geschrieben von: WernerS
Datum: 03.08.26 10:49
Die Super-Sparpreise sind bekanntlich nicht in nachfragestarken Zeiten verfügbar, damit bleiben die Fahrgäste aber oft auf wesentlich teureren Fahrpreisen sitzen. Man zahlt bis zu 157 Prozent des beworbenen Preises. Das beklagen jetzt Verbraucherschützer und die FAZ hat einen Bericht darüber.Seit der Fernbusliberalisierung sehe ich da keinerlei Problem mehr.
ZitatNach einer Untersuchung der Verbraucherschützer sind Fahrkarten am Freitag und Sonntag deutlich teurer als an anderen Wochentagen. Über alle Ticketarten hinweg lägen die Preise dann durchschnittlich 71 Prozent über denen der günstigsten Wochentage Dienstag und Mittwoch. Bei Fahrten am späten Nachmittag ist demnach die Chance auf günstige Fahrkarten höher als am Vormittag.[www.faz.net]
[www.n-tv.de]
geschrieben von: WorldwideKreiseisenbahn
Datum: 03.08.26 11:45
Die Super-Sparpreise sind bekanntlich nicht in nachfragestarken Zeiten verfügbar, damit bleiben die Fahrgäste aber oft auf wesentlich teureren Fahrpreisen sitzen. Man zahlt bis zu 157 Prozent des beworbenen Preises. Das beklagen jetzt Verbraucherschützer und die FAZ hat einen Bericht darüber.Und? Ist das nicht gängige Praxis in allen Lebensbereichen, wenn "der Markt regelt"? Wollen doch immer alle, aber wenn es dann Konsequenzen hat, ist das wieder ein Grund Bahn zu bashen. Unglaublich. Beklagen sich die Verbraucherschützer in anderen Bereichen auch, wenn ihnen die Preise nicht passen?
geschrieben von: bauigel
Datum: 03.08.26 11:49
Alternative wäre, ein Angebot entsprechend der tatsächlichen Nachfragespitzen bereit zustellen (was übrigens gängige Praxis beim Geplärr nach Autobahnausbauten ist). Dann bräuchte man ggfs den 30 Min Takt auf FV Strecken an Fr und So. Hätte den Vorteil, dass dann Mo bis Do ausreichend Zeit wäre, die "überzähligen" Züge ohne massiven Zeitdruck instand zu halten.Die dafür notwendigen Investitionen in mehr Netz- und Fahrzeugkapazität ist aber "natürlich" niemand bereit zu tragen.....Bei deinem Beispiel Autobahn zahlt ja der Betreiber auch nur die Infrastruktur, während der "fahrende Kunde" für die (in der Regel sehr ungleichmäßig ausgelastete) Fahrzeugkapazität samt Finanzierung verantwortlich ist. 😁
geschrieben von: Werntalbahn
Datum: 03.08.26 11:52
geschrieben von: HSB Tw 44
Datum: 03.08.26 12:13
LIW schrieb:Nein, kann er nicht – zumindest nicht in dieser Absolutheit.Normal sind z.B. Fernpendler. Normal sind Fahrten, die nicht 14 Tage vorher fest gebucht werden können. Heute wird die Mehrheit der Reisenden mit solchen Pferdefüßen ausgebremst und abkassiert, während sich die Bahn für ihre Fantasie-Sonderpreise feiern lassen will. Da in Politik und Medien viele offenbar nicht Bahn fahren, oder gleich sowas wie ne BC100 haben, fällt das praktische Problem so nie auf. Die Verbraucherschutzverbände rechnen das nun aber erfreulicherweise mal nach.Warum soll ein Fernpendler nicht 14 Tage im Vorraus seine Fahrt buchen können? Der kann ziemlich genau planen wann er pendelt. Wenn er das öfter macht, wird er sicherlich auch eine Rabattkarte haben.
geschrieben von: ulrich
Datum: 03.08.26 12:19
geschrieben von: LIW
Datum: 03.08.26 13:27
geschrieben von: ingo st.
Datum: 03.08.26 13:59
Diese sogenannten Verbraucherschützer haben einfach das Prinzip von Angebot, Nachfrage und Preis nicht verstanden. Man könnte ja auch fordern dass die Benzinpreise am Freitag und Sonntag niedriger sein müssen weil dann so viele fahren.
geschrieben von: frank_le_
Datum: 03.08.26 14:05
geschrieben von: frank_le_
Datum: 03.08.26 15:34
Was würde passieren, wenn man zum ganz alten System zurückkehren würde?Die Nachfrage würde einbrechen da zwei Generationen zu dem System erzogen wurde und es überall bei Verkehrsdienstleistungen (Bus, Flug, Bahn) üblich ist.
geschrieben von: Lambrechter
Datum: 03.08.26 15:41
geschrieben von: Andreas Schulz
Datum: 03.08.26 15:46
geschrieben von: Hilfsbetreiber
Datum: 03.08.26 15:55
[...]Du würdest für Freitagnachmittag den selben Preis zahlen wie für Mittwochvormittag; müsstest für Freitag aber trotzdem 4 Wochen vorher reservieren, um überhaupt noch einen Platz zu bekommen. Also auch keine Flexibilität.
