? Wollen doch immer alle, aber wenn es dann Konsequenzen hat, ist das wieder ein Grund Bahn zu bashen. Unglaublich. Beklagen sich die Verbraucherschützer in anderen Bereichen auch, wenn ihnen die Preise nicht passen?

Alternative wäre, ein Angebot entsprechend der tatsächlichen Nachfragespitzen bereit zustellen (gängige Praxis beim Geplärr nach Autobahnausbauten). Dann bräuchte man ggfs den 30 Min Takt auf FV Strecken an Fr und So. Hätte den Vorteil, dass dann Mo bis Do ausreichend Zeit wäre, die "überzähligen" Züge ohne massiven Zeitdruck instand zu halten und an diesen Tagen ausreichend Reserven zu haben etc.
Die dafür notwendigen Investitionen in mehr Netz- und Fahrzeugkapazität ist aber "natürlich" niemand bereit zu tragen.....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 11:48.
WorldwideKreiseisenbahn schrieb:
Alternative wäre, ein Angebot entsprechend der tatsächlichen Nachfragespitzen bereit zustellen (was übrigens gängige Praxis beim Geplärr nach Autobahnausbauten ist). Dann bräuchte man ggfs den 30 Min Takt auf FV Strecken an Fr und So. Hätte den Vorteil, dass dann Mo bis Do ausreichend Zeit wäre, die "überzähligen" Züge ohne massiven Zeitdruck instand zu halten.Die dafür notwendigen Investitionen in mehr Netz- und Fahrzeugkapazität ist aber "natürlich" niemand bereit zu tragen.....
Bei deinem Beispiel Autobahn zahlt ja der Betreiber auch nur die Infrastruktur, während der "fahrende Kunde" für die (in der Regel sehr ungleichmäßig ausgelastete) Fahrzeugkapazität samt Finanzierung verantwortlich ist. 😁
Genau, einfach immer mehr den Fr und So auch noch verramschen. Und wir werfen weiterhin 8.000 EUR pro Jahr ein bei teils unhaltbaren Zuständen in den Zügen.
Signalschruber schrieb:
LIW schrieb:
Normal sind z.B. Fernpendler. Normal sind Fahrten, die nicht 14 Tage vorher fest gebucht werden können. Heute wird die Mehrheit der Reisenden mit solchen Pferdefüßen ausgebremst und abkassiert, während sich die Bahn für ihre Fantasie-Sonderpreise feiern lassen will. Da in Politik und Medien viele offenbar nicht Bahn fahren, oder gleich sowas wie ne BC100 haben, fällt das praktische Problem so nie auf. Die Verbraucherschutzverbände rechnen das nun aber erfreulicherweise mal nach.
Warum soll ein Fernpendler nicht 14 Tage im Vorraus seine Fahrt buchen können? Der kann ziemlich genau planen wann er pendelt. Wenn er das öfter macht, wird er sicherlich auch eine Rabattkarte haben.
Nein, kann er nicht – zumindest nicht in dieser Absolutheit.
Okay, wer einfach feste Schichten hat, für die mag das passen.

Das ist aber nicht bei allen Menschen so: bei mir kommen öfter am Donnerstag noch Termine für Freitag Mittag rein. Die können dann sogar manchmal so liegen, daß das System Eisenbahn mir gar kein Angebot für eine Rückfahrt mehr machen kann.
Und wie lange Junior am Morgen braucht, um im Kindergarten anzukommen, ist auch unterschiedlich; dann verschiebt es sich auch mal um eine Stunde mit der Abfahrt.

---
Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit

Das Problem wäre ganz einfach zu lösen.

geschrieben von: MichiS

Datum: 03.08.26 12:17

Hallo zusammen,


es bräuchte einfach einen verlässlichen, kalkulierbaren Fahrpreis in realistischer Höhe, das bieten z.B. unsere südlichen Nachbarländer auch an. Das habe ich vor einiger Zeit in diesem Beitrag vorgerechnet. Sogar in der Schweiz sind die Tickets günstiger, in Österreich kosten sie weniger als die Hälfte.

DB Fernverkehr bietet Fahrkarten zu prohibitiven Preisen an und beschwert sich dann, dass die Kunden auf den (langlaufenden) Nahverkehr ausweichen. Das ist zynisch.

