geschrieben von: pneumannberlin
Datum: 27.07.26 09:47
geschrieben von: Signal
Datum: 27.07.26 10:27
geschrieben von: 642 642-3
Datum: 27.07.26 10:42
Am Ende ist so ein Alibiverkehr mit ein paar Fahrten auf einer Kurzstrecke mit Fahrtende im Nirgendwo politisch immer noch die vermeintlich "beste Lösung".Er hat seine Aufgabe als Minister doch beschrieben: Das Angebot halten - nicht ausbauen. Das Ergebis darf daher nicht wundern.
geschrieben von: 423 252-6
Datum: 27.07.26 11:13
Danke für den Hinweis.Vielleicht solltest du lesen und nachdenken bevor du hetzt. Es ist logisch, dass nach der Erhöhung sämtliche Reaktivierungen erstmal auf Eis legen, das hat nicht mit wollen zu tun, sondern mit der Wirtschaftlichkeit.
Der Verkehrsminister hat also - vermutlich dankbar über die Steilvorlage - die Gelegenheit genutzt, dass Projekt als "ruhend" zu erklären (wie so viele Projekte in diesem Land), dessen Realisierung ihm ganz sicher keine Herzensangelegenheit war und ist.
geschrieben von: dorpmüller
Datum: 27.07.26 14:27
geschrieben von: Signal
Datum: 27.07.26 15:20
Vielleicht solltest du lesen und nachdenken bevor du hetzt. Es ist logisch, dass nach der Erhöhung sämtliche Reaktivierungen erstmal auf Eis legen, das hat nicht mit wollen zu tun, sondern mit der Wirtschaftlichkeit.Ähm... Du unterstellst mir das Interview nicht gelesen oder verstanden zu haben, aber es sind immer die Anderen, die hetzen?
geschrieben von: Signal
Datum: 27.07.26 15:26
Na klar, was denn auch sonst? Bitte bloß keine Veränderungen in diesem Land. Undenkbar, dass man mal eine sinnvolle Idee durchzieht und möglicherweise ein Erfolg draus wird ..So ist es.
Dieses ständige Hin und Her verdeutlicht mal wieder, wie dringend es erforderlich ist, der Bahn eine wirklich langfristige Entwicklungs- und Finanzierungsperspektive zu geben. Es kann doch nicht sein, dass immer wieder, wenn der Wind mal aus der richtigen Richtung weht, ein Projekt angefangen wird und wenig später dreht jemand den Geldhahn wieder zu. Das freut zwar vielleicht die Planungsbüros, die regelmäßig Planungsvorhaben neu aufsetzen oder aktualisieren dürfen. Letztlich wird damit aber unnötig Geld verschwendet.
geschrieben von: Felix Kaiser
Datum: 27.07.26 17:42
geschrieben von: Signal
Datum: 27.07.26 17:46
Hauptsache die Strecke wird befahrbar gehalten, im Güterverkehr genutzt und wenn dann noch von den Landkreisen kofinanziert Saisonverkehr abfällt - ja ist doch super. Schauen wir mal wo wir 20 Reformen weiter stehen und was wir uns dann leisten können. Meine Güte.Dann mal gute Reise von Meyenburg nach Güstrow:)
geschrieben von: Pesa Link
Datum: 27.07.26 18:45
geschrieben von: Knut Ochdorf
Datum: 27.07.26 21:56
Es gibt für Nebenstrecken noch eine Lösung: Nennt sich BusverkehrDas ist keine Lösung. Busverkehr muß durch die Kreise finanziert werden, der Bahnverkehr dagegen finanziert das Land.
geschrieben von: Signal
Datum: 27.07.26 22:19
Es gibt für Nebenstrecken noch eine Lösung: Nennt sich BusverkehrNa, das sind so Sprüche. Ich empfehle eine Bustour entlang der Strecke und würde mich über einen Erfahrungsbericht freuen.
Trassenpreise steigen: Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) erklärt im Interview erklärt die Folgen für die Fahrgäste.
Für die Prignitz hat er eine schlechte Nachricht: Das Projekt, Meyenburg - Güstrow zu reaktivieren, liegt auf Eis.
geschrieben von: Sven Vollrath
Datum: 28.07.26 17:22
geschrieben von: junglok13
Datum: 28.07.26 18:45
Pesa Link schrieb:Geht in anderen Bundesländern auch, zumindest als Schnellbus, Regiobus, siehe Baden-Württemberg,Es gibt für Nebenstrecken noch eine Lösung: Nennt sich BusverkehrDas ist keine Lösung. Busverkehr muß durch die Kreise finanziert werden, der Bahnverkehr dagegen finanziert das Land.
pneumannberlin schrieb:Zumal der Anteil des Landes Brandenburg vom derzeitigen Endpunkt Meyenburg bis zur Landesgrenze 2km sind.Trassenpreise steigen: Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) erklärt im Interview erklärt die Folgen für die Fahrgäste.Um wieviel werden denn bei der RIN die Trassenpreise erhöht, als dass man sich das nicht leisten kann?
