...Moin,
Warum sollte man, weil 1-2 % damit besser klarkommen 98% was aufzwingen müssen? Man kann ja gerne beide Systeme nutzen.
Daher bin ich überrascht und erfreut wie viele auf beiden Seiten das richtige, bisherige System nutzen. Who cares?
geschrieben von: elric
Datum: 04.08.26 07:06
geschrieben von: leofink
Datum: 04.08.26 07:30
Ich finde gut, dass sie dabei nicht ihren eigenen Leuten auf der Arbeitsebene unten in den Rücken fällt, sondern strukturelle Führungsmängel oben benennt. Es klingt für mich richtig, wieder mehr Verantwortung nach unten zu geben. Der Bahntower ist wohl immer mehr eine eigene Blase und Echokammer der Politik geworden?Hallo
Das Loben der Leute unten ist richtig. Man sieht oft, wie die sich Mühe geben und ausgebremst werden, etwa wenn ein ICE-Schaffner erst noch ein Anschlusswarten aushandelt, der eigene Zug dann aber doch noch hinter einem langsamen Güterzug ohne Überholungsmöglichkeit versauern muss und der Anschluss flöten geht.
Französisch (besonders ab 80)septante?
Und nein, wenn man sich lang genug mit einer Sprache beschäftigt, dann kann man jede Zahlsprechweise sicher anwenden, egal wie "total unsinnig" sie angeblich ist.Nun ist aber ein Bahnmitarbeiter, nicht für Sprachbeschäftigung angestellt, sondern sollen damit kommunizieren, und das möglichst fehlerfrei!
TWA schrieb:Dir ist schon bekannt, dass Du Dich damit in Frankreich (und eben nicht der Romandie) lächerlich machen würdest?Französisch (besonders ab 80)septante?
huitenante?
nonante?
geschrieben von: kariadsko
Datum: 04.08.26 13:10
Reden wir über die Zahlen in einem Dialekt oder in einer Hochsprache?"Asterix bei den Belgiern" benutzt das im französischen Original sogar für einen Regional-Gag, indem ein Belger sagt "à septante milles d'ici".
Vor etwa 20 Jahren hatten wir mit drei Kollegen die Gelegenheit, ein Telefonat mit einem schweizer Eisenbahner zu führen. Zwei Deutsche, die regelmäßig mit Schweizern und Franzosen auf Französisch telefonieren durften, sowie ein Belgier aus der Wallonie, dessen Muttersprache Französisch ist. Als der Schweizer ständig etwas von "octante" murmelte, hatten wir zu dritt keine Ahnung, was er meinte.
Auch wenn Leo das "octante" in Kanada und das "huitante" in der Schweiz und in Belgien ansiedelte, kannten wir drei nur "quatre-vingt".
Da wäre es natürlich interessant zu wissen, welche Zahl im Französischunterricht in der Schweiz unterrichtet wird.
Und jeder, der in einer Fremdsprache kommuniziert und das nicht nur mit dem Google Translator und anderen Übersetzungsprogrammen macht, der beschäftigt sich mit der Sprache. Jeder Mitarbeiter, für den die Kommunikation in einer Fremdsprache Teil seiner Arbeitsplatzbeschreibung ist, wird somit für "Sprachbeschäftigung" angestellt. Dafür braucht man keinen Master, es reicht schon ein stinknormaler Sprachlehrgang.
Französisch (besonders ab 80)Da mögen die "Zehner" jeweils ungewöhnliche Namen haben, weil sie eigentlich "Zwanziger" sind - und die "Einer" damit bis mehr oder weniger offensichtlich bis 19 gehen, aber trotzdem hat Französisch konsequent die Reihenfolge "Zehner" vor "Einer" und Dänisch genauso konsequent gerade umgekehrt. Letzteres mag der deutsche oder niederländische Muttersprachler eher gewohnt sein - der englische oder spanische Muttersprachler eher nicht. Bei letzteren werden im hektischen Situationen ganz schnell mal aus gehörten "tweeëndertig" geschriebene "23"...
Dänisch (sehr schön ab 50)
geschrieben von: schroed2
Datum: 04.08.26 14:32
TWA schrieb:wenn ich das richtig in Erinnerung habe aus meinen 3 Jahren Schulzeit in Belgien in den 80ern, gibt es im Wallonischen zwar "septante" und "nonante", aber weder "octante" oder "huitante"Auch wenn Leo das "octante" in Kanada und das "huitante" in der Schweiz und in Belgien ansiedelte, kannten wir drei nur "quatre-vingt"."Asterix bei den Belgiern" benutzt das im französischen Original sogar für einen Regional-Gag, indem ein Belger sagt "à septante milles d'ici".