Die Sparpreise mögen vielleicht für ein paar Spaßfahrten ganz nett sein, seit Auslaufen meiner Bahncard 50 im August '23 habe ich für die DB Fernverkehrslotterie weniger als 50 Euro bezahlt. Für seriös halte ich dieses Geschäft allerdings nicht.


Gruß
Michi
Diese sogenannten Verbraucherschützer haben einfach das Prinzip von Angebot, Nachfrage und Preis nicht verstanden. Man könnte ja auch fordern dass die Benzinpreise am Freitag und Sonntag niedriger sein müssen weil dann so viele fahren.

Ulrich
Es geht hier um eine aus Steuergeld finanzierte Staatsbahn. 100 Prozent VEB, nicht um irgendein "Profit Center" im freien Wettbewerb. Da würde sich die Bahn aber umgucken und die Mitarbeiter auch.
Bei der Bundesbahn gab es einen Kilometerpfennigpreis pro km. Konnte jeder den Vollpreis berechnen. darauf gab es Rabatte, fertig.

Heute gibt es ein Preislotto wie im Flieger. Und die Schnäppchen (5,99) gibt es für die Schnäppchenjäger dann nicht, wenn sie fahren wollen. Das ist ungerecht, meint der Discountfuchs.

Was würde passieren, wenn man zum ganz alten System zurückkehren würde?
ulrich schrieb:
Diese sogenannten Verbraucherschützer haben einfach das Prinzip von Angebot, Nachfrage und Preis nicht verstanden. Man könnte ja auch fordern dass die Benzinpreise am Freitag und Sonntag niedriger sein müssen weil dann so viele fahren.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 14:08.
Wer etwas flexibel ist zahlt so wenig wie nie zuvor im Fernverkehr. Ich habe bei meinen Flügen in letzter Zeit immer gleichzeitig nach Bahn- und Flugpreisen recherchiert. In zwei Wochen habe ich den ICE Leipzig - Berlin für 6€ gebucht. Da muss ich nicht mal mehr bei Flix nachschauen bei den Preisen.

Das nennt sich Angebot und Nachfrage.
ingo st. schrieb:
Was würde passieren, wenn man zum ganz alten System zurückkehren würde?


Die Nachfrage würde einbrechen da zwei Generationen zu dem System erzogen wurde und es überall bei Verkehrsdienstleistungen (Bus, Flug, Bahn) üblich ist.

Die wenigen die das alte starre System noch kennen sterben ohnehin bald.

Außerdem wäre die Bahn schnell Pleite da wenige Züge überfüllt wären und der Rest leer (und damit bald eingestellt)...
Hallo,

ich stelle das alte und das neue System gegenüber. Etwas willkürlich picke ich mir 1986, also die Hochzeit der guten alten Bundesbahn vor 40 Jahren heraus, verglichen mit heute

Laut ProBahn kosteten 101km (Fernverkehr) zum Normalpreis 1986 21DM, umgerechnet 10,74€ (plus ggf. Zuschläge). Das Durchschnittseinkommen lag bei umgerechnet 1606€ lt. stat. Bundesamt
Heute kosten 101km zum Normalpreis zwischen 24€ und 30€ je nach Zugart und Strecke. Das Durchschnittseinkommen liegt bei 4981€ (2025, alte Bundesländer) lt. stat. Bundesamt
Bezogen auf das Durchschnittseinkommen ist der Flexpreis heute an sich schon günstiger als der Normalpreis bei der Bundesbahn war. Man bekommt dafür deutlich mehr, leider aber auch deutlich unzuverlässigere Züge als 1986.
Wenn man bereit ist, sich an einen Zug zu binden, der schlecht ausgelastet ist, oder früh genug bucht, kann man heute auch sehr viel günstiger fahren. Diese Art der Reisendenlenkung gab es früher nicht. Die muss man aber auch nicht nehmen. Ich sehe das als zusätzliches Angebot zum Flexpreis.

Zusammengefasst: Bahnfahren mit Normalpreis zu den Konditionen wie 1986 ist etwas günstiger geworden, aber ist wie zu Bundesbahnzeiten immer noch sauteuer. Zum Sparpreis geht es heute sehr viel günstiger, man muss sich aber auf die Konditionen einlassen (können).

