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Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Fahrplanbureau

Datum: 05.08.26 20:28

mumpel schrieb:
Ich wüsste nicht, dass ich da auch alle Zahlen einzeln aussprechen muss.
Leider ist es so, daß dieser Quatsch in den Grundlagen der 408 gefordert ist. Bisher ohne Ausnahmen bzw. einzeln aufgelistete Anwendungsfälle. Sowohl ein vorschriftengeiler Vorgesetzter oder Prüfer bzw. im Ernstfall ein Richter wird also der pragmatischen Nichtbeachtung dieses Irrsinns so lange widersprechen bis der Satz nach ein paar Jahren klammstillheimlich eliminiert wird. Bis dahin reiht er sich ein, in die leidvolle Geschichte der völlig überbordenden Gesetzgebung in Deutschland (und Europa).

Fahrt Frei! wünscht das Fahrplanbureau
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Wo ist der Wagen WLABme 59 in meinem Urlaubszug an den Balaton gereiht?
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Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: MD 612

Datum: 05.08.26 21:04

Bahnsteig13a schrieb:
Ich habe das neue System für Befehle ja nicht kritisiert, da mach ich das auch streng nach Vorschrift.
Du hattest Befehle nicht ausgeschlossen: [www.drehscheibe-online.de]

Bahnsteig13a schrieb:
Es kommt doch eigentlich nur im Ferngüterverkehr und HGV vor, dass Tf aus anderen Ländern hier fahren. Spricht auch nichts dagegen, aber dann muss die Sprache sitzen.
Zu unserer Sprache gehören aber nicht solch seltsamen, wenn auch dem älterem Eisenbahner geläufige Ausdrucksweisen für mehrstellige Zugnummern.

Bahnsteig13a schrieb:
Es wird zwar draußen auch so gehandhabt, aber gerade Neue lernen nur den oberpreußischen Gehorsam und keinen Pragmatismus, typisch deutsch eben.
Die Neuen lernen regelgerechtes Verhalten in allen Situationen. Das hat nichts mit oberpreußischem Gehorsam zu tun. Sie kennen es einfach nicht anders. Änderungen im Regelwerk und in Begrifflichkeiten hat es schon immer gegeben, einige hatte ich bereits aufgezählt. Nie gab es nennenswerte Probleme damit, nur wegen der Einzel-Ziffer-Aussprache machen manche altehrwürdige sich als etwas Besseres fühlende Eisenbahner mit Herkunft von Reichs- und Bundesbahn ein riesen Fass auf.

Fahrmotortrennschütz schrieb:
Wenn nun irgendein Technokrat, ...
jeden ausländischen Billigdödel auf einem Triebfahrzeug quer durch Eurasien schicken oder im Inland auf die Menschheit loslassen zu müssen...
die neudumme Sprechweise...
viele Theoretiker, EU-Obrigkeitshörige und pseudo-Modernitäts-Fetischisten...
Diese Ausdrucksweise spricht nicht gerade für die schreibende Persönlichkeit und deren Einstellung zu seinen Eisenbahnerkollegen. Wieder zählt nur die Zugehörigkeit zur aussterbenden Gruppe der altehrwürdigen Eisenbahner mit Bundes- und Reichsbahnherkunft. Merke: Kraftausdrücke ersetzen keine Argumente...

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 05.08.26 21:46

Bahnsteig13a schrieb:
Es wird zwar draußen auch so gehandhabt, aber gerade Neue lernen nur den oberpreußischen Gehorsam und keinen Pragmatismus, typisch deutsch eben.
Nein, neue Eisenbahner lernen das aktuell gültige Regelwerk. Und dieses Regelwerk wenden sie an, ggf. angereichert durch Erfahrungen ihrer Ausbilder und den dort gebräuchlichen "Slang". Aber die alte Sprechweise wird sich vermutlich nach und nach rauswachsen.

Die "alten Säcke" ärgert das natürlich, denn schließlich haben sie noch gelernt, wie richtige Eisenbahn zu funktionieren hat. Genauso ging es vermutlich aber auch schon deren Ausbildern oder noch einer Generation davor, wobei letztere in ihrer Jugend vermutlich wirklich noch preußischen Gehorsam lernen musste.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Name oder Gleisnummer?

geschrieben von: TWA

Datum: 05.08.26 22:16

>>> Offiziell erlaubt ist es aber nicht und wenn dann etwas im Dreck landet, müssen die handelnden Personen die Konsequenzen tragen.

