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Das richtige System!

geschrieben von: Gleis MA 11-12

Datum: 03.08.26 23:51

Bahnsteig13a schrieb:
...

Warum sollte man, weil 1-2 % damit besser klarkommen 98% was aufzwingen müssen? Man kann ja gerne beide Systeme nutzen.

Daher bin ich überrascht und erfreut wie viele auf beiden Seiten das richtige, bisherige System nutzen. Who cares?
Moin,

Du bist also der liebe Gott, welcher mitteilt welches das richtige System ist?

Ich staune.

Gruß aus Mannheim
RZ

Technologieoffenheit bei der Bahn! https://up.picr.de/50359771fz.jpg https://up.picr.de/50471926ry.jpg

Deutsche Zahlsprechweise

geschrieben von: Fliegender Kölner

Datum: 04.08.26 04:09

Auch wenn es ganz schön OT ist:

Die deutsche Zahlsprechweise ist total unsinnig, dass wir "vierhundertdreiundzwanzig" sagen statt gemäß des Stellenwertes "vierhundertzwanzigdrei". Führt das nicht manchmal zu Problemen?

Es gab wohl immer mal wieder Überlegungen, das in der deutschen Sprache zu verändern, aber der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier ...

Re: Deutsche Zahlsprechweise

geschrieben von: TWA

Datum: 04.08.26 05:18

Wenn Sie die historisch gewachsene Zahlsprechweise in der deutschen und der niederländischen Sprache als "total unsinnig" ansehen, wie möchten Sie denn die Zahlen in folgenden Sprachen bezeichnen?
Französisch (besonders ab 80)
Dänisch (sehr schön ab 50)
Finnisch
Estnisch
Lettisch
Arabisch
usw. usw. usw.
Der Bereich von 10 bis 19 ist sowieso in den meisten Sprachen etwas für Genießer.

Und nein, wenn man sich lang genug mit einer Sprache beschäftigt, dann kann man jede Zahlsprechweise sicher anwenden, egal wie "total unsinnig" sie angeblich ist.
Wir hatten vor über 20 Jahren vor McKinsey gewarnt. Sie kommen und hinterlassen verbrannte Erde...
LIW schrieb:
Ich finde gut, dass sie dabei nicht ihren eigenen Leuten auf der Arbeitsebene unten in den Rücken fällt, sondern strukturelle Führungsmängel oben benennt. Es klingt für mich richtig, wieder mehr Verantwortung nach unten zu geben. Der Bahntower ist wohl immer mehr eine eigene Blase und Echokammer der Politik geworden?

Das Loben der Leute unten ist richtig. Man sieht oft, wie die sich Mühe geben und ausgebremst werden, etwa wenn ein ICE-Schaffner erst noch ein Anschlusswarten aushandelt, der eigene Zug dann aber doch noch hinter einem langsamen Güterzug ohne Überholungsmöglichkeit versauern muss und der Anschluss flöten geht.
Hallo
Sehe ich auch so!
Das erste was ich machen würde, vor dem Bahntower eine Uhr installieren:
Tintenbunker - Google Maps Damit jedem jeden Tag klargemacht wird, für was er arbeitet!
Das Zweite: Alle Dienstwagen werden abgeschafft: Es wird der ÖV benutzt, ausser es gibt Gründe dafür. (Das gilt natürlich nicht für Leute die den Betrieb an laufen halten müssen)
DAs Dritte: Die Kaderleute im Tower werden alle als Kundenbetreuer geschult, und bei Bedarf vor Ort eingesetzt!
Vor Ort heisst Bundesweit, und bedeutet, dass sie gezielt bei Grossereignissen (Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Ferienanfang, Megaevents, Umbauten etc.) temporär versetzt werden!
Als Viertens: Sie lösen die Fahrkarten, wie jeder andere Benutzer: Es gibt keine Flatrate Fahrkarten! (Natürlich werden Ihnen die Auslagen ersetzt, am Besten über den Kundendienst)

