geschrieben von: Awanst Vitzenburg
Datum: 30.07.26 15:24
[www.n-tv.de]Ganz ehrlich an der Börse wäre DB Fernverkehr nichts mehr Wert. Die Aktien würde man einfach hinterhergeworfen bekommen.
Scheinbar ist nicht immer alles so schlecht, wie es von Sven's, Gastronomie's & Co. in DSO immer wieder so hochbeschworen wird!
Und da ist noch nicht mal die Rede von einem Modell wie in Luxemburg, wo man die Beförderung quasi schon durch seine Steuerzahlung abgegolten hat.Wenn alle in Luxemburg ÖPNV nutzen würden, die dort Steuern zahlen, würde das Modell nicht mehr funktionieren 😁
geschrieben von: jsbach
Datum: 30.07.26 17:28
geschrieben von: jsbach
Datum: 30.07.26 17:35
Der Bahn komme aber auch "ein kleiner Rechentrick" zugute, erläutert RBB-Reporter Tom Garus auf tagesschau24. Palla ließ im vergangenen Jahr 1,4 Milliarden Euro abschreiben - verbuchte also Verluste zu einem Zeitpunkt, zu dem sie noch ganz neu im Amt war. "Und dementsprechend sieht die Bilanz dieses Jahr schon besser aus", so Garus.Der wird sich ja wohl auskennen - ist schließlich von den Öffentlich-Rechtlichen.
geschrieben von: ingo st.
Datum: 30.07.26 20:43
geschrieben von: Riedgras
Datum: 31.07.26 05:41
Wenn es DIR so erscheint, offenbarst Du damit nur deine Unkenntnis der Sache. Ich werde ja ungern persönlich, entschuldige bitte, aber deine Sicht ist hier völlig falsch.Von sich überzeugt zu sein ist in diesem Kontext fragwürdig. Was gibt die das Recht alle als dumm zu beleidigen die nicht deiner Meinung sind?
Viele Grüße
geschrieben von: Riedgras
Datum: 31.07.26 05:44
Riedgras schrieb:Macht euch einfach weiter die Welt schön! An der Wahrheit ändert das nichts. Eine Firma, die an einem Tag mehr Geld verbrennt als sie woanders im Jahr einnimmt hat ein Problem, um das andere Wort nicht direkt zu gebrauchen: Wäre nicht der Staat der Eigentümer wäre das Insolvenzverfahren schon eröffnet!Da steht ERSCHEINT, nicht IST! Soviel solltest du schon verstehen dass du trennen kannst. Oder wurden bei euch im Deutschunterricht nur Romane gelesen?Im Deutschunterricht wurde bei uns auch gelehrt, daß manche Formulierung gar nicht so schwammig gemeint IST, wie sie ERSCHEINT....
Buchhaltung kam erst später in der kaufmännischen Ausbildung dazu. Damit lernt man dann, nicht nur Romane, sondern auch Bilanzen zu lesen. Und manches was einem vorher seltsam ERSCHEINT, IST plötzlich gar nicht mehr so rätselhaft. Deshalb:
TranelG schrieb:
Zitat:Wenn ich als Betriebswirt die Kommentare hier lese, dann wird mir schlecht.Wenigstens ein Kommentar hier, dem ich voll zustimmen kann!
Viele Grüße
Björn / schienenbär42
geschrieben von: schienenbär42
Datum: 31.07.26 07:04
Von sich überzeugt zu sein ist in diesem Kontext fragwürdig. Was gibt die das Recht alle als dumm zu beleidigen die nicht deiner Meinung sind?Du interpretierst etwas in Texte, was da gar nicht steht? "Dumm" lese ich nirgendwo.
Macht euch einfach weiter die Welt schön! An der Wahrheit ändert das nichts. Eine Firma, die an einem Tag mehr Geld verbrennt als sie woanders im Jahr einnimmt hat ein Problem, um das andere Wort nicht direkt zu gebrauchen: Wäre nicht der Staat der Eigentümer wäre das Insolvenzverfahren schon eröffnet!In einem Azubi-Bericht o.ä. würde ich diese Aussage dick rot anstreichen...
geschrieben von: sachsenring_z
Datum: 31.07.26 07:43
LIW schrieb:Hast Du auch irgendwelche Belege für Deine Ausführungen und sind das alles nur Mutmaßungen?Was sind das denn für Taschenspielertricks und wie soll die Bahn überhaupt "Gewinn" machen können? Die Bahn bringt der Volkswirtschaft insgesamt was, ist aber natürlich ein Zuschussgeschäft. Oder man klammert die ganzen Kosten in irgendwelche separaten Gefilde aus, Bad Bahn oder so?Vor allem, wenn man sich überlegt, wie die DB als Infrastrukturbetreiber alles ihrem Fernverkehr zu Füßen legt, die komplette Disposition auf ihren Fernverkehr ausrichtet, um diesen zumindest in der 6-Min-Pünktlichkeit über 50% zu halten, während das Netz völlig vor die Hunde geht und mit Milliarden subventioniert werden muss und die DB als Konzern wie ein schwarzes Loch wirkt aufgrund ihrer AG-Struktur.