Wenn der Weichenwärter dem Lokführer als Ziel einen Namen nennt, z.B. "Wäsche links", und die Rangierabteilung entgleist dorthin, dann glaube ich kaum, daß das nicht bei Nennung einer Gleisnummer passiert wäre. Eventuelle Konsequenzen dürften wohl eher auf einer bestimmten Handlung bzw. Unterlassung gegründet werden, aber wohl kaum auf der Nennung eines Namen.
Wenn der Lokführer nicht begreift, wohin er fahren soll, dann darf er gerne nachfragen. Aber selbst wenn er das nicht macht, dann ist mir noch nicht so ganz klar, wie das zu einer Entgleisung führen soll. Da dürfte eher das Missachten von Signalen oder einer aufgelegten Gleissperre (und dem dazugehörigen Signal) sein, oder z.B. eine unzeitige Weichenbedienung.

Interessant wird es ja auch dann werden, wenn das Ziel in einem Handweichenbezirk liegt, denn dort ist der Lokführer für alles selber verantwortlich. Der Weichenwärter kann ihm vielleicht sagen, in welchem Gleis er seinen Zug findet oder er seine Lok abstellen darf. Aber davon abgesehen ist für den Weichenwärter eine bestimmte Gleisgruppe das Ziel, und die hat sehr wahrscheinlich einen bestimmten Namen, z.B. Neubau, Lübecker Seite / Drehscheibe, Bauverwaltung, Westkanal, Ericus, Sandstrang, Bahnhof 3, usw. usw. Aber das dorthin führende Gleis hat wahrscheinlich gar keine bestimmte Gleisnummer.

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Fahrmotortrennschütz

Datum: 05.08.26 22:22

MD 612 schrieb
Diese Ausdrucksweise spricht nicht gerade für die schreibende Persönlichkeit und deren Einstellung zu seinen Eisenbahnerkollegen. Wieder zählt nur die Zugehörigkeit zur aussterbenden Gruppe der altehrwürdigen Eisenbahner mit Bundes- und Reichsbahnherkunft. Merke: Kraftausdrücke ersetzen keine Argumente...
Versuche doch bitte, es einmal als positive Einstellung zu meinen Eisenbahnerkollegen zu sehen.

Diese ganze Europäisierung und der damit einhergehende Sprachunfug dient in meinen Augen nur einem Zweck: Kosten sparen, und zwar auf Kosten einer umfassenden Ausbildung und damit auf dem Rücken des Personals.

Das ist nach meiner Ansicht lediglich eine Alibi-Maßnahme, um Sicherheit bei einem Problem vorzutäuschen, welches im suggerierten Umfang überhaupt (noch) nicht besteht. Ungeachtet der Erfolge bestimmter Gewerkschaften bestehen seitens der Arbeitgeber nach wie vor feuchte Träume, Tarifverträge und gute Bezahlung in bestimmten Ländern auszuhebeln und diese Interessenvertretungen durch "preiswertere" ausländische Personale unter Druck zu setzen.

Mein Widerstand richtet sich also gegen einen neuen Versuch, den Lokführerberuf durch zweifelhafte und unsinnige Maßnahmen (die sich m.E. sowieso bald als Schuß in den Ofen erweisen werden) zu einer beliebig austauschbaren Billig- und Allerwelts-Ware verkommen zu lassen.

Man mag mir meinetwegen gerne Verschwörungstheorien unterstellen, aber ich erinnere nur daran, wie das im Straßengüterverkehr so läuft...

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Fahrplanbureau

Datum: 05.08.26 22:30

MD 612 schrieb:
Das wird aber der altehrwürdige Betriebseisenbahner aus seeliger Reichs- und Bundesbahnherkunft, der ohnehin bald in Rente geht, nicht verstehen. Der versteht ja auch nicht, dass diese Quereinsteiger meist einen guten Job machen, obwohl sie oft keinerlei Bezug zur Eisenbahn hatten, bevor sie den Quereinstieg bei der Bahn wagten. Der altehrwürdige Betriebseisenbahner aus seeliger Reichs- und Bundesbahnherkunft scheitert hingegen offensichtlich schon an der simplen Aufzählung von fünf hintereinander stehenden Ziffern, das kann er nur mit Stottern...
Ich bin wirklich erstaunt über so viel Selbstreflektion des Sechs-Eins-Zwo. Allerdings wage ich zu bezweifeln, daß Du bei Deinen Kollegen viel Freude erntest wenn Du sie so klassifizierst. Schließlich sollst Du sie eigentlich vertreten, aber nicht (mindestens verbal) in den Allerwertesten treten!

