Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) lag bei plus 297 Millionen Euro.https://www.boerse.de/nachrichten/Deutsche-Bahn-legt-Halbjahresbilanz-vor/38486499
geschrieben von: Exoplanet
Datum: 30.07.26 07:14
geschrieben von: LIW
Datum: 30.07.26 08:13
geschrieben von: Weiche
Datum: 30.07.26 08:30
[www.n-tv.de]Also wenn man mit dieser Betriebsqualität immer noch Gewinne machen kann, scheint schon vieles im argen zu liegen.
Scheinbar ist nicht immer alles so schlecht, wie es von Sven's, Gastronomie's & Co. in DSO immer wieder so hochbeschworen wird!
geschrieben von: Plutone
Datum: 30.07.26 08:50
Was sind das denn für Taschenspielertricks und wie soll die Bahn überhaupt "Gewinn" machen können? Die Bahn bringt der Volkswirtschaft insgesamt was, ist aber natürlich ein Zuschussgeschäft. Oder man klammert die ganzen Kosten in irgendwelche separaten Gefilde aus, Bad Bahn oder so?Vor allem, wenn man sich überlegt, wie die DB als Infrastrukturbetreiber alles ihrem Fernverkehr zu Füßen legt, die komplette Disposition auf ihren Fernverkehr ausrichtet, um diesen zumindest in der 6-Min-Pünktlichkeit über 50% zu halten, während das Netz völlig vor die Hunde geht und mit Milliarden subventioniert werden muss und die DB als Konzern wie ein schwarzes Loch wirkt aufgrund ihrer AG-Struktur.
Ich bin gegen diese Augenwischerei und auch dieses blöde Jubeln und Untergangsgetue im Wechsel. Aber das ist die moderne, "motivierende" Wirtchaftskommunikation.
Das schmälert nicht die Leistungen der Bahn, aber man muss auch sagen, die Fahrpreise sind oft reiner Wucher, gepaart mit irgendwelchen Sonderaktionen zum Ramschpreis. Das ist eher keine kaufmännisch sinnvolle Linie und die scheint ja mit dem "Gewinn" behauptet zu werden. Der Güterverkehr profitiert natürlich von den Dringlichkeitstransporten, aber in der Fläche gibt man ihn ja weitgehend auf und hat die Kunden verloren. Die Bahn ist nicht über den Berg.
geschrieben von: ingo st.
Datum: 30.07.26 09:09
geschrieben von: gastronomie1916
Datum: 30.07.26 09:13
Cargo hat kolpotiert große Verlusten, die andere Sparten ausgleichen müssen.Gem. Auflagen der EU wurde
Oder sind alle Kosten schon in den letzten einmalig negativ bilanziert, damit es in den Folgejahren schöner aussieht.
Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der DB AG und der DB Cargo AG wurde zum 31. Dezember 2024 gekündigt2. Letztes Jahr hat man mit der Sonderabschreibung für DB FV in Mrd.-Höhe die Grundlage geschaffen dieses Jahre "nette" Zahlen ausweisen zu können...
Also wenn man mit dieser Betriebsqualität immer noch Gewinne machen kann, scheint schon vieles im argen zu liegen.Ich halte deinen Beitrag generell für unglücklich formuliert - insbesondere den hervorgehobenen Bereich. Wir sprechen hier von einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung - während du in deinen Beitrag schleichend zu volkswirtschaftlichen Betrachtung wechselst. Ich gehe im Übrigen nicht davon aus, dass den höheren Kosten für eine spürbare Erhöhung der Betriebsqualität entsprechend höhere Einnahmen gegenüberstehen würden.
[www.n-tv.de]Absolut. Dieser Gewinn steht dafür dass alles perfekt ist, was jammert ihr oder?
