geschrieben von: Philipp Nagl
Datum: 31.07.26 12:40
geschrieben von: Werntalbahn
Datum: 31.07.26 12:58
geschrieben von: TomyN
Datum: 31.07.26 13:00
geschrieben von: TomyN
Datum: 31.07.26 13:02
geschrieben von: Alexander Huber
Datum: 31.07.26 13:15
Zusätzlich ist der Bau von drei Überholgleisen in Planung, unter anderem in Parsberg. Sie erhöhen die Kapazität auf der Strecke, weil sie schnellen Zügen ermöglichen, langsamere Züge zu überholen. Sie werden nachgelagert an die Korridorsanierung umgesetzt, da Planfeststellungsverfahren nötig sind.Genau da frage ich mich noch immer, Bauigel hatte zwar schon mal was dazu geschrieben, warum die Bahn nicht den Druck auf die Politik erhöht, fragwürdige PfV abzuschaffen. Es kann nicht sein, das die Bahn auf eigenem Grund, sofern vorhanden, wegen zusätzlicher Weichen oder Gleise solch einen Aufwand treiben muss. Es ging ja auch mal anders und mir ist nicht bekannt, dass damals wirklich Mensch und Tier unter sowas gelitten hatten abgesehen von ein paar Auswirkungen von Bauarbeiten.
geschrieben von: trambahngondoliere
Datum: 31.07.26 13:15
Ok, also 1 Überleitstelle und 1 Weichentrapez.Hallo Werntalbahn,
Noch was? Neue Überholgleise? Neue Bahnsteiggleise? Neue Weichenverbindungen? Neue kürzere Blöcke?
Erneuert bzw. gebaut wurden:Erweiterungen an der bestehenden Infrastruktur waren, soweit ich es verstehe, nicht das Hauptziel der Maßnahme, sondern die Ertüchtigung des Bestands (darüber hinaus die genannten kleinen Erweiterungen als Mitnahmeeffekt).
- über 100 Kilometer Gleise
- über 100 Kilometer Oberleitung und 1.300 Oberleitungsmasten
- 74 Weichen
- zwei neue Überleitstellen für mehr Flexibilität im Zugverkehr (eine weitere Überleitstelle wurde baulich vorbereitet)
- 20 Bahnhöfe
- eine Brücke, zwei Durchlässe sowie die Bahndämme in Pölling und Deining wurden mit aufwändigen Spezialverfahren saniert
- Modernisierung der Innenanlage von acht Stellwerken sowie der Signale und des Achszählsystems (ETCS-ready)
Auf dem Streckenabschnitt Nürnberg – Regensburg finden nun noch geplante nachgelagerte Restarbeiten statt, wie etwa der Abbau der Baustelleneinrichtungsflächen, Randwegsarbeiten und der Abriss von Gebäuden. In Neumarkt wird die Außenfassade des Bahnhofsgebäudes saniert, das Bahnhofsgebäude bleibt weiterhin geöffnet. Am Haltepunkt Deining wird 2027 eine barrierefreie Zuwegung zum Bahnsteig 2 errichtet. Ebenso wird an einigen Stationen das Bahnhofsumfeld in enger Abstimmung mit den Kommunen neugestaltet. Die genannten Arbeiten haben keinen Einfluss auf den Zugbetrieb. Um den guten Zustand der Strecke zu erhalten, sind ebenso weiterhin Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich. Diese werden in kurzen, zumeist nächtlichen Sperrpausen umgesetzt.Viele Grüße + lasst euch von den Gewittern nicht ärgern,
Zusätzlich ist der Bau von drei Überholgleisen in Planung, unter anderem in Parsberg. Sie erhöhen die Kapazität auf der Strecke, weil sie schnellen Zügen ermöglichen, langsamere Züge zu überholen. Sie werden nachgelagert an die Korridorsanierung umgesetzt, da Planfeststellungsverfahren nötig sind. Außerdem werden für die geplante Umstellung auf das Europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS bis 2030 noch weitere vorbereitende Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik stattfinden. Ziel ist, die Arbeiten so umzusetzen, dass der Zugverkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird.
Herzlichen Glückwunsch zur Sanierung, aber es bleibt dabei, dass wir nicht nur zwischen Würzburg und Nürnberg, sondern auch zwischen Nürnberg und Regensburg zwei Neubaustrecken benötigen, die beide auf 300 km/h trassiert sind und beides mal eine Kantenzeit von jeweils 30 Minuten sicherstellen.Auch wenn ich als regelmäßiger Wien-Berlin-Pendler durchaus von diesen NBS profitierte - es gibt sicher wichtigere Projekte: Brenner-Nordzulauf, Fehmarnsund, Hamburg - Hannover, Hannover - Bielefeld, dazu unzählige Kleinstmaßnahmen, die deren Notwendigkeit seit Jahrzehnten angezweifelt wird (z.B. Ausbau und Elektrifizierung der Ostbahn in Brandenburg). Oder die Elektrifizierung der paar Kilometerchen zwischen Braunau/Simbach und Mühldorf, allein als Redundanz.
