geschrieben von: Neuding
Datum: 29.07.26 10:18
Siehe [www.deutschebahn.com]
Kurz zusammengefasst: InfraGo will künftig bei Extremwetterlagen den EVUs mehr Spielraum für kurzfristige Zugausfälle
und damit die Stabilisierung des Betriebes geben, indem z. B. Stornokosten für Trassen vorübergehend ausgesetzt werden. Die neue Regelung soll erstmals ab heute aufgrund der in einigen Bundesländern angekündigten Temperaturen zur Anwendung kommen.
(sollte es hier im Forum schon irgendwo behandelt werden - habe es zumindest nicht auf Anhieb gefunden - bitte Hinweis bzw. Thema wieder löschen!)
geschrieben von: 103 215-0
Datum: 29.07.26 10:29
geschrieben von: maschwa
Datum: 29.07.26 10:52
Alle plärren rum wegen Klimawandel, die Bahn muss sich ans Wetter anpassen, und nicht immer nur alles ausfallen lassen.Irrtum! Die Bahn, hier InfraGO, verlagert ihre Probleme auf die EVU! Die sollen das mit Aufganträgern und ihren Kunden regeln... kann nur schief gehen.
Das ganze System ist dann eben nicht mehr zeitgemäß und muss schleunigst an die klimatischen Bedingungen angepasst werden.
Einfachere Zugausfälle können wohl kaum eine Antwort auf Wetterereignisse sein, sonst kann man den Laden einfach zumachen. Das wäre wenigstens ehrlich.
geschrieben von: 103 215-0
Datum: 29.07.26 11:25
geschrieben von: Flexliner
Datum: 29.07.26 11:32
Sorry, aber als Kunde ist es mir völlig Wumpe, ob die Züge wegen InfraGo oder des EVUs oder sonst wem nicht fahren. Das ganze Konstrukt für die Bahnreform gehört endlich mal komplett auf den Prüfstand und muss ein gemeinsames Ziel haben: zuverlässiger Bahnverkehr, auch bei nichtoptimalen Wetter..
Wie hoch sind eigentlich Stornokosten bei den Trassen?siehe: [www.dbinfrago.com]
geschrieben von: Anbeku
Datum: 29.07.26 13:49
TatraT4D-M2131 schrieb:Vielen Dank für den Link!Wie hoch sind eigentlich Stornokosten bei den Trassen?siehe: [www.dbinfrago.com]
gastronomie1916 schrieb:Die richtig heftigen Stornogebühren fallen dann an, wenn man die Leute damit beschäftigt, einen Zug aus den Systemen rauszunehmen nur um das System "sauber" zu haben. Auswirkungen auf das Geschehen draußen (von Fahrplan anderer Züge über eventuelle verlängerte Besetzung von Stellwerken bis zu Pausen für kleine Instandhaltung) hat das nicht mehr - und für das Gesamtsystem wäre es eigentlich hilfreicher, wenn sich die Leute im Fahrplanbüro stattdessen um den nächsten Baustellenfahrplan kümmern würden...TatraT4D-M2131 schrieb:Vielen Dank für den Link!Wie hoch sind eigentlich Stornokosten bei den Trassen?siehe: [www.dbinfrago.com]
Wow, das sind ja teils heftige Stornogebühren, wenn man überlegt, dass bspw durch einen nicht fahrenden schweren Güterzug die Infrastruktur noch geschont wird und dies der sowieso chronischen Überlastung entgegenwirkt.
geschrieben von: maschwa
Datum: 29.07.26 15:05
Sorry, aber als Kunde ist es mir völlig Wumpe, ob die Züge wegen InfraGo oder des EVUs oder sonst wem nicht fahren. Das ganze Konstrukt für die Bahnreform gehört endlich mal komplett auf den Prüfstand und muss ein gemeinsames Ziel haben: zuverlässiger Bahnverkehr, auch bei nichtoptimalen Wetter..Da gebe ich dir völlig recht. Nur diskutierst Du damit am Thema vorbei. Zum einen ist das "ein Angebot" von InfraGO an die EVU und nicht an Dich als Endkunden und das muss erstmal angenommen werden, damit es Leute wie dich betrifft. Zum anderen ist genau das der entscheidende Punkt, dass das System irechtlich ist wie es ist. Das mag Dir und anderen egal sein in der Argumentation, ändert es aber nicht.
Dann müssen die EVUs eben mehr Druck auf die Politik ausüben. Das ständige Schwarzer-Peter-Spiel zwischen den Verantwortlichen ist als Kunde nicht mehr zu ertragen.
geschrieben von: Dortmundriver
Datum: 29.07.26 15:22
Wow, das sind ja teils heftige Stornogebühren, wenn man überlegt, dass bspw durch einen nicht fahrenden schweren Güterzug die Infrastruktur noch geschont wird und dies der sowieso chronischen Überlastung entgegenwirkt.Hauptzweck der Stornogebühr ist, dass möglichst niemand Trassen reserviert, die er dann so extrem kurzfristig absagt, dass auch niemand anderes mehr eine Chance hat, auf der freigewordenen Trasse zu fahren.
geschrieben von: maschwa
Datum: 29.07.26 15:51
Ist es nicht eher die Infrastruktur, die bei den sogenannten "extremen Wetter" immer schlapp macht?Genau meine Meinung. Münsterland und Eurobahn in OWL sind zwar auch so Kandidaten, aber flächendeckend glaube ich auch nicht. Mich würden neben einzelnen bekannten EVU- Reaktionen derzeit die Meinung der Verkehrsverbünde interessieren. Wobei ich die ahnen kann. Aus dem BMfV erwarte ich derzeit infolge der politischen Situation ohnehin nichts. Der SGV bleibt abzuwarten, aber deren Vertreter sind ohnehin schon kritisch als dass man deren Meinung erahnen kann.
Wenn man jetzt mal von den Desiro HC-Desaster vor ein paar Wochen und das Dauerproblemkind RheinRuhrBahn mal außen vor lässt aber letzteres liegt und lag ja nicht beim Wetter.
Selten höre ich zur Zeit ein Ausfall auf Grund von Personalmangel oder defekten Fahrzeugen. Zumindest die S1 und S4 in und um Dortmund fallen eigentlich , zumindest, wenn ich damit fahre, eher selten aus.
Naja ist ja nicht so, dass InfraGo jede Menge Trassen verkaufen würde, wo sie wissen können, dass sie das nie fahren können und dann wieder haufenweise Güterzüge stranden.
Hauptzweck der Stornogebühr ist, dass möglichst niemand Trassen reserviert, die er dann so extrem kurzfristig absagt, dass auch niemand anderes mehr eine Chance hat, auf der freigewordenen Trasse zu fahren.
Naja ist ja nicht so, dass InfraGo jede Menge Trassen verkaufen würde, wo sie wissen können, dass sie das nie fahren könnenWenn du nicht nur Meinung, sondern auch Ahnung hättest, wüsstest du, dass über die Ablehnung von Trassenanmeldungen nicht die DB InfraGO entscheiden darf, sondern ausschließlich die zuständige Aufsichtsbehörde namens Bundesnetzagentur.
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