geschrieben von: Jim Knopf vom Niederrhein
Datum: 31.07.26 20:40
def schrieb:Definitiv.Auch wenn ich als regelmäßiger Wien-Berlin-Pendler durchaus von diesen NBS profitierte - es gibt sicher wichtigere Projekte
Nürnberg - Regensburg hingegen ist durch den geringen Fernverkehr eine ganz andere Sache. Hier kann noch viel Potential gehoben werden, indem man die bestehende Infrastruktur leistungsfähiger macht. Dazu kommt, dass die ÖBB den internationalen Fernverkehr am liebsten auf die neue Innkreisbahn verlagern möchte.Die müsste ja erst einmal kommen. Zudem fehlt im Zulauf der Stundentakt der Takttrasse des ICE91.
Das geplante dritte Gleis für die S-Bahn Nürnberg und die Viergleisigkeit Regensburg - Obertraubling wird aber auf jeden Fall Entlastung bringen.Hier die spannende Frage: Wer zahlt es? Über GVFG- oder BSWAG-Mittel?
...lies doch bitte den Beitrag nochmal genau. Es wurden zwei Maßnahmen konkreter vorgestellt.wen meinst du eigentlch ? Dann lies doch bitte erst einmal. Es wurden 3 konkrete Maßnahmen bzgl. Spurplan vorgestellt. Übrigens habe ich nicht von Blöcken gesprochen, sondern von Üst. Soweit zu deiner Streckenkunde.
Und mal eine Frage von mir als streckenkundiger Tf... wo willst Du denn kürzere Blöcke haben?
Das Gemecker wird wirklich langsam zur Volkskrankheit in diesem Lande.
Grüße
Wir haben mal eine Finanzanalyse gemacht …
hsimpson schrieb:Als Laie mag ich zu behaupten, das folgende Projekte wichtiger sind: NBS Hamburg - Hannover, Ausbau Kinzigtal und Fulda - Gerstungen inklusive Knoten Fulda , Knoten Frankfurt und Knoten Stuttgart , NBS Nürnberg - Würzburg, Ausbau München - Ingolstadt, NBS Mannheim - Frankfurt und Ausbau Ulm - Augsburg. Über den Westen (NRW undso habe ich wenig bis keine Ahnung).
Zitat:def schrieb:Definitiv.Auch wenn ich als regelmäßiger Wien-Berlin-Pendler durchaus von diesen NBS profitierte - es gibt sicher wichtigere Projekte
Leider keine ganz triviale Sache - es gibt die Anforderung der Kantenzeit von 30 Minuten - was aber sehr aufwändige Trassierung erzwingt und entsprechend teuer wird. Und dann stellt sich die Frage, wie der Nutzen aussieht...
Leider sagt das Nutzen-Kosten-Verhältnis wenig über die Notwendigkeit oder die Sinnhaftigkeit aus. Es gibt einige Projekte, die spürbar unter 1,0 sind, aber einen wichtigen Nutzen im Netz verbreiten. Zudem gibt es die Thematik der Trennung von SPNV zu SPFV/SGV in Projekten, obwohl diese alle über das gleiche Gleis rollen - was sich aber auch negativ
Als Laie mag ich zu behaupten, das folgende Projekte wichtiger sind: NBS Hamburg - Hannover, Ausbau Kinzigtal und Fulda - Gerstungen inklusive Knoten Fulda , Knoten Frankfurt und Knoten Stuttgart , NBS Nürnberg - Würzburg, Ausbau München - Ingolstadt, NBS Mannheim - Frankfurt und Ausbau Ulm - Augsburg. Über den Westen (NRW undso habe ich wenig bis keine Ahnung).Von der Liste würde ich das so einordnen:
geschrieben von: Cargonaut
Datum: 01.08.26 02:07
Cargonaut schrieb:Bevor Du Dir über meine Streckenkunde den Kopf zerbrichst, lerne mal bitte mit dem Forum umzugehen. Wechsel in die Baumansicht und man sieht ganz genau, auf welchen Beitrag sich meine Antwort bezieht....lies doch bitte den Beitrag nochmal genau. Es wurden zwei Maßnahmen konkreter vorgestellt.wen meinst du eigentlch ?
Und mal eine Frage von mir als streckenkundiger Tf... wo willst Du denn kürzere Blöcke haben?
