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Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 29.07.26 10:37

In dem ganzen Artikel [www.augsburger-allgemeine.de] wird nur gejammert und mit dem Finger auf andere gezeigt.

Kein Wort zu den eigenen Problemen!
Es ist schon dreist mehr Kapazitäten zu fordern, obwohl man selber die bestellten Leistungen nicht zuverlässig fahren kann. Ständig fehlen Zugteile, neuerdings sind auch einteilige Mireos (!!) zwischen Augsburg-München keine Seltenheit. Da braucht man sich nicht wundern, dass es voll ist und Fahrgäste nicht mehr mitkommen!

Würde das gefahren, was die BEG im aktuellen Verkehrsvertrag bestellt hat, dann sähe die Situation deutlich besser aus!

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Turner

Datum: 29.07.26 11:11

Sven939 schrieb:
In dem ganzen Artikel wird nur gejammert und mit dem Finger auf andere gezeigt.
Jammern passt zum User Sven939, der jammert hier auch immer wieder bei jeder Gelegenheit wegen des D-Tickets rum!

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: LariFariBerlin

Datum: 29.07.26 12:34

Sven939 schrieb:
neuerdings sind auch einteilige Mireos (!!) zwischen Augsburg-München keine Seltenheit.

Krass, hat Siemens eine neue Ausführungsvariante rausgebracht?



██████████████████████████████████████████████████████████
Auf Fahrt. Für alle.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: stellwerk_wf

Datum: 29.07.26 12:37

Frau Petersen sollte man eine Fortbildung nebenan bei Herrn Schuchmann von der BOB machen.

Der weiß wenigstens, wie das mit dem auf die K*cke hauen richtig geht, damit das nicht nur als weinerliches Getue abgestempelt wird.

Liste aktuell offener SPNV-Verfahren (Update ca. 1-2x/Monat)
Liste WLAN in SPNV-Netzen (z.Zt. ohne Updates)

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 29.07.26 12:50

stellwerk_wf schrieb:
Frau Petersen sollte man eine Fortbildung nebenan bei Herrn Schuchmann von der BOB machen.

Der weiß wenigstens, wie das mit dem auf die K*cke hauen richtig geht, damit das nicht nur als weinerliches Getue abgestempelt wird.
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: 423 252-6

Datum: 29.07.26 13:37

Sven939 schrieb:
In dem ganzen Artikel [www.augsburger-allgemeine.de] wird nur gejammert und mit dem Finger auf andere gezeigt.

Das jammern haben sie anscheinend von dir abgeguckt. Ist ja schon absurd zu denken, dass du halbwegs gut ausführen könntest um was es geht, nein, du bist immer noch verbittert, weil Arverio seit Beginn einen TV mit der Gdl hat und nicht mit deiner heißgeliebte EVG.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 29.07.26 13:37

LariFariBerlin schrieb:
Sven939 schrieb:
neuerdings sind auch einteilige Mireos (!!) zwischen Augsburg-München keine Seltenheit.

Krass, hat Siemens eine neue Ausführungsvariante rausgebracht?
Das ist die Antwort auf das RS Zero.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 29.07.26 13:39

Sven939 schrieb:
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Da kann man sich aber auch drüber streiten.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Max__Mustermann

Datum: 29.07.26 13:41

MrEnglish schrieb:
Sven939 schrieb:
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Da kann man sich aber auch drüber streiten.
Über "zuverlässig" darf man sicher streiten

Im Vergleich mit Arverio brauchen sie aber nix fürchten..

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Matti der Kleine

Datum: 29.07.26 14:24

Eigentlich muss sich Arverio keine großen Sorgen machen über Abbestellungen. Die fahren nur auf wichtigen Hauptstrecken, abgesehen zwischen Aalen und Donauwörth. Da kann die BEG kaum Züge streichen abgesehen von extremen Randlagen.

Eher müssen sich Agilis und die Länderbahn sich Sorgen machen. Das in der Oberpfalz oder im Bayrischen Wald auf den neben Strecken Züge entfallen oder sogar ganze Linien gestrichen werden.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 29.07.26 14:37

Matti der Kleine schrieb:
Eigentlich muss sich Arverio keine großen Sorgen machen über Abbestellungen. Die fahren nur auf wichtigen Hauptstrecken, abgesehen zwischen Aalen und Donauwörth. Da kann die BEG kaum Züge streichen abgesehen von extremen Randlagen.

Eher müssen sich Agilis und die Länderbahn sich Sorgen machen. Das in der Oberpfalz oder im Bayrischen Wald auf den neben Strecken Züge entfallen oder sogar ganze Linien gestrichen werden.
Wenn das Modell Schuchmann Schule macht und das VG entscheidet, dass auf den BRB-Linien ein (je nach Nachfrage z.T. erheblicher) Nachschlag an Bahnens zu leisten ist, dann könnte die Rechnung fürs Verkehrsministerium aber anders ausfallen. Dann kürzt man nämlich am besten beim Expressangebot auf Strecken mit parallelem Fernverkehr, um neben Bestellerentgelten auch die Ausgleichszahlungen für die Deutschlandticket-Anerkennung zu begrenzen.

