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Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 29.07.26 10:37

In dem ganzen Artikel [www.augsburger-allgemeine.de] wird nur gejammert und mit dem Finger auf andere gezeigt.

Kein Wort zu den eigenen Problemen!
Es ist schon dreist mehr Kapazitäten zu fordern, obwohl man selber die bestellten Leistungen nicht zuverlässig fahren kann. Ständig fehlen Zugteile, neuerdings sind auch einteilige Mireos (!!) zwischen Augsburg-München keine Seltenheit. Da braucht man sich nicht wundern, dass es voll ist und Fahrgäste nicht mehr mitkommen!

Würde das gefahren, was die BEG im aktuellen Verkehrsvertrag bestellt hat, dann sähe die Situation deutlich besser aus!

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Turner

Datum: 29.07.26 11:11

Sven939 schrieb:
In dem ganzen Artikel wird nur gejammert und mit dem Finger auf andere gezeigt.
Jammern passt zum User Sven939, der jammert hier auch immer wieder bei jeder Gelegenheit wegen des D-Tickets rum!

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: LariFariBerlin

Datum: 29.07.26 12:34

Sven939 schrieb:
neuerdings sind auch einteilige Mireos (!!) zwischen Augsburg-München keine Seltenheit.

Krass, hat Siemens eine neue Ausführungsvariante rausgebracht?



██████████████████████████████████████████████████████████
Auf Fahrt. Für alle.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: stellwerk_wf

Datum: 29.07.26 12:37

Frau Petersen sollte man eine Fortbildung nebenan bei Herrn Schuchmann von der BOB machen.

Der weiß wenigstens, wie das mit dem auf die K*cke hauen richtig geht, damit das nicht nur als weinerliches Getue abgestempelt wird.

Liste aktuell offener SPNV-Verfahren (Update ca. 1-2x/Monat)
Liste WLAN in SPNV-Netzen (z.Zt. ohne Updates)

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Sven939

Datum: 29.07.26 12:50

stellwerk_wf schrieb:
Frau Petersen sollte man eine Fortbildung nebenan bei Herrn Schuchmann von der BOB machen.

Der weiß wenigstens, wie das mit dem auf die K*cke hauen richtig geht, damit das nicht nur als weinerliches Getue abgestempelt wird.
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.

Drei Jahre Deutschlandticket - kein Grund zum Feiern!

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: «Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.» Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.

Zeit.de vom 01.05.2026

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: 423 252-6

Datum: 29.07.26 13:37

Sven939 schrieb:
In dem ganzen Artikel [www.augsburger-allgemeine.de] wird nur gejammert und mit dem Finger auf andere gezeigt.

Das jammern haben sie anscheinend von dir abgeguckt. Ist ja schon absurd zu denken, dass du halbwegs gut ausführen könntest um was es geht, nein, du bist immer noch verbittert, weil Arverio seit Beginn einen TV mit der Gdl hat und nicht mit deiner heißgeliebte EVG.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 29.07.26 13:37

LariFariBerlin schrieb:
Sven939 schrieb:
neuerdings sind auch einteilige Mireos (!!) zwischen Augsburg-München keine Seltenheit.

Krass, hat Siemens eine neue Ausführungsvariante rausgebracht?
Das ist die Antwort auf das RS Zero.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 29.07.26 13:39

Sven939 schrieb:
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Da kann man sich aber auch drüber streiten.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Max__Mustermann

Datum: 29.07.26 13:41

MrEnglish schrieb:
Sven939 schrieb:
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Da kann man sich aber auch drüber streiten.
Über "zuverlässig" darf man sicher streiten

Im Vergleich mit Arverio brauchen sie aber nix fürchten..

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Matti der Kleine

Datum: 29.07.26 14:24

Eigentlich muss sich Arverio keine großen Sorgen machen über Abbestellungen. Die fahren nur auf wichtigen Hauptstrecken, abgesehen zwischen Aalen und Donauwörth. Da kann die BEG kaum Züge streichen abgesehen von extremen Randlagen.