So wäre gewährleistet, dass auch im Tintenbunker langsam ein Verständnis für das System Bahn entsteht!
Und hätte den Vorteil, dass man auch bei Katastrophen genügend Leute zur Verfügung hätte:
Beispiel

Zum Beispiel bei verspäteten Inbetriebnahmen, von Generalsanierungen an der Strecke verteilt, um den Leuten zu helfen. Oder als Kofferträger im Berlin HbF, wenn alle Rolltreppen ausfallen!
Gruss Leo

Re: Deutsche Zahlsprechweise

geschrieben von: leofink

Datum: 04.08.26 07:37

TWA schrieb:
Französisch (besonders ab 80)
septante?
huitenante?
nonante?

Zitat
Und nein, wenn man sich lang genug mit einer Sprache beschäftigt, dann kann man jede Zahlsprechweise sicher anwenden, egal wie "total unsinnig" sie angeblich ist.
Nun ist aber ein Bahnmitarbeiter, nicht für Sprachbeschäftigung angestellt, sondern sollen damit kommunizieren, und das möglichst fehlerfrei!
Auch mit Mitarbeitern, die man aus dem nicht Deutschsprechenden Ausland angeheuert hat und die keinen Masterabschluss in Sprachwissenschaft haben!
Daher ist die Zahlweise mit Einzelzahlen zu begrüssen!

Gruss Leo



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.26 07:41.

Re: Deutsche Zahlsprechweise

geschrieben von: kariadsko

Datum: 04.08.26 09:58

leofink schrieb:
TWA schrieb:
Französisch (besonders ab 80)
septante?
huitenante?
nonante?
Dir ist schon bekannt, dass Du Dich damit in Frankreich (und eben nicht der Romandie) lächerlich machen würdest?

Re: Deutsche Zahlsprechweise

geschrieben von: TWA

Datum: 04.08.26 12:28

Reden wir über die Zahlen in einem Dialekt oder in einer Hochsprache?
Vor etwa 20 Jahren hatten wir mit drei Kollegen die Gelegenheit, ein Telefonat mit einem schweizer Eisenbahner zu führen. Zwei Deutsche, die regelmäßig mit Schweizern und Franzosen auf Französisch telefonieren durften, sowie ein Belgier aus der Wallonie, dessen Muttersprache Französisch ist. Als der Schweizer ständig etwas von "octante" murmelte, hatten wir zu dritt keine Ahnung, was er meinte.

Auch wenn Leo das "octante" in Kanada und das "huitante" in der Schweiz und in Belgien ansiedelte, kannten wir drei nur "quatre-vingt".
Da wäre es natürlich interessant zu wissen, welche Zahl im Französischunterricht in der Schweiz unterrichtet wird.

Und jeder, der in einer Fremdsprache kommuniziert und das nicht nur mit dem Google Translator und anderen Übersetzungsprogrammen macht, der beschäftigt sich mit der Sprache. Jeder Mitarbeiter, für den die Kommunikation in einer Fremdsprache Teil seiner Arbeitsplatzbeschreibung ist, wird somit für "Sprachbeschäftigung" angestellt. Dafür braucht man keinen Master, es reicht schon ein stinknormaler Sprachlehrgang.

Kofferträger?

geschrieben von: TWA

Datum: 04.08.26 12:41

Wenn die Fahrgäste unbedingt ihren halben Hausstand rumschleppen möchten, dann sollten sie auch in der Lage sein, die Sachen alleine zu bewegen. Oder Kontakt mit einem Autoverleih oder einer Spedition aufnehmen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.26 12:42.
TWA schrieb:
Reden wir über die Zahlen in einem Dialekt oder in einer Hochsprache?
Vor etwa 20 Jahren hatten wir mit drei Kollegen die Gelegenheit, ein Telefonat mit einem schweizer Eisenbahner zu führen. Zwei Deutsche, die regelmäßig mit Schweizern und Franzosen auf Französisch telefonieren durften, sowie ein Belgier aus der Wallonie, dessen Muttersprache Französisch ist. Als der Schweizer ständig etwas von "octante" murmelte, hatten wir zu dritt keine Ahnung, was er meinte.

