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Trassenpreise steigen: Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) erklärt im Interview erklärt die Folgen für die Fahrgäste.

Für die Prignitz hat er eine schlechte Nachricht: Das Projekt, Meyenburg - Güstrow zu reaktivieren, liegt auf Eis.


[www.berliner-zeitung.de]
Danke für den Hinweis.

Der Verkehrsminister hat also - vermutlich dankbar über die Steilvorlage - die Gelegenheit genutzt, dass Projekt als "ruhend" zu erklären (wie so viele Projekte in diesem Land), dessen Realisierung ihm ganz sicher keine Herzensangelegenheit war und ist.

Da kann über Jahre gerungen werden, viel geprüft und noch mehr diskutiert: Am Ende ist so ein Alibiverkehr mit ein paar Fahrten auf einer Kurzstrecke mit Fahrtende im Nirgendwo politisch immer noch die vermeintlich "beste Lösung".

Gruß vom Signal
Signal schrieb:
Am Ende ist so ein Alibiverkehr mit ein paar Fahrten auf einer Kurzstrecke mit Fahrtende im Nirgendwo politisch immer noch die vermeintlich "beste Lösung".
Er hat seine Aufgabe als Minister doch beschrieben: Das Angebot halten - nicht ausbauen. Das Ergebis darf daher nicht wundern.
Signal schrieb:
Danke für den Hinweis.

Der Verkehrsminister hat also - vermutlich dankbar über die Steilvorlage - die Gelegenheit genutzt, dass Projekt als "ruhend" zu erklären (wie so viele Projekte in diesem Land), dessen Realisierung ihm ganz sicher keine Herzensangelegenheit war und ist.

Vielleicht solltest du lesen und nachdenken bevor du hetzt. Es ist logisch, dass nach der Erhöhung sämtliche Reaktivierungen erstmal auf Eis legen, das hat nicht mit wollen zu tun, sondern mit der Wirtschaftlichkeit.

Betreff Person Verkehrsminister Brandenburg

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 27.07.26 11:56

Guten Tag
Wenn man sich mit dem Werdegang und der Vita des jetzigen Verkehrsminister Brandenburg nicht auskennt oder sich nicht damit beschäftigt/beschäftigen will,kann man natürlich zu solch einer vermutung kommen . Das nennt sich dann : Keine Ahnung, aber eine Meinung dazu.
Na klar, was denn auch sonst? Bitte bloß keine Veränderungen in diesem Land. Undenkbar, dass man mal eine sinnvolle Idee durchzieht und möglicherweise ein Erfolg draus wird ..

Dieses ständige Hin und Her verdeutlicht mal wieder, wie dringend es erforderlich ist, der Bahn eine wirklich langfristige Entwicklungs- und Finanzierungsperspektive zu geben. Es kann doch nicht sein, dass immer wieder, wenn der Wind mal aus der richtigen Richtung weht, ein Projekt angefangen wird und wenig später dreht jemand den Geldhahn wieder zu. Das freut zwar vielleicht die Planungsbüros, die regelmäßig Planungsvorhaben neu aufsetzen oder aktualisieren dürfen. Letztlich wird damit aber unnötig Geld verschwendet.

Florian

FD




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.26 14:37.
423 252-6 schrieb:
Vielleicht solltest du lesen und nachdenken bevor du hetzt. Es ist logisch, dass nach der Erhöhung sämtliche Reaktivierungen erstmal auf Eis legen, das hat nicht mit wollen zu tun, sondern mit der Wirtschaftlichkeit.
Ähm... Du unterstellst mir das Interview nicht gelesen oder verstanden zu haben, aber es sind immer die Anderen, die hetzen?

Es ist ja nicht so, dass man bis zu Trassenpreiserhöhungen leidenschaftlich für dieses Projekt gekämpft hätte und dann auf einmal ausgebremst worden wäre...
Mir ist nichts bekannt, was man schon vorangetrieben hätte und nun tatsächlich wegen aktueller Entwicklungen plötzlich und unerwartet zurückgestellt hätte.
Das Projekt schlummerte dahin und jetzt schlummert es offiziell und man hat einen Grund dafür gefunden, das ist alles.