Für die Prignitz hat er eine schlechte Nachricht: Das Projekt, Meyenburg - Güstrow zu reaktivieren, liegt auf Eis.
bahamas schrieb:Das ist schon richtig, aber nicht zu Ende gedacht.pneumannberlin schrieb:Zumal der Anteil des Landes Brandenburg vom derzeitigen Endpunkt Meyenburg bis zur Landesgrenze 2km sind.Trassenpreise steigen: Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) erklärt im Interview erklärt die Folgen für die Fahrgäste.Um wieviel werden denn bei der RIN die Trassenpreise erhöht, als dass man sich das nicht leisten kann?
Für die Prignitz hat er eine schlechte Nachricht: Das Projekt, Meyenburg - Güstrow zu reaktivieren, liegt auf Eis.
Gruß, RK
Das ist schon richtig, aber nicht zu Ende gedacht.Doch, das ist sehr zu Ende gedacht.
Bei einem Streckenausbau würde das Angebot entsprechend verdichtet werden, auf einen 1-Stunden-Takt oder zumindest auf einen 2-Stunden-Grundtakt. Somit erhöhen sich die Kosten sehr wohl auf der gesamten Strecke bis Neustadt(Dosse).
sachsenring_z schrieb:Naja, prinzipiell sind ein Stunden- oder selbst Zweistundentakt Kyritz - Pritzwalk - Meyenburg (Gr) schon mehr Zugkilometer als jetzt. Aber, aber da sind wir uns wohl einig, das macht doch gemessen an all dem, was im Land so bestekkt wird, ziemlcuh wenig aus.Das ist schon richtig, aber nicht zu Ende gedacht.Doch, das ist sehr zu Ende gedacht.
Bei einem Streckenausbau würde das Angebot entsprechend verdichtet werden, auf einen 1-Stunden-Takt oder zumindest auf einen 2-Stunden-Grundtakt. Somit erhöhen sich die Kosten sehr wohl auf der gesamten Strecke bis Neustadt(Dosse).
Genau das, wie du argumentierst, meinte ich damit, dass sich ein Minister hier ganz willkommen hinter einem Grundsatzproblem versteckt.Es ist genau das sene aktuelle Haltung. Neben der Relation hat er (stand in anderen Interviews mit ihm) auch weitere geplante Angebotsverdichtungen abgesagt, wie die eigentlich längst vereinbarten Halbstundentakte nach Rathenow und Neuruppin.
Wie man es heute schon macht... Aber mit dem Unterschied, dass es sich aktuell um einen Alibiverkehr ohne Anschluss an die große weite Welt handelt. Aus Sicht von Brandenburg wäre es ein absoluter Glücksfall, wenn diese Zugkilometer effektiver genutzt würden, weil die Züge im benachbarten Bundesland durchgebunden würden. Dann käme eine höhere Auslastung zu Stande und das Ganze wäre weitaus wirtschaftlicher (aus Sicht von Brandenburg. Dass das Nachbarland da ganz andere Probleme hätte, steht außer Frage. Aber wir reden vom Ministerium in Potsdam!!!).Ich glaube allerdings nicht, dass eine Durchbindung nac Mecklenburg einen nennenswerten Fahrgastzuwachs brinden würde, wenn das Angebot nur eine Fortführung des Status Quo wäre (am WE wenigstens Vierstundentakt, unter der Woche nur wenn Schüler nach Meyenburg wollen oder umlaufbedingt was zwischen Pritzwalk und Kyritz fährt) . Damit kriegt man keine weiter fahrende Reisende in die Züge.
Ehe jemand aufschreit, wie sich so der Ausbau "rechnen" könnte:Ich finde es einfach nur zum Schreien. Man hat ein Drittel der Strecke in wenigen Monaten saniert bekommen (dito Löwenberg-Neuruppin), Pritzwalk -Falkenhagen hatte die RiN in den letzten Jahren sowieso gemacht, auch die Ost-West-Strecke um Karow ist weitgehend saniert. Und dann sollte es selbst in den optimistischen Szenarien aus den letzten zwei Jahren trotzdem noch weitere Jahrende dauern, bis man auch den Rest hinkriegt? Kein Wunder, dass da ein Crumbach bei solchen lahmen Zeithorizonten nun mit einer Bestellung demotiviert ist. Gut, in Mecklenburg wird vermutlich mehr zu tun sein als zwischen Pritzwalk und Neustadt (Brücke Hoppenrade, Biberfraß, Bahnhof Karow etc.), aber dennoch.
WENN man dieses Projekt wirklich wollte und es "nur" an einem Urteil über Trassengebühren der DB zu scheitern drohte, müsste man die vorhanden Ressourcen (unter anderem schon vorhandene Zugkilometer in Brandenburg) nehmen, um mit dem engagierten Infrastrukturbetreiber nach Lösungen zu suchen, wie man dieses Projekt schrittweise im Rahmen der Möglichkeiten weiterverfolgen könnte. Die Strecke ist noch nicht stilllgelegt, der Aufwand wäre noch überschaubar. Umso länger man den Infrastrukturbetreiber aber verdursten lässt, bewegt sich das ganze Vorhaben in den Bereich der Illusion. Es müsste ja schon jetzt dringend die Brücke in Hoppenrade instandgesetzt werden
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