Das Gemecker wird wirklich langsam zur Volkskrankheit in diesem Lande.
Grüße
Die Vorlaufzeit für die Planung der Korridorsanierungen müsste eigentlich entsprechend angepasst werden (unabhängig von der Irrsinigkeit der planrechtlichen Aufwände).Es ist halt eine Sanierung. Und die richtet sich nach dem Zustand/Nutzungszeit des aktuellen Materials. Man könnte sich evtl. mit Langsamfahrstellen etc. noch über einen gewissen Zeitraum retten, aber irgendwann ist eine Schiene halt 'ablegereif'.
geschrieben von: Jim Knopf vom Niederrhein
Datum: 01.08.26 11:54
...lies doch bitte den Beitrag nochmal genau. Es wurden zwei Maßnahmen konkreter vorgestellt.Ja, alles gut, immer locker bleiben. Aber beantworte doch einmal die oben gestellten konkreten Fragen nach geplanten/vorbereiteten ÜSt / Überholgleisen. Wo sollen die genau hin ? Kennst du Planungen dazu ? In welcher Leistungsphase sind diese ? Gibt es vielleicht sogar schon Planfeststellungen ? Ich finde dazu nichts konkretes, insofern ist die InfraGo Pressemitteilung zumindest in diesem Punkt ("zwei neue Überleitstellen für mehr Flexibilität im Zugverkehr (eine weitere Überleitstelle wurde baulich vorbereitet)") unklar. Jede General-/Korridorsanierung ist kritisch zu hinterfragen, weil´s um sehr viel Geld geht, das evtl. anderswo im Netz fehlt. Insofern sind alle Fragen zum Spurplan, zu Stellwerken und auch zu Blockverdichtungen keine grundsätzliche Bahnkritik, sondern halt nur ganz einfache Fragen.
Und mal eine Frage von mir als streckenkundiger Tf... wo willst Du denn kürzere Blöcke haben?
Das Gemecker wird wirklich langsam zur Volkskrankheit in diesem Lande.
Bevor Du Dir über meine Streckenkunde den Kopf zerbrichst, lerne mal bitte mit dem Forum umzugehen.
geschrieben von: Manu Chao
Datum: 01.08.26 11:56
Man könnte eher fragen wieso Deutschland sich das teuerste Gesundheitssystem Europas leistet, gleichzeitig aber die geringste Lebenserwartung Westeuropas hat.Ein großer Brocken im Gesundheitssystem ist die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (ob indirekt wenn von den Arbeitgebern übernommen oder direkt von den Krankenkassen). Die ersten sechs Wochen 100% des Lohns vom Arbeitgeber, danach bis 1,5 Jahre 70% des Bruttogehalts von den Krankenkassen. Diese Dauer bezieht sich auf eine Krankheit, wenn man an etwas anderem erkrankt, wird die Uhr wieder auf Null zurückgesetzt.
Oder warum man sich das teuersten Sozialsystem Europas leistet, wo sogar die skandinavischen Länder mehr Gegenleistung dafür verlangen. Würde es da französisches Niveau nicht auch tun?
geschrieben von: Philipp Nagl
Datum: 01.08.26 12:23
geschrieben von: trambahngondoliere
Datum: 01.08.26 12:44
Von der Liste würde ich das so einordnen:- Berlin Ostbahn wurde letztens erst genannt
ganz wichtig halte ich:
- NBS Hamburg - Hannover
- ABS/NBS Hanau - Fulda
- Knoten Frankfurt
- NBS Frankfurt - Mannheim
...
Bahnsteig13a schrieb:Was mich immer etwas stört an der Einführung von x Karenztagen: wer z.B. erkältet ist und einen Tag zu Hause bleibt, um am nächsten Tag wieder zu 100% einsatzfähig zu sein und nicht alle anzustecken, wird bestraft im Vergleich zu dem, der einfach arbeiten geht, vmtl. nicht 100% bringen kann, auch mehrere Tage lang nicht (weil nicht auskuriert) und dann noch den halben Betrieb ansteckt.Man könnte eher fragen wieso Deutschland sich das teuerste Gesundheitssystem Europas leistet, gleichzeitig aber die geringste Lebenserwartung Westeuropas hat.Ein großer Brocken im Gesundheitssystem ist die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (ob indirekt wenn von den Arbeitgebern übernommen oder direkt von den Krankenkassen). Die ersten sechs Wochen 100% des Lohns vom Arbeitgeber, danach bis 1,5 Jahre 70% des Bruttogehalts von den Krankenkassen. Diese Dauer bezieht sich auf eine Krankheit, wenn man an etwas anderem erkrankt, wird die Uhr wieder auf Null zurückgesetzt.
