Ich wüsste nicht, dass ich da auch alle Zahlen einzeln aussprechen muss.Leider ist es so, daß dieser Quatsch in den Grundlagen der 408 gefordert ist. Bisher ohne Ausnahmen bzw. einzeln aufgelistete Anwendungsfälle. Sowohl ein vorschriftengeiler Vorgesetzter oder Prüfer bzw. im Ernstfall ein Richter wird also der pragmatischen Nichtbeachtung dieses Irrsinns so lange widersprechen bis der Satz nach ein paar Jahren klammstillheimlich eliminiert wird. Bis dahin reiht er sich ein, in die leidvolle Geschichte der völlig überbordenden Gesetzgebung in Deutschland (und Europa).
Ich habe das neue System für Befehle ja nicht kritisiert, da mach ich das auch streng nach Vorschrift.Du hattest Befehle nicht ausgeschlossen: [www.drehscheibe-online.de]
Es kommt doch eigentlich nur im Ferngüterverkehr und HGV vor, dass Tf aus anderen Ländern hier fahren. Spricht auch nichts dagegen, aber dann muss die Sprache sitzen.Zu unserer Sprache gehören aber nicht solch seltsamen, wenn auch dem älterem Eisenbahner geläufige Ausdrucksweisen für mehrstellige Zugnummern.
Es wird zwar draußen auch so gehandhabt, aber gerade Neue lernen nur den oberpreußischen Gehorsam und keinen Pragmatismus, typisch deutsch eben.Die Neuen lernen regelgerechtes Verhalten in allen Situationen. Das hat nichts mit oberpreußischem Gehorsam zu tun. Sie kennen es einfach nicht anders. Änderungen im Regelwerk und in Begrifflichkeiten hat es schon immer gegeben, einige hatte ich bereits aufgezählt. Nie gab es nennenswerte Probleme damit, nur wegen der Einzel-Ziffer-Aussprache machen manche altehrwürdige sich als etwas Besseres fühlende Eisenbahner mit Herkunft von Reichs- und Bundesbahn ein riesen Fass auf.
Wenn nun irgendein Technokrat, ...Diese Ausdrucksweise spricht nicht gerade für die schreibende Persönlichkeit und deren Einstellung zu seinen Eisenbahnerkollegen. Wieder zählt nur die Zugehörigkeit zur aussterbenden Gruppe der altehrwürdigen Eisenbahner mit Bundes- und Reichsbahnherkunft. Merke: Kraftausdrücke ersetzen keine Argumente...
jeden ausländischen Billigdödel auf einem Triebfahrzeug quer durch Eurasien schicken oder im Inland auf die Menschheit loslassen zu müssen...
die neudumme Sprechweise...
viele Theoretiker, EU-Obrigkeitshörige und pseudo-Modernitäts-Fetischisten...
Es wird zwar draußen auch so gehandhabt, aber gerade Neue lernen nur den oberpreußischen Gehorsam und keinen Pragmatismus, typisch deutsch eben.Nein, neue Eisenbahner lernen das aktuell gültige Regelwerk. Und dieses Regelwerk wenden sie an, ggf. angereichert durch Erfahrungen ihrer Ausbilder und den dort gebräuchlichen "Slang". Aber die alte Sprechweise wird sich vermutlich nach und nach rauswachsen.
Diese Ausdrucksweise spricht nicht gerade für die schreibende Persönlichkeit und deren Einstellung zu seinen Eisenbahnerkollegen. Wieder zählt nur die Zugehörigkeit zur aussterbenden Gruppe der altehrwürdigen Eisenbahner mit Bundes- und Reichsbahnherkunft. Merke: Kraftausdrücke ersetzen keine Argumente...Versuche doch bitte, es einmal als positive Einstellung zu meinen Eisenbahnerkollegen zu sehen.
Das wird aber der altehrwürdige Betriebseisenbahner aus seeliger Reichs- und Bundesbahnherkunft, der ohnehin bald in Rente geht, nicht verstehen. Der versteht ja auch nicht, dass diese Quereinsteiger meist einen guten Job machen, obwohl sie oft keinerlei Bezug zur Eisenbahn hatten, bevor sie den Quereinstieg bei der Bahn wagten. Der altehrwürdige Betriebseisenbahner aus seeliger Reichs- und Bundesbahnherkunft scheitert hingegen offensichtlich schon an der simplen Aufzählung von fünf hintereinander stehenden Ziffern, das kann er nur mit Stottern...Ich bin wirklich erstaunt über so viel Selbstreflektion des Sechs-Eins-Zwo. Allerdings wage ich zu bezweifeln, daß Du bei Deinen Kollegen viel Freude erntest wenn Du sie so klassifizierst. Schließlich sollst Du sie eigentlich vertreten, aber nicht (mindestens verbal) in den Allerwertesten treten!