Da wäre es natürlich interessant zu wissen, welche Zahl im Französischunterricht in der Schweiz unterrichtet wird.
Und jeder, der in einer Fremdsprache kommuniziert und das nicht nur mit dem Google Translator und anderen Übersetzungsprogrammen macht, der beschäftigt sich mit der Sprache. Jeder Mitarbeiter, für den die Kommunikation in einer Fremdsprache Teil seiner Arbeitsplatzbeschreibung ist, wird somit für "Sprachbeschäftigung" angestellt. Dafür braucht man keinen Master, es reicht schon ein stinknormaler Sprachlehrgang.
("Asterix bei den Schweizern" habe ich im Original nicht gelesen, könnte durchaus einen ähnlichen Scherz enthalten.)
Aber gerade wegen solcher Differenzen ist es für schnelle Kommunikation zu sicherheitskritischen Themen um so hilfreicher, einen von allen gleichermaßen akzeptierten Standard zu verwenden. Die Romands und die Wallonen haben ja recht, wenn sie sagen, dass sie sich ihre Sprache nicht von Paris diktieren lassen (ebenso wie die Deutschschweizer seit Urzeiten aufs ß verzichten). Dann reden Bahner im gesamten frankophonen Teil Europas eben weder von "quatre vingts" noch von "octante" noch von "huitante", sondern von "huit zéro", und alle verstehen, was gemeint ist.
geschrieben von: Sebastian Berlin
Datum: 04.08.26 15:19
Das Dritte: Die Kaderleute im Tower werden alle als Kundenbetreuer geschult, und bei Bedarf vor Ort eingesetzt!Das klingt erstmal sehr plakativ, bei einem ehemaligen Arbeitgeber von mir wurde es aber ähnlich gehandhabt. Da hat der Vorstand stets in der Saison auch einige Schichten in der Produktion gemacht, andere Kollegen aus der Verwaltung ebenfalls.
Vor Ort heisst Bundesweit, und bedeutet, dass sie gezielt bei Grossereignissen (Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Ferienanfang, Megaevents, Umbauten etc.) temporär versetzt werden!
ebenso wie die Deutschschweizer seit Urzeiten aufs ß verzichten
geschrieben von: PeGe
Datum: 04.08.26 16:35
Moin!Moin,
PeGe schrieb:Hallo HFyDamit dürfte gemeint sein, dass es schlichtweg nicht hilfreich ist, wenn alle nur Probleme nach oben schieben ohne Gedanken über die Lösung zu verschwenden.
Ich lese das aus dem Satz:
"Sie interessiere sich aber nicht für die Erklärung von Problemen, sondern für die Lösung."
Wenn Probleme auffallen und von vielen Seiten an die Führungskräfte gemeldet werden, sollte es nicht lediglich dazu führen, dass die nächste Ebene darüber informiert wird. Es sollte auch Lösungsansätze geben.
Siebenunddreißigfünfsechzehn ist also eine richtige Zahl? Ober Fünfzehnachtundzwanzig? Oder Sechseinundneunzig? Das ist es nämlich, was manche Kollegen mit anderssprachiger Vergangenheit unsicher werden lässt. Eben weil es keine richtigen Zahlenwörter sind.
MD 612 schrieb:Wieso sollte 37516 (als richtige Zahl "siebenunddreißigtausendfünfhundertsechzehn" und nicht anders!) "siebenunddreißig-fünf-sechzehn" heißen? Warum nicht "drei-fünfundsiebzig-sechzehn"? Oder "siebenunddreißig-einundfünfzig-sechs"? Oder vielleicht "dreihundertfünfundsiebzig-sechzehn"?Siebenunddreißigfünfsechzehn ist also eine richtige Zahl? Ober Fünfzehnachtundzwanzig? Oder Sechseinundneunzig? Das ist es nämlich, was manche Kollegen mit anderssprachiger Vergangenheit unsicher werden lässt. Eben weil es keine richtigen Zahlenwörter sind.Dann muss derjenige mit "anderssprachiger Vergangenheit" eben seine Vergangenheit bewältigen. Sowas kann man lernen, muss man sogar, wenn man woanders leben will. Und es heißt nicht ohne Grund so! Du hast es nur verkehrt aufgeschrieben, es wird gesprochen siebenunddreißig-fünf-sechzehn, und da ist nichts Verunsicherndes dran.
geschrieben von: rf
Datum: 04.08.26 18:59
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