Mich triffst Du mit Deiner Einstufung ohnehin nicht. Auch wenn ich sie eher von der Führungskaste der Bahn erwartet hätte. Aber vielleicht schielst Du ja noch nach einem guten Job bis zur Rente in gut dotierter Position. Anders kann ich mir so manchen Beitrag hier bei DSO nicht erklären.
Übrigens habe ich vor Kurzem erst einen seiteneinsteigenden deutschen Michel bei seinem anspruchsvollen Wechsel aus einer zwar ähnlichen, aber in einigen Dingen trotzdem völlig anderen Branche begleitet. Er hat sich inzwischen in kürzester Zeit zum Ausbilder unserer jungen Nachwuchskräfte weiter qualifiziert, schüttelt aber über den Quatsch der Einzelziffern genauso den Kopf. Es stände den verantwortlichen* Regelwerksautoren gut zu Gesicht diesen Irrweg schnellstmöglich und nicht nur salamischeibenmäßig zurück zu gehen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang gern an die Causa "Bleiben sie halten!". Wenn Du wirklich noch relevante Praxis als Betriebseisenbahner hast, weißt Du ganz genau um was es damals ging. Auf dem Schreibtisch der GDL wirst Du dies Thema nicht finden.

* Verantwortung bzw. ungesühnte Verantwortungslosigkeit, das war eigentlich der Ausgang dieser Diskussion der nun völlig abgeglitten ist.


MD 612 schrieb:
Zitat:
Manchmal ist es aber einfach nur die fehlende Praxisnähe von bestimmten Foristen, die den Eisenbahnern ihren Beruf erklären wollen und dabei von Dingen schwafeln, von denen sie praktisch aufgrund der fehlenden Praxis keine Ahnung haben...
Siehe oben. Ein weiteres Kompliment, daß auf Dich bestens zutrifft. Auch wenn vielleicht noch die eine oder andere Lizenzschicht geleistet wird. Tagtäglich auf dem Bock bist Du nicht, das merkt man.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.26 22:33.

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 05.08.26 22:34

Sebastian Berlin schrieb:
Bahnsteig13a schrieb:
Es wird zwar draußen auch so gehandhabt, aber gerade Neue lernen nur den oberpreußischen Gehorsam und keinen Pragmatismus, typisch deutsch eben.
Nein, neue Eisenbahner lernen das aktuell gültige Regelwerk. Und dieses Regelwerk wenden sie an, ggf. angereichert durch Erfahrungen ihrer Ausbilder und den dort gebräuchlichen "Slang". Aber die alte Sprechweise wird sich vermutlich nach und nach rauswachsen.

Die "alten Säcke" ärgert das natürlich, denn schließlich haben sie noch gelernt, wie richtige Eisenbahn zu funktionieren hat. Genauso ging es vermutlich aber auch schon deren Ausbildern oder noch einer Generation davor, wobei letztere in ihrer Jugend vermutlich wirklich noch preußischen Gehorsam lernen musste.
Das ist ja im Grunde auch positiv, das Regelwerk hat sich immer wieder geändert, dennoch ist Deutschland ja rückständig.

Das Regelwerk macht aber nur Sinn, wenn es einen Mehrwert und mehr Sicherheit bringt.
Erkläre mir mal was der Vorteil von Vier-Null gegenüber Vierzig ist und wieso man nicht pragmatisch beides nutzen kann? Es muss eh alles wiederholt werden und so wird es verstanden.

Ich würde mir wünschen, wenn man EU-Regeln übernimmt, dass man das 1:1 macht und nicht immer irgendeinen Mist dazuerfindet und wenn alles so toll ist, wieso musste der Erfinder dieses Schwachsinns dann gehen? Aber gelernt hat man wenig daraus, sonst hätte man es soweit rückgängig gemacht wie es verpflichtend ist und kein bisschen mehr.
Wenn ich höre, dass es das in Österreich nicht gibt, ja warum?

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Fahrplanbureau

Datum: 05.08.26 22:41

Fahrmotortrennschütz schrieb:
Mein Widerstand richtet sich also gegen einen neuen Versuch, den Lokführerberuf durch zweifelhafte und unsinnige Maßnahmen (die sich m.E. sowieso bald als Schuß in den Ofen erweisen werden) zu einer beliebig austauschbaren Billig- und Allerwelts-Ware verkommen zu lassen.
Es ist extrem schade, daß Du so etwas dem Vertreter der Gewerkschaft der Lokführer erklären musst.
Ich dachte solche Gedanken und Beweggründe gehören zu deren "DNA"...

Gruß aus dem Fahrplanbureau.
Und Danke für Deinen pointierten, aber den Kern der Sache genau beschreibenden Beitrag!