Viele Grüße
Oli



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 15:58.
Das Problem sind doch die völlig schwachsinnigen Flexpreise. Also der nicht rabattierte Basistarif, der früher (noch gar nicht so lange her) eigentlich immer gleich war. Ich finde für eine x-beliebige Beispielrelation über 180 km (ICE nur Teilstrecke) Flexpreise zwischen 54 und 78 €. Am Automaten wurden sogar dafür (Spontanfahrt) 80 (oder 82 €, weiß ich nicht mehr genau, wollte da nur einer nicht deutschsprechenden Person helfen) aufgerufen.

Übrigens kostet die gleiche Relation - und dank schlankerer Umsteigezeiten gar nicht mal wesentlich langsamer - 34 €. Basierend auf einem Landes-Kilometertarif, kein Länderticket. Das wäre eine Basis, wie früher beim D- und IC-Zug einen Zuschlag drauf, fertig.

Aber früher war die Bahn halt auch in der Lage, zu Spitzenzeiten Entlastungszüge einzusetzen...

(bearbeitet, weil ich gerade dein Beitrag von "Lambrechter" sehe und zur Einordnung eine km-Basis fehlte)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 15:59.
Moin!

ingo st. schrieb:
[...]
Was würde passieren, wenn man zum ganz alten System zurückkehren würde?

Du würdest für Freitagnachmittag den selben Preis zahlen wie für Mittwochvormittag; müsstest für Freitag aber trotzdem 4 Wochen vorher reservieren, um überhaupt noch einen Platz zu bekommen. Also auch keine Flexibilität.

Ich habe vor 2 Jahren meine BC50/2.Kl gegen BC25/1.Kl getauscht, da ich sowieso nur noch mit irgendwelchem Sparpreisen fahre.
Mit ausreichend Vorlauf (4 Wochen) sehr günstig; und bei 59% Pünktlichkeitsquote (kennt jemand den Wert für Freitag/Sonntag?) hat man häufig ein Super-Fleyticket zum Supersparpreis.

Der Hilfsbetreiber

EDIT: Das '?'



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 15:56.
03. August 2026, 10:30 Uhr - Berlin

Newsblog+++ Montag, 3. August 2026 +++
10:30 Uhr |

Reisen mit dem DB Fernverkehr so günstig wie lange nicht mehr – Verbraucherzentrale vernachlässigt wichtige Aspekte

Die DB kritisiert die aktuelle Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbands, die sich mit den Preisen im DB Fernverkehr beschäftigt. Die Untersuchung weist erhebliche methodische Lücken auf.

Fakt ist: Die Bahnpreise bleiben für die Reisenden stabil, während Autofahren und Fliegen mit Blick auf die Kraftstoffpreise immer teurer werden. Seit Fahrplanwechsel 2025/26 haben sich die Flexpreise über alle Verbindungen hinweg nicht verändert. Aktuell sind so viele Billigtickets wie noch nie auf dem Markt: Sparpreise sind ab sehr günstigen 6,99 Euro zu haben. Es gibt neue Aktionen wie das Last Minute Ticket, das allein im ersten Halbjahr 600.000 Fahrgäste genutzt haben. Außerdem gibt es die kostenlose Jugend BahnCard 25 und das Familienticket für 99,99 Euro für eine Hin- und Rückfahrt von fünf Personen inklusive Reservierung. Auf bahn.de bzw. im DB Navigator erhalten unsere Kunden jederzeit transparent eine Übersicht aller verfügbaren Verbindungen und Preise. Die Angebote sind über die Bestpreis-Suche schnell und einfach zu finden.

Die Preisstruktur der DB hat das Ziel, die Züge für ein komfortables Reisen optimal auszulasten. Genau deshalb steuern wir die Ticketkontingente so, dass es nicht zur Überbuchungen kommt – insbesondere dann, wenn wegen Baustellen oder Störungen weniger Züge als geplant für die Fahrgäste unterwegs sein können. Ähnlich wie bei Bus oder Flugzeug gibt es für ohnehin stark ausgelastete Verbindungen vor allem zwischen den Metropolen und zu Stoßzeiten weniger Aktionsangebote. Mit günstigen Tickets möchte die Bahn Menschen, die flexibler reisen können, auf weniger ausgelastete Züge aufmerksam machen.