Mangels hinreichender Unterstützung in Potsdam & Co steckte das Projekt im Übrigen ohnehin noch in einem Stadium, wo es weit, weit weg davon war, dass man Regionalisierungsmittel für Zugleistungen gebraucht hätte.

Wie die Finanzierung des SPNV in 10 Jahren aussieht, weiß heute kein Mensch. Wenn man Reaktivierungsprojekte inzwischen so streckt, dass da ein Jahrzehnt und mehr vergehen, aber bei jeder Schlechtwettermeldung ein Projekt wieder "ruhend" stellen will, kann man es auch gleich lassen.

Gruß vom Signal



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.26 16:43.
dorpmüller schrieb:
Na klar, was denn auch sonst? Bitte bloß keine Veränderungen in diesem Land. Undenkbar, dass man mal eine sinnvolle Idee durchzieht und möglicherweise ein Erfolg draus wird ..

Dieses ständige Hin und Her verdeutlicht mal wieder, wie dringend es erforderlich ist, der Bahn eine wirklich langfristige Entwicklungs- und Finanzierungsperspektive zu geben. Es kann doch nicht sein, dass immer wieder, wenn der Wind mal aus der richtigen Richtung weht, ein Projekt angefangen wird und wenig später dreht jemand den Geldhahn wieder zu. Das freut zwar vielleicht die Planungsbüros, die regelmäßig Planungsvorhaben neu aufsetzen oder aktualisieren dürfen. Letztlich wird damit aber unnötig Geld verschwendet.
So ist es.

Zum ersten Absatz: Wenn wir bei Brandenburg bleiben, fährt man ja einen völlig unattraktiven Alibiverkehr lieber weiter statt sich dafür einzusetzen, dass ein attraktives SPNV-Angebot entsteht, womit sich der ganze Aufwand auch lohnen könnte.

Zum zweiten Absatz: Richtig. Wofür wurden jahrelang NKU`s in Unmengen erzeugt, wenn jetzt landauf und landab all die Projekte begraben werden, welche volkswirtschaftlich einen Nutzen lt. Gutachter darstellen, dass es die Kosten rechtfertigen würde? Das erzeugt schlichtweg nur Politikverdrossenheit. Hier in der Prignitz gibt es ein regionales EIU, mit dem man sicherlich eine gute Lösung finden könnte, um das Engagement nicht einfach austrocknen zu lassen. Auch, wenn vielleicht für manch große Lösung das Geld fehlen würde. Aber es wäre kein Hexenwerk zumindest mal die paar bestehende Züge von Meyenburg durchzubinden o.ä.

Gruß vom Signal
Ich glaube angesichts der Preiskeule bei den Trassenpreisen und der Ankündigung soweit es geht schwachgefragte Randverbindungen einzudampfen kann man doch nur hoffen, dass sonst der Rotstift nicht weiter kreist und soviel wie möglich noch gehalten werden kann. Brandenburg hat genug Baustellen, die richtig viel und immer mehr Geld kosten und muss wie andere Länder auch haushalten. Man ist halt nicht Bayern oder Hessen. Die Landkreise sind gerade auch froh, dass das Land sie nicht am ausgestreckten Arm verhungern lässt. Da gab es vor kurzem erst eine große Protestwelle der Landkreise, Städte und Ämter. Überall werden Rücklagen aufgebraucht. Die Einnahmen steigen nun mal nicht so wie die Kosten steigen, nicht annähernd. Gesundheitswesen, Lehrer, Beamte, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen, wo es gerade hitzig wird. Der Sommer erinnert einen auch regelmäßig daran, dass man auch bei der komplizierten Waldbrandbekämpfung hier mit viel Nadelholz im munitionsbelasteten Gelände nicht ganz untätig bleiben darf. Erst letzte Woche wurden Neuanschaffungen an Spezialtechnik vermeldet, auch nicht ganz billig und schon gar nicht selbst verständlich.