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Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 05.08.26 22:55

Zitat
Bahnsteig13a schrieb:
Zitat:
Ich habe das neue System für Befehle ja nicht kritisiert, da mach ich das auch streng nach Vorschrift.
Du hattest Befehle nicht ausgeschlossen: [www.drehscheibe-online.de]
Ich hatte sie schlicht nicht erwähnt, in einem weiteren Beitrag aber ausgenommen. Man kann auch alles mögliche hineininterpretieren.


Zitat
Bahnsteig13a schrieb:
Zitat:
Es kommt doch eigentlich nur im Ferngüterverkehr und HGV vor, dass Tf aus anderen Ländern hier fahren. Spricht auch nichts dagegen, aber dann muss die Sprache sitzen.
Zu unserer Sprache gehören aber nicht solch seltsamen, wenn auch dem älterem Eisenbahner geläufige Ausdrucksweisen für mehrstellige Zugnummern.
Das ist nicht seltsam, das wurde immer so gemacht und was spricht dagegen? Das wissen nicht nur die älteren, sondern auch alle die bis Dezember 2025 fertiggeworden sind. Ich kenne auch viele Nichtmuttersprachler, die das alte System besser finden, z. B. wie erwähnt zwei französische Tf. Klar, das ist nicht repräsentativ, aber ich stelle nicht für 99% um, ohne Not, wenn die 1% es auch lernen können.
Abseits des Befehls hätte man auch beides gelten lassen können oder wo siehst du die Betriebsgefahr wenn ich mich am Funk mit der Nummer melde? Ich mache das auch, nur beim Befehl oder der Ankündigung (falls es mal nicht digital sein sollte) wechsle ich auf das neue Modell und du wirst dich wundern, die meisten Fdl nutzen auch das alte Modell.
Nenne doch mal einen Grund dafür was damit sicherer wird, statt immer auf die älteren Eisenbahner einzudreschen, womit du kein bisschen besser bist als die die du kritisierst, weil sie neue Kollegen alle in einen Topf werfen.

Zitat
Bahnsteig13a schrieb:
Zitat:
Es wird zwar draußen auch so gehandhabt, aber gerade Neue lernen nur den oberpreußischen Gehorsam und keinen Pragmatismus, typisch deutsch eben.
Die Neuen lernen regelgerechtes Verhalten in allen Situationen. Das hat nichts mit oberpreußischem Gehorsam zu tun. Sie kennen es einfach nicht anders. Änderungen im Regelwerk und in Begrifflichkeiten hat es schon immer gegeben, einige hatte ich bereits aufgezählt. Nie gab es nennenswerte Probleme damit, nur wegen der Einzel-Ziffer-Aussprache machen manche altehrwürdige sich als etwas Besseres fühlende Eisenbahner mit Herkunft von Reichs- und Bundesbahn ein riesen Fass auf.
Schon wieder deine Beleidigungen und Stammtischparolen. Warum sollte man sich als was besseres fühlen, nur weil man die Einzelzifferaussprache bescheuert findet? Ich erkenne keinen Mehrwert und diese Änderung im Regelwerk ist bescheuert. Ich bin für ein sicheres Regelwerk, aber das ist einfach nur Schwachsinn.
Ich würde jetzt gerne wissen was ist EU-Vorgabe und was ist deutscher Bürokratiefetischismus, denn es gibt kaum EU-Vorgaben die nicht mit deutscher Bürokratie ausgeschmückt werden. War da mal nicht was mit irgendwie 9 Seiten EU-Verordnung aus der in Deutschland über 100 Seiten wurden? Aber immer ist die böse EU schuld, da kann man sich schön dahinter verstecken.


Zitat
Zitat:
Fahrmotortrennschütz schrieb:
Zitat:
Wenn nun irgendein Technokrat, ...
jeden ausländischen Billigdödel auf einem Triebfahrzeug quer durch Eurasien schicken oder im Inland auf die Menschheit loslassen zu müssen...
die neudumme Sprechweise...
viele Theoretiker, EU-Obrigkeitshörige und pseudo-Modernitäts-Fetischisten...
Diese Ausdrucksweise spricht nicht gerade für die schreibende Persönlichkeit und deren Einstellung zu seinen Eisenbahnerkollegen. Wieder zählt nur die Zugehörigkeit zur aussterbenden Gruppe der altehrwürdigen Eisenbahner mit Bundes- und Reichsbahnherkunft. Merke: Kraftausdrücke ersetzen keine Argumente...
Die Ausdrucksweise ist nicht in Ordnung, aber wer im Glashaus sitzt... oder? Deine pauschalen Beleidigungen irgendwelcher Gruppen sind doch kein bisschen besser und auf Stammtischniveau. Dein letzter Satz könnte auch zu deinen ständigen Parolen passen.