Manchmal ist es aber einfach nur die fehlende Praxisnähe von bestimmten Foristen, die den Eisenbahnern ihren Beruf erklären wollen und dabei von Dingen schwafeln, von denen sie praktisch aufgrund der fehlenden Praxis keine Ahnung haben...Siehe oben. Ein weiteres Kompliment, daß auf Dich bestens zutrifft. Auch wenn vielleicht noch die eine oder andere Lizenzschicht geleistet wird. Tagtäglich auf dem Bock bist Du nicht, das merkt man.
Bahnsteig13a schrieb:Das ist ja im Grunde auch positiv, das Regelwerk hat sich immer wieder geändert, dennoch ist Deutschland ja rückständig.Es wird zwar draußen auch so gehandhabt, aber gerade Neue lernen nur den oberpreußischen Gehorsam und keinen Pragmatismus, typisch deutsch eben.Nein, neue Eisenbahner lernen das aktuell gültige Regelwerk. Und dieses Regelwerk wenden sie an, ggf. angereichert durch Erfahrungen ihrer Ausbilder und den dort gebräuchlichen "Slang". Aber die alte Sprechweise wird sich vermutlich nach und nach rauswachsen.
Die "alten Säcke" ärgert das natürlich, denn schließlich haben sie noch gelernt, wie richtige Eisenbahn zu funktionieren hat. Genauso ging es vermutlich aber auch schon deren Ausbildern oder noch einer Generation davor, wobei letztere in ihrer Jugend vermutlich wirklich noch preußischen Gehorsam lernen musste.
Mein Widerstand richtet sich also gegen einen neuen Versuch, den Lokführerberuf durch zweifelhafte und unsinnige Maßnahmen (die sich m.E. sowieso bald als Schuß in den Ofen erweisen werden) zu einer beliebig austauschbaren Billig- und Allerwelts-Ware verkommen zu lassen.Es ist extrem schade, daß Du so etwas dem Vertreter der Gewerkschaft der Lokführer erklären musst.
Bahnsteig13a schrieb:Ich hatte sie schlicht nicht erwähnt, in einem weiteren Beitrag aber ausgenommen. Man kann auch alles mögliche hineininterpretieren.
Zitat:Ich habe das neue System für Befehle ja nicht kritisiert, da mach ich das auch streng nach Vorschrift.Du hattest Befehle nicht ausgeschlossen: [www.drehscheibe-online.de]
Bahnsteig13a schrieb:Das ist nicht seltsam, das wurde immer so gemacht und was spricht dagegen? Das wissen nicht nur die älteren, sondern auch alle die bis Dezember 2025 fertiggeworden sind. Ich kenne auch viele Nichtmuttersprachler, die das alte System besser finden, z. B. wie erwähnt zwei französische Tf. Klar, das ist nicht repräsentativ, aber ich stelle nicht für 99% um, ohne Not, wenn die 1% es auch lernen können.
Zitat:Es kommt doch eigentlich nur im Ferngüterverkehr und HGV vor, dass Tf aus anderen Ländern hier fahren. Spricht auch nichts dagegen, aber dann muss die Sprache sitzen.Zu unserer Sprache gehören aber nicht solch seltsamen, wenn auch dem älterem Eisenbahner geläufige Ausdrucksweisen für mehrstellige Zugnummern.
Bahnsteig13a schrieb:Schon wieder deine Beleidigungen und Stammtischparolen. Warum sollte man sich als was besseres fühlen, nur weil man die Einzelzifferaussprache bescheuert findet? Ich erkenne keinen Mehrwert und diese Änderung im Regelwerk ist bescheuert. Ich bin für ein sicheres Regelwerk, aber das ist einfach nur Schwachsinn.
