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Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: deruerdingerbus

Datum: 25.07.26 22:31

[www.ardmediathek.de]

So einfach trifft man Entscheidungen.
Vermutlich wird der Ausgang wie bei der Hochwaldbahn enden,erst werden einige Meter "über Nacht" ausgebaut und anschließend wird der komplette Abbau genehmigt.
Und alle haben ihren Frieden plus einen schönen Radweg.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.26 16:39.
deruerdingerbus schrieb:
[www.ardmediathek.de]

So einfach trifft man Entscheidungen.
Vermutlich wird der Ausgang wie bei der Hochwaldbahn enden,erst werden einige Meter "über Nacht" ausgebaut und anschließend wird der komplette Abbau genehmigt.
Und alle haben ihren Frieden plus einen schönen Radweg.
Ja, das wirkt wie das letzte Aufbäumen. Schade, ich träume immer noch von einer Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Wiesentheid-Geiselwind-Schlüsselfeld-Höchstadt-Adelsdorf-Herzogenaurach-Erlangen.
Aber davon dürfte sich nur Höchstadt-Adelsdorf-Erlangen volkswirtschaftlich lohnen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.26 12:56.

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang weniger (Link)

geschrieben von: 824819

Datum: 26.07.26 11:44

Axel252525 schrieb:
Ja, das wirkt wie das letzte Aufbäumen. Schade, ich träume immer noch von einer Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Wiesentheid-Geiselwind-Schlüsselfeld-Höchstadt-Adelsdorf-Herzogenaurach-Erlangen. ....
Hallo,
entschuldige, da bist Du aber mit Deiner Streckenplanung 150 Jahre zu spät dran. Viele fränkische Nebenbahnen wurden damals aus politischen Gründen so gebaut, ohne Rücksicht auf jetzige Verkehrsbedürfnisse. Lückenschlüsse wie GEO-Ebrach oder HÖS/Aisch- Dethmannsfürth/Uehlfeld wurden aus bestimmten Gründen seinerzeit nicht gebaut; genau wie die Verlängerung Schlüsselfeld-Geiselwind. Und wenn kein Verkehrsbedürfnis bestand, dann hat man dort keine Schienen gelegt, oder die geologische Trassierung war eben schwierig wie Schesslitz- Richtung Bayreuth. Auch spielten Landkreisgrenzen keine unbedeutende Rolle, genau wie heute noch. Und wenn Gemeinden keinen Bahnanschluss damals wollten, dann bekamen sie auch keinen. Punkt.
Schönen Tag noch
WS-824819
824819 schrieb:
Axel252525 schrieb:
Ja, das wirkt wie das letzte Aufbäumen. Schade, ich träume immer noch von einer Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Wiesentheid-Geiselwind-Schlüsselfeld-Höchstadt-Adelsdorf-Herzogenaurach-Erlangen. ....
Hallo,
entschuldige, da bist Du aber mit Deiner Streckenplanung 150 Jahre zu spät dran. Viele fränkische Nebenbahnen wurden damals aus politischen Gründen so gebaut, ohne Rücksicht auf jetzige Verkehrsbedürfnisse. Lückenschlüsse wie GEO-Ebrach oder HÖS/Aisch- Dethmannsfürth/Uehlfeld wurden aus bestimmten Gründen seinerzeit nicht gebaut; genau wie die Verlängerung Schlüsselfeld-Geiselwind. Und wenn kein Verkehrsbedürfnis bestand, dann hat man dort keine Schienen gelegt, oder die geologische Trassierung war eben schwierig wie Schesslitz- Richtung Bayreuth. Auch spielten Landkreisgrenzen keine unbedeutende Rolle, genau wie heute noch. Und wenn Gemeinden keinen Bahnanschluss damals wollten, dann bekamen sie auch keinen. Punkt.
Schönen Tag noch
WS-824819
Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ein weiterer Aspekt war, dass diese Bahnen der Staatsbahn nach Möglichkeit keine Konkurrenz machen sollten. Das hat netzwirksame Lückenschlüsse wie Höchstadt-Demantsfürth oder Schlüsselfeld-Wiesentheid praktisch ausgeschlossen.

Die Strecke, so wie von mir vorgeschlagen, hätte aber trotzdem mehr Potenzial als die Strecken alleine:
- Höchstadt-Erlangen hat nach einer groben Schätzung von mir ein Fahrgastpotential von 13.000 Fahrgästen am Tag bei einer stündlichen nach Nürnberg.
Im mKoK 2028 ist nur noch eine zweistündliche Durchbindung ohne Trassenkonflikt möglich. Ansonsten müssten zwei Güterzüge pro Stunde entfallen.
- Schweinfurt-Gerolzhofen hat je nach Gutachten ein Potential von 1.600, 1.170 oder 830 Reisendenkilometer pro Kilometer Stecke. Die niedrigste Zahl ist von der BEG und gilt als die am wenigsten nachvollziehbare. Diese Rkm/km Betriebslänge dürften auch 1.000 bis 3.000 Fahrgästen pro Tag entsprechen. Woanders wäre die Strecke also längst reaktiviert worden.
- in Geiselwind liegt der gleichnamige Freizeitpark mit rund 420.000 Besuchern von April bis September. Selbst wenn nur 10% davon auf den ÖPNV umsteigen, sind das 84.000 Fahrgäste (je eine Hin- und Rückfahrt), die sich vorrangig auf Wochenenden, Feier- und Ferientage verteilen.
- hinzu käme der restliche Tagestourismus im Steigerwald, der aktuell aus dem Städtedreieck mit dem ÖPNV praktisch nur sehr schwer erreichbar ist.
- Schlüsselfeld, Mühlhausen und Wachenroth haben alle noch nennenswerte Pendlerzahlen nach Erlangen/Fürth/Nürnberg, auch wenn sie alleine nicht das Reaktivierungskriterium knacken dürften.
- Man hätte eine Umgehungsstrecke im SPNV und einzelne Güterzüge, wenn Teile der Strecke zwischen Schweinfurt-Bamberg-Erlangen dicht sind.
Man muss sich die Frage stellen, welches Interesse bekundet eigentlich das EIU am Erhalt der Infrastruktur?
Wenn man zeitliche Abläufe der Steigerwaldbahn ansieht,so erweckt diese den Eindruck,ein ewiges hin und her im Thema Wiederinbetriebnahme,Erhalt der Infrastruktur etc.

Da war kein Bahnübergang

geschrieben von: Nepumuk

Datum: 26.07.26 16:35

Da war kein Bahnübergang. Man hat einfach 10 m Gleis entfernt wohl ohne jegliche Legitimation wie man es hier lesen kann:
[fv-steigerwald-express.de]

Re: Da war kein Bahnübergang

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 26.07.26 18:49

Nepumuk schrieb:
Da war kein Bahnübergang. Man hat einfach 10 m Gleis entfernt wohl ohne jegliche Legitimation wie man es hier lesen kann:
[fv-steigerwald-express.de]
Da müsste doch eine Klage dagegen erfolgreich sein, einfach fremdes Eigentum zerstören.
Was würde denn der Bürgermeister dort sagen wenn man einfach ein Stück Straße ausbaut?

Provinziell ist so ein Gehabe allemal

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: StephanHL

Datum: 27.07.26 08:09

Na ja - gabs nicht nur im Land der Amigos sondern auch in Schleswig-Holstein. Auch in Wakendorf wurde der Bahnübergang schnell entfernt um eine Strasse rüberzuflastern - ist aber kein Hinderungsgrund, den wieder herzurichten. Auch dort wurde er damals ohne Genehmigung bzw. Entwidmung entfernt. Insofern - gibt es wohl häufiger

Das geordnete Verfahren scheint eine Mär zu sein und wird wohl erst dann zu Lerneffekten führen, wenn es Geld kostet

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 27.07.26 08:33

Die Dep... da drüben muss keiner verstehen oder?!
Kopfschüttelnde Grüße aus dem Werntal...

Gute Entscheidung der Gemeinde!

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 27.07.26 12:07

Guten Tag
Man muß sich das mal auf der Zuge zergehen Lassen! Zwanzig Jahre passierte in Sachen Bahnstrecke nichts! Die Behörden schliefen den Schlaf der Gerichte. Ein paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren". Also! Wurde in der Causa Wohngebiet Zufahrt dem wunsche der Anwohner Rechnung getragen! Gut so! Und nun plötzlich erwacht der Beamtenapparat zum Leben. Es ist nur Lächerlich!

Re: Gute Entscheidung der Gemeinde!

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 27.07.26 12:20

Exoplanet schrieb:
in paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren".
Sprich, wenn grad keiner hinguckt, kann man einfach machen. Bahnstrecken weg reißen. Bäume fällen. Leerstehende Häuser abreißen. Egal. Gesunder Pragmatismus statt geltendem Recht.

Re: Gute Entscheidung der Gemeinde!

geschrieben von: 824819

Datum: 27.07.26 13:18

Exoplanet schrieb:
Guten Tag
... Ein paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren". ....
Hallo,
so einfach ist das nicht. In Etwashausen wäre ein Bahnanschluß im ehemaligen Ami-Areal durchaus willkommen gewesen.
Bloss die Kosten der gesamten Strecke sollte der Eigentümer tragen, nicht nur die Anschlußkosten. Ohne diese Fuzzis läge dort
kein Meter Gleis mehr. Die ganze Geschichte ist hoch interessant, wie Recht flexibel ausgelegt wird. EIU wird abgelehnt usw.
Gruß an die untere von der oberen STWB
WS-824819

Albernes Nichtargument!

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 27.07.26 14:18

Guten Tag

Zwanzig Jahre haben alle hingeschaut, aber nichts gesehen! (oder wollten nicht) Nun kommt wenigstens Bewegung in die Sache.In welche Richtung auch immer sei dahingestellt.