Um das Thema sachlich zu besprechen. Die Wahrheit liegt in der Mitte. Man kann nicht von der Hand weisen, dass es (wahrscheinlich auch Mangelbedingt) Leute gibt, die durch die Prüfungen geschleift werden und dann auch mal für das Bestehen gesorgt wird, obwohl Ausbilder davon abraten. Natürlich muss man aber auch sagen, dass das ja nicht auf die Masse zutrifft, dennoch ist jeder der durchgeschleift wird obwohl er eigentlich nach normalem Maßstab nicht durchkommen würde, einer zu viel.
Du willst gar nicht berichten was mir bekannteFdl alles berichten und da sind auch jüngere Leute dabei, damit du nicht wieder deine nächste Beleidigung gegen ältere Beschäftigte lostreten kannst wie der Ersatzrassismus der Möchtegern-Toleranten ("Weißer alter Mann").

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: mumpel

Datum: 06.08.26 06:20

Jede Störungsmeldung wird im Störungsbuch eingetragen. Eine Gesprächsaufzeichnung findet nicht statt. Wie will da ein "vorschriftengeiler Vorgesetzter/Prüfer" prüfen, wie gesprochen wurde?

Meine Kommentare spiegeln meine eigene Meinung wieder, nicht die des Arbeitgebers.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.26 06:23.

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: mumpel

Datum: 06.08.26 06:29

Zitat
Erkläre mir mal was der Vorteil von Vier-Null gegenüber Vierzig ist
Als ich 1993 nach Bayern kam, habe ich kein Wort verstanden. Und die bayerischen Kollegen haben geschimpft, weil ich mehrmals rückfragen musste. Daher ist eine verständliche Sprache wichtig. Dazu gehört auch, dass alles verständlich ausgesprochen wird. Die Einzelaussprache von Zahlen, und auch das Sprechen in Hochdeutsch, kann da hilfreich sein.

Meine Kommentare spiegeln meine eigene Meinung wieder, nicht die des Arbeitgebers.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.26 06:31.

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: mumpel

Datum: 06.08.26 06:38

Zitat
Das ist nach meiner Ansicht lediglich eine Alibi-Maßnahme
Man könnte auch sagen, dass sich die Bahn nach allen Seiten absichert. Das muss sie auch. Damit die Menschen da daußen, mit ihrer Vollkaskomentalität, wenig Angriffsfläche haben. Das ist auch für uns Kleinen gut. Wir machen Dienst nach Vorschrift, und wenn trotzdem etwas passiert, nicht unsere Schuld. Man muss doch nur mal sehen, wie es in Deutschland läuft. Da klettert jemand auf Eisenbahnwagons und bekommt einen Stromschlag, und die Bahn wird schuldig gesprochen (sie hat ihre Verkehrsicherungspflicht nicht erfüllt, indem sie den Wagon so ab-/aufgestellt hat, dass jeder draufklettern kann).

Meine Kommentare spiegeln meine eigene Meinung wieder, nicht die des Arbeitgebers.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.26 06:42.

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Fahrmotortrennschütz

Datum: 06.08.26 08:08

mumpel schrieb:
Zitat
Erkläre mir mal was der Vorteil von Vier-Null gegenüber Vierzig ist
Als ich 1993 nach Bayern kam, habe ich kein Wort verstanden. Und die bayerischen Kollegen haben geschimpft, weil ich mehrmals rückfragen musste. Daher ist eine verständliche Sprache wichtig. Dazu gehört auch, dass alles verständlich ausgesprochen wird. Die Einzelaussprache von Zahlen, und auch das Sprechen in Hochdeutsch, kann da hilfreich sein.
Ich würde ja sagen, dass das Bemühen um einigermaßen dialektfreie Aussprache völlig ausreicht. Wer dann auch nach Wiederholen und ggf. Berichtigen immer noch beharrlich "vierzehn" statt "vierzig" versteht, dem kann man's ja meinetwegen gerne zum Mitmeißeln in Einzelziffern aufdröseln...

Wobei ich als jetziger Einwohner Sachsens, gebürtiger Sachsen-Anhaltiner, lange in Thüringen gelebt Habender, im Norden Deutschlands Ausgebildeter und selbst des Hochdeutschen in Wort und Schrift Mächtiger in Deutschland und auch in Bayern und Franken (😉) weder beruflich noch privat unüberwindliche Verständigungsprobleme gehabt hätte.