Auch wenn Leo das "octante" in Kanada und das "huitante" in der Schweiz und in Belgien ansiedelte, kannten wir drei nur "quatre-vingt".
Da wäre es natürlich interessant zu wissen, welche Zahl im Französischunterricht in der Schweiz unterrichtet wird.

Und jeder, der in einer Fremdsprache kommuniziert und das nicht nur mit dem Google Translator und anderen Übersetzungsprogrammen macht, der beschäftigt sich mit der Sprache. Jeder Mitarbeiter, für den die Kommunikation in einer Fremdsprache Teil seiner Arbeitsplatzbeschreibung ist, wird somit für "Sprachbeschäftigung" angestellt. Dafür braucht man keinen Master, es reicht schon ein stinknormaler Sprachlehrgang.
"Asterix bei den Belgiern" benutzt das im französischen Original sogar für einen Regional-Gag, indem ein Belger sagt "à septante milles d'ici".
("Asterix bei den Schweizern" habe ich im Original nicht gelesen, könnte durchaus einen ähnlichen Scherz enthalten.)

Aber gerade wegen solcher Differenzen ist es für schnelle Kommunikation zu sicherheitskritischen Themen um so hilfreicher, einen von allen gleichermaßen akzeptierten Standard zu verwenden. Die Romands und die Wallonen haben ja recht, wenn sie sagen, dass sie sich ihre Sprache nicht von Paris diktieren lassen (ebenso wie die Deutschschweizer seit Urzeiten aufs ß verzichten). Dann reden Bahner im gesamten frankophonen Teil Europas eben weder von "quatre vingts" noch von "octante" noch von "huitante", sondern von "huit zéro", und alle verstehen, was gemeint ist.

Re: Deutsche Zahlsprechweise

geschrieben von: bauigel

Datum: 04.08.26 13:16

TWA schrieb:
Zitat:
Französisch (besonders ab 80)
Dänisch (sehr schön ab 50)
Da mögen die "Zehner" jeweils ungewöhnliche Namen haben, weil sie eigentlich "Zwanziger" sind - und die "Einer" damit bis mehr oder weniger offensichtlich bis 19 gehen, aber trotzdem hat Französisch konsequent die Reihenfolge "Zehner" vor "Einer" und Dänisch genauso konsequent gerade umgekehrt. Letzteres mag der deutsche oder niederländische Muttersprachler eher gewohnt sein - der englische oder spanische Muttersprachler eher nicht. Bei letzteren werden im hektischen Situationen ganz schnell mal aus gehörten "tweeëndertig" geschriebene "23"...

Re: Deutsche Zahlsprechweise

geschrieben von: TWA

Datum: 04.08.26 13:46

Auch andersherum wird daraus ein Schuh. Denn wenn man mit Einer-Zehner aufgewachsen, dann läuft man bei umgekehrten Zahlen Gefahr, daß man eine verdrehte Zahl "hört" und aufschreibt.

Re: Kofferträger?

geschrieben von: wostei

Datum: 04.08.26 14:31

Der Kofferträger muss dann eben bezahlt werden. Dafür gabs früher sogar einen Tarif. Stelle mir das blöde Gesicht eines Plüschetagenhockers vor wenn er für seine Dienste nen Fuffi in die Hand gedrückt bekommt. Selbstverständlich kostenlos wenn die Schlepperei z. B. durch eine gebrochene Direktverbindung oder spontanen Gleiswechsel verursacht wurde.
Grüße
Wolfgang
kariadsko schrieb:
TWA schrieb:
Auch wenn Leo das "octante" in Kanada und das "huitante" in der Schweiz und in Belgien ansiedelte, kannten wir drei nur "quatre-vingt".
Da wäre es natürlich interessant zu wissen, welche Zahl im Französischunterricht in der Schweiz unterrichtet wird.