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Matti der Kleine

Datum: 29.07.26 16:01

Papierfahrkarte schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Eigentlich muss sich Arverio keine großen Sorgen machen über Abbestellungen. Die fahren nur auf wichtigen Hauptstrecken, abgesehen zwischen Aalen und Donauwörth. Da kann die BEG kaum Züge streichen abgesehen von extremen Randlagen.

Eher müssen sich Agilis und die Länderbahn sich Sorgen machen. Das in der Oberpfalz oder im Bayrischen Wald auf den neben Strecken Züge entfallen oder sogar ganze Linien gestrichen werden.
Wenn das Modell Schuchmann Schule macht und das VG entscheidet, dass auf den BRB-Linien ein (je nach Nachfrage z.T. erheblicher) Nachschlag an Bahnens zu leisten ist, dann könnte die Rechnung fürs Verkehrsministerium aber anders ausfallen. Dann kürzt man nämlich am besten beim Expressangebot auf Strecken mit parallelem Fernverkehr, um neben Bestellerentgelten auch die Ausgleichszahlungen für die Deutschlandticket-Anerkennung zu begrenzen.
Wo willst du da einsparen? Gerade im Zulauf von und nach München müsste der Nahverkehr eigentlich noch eher ausgebaut werden.

Oder willst ernsthaft einen RE5 von Salzburg komment in Rosenheim auskippen und die 1000 Fahrgäste in die RB 54 rein quetschen?

Teilweise ist der Fernverkehr noch unzuverlässiger wie der Nahverkehr.

Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.

Auch wenn es hier für viele schwer fällt. Es ist leider sinnvoller Züge fahren zu lassen wo mehrere hundert Personen im Zug sitzen. Als auf Strecken wo keine 1000 Personen den ganzen Tag unterwegs sind.
Alternativ könnte die BEG wie zum Beispiel in Baden-Württemberg auch Regiobusse bestellen.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: 423 252-6

Datum: 29.07.26 16:12

Papierfahrkarte schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Eigentlich muss sich Arverio keine großen Sorgen machen über Abbestellungen. Die fahren nur auf wichtigen Hauptstrecken, abgesehen zwischen Aalen und Donauwörth. Da kann die BEG kaum Züge streichen abgesehen von extremen Randlagen.

Eher müssen sich Agilis und die Länderbahn sich Sorgen machen. Das in der Oberpfalz oder im Bayrischen Wald auf den neben Strecken Züge entfallen oder sogar ganze Linien gestrichen werden.
Wenn das Modell Schuchmann Schule macht und das VG entscheidet, dass auf den BRB-Linien ein (je nach Nachfrage z.T. erheblicher) Nachschlag an Bahnens zu leisten ist, dann könnte die Rechnung fürs Verkehrsministerium aber anders ausfallen. Dann kürzt man nämlich am besten beim Expressangebot auf Strecken mit parallelem Fernverkehr, um neben Bestellerentgelten auch die Ausgleichszahlungen für die Deutschlandticket-Anerkennung zu begrenzen.
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Fahrtsignal

Datum: 29.07.26 16:18

Matti der Kleine schrieb:
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Gerade in Bayern wäre ich mir da nicht so sicher, da die vollständige Einstellung von Strecken im ländlichen Raum ein politisch heikles Thema ist. Vor einigen Jahren gab es einmal einen Vorstoß von MdL Baumgärtner (CSU), das 1000er-Kriterium bei Reaktivierungen auch bei Bestandsstrecken anzuwenden. Die Diskussion darüber wurde mit dem Argument "Bestandsschutz" sehr schnell wieder beendet.
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

PS. *) Die Bezeichnung "Einteiliger Mireo" kann sowohl als Lapsus wie aber auch als Bonmot betrachtet werden. Gemeint war sicherlich eine dreiteilige Einheit (mit je drei Fahrgasttüren pro Seite - auch geil!) Mireo. Und DEN würde ich ja lieber als BEMU auf der Strecke zwischen Cham und Waldmünchen sehen, als auf einer DER Pendler-Rennstrecken Deutschlands. Aber ja: Auch die bei der BEG haben einen schrägen Humor... die hätten vielleicht sogar gerne einen echten einteiligen Mireo für die HVZ bestellt, wenn es den im Angebot gegeben hätte. :-))



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.26 18:46.
Länder können abbestellen, wenn das Geld nicht reicht UND alles Geld für den SPNV eingesetzt wurde. Da gibt aber Lücken bei den Länder. Mit den Abbestellung kann man auch Protest erzeugen. Und warum nicht einen RE abbestellen, Protest oder Konsequenzen müssen weh tun um eine Unterfinanzierung deutlich zu machen, sonst interessieren sich Medien nicht dafür. Fernzugfahrlängen auch mit Fernzügen fahren lassen und keinen parallelen 160 km/h Zug durchfüttern.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: truestepper

Datum: 29.07.26 20:03

Sven939 schrieb:
stellwerk_wf schrieb:
Frau Petersen sollte man eine Fortbildung nebenan bei Herrn Schuchmann von der BOB machen.