Eher müssen sich Agilis und die Länderbahn sich Sorgen machen. Das in der Oberpfalz oder im Bayrischen Wald auf den neben Strecken Züge entfallen oder sogar ganze Linien gestrichen werden.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Papierfahrkarte

Datum: 29.07.26 14:37

Matti der Kleine schrieb:
Eigentlich muss sich Arverio keine großen Sorgen machen über Abbestellungen. Die fahren nur auf wichtigen Hauptstrecken, abgesehen zwischen Aalen und Donauwörth. Da kann die BEG kaum Züge streichen abgesehen von extremen Randlagen.

Eher müssen sich Agilis und die Länderbahn sich Sorgen machen. Das in der Oberpfalz oder im Bayrischen Wald auf den neben Strecken Züge entfallen oder sogar ganze Linien gestrichen werden.
Wenn das Modell Schuchmann Schule macht und das VG entscheidet, dass auf den BRB-Linien ein (je nach Nachfrage z.T. erheblicher) Nachschlag an Bahnens zu leisten ist, dann könnte die Rechnung fürs Verkehrsministerium aber anders ausfallen. Dann kürzt man nämlich am besten beim Expressangebot auf Strecken mit parallelem Fernverkehr, um neben Bestellerentgelten auch die Ausgleichszahlungen für die Deutschlandticket-Anerkennung zu begrenzen.

https://s20.directupload.net/images/user/240419/iwstugpl.jpg

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Matti der Kleine

Datum: 29.07.26 16:01

Papierfahrkarte schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Eigentlich muss sich Arverio keine großen Sorgen machen über Abbestellungen. Die fahren nur auf wichtigen Hauptstrecken, abgesehen zwischen Aalen und Donauwörth. Da kann die BEG kaum Züge streichen abgesehen von extremen Randlagen.

Eher müssen sich Agilis und die Länderbahn sich Sorgen machen. Das in der Oberpfalz oder im Bayrischen Wald auf den neben Strecken Züge entfallen oder sogar ganze Linien gestrichen werden.
Wenn das Modell Schuchmann Schule macht und das VG entscheidet, dass auf den BRB-Linien ein (je nach Nachfrage z.T. erheblicher) Nachschlag an Bahnens zu leisten ist, dann könnte die Rechnung fürs Verkehrsministerium aber anders ausfallen. Dann kürzt man nämlich am besten beim Expressangebot auf Strecken mit parallelem Fernverkehr, um neben Bestellerentgelten auch die Ausgleichszahlungen für die Deutschlandticket-Anerkennung zu begrenzen.
Wo willst du da einsparen? Gerade im Zulauf von und nach München müsste der Nahverkehr eigentlich noch eher ausgebaut werden.

Oder willst ernsthaft einen RE5 von Salzburg komment in Rosenheim auskippen und die 1000 Fahrgäste in die RB 54 rein quetschen?

Teilweise ist der Fernverkehr noch unzuverlässiger wie der Nahverkehr.

Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.

Auch wenn es hier für viele schwer fällt. Es ist leider sinnvoller Züge fahren zu lassen wo mehrere hundert Personen im Zug sitzen. Als auf Strecken wo keine 1000 Personen den ganzen Tag unterwegs sind.
Alternativ könnte die BEG wie zum Beispiel in Baden-Württemberg auch Regiobusse bestellen.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: 423 252-6

Datum: 29.07.26 16:12

Papierfahrkarte schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Eigentlich muss sich Arverio keine großen Sorgen machen über Abbestellungen. Die fahren nur auf wichtigen Hauptstrecken, abgesehen zwischen Aalen und Donauwörth. Da kann die BEG kaum Züge streichen abgesehen von extremen Randlagen.