Scheinbar ist nicht immer alles so schlecht, wie es von Sven's, Gastronomie's & Co. in DSO immer wieder so hochbeschworen wird!
geschrieben von: Uwe Kossebau
Datum: 30.07.26 09:34
Da springst du an den Bahnsteig und rufst den Leuten die ihren Anschluss verpasst haben, vielleicht schon den zweiten der Reisekette zu: "Alles nicht schlimm, der Komzern macht Gewinn, was jammert ihr,"In meinem Alter werde ich nicht mehr springen, außerdem hat das eine nicht mit dem anderen zu tun!! Hast du leider nicht erkannt.
geschrieben von: Anbeku
Datum: 30.07.26 10:40
Die Deutsche Bahn hat Medienberichten zufolge in der ersten Jahreshälfte einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt - der erste Gewinn seit sieben Jahren.Hört sich erst mal gut an. Wie der Artikel aber selber sagt, ist der Grund für den Anstieg der Fahrgäste wohl in erster Linie eine Kombination aus Corona-Erholung und hohen Spritpreisen. Wahrscheinlich kommt noch hinzu, dass gerade wenig Fahrzeugbestellungen anstehen. Das sagt leider wenig darüber aus, ob man bei der Bahn auf einem Richtigen Weg ist und ob diese Entwicklung nachhaltig ist.
Auch die Zahl der Fahrgäste stieg demnach deutlich.
DB Cargo verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 erneut Rückgänge bei Transportleistung und Umsatz. Dazu trug die anhaltend schwache Nachfrage der Stahl-, Chemie- und Automobilindustrie bei. Das operative Ergebnis verbesserte sich im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres um 96 Millionen Euro. Mit einem Minus von 1 Million Euro ist die schwarze Null zum Greifen nahe. DB Cargo setzt Schritt für Schritt den harten Sanierungsplan um, auch um Vorgaben der EU-Kommission zu erfüllen.https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-Ergebnis-nach-Steuern-erstmals-seit-2019-mit-147-Millionen-Euro-wieder-positiv-13986680
geschrieben von: gastronomie1916
Datum: 30.07.26 11:06
Die gemeinwohlorientierte Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO hat das erste Halbjahr 2026 mit einem operativen Ergebnis von minus 66 Millionen Euro abgeschlossen.https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-Ergebnis-nach-Steuern-erstmals-seit-2019-mit-147-Millionen-Euro-wieder-positiv-13986680
geschrieben von: gastronomie1916
Datum: 30.07.26 11:08
Der Fernverkehr hat seinen Sanierungskurs fortgesetzt. Beim operativen Ergebnis schrieb DB Fernverkehr mit plus 148 Millionen Euro wieder schwarze Zahlen
DB Regio hat sich mit einem positiven operativen Ergebnis von 89 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2026 weiter stabil entwickelt. Vor allem auf Pendlerstrecken stieg die Nachfrage, weil Berufstätige wegen der hohen Spritpreise vom Auto zum Zug wechselten. Die Umsätze wuchsen im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres um insgesamt 4 Prozent.https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-Ergebnis-nach-Steuern-erstmals-seit-2019-mit-147-Millionen-Euro-wieder-positiv-13986680
geschrieben von: WernerS
Datum: 30.07.26 11:45

geschrieben von: Riedgras
Datum: 30.07.26 13:08
HalloDie Zahl der Fahrgäste liegt am Benzinpreis. Die Spätfolgen dieser Politik kommen zu den nächsten Wahlen, weil die Mehrheit der Betroffenen eben doch nicht ausweichen kann, jetzt zahlt und dann wählt. Das System wird damit ja nicht praxistauglicher, die Unzuverlässigkeit der Bahn ist geblieben. Das Bilanzergebnis erscheint mir dagegen wie ein Buchhaltertrick. Ich will nicht von Fälschung reden, aber wie passen die bisherigen Rekordschulden dazu? Das hat sich ja nicht in Luft aufgelöst.
aktuell aus der Presse:
Die Deutsche Bahn hat Medienberichten zufolge in der ersten Jahreshälfte einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt - der erste Gewinn seit sieben Jahren.
Auch die Zahl der Fahrgäste stieg demnach deutlich.
[www.tagesschau.de]
geschrieben von: Niederlausitzer
Datum: 30.07.26 13:13
geschrieben von: Riedgras
Datum: 30.07.26 13:31
Die Antworten findest Du hier:Bevor du mir Unwahrheiten unterstellst lies bitte genau was ich geschrieben habe. Danke!