Re: Gib mir mal deine Daten

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 27.07.26 14:21

Exoplanet schrieb:
Guten Tag
Man muß sich das mal auf der Zuge zergehen Lassen! Zwanzig Jahre passierte in Sachen Bahnstrecke nichts! Die Behörden schliefen den Schlaf der Gerichte. Ein paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren". Also! Wurde in der Causa Wohngebiet Zufahrt dem wunsche der Anwohner Rechnung getragen! Gut so! Und nun plötzlich erwacht der Beamtenapparat zum Leben. Es ist nur Lächerlich!
Wenn das Vorbild ist fremdes Eigentum zu vernichten, dann gib mir mal deine Daten. Ich würde gerne deine Wohnung als Abstellraum nutzen und deinen Garten (sofern vorhanden) als Lagerstätte für einen Container.

Was irgendwer will ist nicht entscheidend. Wenn deine Nachbarn alle nicht wollen dass du da wohnst, ist das egal, sie können nichts dagegen machen. Die können dir nicht einfach die Zufahrt zubetonieren mit einer Mauer, schnell und pragmatisch.

Die Strecke hätte sicher Potenzial, aber da arbeitet scheinbar ein ideoligischer Kampf dagegen und da wird natürlich scheinbar mit vielen Halbwahrheiten gearbeitet.

Man könnte ein unabhängiges Gutachten zur Strecke und zum Potenzial machen (also nicht die BEG oder andere die "wichtigen" Personen aus der Gegend kennen könnten) und wenn sie dann wirklich kein Potenzial hat, kann man Konsequenzen daraus ziehen, aber doch nicht so. Nur würde dann plötzlich Potenzial herauskommen und davor hat man Angst.

Von Einfach war keine Rede.

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 27.07.26 14:22

Guten Tag
Die US-Armee ist 1994 dort verschwunden. Also bestand ein vierunddreißig jähriges Interesse von sich nicht gemeldeten Interessenten.
Schön!

Oh,Oh! Nachdenken Junger Mann:-))

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 27.07.26 14:49

Guten Tag

Ich hab nichts gegen eine gerichtliche Aufarbeitung der zehn Meter Schiene. Mal sehe was raus kommt
Wobei hier Staatliche Organe gegen Staatliche Organe antreten müssten.
Wären es Staatliche Organe gegen Privatleute hätte ich um meine Abstellkammer Angst. So wie die Landwirte in Brandenburg. PM 2024
Enteignung ohne Entschädigung: Landesregierung untergräbt Eigentumsrechte in Schutzgebieten.

Ich habe aber keine Lust weiter über die zehn Meter Bahn zu debattieren und deshalb ist jetzt schluß hier bei mir.

Schöne Woche

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Fernreisender

Datum: 27.07.26 15:32

Gut so! Aus meiner Sicht kann es nicht sein, dass die Bahn erst Strecken aufgibt und dann radikale Bahnchauvinisten immer denken, dass man dann Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte lang stets die Trasse freihalten muss und sich dort niemals etwas verändern darf, falls die Strecke doch mal wieder irgendwann, vielleicht, unter Umständen und irgendwie reaktiviert werden könnte, auch wenn das bedeutet, dass man über mehr als Hundert Jahre eine immer mehr verfallende und zuwuchernde Bahnstrecke quer durch die Landschaft und Orte hat. Die Bahn hat genau so wenig ein Ewigkeitsrecht auf einmal aufgegebene Trassen wie Straßen, Flugplätze, Wasserwege, Fußwege und/oder sonstige Verkehrswege!

Die Bahn hätte die Strecken eben nicht aufgeben sollen; Punkt. Ich bin generell der Meinung, dass die Gesetzgebung hier dringend angepasst werden muss. Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden. Auf diese Weise würden wir endlich die vielen Hundert Kilometer zuwuchernden und immer mehr verfallenden Zombi-Trassen wegbekommen, die an so vielen Stellen das Landschafts- und Ortsbild negativ beeinträchtigen UND man könnte die Trassen endlich für was Neues und Nutzenbringendes wie z.B. Radschnellwege nutzen können.

Die Radikalen hier mögen mich jetzt gerne dafür steinigen, aber es muss endlich eine Lösung für dieses große Problem gefunden werden. Aufgegebene Bahnstrecken haben wie gesagt kein Ewigkeitsrecht.

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Axel252525

Datum: 27.07.26 16:14

Fernreisender schrieb:
Gut so! Aus meiner Sicht kann es nicht sein, dass die Bahn erst Strecken aufgibt und dann radikale Bahnchauvinisten immer denken, dass man dann Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte lang stets die Trasse freihalten muss und sich dort niemals etwas verändern darf, falls die Strecke doch mal wieder irgendwann, vielleicht, unter Umständen und irgendwie reaktiviert werden könnte, auch wenn das bedeutet, dass man über mehr als Hundert Jahre eine immer mehr verfallende und zuwuchernde Bahnstrecke quer durch die Landschaft und Orte hat. Die Bahn hat genau so wenig ein Ewigkeitsrecht auf einmal aufgegebene Trassen wie Straßen, Flugplätze, Wasserwege, Fußwege und/oder sonstige Verkehrswege!

Die Bahn hätte die Strecken eben nicht aufgeben sollen; Punkt. Ich bin generell der Meinung, dass die Gesetzgebung hier dringend angepasst werden muss. Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden. Auf diese Weise würden wir endlich die vielen Hundert Kilometer zuwuchernden und immer mehr verfallenden Zombi-Trassen wegbekommen, die an so vielen Stellen das Landschafts- und Ortsbild negativ beeinträchtigen UND man könnte die Trassen endlich für was Neues und Nutzenbringendes wie z.B. Radschnellwege nutzen können.

Die Radikalen hier mögen mich jetzt gerne dafür steinigen, aber es muss endlich eine Lösung für dieses große Problem gefunden werden. Aufgegebene Bahnstrecken haben wie gesagt kein Ewigkeitsrecht.
Gegenbeispiel: die Aurachtalbahn. Die Strecke ist praktisch seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf, weil Herzogenaurach über die StUB angebunden werden soll. Jedoch hat die Strecke auch parallel zur StUB Reaktivierungspotential. Ob die Strecke nicht auch für eine Anbindung von Höchstadt/Adelsdorf und damit den Nordwestast genutzt werden könnte, wurde noch nie geprüft. Die Idee scheine ich als erstes aufgeworfen zu haben.
Gerade in dicht besiedelten Metropolregionen darf man solche Strecken nicht einfach überbauen, sondern sollte alle Reaktivierungsperspektiven prüfen. Oft sind diese Trassen die einzige Chance, überhaupt kostengünstig Ein- und Ausfädelungen für neue Strecken oder besondere Bahnkörper im Straßenbahnbereich zu realisieren.

In Bezug auf diesen speziellen Bahnübergang der Steigerwaldbahn gebe ich dir allerdings Recht: Westlich von Gerolzhofen, spätestens westlich von Wiesentheid ist das Aufkommenspotential der Strecke ohne eine Durchbindung nach Kitzingen sehr gering. Die Orte haben alle eine negative Bevölkerungsprognose und sind gerade am Maximum ihrer Bevölkerungskurve angelangt, anders als Gochsheim, Gerolzhofen oder meine Beispiele aus Erlangen-Höchstadt. Insofern ist der tatsächliche Verlust gering.
Trotzdem sollte man solche Beispiele unterbinden und stattdessen eine pragmatische Möglichkeit schaffen, dass Gemeinden solche Übergänge legal anlegen können. Zum Beispiel, in dem Gemeinden bei formal stillgelegten Strecken dem EBA/der LEA und dem Eigentümer schriftlich anzeigen, dass sie dort einen Bahnübergang ohne Schienen bauen und die Kosten tragen, falls doch wieder ein Gleis eingebaut wird. Das Eisenbahnkreuzungsgesetz muss auch dementsprechend angepasst werden, damit die Neuanlage von BÜs auch in solchen Fällen grundsätzlich zulässig ist.

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 27.07.26 16:57

Axel252525 schrieb:
Westlich von Gerolzhofen, spätestens westlich von Wiesentheid ist das Aufkommenspotential der Strecke ohne eine Durchbindung nach Kitzingen sehr gering. Die Orte haben alle eine negative Bevölkerungsprognose und sind gerade am Maximum ihrer Bevölkerungskurve angelangt,
Hier könnte es sich natürlich lohnen, über Ursache und Wirkung zu diskutieren. :-)

Einwohner
Bergtheim +27 %
Iphofen +12 %
Marktbreit +7 %
selbst Markt Bibart +2 %
der Vollständigkeit halber Ochsenfurt -1 %

Ich bin mir nicht sicher, ob Gerolzhofen nicht auch eine positivere Prognose mit besserer Anbindung hätte.
Wenn ich jetzt 17:16 von Gerolzhofen nach Würzburg will, hab ich schon einen Kleinbus im Fahrplan, keine Fahrradmitnahme usw.

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Axel252525

Datum: 27.07.26 17:26

Werntalbahn schrieb:
Axel252525 schrieb:
Westlich von Gerolzhofen, spätestens westlich von Wiesentheid ist das Aufkommenspotential der Strecke ohne eine Durchbindung nach Kitzingen sehr gering. Die Orte haben alle eine negative Bevölkerungsprognose und sind gerade am Maximum ihrer Bevölkerungskurve angelangt,
Hier könnte es sich natürlich lohnen, über Ursache und Wirkung zu diskutieren. :-)

Einwohner
Bergtheim +27 %
Iphofen +12 %
Marktbreit +7 %
selbst Markt Bibart +2 %
der Vollständigkeit halber Ochsenfurt -1 %

Ich bin mir nicht sicher, ob Gerolzhofen nicht auch eine positivere Prognose mit besserer Anbindung hätte.
Wenn ich jetzt 17:16 von Gerolzhofen nach Würzburg will, hab ich schon einen Kleinbus im Fahrplan, keine Fahrradmitnahme usw.
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber jedes mal wenn ich mit solchen Argumenten komme, schauen mich die Leute an als würde ich klingonisch sprechen.

Der Bayerische Bauernverband möchte ja auch nicht wahrhaben, dass der Bau von SPNV- und schienengebundenen ÖPNV-Strecken (zusammen mit Anpassungen im restlichen ÖPNV) langfristig den landwirtschaftlichen Flächenverbrauch bremst. Zum einen, weil erst die Umstellung auf die Schiene die Kapazität und Attraktivität so erhöht, dass größere Innenverdichtung in den Städten/Gemeinden möglich ist. Zum anderen, weil sich die weitere Siedlungs- und Gewerbeentwicklung dann entlang der Bahn konsolidiert.