Methodik der Studie

1. Ad-hoc-Buchungen und Ticketkäufe über 12 Wochen hinaus nicht betrachtet


Die in der Studie berücksichtigten Zeiträume bilden das Buchungsverhalten unserer Kunden nur bruchstückhaft ab. Viele Fahrgäste buchen bereits viele Monate im Voraus ihre Tickets und sichern sich damit besonders günstige Sparpreisangebote. Auch für Kurzentschlossene ergeben sich an vielen Stellen gute Chancen auf ein Schnäppchen.

2. Nur Direktverbindungen zwischen großen Städten untersucht

Direktverbindungen im Metropolverkehr sind in der Regel stark frequentiert und bilden lediglich einen Teil der Fahrten ab, die Reisende mit den Zügen des Fernverkehrs unternehmen. Gerade für Menschen jenseits der großen Städte bietet die DB eine Vielzahl täglicher Verbindungen - auch mit Umstieg - an. Hier ist für die Reisenden in der Regel eine große Bandbreite günstiger Tickets verfügbar.

3. Verbindungen nur zwischen 7 und 19 Uhr analysiert

Mit der Beschränkung des Reisezeitraums werden unter anderem wichtige Pendler-Verbindungen, wie die Sprinterverkehre kurz nach 6 Uhr von Frankfurt nach Berlin oder von Berlin nach München, nicht abgebildet. Gerade in den Tagesrandlagen gibt es besonders viele günstige Tickets, die von unseren Kunden nachgefragt werden.

4. Beschränkung auf Fahrten der 2. Klasse

Die Verbraucherzentrale fokussiert auf Tickets zur Fahrt in der 2. Klasse. Viele unserer Fahrgäste – vor allem Geschäftsreisende – sind in der 1. Klasse unterwegs. Auch hier sind Tickets verschiedenster Preisschichtungen erhältlich, die nicht in die Betrachtung eingeflossen sind.

https://www.deutschebahn.com/de/presse/Newsblog-12829716
ulrich schrieb:
Diese sogenannten Verbraucherschützer haben einfach das Prinzip von Angebot, Nachfrage und Preis nicht verstanden.
Du scheinst die Aufgabe von Verbraucherschutzverbänden irgendwie gar nicht zu kennen. Auch, dass FV und insbesondere ÖPNV niemals durch den Markt allein gedeckt werden. Oder ist mittlerweile die DB ein privates Unternehmen? Und es gibt noch was wie Daseinsvorge und so was. Scheint dir aber aber auch unbekannt zu sein.
WernerS schrieb:
Eine Bahn wie in der Schweiz mit Preisen wie in Polen.
Das wäre ein echter Beitrag zu einer umweltschonenden Verkehrswende.

Abgesehen davon, dass so eine Verkehrswende von der deutschen (Auto-)Politik nicht gewünscht ist, fehlt auch ein leistungsfähiges Eisenbahnsystem. Das müsste konsequent und Schritt für Schritt zielgerichtet geschaffen werden.
Danke Henrik für die Verlinkung.

Henrik schrieb:
03. August 2026, 10:30 Uhr - Berlin

Newsblog+++ Montag, 3. August 2026 +++
10:30 Uhr |

Zitat
Newsblog+++ Montag, 3. August 2026 +++
10:30 Uhr |

Reisen mit dem DB Fernverkehr so günstig wie lange nicht mehr – Verbraucherzentrale vernachlässigt wichtige Aspekte


Methodik der Studie

1. Ad-hoc-Buchungen und Ticketkäufe über 12 Wochen hinaus nicht betrachtet


Auch für Kurzentschlossene ergeben sich an vielen Stellen gute Chancen auf ein Schnäppchen.
Ja, z. B. mit Bahnbonus (OK, das war jetzt böse) und der Wochenendlotterie, bei der man oftmals gar nicht gewinnen kann.


Zitat
2. Nur Direktverbindungen zwischen großen Städten untersucht

Direktverbindungen im Metropolverkehr sind in der Regel stark frequentiert und bilden lediglich einen Teil der Fahrten ab, die Reisende mit den Zügen des Fernverkehrs unternehmen. Gerade für Menschen jenseits der großen Städte bietet die DB eine Vielzahl täglicher Verbindungen - auch mit Umstieg - an. Hier ist für die Reisenden in der Regel eine große Bandbreite günstiger Tickets verfügbar.
Ein Großteil der Umstiege und Weiterfahrten findet seltsamerweise auch auf den Strecken zwischen den Metropolen statt und dann ist der Preis zwischen den Metropolen ja auch drin.