Genau so wie zwischen Ulm und Augsburg, als seinerzeit der Bund von der völlig falschen Annahme ausging, dass ein dreigleisiger Ausbau der Strecke Augsburg - Dinkelscherben ausreichen würde, gilt es jetzt den Bund davon zu überzeugen, dass anstelle eines dreigleisigen Ausbaus Nürnberg - Neumarkt eine komplett neue Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg erforderlich sein wird. Es bietet sich an diese Strecke bei Fischbach auszufädeln, sie dann mit der B4, A6 und A3 zu bündeln, ehe sie bei Gut Grafenried die Trasse der A3 verlässt und nach einem gut 3 km langen Tunnel bei Prüfening in die Bestandsstrecke einfädelt.
Wir haben mal eine Finanzanalyse gemacht und dabei festgestellt, dass Deutschland bei der Eisenbahn jährlich pro Einwohner 300 € in den Bestand und jährlich 200 € pro Einwohner in den Aus- und Neubau investieren muss, wenn die CO2-Reduktionsziele, die Verkehrswende und die Mobilitätsbedürfnisse der Zukunft ökologisch abgewickelt werden sollen.
Diese beiden Zahlen 300 € pro Einwohner und Jahr für den Bestand und 200 € pro Einwohner und Jahr für den Ausbau und Neubau sind keine Fantastereien sondern absolute Notwendigkeit. In der Schweiz sind diese Zahlen ganz normaler Alltag.
Im Hinblick auf künftig doppelt so viele Fahrgäste wie heute WIRD die Strecke Nürnberg - Regensburg in 10 Jahren von DB InfraGO als überlasteter Schienenweg ausgewiesen werden. Im Zug einer vorausschauenden Planung gilt es jetzt sich darauf vorzubereiten. Wie schon öfters darauf hingewiesen, ist die Strecke Nürnberg - Regensburg bei weitem stärker belastet als Rosenheim - Kufstein.
Ich will aber dennoch kein Wasser in den Wein gießen und gratuliere erst einmal DB InfraGO für die Komplettsanierung Nürnberg - Regensburg.
geschrieben von: TBOAR (bt)
Datum: 31.07.26 16:35
Auch wenn ich als regelmäßiger Wien-Berlin-Pendler durchaus von diesen NBS profitierte - es gibt sicher wichtigere ProjekteWürzburg - Nürnberg ist absolut an der Leistungsgrenze. Die NBS ist definitiv dringend nötig.
geschrieben von: Fahrdienstleiter ESTW
Datum: 31.07.26 17:37
Neue kürzere Blöcke?
Herzlichen Glückwunsch zur Sanierung, aber es bleibt dabei, dass wir nicht nur zwischen Würzburg und Nürnberg, sondern auch zwischen Nürnberg und Regensburg zwei Neubaustrecken benötigen, die beide auf 300 km/h trassiert sind und beides mal eine Kantenzeit von jeweils 30 Minuten sicherstellen.Klingt doof aber Würzburg-Nürnberg schafft man bequem in 58 Minuten und Nürnberg-Regensburg ebenso. Da haste dann deine Kantenzeiten.
Genau so wie zwischen Ulm und Augsburg, als seinerzeit der Bund von der völlig falschen Annahme ausging, dass ein dreigleisiger Ausbau der Strecke Augsburg - Dinkelscherben ausreichen würde, gilt es jetzt den Bund davon zu überzeugen, dass anstelle eines dreigleisigen Ausbaus Nürnberg - Neumarkt eine komplett neue Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg erforderlich sein wird. Es bietet sich an diese Strecke bei Fischbach auszufädeln, sie dann mit der B4, A6 und A3 zu bündeln, ehe sie bei Gut Grafenried die Trasse der A3 verlässt und nach einem gut 3 km langen Tunnel bei Prüfening in die Bestandsstrecke einfädelt.Dreigleisiger Ausbau Nürnberg - Neumarkt? Hat das wirklich Priorität? Wenn der Besteller die inkompaktiblen 20 Minuten-Takte auf Mischbetriebsstrecken loslässt ist das sein Problem. Dazu dann wieder das übliche Problem. Den 20 Minuten-Takt gibt es nur in der HVZ und sonst den bescheuerten 20/40 Minuten-Takt. Dazu halt ein stündlicher RE und alle 2 Stunden mal ein Fernzug. Wozu hier also 3 Gleise? Nur damit die S-Bahn dann ihr eigenes Gleis für Linienbetrieb bekommt und der 20 Minuten-Takt (wenn genug Geld vorhanden) umgesetzt werden kann? Es gibt wesentlich wichtigere Baustellen im deutschen Schienennetz. Mal schauen ob die 20er Takte bei der S-Bahn überhaupt noch zukunftsfähig sind angesichts steigender Kosten und kaum steigender Regionalisierungsmittel.