Ich bin also der Ansicht, dass man in Deutschland als Dummer, als sich künstlich dumm Stellender, aber auch sonst ohne gute deutsche Sprachkenntnisse nicht sicher am Bahnbetrieb teilnehmen kann!
Wenn es erst so weit ist, dass man schon zweistellige Zahlen zur angeblich "besseren Verständlichkeit" in Einzelziffern aufdröseln und das unserem Sprachraum völlig fremde Nato-Alphabet zum Buchstabieren nutzen muss, wie will man dann erst weit komplexere bahntypische Sachverhalte verbal kommunizieren? Gibt's dann bald Malbüchlein, oder was?

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: bauigel

Datum: 06.08.26 08:31

Fahrmotortrennschütz schrieb:
Zitat:
Wenn nun irgendein Technokrat, der sich selbst höchstwahrscheinlich noch nie mitten im Betriebsgeschehen befunden hat, meint, aus unerfindlichen Gründen jeden ausländischen Billigdödel auf einem Triebfahrzeug quer durch Eurasien schicken oder im Inland auf die Menschheit loslassen zu müssen, dann wird die neudumme Sprechweise spätestens daran scheitern, wenn es in einem mir bestens bekannten Bahnhof heißt: "Fahr' mal ins Blumenberger und stell' dich Wäsche links ab.", oder "Personalwechsel ist heute mal in der neuen Welt.", wobei dem armen ausländischen Kollegen selbst die Angabe der Gleisnummer - in welcher Sprechweise auch immer - nichts nützt.
Die Verwendung solcher inoffizieller Bezeichnungen gehen nicht nur bei "ausländischen Billigdödel" schief, sondern auch bei urgermanischen Mitarbeitern von Konzernunternehmen, die beispielsweise im Bauzugdienst nicht regelmäßig in bestimmten Bahnhöfen vorbeikommen. Wenn dann die Mitteilung der Besonderheiten mit dem Wortlaut "nächste Fuhre ausnahmsweise in die Schlawarie" erfolgt, baut der vielleicht auch mal einen Haufen im Nebengleis. Schaden für Infrastruktur, Fahrzeuge, Baustelle (gestörter Bauablauf) Betrieb (kurzfristig Betra-Überschreitung und mittelfristig Umplanung Baufahrplan, jeweils mit SEV-Betroffenheit) war mehrere schriftliche Rechtfertigungen vom Fdl bis in die Führungsebene von DB Netz im PSO (die älteren erinnern sich an die Abkürzung) wert.

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Fahrmotortrennschütz

Datum: 06.08.26 10:36

mumpel schrieb:
Man muss doch nur mal sehen, wie es in Deutschland läuft. Da klettert jemand auf Eisenbahnwagons und bekommt einen Stromschlag, und die Bahn wird schuldig gesprochen (sie hat ihre Verkehrsicherungspflicht nicht erfüllt, indem sie den Wagon so ab-/aufgestellt hat, dass jeder draufklettern kann).

Verzeih, wenn ich dich hier bitte, die von dir angeführte Behauptung mit belastbarem Zahlenmaterial oder repräsentativen Urteilen zu belegen.

Wobei das Waggonbeklettern mit der Einzelaussprache von Zahlen eher nicht in Zusammenhang zu bringen ist...

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: scfc

Datum: 06.08.26 13:11

bauigel schrieb:
scfc schrieb:
Zitat:
Daran ändert aber auch nichts, ob man nun „eins-sechs“ oder „sechzehn“ sagt. Ich habe bisher weder einen BEU-Bericht noch einen Sicherheitsreport gesehen, wo ein Ereignis verhindert worden wäre, hätte man eine Zahl einzeln ausgesprochen. (Noch weniger kann ich mich an ein Ereignis erinnern, wo „null-fünf-Punkt-null-acht-Punkt-zwo-null-zwo-sechs“, „Verfahren Befehlsübermittlung vorbereiten“ oder ähnliches einen Sicherheitsgewinn gebracht hätten.) Wenn Du Beispiele dafür hast, immer her damit.
Wenn du Beispiele dafür hast, dass - wie in deinem Beispiel - das Datum in Einzelzahlen ausgesprochen werden soll, dass bitte deinerseits her damit...
[…]
Ein Beispiel habe ich nicht, nur die aktuelle Richtlinie 408.0056, Abschnitt 2.9 „Zahlen“:

Zitat
Zahlen sind ziffernweise auszusprechen.
Aus den Erläuterungen (PDF-Seite 493):

Zitat
Absatz 2.9

„Zahlen“

Bisher gab es keine Vorgaben zur Aussprache von Zahlen. Dies Ändert [sic!] nun die TSI OPE. Die Vorgabe ist, dass Zahlen immer ziffernweise auszusprechen sind. Diese Vorgabe hat keine Einschränkung. Das bedeutet, dass beispielsweise auch die Uhrzeit und das Datum bei einem Befehlsdiktat als einzelne Ziffern genannt werden.