Zitat

3. Verbindungen nur zwischen 7 und 19 Uhr analysiert

Mit der Beschränkung des Reisezeitraums werden unter anderem wichtige Pendler-Verbindungen, wie die Sprinterverkehre kurz nach 6 Uhr von Frankfurt nach Berlin oder von Berlin nach München, nicht abgebildet. Gerade in den Tagesrandlagen gibt es besonders viele günstige Tickets, die von unseren Kunden nachgefragt werden.

Seltsamerweise findet man ohne dermaßen frühe Buchung auf der Sprinterstrecke B-M oder andersherum auch vor und kurz nach 6 Uhr (Anmerkung: Berlin ab 2 Sprinter vor 7.00, München 1 Sprinter vor 7.00).

Zitat

4. Beschränkung auf Fahrten der 2. Klasse

Die Verbraucherzentrale fokussiert auf Tickets zur Fahrt in der 2. Klasse. Viele unserer Fahrgäste – vor allem Geschäftsreisende – sind in der 1. Klasse unterwegs. Auch hier sind Tickets verschiedenster Preisschichtungen erhältlich, die nicht in die Betrachtung eingeflossen sind.

https://www.deutschebahn.com/de/presse/Newsblog-12829716
So ein Blödsinn.
Der Haupteil fährt 2. Klasse. Und nicht nur Geschäftsreisende mit Laptop und Handy sind Bahnkunden.

Gebellte Hunde bellen bekanntlich. Wie bei der ZDF-Reportage. Irgendwie bellt die derzeit sehr dünnhäutige DB derzeit oft. Palla wird das ggf. gar nicht gefallen mit ihren schönen Worten von "Offenheit".
LIW schrieb:
Die Super-Sparpreise sind bekanntlich nicht in nachfragestarken Zeiten verfügbar, damit bleiben die Fahrgäste aber oft auf wesentlich teureren Fahrpreisen sitzen.
Das nennt sich Marktwirtschaft. Überall danach schreien und dann nicht damit umgehen können...

LIW schrieb:
Das Thema Fahrpreise ist für viele Bahnbenutzer ein ständiges Ärgernis und verdient Aufmerksamkeit.
Die allermeisten Fahrgäste fahren günstig bzw. halbwegs günstig. Für die ist das kein Ärgernis, sie buchen einfach rechtzeitig. Die meisten Fahrten sind zeitig genug planbar.

LIW schrieb:
Zumal die Bahn sich öffentlich gerne mit Tiefstpreisen brüstet, die für normale Bahnfahrgäste eben nicht erreichbar sind.
Oh doch, für die meisten normalen Fahrgäste sind günstige bist tiefste Preise durchaus erreichbar.

LIW schrieb:
Die Fernpendler pendeln nun mal am Wochenende, das kann man nicht einfach als Staat ausnutzen.
Der Staat nutzt da gar nichts aus. Und wer fernpendelt, hat sich das selbst ausgesucht. Gezwungen wird da keiner, gleichwertige Arbeitsplätze gibt es regelmäßig auch in der eigenen Region. Fernpendeln ist doch ohnehin gefährlich, wie wir letztens im Forum lernen konnten. Bettlerbanden im ganzen Bahnhof, ständig von Fremden geöffnete Rucksacktaschen und so. Und diese alkoholtrinkenden Gestalten erst mit ihrem vermeintlichen Feierabendbier auf der Bahnsteigbank...

LIW schrieb:
Meiner Meinung nach braucht man wieder verlässliche Preise, das Wucherpreis-, ich meinte, Flexpreissystem gehört dringend wieder abgeschafft.
Also nur noch Spar- und Supersparpreise? Beim Flieger ist das jedenfalls kein Problem.

LIW schrieb:
Normal sind z.B. Fernpendler. Normal sind Fahrten, die nicht 14 Tage vorher fest gebucht werden können.
Fernpendler sind die Minderheit unter den Fahrgästen, Flexpreisnutzer gibt’s noch weniger. Aber mit der Realität hast Du es ja nicht so...

LIW schrieb:
Es geht hier um eine aus Steuergeld finanzierte Staatsbahn.
Die nächste Räuberpistole. DB Fernverkehr wird nicht aus Steuergeldern finanziert.

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
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