Mal ehrlich: Hauptnutzer der Strecke hier durch die Prignitz sind doch die Berliner, die dann mit ihrem D-Ticket schön billig und so oft sie belieben an die Ostsee und die Seenplatte können. Find ich jetzt nicht die dringlichste Sache. Hauptsache die Strecke wird befahrbar gehalten, im Güterverkehr genutzt und wenn dann noch von den Landkreisen kofinanziert Saisonverkehr abfällt - ja ist doch super. Schauen wir mal wo wir 20 Reformen weiter stehen und was wir uns dann leisten können. Meine Güte.
Felix Kaiser schrieb:
Hauptsache die Strecke wird befahrbar gehalten, im Güterverkehr genutzt und wenn dann noch von den Landkreisen kofinanziert Saisonverkehr abfällt - ja ist doch super. Schauen wir mal wo wir 20 Reformen weiter stehen und was wir uns dann leisten können. Meine Güte.
Dann mal gute Reise von Meyenburg nach Güstrow:)

Nördlich Karow kann man ja nun leider schon sehen, dass die Rechnung so nicht aufgehen kann. Welches private Unternehmen wird auf alle Zeit Eisenbahninfrastruktur in ordentlichem Zustand erhalten, wenn der Staat sagt, er hat kein Geld und kann keine Verkehre bestellen...

Gruß vom Signal
Es gibt für Nebenstrecken noch eine Lösung: Nennt sich Busverkehr

Viele Grüße aus EMRS
Moritz
Pesa Link schrieb:
Es gibt für Nebenstrecken noch eine Lösung: Nennt sich Busverkehr
Das ist keine Lösung. Busverkehr muß durch die Kreise finanziert werden, der Bahnverkehr dagegen finanziert das Land.
Pesa Link schrieb:
Es gibt für Nebenstrecken noch eine Lösung: Nennt sich Busverkehr
Na, das sind so Sprüche. Ich empfehle eine Bustour entlang der Strecke und würde mich über einen Erfahrungsbericht freuen.

Gruß vom Signal

Re: Trassenpreiserhöhung; Prignitz

geschrieben von: bahamas

Datum: 28.07.26 01:36

pneumannberlin schrieb:
Trassenpreise steigen: Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) erklärt im Interview erklärt die Folgen für die Fahrgäste.
Für die Prignitz hat er eine schlechte Nachricht: Das Projekt, Meyenburg - Güstrow zu reaktivieren, liegt auf Eis.

Um wieviel werden denn bei der RIN die Trassenpreise erhöht, als dass man sich das nicht leisten kann?
Und 2028 steht diese Strecke (Meyenburg - Pritzwalk) dann auf der Abschußliste......
Knut Ochdorf schrieb:
Pesa Link schrieb:
Es gibt für Nebenstrecken noch eine Lösung: Nennt sich Busverkehr
Das ist keine Lösung. Busverkehr muß durch die Kreise finanziert werden, der Bahnverkehr dagegen finanziert das Land.
Geht in anderen Bundesländern auch, zumindest als Schnellbus, Regiobus, siehe Baden-Württemberg,
[vm.baden-wuerttemberg.de]

Re: Trassenpreiserhöhung; Prignitz

geschrieben von: Reinhard Krüger

Datum: 28.07.26 23:53

bahamas schrieb:
pneumannberlin schrieb:
Trassenpreise steigen: Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) erklärt im Interview erklärt die Folgen für die Fahrgäste.
Für die Prignitz hat er eine schlechte Nachricht: Das Projekt, Meyenburg - Güstrow zu reaktivieren, liegt auf Eis.
Um wieviel werden denn bei der RIN die Trassenpreise erhöht, als dass man sich das nicht leisten kann?
Zumal der Anteil des Landes Brandenburg vom derzeitigen Endpunkt Meyenburg bis zur Landesgrenze 2km sind.

Gruß, RK

Re: Trassenpreiserhöhung; Prignitz

geschrieben von: sachsenring_z

Datum: 29.07.26 08:03

Reinhard Krüger schrieb:
bahamas schrieb:
pneumannberlin schrieb:
Trassenpreise steigen: Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) erklärt im Interview erklärt die Folgen für die Fahrgäste.
Für die Prignitz hat er eine schlechte Nachricht: Das Projekt, Meyenburg - Güstrow zu reaktivieren, liegt auf Eis.
Um wieviel werden denn bei der RIN die Trassenpreise erhöht, als dass man sich das nicht leisten kann?
Zumal der Anteil des Landes Brandenburg vom derzeitigen Endpunkt Meyenburg bis zur Landesgrenze 2km sind.