[www.drehscheibe-online.de]
Bevor man von Tricks, Fälschung usw spricht, sollte man sich doch mit dem ganzen Buchhaltungszeug etwas auskennen.
geschrieben von: Hochgeschwindigkeitsstrecke
Datum: 30.07.26 13:38
Bevor du mir Unwahrheiten unterstellst lies bitte genau was ich geschrieben habe. Danke!Meinst Du das hier?
Das Bilanzergebnis erscheint mir dagegen wie ein Buchhaltertrick. Ich will nicht von Fälschung reden, aber ...Das Problem ist, dass Du immer wieder solche Sätze raushaust. Und dann wunderst Du Dich ernsthaft über die Reaktionen, als kämen die völlig aus dem Nichts.
geschrieben von: Hochgeschwindigkeitsstrecke
Datum: 30.07.26 13:50
Das Bilanzergebnis erscheint mir dagegen wie ein Buchhaltertrick. Ich will nicht von Fälschung reden, aber wie passen die bisherigen Rekordschulden dazu? Das hat sich ja nicht in Luft aufgelöst.Das eigentliche Problem: sehr wenig Verständnis für die Materie, aber dafür eine beeindruckende Menge Meinung.
geschrieben von: Riedgras
Datum: 30.07.26 14:15
Riedgras schrieb:Da steht ERSCHEINT, nicht IST! Soviel solltest du schon verstehen dass du trennen kannst. Oder wurden bei euch im Deutschunterricht nur Romane gelesen?Bevor du mir Unwahrheiten unterstellst lies bitte genau was ich geschrieben habe. Danke!Meinst Du das hier?
ZitatDas Bilanzergebnis erscheint mir dagegen wie ein Buchhaltertrick. Ich will nicht von Fälschung reden, aber ...Das Problem ist, dass Du immer wieder solche Sätze raushaust. Und dann wunderst Du Dich ernsthaft über die Reaktionen, als kämen die völlig aus dem Nichts.
geschrieben von: Riedgras
Datum: 30.07.26 14:17
Riedgras schrieb:Ein Gehalt ist kein Gewinn, denn die Gegenleistung ist Arbeit. Das ist ja der Kniff bei mancher Buchhaltung, dass nicht alles genau so ist wie es oberflächlich aussieht.Das Bilanzergebnis erscheint mir dagegen wie ein Buchhaltertrick. Ich will nicht von Fälschung reden, aber wie passen die bisherigen Rekordschulden dazu? Das hat sich ja nicht in Luft aufgelöst.Das eigentliche Problem: sehr wenig Verständnis für die Materie, aber dafür eine beeindruckende Menge Meinung.
Ganz einfache Erklärung:
Stell Dir vor, Du kaufst ein Haus und nimmst dafür einen Kredit auf. Zack, Schulden bei der Bank. Soweit verständlich?
Dann bekommst Du jeden Monat Dein Gehalt (= Gewinn). Deine Schulden verschwinden dadurch natürlich nicht magisch, aber Du kannst sie mit diesem Geld Stück für Stück reduzieren.
Genau so läuft es bei der DB: Gewinn bedeutet keine neuen Schulden und die Möglichkeit, bestehende Kredite zu senken.
Eigentlich gar nicht so kompliziert. Und wenn man das erstmal verstanden hat, braucht man beim nächsten Mal erst gar nicht die Wörter "Buchhaltertrick" und "Fälschung" niederschreiben
geschrieben von: Niederlausitzer
Datum: 30.07.26 14:23
geschrieben von: schienenbär42
Datum: 30.07.26 14:38
Da steht ERSCHEINT, nicht IST! Soviel solltest du schon verstehen dass du trennen kannst. Oder wurden bei euch im Deutschunterricht nur Romane gelesen?Im Deutschunterricht wurde bei uns auch gelehrt, daß manche Formulierung gar nicht so schwammig gemeint IST, wie sie ERSCHEINT....