Zitat:Es wird zwar draußen auch so gehandhabt, aber gerade Neue lernen nur den oberpreußischen Gehorsam und keinen Pragmatismus, typisch deutsch eben.Die Neuen lernen regelgerechtes Verhalten in allen Situationen. Das hat nichts mit oberpreußischem Gehorsam zu tun. Sie kennen es einfach nicht anders. Änderungen im Regelwerk und in Begrifflichkeiten hat es schon immer gegeben, einige hatte ich bereits aufgezählt. Nie gab es nennenswerte Probleme damit, nur wegen der Einzel-Ziffer-Aussprache machen manche altehrwürdige sich als etwas Besseres fühlende Eisenbahner mit Herkunft von Reichs- und Bundesbahn ein riesen Fass auf.
Zitat:Die Ausdrucksweise ist nicht in Ordnung, aber wer im Glashaus sitzt... oder? Deine pauschalen Beleidigungen irgendwelcher Gruppen sind doch kein bisschen besser und auf Stammtischniveau. Dein letzter Satz könnte auch zu deinen ständigen Parolen passen.Fahrmotortrennschütz schrieb:
Zitat:Wenn nun irgendein Technokrat, ...Diese Ausdrucksweise spricht nicht gerade für die schreibende Persönlichkeit und deren Einstellung zu seinen Eisenbahnerkollegen. Wieder zählt nur die Zugehörigkeit zur aussterbenden Gruppe der altehrwürdigen Eisenbahner mit Bundes- und Reichsbahnherkunft. Merke: Kraftausdrücke ersetzen keine Argumente...
jeden ausländischen Billigdödel auf einem Triebfahrzeug quer durch Eurasien schicken oder im Inland auf die Menschheit loslassen zu müssen...
die neudumme Sprechweise...
viele Theoretiker, EU-Obrigkeitshörige und pseudo-Modernitäts-Fetischisten...
Erkläre mir mal was der Vorteil von Vier-Null gegenüber Vierzig istAls ich 1993 nach Bayern kam, habe ich kein Wort verstanden. Und die bayerischen Kollegen haben geschimpft, weil ich mehrmals rückfragen musste. Daher ist eine verständliche Sprache wichtig. Dazu gehört auch, dass alles verständlich ausgesprochen wird. Die Einzelaussprache von Zahlen, und auch das Sprechen in Hochdeutsch, kann da hilfreich sein.
Das ist nach meiner Ansicht lediglich eine Alibi-MaßnahmeMan könnte auch sagen, dass sich die Bahn nach allen Seiten absichert. Das muss sie auch. Damit die Menschen da daußen, mit ihrer Vollkaskomentalität, wenig Angriffsfläche haben. Das ist auch für uns Kleinen gut. Wir machen Dienst nach Vorschrift, und wenn trotzdem etwas passiert, nicht unsere Schuld. Man muss doch nur mal sehen, wie es in Deutschland läuft. Da klettert jemand auf Eisenbahnwagons und bekommt einen Stromschlag, und die Bahn wird schuldig gesprochen (sie hat ihre Verkehrsicherungspflicht nicht erfüllt, indem sie den Wagon so ab-/aufgestellt hat, dass jeder draufklettern kann).
ZitatIch würde ja sagen, dass das Bemühen um einigermaßen dialektfreie Aussprache völlig ausreicht. Wer dann auch nach Wiederholen und ggf. Berichtigen immer noch beharrlich "vierzehn" statt "vierzig" versteht, dem kann man's ja meinetwegen gerne zum Mitmeißeln in Einzelziffern aufdröseln...Erkläre mir mal was der Vorteil von Vier-Null gegenüber Vierzig istAls ich 1993 nach Bayern kam, habe ich kein Wort verstanden. Und die bayerischen Kollegen haben geschimpft, weil ich mehrmals rückfragen musste. Daher ist eine verständliche Sprache wichtig. Dazu gehört auch, dass alles verständlich ausgesprochen wird. Die Einzelaussprache von Zahlen, und auch das Sprechen in Hochdeutsch, kann da hilfreich sein.