Tolle Idee...

geschrieben von: 1.Bauserie

Datum: 28.07.26 06:35

Hallole!

Fernreisender schrieb:
> Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden.

Au ja, dann müssen die Bahngegner nur 10 Jahre durchhalten und schon sind sie die ungeliebte Eisenbahn los. Selbst wenn man im Hintergrund seit 10 Jahren an einer Reaktivierung plant und vielleicht kurz vor dem Durchbruch steht.

Es ist schon gut, dass die Eisenbahn ein höheres Schutzrecht genießt, als deine anderen Beispiele. Einen Fußweg kann man auch 10 Meter nebendran neu bauen, bei der Eisenbahn wird das schon deutlich schwieriger...

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN
Axel252525 schrieb:
Gegenbeispiel: die Aurachtalbahn. Die Strecke ist praktisch seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf, weil Herzogenaurach über die StUB angebunden werden soll. Jedoch hat die Strecke auch parallel zur StUB Reaktivierungspotential. Ob die Strecke nicht auch für eine Anbindung von Höchstadt/Adelsdorf und damit den Nordwestast genutzt werden könnte, wurde noch nie geprüft. Die Idee scheine ich als erstes aufgeworfen zu haben.
Gerade in dicht besiedelten Metropolregionen darf man solche Strecken nicht einfach überbauen, sondern sollte alle Reaktivierungsperspektiven prüfen. Oft sind diese Trassen die einzige Chance, überhaupt kostengünstig Ein- und Ausfädelungen für neue Strecken oder besondere Bahnkörper im Straßenbahnbereich zu realisieren.
Die Aurachtalbahn ist nicht im "Dornröschenschlaf" sondern sie wurden von der Bahn vor Jahrzehnten aus nachvollziehbarem Grund aufgegeben, an mehreren Stellen schon unterbochen/teilabgebaut und ist ansonsten nur noch ein immer mehr verfallendes Konstrukt in der Landschaft, dass nur noch vor sich hin modert und weiteren Entwicklungen im Weg ist. Leider wollen einige Radikal es einfach nicht wahrhaben, dass diese aufgegebene Strecke keinen verkehrlichen Nutzen mehr hatte und auch nicht mehr genug haben wird, weshalb man seit Jahrzehnten immer weiter diskutiert, diskutiert und diskutiert, was man vielleicht, mirgendwie, unter Umständen daraus mal unter diesen und jeden Umständen mal bahntechnisch wieder machen könnte, ohne jegliche Aussicht, dass sich das überbaupt rechnen könnte. Es sind und waren nichts anderen als feuchte Träume von extrem Unbelehrbaren, die einfach die Realität nicht anerkennen wollen und können.

Akzeptiert es einfach: Diese Zombi-Strecke wird für die Kosten einer möglichen Reaktivierung einfach niemals genug Nutzen bringen können, um diese zu rechtfertigen; Punkt. Deshalb sind sämtliche Träumereien von angeblichem Reaktivierungspotenzial völlig realitätsfremd. Auch ist wie gesagt durch die jetzige StUB-Planung weiter nördlich der Weg von Erlangen nach Herzogenaurach jetzt eh zementiert. Oder glaubst du hier allen Ernstes an zwei praktisch parallele Strecken zwischen beiden Städten, die sich beide von KNF jeweils tragen würden? Glaubst du das wirklich???...

Es gilt die Realität endlich anzuerkennen und die bedeutet, hier jegliche bahntechnisch Träumereien für die Aurachtalbahn endgültig aufzugeben. Die Trasse gehört endlich entwidmet, komplett abgebaut und wieder einem echten, realistischen und machbaren Verkehrszweck zugeführt. Und das hätte man eben, indem man hier auf der Trasse endlich einen schon lange nötigen Schnellradweg baut, mit dem alle Orte zwischen den Städten und die Städte selbst sowie Orte darüber hinaus hervorragend und endlich wieder nutzbringen miteinander verbunden wäre - und das zu vergleichsweise sehr überschaubaren Kosten. Das wäre eine echte und realistische Chance, weil es sowohl den Alltagsradllern aus auch den touristischen Radlern v.a. auf der Achse Erlangen - Herzo - Neustadt a.d.A. nutzen würde.

Axel252525 schrieb:
Trotzdem sollte man solche Beispiele unterbinden und stattdessen eine pragmatische Möglichkeit schaffen, dass Gemeinden solche Übergänge legal anlegen können. Zum Beispiel, in dem Gemeinden bei formal stillgelegten Strecken dem EBA/der LEA und dem Eigentümer schriftlich anzeigen, dass sie dort einen Bahnübergang ohne Schienen bauen und die Kosten tragen, falls doch wieder ein Gleis eingebaut wird. Das Eisenbahnkreuzungsgesetz muss auch dementsprechend angepasst werden, damit die Neuanlage von BÜs auch in solchen Fällen grundsätzlich zulässig ist.
Nö. Warum sollen die Kommunen immer selbst dafür Geld ausgebenen müssen, nur weil die Bahn einfach nicht bereit ist, ihren seit Jahrzehnten nicht mehr genutzen Infrastrukturmüll zu entfernen, also die nur noch verfallende Strecke abzubauen? Es muss hier endlich das Verursacherprinzip gelten und das Sonderrecht der Bahn endlich in Gänze abgeschafft werden. Wenn die Bahn eine Strecke aufgibt, also dort über z.B. 10 Jahre keinen Plandienst mehr fährt, denn hat die Strecke nachweislich keinen verkehrslichen Nutzen mehr und es muss hier dringend das Gesetz her, dass dann diese Strecke automatisch entwidmet und vollabbaut werden muss, bevor sie wie an so vielen Stellen über Jahrzehnte ungenutzt als Zombi-Trasse in der Landschadt und in Orten rumvegetiert und für keinen einen möglichen neuen Nutzen bringt bzw. diesem nur im Weg steht.

1.Bauserie schrieb:
Au ja, dann müssen die Bahngegner nur 10 Jahre durchhalten und schon sind sie die ungeliebte Eisenbahn los.
Willst du hier sachlich diskutieren oder nur solche populistischen Phrasen schwingen?

1.Bauserie schrieb:
Es ist schon gut, dass die Eisenbahn ein höheres Schutzrecht genießt, als deine anderen Beispiele. Einen Fußweg kann man auch 10 Meter nebendran neu bauen, bei der Eisenbahn wird das schon deutlich schwieriger...
Nö. Warum soll gerade und nur und nur die Eisenbahn exklusiv ein derart höheres Schutzrecht genießen? Und dass du hier ausgerechnet die Fußwege als den vermeintlich "schwächsten" aller genannten Verkehrswege als Beispiel bzw. Strohmann hernimmst zeigt doch einmal mehr, dass eine Sachdiskussion bei einigen dazu garnicht gewollt ist, weil es einfach nicht zur eigenen Echokammer aus Stahlbeton passt. Es geht hier freilich auch um die teils große Entwicklungsmöglichkeit der Orte entlang dieser Zombi-Strecken durch den Bau von z.B. neuen Straßen, Schnellradwegen und generell Überbauungen durch z.B. neue Gebäude/Neubaugebiete. Diese Entwicklungsmöglichkeit wird den Orten fast vollständig genommen, eben weil Bahnstrecken ein derart übermäßiges Schutzrecht haben, wodurch die Bahn ihren seit Jahrzehnten nicht mehr genutzten Infrastrukturmüll einfach quer durch Landschaften und Orte einfach verfallen, verfaueln und zuwachsen lassen darf und man sich garnicht mehr drum kümmern muss. DAS muss endlich ein Ende haben, also dass keiner einen seit Jahrzehnte aufgegebenen Verkehrsweg einfach ingorant als Zombi-Trasse bzw. Infrastrukturmüll herumliegen lassen darf. Das darf es bei Bahnstrecken nicht geben und auch bei Straßen nicht. Nur wird es bei Straßen üblicherweise viel eher umgesetzt, also diese dann bei komplett nicht mehr bestehendem Verkehrszweck üblichweiweise abgerissen oder einer anderen Nutzung zugeführt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.26 11:55.

Re: Gute Entscheidung der Gemeinde!

geschrieben von: mumpel

Datum: 28.07.26 12:18

Du meinst also, wenn mir fremdes Eigentum im Weg ist, darf ich es einfach entfernen?

Meine Kommentare spiegeln meine eigene Meinung wieder, nicht die des Arbeitgebers.
Fernreisender schrieb:
Axel252525 schrieb:
Gegenbeispiel: die Aurachtalbahn. Die Strecke ist praktisch seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf, weil Herzogenaurach über die StUB angebunden werden soll. Jedoch hat die Strecke auch parallel zur StUB Reaktivierungspotential. Ob die Strecke nicht auch für eine Anbindung von Höchstadt/Adelsdorf und damit den Nordwestast genutzt werden könnte, wurde noch nie geprüft. Die Idee scheine ich als erstes aufgeworfen zu haben.
Gerade in dicht besiedelten Metropolregionen darf man solche Strecken nicht einfach überbauen, sondern sollte alle Reaktivierungsperspektiven prüfen. Oft sind diese Trassen die einzige Chance, überhaupt kostengünstig Ein- und Ausfädelungen für neue Strecken oder besondere Bahnkörper im Straßenbahnbereich zu realisieren.
Die Aurachtalbahn ist nicht im "Dornröschenschlaf" sondern sie wurden von der Bahn vor Jahrzehnten aus nachvollziehbarem Grund aufgegeben, an mehreren Stellen schon unterbochen/teilabgebaut und ist ansonsten nur noch ein immer mehr verfallendes Konstrukt in der Landschaft, dass nur noch vor sich hin modert und weiteren Entwicklungen im Weg ist. Leider wollen einige Radikal es einfach nicht wahrhaben, dass diese aufgegebene Strecke keinen verkehrlichen Nutzen mehr hatte und auch nicht mehr genug haben wird, weshalb man seit Jahrzehnten immer weiter diskutiert, diskutiert und diskutiert, was man vielleicht, mirgendwie, unter Umständen daraus mal unter diesen und jeden Umständen mal bahntechnisch wieder machen könnte, ohne jegliche Aussicht, dass sich das überbaupt rechnen könnte. Es sind und waren nichts anderen als feuchte Träume von extrem Unbelehrbaren, die einfach die Realität nicht anerkennen wollen und können.