Wenn ich als Betriebswirt die Kommentare hier lese, dann wird mir schlecht.Wenigstens ein Kommentar hier, dem ich voll zustimmen kann!
geschrieben von: schienenbär42
Datum: 30.07.26 14:56
Im Gegenteil: man sollte sich mal vor Augen halten, welches Bahn-Potenzial man in den Wind geschossen hat, weil die DB in der Zeit des Verkehrswende-Ansatzes (ca. 2016-Corona) bis heute komplett quer im Stall stand, vor allem infrastrukturell, aber auch in der Umsetzung von Mehrleistungen im Nahverkehr.Das fing ja nicht erst 2016 an, schon vorher hätte man viel mehr für die Bahn tun können. Ist im Rückblick immer einfach zu sagen - manches erschien aus früherem Kontext durchaus gut und hat sich erst später als falsch herausgestellt. Aber was hat das mit der Bilanz 2026 zu tun? Dort geht es um die aktuelle Situation.
Das D-Ticket übertüncht dabei politisch fein, dass wir eigentlich immer noch tief in einer Krise stecken. Wenn die Früh-HVZ kaum noch existiert, aber sich das Land hinstellt und freut, man habe die Vor-Corona-Fg-Zahlen fast wieder erreicht (durch D-Ticket, viel Freizeitverkehr und trotz Homeoffice), ist das halt real trotzdem alles Schönfärberei.Was wird übertüncht? Daß es nicht mehr so viele Pendler gibt? Wie damals zu einer Zeit, als die Bahn noch das Standardverkehrsmittel war, um Werktätige zur Arbeit zu karren - und die Monatskarte explizit und haltestellenscharf nur für diese Relation gültig war?
geschrieben von: Awanst Vitzenburg
Datum: 30.07.26 15:24
[www.n-tv.de]Ganz ehrlich an der Börse wäre DB Fernverkehr nichts mehr Wert. Die Aktien würde man einfach hinterhergeworfen bekommen.
Scheinbar ist nicht immer alles so schlecht, wie es von Sven's, Gastronomie's & Co. in DSO immer wieder so hochbeschworen wird!
Und da ist noch nicht mal die Rede von einem Modell wie in Luxemburg, wo man die Beförderung quasi schon durch seine Steuerzahlung abgegolten hat.Wenn alle in Luxemburg ÖPNV nutzen würden, die dort Steuern zahlen, würde das Modell nicht mehr funktionieren 😁
geschrieben von: jsbach
Datum: 30.07.26 17:28
geschrieben von: jsbach
Datum: 30.07.26 17:35
Der Bahn komme aber auch "ein kleiner Rechentrick" zugute, erläutert RBB-Reporter Tom Garus auf tagesschau24. Palla ließ im vergangenen Jahr 1,4 Milliarden Euro abschreiben - verbuchte also Verluste zu einem Zeitpunkt, zu dem sie noch ganz neu im Amt war. "Und dementsprechend sieht die Bilanz dieses Jahr schon besser aus", so Garus.Der wird sich ja wohl auskennen - ist schließlich von den Öffentlich-Rechtlichen.
geschrieben von: ingo st.
Datum: 30.07.26 20:43
geschrieben von: Riedgras
Datum: 31.07.26 05:41
Wenn es DIR so erscheint, offenbarst Du damit nur deine Unkenntnis der Sache. Ich werde ja ungern persönlich, entschuldige bitte, aber deine Sicht ist hier völlig falsch.Von sich überzeugt zu sein ist in diesem Kontext fragwürdig. Was gibt die das Recht alle als dumm zu beleidigen die nicht deiner Meinung sind?
Viele Grüße
geschrieben von: Riedgras
Datum: 31.07.26 05:44
Riedgras schrieb:Macht euch einfach weiter die Welt schön! An der Wahrheit ändert das nichts. Eine Firma, die an einem Tag mehr Geld verbrennt als sie woanders im Jahr einnimmt hat ein Problem, um das andere Wort nicht direkt zu gebrauchen: Wäre nicht der Staat der Eigentümer wäre das Insolvenzverfahren schon eröffnet!Da steht ERSCHEINT, nicht IST! Soviel solltest du schon verstehen dass du trennen kannst. Oder wurden bei euch im Deutschunterricht nur Romane gelesen?Im Deutschunterricht wurde bei uns auch gelehrt, daß manche Formulierung gar nicht so schwammig gemeint IST, wie sie ERSCHEINT....