Der weiß wenigstens, wie das mit dem auf die K*cke hauen richtig geht, damit das nicht nur als weinerliches Getue abgestempelt wird.
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Die Züge von Arverio Bayern verkehren nicht nur zwischen Ulm und Augsburg. Bitte komm doch einfach mal raus aus Deiner regionalen Blase.

Arverio hat u.A. ganz massiv mit den Auswirkungen der vielen Baumnahmen im Korridor München-Memmingen zu kämpfen. Und die diesjährig richtig heftigen Wochen stehen noch bevor.
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Matti der Kleine schrieb:
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Politisch kann man es sich halt nicht leisten. Die Taktverstärker im Berufsverkehr abbestellen tut bestimmt mehr Leuten weh, aber du schneidest die Leute nicht vom ÖPNV ab sondern verdrängst sie nur auf andere (potentiell nicht im D-Ticket inkludierte) Züge. In Viechtach* (gerade erst reaktiviert, dafür hat man sich auch sehr gefeiert), Bodenmais, Lam* oder Waldmünchen kucken die Leute halt dann auf einen verwaisten Bahnhof und einen leeren Busfahrplan (die Landkreise werden auch nicht plötzlich das Geld für besseren Busverkehr haben) und fragen sich dann, warum die CSU nochmal "gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land" im Wahlprogramm stehen hatte. Bzw. werden die örtlichen MdL von CSU und FW sehr großen Einsatz für den Erhalt dieser Verbindungen zeigen, weil sie 2028 wiedergewählt werden wollen und den unmut ihrer Wähler eher fürchten. Daheim die Kürzung verkaufen können die Augsburger MdL schon eher.

*gerade Viechtach und Lam gehören ja nichtmal zum Netz der DBInfraGO, von daher eigentlich schon das falsche Ziel von Kürzungen.
khaas schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Politisch kann man es sich halt nicht leisten. Die Taktverstärker im Berufsverkehr abbestellen tut bestimmt mehr Leuten weh, aber du schneidest die Leute nicht vom ÖPNV ab sondern verdrängst sie nur auf andere (potentiell nicht im D-Ticket inkludierte) Züge. In Viechtach* (gerade erst reaktiviert, dafür hat man sich auch sehr gefeiert), Bodenmais, Lam* oder Waldmünchen kucken die Leute halt dann auf einen verwaisten Bahnhof und einen leeren Busfahrplan (die Landkreise werden auch nicht plötzlich das Geld für besseren Busverkehr haben) und fragen sich dann, warum die CSU nochmal "gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land" im Wahlprogramm stehen hatte. Bzw. werden die örtlichen MdL von CSU und FW sehr großen Einsatz für den Erhalt dieser Verbindungen zeigen, weil sie 2028 wiedergewählt werden wollen und den unmut ihrer Wähler eher fürchten. Daheim die Kürzung verkaufen können die Augsburger MdL schon eher.
Die BEG könnte auch wie in Baden-Württemberg Buslinien bestellen, für die Strecken wo die Züge entfallen.

*gerade Viechtach und Lam gehören ja nichtmal zum Netz der DBInfraGO, von daher eigentlich schon das falsche Ziel von Kürzungen.

War jetzt nur als Beispiel. Ander Beispiele wo InfraGO für zuständig ist Forchheim- Ebermannstadt oder Breitengrüßbach - Ebern.
Matti der Kleine schrieb:
Die BEG könnte auch wie in Baden-Württemberg Buslinien bestellen, für die Strecken wo die Züge entfallen.
Kann man, aber das macht die Entscheidung auch nicht so viel populärer und viel Geld sparen tut man sich auch nicht. Potentiell sogar noch gefährlicher, weil man nun für die selbe Ersparnis noch viel mehr Strecken abbestellen muss und daher noch viel mehr ländliche MdLs vorsprechen hat, die gerne in ihrem Wahlkreis das nicht hätten. (eh schon überlastete) Mischverkehrsstrecken bieten sich in diesem Fall halt mehr an, da durch die wenigerleistung im SPNV der Anteil von SGV und SPFV an den Zugzahlen zunimmt und diese daher für einen größeren Anteil der Streckenerhaltungskosten aufkommen müssen. Betrifft zwar dann vielnachgefragte Strecken, aber dafür verliert man nicht die Möglichkeit bei einem plötzlichen Umsteuern im Bund relativ bald zum Regelverkehr zurückzukehren. Denn eine einmal stillgelegte Strecke wieder zu reaktivieren ist nicht ganz so einfach und das wissen die Leute vor Ort auch.
Matti der Kleine schrieb:
khaas schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Politisch kann man es sich halt nicht leisten. Die Taktverstärker im Berufsverkehr abbestellen tut bestimmt mehr Leuten weh, aber du schneidest die Leute nicht vom ÖPNV ab sondern verdrängst sie nur auf andere (potentiell nicht im D-Ticket inkludierte) Züge. In Viechtach* (gerade erst reaktiviert, dafür hat man sich auch sehr gefeiert), Bodenmais, Lam* oder Waldmünchen kucken die Leute halt dann auf einen verwaisten Bahnhof und einen leeren Busfahrplan (die Landkreise werden auch nicht plötzlich das Geld für besseren Busverkehr haben) und fragen sich dann, warum die CSU nochmal "gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land" im Wahlprogramm stehen hatte. Bzw. werden die örtlichen MdL von CSU und FW sehr großen Einsatz für den Erhalt dieser Verbindungen zeigen, weil sie 2028 wiedergewählt werden wollen und den unmut ihrer Wähler eher fürchten. Daheim die Kürzung verkaufen können die Augsburger MdL schon eher.
Die BEG könnte auch wie in Baden-Württemberg Buslinien bestellen, für die Strecken wo die Züge entfallen.