Was würde passieren, wenn man zum ganz alten System zurückkehren würde?
geschrieben von: Henrik
Datum: 03.08.26 16:01
geschrieben von: Stammstrecke 4
Datum: 03.08.26 16:05
Diese sogenannten Verbraucherschützer haben einfach das Prinzip von Angebot, Nachfrage und Preis nicht verstanden.Du scheinst die Aufgabe von Verbraucherschutzverbänden irgendwie gar nicht zu kennen. Auch, dass FV und insbesondere ÖPNV niemals durch den Markt allein gedeckt werden. Oder ist mittlerweile die DB ein privates Unternehmen? Und es gibt noch was wie Daseinsvorge und so was. Scheint dir aber aber auch unbekannt zu sein.
geschrieben von: Gumminase
Datum: 03.08.26 16:09
Eine Bahn wie in der Schweiz mit Preisen wie in Polen.Das wäre ein echter Beitrag zu einer umweltschonenden Verkehrswende.
geschrieben von: Stammstrecke 4
Datum: 03.08.26 16:25
03. August 2026, 10:30 Uhr - BerlinZitat
Newsblog+++ Montag, 3. August 2026 +++
10:30 Uhr |
Newsblog+++ Montag, 3. August 2026 +++Ja, z. B. mit Bahnbonus (OK, das war jetzt böse) und der Wochenendlotterie, bei der man oftmals gar nicht gewinnen kann.
10:30 Uhr |
Reisen mit dem DB Fernverkehr so günstig wie lange nicht mehr – Verbraucherzentrale vernachlässigt wichtige Aspekte
Methodik der Studie
1. Ad-hoc-Buchungen und Ticketkäufe über 12 Wochen hinaus nicht betrachtet
Auch für Kurzentschlossene ergeben sich an vielen Stellen gute Chancen auf ein Schnäppchen.
2. Nur Direktverbindungen zwischen großen Städten untersuchtEin Großteil der Umstiege und Weiterfahrten findet seltsamerweise auch auf den Strecken zwischen den Metropolen statt und dann ist der Preis zwischen den Metropolen ja auch drin.
Direktverbindungen im Metropolverkehr sind in der Regel stark frequentiert und bilden lediglich einen Teil der Fahrten ab, die Reisende mit den Zügen des Fernverkehrs unternehmen. Gerade für Menschen jenseits der großen Städte bietet die DB eine Vielzahl täglicher Verbindungen - auch mit Umstieg - an. Hier ist für die Reisenden in der Regel eine große Bandbreite günstiger Tickets verfügbar.
Seltsamerweise findet man ohne dermaßen frühe Buchung auf der Sprinterstrecke B-M oder andersherum auch vor und kurz nach 6 Uhr (Anmerkung: Berlin ab 2 Sprinter vor 7.00, München 1 Sprinter vor 7.00).
3. Verbindungen nur zwischen 7 und 19 Uhr analysiert
Mit der Beschränkung des Reisezeitraums werden unter anderem wichtige Pendler-Verbindungen, wie die Sprinterverkehre kurz nach 6 Uhr von Frankfurt nach Berlin oder von Berlin nach München, nicht abgebildet. Gerade in den Tagesrandlagen gibt es besonders viele günstige Tickets, die von unseren Kunden nachgefragt werden.
So ein Blödsinn.
4. Beschränkung auf Fahrten der 2. Klasse
Die Verbraucherzentrale fokussiert auf Tickets zur Fahrt in der 2. Klasse. Viele unserer Fahrgäste – vor allem Geschäftsreisende – sind in der 1. Klasse unterwegs. Auch hier sind Tickets verschiedenster Preisschichtungen erhältlich, die nicht in die Betrachtung eingeflossen sind.
https://www.deutschebahn.com/de/presse/Newsblog-12829716
geschrieben von: MD 612
Datum: 03.08.26 16:56
Die Super-Sparpreise sind bekanntlich nicht in nachfragestarken Zeiten verfügbar, damit bleiben die Fahrgäste aber oft auf wesentlich teureren Fahrpreisen sitzen.Das nennt sich Marktwirtschaft. Überall danach schreien und dann nicht damit umgehen können...
Das Thema Fahrpreise ist für viele Bahnbenutzer ein ständiges Ärgernis und verdient Aufmerksamkeit.Die allermeisten Fahrgäste fahren günstig bzw. halbwegs günstig. Für die ist das kein Ärgernis, sie buchen einfach rechtzeitig. Die meisten Fahrten sind zeitig genug planbar.
Zumal die Bahn sich öffentlich gerne mit Tiefstpreisen brüstet, die für normale Bahnfahrgäste eben nicht erreichbar sind.Oh doch, für die meisten normalen Fahrgäste sind günstige bist tiefste Preise durchaus erreichbar.
Die Fernpendler pendeln nun mal am Wochenende, das kann man nicht einfach als Staat ausnutzen.Der Staat nutzt da gar nichts aus. Und wer fernpendelt, hat sich das selbst ausgesucht. Gezwungen wird da keiner, gleichwertige Arbeitsplätze gibt es regelmäßig auch in der eigenen Region. Fernpendeln ist doch ohnehin gefährlich, wie wir letztens im Forum lernen konnten. Bettlerbanden im ganzen Bahnhof, ständig von Fremden geöffnete Rucksacktaschen und so. Und diese alkoholtrinkenden Gestalten erst mit ihrem vermeintlichen Feierabendbier auf der Bahnsteigbank...
Meiner Meinung nach braucht man wieder verlässliche Preise, das Wucherpreis-, ich meinte, Flexpreissystem gehört dringend wieder abgeschafft.Also nur noch Spar- und Supersparpreise? Beim Flieger ist das jedenfalls kein Problem.
Normal sind z.B. Fernpendler. Normal sind Fahrten, die nicht 14 Tage vorher fest gebucht werden können.Fernpendler sind die Minderheit unter den Fahrgästen, Flexpreisnutzer gibt’s noch weniger. Aber mit der Realität hast Du es ja nicht so...
Es geht hier um eine aus Steuergeld finanzierte Staatsbahn.Die nächste Räuberpistole. DB Fernverkehr wird nicht aus Steuergeldern finanziert.
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