Akzeptiert es einfach: Diese Zombi-Strecke wird für die Kosten einer möglichen Reaktivierung einfach niemals genug Nutzen bringen können, um diese zu rechtfertigen; Punkt. Deshalb sind sämtliche Träumereien von angeblichem Reaktivierungspotenzial völlig realitätsfremd. Auch ist wie gesagt durch die jetzige StUB-Planung weiter nördlich der Weg von Erlangen nach Herzogenaurach jetzt eh zementiert. Oder glaubst du hier allen Ernstes an zwei praktisch parallele Strecken zwischen beiden Städten, die sich beide von KNF jeweils tragen würden? Glaubst du das wirklich???...

Es gilt die Realität endlich anzuerkennen und die bedeutet, hier jegliche bahntechnisch Träumereien für die Aurachtalbahn endgültig aufzugeben. Die Trasse gehört endlich entwidmet, komplett abgebaut und wieder einem echten, realistischen und machbaren Verkehrszweck zugeführt. Und das hätte man eben, indem man hier auf der Trasse endlich einen schon lange nötigen Schnellradweg baut, mit dem alle Orte zwischen den Städten und die Städte selbst sowie Orte darüber hinaus hervorragend und endlich wieder nutzbringen miteinander verbunden wäre - und das zu vergleichsweise sehr überschaubaren Kosten. Das wäre eine echte und realistische Chance, weil es sowohl den Alltagsradllern aus auch den touristischen Radlern v.a. auf der Achse Erlangen - Herzo - Neustadt a.d.A. nutzen würde.
Ederlog hat in seiner Untersuchung bestätigt, dass die Aurachtalbahn das Potential hat, parallel zur StUB reaktiviert zu werden. In der Untersuchung schafft der 60 Minuten-Takt Herzogenaurach-ER Bruck zwar "nur" 900Pkm/km, allerdings liegen der Untersuchung auch noch alte Verkehrsdaten zu Grunde. Diese werden aktuell für den Förderantrag zur StUB aktualisiert.
Dementsprechend lautete die Empfehlung von Ederlog vor einigen Jahren, die Strecke weiter zu erhalten und eine spätere Integration in die StUB zu prüfen. Im Flächennutzungsplan von Erlangen sind entsprechende Netzerweiterungen der StUB eingetragen. Die Betonung liegt auf Erweiterung, nicht Alternative zur Streckenführung über Büchenbach-Häusling-Haundorf-Herzobase.

Übrigens verkehrt auf der Aurachtalbahn weiterhin eine Güterzug täglich bis Frauenaurach und weiter zum Erlanger Hafen. Eine Stilllegung scheidet daher für diesen Abschnitt eh aus.

Zum Thema Reaktivierungspotential: die Idee, über die ATB nach Höchstadt zu gelangen, habe ich erst letztes Jahr eingebracht, und das bisher auch nur in einem eng begrenzten Kreis. Die Idee wurde bisher noch nie vertiefend geprüft. Eine überschlägige Berechnung anhand der vereinfachten Version der standardisierten Bewertung ergibt einen NKF von nahe 2,0. Das heißt für mich, dass man die Strecke vielleicht mal einer echten Nutzen-Kosten-Untersuchung unterziehen sollte. Eine Präsentation zu meiner Idee einschließlich der Berechnung findest du hier oder unter https://www.oepnv-db.de/downloads, Datei Schienenanschluss ERH Nordwest.
Also ja, ich glaube wirklich, dass die Aurachtalbahn in einer anderen Form der Nutzung einen positiven NKF erreicht.

Aber wenn schon Eisenbahnfans sich so vehement dagegen sträuben, den Neubau von SPNV-Strecken auch nur in Betracht zu ziehen... Warum stellen wir dann nicht einfach alle Strecken ein, die nicht das Kriterium von 1.000 Pkm/km Streckenlänge erfüllen. Dann bleiben vielleicht genügend Mittel übrig, um zur HVZ einen RE-Verstärker (Forchheim-) Erlangen-Nürnberg einzuführen.

Zitat
Nö. Warum sollen die Kommunen immer selbst dafür Geld ausgebenen müssen, nur weil die Bahn einfach nicht bereit ist, ihren seit Jahrzehnten nicht mehr genutzen Infrastrukturmüll zu entfernen, also die nur noch verfallende Strecke abzubauen? Es muss hier endlich das Verursacherprinzip gelten und das Sonderrecht der Bahn endlich in Gänze abgeschafft werden. Wenn die Bahn eine Strecke aufgibt, also dort über z.B. 10 Jahre keinen Plandienst mehr fährt, denn hat die Strecke nachweislich keinen verkehrslichen Nutzen mehr und es muss hier dringend das Gesetz her, dass dann diese Strecke automatisch entwidmet und vollabbaut werden muss, bevor sie wie an so vielen Stellen über Jahrzehnte ungenutzt als Zombi-Trasse in der Landschadt und in Orten rumvegetiert und für keinen einen möglichen neuen Nutzen bringt bzw. diesem nur im Weg steht.
Angesicht vieler erfolgreicher Streckenreaktivierungen von Strecken, die keinen Planverkehr mehr hatten, ist dieses Argument ziemlich kurzsichtig. Gerade in Metropolregionen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.26 15:34.
Fernreisender schrieb:
Warum soll gerade und nur und nur die Eisenbahn exklusiv ein derart höheres Schutzrecht genießen (...) wodurch die Bahn ihren seit Jahrzehnten nicht mehr genutzten Infrastrukturmüll einfach quer durch Landschaften und Orte einfach verfallen, verfaueln und zuwachsen lassen darf und man sich garnicht mehr drum kümmern muss.
[ ] Satire sollte besser gekennzeichnet werden
[X] Mist, der meint das ernst.
[X] Krass, sowas in einem Bahnforum zu lesen.

Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: Zwergsignal

Datum: 28.07.26 23:45

Die Thüringer Bahn wollte für die Strecke doch eine Betriebserlaubnis erhalten, die ihr von einem (weisungsgebundenen BRD-)Gericht verwehrt wurde.

Wie ging / geht es denn diesbezüglich weiter?

Re: Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: Axel252525

Datum: 28.07.26 23:52

Zwergsignal schrieb:
Die Thüringer Bahn wollte für die Strecke doch eine Betriebserlaubnis erhalten, die ihr von einem (weisungsgebundenen BRD-)Gericht verwehrt wurde.

Wie ging / geht es denn diesbezüglich weiter?
Ist in die nächste Instanz gegangen und liegt jetzt beim bayerischen Verwaltungsgerichtshof.

Re: Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: Zwergsignal

Datum: 29.07.26 01:23

Axel252525 schrieb:
Zwergsignal schrieb:
Die Thüringer Bahn wollte für die Strecke doch eine Betriebserlaubnis erhalten, die ihr von einem (weisungsgebundenen BRD-)Gericht verwehrt wurde.

Wie ging / geht es denn diesbezüglich weiter?
Ist in die nächste Instanz gegangen und liegt jetzt beim bayerischen Verwaltungsgerichtshof.
Ist der auch weisungsgebunden wie die ganzen Provinz-Amtsgerichte? Oder wie auch in anderen Bundesländern und auf Bundesebene unabhängiger?
Axel252525 schrieb:
Ederlog hat in seiner Untersuchung bestätigt,...
Natürlich haben die das bestätigt, denn genau um das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis rauszubekommen, wurden sie ja auch bezahlt.
Aber genau das ist ja das besagte Problem bei solchen längst aufgegebenen und immer mehr verfallenen Bahnstrecken: Da versucht die mittlerweile vierte Bürgerinitiative mit der sechsten Studie im achten Anlauf, es doch noch irgendwie durch das zehnte Gefälligkeitsgutachten zum zwölften mal nachzuweisen, dass diese längst aufgegebene Bahnstrecke angeblich irgendwie, unter bestimmten Umständen und mit sovielen "Wenns" doch zum reaktivieren wäre - völlig egal, ob dann später die realen Verluste wieder die Steuerzahler aufbringen müssen, was das Gutachten eh völlig schöngerechnet war. Und das nur und nur, weil einige Radikale es einfach nicht akzeptieren wollen und können, dass eine seit Jahrzehnten aufgegebene Bahnstrecke töter als tot ist und deshalb jegliche feuchte Reaktivierungsträume völliger Irrsinn sind.

Axel252525 schrieb:
Übrigens verkehrt auf der Aurachtalbahn weiterhin eine Güterzug täglich bis Frauenaurach und weiter zum Erlanger Hafen. Eine Stilllegung scheidet daher für diesen Abschnitt eh aus.
Da hast du deinen Fehler aber gerade nochmal korrigiert... ;-)
Aber wer hat bitte über diesen besagten Abschnitt gesprochen, der immer nich aktiv genutzt wird und deshalb noch seine Daseinsberechtigung hat? Niemand! Ich sprach ganz logisch nur und nur von dem wie gesagt seit Jahrzehnten stillgelegten, bereits teilabgebauten und deutlich größeren Abschnitt zwischen Frauenaurach und Herzogenaurach. Dieser hat keinerlei Verkehrszweck und auch kein reales Potenzial mehr - egal was das mittlerweile vierzehnte Gefälligkeitsgutachten sagt! - und sollte deshalb besser heute als morgen komplett abgebaut und endlich wieder einem realen Verkehrswert zugeführt werden, der eben kein Risiko für unabsehbare Folgekosten in sich trägt, die dann wieder alle Steuerzahler aufbringen müssten. Deshalb: Macht daraus endlich einen richtigen Schnellradweg, von dem alle profitieren würden!