Wo hat bitte Baden-Württemberg Strecken abbestellt und lässt stattdessen Busse fahren? Dein Beispiel geht total am Thema vorbei.

Wir reden hier übrigens von einem Land dass immer noch deutlich mehr Geld hat als die meisten anderen Länder.
Dieser vorauseilende Gehorsam ist glaube ich so ein deutsches Ding. Man bringt sich selbst ein und gibt noch Tipps, mischt mit, statt es als das zu sehen was es ist, krank und bescheuert.
Als hätte uns dieser Gehorsam nicht schon oft genug ins Unglück gestürzt
Matti der Kleine schrieb:
khaas schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Politisch kann man es sich halt nicht leisten. Die Taktverstärker im Berufsverkehr abbestellen tut bestimmt mehr Leuten weh, aber du schneidest die Leute nicht vom ÖPNV ab sondern verdrängst sie nur auf andere (potentiell nicht im D-Ticket inkludierte) Züge. In Viechtach* (gerade erst reaktiviert, dafür hat man sich auch sehr gefeiert), Bodenmais, Lam* oder Waldmünchen kucken die Leute halt dann auf einen verwaisten Bahnhof und einen leeren Busfahrplan (die Landkreise werden auch nicht plötzlich das Geld für besseren Busverkehr haben) und fragen sich dann, warum die CSU nochmal "gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land" im Wahlprogramm stehen hatte. Bzw. werden die örtlichen MdL von CSU und FW sehr großen Einsatz für den Erhalt dieser Verbindungen zeigen, weil sie 2028 wiedergewählt werden wollen und den unmut ihrer Wähler eher fürchten. Daheim die Kürzung verkaufen können die Augsburger MdL schon eher.
Die BEG könnte auch wie in Baden-Württemberg Buslinien bestellen, für die Strecken wo die Züge entfallen.

*gerade Viechtach und Lam gehören ja nichtmal zum Netz der DBInfraGO, von daher eigentlich schon das falsche Ziel von Kürzungen.

War jetzt nur als Beispiel. Ander Beispiele wo InfraGO für zuständig ist Forchheim- Ebermannstadt oder Breitengrüßbach - Ebern.
Du führst eine Scheindiskussion, in die gerade wirklich niemand in Bayern einstimmen will. Diese Nebenbahnen hat Bayern deutlich stärker als andere Bundesländer in die heutige Zeit gerettet.

Wirklich viel Parallelverkehr zum FV gibt es anders als in BaWü auch nicht bzw. der FV könnte diese Fahrgastmengen auf den Kurzstrecken gar nicht aufnehmen.

Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 29.07.26 23:29

423 252-6 schrieb:
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.
Das Problem liegt ganz woanders: Die ganzen Verkehrsverträge basieren auf Fahrgastzahlen wo es noch vernünftige Fahrpreise gab (auch wenn einige es sich hier nicht vorstellen können, es gab Zeiten ohne Ramschticket und überraschenderweise hat das sogar funktioniert).
Die Hauptachsen sind für ein Ticket mit nur 2 € am Tag (die S-Bahn München wirbt genauso dafür) einfach nicht ausgelegt. Ergo müsste man Mehrbestellungen tätigen, die Diskussion zeigt aber, dass genau das Gegenteil passiert.
Dazu kommt noch ein Betreiber der sein Handwerk nicht beherrscht. Auf Dauer macht dies den ÖPNV kaputt.

Die MVG hat heute bekannt gegeben, dass es wegen dem Deutschlandticket (!!!) zu Abbestellungen 2027 kommen wird.
[www.mvg.de]

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.26 23:29.

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Rook

Datum: 30.07.26 01:09

Gründe für Preiserhöhungen findet man immer.