Eher müssen sich Agilis und die Länderbahn sich Sorgen machen. Das in der Oberpfalz oder im Bayrischen Wald auf den neben Strecken Züge entfallen oder sogar ganze Linien gestrichen werden.
Wenn das Modell Schuchmann Schule macht und das VG entscheidet, dass auf den BRB-Linien ein (je nach Nachfrage z.T. erheblicher) Nachschlag an Bahnens zu leisten ist, dann könnte die Rechnung fürs Verkehrsministerium aber anders ausfallen. Dann kürzt man nämlich am besten beim Expressangebot auf Strecken mit parallelem Fernverkehr, um neben Bestellerentgelten auch die Ausgleichszahlungen für die Deutschlandticket-Anerkennung zu begrenzen.
Die Pendler aufm FV umzuwälzen ist wohl eher die Fahrgastunfreundliche Variante. Nein, auf den Hauptachsen kannst du kaum was kürzen,gerade auf den Abschnitt München-Augsburg-Donauwörth bzw Ulm.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: Fahrtsignal

Datum: 29.07.26 16:18

Matti der Kleine schrieb:
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Gerade in Bayern wäre ich mir da nicht so sicher, da die vollständige Einstellung von Strecken im ländlichen Raum ein politisch heikles Thema ist. Vor einigen Jahren gab es einmal einen Vorstoß von MdL Baumgärtner (CSU), das 1000er-Kriterium bei Reaktivierungen auch bei Bestandsstrecken anzuwenden. Die Diskussion darüber wurde mit dem Argument "Bestandsschutz" sehr schnell wieder beendet.
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

PS. *) Die Bezeichnung "Einteiliger Mireo" kann sowohl als Lapsus wie aber auch als Bonmot betrachtet werden. Gemeint war sicherlich eine dreiteilige Einheit (mit je drei Fahrgasttüren pro Seite - auch geil!) Mireo. Und DEN würde ich ja lieber als BEMU auf der Strecke zwischen Cham und Waldmünchen sehen, als auf einer DER Pendler-Rennstrecken Deutschlands. Aber ja: Auch die bei der BEG haben einen schrägen Humor... die hätten vielleicht sogar gerne einen echten einteiligen Mireo für die HVZ bestellt, wenn es den im Angebot gegeben hätte. :-))



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.26 18:46.
Länder können abbestellen, wenn das Geld nicht reicht UND alles Geld für den SPNV eingesetzt wurde. Da gibt aber Lücken bei den Länder. Mit den Abbestellung kann man auch Protest erzeugen. Und warum nicht einen RE abbestellen, Protest oder Konsequenzen müssen weh tun um eine Unterfinanzierung deutlich zu machen, sonst interessieren sich Medien nicht dafür. Fernzugfahrlängen auch mit Fernzügen fahren lassen und keinen parallelen 160 km/h Zug durchfüttern.

Re: Arverio BY fürchtet Abbestellungen

geschrieben von: truestepper

Datum: 29.07.26 20:03

Sven939 schrieb:
stellwerk_wf schrieb:
Frau Petersen sollte man eine Fortbildung nebenan bei Herrn Schuchmann von der BOB machen.

Der weiß wenigstens, wie das mit dem auf die K*cke hauen richtig geht, damit das nicht nur als weinerliches Getue abgestempelt wird.
Die BRB hat weitaus mehr mit Bauarbeiten zu kämpfen und schafft es trotzdem einen zuverlässigen Betrieb auf die Beine zu stellen.
Die Züge von Arverio Bayern verkehren nicht nur zwischen Ulm und Augsburg. Bitte komm doch einfach mal raus aus Deiner regionalen Blase.

Arverio hat u.A. ganz massiv mit den Auswirkungen der vielen Baumnahmen im Korridor München-Memmingen zu kämpfen. Und die diesjährig richtig heftigen Wochen stehen noch bevor.
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Matti der Kleine schrieb:
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Politisch kann man es sich halt nicht leisten. Die Taktverstärker im Berufsverkehr abbestellen tut bestimmt mehr Leuten weh, aber du schneidest die Leute nicht vom ÖPNV ab sondern verdrängst sie nur auf andere (potentiell nicht im D-Ticket inkludierte) Züge. In Viechtach* (gerade erst reaktiviert, dafür hat man sich auch sehr gefeiert), Bodenmais, Lam* oder Waldmünchen kucken die Leute halt dann auf einen verwaisten Bahnhof und einen leeren Busfahrplan (die Landkreise werden auch nicht plötzlich das Geld für besseren Busverkehr haben) und fragen sich dann, warum die CSU nochmal "gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land" im Wahlprogramm stehen hatte. Bzw. werden die örtlichen MdL von CSU und FW sehr großen Einsatz für den Erhalt dieser Verbindungen zeigen, weil sie 2028 wiedergewählt werden wollen und den unmut ihrer Wähler eher fürchten. Daheim die Kürzung verkaufen können die Augsburger MdL schon eher.