Buchhaltung kam erst später in der kaufmännischen Ausbildung dazu. Damit lernt man dann, nicht nur Romane, sondern auch Bilanzen zu lesen. Und manches was einem vorher seltsam ERSCHEINT, IST plötzlich gar nicht mehr so rätselhaft. Deshalb:
TranelG schrieb:
Zitat:Wenn ich als Betriebswirt die Kommentare hier lese, dann wird mir schlecht.Wenigstens ein Kommentar hier, dem ich voll zustimmen kann!
Viele Grüße
Björn / schienenbär42
geschrieben von: schienenbär42
Datum: 31.07.26 07:04
Von sich überzeugt zu sein ist in diesem Kontext fragwürdig. Was gibt die das Recht alle als dumm zu beleidigen die nicht deiner Meinung sind?Du interpretierst etwas in Texte, was da gar nicht steht? "Dumm" lese ich nirgendwo.
Macht euch einfach weiter die Welt schön! An der Wahrheit ändert das nichts. Eine Firma, die an einem Tag mehr Geld verbrennt als sie woanders im Jahr einnimmt hat ein Problem, um das andere Wort nicht direkt zu gebrauchen: Wäre nicht der Staat der Eigentümer wäre das Insolvenzverfahren schon eröffnet!In einem Azubi-Bericht o.ä. würde ich diese Aussage dick rot anstreichen...
geschrieben von: sachsenring_z
Datum: 31.07.26 07:43
LIW schrieb:Hast Du auch irgendwelche Belege für Deine Ausführungen und sind das alles nur Mutmaßungen?Was sind das denn für Taschenspielertricks und wie soll die Bahn überhaupt "Gewinn" machen können? Die Bahn bringt der Volkswirtschaft insgesamt was, ist aber natürlich ein Zuschussgeschäft. Oder man klammert die ganzen Kosten in irgendwelche separaten Gefilde aus, Bad Bahn oder so?Vor allem, wenn man sich überlegt, wie die DB als Infrastrukturbetreiber alles ihrem Fernverkehr zu Füßen legt, die komplette Disposition auf ihren Fernverkehr ausrichtet, um diesen zumindest in der 6-Min-Pünktlichkeit über 50% zu halten, während das Netz völlig vor die Hunde geht und mit Milliarden subventioniert werden muss und die DB als Konzern wie ein schwarzes Loch wirkt aufgrund ihrer AG-Struktur.
Ich bin gegen diese Augenwischerei und auch dieses blöde Jubeln und Untergangsgetue im Wechsel. Aber das ist die moderne, "motivierende" Wirtchaftskommunikation.
Das schmälert nicht die Leistungen der Bahn, aber man muss auch sagen, die Fahrpreise sind oft reiner Wucher, gepaart mit irgendwelchen Sonderaktionen zum Ramschpreis. Das ist eher keine kaufmännisch sinnvolle Linie und die scheint ja mit dem "Gewinn" behauptet zu werden. Der Güterverkehr profitiert natürlich von den Dringlichkeitstransporten, aber in der Fläche gibt man ihn ja weitgehend auf und hat die Kunden verloren. Die Bahn ist nicht über den Berg.
Und das alles, um in genau einem Teilbereich Fernverkehr jetzt einen vergleichsweise kleinen Gewinn "verkaufen" zu können, den sie eigentlich vor allem dem Verkehrsinfarkt auf der Straße und hohen Spritpreisen zu verdanken hat.
Wenn die Auto-Industrie die E-Mobilität nicht so verpennt und ausgebremst hätte, wäre der Gewinn vmtl. schon dahin gewesen.
Man könnte es aber auch für eine clevere Strategie halten: Man treibt die Leute im Nahverkehr alle in den PKW-Verkehr, um die Straßen dicht zu machen, damit der Fernverkehr freie Fahrt hat und wie eine Lösung wirkt.
Ich denke aber nicht, dass die DB eine verkehrliche Strategie hat. Sobald man da in den Strategie-Bereich kommt, geht es nur noch ziemlich direkt um Geld, Geld, Geld...
Vor wenigen Jahren hat man noch mit den SPNV-AT gemeinsam Baustellen geplant, damit so wenig Züge wie möglich ausfallen, weil man auch mit Trassen und teils Fahrgeldeinnahmen Geld verdient hat.
Heute sperrt man ohne großartig zu bauen und das Geld scheint ja trotzdem zu fließen.