So zum Beispiel 2022 - - - vor dem Deutschlandticket:

"Wie ferner aus Teilnehmerkreisen zu erfahren war, gibt es selbst mit der enormen Steigerung von 6,9 Prozent eine Unterdeckung des Bedarfs für die gestiegenen Kosten bei Energie und Material.

Um all das zu kompensieren, müsste die Verkehrsgesellschaft die Preise um stolze 22 Prozent anheben.

Die nun avisierte Erhöhung umfasst zudem nicht weitere Angebotsausweitungen, sie diene lediglich dazu, die Preise für Energie und Material zu decken
."

[www.merkur.de]

Viele Grüße
Rook

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: VT

Datum: 30.07.26 08:28

423 252-6 schrieb:
Zitat:
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.
Muss das Land halt den eigenen Geldbeutel aufmachen. RegMittel sind dafür nicht vorgesehen.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 30.07.26 09:22

VT schrieb:
423 252-6 schrieb:
Zitat:
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.
Muss das Land halt den eigenen Geldbeutel aufmachen. RegMittel sind dafür nicht vorgesehen.
Das wird zurecht kein einziges Land machen, denn der Bund ist das Problem, er weigert sich das von der EU sogar empfohlene Trassenpreismodell anzuwenden und der Bund versagt beim Ausbau der Schiene.
Dazu lässt man vor allem Kommunen aushungern. Der Bund erfindet was, aber Länder und Kommunen müssen es oft bezahlen und werden finanziell ruiniert. Wo sollen Kommunen und Länder also das Geld her haben? Der Bund ist das Problem.

Öffentlicher Druck entsteht nur wenn man die stärksten Strecken beim Abbau richtig rannimmt, bis der Bund einknickt.
Die Länder könnten es auch über den Bundesrat machen. Mehr Regionalisierungsgelder bzw. Trassenpreis auf europäischem Niveau oder es wird im Bundesrat alles blockiert. Die Länder haben im Gegensatz zu den armen Kommunen ein Druckmittel

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: drmoeller_neuss

Datum: 30.07.26 09:23

Zitat
Dazu kommt noch ein Betreiber der sein Handwerk nicht beherrscht. Auf Dauer macht dies den ÖPNV kaputt.

Die MVG hat heute bekannt gegeben, dass es wegen dem Deutschlandticket (!!!) zu Abbestellungen 2027 kommen wird.
[www.mvg.de]
Die MVG zeigt nur, dass sie ihr Handwerk beherrscht. Der öffentliche Nahverkehr ist kein Selbstbedienungsladen, sondern muss mit dem Geld auskommen, das bereit gestellt wird.

Für den Fahrgast spielt es kaum eine Rolle, ob die Straßenbahn alle 5 oder 10 Minuten fährt. Der MVG stellt die Linie 25 auf einen 10-Minuten-Takt mit größeren Fahrzeugen um. Damit werden die Kosten fast halbiert, ohne dass der öffentliche Nahverkehr darunter leidet.

Auf meinen Fahrradtouren sehe ich oft Busse, die nur warme Luft durch die Gegend fahren, d.h. ohne Fahrgäste unterwegs sind. Auch eine S-Bahn mit etwa 20 Fahrgästen, die sich auf zwei 425-Triebzüge verteilen, betrachte ich als nicht ausgelastet.

Ich halte Abbestellungen mit Augenmass (!!) für sinnvoll. Die öffentliche Hand hat keinen Goldesel, und der Fahrgast hat auch nichts davon, wenn 5 halb ausgelastete Züge im Stau stehen und sich gegenseitig in ihrer Pünktlichkeit behindern.

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Stammstrecke 4

Datum: 30.07.26 17:48

Sven939 schrieb:
Das Problem liegt ganz woanders: Die ganzen Verkehrsverträge basieren auf Fahrgastzahlen wo es noch vernünftige Fahrpreise gab
Vernünftig ist Ansichtssache...

Sven939 schrieb:
Zitat:
Ramschticket
Und da ist er wieder der Hass gegen das D-Ticket... Und je mehr wieder den ÖPNV nicht mehr nutzen umso besser für die Verkehrswende und das Klima (fällt mir zufällig gerade wegen den heutigen Temperaturen ein).
Zitat:
Die MVG hat heute bekannt gegeben, dass es wegen dem Deutschlandticket (!!!) zu Abbestellungen 2027 kommen wird.
[www.mvg.de]
Der Stadtrat hat die Entscheidung am 29.07.2026 in der Vollversammlung auf die nächste VV im September vertagt... Das entscheidet die MVG nicht allein. Und bis zur Entscheidung durch den Stadtrat kommt da erst mal gar nichts mit "kommen wird".

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 30.07.26 18:35

Stammstrecke 4 schrieb:
Und da ist er wieder der Hass gegen das D-Ticket... Und je mehr wieder den ÖPNV nicht mehr nutzen umso besser für die Verkehrswende und das Klima (fällt mir zufällig gerade wegen den heutigen Temperaturen ein).
Ich will mir gar nicht ausmalen, wie heiß es heute wäre, hätten wir das D-Ticket nicht!

