Mir fehlt da noch eine Sache, wobei das Projekt wohl noch nicht soweit gediehen ist nämlich zumindest eine kurze NBS von Seelze bis in Höhe Rehren und anschließendem viergleisigen Ausbau bis Bückeburg.Ich hätte auch noch Wünsche, aber im Moment kann man froh sein, wenn die wirklich wichtigen Projekte angegangen werden.
- Berlin Ostbahn wurde letztens erst genanntDie waren ja auch nicht auf der Liste - aber hier würde ich schlichtweg erwarten, dass die Nachfrage im Fern- und Güterverkehr Richtung F/B/NL schlichtweg höher ist...
- Erzgebirgstunnel! (Dresden - Prag)
oder verallgemeinert: Die Anbindung unserer östlichen Nachbarländer CZ/PL ist grottig im Vergleich mit F/B/NL, beginnend bei vergleichsweise simplen Elektrifizierungen auf Strecken ohne Tunnelabschnitte.
- Brenner-Nordzulauf! (München - Rosenheim - Kufstein)Definitiv.
Ansonsten: Ja, das dafür fehlende Geld für diese wirklich wichtigen Strecken wird leider u.a. gerade in den südlichen Landeshauptstädten vergraben (oder in Beton "eingebunkert"?!) und benötigte Baukapazitäten sind dort gebunden.Wobei man auch hier schauen muss: Was wird durch welche Mittel und damit aus welchen Finanztöpfen finanziert. Die zweite Stammstrecke in München ist beispielsweise kein BVWP-Projekt und konkurriert damit nicht mit Projekten aus der Liste...
Hallo HSB Tw 44,
ich Punkto Krankenverischerung stimme ist dir voll zu.
Aber zum Thema Beamte muss ist dir widersprechen:
Ich selber arbeite beim Freistaat Bayern als Angestellter. Vor der Umstellung vom BAT zum TV-L war der Aufstieg in
einer höheren Entgeldgruppe einfacher. Um heute als Angestellter bei den Ländern in die Entgeldgruppe 9 eingruppiert
zu werden, braucht man einen Uni- / Hochschulabschluss!
Auch werden Neueinstellung als Sachbearbeiter in der Regel
mit der Entgeldgruppe 5 eingruppiert (außer bei bestimmten Vorraussetzung kann man in die Entgeldgruppe 6 eingruppiert
werden).
Dann hat man zwar noch die Erfahrungsstufen, in den man pro Stufe in immer größeren Abstand höher eingruppiert
wird - aber das war es dann! Sofern die Stelle nicht höherwertig eingruppiert wird, hat man keine Chance, in eine höhere
Entgeldgruppe zu kommen!
Und bei den Beamten? Die werden - sofern sie sich nicht ganz doof anstellen - alle paar Jahre höhergruppiert.
Und oftmals ändert sich die Art der Arbeit (Anforderung) nicht.
Und als Belohnung wird die Pension nach der letzten Stufe berechnet!
Hier wäre es auch angebracht, die Pension nach dem Durchschnitt der Laufbahn zu berechnen. Würde einiges an Geld sparen.
Nur an die "heiligen Beamten" traut sich (fast) kein Politiker ran.
geschrieben von: Sebastian Berlin
Datum: 07.08.26 11:08
Jede General-/Korridorsanierung ist kritisch zu hinterfragen, weil´s um sehr viel Geld geht, das evtl. anderswo im Netz fehlt.Im Ausgangsbeitrag wurde ja nun aber mitgeteilt, dass man die Kostenprognose für diese Korridorsanierung unterschritten hat. Und Sanieren muss man die Bahnstrecken ohnehin, egal welches Namensschild du dieser Maßnahme nun gibst. Ob dann die durchgeführten Maßnahmen in einzelnen Bausperrungen günstiger zu haben gewesen wären?