Und jeder, der in einer Fremdsprache kommuniziert und das nicht nur mit dem Google Translator und anderen Übersetzungsprogrammen macht, der beschäftigt sich mit der Sprache. Jeder Mitarbeiter, für den die Kommunikation in einer Fremdsprache Teil seiner Arbeitsplatzbeschreibung ist, wird somit für "Sprachbeschäftigung" angestellt. Dafür braucht man keinen Master, es reicht schon ein stinknormaler Sprachlehrgang.
"Asterix bei den Belgiern" benutzt das im französischen Original sogar für einen Regional-Gag, indem ein Belger sagt "à septante milles d'ici".
("Asterix bei den Schweizern" habe ich im Original nicht gelesen, könnte durchaus einen ähnlichen Scherz enthalten.)
wenn ich das richtig in Erinnerung habe aus meinen 3 Jahren Schulzeit in Belgien in den 80ern, gibt es im Wallonischen zwar "septante" und "nonante", aber weder "octante" oder "huitante"

Das unterstreicht aber erst recht Deine Aussage:

TWA schrieb:
Aber gerade wegen solcher Differenzen ist es für schnelle Kommunikation zu sicherheitskritischen Themen um so hilfreicher, einen von allen gleichermaßen akzeptierten Standard zu verwenden. Die Romands und die Wallonen haben ja recht, wenn sie sagen, dass sie sich ihre Sprache nicht von Paris diktieren lassen (ebenso wie die Deutschschweizer seit Urzeiten aufs ß verzichten). Dann reden Bahner im gesamten frankophonen Teil Europas eben weder von "quatre vingts" noch von "octante" noch von "huitante", sondern von "huit zéro", und alle verstehen, was gemeint ist.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.26 14:32.
Moin!
leofink schrieb:

Das Dritte: Die Kaderleute im Tower werden alle als Kundenbetreuer geschult, und bei Bedarf vor Ort eingesetzt!

Vor Ort heisst Bundesweit, und bedeutet, dass sie gezielt bei Grossereignissen (Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Ferienanfang, Megaevents, Umbauten etc.) temporär versetzt werden!
Das klingt erstmal sehr plakativ, bei einem ehemaligen Arbeitgeber von mir wurde es aber ähnlich gehandhabt. Da hat der Vorstand stets in der Saison auch einige Schichten in der Produktion gemacht, andere Kollegen aus der Verwaltung ebenfalls.
Hintergrund war dort unter anderem, dass auch die Vorstandsmitglieder die Situation erleben, wenn die "Hütte brennt" und rund um die Uhr gearbeitet wird.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Re: Schweizer "ß"

geschrieben von: E44 1152

Datum: 04.08.26 15:20

Zitat:
ebenso wie die Deutschschweizer seit Urzeiten aufs ß verzichten

nein, nicht seit Urzeiten, erst etwa seit Anfang der 1950er Jahre.
Ok, für viele hier dürfte das "Urzeiten" sein.

Gruß
Sebastian Berlin schrieb:
Moin!
PeGe schrieb:
Hallo HFy
Ich lese das aus dem Satz:
"Sie interessiere sich aber nicht für die Erklärung von Problemen, sondern für die Lösung."
Damit dürfte gemeint sein, dass es schlichtweg nicht hilfreich ist, wenn alle nur Probleme nach oben schieben ohne Gedanken über die Lösung zu verschwenden.
Wenn Probleme auffallen und von vielen Seiten an die Führungskräfte gemeldet werden, sollte es nicht lediglich dazu führen, dass die nächste Ebene darüber informiert wird. Es sollte auch Lösungsansätze geben.

Moin,
wenn man es positiv sieht, könnte es so gemeint sein.