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Chris_EDO

Datum: 03.08.26 10:01

Sven939 schrieb:
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Dann scheinst Du aber nicht regelmäßig, insbesondere zu Pendlerzeiten, mit der BRB unterwegs zu sein. Maßlos überfüllt und sehr häufig fehlen Zugteile. Von den gesperrten Toiletten mal ganz zu schweigen.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 03.08.26 17:21

Chris_EDO schrieb:
Sven939 schrieb:
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Dann scheinst Du aber nicht regelmäßig, insbesondere zu Pendlerzeiten, mit der BRB unterwegs zu sein. Maßlos überfüllt und sehr häufig fehlen Zugteile. Von den gesperrten Toiletten mal ganz zu schweigen.
Die BRB steht auf der für ihn richtigen Seite und daher ist egal wie die Performance ist, Hauptsache es geht für ihn gegen Arverio.
Das ist alles recht subjektiv und außerdem hat er ja gerne einen kompletten Wagen für sich allein wie er das sicher von den Alibizügen der ehemaligen Bundesbahn kennt

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 04.08.26 16:54

Bahnsteig13a schrieb:
Das ist alles recht subjektiv
Es ist nichts subjektiv, ganz objektives Beispiel von heute (ein Ausschnitt, nicht alle fehlende Wagen):
RE 57118 München-Augsburg-Würzburg (11.16 Uhr) - 1 x Mireo statt Desiro HC
RE 57023 Augsburg - München (08.05 Uhr) - im Berufsverkehr 1x Mireo
RE 57022 München - Augsburg (09.18 Uhr) 1 x Mireo
RE 57038 München - Augsburg - Ulm (14.41 Uhr) - 1 x Mireo
RE 57065 Ulm-Augsburg-München (17.21 Uhr) - 1 x Mireo
RE 57066 München-Augsburg (18.27 Uhr) - im Berufsverkehr 1x Mireo

Es ist eine Zumutung bei fast 40 Grad die Beförderungsfälle in solch einen Viehtransporter zu stopfen. Gerade jetzt in den Ferien, wo dank des Billigtickets (fast) niemand mehr den Fernverkehr zwischen München-Stuttgart nutzt.
Und dann wundert sich dieses Unternehmen, wenn die Toiletten überlaufen und schiebt die Schuld noch dreist auf die DB.

Über diese Zustände sollte der hier mitlesende Reporter von Merkur/TZ einmal berichten!

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: linie7484

Datum: 04.08.26 17:34

Sven939 schrieb:
Über diese Zustände sollte der hier mitlesende Reporter von Merkur/TZ einmal berichten!
Vielleicht solltest Du dich einmal anstatt ständig Ausrufezeichen zu setzen einmal mit der realität da drausen beschäftigen was insbesondere bei deiner heiligen DB alles so nicht läuft, anstatt ständig mit dem Finger auf andere zu zeigen!

Im übrigen kenne ich fast niemand der sich längere Strecken wie Stuttgart - München im Nahverkehr antut! Die Leute finden ihre Zeit auch nicht auf der Straße! (Ich kann auch Ausrufezeichen setzten)

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 04.08.26 17:42

Welche Bahn macht denn für Dich alles richtig, Sven? Ich glaube, da gibt es keine.

Und ich glaube, die Fahrgastzahlen würden um ein vielfaches zurückgehen, wenn das Deutschlandticket irgendwann wieder abgeschafft werden würden.

Was wäre dann die Folge? Abbestellungen, da die Züge einfach nur Lift transportieren würden!

Wäre dir das lieber?

Viele Grüße aus EMRS
Moritz
Sven939 schrieb:
wo dank des Billigtickets (fast)
Wer ständig und immer wieder hier die gleichen RunningGags von Arverio BY und D-Ticket an passenden oder unpassenden Stellen anbringt, hat offenbar mit sich selbst ein Problem und sollte dieses mal fachärztlich untersuchen lassen.

Mancher ist daher schon durchgedreht.
Das sollte man vermeiden im Sinne für sich selbst und für seine Angehörigen.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 04.08.26 18:09

linie7484 schrieb:
Im übrigen kenne ich fast niemand der sich längere Strecken wie Stuttgart - München im Nahverkehr antut! Die Leute finden ihre Zeit auch nicht auf der Straße! (Ich kann auch Ausrufezeichen setzten)
Dann stell dich mal an den Bahnsteig in München und werfe einen Blick in den Zug (rein kommst du 10 Minuten vor Abfahrt sowieso nicht mehr). Da sind Leute mit Gepäck bis unters Dach; die Wenigsten davon steigen in Mering oder Gessertshausen aus.