Und solang für die Bahn in diesem jämmerlichen Zustand irgendwas gut ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um professionell organisiertes Marketing handelt, nicht um "Erfolge" im Sinne von Erfolg.
Wer weiß schon, wie der jetzige Gewinn zustandegekommen ist?Kannst du doch nachlesen, im "Zwischenbericht". Allerlei Tricks, auf allen Ebenen. Und manch "glückliche Fügung".
geschrieben von: bauigel
Datum: 31.07.26 09:27
Warum hat Merz dann den Verkehrsminister rausgeschmissen?Wenn die Evelyne trotz Schnieder solche Erfolge erreicht hat: was hätte sie dann erst unter einem Verkehrsminister erreichen können, der einem fachkundigen Staatssekretär freie Hand lässt (Scheuer / Ferlemann) oder der sich wenigstens - entgegen dem Rat seiner eigenen Partei - aktiv mit der Bahn beschäftigt und dazu auch Aktenstudium betreibt (Wissing)?
Er hat die Evelyne doch ins Amt gebracht.
Und damit erst solche Erfolge ermöglicht.
geschrieben von: Niederlausitzer
Datum: 31.07.26 10:12
HEUTE erntet man das, was damals gesät wurde! Und die damaligen Stimmen, die vor zu viel Einsparungen gewarnt hatten, die wurden damals mundtot gemacht!Dazu passend: Verfallsporno ("Untergang klickt schön", Link zu GMX, wurde aber auch woanders veröffentlicht).
Daher, es sind weder die DB noch Verkehrsbetriebe selber die Blockierer, dass kam/kommt von anderen Seiten her, so wie das jetzt läuft - oder auch nicht läuft.
Das wird auch gerne übersehen von Bahnfans und anders dargestellt, weil sie Negativdarstellung rauf und runter und ständig offenbar chic finden.
geschrieben von: Niederlausitzer
Datum: 31.07.26 10:18
Wer weiß schon, wie der jetzige Gewinn zustandegekommen ist?Hallo,
geschrieben von: andreas +
Datum: 31.07.26 17:14
geschrieben von: WernerS
Datum: 31.07.26 19:10
[www.msn.com]Danke fürs Nachforschen. Es kann kein Gewinn entstanden sein bei dem chaotischen Betrieb.
"Der Ursprung des plötzlichen Geldsegens findet sich auf Seite 64 des Zwischenberichts – in Zeile 4 der Gewinn- und Verlustrechnung. Dort ist unter „Sonstige betriebliche Erträge“ ein Plus zum Vorjahreshalbjahr von nominal über einer Milliarde Euro abzulesen. Der Löwenanteil dieses Geldes stammt vom Bund – 0,9 Milliarden an höherer Förderung für die Instandhaltung –, der Rest kommt vor allem durch Fahrzeugverkäufe bei DB Cargo und Fernverkehr zustande.
Was bleibt also von den guten Nachrichten? Auf den ersten Blick wenig...."
"DB Cargo hat viel Bilanzkosmetik betrieben und Verluste in das Jahr 2025 geschoben, dementsprechend sehen die Zahlen 2026 besser aus."
Carsten
[www.msn.com]
"Der Ursprung des plötzlichen Geldsegens findet sich auf Seite 64 des Zwischenberichts – in Zeile 4 der Gewinn- und Verlustrechnung. Dort ist unter „Sonstige betriebliche Erträge“ ein Plus zum Vorjahreshalbjahr von nominal über einer Milliarde Euro abzulesen. Der Löwenanteil dieses Geldes stammt vom Bund – 0,9 Milliarden an höherer Förderung für die Instandhaltung –, der Rest kommt vor allem durch Fahrzeugverkäufe bei DB Cargo und Fernverkehr zustande.
Was bleibt also von den guten Nachrichten? Auf den ersten Blick wenig...."
"DB Cargo hat viel Bilanzkosmetik betrieben und Verluste in das Jahr 2025 geschoben, dementsprechend sehen die Zahlen 2026 besser aus."
Carsten
geschrieben von: bsbw
Datum: 31.07.26 22:25
Warum hat Merz dann den Verkehrsminister rausgeschmissen?