Ich bin gegen diese Augenwischerei und auch dieses blöde Jubeln und Untergangsgetue im Wechsel. Aber das ist die moderne, "motivierende" Wirtchaftskommunikation.
Das schmälert nicht die Leistungen der Bahn, aber man muss auch sagen, die Fahrpreise sind oft reiner Wucher, gepaart mit irgendwelchen Sonderaktionen zum Ramschpreis. Das ist eher keine kaufmännisch sinnvolle Linie und die scheint ja mit dem "Gewinn" behauptet zu werden. Der Güterverkehr profitiert natürlich von den Dringlichkeitstransporten, aber in der Fläche gibt man ihn ja weitgehend auf und hat die Kunden verloren. Die Bahn ist nicht über den Berg.
Und das alles, um in genau einem Teilbereich Fernverkehr jetzt einen vergleichsweise kleinen Gewinn "verkaufen" zu können, den sie eigentlich vor allem dem Verkehrsinfarkt auf der Straße und hohen Spritpreisen zu verdanken hat.
Wenn die Auto-Industrie die E-Mobilität nicht so verpennt und ausgebremst hätte, wäre der Gewinn vmtl. schon dahin gewesen.
Man könnte es aber auch für eine clevere Strategie halten: Man treibt die Leute im Nahverkehr alle in den PKW-Verkehr, um die Straßen dicht zu machen, damit der Fernverkehr freie Fahrt hat und wie eine Lösung wirkt.
Ich denke aber nicht, dass die DB eine verkehrliche Strategie hat. Sobald man da in den Strategie-Bereich kommt, geht es nur noch ziemlich direkt um Geld, Geld, Geld...
Vor wenigen Jahren hat man noch mit den SPNV-AT gemeinsam Baustellen geplant, damit so wenig Züge wie möglich ausfallen, weil man auch mit Trassen und teils Fahrgeldeinnahmen Geld verdient hat.
Heute sperrt man ohne großartig zu bauen und das Geld scheint ja trotzdem zu fließen.
Und solang für die Bahn in diesem jämmerlichen Zustand irgendwas gut ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um professionell organisiertes Marketing handelt, nicht um "Erfolge" im Sinne von Erfolg.
Wer weiß schon, wie der jetzige Gewinn zustandegekommen ist?Kannst du doch nachlesen, im "Zwischenbericht". Allerlei Tricks, auf allen Ebenen. Und manch "glückliche Fügung".
geschrieben von: bauigel
Datum: 31.07.26 09:27
Warum hat Merz dann den Verkehrsminister rausgeschmissen?Wenn die Evelyne trotz Schnieder solche Erfolge erreicht hat: was hätte sie dann erst unter einem Verkehrsminister erreichen können, der einem fachkundigen Staatssekretär freie Hand lässt (Scheuer / Ferlemann) oder der sich wenigstens - entgegen dem Rat seiner eigenen Partei - aktiv mit der Bahn beschäftigt und dazu auch Aktenstudium betreibt (Wissing)?
Er hat die Evelyne doch ins Amt gebracht.
Und damit erst solche Erfolge ermöglicht.
geschrieben von: Niederlausitzer
Datum: 31.07.26 10:12
HEUTE erntet man das, was damals gesät wurde! Und die damaligen Stimmen, die vor zu viel Einsparungen gewarnt hatten, die wurden damals mundtot gemacht!Dazu passend: Verfallsporno ("Untergang klickt schön", Link zu GMX, wurde aber auch woanders veröffentlicht).
Daher, es sind weder die DB noch Verkehrsbetriebe selber die Blockierer, dass kam/kommt von anderen Seiten her, so wie das jetzt läuft - oder auch nicht läuft.
Das wird auch gerne übersehen von Bahnfans und anders dargestellt, weil sie Negativdarstellung rauf und runter und ständig offenbar chic finden.
geschrieben von: Niederlausitzer
Datum: 31.07.26 10:18
Wer weiß schon, wie der jetzige Gewinn zustandegekommen ist?Hallo,
geschrieben von: andreas +
Datum: 31.07.26 17:14
geschrieben von: WernerS
Datum: 31.07.26 19:10
[www.msn.com]Danke fürs Nachforschen. Es kann kein Gewinn entstanden sein bei dem chaotischen Betrieb.
"Der Ursprung des plötzlichen Geldsegens findet sich auf Seite 64 des Zwischenberichts – in Zeile 4 der Gewinn- und Verlustrechnung. Dort ist unter „Sonstige betriebliche Erträge“ ein Plus zum Vorjahreshalbjahr von nominal über einer Milliarde Euro abzulesen. Der Löwenanteil dieses Geldes stammt vom Bund – 0,9 Milliarden an höherer Förderung für die Instandhaltung –, der Rest kommt vor allem durch Fahrzeugverkäufe bei DB Cargo und Fernverkehr zustande.
Was bleibt also von den guten Nachrichten? Auf den ersten Blick wenig...."
"DB Cargo hat viel Bilanzkosmetik betrieben und Verluste in das Jahr 2025 geschoben, dementsprechend sehen die Zahlen 2026 besser aus."
Carsten
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