Axel252525 schrieb:
Aber wenn schon Eisenbahnfans sich so vehement dagegen sträuben, den Neubau von SPNV-Strecken auch nur in Betracht zu ziehen... Warum stellen wir dann nicht einfach alle Strecken ein, die nicht das Kriterium von 1.000 Pkm/km Streckenlänge erfüllen. Dann bleiben vielleicht genügend Mittel übrig, um zur HVZ einen RE-Verstärker (Forchheim-) Erlangen-Nürnberg einzuführen.
Das wäre in der Tat auch endlich konsequent durchzusetzen, denn all diese Bahnstrecken, die bewusst nicht das Kritierium von 1.000 Pkm/km erfüllen und damit real immer nur durch die Steuerzahler zu begleichende Schulden einfahren, sind absolute Steuerverschwendung und für mich ein Verrat am Steuerzahler. Entweder eine Bahnstrecke bzw. der Verkehr darauf trägt sich real wirklich finanziell von selbst oder nicht. Wenn er das nicht tut, sollte er niemals umgesetzt bzw. weiterbetrieben werden, weil es nur Verluste bedeutet, die wir dann alle wieder ausbaden dürfen.

Straßen sind da völlig anders, denn man müsste schon wirklich alles - wirklich alles - falsch machen, damit eine Straße NICHT einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor hat! Genau so ist es mit einer Start-/Landebahn eines Flughafens, die hochprofitabel sind. Warum schafft das nur und nur die Bahnstrecke meist nicht? DAS ist die Frage die man sich offen und schonungslos stellen muss! Wenn ein Verkehrsmittel meist nur defizitär ist, dann muss man dieses ohne Wenn und Aber in diesem Bereichen auf den Prüfstand stellen und ermsthaft prüfen, ob man sich dieses so noch leisten kann und darf, wenn man sich nicht der Steuergeldverschwendung und Veruntreuung von Steuergelder schuldig machen möchte...

Auch wir Bahnfans müssen hier realistisch und ehrlich zu uns selbst sein! Eisenbahnromantik, Ferro-Geilheit und radikaler Egoismus sind keine gültigen Argumente, um Strecken zu reaktivieren bzw. die völlig defizitäre weiter zu betreiben, die niemals profitabel betrieben werden könnten und deshalb die Steuerzahler dafür immer nur zahlen müssten. Wenn man die Bahn wieder richtig voranbringen will, dann muss man als Bahnfan aufhören, sich hier immer nur in die eigene Tasche zu lügen und sich konsequent der harten Realität zu verweigern!

Werntalbahn schrieb:
[ ] Satire sollte besser gekennzeichnet werden
[X] Mist, der meint das ernst.
[X] Krass, sowas in einem Bahnforum zu lesen.
Oh ja, das meine ich sehr, sehr ernst und es muss halt auch sein, sowas in einem Bahnforum zu schreiben. Wenn wie gesagt einige radikale Bahnfans die knallharte Realität einfach nicht anerkennen wollen und können, ist das nicht mein Problem. Aber dann beschwert euch bitte nicht ständig, dass es mit der Bahn einfach nicht besser vorangeht. Denn dann seid IHR SELBER Teil des Problems!!!



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.26 23:26.
Zitat
Zitat Axel252525:Zitat:
:Ederlog hat in seiner Untersuchung bestätigt,...

Natürlich haben die das bestätigt, denn genau um das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis rauszubekommen, wurden sie ja auch bezahlt.
Die Studie wurde von der Stadt Herzogenaurach beauftragt, die zu dem Zeitpunkt mit der Aurachtalbahn schon abgeschlossen hatte und für den Bau der Südumgehung bereits einen Abschnitt entwidmen lassen hat. Wenn es ein gewünschtes Ergebnis gab, dann war das mit Sicherheit nicht die Empfehlung "weiter für Reaktivierung erhalten".
Edit: Übrigens war es das erste Gutachten zur Reaktivierung der Aurachtalbahn ;).

Zitat
Straßen sind da völlig anders, denn man müsste schon wirklich alles - wirklich alles - falsch machen, damit eine Straße NICHT einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor hat! Genau so ist es mit einer Start-/Landebahn eines Flughafens, die hochprofitabel sind. Warum schafft das nur und nur die Bahnstrecke meist nicht? DAS ist die Frage die man sich offen und schonungslos stellen muss! Wenn ein Verkehrsmittel meist nur defizitär ist, dann muss man dieses ohne Wenn und Aber in diesem Bereichen auf den Prüfstand stellen und ermsthaft prüfen, ob man sich dieses so noch leisten kann und darf, wenn man sich nicht der Steuergeldverschwendung und Veruntreuung von Steuergelder schuldig machen möchte...

Auch wir Bahnfans müssen hier realistisch und ehrlich zu uns selbst sein! Eisenbahnromantik, Ferro-Geilheit und radikaler Egoismus sind keine gültigen Argumente, um Strecken zu reaktivieren bzw. die völlig defizitäre weiter zu betreiben, die niemals profitabel betrieben werden könnten und deshalb die Steuerzahler dafür immer nur zahlen müssten. Wenn man die Bahn wieder richtig voranbringen will, dann muss man als Bahnfan aufhören, sich hier immer nur in die eigene Tasche zu lügen und sich konsequent der harten Realität zu verweigern!
Dir ist bewusst, dass schon lange klar ist, das der Kostendeckungsgrad im Straßenverkehr sehr (sehr) gering ist? Dass die NKU für Straßen und Schienen sehr unterschiedliche Maßstäbe ansetzt und damit der NKI kaum vergleichbar ist? Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn? Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können? (Nicht beantworten, mit Blick auf vergangene Beiträge von dir ist die Frage rhetorisch).

Das Problem der Bahn sind aus meiner Sicht mehrere Dinge:
1. Es ist das einzige Verkehrsmittel, für das wir tatsächlich die wahren Vollkosten kennen und dem Verkehrsmittel zumuten, sie zu tragen.
2. Wir behandeln jede Bahnstrecke planungsrechtlich, u.A. beim Thema Umweltprüfung, wie eine Autobahn.
3. Wir bauen Bahnstrecken unheimlich teuer. Einem Kommentar auf Reddit nach sind die Margen bei einzelnen Gleisbaufirmen wohl weiterhin sehr hoch.

Aber ich bin bei dir: Massenverkehrsmittel wie der ÖPNV muss dort eingesetzt werden, wo er viele Menschen transportieren kann. Nur wäre genau das z.B. bei meiner Idee zur Nachnutzung der Aurachtalbahn zur Anbindung von Nordwest-ERH gegeben. Und solange mir keiner mit einer "echten" Nutzen-Kosten-Untersuchung das Gegenteil beweist, muss die Strecke aus meiner Sicht bis zur Autobahnunterführung/Kriegenbrunn erhalten bleiben. Das hat nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Weitblick.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.26 15:52.
Fernreisender schrieb:
Zitat:
Das wäre in der Tat auch endlich konsequent durchzusetzen, denn all diese Bahnstrecken, die bewusst nicht das Kritierium von 1.000 Pkm/km erfüllen und damit real immer nur durch die Steuerzahler zu begleichende Schulden einfahren, sind absolute Steuerverschwendung und für mich ein Verrat am Steuerzahler. Entweder eine Bahnstrecke bzw. der Verkehr darauf trägt sich real wirklich finanziell von selbst oder nicht. Wenn er das nicht tut, sollte er niemals umgesetzt bzw. weiterbetrieben werden, weil es nur Verluste bedeutet, die wir dann alle wieder ausbaden dürfen.
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst.
Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.

Dieses Mantra sollten wir am besten auf jede Art von Subvention ausweiten.
Museen werden gesprengt.
Kindergärten mit öffentlichen Trägern werden abgerissen.
Bürgergeldempfänger werden erschossen.
Fernreisender schrieb:.Zitat:
Straßen sind da völlig anders, denn man müsste schon wirklich alles - wirklich alles - falsch machen, damit eine Straße NICHT einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor hat! Genau so ist es mit einer Start-/Landebahn eines Flughafens, die hochprofitabel sind.
Wie oft wird das bei Straßen wirklich berechnet? Lohnt sich da wirklich jede Ortsumgehung oder Autobahn durchs Nichts? Auch da gibt es sehr, sehr viele sinnlose Projekte - und sicher auch Staßen, auf denen pro Tag weniger als 1000 Personen unterwegs sind. Alle stilllegen?

Fernreisender schrieb:.Zitat:
Genau so ist es mit einer Start-/Landebahn eines Flughafens, die hochprofitabel sind.
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt.
Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?

Fernreisender schrieb:
Auch wir Bahnfans müssen hier realistisch und ehrlich zu uns selbst sein!
Sei doch einfach mal realistisch und ehrlich zu Dir selbst: Du bist kein Bahnfan.
Es geht Dir einzig und allein darum, die Bahn schlecht zu reden.

Du kannst Dir das Schönreden mit einseitigen Beispielen und schrägen Vergleichen komplett sparen, es ist sowieso deutlich, daß Du der Bahn einfach keinen Cent Steuergeld gönnst und sie am liebsten sofort und komplett einfach abschaffen möchtest.
Bei Flug- und Straßenverkehr sieht es da ganz anders aus - da wird alles hochgejubelt und jede Subvention verteidigt.
Und ich gehe davon aus, daß das nicht aus Unwissenheit geschieht, sondern mit voller Absicht.

Tschüß!
schienenbär42
Eigenmächtiges handeln finde ich schon von der Sache her sehr fragwürdig. Selbstjustiz, weil es mir gerade in den Kram passt!
Eindeutig ein Fall für das Eisenbahn Bundesamt - das in den meisten Fällen auch den Landesbevollmächtigte für Eisenbahnen stellt, die entscheiden was im weiteren Verlauf passiert. Immer daran denken die Strecke ist anscheinend immer noch gewidmet. Das da jahrzehntelang keine Eisenbahn mehr fährt ist kein Grund etwas dort einige Meter Schiene einfach mal eben wegzureissen, weil diese Schienen dort gerade stören. Das EBA hingegen darf sogar veranlassen das Stück Strasse sogar einfach wieder wegreissen, weil die Bahntrasse eben nicht der Gemeinde gehört. Thema eigenmächtiges bauen auf fremdem Land.


