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Matti der Kleine schrieb:
Die BEG könnte auch wie in Baden-Württemberg Buslinien bestellen, für die Strecken wo die Züge entfallen.
Kann man, aber das macht die Entscheidung auch nicht so viel populärer und viel Geld sparen tut man sich auch nicht. Potentiell sogar noch gefährlicher, weil man nun für die selbe Ersparnis noch viel mehr Strecken abbestellen muss und daher noch viel mehr ländliche MdLs vorsprechen hat, die gerne in ihrem Wahlkreis das nicht hätten. (eh schon überlastete) Mischverkehrsstrecken bieten sich in diesem Fall halt mehr an, da durch die wenigerleistung im SPNV der Anteil von SGV und SPFV an den Zugzahlen zunimmt und diese daher für einen größeren Anteil der Streckenerhaltungskosten aufkommen müssen. Betrifft zwar dann vielnachgefragte Strecken, aber dafür verliert man nicht die Möglichkeit bei einem plötzlichen Umsteuern im Bund relativ bald zum Regelverkehr zurückzukehren. Denn eine einmal stillgelegte Strecke wieder zu reaktivieren ist nicht ganz so einfach und das wissen die Leute vor Ort auch.
Matti der Kleine schrieb:
khaas schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Politisch kann man es sich halt nicht leisten. Die Taktverstärker im Berufsverkehr abbestellen tut bestimmt mehr Leuten weh, aber du schneidest die Leute nicht vom ÖPNV ab sondern verdrängst sie nur auf andere (potentiell nicht im D-Ticket inkludierte) Züge. In Viechtach* (gerade erst reaktiviert, dafür hat man sich auch sehr gefeiert), Bodenmais, Lam* oder Waldmünchen kucken die Leute halt dann auf einen verwaisten Bahnhof und einen leeren Busfahrplan (die Landkreise werden auch nicht plötzlich das Geld für besseren Busverkehr haben) und fragen sich dann, warum die CSU nochmal "gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land" im Wahlprogramm stehen hatte. Bzw. werden die örtlichen MdL von CSU und FW sehr großen Einsatz für den Erhalt dieser Verbindungen zeigen, weil sie 2028 wiedergewählt werden wollen und den unmut ihrer Wähler eher fürchten. Daheim die Kürzung verkaufen können die Augsburger MdL schon eher.
Die BEG könnte auch wie in Baden-Württemberg Buslinien bestellen, für die Strecken wo die Züge entfallen.


Wo hat bitte Baden-Württemberg Strecken abbestellt und lässt stattdessen Busse fahren? Dein Beispiel geht total am Thema vorbei.

Wir reden hier übrigens von einem Land dass immer noch deutlich mehr Geld hat als die meisten anderen Länder.
Dieser vorauseilende Gehorsam ist glaube ich so ein deutsches Ding. Man bringt sich selbst ein und gibt noch Tipps, mischt mit, statt es als das zu sehen was es ist, krank und bescheuert.
Als hätte uns dieser Gehorsam nicht schon oft genug ins Unglück gestürzt
Matti der Kleine schrieb:
khaas schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Politisch kann man es sich halt nicht leisten. Die Taktverstärker im Berufsverkehr abbestellen tut bestimmt mehr Leuten weh, aber du schneidest die Leute nicht vom ÖPNV ab sondern verdrängst sie nur auf andere (potentiell nicht im D-Ticket inkludierte) Züge. In Viechtach* (gerade erst reaktiviert, dafür hat man sich auch sehr gefeiert), Bodenmais, Lam* oder Waldmünchen kucken die Leute halt dann auf einen verwaisten Bahnhof und einen leeren Busfahrplan (die Landkreise werden auch nicht plötzlich das Geld für besseren Busverkehr haben) und fragen sich dann, warum die CSU nochmal "gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land" im Wahlprogramm stehen hatte. Bzw. werden die örtlichen MdL von CSU und FW sehr großen Einsatz für den Erhalt dieser Verbindungen zeigen, weil sie 2028 wiedergewählt werden wollen und den unmut ihrer Wähler eher fürchten. Daheim die Kürzung verkaufen können die Augsburger MdL schon eher.
Die BEG könnte auch wie in Baden-Württemberg Buslinien bestellen, für die Strecken wo die Züge entfallen.

*gerade Viechtach und Lam gehören ja nichtmal zum Netz der DBInfraGO, von daher eigentlich schon das falsche Ziel von Kürzungen.

War jetzt nur als Beispiel. Ander Beispiele wo InfraGO für zuständig ist Forchheim- Ebermannstadt oder Breitengrüßbach - Ebern.
Du führst eine Scheindiskussion, in die gerade wirklich niemand in Bayern einstimmen will. Diese Nebenbahnen hat Bayern deutlich stärker als andere Bundesländer in die heutige Zeit gerettet.