Er hat die Evelyne doch ins Amt gebracht.
Und damit erst solche Erfolge ermöglicht.
geschrieben von: bsbw
Datum: 31.07.26 23:23
geschrieben von: WernerS
Datum: 01.08.26 11:09
geschrieben von: bsbw
Datum: 01.08.26 20:38
Läuft doch völlig nach Plan Deutschland bis 2035 klimaneutral zu machen. Das geht nur mit viel Geld und Verzicht auf überkommene Privilegien.
geschrieben von: Wolfgang Dietrich Mann
Datum: 01.08.26 22:49
[www.msn.com]Ich habe mir diese Zeile 64 angesehen.
"Der Ursprung des plötzlichen Geldsegens findet sich auf Seite 64 des Zwischenberichts – in Zeile 4 der Gewinn- und Verlustrechnung. Dort ist unter „Sonstige betriebliche Erträge“ ein Plus zum Vorjahreshalbjahr von nominal über einer Milliarde Euro abzulesen. Der Löwenanteil dieses Geldes stammt vom Bund – 0,9 Milliarden an höherer Förderung für die Instandhaltung –, der Rest kommt vor allem durch Fahrzeugverkäufe bei DB Cargo und Fernverkehr zustande.
Was bleibt also von den guten Nachrichten? Auf den ersten Blick wenig...."
"DB Cargo hat viel Bilanzkosmetik betrieben und Verluste in das Jahr 2025 geschoben, dementsprechend sehen die Zahlen 2026 besser aus."
Carsten
geschrieben von: Traumflug
Datum: 03.08.26 00:47
Klimaneutral wird man auch nicht, wenn man Solar- und Windenergie nicht speichern kann.Es ist immer wieder faszinierend, wie viele Leute es selbst dann noch ablehnen, wenn es längst funktioniert. Mehr als 60% des Stroms in Deutschland kommt schon von den Erneuerbaren, bislang (aber nicht mehr lange) quasi ohne Batteriespeicher.
..., wo ein Investor einen Solarpark errichtet hat. Dieser ist nie ans Netz gegangen.=> schlecht gemachte rechtliche Regelungen (gibt es auch anderswo)
Trotzdem gab es Millionen Euro Fördermittel aus dem EU-Topf. Denn es stand nirgends, die Zahlung der Fördergelder für die Errichtung werden nur ausgezahlt im Verhältnis der eingespeisten Energie.
bsbw schrieb:Vermutlich nicht eingehaltene Zusagen, das Netz für den Anschluss auszubauen. Einen Solarpark zu bauen, der dann nicht angeschlossen wird, macht auch mit üppigen Subventionen keinerlei Sinn. Niemand baut irgendwas um 5 Millionen Subventionen abzugreifen, wenn er selbst eine weitere Million drauf legen muss...., wo ein Investor einen Solarpark errichtet hat. Dieser ist nie ans Netz gegangen.=> schlecht gemachte rechtliche Regelungen (gibt es auch anderswo)
Trotzdem gab es Millionen Euro Fördermittel aus dem EU-Topf. Denn es stand nirgends, die Zahlung der Fördergelder für die Errichtung werden nur ausgezahlt im Verhältnis der eingespeisten Energie.
Vermutlich nicht eingehaltene Zusagen, das Netz für den Anschluss auszubauen. Einen Solarpark zu bauen, der dann nicht angeschlossen wird, macht auch mit üppigen Subventionen keinerlei Sinn. Niemand baut irgendwas um 5 Millionen Subventionen abzugreifen, wenn er selbst eine weitere Million drauf legen muss.Ja, kann natürlich auch sein
andreas + schrieb:bsbw schrieb:Vermutlich nicht eingehaltene Zusagen, das Netz für den Anschluss auszubauen. Einen Solarpark zu bauen, der dann nicht angeschlossen wird, macht auch mit üppigen Subventionen keinerlei Sinn. Niemand baut irgendwas um 5 Millionen Subventionen abzugreifen, wenn er selbst eine weitere Million drauf legen muss...., wo ein Investor einen Solarpark errichtet hat. Dieser ist nie ans Netz gegangen.=> schlecht gemachte rechtliche Regelungen (gibt es auch anderswo)
Trotzdem gab es Millionen Euro Fördermittel aus dem EU-Topf. Denn es stand nirgends, die Zahlung der Fördergelder für die Errichtung werden nur ausgezahlt im Verhältnis der eingespeisten Energie.
