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Abstellkonzept für Gefahrgutzüge

geschrieben von: Mw

Datum: 30.07.26 20:43

Matthias Muschke schrieb:
bollisee schrieb:
Definitiv ist ein Wohngebiet kein Treibstofflager. Dafür gibt es entsprechende Betriebe mit geeigneten Sicherheitsvorkehrungen. Warum auch immer man Kraftstoffreserven im Wohngebiet parken muss, die Bahn sollte sich ganz dringend überlegen, wie ihre Disposition funktioniert. Denn das ist offenbar nicht die Kernkompetenz der beteiligten Transportunternehmen.
Es ist ein Bahnhof und da stehen gelegentlich Züge! Und "Die Bahn" hat nur einen Bruchteil daran Anteil. Bleib doch einfach auf deinem Sofa und kommentiere mal Sachen, die du verstehst. Danke.
Es fehlt bis heute ein Abstellkonzept für Gefahrgutzüge, insbesondere für Treibstoffganzzüge. Abstellungen in Wohngebieten sollten soweit als möglich vermieden werden.

Die frühere Frankfurter Oberbürgermeisteron Petra Roth erreichte sogar "eine Vereinbarung" mit der Bahn, nachdem es im Bahnhof Frankfurt Süd 1997 nach einer Flankenfahrt zweier Güterzüge (keine Rangierfahrten!) zum Brand zweier Kesselwagen gekommen war, daß alle Gefahrgutzüge Frankfurt Süd nicht mehr durchfahren dürfen (andere Örtlichkeiten ersatzweise aber schon!)

[de.wikipedia.org]

Im Nürnberger Hafenbahnhof (betrieben von der Stadt Nürnberg) dürfen, obwohl mit allen Feuerwehreinrichtungen versehen und entfernt von Wohngebieten, keine Kesselwagenzüge über Nacht abgestellt werden. Die werden dann ersatzweise nach Nürnberg Rangierbahnhof überführt, mitten ins Wohngebiet von mehreren 100.000 Menschen ...

Für Rheinweiler, Efringen-Kirchen & Co. bedeutete das, daß man beim Plattmachen des Basel Badischen Rangierbahnhofs besser ein oder zwei Gleise für solchen Hinterstellungen übrig gelassen hätte.

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.26 20:44.

Frankfurt-Süd

geschrieben von: Lenoir

Datum: 30.07.26 21:58

Mw schrieb:
Die frühere Frankfurter Oberbürgermeisteron Petra Roth erreichte sogar "eine Vereinbarung" mit der Bahn, nachdem es im Bahnhof Frankfurt Süd 1997 nach einer Flankenfahrt zweier Güterzüge (keine Rangierfahrten!) zum Brand zweier Kesselwagen gekommen war, daß alle Gefahrgutzüge Frankfurt Süd nicht mehr durchfahren dürfen (andere Örtlichkeiten ersatzweise aber schon!)
Als gebürtiges Frankfurter Würstchen habe ich das noch gut in Erinnerung. Auch das Schaumbad unter der Brücke.
Und das zumindest an der Fassade übel angesengte Haus stand genau so noch Jahrzehnte dort.

Ich glaube aber, daß man sich an diese Vereinbarung nicht mehr hält /sie vergessen hat /oder sie nur für Gefahrgut-Ganzzüge gilt oder galt.
Denn alleine schon die ganzen Züge des komischen Verkehrs (KV) haben oft genug Tankbehälter geladen mit entsprechenden Gefahrguttafeln. Und daß in den Spundwandbüchsen immer und überall nur ungefährliches Kaufmannsgut enthalten ist, braucht man auch nicht zu glauben.

Re: Frankfurt-Süd

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 31.07.26 07:31

Lenoir schrieb:
Und daß in den Spundwandbüchsen immer und überall nur ungefährliches Kaufmannsgut enthalten ist, braucht man auch nicht zu glauben.



Die unauffälligesten sind inzwischen die interessantesten. Oft genug Nachschub für die Front...

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]

Re: Abstellkonzept für Gefahrgutzüge

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 31.07.26 07:33

²
Mw schrieb:
Für Rheinweiler, Efringen-Kirchen & Co. bedeutete das, daß man beim Plattmachen des Basel Badischen Rangierbahnhofs besser ein oder zwei Gleise für solchen Hinterstellungen übrig gelassen hätte.
Da wohnen weniger Menschen? Die Gleisanzahl ist übrigens seit Jahren relativ konstant. Eins ist im RBA verlustig gegangen, Weil ist Geschichte, dafür kamen fünf in der Gruppe F dazu.

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]
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