19:31 Uhr muss nach dieser Vorgabe wie folgt diktiert werden:

„Eins, Neun, Punkt, Drei, Eins“ oder
„Eins, Neun, Doppelpunkt, Drei, Eins“

Der 29.02.2025 muss so diktiert werden:

„Zwo, Neun, Punkt, Null, Zwo, Punkt, Zwo, Null, Zwo, Fünf“

Um es dem Empfänger eines Diktats von Zahlen leichter zu machen, empfiehlt sich das Blockweise sprechen [sic!] beizubehalten. Beispielsweise:

„Zwo, Neun, (kurze Pause) Eins, (kurze Pause) Acht, Fünf“

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: MD 612

Datum: 06.08.26 16:45

Fahrmotortrennschütz schrieb:
Versuche doch bitte, es einmal als positive Einstellung zu meinen Eisenbahnerkollegen zu sehen.
Angesichts der abschätzigen Kraftausdrücke, derer Du Dich bedienst, wenn Du über sie schreibst, ist das schier unmöglich.

Fahrmotortrennschütz schrieb:
Diese ganze Europäisierung und der damit einhergehende Sprachunfug dient in meinen Augen nur einem Zweck: Kosten sparen, und zwar auf Kosten einer umfassenden Ausbildung und damit auf dem Rücken des Personals.
Jetzt erzähle uns doch mal, welche Kosten man bei der Ausbildung der Eisenbahner spart, wenn man künftig bis zu fünfstellige Zahlen in Einzelziffern ausspricht, um eine eindeutige Kommunikation zu erreichen. Aber bitte jetzt keine globale Rede über die Weltpolitik im Großen und Ganzen und die deutsche Bahnpolitik samt Führungsstil der Eisenbahn in Deutschland im Besonderen. Einfach die Frage beantworten.

Fahrmotortrennschütz schrieb:
Mein Widerstand richtet sich also gegen einen neuen Versuch, den Lokführerberuf durch zweifelhafte und unsinnige Maßnahmen zu einer beliebig austauschbaren Billig- und Allerwelts-Ware verkommen zu lassen.
Auch hier die Frage mit der Bitte nach einer einfachen und kurzen, aber inhaltsvollen Antwort ohne weltglobale Rede, wie der Berufsstand der Eisenbahner mit dem Aussprechen von bis zu fünfstelligen Zahlen in Einzelziffern zu einer beliebig austauschbaren Billig- und Allerwelts-Ware verkommen kann.

Fahrplanbureau schrieb:
Ich bin wirklich erstaunt über so viel Selbstreflektion des Sechs-Eins-Zwo.
Ohne persönlich zu werden, geht's ja wieder nicht. Und dabei kommt dann noch zu Tage, dass Du mich nicht kennst, fast nichts über mich weißt und deshalb Deine Angriffe mit einer Menge Unwissenheit und Falschaussagen über mich überfrachtest. Hauptsache draufgekloppt, Argumente hast Du ja keine. Toller Stil, der viel über Dich aussagt...

Eins noch: Ich schreibe hier als Privatmensch, nicht als Gewerkschaftsvertreter. Von daher muss ich nicht zwanghaft im Sinne meiner Gewerkschaft schreiben, sondern kann und werde auch weiterhin meiner persönlichen Meinung freien Raum lassen, die sich nicht immer mit der offiziellen Meinung meiner Gewerkschaft deckt. Das hat auch nichts damit zu tun, wie ich in meiner Funktion meine Kollegen vertrete und bisher vertreten habe. Ich bin mir ziemlich sicher, die waren bisher im Großen und Ganzen recht zufrieden damit. Dagegen kannst Du schonmal gar nicht anstinken.