Oder warum man sich das teuersten Sozialsystem Europas leistet, wo sogar die skandinavischen Länder mehr Gegenleistung dafür verlangen. Würde es da französisches Niveau nicht auch tun?
In Frankreich gibt es erste einmal drei bzw. sieben Tage Karenzzeit (d.h. keine Lohnfortzahlung), danach 50 bzw. 90% für 30 Tage, danach 66,7% für weitere 30 Tage, danach 50%. Es gibt hier überlappende Regelungen und diese Leistungen werden erst nach einer gewissen Betriebszugehörigkeit bzw. Arbeitsleistung ausgezahlt.
Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist sicher der Gesundheit förderlich, die Frage ist ob man durch eine etwas reduzierte Lohnfortzahlung mit dem eingesparten Geld nicht an anderer Stelle mehr für die Gesundheit erreichen könnte.
geschrieben von: Cargonaut
Datum: 01.08.26 17:21
Cargonaut schrieb:Was da alles noch dazu kommt, weiß ich nicht. Mein INteresse dahingeghend ist auch nicht wirklich vorhanden, dass irgendwo zu suchen. Mir ging es nur um das grundlose Gemeckere und eine völlig sinnfreie Forderung von Verdichtung von Blöcken....lies doch bitte den Beitrag nochmal genau. Es wurden zwei Maßnahmen konkreter vorgestellt.Ja, alles gut, immer locker bleiben. Aber beantworte doch einmal die oben gestellten konkreten Fragen nach geplanten/vorbereiteten ÜSt / Überholgleisen. Wo sollen die genau hin ? Kennst du Planungen dazu ? In welcher Leistungsphase sind diese ? Gibt es vielleicht sogar schon Planfeststellungen ? Ich finde dazu nichts konkretes, insofern ist die InfraGo Pressemitteilung zumindest in diesem Punkt ("zwei neue Überleitstellen für mehr Flexibilität im Zugverkehr (eine weitere Überleitstelle wurde baulich vorbereitet)") unklar. Jede General-/Korridorsanierung ist kritisch zu hinterfragen, weil´s um sehr viel Geld geht, das evtl. anderswo im Netz fehlt. Insofern sind alle Fragen zum Spurplan, zu Stellwerken und auch zu Blockverdichtungen keine grundsätzliche Bahnkritik, sondern halt nur ganz einfache Fragen.
Und mal eine Frage von mir als streckenkundiger Tf... wo willst Du denn kürzere Blöcke haben?
Das Gemecker wird wirklich langsam zur Volkskrankheit in diesem Lande.
Bevor Du Dir über meine Streckenkunde den Kopf zerbrichst, lerne mal bitte mit dem Forum umzugehen.
hallo Cargonaut,👍
Meckern ist nicht nur eine Volkskrankheit geworden, auf DSO ist es LEIDER bei gefühlt 80 % aller Beiträge der Inhalt.
Nette Grüße aus Stuttgart
Dieter Mäurer
geschrieben von: Dieter Mäurer
Datum: 01.08.26 20:44
geschrieben von: TranelG
Datum: 01.08.26 21:59
Von der Liste würde ich das so einordnen:Mir fehlt da noch eine Sache, wobei das Projekt wohl noch nicht soweit gediehen ist nämlich zumindest eine kurze NBS von Seelze bis in Höhe Rehren und anschließendem viergleisigen Ausbau bis Bückeburg.
ganz wichtig halte ich:
- NBS Hamburg - Hannover
- ABS/NBS Hanau - Fulda
- Knoten Frankfurt
- NBS Frankfurt - Mannheim
Weniger wichtig:
- NBS Fulda - Gerstungen
- Knoten Stuttgart
- NBS Ulm - Augsburg
- NBS Würzburg - Nürnberg
Ganz hinten:
- München - Ingolstadt
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