*gerade Viechtach und Lam gehören ja nichtmal zum Netz der DBInfraGO, von daher eigentlich schon das falsche Ziel von Kürzungen.
khaas schrieb:
Matti der Kleine schrieb:
Dirk Mattner schrieb:
N'Abend.

Zitat
Bevor es da zu großen Kürzungen kommt. Wird der komplette Verkehr nach Viechtach, Bodenmais, Lam oder Waldmünchen eingestellt. Oder auf anderen kleinen Nebenbahnen.
Die Frage wäre aber hier: Wieviel würde man an Kosten damit "sparen", die man dann dem Nahverkehr auf den Hauptachsen zugute kommen lassen könnte?

Zwischen Cham und Waldmünchen wird mit einem kleinen Regioschüttler im 2h-Takt auf ein paar Nebenbahnkilometer mit Nebenbahnhaltestellen gependelt.
Wieviele Mireos* könnte man dafür auf Hauptbahntrassen mit teilweise "Premium"-Bahnhöfen der oberen Preiskategorien "gewinnen"?
Ich glaube (weiß es aber nicht!): Damit kommt man eher nicht so weit? (vielleich bis Haspelmoor, Vormittags?)

Insofern würde ich das eher nicht als "Lösungsweg" empfehlen.


Grüßle,
Dirk

Gewisse Kosten bleiben aber trotzdem gleich.
Ein Tf der nur mit einem einzelnen Regioshuttle fährt verdient genauso viel sein Kollege der mit 10 Dosto unterwegs ist. Und beim Zugbegleiter ist es dasselbe.
Ebenfalls beim Personal in der Betriebsleitstelle.

Natürlich sind die Trassenpreise und Stationspreise auf den Hauptachsen teurer.
Die Frage ist stelle ich den Verkehr nach Waldmünchen ein. Dadurch leiden nur ein paar hundert Fahrgäste. Oder streiche ich ein RE Zugpaar wo mehr Fahrgäste mit fahren, wie den ganzen Tag nach Waldmünchen.

Natürlich bin ich auch gegen jede Kürzung im ÖPNV, aber jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Politisch kann man es sich halt nicht leisten. Die Taktverstärker im Berufsverkehr abbestellen tut bestimmt mehr Leuten weh, aber du schneidest die Leute nicht vom ÖPNV ab sondern verdrängst sie nur auf andere (potentiell nicht im D-Ticket inkludierte) Züge. In Viechtach* (gerade erst reaktiviert, dafür hat man sich auch sehr gefeiert), Bodenmais, Lam* oder Waldmünchen kucken die Leute halt dann auf einen verwaisten Bahnhof und einen leeren Busfahrplan (die Landkreise werden auch nicht plötzlich das Geld für besseren Busverkehr haben) und fragen sich dann, warum die CSU nochmal "gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land" im Wahlprogramm stehen hatte. Bzw. werden die örtlichen MdL von CSU und FW sehr großen Einsatz für den Erhalt dieser Verbindungen zeigen, weil sie 2028 wiedergewählt werden wollen und den unmut ihrer Wähler eher fürchten. Daheim die Kürzung verkaufen können die Augsburger MdL schon eher.
Die BEG könnte auch wie in Baden-Württemberg Buslinien bestellen, für die Strecken wo die Züge entfallen.

*gerade Viechtach und Lam gehören ja nichtmal zum Netz der DBInfraGO, von daher eigentlich schon das falsche Ziel von Kürzungen.

War jetzt nur als Beispiel. Ander Beispiele wo InfraGO für zuständig ist Forchheim- Ebermannstadt oder Breitengrüßbach - Ebern.
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