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: MD 612

Datum: 06.08.26 17:00

Bahnsteig13a schrieb:
Das ist nicht seltsam, das wurde immer so gemacht und was spricht dagegen?
Das hammer schon immer so gemacht, ist in der heutigen Zeit oft nicht mehr das beste Konzept. Und so wie andere Begrifflichkeiten und Bestimmungen im Regelwerk ständig angepasst werden, kann man das auch betreffs der Kommunikation tun. Zumal eben auch zunehmend Eisenbahner an der Basis unterwegs sind, die mit der bisherigen alteisenbahnertypischen Sprachweise nicht eindeutig zurecht kommen. Und noch immer ist es mir unerklärlich, was an der Einzel-Ziffer-Aussprache derart kompliziert sein soll, dass hier solch ein Riesen-Bohei darum gemacht wird. Getreu dem Motto: Vorsicht, es gibt was Neues, das geht in Toitschland nicht...

Aber wenn Du hier so herum wetterst, hast Du sicher auch die Eier in der Hose, den Regelwerksautoren Deine Meinung zu den Neuregelungen mitzuteilen? Oder reicht's wieder nur zum anonymen Anprangern in einem Eisenbahnhobbyforum, weil man da ja genügend Beistand findet?

Bahnsteig13a schrieb:
Schon wieder deine Beleidigungen und Stammtischparolen.
Wo siehst Du Beleidigungen und Stammtischparolen. Es sind Tatsachen, die sich auch aus der hiesigen Diskussion ergeben.

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Fahrmotortrennschütz

Datum: 06.08.26 19:38

Ich glaube, du hast da was missverstanden.
Ich muss doch ausgerechnet dir nicht erklären, wie abschätzig manche Abeitgeber mit dem Fahrpersonal umgingen und gerne auch heute noch umgehen würden, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, oder?
Kannst du dich etwa nicht mehr an den Arbeitgeber-Duktus in so mancher Tarifauseinandersetzung erinnern? Dieses persiflierte ich lediglich.
Außerdem glaube ich auch nicht, dass ich ausgerechnet dir erklären muss, was das Bestreben vieler Arbeitgeber ist und auf wessen Kosten sie ihre Renditeerwartungen ganz gerne durchsetzen würden.
Du hast bestimmt nicht vergessen, warum es zwingend notwendig war und ist, dass gerade unsere Gewerkschaft in Zusammenarbeit mit den europäischen Partnergewerkschaften keine Mühen scheut, den Arbeitgebern als starker Partner gegenüberzutreten und dem Wildwuchs im Umgang mit dem Personal den Zahn zu ziehen.
Du wünschst zwar keine globale Erklärung von mir, aber leider kann man das nicht losgelöst von globalen Vorgängen betrachten. Ich fürchte deshalb, dass es ohne den Verweis auf die Globalisierung und deren Zweck nicht gehen wird. In wessen Interesse ist es denn, wenn man anstrebt, Fahrpersonal möglichst unter Ausnutzung des Lohngefälles quer durch ganz Europa zu schicken, so wie man das mit Lkw-Fahrern heute schon macht?
Auch wenn du da meine persönliche Meinung vielleicht nicht teilst, aber ich meine, diese ganze Buchstaben-/Zahlenstammelei soll genau das vorbereiten und ermöglichen.

Re: Einzel-Ziffer-Aussprache

geschrieben von: Tssd47

Datum: 07.08.26 18:11

scfc schrieb:

Ein Beispiel habe ich nicht, nur die aktuelle Richtlinie 408.0056, Abschnitt 2.9 „Zahlen“:

Zitat
Zahlen sind ziffernweise auszusprechen.
Aus den Erläuterungen (PDF-Seite 493):

Zitat
Absatz 2.9

„Zahlen“

Bisher gab es keine Vorgaben zur Aussprache von Zahlen. Dies Ändert [sic!] nun die TSI OPE. Die Vorgabe ist, dass Zahlen immer ziffernweise auszusprechen sind. Diese Vorgabe hat keine Einschränkung. Das bedeutet, dass beispielsweise auch die Uhrzeit und das Datum bei einem Befehlsdiktat als einzelne Ziffern genannt werden.

19:31 Uhr muss nach dieser Vorgabe wie folgt diktiert werden:

„Eins, Neun, Punkt, Drei, Eins“ oder
„Eins, Neun, Doppelpunkt, Drei, Eins“

Der 29.02.2025 muss so diktiert werden:

„Zwo, Neun, Punkt, Null, Zwo, Punkt, Zwo, Null, Zwo, Fünf“

Um es dem Empfänger eines Diktats von Zahlen leichter zu machen, empfiehlt sich das Blockweise sprechen [sic!] beizubehalten. Beispielsweise:

„Zwo, Neun, (kurze Pause) Eins, (kurze Pause) Acht, Fünf“
Wenn der Franzose also aus Gewohnheit sein „Kattrewähdissnöff“ sagt und 99 damit meint ist das heute 420109 (wobei das ja auch schon Mischmasch wäre).
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