Wenn nun irgendein Technokrat, der sich selbst höchstwahrscheinlich noch nie mitten im Betriebsgeschehen befunden hat, meint, aus unerfindlichen Gründen jeden ausländischen Billigdödel auf einem Triebfahrzeug quer durch Eurasien schicken oder im Inland auf die Menschheit loslassen zu müssen, dann wird die neudumme Sprechweise spätestens daran scheitern, wenn es in einem mir bestens bekannten Bahnhof heißt: "Fahr' mal ins Blumenberger und stell' dich Wäsche links ab.", oder "Personalwechsel ist heute mal in der neuen Welt.", wobei dem armen ausländischen Kollegen selbst die Angabe der Gleisnummer - in welcher Sprechweise auch immer - nichts nützt.Die Verwendung solcher inoffizieller Bezeichnungen gehen nicht nur bei "ausländischen Billigdödel" schief, sondern auch bei urgermanischen Mitarbeitern von Konzernunternehmen, die beispielsweise im Bauzugdienst nicht regelmäßig in bestimmten Bahnhöfen vorbeikommen. Wenn dann die Mitteilung der Besonderheiten mit dem Wortlaut "nächste Fuhre ausnahmsweise in die Schlawarie" erfolgt, baut der vielleicht auch mal einen Haufen im Nebengleis. Schaden für Infrastruktur, Fahrzeuge, Baustelle (gestörter Bauablauf) Betrieb (kurzfristig Betra-Überschreitung und mittelfristig Umplanung Baufahrplan, jeweils mit SEV-Betroffenheit) war mehrere schriftliche Rechtfertigungen vom Fdl bis in die Führungsebene von DB Netz im PSO (die älteren erinnern sich an die Abkürzung) wert.
Man muss doch nur mal sehen, wie es in Deutschland läuft. Da klettert jemand auf Eisenbahnwagons und bekommt einen Stromschlag, und die Bahn wird schuldig gesprochen (sie hat ihre Verkehrsicherungspflicht nicht erfüllt, indem sie den Wagon so ab-/aufgestellt hat, dass jeder draufklettern kann).
scfc schrieb:Ein Beispiel habe ich nicht, nur die aktuelle Richtlinie 408.0056, Abschnitt 2.9 „Zahlen“:
Zitat:Daran ändert aber auch nichts, ob man nun „eins-sechs“ oder „sechzehn“ sagt. Ich habe bisher weder einen BEU-Bericht noch einen Sicherheitsreport gesehen, wo ein Ereignis verhindert worden wäre, hätte man eine Zahl einzeln ausgesprochen. (Noch weniger kann ich mich an ein Ereignis erinnern, wo „null-fünf-Punkt-null-acht-Punkt-zwo-null-zwo-sechs“, „Verfahren Befehlsübermittlung vorbereiten“ oder ähnliches einen Sicherheitsgewinn gebracht hätten.) Wenn Du Beispiele dafür hast, immer her damit.Wenn du Beispiele dafür hast, dass - wie in deinem Beispiel - das Datum in Einzelzahlen ausgesprochen werden soll, dass bitte deinerseits her damit...
[…]
Zahlen sind ziffernweise auszusprechen.Aus den Erläuterungen (PDF-Seite 493):
Absatz 2.9
„Zahlen“
Bisher gab es keine Vorgaben zur Aussprache von Zahlen. Dies Ändert [sic!] nun die TSI OPE. Die Vorgabe ist, dass Zahlen immer ziffernweise auszusprechen sind. Diese Vorgabe hat keine Einschränkung. Das bedeutet, dass beispielsweise auch die Uhrzeit und das Datum bei einem Befehlsdiktat als einzelne Ziffern genannt werden.
19:31 Uhr muss nach dieser Vorgabe wie folgt diktiert werden:
„Eins, Neun, Punkt, Drei, Eins“ oder
„Eins, Neun, Doppelpunkt, Drei, Eins“
Der 29.02.2025 muss so diktiert werden:
„Zwo, Neun, Punkt, Null, Zwo, Punkt, Zwo, Null, Zwo, Fünf“
Um es dem Empfänger eines Diktats von Zahlen leichter zu machen, empfiehlt sich das Blockweise sprechen [sic!] beizubehalten. Beispielsweise:
„Zwo, Neun, (kurze Pause) Eins, (kurze Pause) Acht, Fünf“
Versuche doch bitte, es einmal als positive Einstellung zu meinen Eisenbahnerkollegen zu sehen.Angesichts der abschätzigen Kraftausdrücke, derer Du Dich bedienst, wenn Du über sie schreibst, ist das schier unmöglich.