Gruß Bernd
Wer erzählt denn so etwas?

Kassel Calden (Paradebeispiel) wäre ein perfekter Verkehrsübungsplatz mit großzügigem "Aufenthaltsraum".
Ob man damit Geld verdienen könnte? Wer weiß? Mit "Kassel International" klickert jedenfalls derzeit definitiv täglich ne Menge durch den Gullideckel.
In der Summe über die Jahre gerechnet (ohne Bauleistungen), hätte man dafür vielleicht sogar schon eine kurze Nebenstrecke reaktivieren können. :-)



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.26 21:01.
Axel252525 schrieb:
Die Studie wurde von der Stadt Herzogenaurach beauftragt,...
Jetzt hör endlich auf die Vorgänge derart verzerrt darzustellen, nur damit deine Sichtweise in der Sache irgendwie bestätigt wird. Du gehörst einfach zu den Leuten, die es einfach nicht akzeptieren können bzw. wollen, wenn rauskommt, dass das eigene Lieblingsspielzeug einfach nicht umsetzbar ist und dann wieder und wieder BIs gründen, einfach keine Ruhe geben und damit letztlich der Allgemeinheit durch ihre Blockade schaden.

Axel252525 schrieb:
Dir ist bewusst, dass schon lange klar ist, das der Kostendeckungsgrad im Straßenverkehr sehr (sehr) gering ist? Dass die NKU für Straßen und Schienen sehr unterschiedliche Maßstäbe ansetzt und damit der NKI kaum vergleichbar ist?
Na klar: Wenn die Argumente ausgehen und man mit der Wahrheit konfrontiert wird, dann sind plötzlich wieder die "Maßstäbe" schuld... Welche sollen das bitte sein?
Und deine Behauptung mit dem angeblichen sehr niedrigen Kostendeckungsgrad ist reine Behauptung. Schau dir doch mal neue Projekte für Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen an - Die haben fast durchgehend NKF jenseits der 3,0 und teils auch über 5,0. Aber es darf bei dir halt nicht sein, was nicht sein darf...

Axel252525 schrieb:
Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn?
Was soll diese Scheinbehauptung, die absolut falsch ist? Jede Fluglinie zahlt für jeden Start und jede Landung entsprechende Gebühren. Und bei der Bahn zahlt ein EVU für jeden Zug sein Trassenentgeld. Also vergleichbar. Es zahlt also genau der Verursacher. Lass also deine Falschaussagen!

Axel252525 schrieb:
Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können?
Welche sollten das bitte sein, wenn man fast nur "Luft" in der Gegend rumfährt?

Axel252525 schrieb:
Das Problem der Bahn sind aus meiner Sicht mehrere Dinge:
1. Es ist das einzige Verkehrsmittel, für das wir tatsächlich die wahren Vollkosten kennen und dem Verkehrsmittel zumuten, sie zu tragen.
Ich kann diese grünextreme Phrase einfach nicht mehr höhren, weil sie sie schon so oft als falsch bewiesen wurde. Leute wie du wollen bzw. können einfach nicht akzeptieren, dass für andere Verkehrsmittel ebenso die Vollkosten bekannt sind und sie diese von sich selbst aus erwirtschaften, also wieder mehr als begleichen - Im Gegensatz zur Bahn, die hier durch ihre Sonderbehandlung bekanntlich dafür nicht voll aufkommt!

Axel252525 schrieb:
2. Wir behandeln jede Bahnstrecke planungsrechtlich, u.A. beim Thema Umweltprüfung, wie eine Autobahn.
Und was will uns der Autor jetzt damit sagen? Etwa dass für Straßen vergleichsweise kaum Planungs-/Genehmigungsaufwand nötig wäre? Da hast du aber ein völlig verzerrtes Weltbild, denn schon für eine Staatsstraße und teils für eine Gemeindeverbindungsstraße hat man einen riesigen Aufwand für Vorplanung, Planung, Umweltuntersuchungen, hydraulische Gutachten, Flora/Faune-Untersuchungen, usw., was einige Meter Aktenordner füllt. Also tu nicht so, als wenn es anders wäre!

Axel252525 schrieb:
3. Wir bauen Bahnstrecken unheimlich teuer.
Und genau auch DA muss man endlich als Bahnsektor selbst ansetzen und endlich die Kosten für Bau und Unterhalt senken, statt immer nur zu versuchen, Straße und Luftfahrt künstlich teuerer zu machen, nur und nur damit die Bahn noch halbwegs mithalten kann.

Axel252525 schrieb:
Aber ich bin bei dir: Massenverkehrsmittel wie der ÖPNV muss dort eingesetzt werden, wo er viele Menschen transportieren kann. Nur wäre genau das z.B. bei meiner Idee zur Nachnutzung der Aurachtalbahn zur Anbindung von Nordwest-ERH gegeben. Und solange mir keiner mit einer "echten" Nutzen-Kosten-Untersuchung das Gegenteil beweist, muss die Strecke aus meiner Sicht bis zur Autobahnunterführung/Kriegenbrunn erhalten bleiben. Das hat nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Weitblick.
Sieh es endlich ein: Deine Idee ist nicht machbar und du würdest deinen Zeilen nach niemals einen noch so fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der dir dies klipp und klar aufzeigt. Wieviele dieser Nachweise brauchst du bitte noch? Du wirst keine andere Meinung neben deiner gelten lassen, weil du dir derartige Scheuklappen aus Beton aufgesetzt hast, dass du die schonungslose Realität garnicht mehr hören und akzeptieren willst/kannst. Da ist dann jede weitere Diskussion völlig sinnlos, weil Menschen wie du für reale Sachargumente nicht mehr zugänglich sind. Es geht nicht; Punkt!

Spessartspecht schrieb:
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst.
Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.
Irgendwo muss eine Grenze sein, genau wie beim NKF. Wenn dieser unter 1,0 ist, dann ist eine Infrastruktur nunmal nicht volkswirtschaftlich sinnvoll und es verbietet sich daher sie zu bauen. Leider hat die Bahn auch hier mal wieder ihren Sonderstatus, wo sogar Straßen-/Stadtbahnstrecken per GVFG bezuschusst werden, auch wenn sie nur einen NKF von 0,85 haben. Auch dieses ideologische Sonderprivileg muss dringend abgeschafft werden. Bei Straßenprojekten wäre sowas undenkbar.

Spessartspecht schrieb:
...
Bürgergeldempfänger werden erschossen.
Du willst Bürgergeldempfänger erschießen? Was für eine widerliche und menschenfeindliche Aussage, die weder hier auf DSO noch sonstwo hingehört!

schienenbär42 schrieb:
Wie oft wird das bei Straßen wirklich berechnet? Lohnt sich da wirklich jede Ortsumgehung oder Autobahn durchs Nichts? Auch da gibt es sehr, sehr viele sinnlose Projekte - und sicher auch Staßen, auf denen pro Tag weniger als 1000 Personen unterwegs sind. Alle stilllegen?
Völlig unbelegte und realitätsferne Aussagen! Schau dir dochmal die Planfeststellungsunterlagen und NK-Untersuchungen zu Autobahnen, Bundesstraßen und selbst Staatsstraßen an: Die haben wie gesagt praktisch durchgehend NKF von 3,0 und mehr und teils über 5,0. Und welche Straßenneubauten im interkommunalen Raum sollen das bitte sein, die weniger als 1000 Personen pro Tag haben? Lächerliche Scheinbehauptung. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

schienenbär42 schrieb:
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt.
Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?
War ja klar, dass du dir diese eine und einzige Rosine rauspickst, nur damit deine "Argumentation" und deine Sichtweise irgendwie bestätigt wird...
Also ganz offen: Nein, das hat Kassel-Calden als große Ausnahme nicht und deshalb hätte der Flughafen nie gebaut werden dürfen. Punkt.
Und ich könnte mir jetzt freilich die absolut extremsten Beispiele an Bahnstrecken rauspicken, wo das Thema NKF am extremsten unter 1,0 liegt und so ziemlich die allergrößten Defizite sind, um damit parallel zu dir meine Gesamtsichtweise selbst zu bestätigen. Nur wäre das freilich unseriös, bewusst verzerrend und radikal ideologisch. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

schienenbär42 schrieb:
Sei doch einfach mal realistisch und ehrlich zu Dir selbst: Du bist kein Bahnfan.
Es geht Dir einzig und allein darum, die Bahn schlecht zu reden.
Aha, für dich ist also nur Bahnfan, wer es befürwortet für neue Bahnstrecken und Reaktivierungen sovielo Geld rauszuwerfen, wie man lustig ist, egal, ob es sich jemals volkwirtschaftlich rechnet und egal, wieviel der Steuerzahler dafür immer wieder nachschießen muss? Hm, dann hast du aber eine massiv extreme Sichtweise, die wie keine andere Meinung und keine realen Argumente zulässt. Leute wie du sind der Mitgrund, dass es bei der Bahn einfach nicht richtig vorwärtsgeht, eben weil man es einfach nicht duldet, wenn jemand die eigenen Fehler und das eigene Missstände schonungslos und offen anspricht.
Ich als Bahnfan möchte aber, dass diese Fehler und Missstände ohne Gnade erkannt, aufgedeckt und abgestellt werden, damit die Bahn endlich wieder real wirtschaftlicher gebaut und betrieben werden kann UND zuverlässiger wird. Wenn du das derart fehldeutest, dann kann ich dir auch nicht helfen...

