geschrieben von: westkreuz
Datum: 04.08.26 11:34
geschrieben von: AK1
Datum: 04.08.26 20:24
geschrieben von: elchris
Datum: 06.08.26 05:22
geschrieben von: ChrTi
Datum: 08.08.26 21:30
Stamm 2 wird nur sinnvoll wenn alle Aussenstrecken vollständig zweigleisig mit einem modernen leistungsfähigen Zugsicherungssystem (man hat sich auf ETCS eingeschossen, LZB wäre sofort verfügbar...) ausgestattet sind, dass das selbst bis zum Worst Case IBN Stamm 2 in 2041 nicht passieren wird ist leider jetzt schon klar.Also ich würde schon noch eine Stufe weiter gehen, die 2. Stammstrecke macht nur dann Sinn, wenn die Strecken nach Geltendorf, Neufahrn und Markt Schwaben viergleisig sind. Zudem bewirkt das merkwürdige Express-S-Bahn-Konzept, auch wieder ohne eigene Expressgleise, erhebliche zusätzliche Störeinflüsse.
Ein Benefit bleiben also Laim und Leuchtenbergring als in der Kapazität deutlich erhöhte Verteil-/Wendepunkte im Netz.
geschrieben von: Dirk Mattner
Datum: 13.08.26 14:38
Ja. In dem ursprünglichen Plänen sollte der Südring nach 20 Uhr und am Wochenende gar nicht befahren werden.Das würde dann aber wohl den von Thomas beschriebenen, kreativen "Bedingungen" der Entscheider entsprechen, die sich allerhand Bremsklötze für die (von ihnen) ungeliebte Variante ausgedacht hatten. Denn eine Neubauentlastungsstrecke die nur zu besonderen Tages- und Wochenzeiten befahren werden sollten, hätte man selbst in der damals noch sehr stark von HVZ-Spitzen bestimmten Realität nicht ernsthaft realisieren können. Heute hat sich die Nachfrage über die HVZ-Spitzen hinaus über fast den gesamten Tagesverlauf gesteigert. Und vorallem die Nachfrage an Wochenenden und Feiertagen sind mittlerweile stark gestiegen. Zuweilen auf bestimmten Abschnitten höher als zur klassischen HVZ.
Dass er an den Verkehrsströmen vorbeigeht war schon von Anfang an bekannt. 1999 haben wir auf de.etc.bahn.* diskutiert, dass wohl alle auf den alten Tunnel umsteigen und die Züge weitgehend leer über den Südring fahren. Ich habe mal den Vorschlag gemacht, die Taktverdichter in Pasing enden zu lassen und die Leute auf die verbleibenden Züge umsteigen zu lassen.Das dürfte der interessanteste Punkt und letztendlich wichtigste Aspekt sein:
Und damals waren U3 und U6 noch nicht überlastet.
geschrieben von: Fastrider
Datum: 14.08.26 00:48
.Also der Plan mit den Südring am Wochenende alle 20 min ein Zug stammt aus Mitte der 90er. Ich hab die Originalquelle noch bei mir im Keller.
Das würde dann aber wohl den von Thomas beschriebenen, kreativen "Bedingungen" der Entscheider entsprechen, die sich allerhand Bremsklötze für die (von ihnen) ungeliebte Variante ausgedacht hatten. Denn eine Neubauentlastungsstrecke die nur zu besonderen Tages- und Wochenzeiten befahren werden sollten, hätte man selbst in der damals noch sehr stark von HVZ-Spitzen bestimmten Realität nicht ernsthaft realisieren können. Heute hat sich die Nachfrage über die HVZ-Spitzen hinaus über fast den gesamten Tagesverlauf gesteigert. [...]
.
Das dürfte der interessanteste Punkt und letztendlich wichtigste Aspekt sein:
Wie groß sind die "Über-Eck-Verkehre" aus der Stammstrecke auf die Südachse von U3/U6 und U1/U2.
Bekannt ist seit langem: Nicht alle wollen zum Marienplatz. Dabei ist der ja wirklich hübsch. ;-)
Trotzdem fahren "alle" zum Marienplatz. Hm... ja, wo blieben die dann?
geschrieben von: nozomi07
Datum: 14.08.26 15:54
Fazit: Auch wenn mei persönliches Umfeld nicht repräsentativ ist, gibt es dort niemanden. Der den Südring nutzen würde. Von der zweiten Stammstecke profitieren 70%.Geht mir genauso. Obwohl ich direkt am Südring wohne, wäre der Nutzen extrem gering. Mir fiele da kaum eine sinnvolle Verkehrsrelation ein. Gut, dass man sich für den 2. Tunnel entschieden hat - wenn auch die Planung chaotisch lief.
geschrieben von: Dirk Mattner
Datum: 15.08.26 00:39
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