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: linie7484

Datum: 04.08.26 18:09

Sven939 schrieb:
423 252-6 schrieb:
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.
Das Problem liegt ganz woanders: Die ganzen Verkehrsverträge basieren auf Fahrgastzahlen wo es noch vernünftige Fahrpreise gab (auch wenn einige es sich hier nicht vorstellen können, es gab Zeiten ohne Ramschticket und überraschenderweise hat das sogar funktioniert).
Auch wenn Du es dir in deinem schon krankhaftem Hass gegen das Deutschlandticket nicht vorstellen kannst, sind die Probleme wesentlich älter als das "Ramschticket". Ich kann mich an Zeiten errinnern, da sind auf Strecken, auf welchen heute einteilige (sowohl planmäßig als auch außerplanmäßig) einstöckige Triebwagen fahren noch Doppelstockwendezüge mit nicht gerade wenig Wagen unterwegs gewesen. Dass es hier zu Problemen kommen muss kann man jedenfalls nicht dem D-Ticket anlasten, wenn man in einer realen Welt lebt und nicht bei Wünsch-Dir-Was.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 04.08.26 18:30

Sven939 schrieb:
Es ist nichts subjektiv, ganz objektives Beispiel von heute (ein Ausschnitt, nicht alle fehlende Wagen):
RE 57118 München-Augsburg-Würzburg (11.16 Uhr) - 1 x Mireo statt Desiro HC
RE 57023 Augsburg - München (08.05 Uhr) - im Berufsverkehr 1x Mireo
RE 57022 München - Augsburg (09.18 Uhr) 1 x Mireo
RE 57038 München - Augsburg - Ulm (14.41 Uhr) - 1 x Mireo
RE 57065 Ulm-Augsburg-München (17.21 Uhr) - 1 x Mireo
RE 57066 München-Augsburg (18.27 Uhr) - im Berufsverkehr 1x Mireo

Es ist eine Zumutung bei fast 40 Grad die Beförderungsfälle in solch einen Viehtransporter zu stopfen.
Ist das auch wirklich ein Tfz., das fehlt, oder nicht sogar genau die bestellte Kapazität? Bei der BEG weiß man ja nie...

Pesa Link schrieb:
Und ich glaube, die Fahrgastzahlen würden um ein vielfaches zurückgehen, wenn das Deutschlandticket irgendwann wieder abgeschafft werden würden.

Was wäre dann die Folge? Abbestellungen, da die Züge einfach nur Lift transportieren würden!
So werden halt die vollen Züge abbestellt, weil dem AT das Geld ausgeht. ;-)

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 04.08.26 18:34

linie7484 schrieb:
Auch wenn Du es dir in deinem schon krankhaftem Hass gegen das Deutschlandticket nicht vorstellen kannst, sind die Probleme wesentlich älter als das "Ramschticket".
Das EVU fordert in dem obrigen Artikel doch selbst mehr Kapazitäten:

Geschäftsführerin Stefanie Petersen freut sich über deutlich gestiegene Fahrgastzahlen, vor allem dank des Deutschlandtickets. Der Haken an der Sache: „Wir bräuchten hie und da längere Züge.“


Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: linie7484

Datum: 04.08.26 18:50

Sven939 schrieb:
linie7484 schrieb:
Auch wenn Du es dir in deinem schon krankhaftem Hass gegen das Deutschlandticket nicht vorstellen kannst, sind die Probleme wesentlich älter als das "Ramschticket".
Das EVU fordert in dem obrigen Artikel doch selbst mehr Kapazitäten:

Geschäftsführerin Stefanie Petersen freut sich über deutlich gestiegene Fahrgastzahlen, vor allem dank des Deutschlandtickets. Der Haken an der Sache: „Wir bräuchten hie und da längere Züge.“

Wie oft denn noch, da bräuchte es auch ohne Deutschlandticket längere Züge. Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen dass das ganze vom Aufgabenträger verbockt wurde und da früher ohne Deutschlandticket mehr Platzangebot vorhanden war?

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: linie7484

Datum: 04.08.26 18:57

Sven939 schrieb:
linie7484 schrieb:
Im übrigen kenne ich fast niemand der sich längere Strecken wie Stuttgart - München im Nahverkehr antut! Die Leute finden ihre Zeit auch nicht auf der Straße! (Ich kann auch Ausrufezeichen setzten)
Dann stell dich mal an den Bahnsteig in München und werfe einen Blick in den Zug (rein kommst du 10 Minuten vor Abfahrt sowieso nicht mehr). Da sind Leute mit Gepäck bis unters Dach; die Wenigsten davon steigen in Mering oder Gessertshausen aus.
Und jetzt? Nach Stuttgart fahren sie aber offensichtlich auch nicht und dass würdest Du sehen wenn Du dich da mal an den Bahnsteig stellen würdest anstatt Deinen Hass gegen das Deutschlandticket ins Netz zu kippen.

stell dich mal in Titisee an den Bahnhof. Da fahren heute einteilige Lirex auf Leistungen welche früher 6 Dostos unterwegs waren. Wenn man die Kapazitäten zusammenstreicht braucht man sich über volle Züge nicht zu wundern, und genau dass wurde von der BEG getan und nein, dass war nicht erst vor wenigen Jahren. Das was auf der Strecke München - Ulm eingesetzt wird ist auch ohne Deutschlandticket ein Witz, und das ist nicht die einzige Strecke in Bayern die dieses Problem hat.