Du darfst sicher sein, er hat sich damit ein schönes Sümmchen verdient und nicht draufgezahlt.Hast du eigentlich mehr als diese schwurbeligen Andeutungen?
Das kann ich aus sicherer erster Quelle sagen.
Kein Einzelfall.
geschrieben von: LIW
Datum: 05.08.26 06:17
bsbw schrieb:Das kopflose und extrem teure Energiesystemumbauen hat den Strom bei uns so teuer gemacht, dass die Industrie in großem Stil abwandert. Metall, Chemie und die Jobs gleich mit.Klimaneutral wird man auch nicht, wenn man Solar- und Windenergie nicht speichern kann.Es ist immer wieder faszinierend, wie viele Leute es selbst dann noch ablehnen, wenn es längst funktioniert. Mehr als 60% des Stroms in Deutschland kommt schon von den Erneuerbaren, bislang (aber nicht mehr lange) quasi ohne Batteriespeicher.
geschrieben von: Traumflug
Datum: 05.08.26 07:37
Das kopflose und extrem teure Energiesystemumbauen hat den Strom bei uns so teuer gemacht, dass die Industrie in großem Stil abwandert. Metall, Chemie und die Jobs gleich mit.Hier sind die Strompreise im EU-Vergleich:
bsbw schrieb:Du darfst sicher sein, er hat sich damit ein schönes Sümmchen verdient und nicht draufgezahlt.Hast du eigentlich mehr als diese schwurbeligen Andeutungen?
Das kann ich aus sicherer erster Quelle sagen.
Kein Einzelfall.
Klar ist, dass der Umbau der Energiewirtschaft weitgehend funktioniert und dafür, dass wir eine nahezu komplett neue Energieversorgung bekommen, ziemlich preiswert ist.
geschrieben von: dampfbahner
Datum: 05.08.26 15:13
Fakt ist, alle Verbraucher ohne E-Auto subventionieren die Dienstwagen.Niemand wird davon abgehalten, ebenfalls ein E-Auto zu verwenden. Gebrauchte gibt es inzwischen ab ~4000 Euro. Neuwagen zum etwa gleichen Preis wie Verbrenner.
[www.vwfs.de]
Bei uns in der Wohngegend (Siedlung aus den 50er Jahren, heute teilweise unter Denknmalschutz) gibt es ZWEI öffentliche Lademöglichkeiten, weil für mehr die Leitungen nicht geeignet sind.Eine weit verbreitete Fehlwahrnehmung ist, dass man für ein E-Auto eine öffentliche Schnelllademöglichkeit oder eine Wallbox bräuchte. Eine normale Steckdose mit 3 kW ist für die täglichen Besorgungen völlig ausreichend. Die lädt über Nacht Strom für 100-200 km, da ist der Akku immer voll. Das "tanken fahren" fällt dann einfach weg.
Und natürlich nicht mit 150 kW [www.autolevy.de]
Dann würde hier in Berlin-Charlottenburg Nord das Licht ausgehen.
Hat schon jeder Parkplatz so eine Steckdose? Nein, natürlich nicht. Mit Schwurbeleien über Subventionsbetrug wird das aber nicht besser. Da muss man schon anpacken und eine Leitung verlegen.Von Subventionsbetrug hab ich nichts gelesen. Es ist aber Fakt, dass der Staat privat mitgenutzte Dienstwagen über die bei E-Wagen deutlich reduzierte Pauschalversteuerung bezuschusst. Also die Allgemeinheit zahlt am Ende für die Anschaffung bzw. Nutzung der Dienstflotten durch entgangene Steuern. Bis 2030 irgendwas bei 40 Mrd Euro die der Staat bei den E-Autos ausgibt bzw. nicht einnimmt durch die reduzierte Dienstwagensteuer und das Fehlen einer der Mineralölsteuer vergleichbaren Abgabe.
This forum is powered by Phorum.
Eugenol template is a free semantic and xhtml valid theme for Phorum edited under GPL by PROMOPIXEL.