geschrieben von: Jim Knopf vom Niederrhein
Datum: 07.08.26 12:35
Moin!Wir sprechen hier über 1376 Mio. EUR ! Schön, daß es um einen 3-stelligen Betrag voraussichtlich weniger werden. Das genau wird man aber erst mit der Schlussrechnung in 2 Jahren erfahren. Und zur Erinnerung noch einmal die kleine Anfrage im Bundestag DS 21/2435 v. 27.10.2025. Lohnt sich zu lesen. Hier werden die richtigen Fragen gestellt, z.B. zur Signaltechnik, zu Überleitstellen, zu 740m-Gleisen usw, usw. Ja, wenn weniger gebaut wird, als ursprünglich geplant, dann kann man gut und gerne Millionen einsparen. Die Präsentationen zu den
Jim Knopf vom Niederrhein schrieb:Jede General-/Korridorsanierung ist kritisch zu hinterfragen, weil´s um sehr viel Geld geht, das evtl. anderswo im Netz fehlt.Im Ausgangsbeitrag wurde ja nun aber mitgeteilt, dass man die Kostenprognose für diese Korridorsanierung unterschritten hat. Und Sanieren muss man die Bahnstrecken ohnehin, egal welches Namensschild du dieser Maßnahme nun gibst. Ob dann die durchgeführten Maßnahmen in einzelnen Bausperrungen günstiger zu haben gewesen wären?
Herzlichen Glückwunsch zur Sanierung, aber es bleibt dabei, dass wir nicht nur zwischen Würzburg und Nürnberg, sondern auch zwischen Nürnberg und Regensburg zwei Neubaustrecken benötigen, die beide auf 300 km/h trassiert sind und beides mal eine Kantenzeit von jeweils 30 Minuten sicherstellen.
Genau so wie zwischen Ulm und Augsburg, als seinerzeit der Bund von der völlig falschen Annahme ausging, dass ein dreigleisiger Ausbau der Strecke Augsburg - Dinkelscherben ausreichen würde, gilt es jetzt den Bund davon zu überzeugen, dass anstelle eines dreigleisigen Ausbaus Nürnberg - Neumarkt eine komplett neue Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg erforderlich sein wird. Es bietet sich an diese Strecke bei Fischbach auszufädeln, sie dann mit der B4, A6 und A3 zu bündeln, ehe sie bei Gut Grafenried die Trasse der A3 verlässt und nach einem gut 3 km langen Tunnel bei Prüfening in die Bestandsstrecke einfädelt.
Wir haben mal eine Finanzanalyse gemacht und dabei festgestellt, dass Deutschland bei der Eisenbahn jährlich pro Einwohner 300 € in den Bestand und jährlich 200 € pro Einwohner in den Aus- und Neubau investieren muss, wenn die CO2-Reduktionsziele, die Verkehrswende und die Mobilitätsbedürfnisse der Zukunft ökologisch abgewickelt werden sollen.
Diese beiden Zahlen 300 € pro Einwohner und Jahr für den Bestand und 200 € pro Einwohner und Jahr für den Ausbau und Neubau sind keine Fantastereien sondern absolute Notwendigkeit. In der Schweiz sind diese Zahlen ganz normaler Alltag.
Im Hinblick auf künftig doppelt so viele Fahrgäste wie heute WIRD die Strecke Nürnberg - Regensburg in 10 Jahren von DB InfraGO als überlasteter Schienenweg ausgewiesen werden. Im Zug einer vorausschauenden Planung gilt es jetzt sich darauf vorzubereiten. Wie schon öfters darauf hingewiesen, ist die Strecke Nürnberg - Regensburg bei weitem stärker belastet als Rosenheim - Kufstein.
Ich will aber dennoch kein Wasser in den Wein gießen und gratuliere erst einmal DB InfraGO für die Komplettsanierung Nürnberg - Regensburg.
Diese Räuberpistole, dass einfach mehr Geld da wäre, wenn die Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen würden, ist doch purer Populismus.Das ist kein Populismus, das kann man vorrechnen. Die einfache Version davon: Beamte sind allesamt Mittel- bis Gutverdiener. Leute, die heute in prekären Jobs arbeiten, z.B. Briefzusteller, werden nicht mehr verbeamtet. Die durchschnittliche Einzahlung steigt also. Die durchschnittlichen Kosten sinken dagegen, weil Beamtenjobs i.d.R. recht gesund sind.
geschrieben von: Traumflug
Datum: Gestern, 21:46:23
[…] warum die Bahn nicht den Druck auf die Politik erhöht, fragwürdige PfV abzuschaffen. Es kann nicht sein, das die Bahn auf eigenem Grund, sofern vorhanden, wegen zusätzlicher Weichen oder Gleise solch einen Aufwand treiben muss.Du willst also einen rechtsfreien Raum schaffen.
geschrieben von: Traumflug
Datum: Gestern, 22:11:03
Mit sowas kann ich mich doch prima anfreunden. Nicht abreissen und billig neu bauen, sondern sanieren bzw. restaurieren und den Bestand erhalten. Diese Betonklötze links und rechts … … naja, man kann nicht gleich Alles haben.![]()
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