Wirklich viel Parallelverkehr zum FV gibt es anders als in BaWü auch nicht bzw. der FV könnte diese Fahrgastmengen auf den Kurzstrecken gar nicht aufnehmen.

Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 29.07.26 23:29

423 252-6 schrieb:
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.
Das Problem liegt ganz woanders: Die ganzen Verkehrsverträge basieren auf Fahrgastzahlen wo es noch vernünftige Fahrpreise gab (auch wenn einige es sich hier nicht vorstellen können, es gab Zeiten ohne Ramschticket und überraschenderweise hat das sogar funktioniert).
Die Hauptachsen sind für ein Ticket mit nur 2 € am Tag (die S-Bahn München wirbt genauso dafür) einfach nicht ausgelegt. Ergo müsste man Mehrbestellungen tätigen, die Diskussion zeigt aber, dass genau das Gegenteil passiert.
Dazu kommt noch ein Betreiber der sein Handwerk nicht beherrscht. Auf Dauer macht dies den ÖPNV kaputt.

Die MVG hat heute bekannt gegeben, dass es wegen dem Deutschlandticket (!!!) zu Abbestellungen 2027 kommen wird.
[www.mvg.de]

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.26 23:29.

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Rook

Datum: 30.07.26 01:09

Gründe für Preiserhöhungen findet man immer.

So zum Beispiel 2022 - - - vor dem Deutschlandticket:

"Wie ferner aus Teilnehmerkreisen zu erfahren war, gibt es selbst mit der enormen Steigerung von 6,9 Prozent eine Unterdeckung des Bedarfs für die gestiegenen Kosten bei Energie und Material.

Um all das zu kompensieren, müsste die Verkehrsgesellschaft die Preise um stolze 22 Prozent anheben.

Die nun avisierte Erhöhung umfasst zudem nicht weitere Angebotsausweitungen, sie diene lediglich dazu, die Preise für Energie und Material zu decken
."

[www.merkur.de]

Viele Grüße
Rook

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: VT

Datum: 30.07.26 08:28

423 252-6 schrieb:
Zitat:
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.
Muss das Land halt den eigenen Geldbeutel aufmachen. RegMittel sind dafür nicht vorgesehen.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 30.07.26 09:22

VT schrieb:
423 252-6 schrieb:
Zitat:
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.
Muss das Land halt den eigenen Geldbeutel aufmachen. RegMittel sind dafür nicht vorgesehen.
Das wird zurecht kein einziges Land machen, denn der Bund ist das Problem, er weigert sich das von der EU sogar empfohlene Trassenpreismodell anzuwenden und der Bund versagt beim Ausbau der Schiene.
Dazu lässt man vor allem Kommunen aushungern. Der Bund erfindet was, aber Länder und Kommunen müssen es oft bezahlen und werden finanziell ruiniert. Wo sollen Kommunen und Länder also das Geld her haben? Der Bund ist das Problem.

Öffentlicher Druck entsteht nur wenn man die stärksten Strecken beim Abbau richtig rannimmt, bis der Bund einknickt.
Die Länder könnten es auch über den Bundesrat machen. Mehr Regionalisierungsgelder bzw. Trassenpreis auf europäischem Niveau oder es wird im Bundesrat alles blockiert. Die Länder haben im Gegensatz zu den armen Kommunen ein Druckmittel

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: drmoeller_neuss

Datum: 30.07.26 09:23

Zitat
Dazu kommt noch ein Betreiber der sein Handwerk nicht beherrscht. Auf Dauer macht dies den ÖPNV kaputt.

Die MVG hat heute bekannt gegeben, dass es wegen dem Deutschlandticket (!!!) zu Abbestellungen 2027 kommen wird.
[www.mvg.de]
Die MVG zeigt nur, dass sie ihr Handwerk beherrscht. Der öffentliche Nahverkehr ist kein Selbstbedienungsladen, sondern muss mit dem Geld auskommen, das bereit gestellt wird.

Für den Fahrgast spielt es kaum eine Rolle, ob die Straßenbahn alle 5 oder 10 Minuten fährt. Der MVG stellt die Linie 25 auf einen 10-Minuten-Takt mit größeren Fahrzeugen um. Damit werden die Kosten fast halbiert, ohne dass der öffentliche Nahverkehr darunter leidet.

Auf meinen Fahrradtouren sehe ich oft Busse, die nur warme Luft durch die Gegend fahren, d.h. ohne Fahrgäste unterwegs sind. Auch eine S-Bahn mit etwa 20 Fahrgästen, die sich auf zwei 425-Triebzüge verteilen, betrachte ich als nicht ausgelastet.