schienenbär42 schrieb:
Du kannst Dir das Schönreden mit einseitigen Beispielen und schrägen Vergleichen komplett sparen, es ist sowieso deutlich, daß Du der Bahn einfach keinen Cent Steuergeld gönnst und sie am liebsten sofort und komplett einfach abschaffen möchtest.
Und schon wieder hast du in deiner radikalen Sichtweise etwas völlig falsch verstanden - wohl absichtlich bewusst...
Dass ich der Bahn abgeblich keinen Cent Steuzergeld gönnen würde, ist eine bewusst und krasse LÜGE deinerseits, weil du argumentativ wohl einfach nicht mehr weiterweißt. Natürlich gönne ich der Bahn Steuergeld - nur muss hier den Kosten eben auch entsprechender volkswirtschaftlicher Nutzen entgegenstehen! Bekäme das die Bahn endlich mal in den Griff, also dass sie mehr Nutzen als Kosten hätte, dann ist jeder Cent Steuergeld sinnvoll, den man da reinstecken würde, denn es käme der Volkswirtschaft ja wieder gut. Es liegt also nur und nur an der Bahn selbst, noch mehr Steuergeld zu bekommen. Mit radikalen Leuten wie dir sollte sie hingegen immer weniger bekommen, denn Leute wie du suchen die Sculd immer nur bei anderen anstatt endlich mal an den eigenen Fehler und Missständen der Bahn zu arbeiten und sie abzustellen.
Und nur als Vergleich: Wenn du dir den Bundeshaushalt ehrlich ansiehst, dann wirst du feststellen, dass die Straße ihre Investitionen MEHRFACH wieder reinholt und so sogar die Bahn querfinanziert. Warum schafft das also die Straße und nicht die Bahn? Darüber solltest du mal nachdenken, also was man da bei der Bahn deutlich verbessern müsste, um endlich mal mehr Nutzen als Kosten zu haben!

schienenbär42 schrieb:
Bei Flug- und Straßenverkehr sieht es da ganz anders aus - da wird alles hochgejubelt und jede Subvention verteidigt.
Haha, und schon wieder eine absolute und bewusste Lüge, weil du die realen Zahlen einfach nicht anerkennen kannst und willst. Für dich ist alles, was nicht Bahn ist, ein großes Feindbild, dass es zu bekämpfen gilt. Welchen Blumentopf denkst du, mit dieser extremistischen Haltung gewinnen zu können? Ich sags dir: Überhaupt keinen! DU würdest niemals einen ernstzunehmenden Job im Verkehrssektor bekommen und ihn korrekt ausführend können, weil du nur und nur rein einseitig motzen kannst, die Realität völlig verdrehst bzw. nicht (mehr) akzeptierst und wie gesagt ein radikal-absolutistisches Feindbilddenken hast. Damit gewinnst du nichtmal einen Grashalm. Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!
Ganz schön viel auf einmal....
ÖPNV ist erstmal grundsätzlich nicht kostendeckend.
In Ballungszentren u.a. Berlin fahren viele Personen mit der Bahn, gegenüber im ländlichen Raum schwach besetzt.
Der ÖPNV im ändlichen wird subventioniert oder schlimmsten ausgedünnt und/oder nicht mehr bedient.
Egal welche Gutachten, Kostenberechnung etc. angestellt werden, Kostendeckend ist ÖPNV nicht.
Das man nunmehr einfach im ländlichen Raum die Lichter aus knipst,ist keine geniale Idee und Lösung.
Zur Steigerwaldbahn,wenn hier das EIU wie an anderen Stellen keine Aktionen zeigt und nur hofft, irgendwelche Geldgeber werden sich finden,ist das vorliegende Ergebnis eindeutig
Der dortige Verein kann nur mit Unterstützung vom EIU und Land,Kreis etc. eine Infrastruktur betrieblich am laufen bringen.
Ein heiß gewünschter Abbau der Infrastruktur hilft wem?
Menschen mit eingeschränkter Mobilität etc. haben nichts vom Radweg und werden Busfahrten nur in dringenden Fällen nutzen.
Und warum ist Kerosin steuerbefreit und Diesel für Loks mit Steuer?
Fernreisender schrieb:
Axel252525 schrieb:
Die Studie wurde von der Stadt Herzogenaurach beauftragt,...
Jetzt hör endlich auf die Vorgänge derart verzerrt darzustellen, nur damit deine Sichtweise in der Sache irgendwie bestätigt wird. Du gehörst einfach zu den Leuten, die es einfach nicht akzeptieren können bzw. wollen, wenn rauskommt, dass das eigene Lieblingsspielzeug einfach nicht umsetzbar ist und dann wieder und wieder BIs gründen, einfach keine Ruhe geben und damit letztlich der Allgemeinheit durch ihre Blockade schaden.

Axel252525 schrieb:
Dir ist bewusst, dass schon lange klar ist, das der Kostendeckungsgrad im Straßenverkehr sehr (sehr) gering ist? Dass die NKU für Straßen und Schienen sehr unterschiedliche Maßstäbe ansetzt und damit der NKI kaum vergleichbar ist?
Na klar: Wenn die Argumente ausgehen und man mit der Wahrheit konfrontiert wird, dann sind plötzlich wieder die "Maßstäbe" schuld... Welche sollen das bitte sein?
Und deine Behauptung mit dem angeblichen sehr niedrigen Kostendeckungsgrad ist reine Behauptung. Schau dir doch mal neue Projekte für Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen an - Die haben fast durchgehend NKF jenseits der 3,0 und teils auch über 5,0. Aber es darf bei dir halt nicht sein, was nicht sein darf...

Axel252525 schrieb:
Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn?
Was soll diese Scheinbehauptung, die absolut falsch ist? Jede Fluglinie zahlt für jeden Start und jede Landung entsprechende Gebühren. Und bei der Bahn zahlt ein EVU für jeden Zug sein Trassenentgeld. Also vergleichbar. Es zahlt also genau der Verursacher. Lass also deine Falschaussagen!

Axel252525 schrieb:
Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können?
Welche sollten das bitte sein, wenn man fast nur "Luft" in der Gegend rumfährt?

Axel252525 schrieb:
Das Problem der Bahn sind aus meiner Sicht mehrere Dinge:
1. Es ist das einzige Verkehrsmittel, für das wir tatsächlich die wahren Vollkosten kennen und dem Verkehrsmittel zumuten, sie zu tragen.
Ich kann diese grünextreme Phrase einfach nicht mehr höhren, weil sie sie schon so oft als falsch bewiesen wurde. Leute wie du wollen bzw. können einfach nicht akzeptieren, dass für andere Verkehrsmittel ebenso die Vollkosten bekannt sind und sie diese von sich selbst aus erwirtschaften, also wieder mehr als begleichen - Im Gegensatz zur Bahn, die hier durch ihre Sonderbehandlung bekanntlich dafür nicht voll aufkommt!

Axel252525 schrieb:
2. Wir behandeln jede Bahnstrecke planungsrechtlich, u.A. beim Thema Umweltprüfung, wie eine Autobahn.
Und was will uns der Autor jetzt damit sagen? Etwa dass für Straßen vergleichsweise kaum Planungs-/Genehmigungsaufwand nötig wäre? Da hast du aber ein völlig verzerrtes Weltbild, denn schon für eine Staatsstraße und teils für eine Gemeindeverbindungsstraße hat man einen riesigen Aufwand für Vorplanung, Planung, Umweltuntersuchungen, hydraulische Gutachten, Flora/Faune-Untersuchungen, usw., was einige Meter Aktenordner füllt. Also tu nicht so, als wenn es anders wäre!

Axel252525 schrieb:
3. Wir bauen Bahnstrecken unheimlich teuer.
Und genau auch DA muss man endlich als Bahnsektor selbst ansetzen und endlich die Kosten für Bau und Unterhalt senken, statt immer nur zu versuchen, Straße und Luftfahrt künstlich teuerer zu machen, nur und nur damit die Bahn noch halbwegs mithalten kann.

Axel252525 schrieb:
Aber ich bin bei dir: Massenverkehrsmittel wie der ÖPNV muss dort eingesetzt werden, wo er viele Menschen transportieren kann. Nur wäre genau das z.B. bei meiner Idee zur Nachnutzung der Aurachtalbahn zur Anbindung von Nordwest-ERH gegeben. Und solange mir keiner mit einer "echten" Nutzen-Kosten-Untersuchung das Gegenteil beweist, muss die Strecke aus meiner Sicht bis zur Autobahnunterführung/Kriegenbrunn erhalten bleiben. Das hat nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Weitblick.
Sieh es endlich ein: Deine Idee ist nicht machbar und du würdest deinen Zeilen nach niemals einen noch so fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der dir dies klipp und klar aufzeigt. Wieviele dieser Nachweise brauchst du bitte noch? Du wirst keine andere Meinung neben deiner gelten lassen, weil du dir derartige Scheuklappen aus Beton aufgesetzt hast, dass du die schonungslose Realität garnicht mehr hören und akzeptieren willst/kannst. Da ist dann jede weitere Diskussion völlig sinnlos, weil Menschen wie du für reale Sachargumente nicht mehr zugänglich sind. Es geht nicht; Punkt!

Spessartspecht schrieb:
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst.
Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.
Irgendwo muss eine Grenze sein, genau wie beim NKF. Wenn dieser unter 1,0 ist, dann ist eine Infrastruktur nunmal nicht volkswirtschaftlich sinnvoll und es verbietet sich daher sie zu bauen. Leider hat die Bahn auch hier mal wieder ihren Sonderstatus, wo sogar Straßen-/Stadtbahnstrecken per GVFG bezuschusst werden, auch wenn sie nur einen NKF von 0,85 haben. Auch dieses ideologische Sonderprivileg muss dringend abgeschafft werden. Bei Straßenprojekten wäre sowas undenkbar.