Gruß, RK
Das ist schon richtig, aber nicht zu Ende gedacht.
Bei einem Streckenausbau würde das Angebot entsprechend verdichtet werden, auf einen 1-Stunden-Takt oder zumindest auf einen 2-Stunden-Grundtakt. Somit erhöhen sich die Kosten sehr wohl auf der gesamten Strecke bis Neustadt(Dosse).

Re: Trassenpreiserhöhung; Prignitz

geschrieben von: Signal

Datum: 29.07.26 11:19

sachsenring_z schrieb:
Das ist schon richtig, aber nicht zu Ende gedacht.
Bei einem Streckenausbau würde das Angebot entsprechend verdichtet werden, auf einen 1-Stunden-Takt oder zumindest auf einen 2-Stunden-Grundtakt. Somit erhöhen sich die Kosten sehr wohl auf der gesamten Strecke bis Neustadt(Dosse).
Doch, das ist sehr zu Ende gedacht.

Genau das, wie du argumentierst, meinte ich damit, dass sich ein Minister hier ganz willkommen hinter einem Grundsatzproblem versteckt.

Er hätte sich auch hinstellen können und erklären, dass ihm all das große Sorge bereitet, weil er so nicht absehen könne, ob im Zuge des Ausbaus der Strecke Pritzwalk - Güstrow zusätzliche Zugkilometer in Brandenburg bestellt werden könnten. Damit sei der geplante Stundentakt in Gefahr oder zumindest ein 2-Stunden-Grundtakt...
Wenn nicht, könnten vielleicht nur einige wenige Fahrten am Tag bestellt werden...!

Wie man es heute schon macht... Aber mit dem Unterschied, dass es sich aktuell um einen Alibiverkehr ohne Anschluss an die große weite Welt handelt. Aus Sicht von Brandenburg wäre es ein absoluter Glücksfall, wenn diese Zugkilometer effektiver genutzt würden, weil die Züge im benachbarten Bundesland durchgebunden würden. Dann käme eine höhere Auslastung zu Stande und das Ganze wäre weitaus wirtschaftlicher (aus Sicht von Brandenburg. Dass das Nachbarland da ganz andere Probleme hätte, steht außer Frage. Aber wir reden vom Ministerium in Potsdam!!!).

Ehe jemand aufschreit, wie sich so der Ausbau "rechnen" könnte:

WENN man dieses Projekt wirklich wollte und es "nur" an einem Urteil über Trassengebühren der DB zu scheitern drohte, müsste man die vorhanden Ressourcen (unter anderem schon vorhandene Zugkilometer in Brandenburg) nehmen, um mit dem engagierten Infrastrukturbetreiber nach Lösungen zu suchen, wie man dieses Projekt schrittweise im Rahmen der Möglichkeiten weiterverfolgen könnte. Die Strecke ist noch nicht stilllgelegt, der Aufwand wäre noch überschaubar. Umso länger man den Infrastrukturbetreiber aber verdursten lässt, bewegt sich das ganze Vorhaben in den Bereich der Illusion. Es müsste ja schon jetzt dringend die Brücke in Hoppenrade instandgesetzt werden. Mich würde nicht wundern, wenn der Infrastrukturbetreiber nach einem solchen Spruch aus Potsdam über ein Stilllegungsverfahren in dem Abschnitt nachdenken würde.

Gruß vom Sognal



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.26 11:26.

Re: Trassenpreiserhöhung; Prignitz

geschrieben von: Global Fish

Datum: 29.07.26 13:21

Signal schrieb:
sachsenring_z schrieb:
Das ist schon richtig, aber nicht zu Ende gedacht.
Bei einem Streckenausbau würde das Angebot entsprechend verdichtet werden, auf einen 1-Stunden-Takt oder zumindest auf einen 2-Stunden-Grundtakt. Somit erhöhen sich die Kosten sehr wohl auf der gesamten Strecke bis Neustadt(Dosse).
Doch, das ist sehr zu Ende gedacht.