Ich halte Abbestellungen mit Augenmass (!!) für sinnvoll. Die öffentliche Hand hat keinen Goldesel, und der Fahrgast hat auch nichts davon, wenn 5 halb ausgelastete Züge im Stau stehen und sich gegenseitig in ihrer Pünktlichkeit behindern.

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Stammstrecke 4

Datum: 30.07.26 17:48

Sven939 schrieb:
Das Problem liegt ganz woanders: Die ganzen Verkehrsverträge basieren auf Fahrgastzahlen wo es noch vernünftige Fahrpreise gab
Vernünftig ist Ansichtssache...

Sven939 schrieb:
Zitat:
Ramschticket
Und da ist er wieder der Hass gegen das D-Ticket... Und je mehr wieder den ÖPNV nicht mehr nutzen umso besser für die Verkehrswende und das Klima (fällt mir zufällig gerade wegen den heutigen Temperaturen ein).
Zitat:
Die MVG hat heute bekannt gegeben, dass es wegen dem Deutschlandticket (!!!) zu Abbestellungen 2027 kommen wird.
[www.mvg.de]
Der Stadtrat hat die Entscheidung am 29.07.2026 in der Vollversammlung auf die nächste VV im September vertagt... Das entscheidet die MVG nicht allein. Und bis zur Entscheidung durch den Stadtrat kommt da erst mal gar nichts mit "kommen wird".

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 30.07.26 18:35

Stammstrecke 4 schrieb:
Und da ist er wieder der Hass gegen das D-Ticket... Und je mehr wieder den ÖPNV nicht mehr nutzen umso besser für die Verkehrswende und das Klima (fällt mir zufällig gerade wegen den heutigen Temperaturen ein).
Ich will mir gar nicht ausmalen, wie heiß es heute wäre, hätten wir das D-Ticket nicht!

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Chris_EDO

Datum: 03.08.26 10:01

Sven939 schrieb:
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Dann scheinst Du aber nicht regelmäßig, insbesondere zu Pendlerzeiten, mit der BRB unterwegs zu sein. Maßlos überfüllt und sehr häufig fehlen Zugteile. Von den gesperrten Toiletten mal ganz zu schweigen.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 03.08.26 17:21

Chris_EDO schrieb:
Sven939 schrieb:
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Dann scheinst Du aber nicht regelmäßig, insbesondere zu Pendlerzeiten, mit der BRB unterwegs zu sein. Maßlos überfüllt und sehr häufig fehlen Zugteile. Von den gesperrten Toiletten mal ganz zu schweigen.
Die BRB steht auf der für ihn richtigen Seite und daher ist egal wie die Performance ist, Hauptsache es geht für ihn gegen Arverio.
Das ist alles recht subjektiv und außerdem hat er ja gerne einen kompletten Wagen für sich allein wie er das sicher von den Alibizügen der ehemaligen Bundesbahn kennt

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 04.08.26 16:54

Bahnsteig13a schrieb:
Das ist alles recht subjektiv
Es ist nichts subjektiv, ganz objektives Beispiel von heute (ein Ausschnitt, nicht alle fehlende Wagen):
RE 57118 München-Augsburg-Würzburg (11.16 Uhr) - 1 x Mireo statt Desiro HC
RE 57023 Augsburg - München (08.05 Uhr) - im Berufsverkehr 1x Mireo
RE 57022 München - Augsburg (09.18 Uhr) 1 x Mireo
RE 57038 München - Augsburg - Ulm (14.41 Uhr) - 1 x Mireo
RE 57065 Ulm-Augsburg-München (17.21 Uhr) - 1 x Mireo
RE 57066 München-Augsburg (18.27 Uhr) - im Berufsverkehr 1x Mireo

Es ist eine Zumutung bei fast 40 Grad die Beförderungsfälle in solch einen Viehtransporter zu stopfen. Gerade jetzt in den Ferien, wo dank des Billigtickets (fast) niemand mehr den Fernverkehr zwischen München-Stuttgart nutzt.
Und dann wundert sich dieses Unternehmen, wenn die Toiletten überlaufen und schiebt die Schuld noch dreist auf die DB.

Über diese Zustände sollte der hier mitlesende Reporter von Merkur/TZ einmal berichten!

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: linie7484

Datum: 04.08.26 17:34

Sven939 schrieb:
Über diese Zustände sollte der hier mitlesende Reporter von Merkur/TZ einmal berichten!
Vielleicht solltest Du dich einmal anstatt ständig Ausrufezeichen zu setzen einmal mit der realität da drausen beschäftigen was insbesondere bei deiner heiligen DB alles so nicht läuft, anstatt ständig mit dem Finger auf andere zu zeigen!