Ich sehe zwei Hürden.
1) Die die ein Problem melden, sind nicht unbedingt die, die die Lösung herbeischaffen können und oder nicht dafür zuständig sind.
Plakativ: der Tf ist nicht für die Aufrichtung eines schiefstehendes Signals verantwortlich, meldet aber den Vorfall.
2) Das Hochmelden ohne Lösungsvorschlag ist ein echtes Problem.
Aber in meinen Augen ist das ein Problem des höheren Mgmt. Dieses muss die Strukturen und Verantwortlichkeiten inkl. passendem Budget an die richtigen Ebenen übergeben und dann auch dort die Lösungen und Entscheidungen einfordern. Ein Hochmelden zur Lösung darf nur noch erfolgen als Status, das dort etwas passiert oder wenn außerhalb der Verantwortung und des Budgets.
Und genau hier liegt ein weiteres Problem, wenn Verantwortung und Budget zu klein geschnitten sind.
Dann kommt es dazu, daß Probleme mit Kosten im 3stelligen Bereich 3 Ebenen nach oben gemeldet werden, weil a ) das Budget nur formal vorhanden ist, aber jede Änderung/Abweichung genehmigt werden muss.
Oder b) bewusst ein Mikromgmt aufgesetzt wurde, damit die Ebenen darüber jeweils alles genehmigen müssen.

Und ich befürchte, das ist genau der Fall. Und das kann nur das obere Mgmt lösen, indem es lernt Verantwortung korrekt zu platzieren.

Also für mich stinkt der Fisch immer noch am Kopf und die sogenannte Lehmschicht macht genau das, womit man diese beauftragt hat.

Sorry wenn ich wieder mit langen Sätzen geantwortet habe.

Fröhliches Schaffen
PG

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: bahamas

Datum: 04.08.26 16:37

MD 612 schrieb:
Siebenunddreißigfünfsechzehn ist also eine richtige Zahl? Ober Fünfzehnachtundzwanzig? Oder Sechseinundneunzig? Das ist es nämlich, was manche Kollegen mit anderssprachiger Vergangenheit unsicher werden lässt. Eben weil es keine richtigen Zahlenwörter sind.

Dann muss derjenige mit "anderssprachiger Vergangenheit" eben seine Vergangenheit bewältigen. Sowas kann man lernen, muss man sogar, wenn man woanders leben will. Und es heißt nicht ohne Grund so! Du hast es nur verkehrt aufgeschrieben, es wird gesprochen siebenunddreißig-fünf-sechzehn, und da ist nichts Verunsicherndes dran.

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: kariadsko

Datum: 04.08.26 17:29

bahamas schrieb:
MD 612 schrieb:
Siebenunddreißigfünfsechzehn ist also eine richtige Zahl? Ober Fünfzehnachtundzwanzig? Oder Sechseinundneunzig? Das ist es nämlich, was manche Kollegen mit anderssprachiger Vergangenheit unsicher werden lässt. Eben weil es keine richtigen Zahlenwörter sind.
Dann muss derjenige mit "anderssprachiger Vergangenheit" eben seine Vergangenheit bewältigen. Sowas kann man lernen, muss man sogar, wenn man woanders leben will. Und es heißt nicht ohne Grund so! Du hast es nur verkehrt aufgeschrieben, es wird gesprochen siebenunddreißig-fünf-sechzehn, und da ist nichts Verunsicherndes dran.
Wieso sollte 37516 (als richtige Zahl "siebenunddreißigtausendfünfhundertsechzehn" und nicht anders!) "siebenunddreißig-fünf-sechzehn" heißen? Warum nicht "drei-fünfundsiebzig-sechzehn"? Oder "siebenunddreißig-einundfünfzig-sechs"? Oder vielleicht "dreihundertfünfundsiebzig-sechzehn"?

Merkst Du was? Solche Willkür erschwert einfach die so wichtige Kommunikation im täglichen Bahnbetrieb. Und das hat nichts mit Deiner Forderung an "anderssprachige Vergangenheit" zu tun.

Im Übrigen sucht die DB händeringend Betriebsmitarbeiter. Ist doch schön, wenn man die Anforderungen an den Job durchforstet nach dem Prinzip "so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich". Und genau das leistet solch eine Standardisierung.
Na ja,

ist halt auch nur eine Ansicht.

Nahezu sämtliche Vorgänger von Fr. Palla hatten noch nicht mal dazu den Ar... in der Hose.
Kommentarlos richteten sie unisono dieses Unternehmen zu Grunde.

rf
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