Im Hinblick auf künftig doppelt so viele Fahrgäste wie heute WIRD die Strecke Nürnberg - Regensburg in 10 Jahren von DB InfraGO als überlasteter Schienenweg ausgewiesen werden. Im Zug einer vorausschauenden Planung gilt es jetzt sich darauf vorzubereiten. Wie schon öfters darauf hingewiesen, ist die Strecke Nürnberg - Regensburg bei weitem stärker belastet als Rosenheim - Kufstein.Mal überlegen wie sollte man als Besteller vorausschauend vorgehen, wenn die Regionalisierungsmittel nicht unendlich steigen aber gleichzeitig Fahrgaststeigerungen hat. Doppelstockzüge sind eine Möglichkeit aber für den S-Bahnverkehr eher ungeeignet. Längere Bahnsteige mit längeren Zügen die zweite Möglichkeit und angesichts begrenzter Personalressourcen besser als mehr Leistungen zu bestellen, welche dann nicht fahren oder diese 20/40 Minuten-Takt Konstrukte.
Hallo zusammen,Man könnte sogar bis Allersberg auf der NBS bleiben und dann südlich von Sengenthal wieder einfädeln. Dann könnten FV+GV weitgehend verlagert werden. Auch ca. 18 km. Die gewonnene Fahrzeit kann im FV teilweise später abgebummelt werden, um Grschwindigkeiten zu harmonisieren.
erst einmal Danke für den Abschluss der Korridorsanierung. Es ist anzuerkennen, dass viel am Bestand saniert wurde und kleine Verbesserungen umgesetzt werden konnten. Trotzdem ist es natürlich schade, dass trotz der langen Sperrzeit, keine wesentlichen Ausbauten möglich waren. Die Vorlaufzeit für die Planung der Korridorsanierungen müsste eigentlich entsprechend angepasst werden (unabhängig von der Irrsinigkeit der planrechtlichen Aufwände).
Weil das Thema einer Neubaustrecke aufgekommen ist: Wenn dann würde ich so eine Neubaustrecke im Abschnitt Nürnberg - Neumarkt. Genauer könnte eine rund 15 km lange Neubaustrecke ca. 8 km südlich vom Abzweig Reichswald aus der SFS NIM ausfädeln und bis kurz vor Pölling führen.
Je nach Trassierung würde das einen Fahrzeitgewinn von 5 bis 10 min bringen, vor allem aber die Kapazität erhöhen und den dreigleisigen Ausbau der Bestandsstrecke erübrigen. Das wären 18 km Bestandsausbau auf drei Gleise (mit vielen "Ortsdurchfahrten") gegen 15 km zweigleisigen Neubau (wahrscheinlich teilweise im Tunnel).
Aber ich sehe so ein Projekt unter den heutigen Voraussetzungen als leider nicht realistisch an...
geschrieben von: Bahnsteig13a
Datum: 31.07.26 18:40
Zusätzlich ist der Bau von drei Überholgleisen in Planung, unter anderem in Parsberg. Sie erhöhen die Kapazität auf der Strecke, weil sie schnellen Zügen ermöglichen, langsamere Züge zu überholen. Sie werden nachgelagert an die Korridorsanierung umgesetzt, da Planfeststellungsverfahren nötig sind.Genau für solche Maßnahmen gehört das Planfeststellungsverfahren abgeschafft. Jeder Bestandsausbau, jede Blockverdichtung, jede Kapazitätserhöhung sollte schnell und pragmatisch ohne gehen.
1. Wo sollen den die Flächen für diese NBS herkommen? - Sind die schon reserviert?1. Wo kommen denn die Flächen für immer neue Autobahnen her? Wo kriegen unsere Nachbarländer die Flächen her? Schau mal was Polen superschnell bauen wird im Vergleich zum Entwicklungsland Deutschland.
2. Wann soll das ganze fertig sein? 2200 - Da gibt's schon die Warp Raumfahrt...
3. Woher sollen die finanziellen Mittel kommen?
geschrieben von: Stichstreckenblock
Datum: 31.07.26 19:38
geschrieben von: Bahnsteig13a
Datum: 31.07.26 19:57
Und nein ich meine keine schon planfestgestellte Ausbauprojekte. Welche Autobahnnummern werden nun komplett neu vergeben und gebaut? Und auch in anderen Ländern kosten die Flächen Geld oder wird da der Grundstückseigner enteignet?Wieso willst du es auf 2026 beschränken? Es werden immer noch fleißig neue Straßen gebaut, egal ob BAB, Bundesstraßen, Landesstraßen usw. und das meist auf bisher nicht dafür genutzten Strecken. Kritisiere ich auch nicht, aber auch die NBS sind notwendig für eine erfolgreiche Bahn.
Es gibt die Maastricht Kriterien und unter anderem gegen Polen läuft seit 2024 ein Defizitverfahren.
geschrieben von: Jim Knopf vom Niederrhein
Datum: 31.07.26 20:18
Zusätzlich ist der Bau von drei Überholgleisen in Planung, unter anderem in Parsberg. Sie erhöhen die Kapazität auf der Strecke, weil sie schnellen Zügen ermöglichen, langsamere Züge zu überholen. Sie werden nachgelagert an die Korridorsanierung umgesetzt, da Planfeststellungsverfahren nötig sind.wo bitte genau sind diese drei Überholgleise geplant ? Ich kenne nur die geplante Verlängerung des Überholgleises südl. Parsberg (km 34,5-km 35,2) in 2028/2029.
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