Im übrigen kenne ich fast niemand der sich längere Strecken wie Stuttgart - München im Nahverkehr antut! Die Leute finden ihre Zeit auch nicht auf der Straße! (Ich kann auch Ausrufezeichen setzten)

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 04.08.26 17:42

Welche Bahn macht denn für Dich alles richtig, Sven? Ich glaube, da gibt es keine.

Und ich glaube, die Fahrgastzahlen würden um ein vielfaches zurückgehen, wenn das Deutschlandticket irgendwann wieder abgeschafft werden würden.

Was wäre dann die Folge? Abbestellungen, da die Züge einfach nur Lift transportieren würden!

Wäre dir das lieber?

Viele Grüße aus EMRS
Moritz
Sven939 schrieb:
wo dank des Billigtickets (fast)
Wer ständig und immer wieder hier die gleichen RunningGags von Arverio BY und D-Ticket an passenden oder unpassenden Stellen anbringt, hat offenbar mit sich selbst ein Problem und sollte dieses mal fachärztlich untersuchen lassen.

Mancher ist daher schon durchgedreht.
Das sollte man vermeiden im Sinne für sich selbst und für seine Angehörigen.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 04.08.26 18:09

linie7484 schrieb:
Im übrigen kenne ich fast niemand der sich längere Strecken wie Stuttgart - München im Nahverkehr antut! Die Leute finden ihre Zeit auch nicht auf der Straße! (Ich kann auch Ausrufezeichen setzten)
Dann stell dich mal an den Bahnsteig in München und werfe einen Blick in den Zug (rein kommst du 10 Minuten vor Abfahrt sowieso nicht mehr). Da sind Leute mit Gepäck bis unters Dach; die Wenigsten davon steigen in Mering oder Gessertshausen aus.

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: linie7484

Datum: 04.08.26 18:09

Sven939 schrieb:
423 252-6 schrieb:
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.
Das Problem liegt ganz woanders: Die ganzen Verkehrsverträge basieren auf Fahrgastzahlen wo es noch vernünftige Fahrpreise gab (auch wenn einige es sich hier nicht vorstellen können, es gab Zeiten ohne Ramschticket und überraschenderweise hat das sogar funktioniert).
Auch wenn Du es dir in deinem schon krankhaftem Hass gegen das Deutschlandticket nicht vorstellen kannst, sind die Probleme wesentlich älter als das "Ramschticket". Ich kann mich an Zeiten errinnern, da sind auf Strecken, auf welchen heute einteilige (sowohl planmäßig als auch außerplanmäßig) einstöckige Triebwagen fahren noch Doppelstockwendezüge mit nicht gerade wenig Wagen unterwegs gewesen. Dass es hier zu Problemen kommen muss kann man jedenfalls nicht dem D-Ticket anlasten, wenn man in einer realen Welt lebt und nicht bei Wünsch-Dir-Was.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 04.08.26 18:30

Sven939 schrieb:
Es ist nichts subjektiv, ganz objektives Beispiel von heute (ein Ausschnitt, nicht alle fehlende Wagen):
RE 57118 München-Augsburg-Würzburg (11.16 Uhr) - 1 x Mireo statt Desiro HC
RE 57023 Augsburg - München (08.05 Uhr) - im Berufsverkehr 1x Mireo
RE 57022 München - Augsburg (09.18 Uhr) 1 x Mireo
RE 57038 München - Augsburg - Ulm (14.41 Uhr) - 1 x Mireo
RE 57065 Ulm-Augsburg-München (17.21 Uhr) - 1 x Mireo
RE 57066 München-Augsburg (18.27 Uhr) - im Berufsverkehr 1x Mireo

Es ist eine Zumutung bei fast 40 Grad die Beförderungsfälle in solch einen Viehtransporter zu stopfen.
Ist das auch wirklich ein Tfz., das fehlt, oder nicht sogar genau die bestellte Kapazität? Bei der BEG weiß man ja nie...

Pesa Link schrieb:
Und ich glaube, die Fahrgastzahlen würden um ein vielfaches zurückgehen, wenn das Deutschlandticket irgendwann wieder abgeschafft werden würden.

Was wäre dann die Folge? Abbestellungen, da die Züge einfach nur Lift transportieren würden!
So werden halt die vollen Züge abbestellt, weil dem AT das Geld ausgeht. ;-)

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg

Re: Bei der MVG kommt es zu Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 04.08.26 18:34

linie7484 schrieb:
Auch wenn Du es dir in deinem schon krankhaftem Hass gegen das Deutschlandticket nicht vorstellen kannst, sind die Probleme wesentlich älter als das "Ramschticket".
Das EVU fordert in dem obrigen Artikel doch selbst mehr Kapazitäten:

Geschäftsführerin Stefanie Petersen freut sich über deutlich gestiegene Fahrgastzahlen, vor allem dank des Deutschlandtickets. Der Haken an der Sache: „Wir bräuchten hie und da längere Züge.“


Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

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