Diese ganze Europäisierung und der damit einhergehende Sprachunfug dient in meinen Augen nur einem Zweck: Kosten sparen, und zwar auf Kosten einer umfassenden Ausbildung und damit auf dem Rücken des Personals.Jetzt erzähle uns doch mal, welche Kosten man bei der Ausbildung der Eisenbahner spart, wenn man künftig bis zu fünfstellige Zahlen in Einzelziffern ausspricht, um eine eindeutige Kommunikation zu erreichen. Aber bitte jetzt keine globale Rede über die Weltpolitik im Großen und Ganzen und die deutsche Bahnpolitik samt Führungsstil der Eisenbahn in Deutschland im Besonderen. Einfach die Frage beantworten.
Mein Widerstand richtet sich also gegen einen neuen Versuch, den Lokführerberuf durch zweifelhafte und unsinnige Maßnahmen zu einer beliebig austauschbaren Billig- und Allerwelts-Ware verkommen zu lassen.Auch hier die Frage mit der Bitte nach einer einfachen und kurzen, aber inhaltsvollen Antwort ohne weltglobale Rede, wie der Berufsstand der Eisenbahner mit dem Aussprechen von bis zu fünfstelligen Zahlen in Einzelziffern zu einer beliebig austauschbaren Billig- und Allerwelts-Ware verkommen kann.
Ich bin wirklich erstaunt über so viel Selbstreflektion des Sechs-Eins-Zwo.Ohne persönlich zu werden, geht's ja wieder nicht. Und dabei kommt dann noch zu Tage, dass Du mich nicht kennst, fast nichts über mich weißt und deshalb Deine Angriffe mit einer Menge Unwissenheit und Falschaussagen über mich überfrachtest. Hauptsache draufgekloppt, Argumente hast Du ja keine. Toller Stil, der viel über Dich aussagt...
Das ist nicht seltsam, das wurde immer so gemacht und was spricht dagegen?Das hammer schon immer so gemacht, ist in der heutigen Zeit oft nicht mehr das beste Konzept. Und so wie andere Begrifflichkeiten und Bestimmungen im Regelwerk ständig angepasst werden, kann man das auch betreffs der Kommunikation tun. Zumal eben auch zunehmend Eisenbahner an der Basis unterwegs sind, die mit der bisherigen alteisenbahnertypischen Sprachweise nicht eindeutig zurecht kommen. Und noch immer ist es mir unerklärlich, was an der Einzel-Ziffer-Aussprache derart kompliziert sein soll, dass hier solch ein Riesen-Bohei darum gemacht wird. Getreu dem Motto: Vorsicht, es gibt was Neues, das geht in Toitschland nicht...
Schon wieder deine Beleidigungen und Stammtischparolen.Wo siehst Du Beleidigungen und Stammtischparolen. Es sind Tatsachen, die sich auch aus der hiesigen Diskussion ergeben.
Wenn der Franzose also aus Gewohnheit sein „Kattrewähdissnöff“ sagt und 99 damit meint ist das heute 420109 (wobei das ja auch schon Mischmasch wäre).
Ein Beispiel habe ich nicht, nur die aktuelle Richtlinie 408.0056, Abschnitt 2.9 „Zahlen“:
ZitatZahlen sind ziffernweise auszusprechen.Aus den Erläuterungen (PDF-Seite 493):
ZitatAbsatz 2.9
„Zahlen“
Bisher gab es keine Vorgaben zur Aussprache von Zahlen. Dies Ändert [sic!] nun die TSI OPE. Die Vorgabe ist, dass Zahlen immer ziffernweise auszusprechen sind. Diese Vorgabe hat keine Einschränkung. Das bedeutet, dass beispielsweise auch die Uhrzeit und das Datum bei einem Befehlsdiktat als einzelne Ziffern genannt werden.
19:31 Uhr muss nach dieser Vorgabe wie folgt diktiert werden:
„Eins, Neun, Punkt, Drei, Eins“ oder
„Eins, Neun, Doppelpunkt, Drei, Eins“
Der 29.02.2025 muss so diktiert werden:
„Zwo, Neun, Punkt, Null, Zwo, Punkt, Zwo, Null, Zwo, Fünf“
Um es dem Empfänger eines Diktats von Zahlen leichter zu machen, empfiehlt sich das Blockweise sprechen [sic!] beizubehalten. Beispielsweise:
„Zwo, Neun, (kurze Pause) Eins, (kurze Pause) Acht, Fünf“
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