Wie kriege ich die Züge voll?

geschrieben von: GV eingestellt

Datum: 05.08.26 08:55

linie7484 schrieb:
... Wenn man die Kapazitäten zusammenstreicht braucht man sich über volle Züge nicht zu wundern, und genau dass wurde von der BEG getan und nein, dass war nicht erst vor wenigen Jahren. Das was auf der Strecke München - Ulm eingesetzt wird ist auch ohne Deutschlandticket ein Witz, und das ist nicht die einzige Strecke in Bayern die dieses Problem hat.
Wie kriege ich die Züge voll?
Zwei Möglickeiten:
Erstens: Verkürzte Züge/ verringerte Zugkapazitäten
und wenn das nicht hilft nimm
Zweitens: niedrige Preise (siehe 9 Euro/Deutschlandticket)

Transpress Verlag: Abschied von der Schiene
- Güterstrecken 1980 bis 1993 und
- Güterstrecken 1994 bis 2008
Mit (fast allen) wichtigen Daten im Zusammenhang mit Streckenstillegungen
Beschaffungsproblem? PN an GV eingestellt!

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Stammstrecke 4

Datum: Gestern, 20:01:14

Sven939 schrieb:Zitat:
wo dank des Billigtickets (fast) niemand mehr den Fernverkehr zwischen München-Stuttgart nutzt.
Und dann wundert sich dieses Unternehmen, wenn die Toiletten überlaufen und schiebt die Schuld noch dreist auf die DB.
Die These, dass (fast) niemand mit dem FV M-S fährt stimmt einfach nicht. Es ist mit dem D-Ticket machbar, aber dauert. Ich habe es auch schon gemacht. Und das tun sich gefühlt wenige an. UL ist da so die Grenze. Eher bereits Augsburg.

Sven939 schrieb:
Zitat:
linie7484 schrieb:
Zitat:
Im übrigen kenne ich fast niemand der sich längere Strecken wie Stuttgart - München im Nahverkehr antut! Die Leute finden ihre Zeit auch nicht auf der Straße! (Ich kann auch Ausrufezeichen setzten)
Dann stell dich mal an den Bahnsteig in München und werfe einen Blick in den Zug (rein kommst du 10 Minuten vor Abfahrt sowieso nicht mehr). Da sind Leute mit Gepäck bis unters Dach; die Wenigsten davon steigen in Mering oder Gessertshausen aus.
Der volle Bahnsteig bedient eher die Strecke Richtung Augsburg (Pendler) und ggf. weiter bis Ulm (auch eher Pendler). Und ja, die Teile sind 10 Minuten am Hbf ganz gut besucht. Doch das heißt nicht, dass viele bis A (bzw. teils direkt bis UL) und dann weiter nach S fahren. Und Gepäckorgien kenne ich auch weniger, da eher werktags Pendler drin sind. Und bekanntlich fährt der RE9 längstens bis UL. Und alternativ die DB südlich bietet auch keinen NV direkt bis UL an. Mit großem Gepäck tut sich das mit dem Umsteigen kaum einer an bis Stuttgart an.
Gut, es gibt den Tariftrick eine Teilstrecke bis A zu fahren und dann in den FV bis Stgt.
Und wenn du dich am Hbf in Stgt an den Bahnsteig stellen würdest, würdest du sehen, dass aus den FV-Zügen aus München recht viele aussteigen. Und die sind eher weniger in Ulm zugestiegen.

Aber Trost für dich: Vom 18.08.-25.08.2026 fungiert Averio, aber nicht nur Averio, sondern auch die DB im NV (ggf. auch mit ihren ICEs?), als echtes innerstädtisches Nahverkehrsmittel zwischen Hbf. und Pasing. Schienengebunden statt SEV. Ohne Zwischenhalte.

Und wie @ Pesa Link weiter oben sehr richtig schreibt, wäre die Bahnnutzung ohne D-Ticket insgesamt niedriger, da z. B. ein D-Ticket auch eine Anreise im FV in eine andere Stadt dahingehend attraktiv macht, dass man dort auch den NV nutzen kann. Ohne diesen Nutzen und wenn man in der anderen Stadt auch viel unterwegs sein will, rechnet sich irgendwann auch Auto ohne FV und teure lokale Verbundtagestickets und so was.
Und in deiner schlauen Signatur solltest du mal ergänzen, dass irgendwann (nicht nur bei deinem Hass gegen das D-Ticket als Nachfolge des absoluten Sündenfalls der deutschen Bahngeschichte des skandalösen 9 Eurotickets) bei dem D-Ticket auch der Sättigungsgrad von 14 Millionen erreicht ist.
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