Naja, prinzipiell sind ein Stunden- oder selbst Zweistundentakt Kyritz - Pritzwalk - Meyenburg (Gr) schon mehr Zugkilometer als jetzt. Aber, aber da sind wir uns wohl einig, das macht doch gemessen an all dem, was im Land so bestekkt wird, ziemlcuh wenig aus.

Zitat:Zitat
Genau das, wie du argumentierst, meinte ich damit, dass sich ein Minister hier ganz willkommen hinter einem Grundsatzproblem versteckt.
Es ist genau das sene aktuelle Haltung. Neben der Relation hat er (stand in anderen Interviews mit ihm) auch weitere geplante Angebotsverdichtungen abgesagt, wie die eigentlich längst vereinbarten Halbstundentakte nach Rathenow und Neuruppin.

Ich vermute, er will *jede* Diskussion, jedes Abwägen über Sinn und Unsinn vermeiden und versteckt sich hinter: "wir wollen nur den Status Quo halten, wird schon so schwer genug".
Dass der Status Quo hier relativ sinnlos ist, wissen wir.

Zitat:Zitat
Wie man es heute schon macht... Aber mit dem Unterschied, dass es sich aktuell um einen Alibiverkehr ohne Anschluss an die große weite Welt handelt. Aus Sicht von Brandenburg wäre es ein absoluter Glücksfall, wenn diese Zugkilometer effektiver genutzt würden, weil die Züge im benachbarten Bundesland durchgebunden würden. Dann käme eine höhere Auslastung zu Stande und das Ganze wäre weitaus wirtschaftlicher (aus Sicht von Brandenburg. Dass das Nachbarland da ganz andere Probleme hätte, steht außer Frage. Aber wir reden vom Ministerium in Potsdam!!!).
Ich glaube allerdings nicht, dass eine Durchbindung nac Mecklenburg einen nennenswerten Fahrgastzuwachs brinden würde, wenn das Angebot nur eine Fortführung des Status Quo wäre (am WE wenigstens Vierstundentakt, unter der Woche nur wenn Schüler nach Meyenburg wollen oder umlaufbedingt was zwischen Pritzwalk und Kyritz fährt) . Damit kriegt man keine weiter fahrende Reisende in die Züge.

Zitat
Ehe jemand aufschreit, wie sich so der Ausbau "rechnen" könnte:

WENN man dieses Projekt wirklich wollte und es "nur" an einem Urteil über Trassengebühren der DB zu scheitern drohte, müsste man die vorhanden Ressourcen (unter anderem schon vorhandene Zugkilometer in Brandenburg) nehmen, um mit dem engagierten Infrastrukturbetreiber nach Lösungen zu suchen, wie man dieses Projekt schrittweise im Rahmen der Möglichkeiten weiterverfolgen könnte. Die Strecke ist noch nicht stilllgelegt, der Aufwand wäre noch überschaubar. Umso länger man den Infrastrukturbetreiber aber verdursten lässt, bewegt sich das ganze Vorhaben in den Bereich der Illusion. Es müsste ja schon jetzt dringend die Brücke in Hoppenrade instandgesetzt werden
Ich finde es einfach nur zum Schreien. Man hat ein Drittel der Strecke in wenigen Monaten saniert bekommen (dito Löwenberg-Neuruppin), Pritzwalk -Falkenhagen hatte die RiN in den letzten Jahren sowieso gemacht, auch die Ost-West-Strecke um Karow ist weitgehend saniert. Und dann sollte es selbst in den optimistischen Szenarien aus den letzten zwei Jahren trotzdem noch weitere Jahrende dauern, bis man auch den Rest hinkriegt? Kein Wunder, dass da ein Crumbach bei solchen lahmen Zeithorizonten nun mit einer Bestellung demotiviert ist. Gut, in Mecklenburg wird vermutlich mehr zu tun sein als zwischen Pritzwalk und Neustadt (Brücke Hoppenrade, Biberfraß, Bahnhof Karow etc.), aber dennoch.
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