Spessartspecht schrieb:
...
Bürgergeldempfänger werden erschossen.
Du willst Bürgergeldempfänger erschießen? Was für eine widerliche und menschenfeindliche Aussage, die weder hier auf DSO noch sonstwo hingehört!

schienenbär42 schrieb:
Wie oft wird das bei Straßen wirklich berechnet? Lohnt sich da wirklich jede Ortsumgehung oder Autobahn durchs Nichts? Auch da gibt es sehr, sehr viele sinnlose Projekte - und sicher auch Staßen, auf denen pro Tag weniger als 1000 Personen unterwegs sind. Alle stilllegen?
Völlig unbelegte und realitätsferne Aussagen! Schau dir dochmal die Planfeststellungsunterlagen und NK-Untersuchungen zu Autobahnen, Bundesstraßen und selbst Staatsstraßen an: Die haben wie gesagt praktisch durchgehend NKF von 3,0 und mehr und teils über 5,0. Und welche Straßenneubauten im interkommunalen Raum sollen das bitte sein, die weniger als 1000 Personen pro Tag haben? Lächerliche Scheinbehauptung. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

schienenbär42 schrieb:
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt.
Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?
War ja klar, dass du dir diese eine und einzige Rosine rauspickst, nur damit deine "Argumentation" und deine Sichtweise irgendwie bestätigt wird...
Also ganz offen: Nein, das hat Kassel-Calden als große Ausnahme nicht und deshalb hätte der Flughafen nie gebaut werden dürfen. Punkt.
Und ich könnte mir jetzt freilich die absolut extremsten Beispiele an Bahnstrecken rauspicken, wo das Thema NKF am extremsten unter 1,0 liegt und so ziemlich die allergrößten Defizite sind, um damit parallel zu dir meine Gesamtsichtweise selbst zu bestätigen. Nur wäre das freilich unseriös, bewusst verzerrend und radikal ideologisch. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

schienenbär42 schrieb:
Sei doch einfach mal realistisch und ehrlich zu Dir selbst: Du bist kein Bahnfan.
Es geht Dir einzig und allein darum, die Bahn schlecht zu reden.
Aha, für dich ist also nur Bahnfan, wer es befürwortet für neue Bahnstrecken und Reaktivierungen sovielo Geld rauszuwerfen, wie man lustig ist, egal, ob es sich jemals volkwirtschaftlich rechnet und egal, wieviel der Steuerzahler dafür immer wieder nachschießen muss? Hm, dann hast du aber eine massiv extreme Sichtweise, die wie keine andere Meinung und keine realen Argumente zulässt. Leute wie du sind der Mitgrund, dass es bei der Bahn einfach nicht richtig vorwärtsgeht, eben weil man es einfach nicht duldet, wenn jemand die eigenen Fehler und das eigene Missstände schonungslos und offen anspricht.
Ich als Bahnfan möchte aber, dass diese Fehler und Missstände ohne Gnade erkannt, aufgedeckt und abgestellt werden, damit die Bahn endlich wieder real wirtschaftlicher gebaut und betrieben werden kann UND zuverlässiger wird. Wenn du das derart fehldeutest, dann kann ich dir auch nicht helfen...

schienenbär42 schrieb:
Du kannst Dir das Schönreden mit einseitigen Beispielen und schrägen Vergleichen komplett sparen, es ist sowieso deutlich, daß Du der Bahn einfach keinen Cent Steuergeld gönnst und sie am liebsten sofort und komplett einfach abschaffen möchtest.
Und schon wieder hast du in deiner radikalen Sichtweise etwas völlig falsch verstanden - wohl absichtlich bewusst...
Dass ich der Bahn abgeblich keinen Cent Steuzergeld gönnen würde, ist eine bewusst und krasse LÜGE deinerseits, weil du argumentativ wohl einfach nicht mehr weiterweißt. Natürlich gönne ich der Bahn Steuergeld - nur muss hier den Kosten eben auch entsprechender volkswirtschaftlicher Nutzen entgegenstehen! Bekäme das die Bahn endlich mal in den Griff, also dass sie mehr Nutzen als Kosten hätte, dann ist jeder Cent Steuergeld sinnvoll, den man da reinstecken würde, denn es käme der Volkswirtschaft ja wieder gut. Es liegt also nur und nur an der Bahn selbst, noch mehr Steuergeld zu bekommen. Mit radikalen Leuten wie dir sollte sie hingegen immer weniger bekommen, denn Leute wie du suchen die Sculd immer nur bei anderen anstatt endlich mal an den eigenen Fehler und Missständen der Bahn zu arbeiten und sie abzustellen.
Und nur als Vergleich: Wenn du dir den Bundeshaushalt ehrlich ansiehst, dann wirst du feststellen, dass die Straße ihre Investitionen MEHRFACH wieder reinholt und so sogar die Bahn querfinanziert. Warum schafft das also die Straße und nicht die Bahn? Darüber solltest du mal nachdenken, also was man da bei der Bahn deutlich verbessern müsste, um endlich mal mehr Nutzen als Kosten zu haben!

schienenbär42 schrieb:
Bei Flug- und Straßenverkehr sieht es da ganz anders aus - da wird alles hochgejubelt und jede Subvention verteidigt.
Haha, und schon wieder eine absolute und bewusste Lüge, weil du die realen Zahlen einfach nicht anerkennen kannst und willst. Für dich ist alles, was nicht Bahn ist, ein großes Feindbild, dass es zu bekämpfen gilt. Welchen Blumentopf denkst du, mit dieser extremistischen Haltung gewinnen zu können? Ich sags dir: Überhaupt keinen! DU würdest niemals einen ernstzunehmenden Job im Verkehrssektor bekommen und ihn korrekt ausführend können, weil du nur und nur rein einseitig motzen kannst, die Realität völlig verdrehst bzw. nicht (mehr) akzeptierst und wie gesagt ein radikal-absolutistisches Feindbilddenken hast. Damit gewinnst du nichtmal einen Grashalm. Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.26 22:39.
Fernreisender schrieb:
Axel252525 schrieb:
Die Studie wurde von der Stadt Herzogenaurach beauftragt,...
Jetzt hör endlich auf die Vorgänge derart verzerrt darzustellen, nur damit deine Sichtweise in der Sache irgendwie bestätigt wird. Du gehörst einfach zu den Leuten, die es einfach nicht akzeptieren können bzw. wollen, wenn rauskommt, dass das eigene Lieblingsspielzeug einfach nicht umsetzbar ist und dann wieder und wieder BIs gründen, einfach keine Ruhe geben und damit letztlich der Allgemeinheit durch ihre Blockade schaden.
Jetzt wird es lächerlich. Schau bitte mal in die Ratsinfo der Stadt Herzogenaurach, Vorlage HA/4693/2020 und PA/5019/2021. Dort steht recht eindeutig, dass die Stadt ederlog mit der Studie beauftragt hat.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Axel252525 schrieb:
Aber ich bin bei dir: Massenverkehrsmittel wie der ÖPNV muss dort eingesetzt werden, wo er viele Menschen transportieren kann. Nur wäre genau das z.B. bei meiner Idee zur Nachnutzung der Aurachtalbahn zur Anbindung von Nordwest-ERH gegeben. Und solange mir keiner mit einer "echten" Nutzen-Kosten-Untersuchung das Gegenteil beweist, muss die Strecke aus meiner Sicht bis zur Autobahnunterführung/Kriegenbrunn erhalten bleiben. Das hat nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Weitblick.
Ich soll Sachargumenten nicht zugänglich sein? Ich habe damals den Faktencheck zur StUB geschrieben und auf mehreren Seiten dargelegt, warum die Reaktivierung der Aurachtalbahn wie sie von der BI pro Aurachtalbahn gefordert wird, nicht funktioniert.
Da ich mich bei meiner Meinungsfindung grundsätzlich am aktuellen Stand der Wissenschaft und Kenntnis orientiere, würde ich jeden fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der sich mit meiner Idee einer Bahnstrecke nach Höchstadt und Adelsdorf befasst. Dazu würde für mich schon gehören, dass jemand zum Beispiel einen groben Fehler in meinem Excel findet.

Nur: es hat nach meiner Kenntnis noch nie (!) jemand die Idee geprüft, eine neue SPNV-Strecke von Adelsdorf/Höchstadt nach Kriegenbrunn zu bauen, dort auf die bestehende Trasse der Aurachtalbahn nach Erlangen einzufädeln und darauf einen schnellen RB/langsamen RE verkehren zu lassen, der auch nach Nürnberg durchgebunden ist.
Wenn du also bereits eine solche Machbarkeitsstudie kennst, dann verlinke sie gerne.

Edit: Ersten Absatz angepasst.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.26 02:25.

Re: Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: gezi

Datum: 02.08.26 10:04

Zwergsignal schrieb:

Zitat
Ist der auch weisungsgebunden wie die ganzen Provinz-Amtsgerichte? Oder wie auch in anderen Bundesländern und auf Bundesebene unabhängiger?
Hast Du denn auch ein Sachargument gegen die erstinstanzliche Entscheidung - die übrigens natürlich nicht von einem Amtsgericht stammt? Dass eine Entscheidung, die einem nicht passt, schlechterdings nicht mit rechten Dingen ergangen sein kann, scheint mir etwas dünn, zumal verbunden mit einem Rundumschlag gegen Hunderte ganz andere Gerichte.

Viele Grüße,
gezi

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Henra

Datum: 02.08.26 14:54

Fernreisender schrieb:
Die Bahn hätte die Strecken eben nicht aufgeben sollen; Punkt. Ich bin generell der Meinung, dass die Gesetzgebung hier dringend angepasst werden muss. Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden.
Bin ich dabei. Unter einer Bedingung: Im Gegenzug, wenn für eine neue Bahn ein relevanter Bedarf da ist, und da sind ggf. Häuser im Weg, bekommen die Bewohner/Besitzer 6 Monate Zeit, ihre Sachen zu packen und dann kommen die Bagger. Entschädigung gibt es natürlich. Aber keine wirksame Einspruchsmöglichkeit.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.26 14:55.

Re: Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: Zwergsignal

Datum: 03.08.26 05:24

Passiert ja hundertfach im Land auch bei anderen deutschen Provinzgerichten!

Re: Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: gezi

Datum: 03.08.26 17:25

gezi schrieb:

Zitat
Hast Du denn auch ein Sachargument gegen die erstinstanzliche Entscheidung - die übrigens natürlich nicht von einem Amtsgericht stammt? Dass eine Entscheidung, die einem nicht passt, schlechterdings nicht mit rechten Dingen ergangen sein kann, scheint mir etwas dünn, zumal verbunden mit einem Rundumschlag gegen Hunderte ganz andere Gerichte.
Zwergsignal schrieb:

Zitat
Passiert ja hundertfach im Land auch bei anderen deutschen Provinzgerichten
Also kein Sachargument. Ich wollte nur sichergehen.

Viele Grüße,
gezi

Irgendwelche Sachargumente?

geschrieben von: schienenbär42

Datum: 04.08.26 00:31

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!
...schreibt jemand, der direkt auf der Schwall-Ebene einsteigt und es in der letzten Runde nochmal mit einer ordentlichen Portion von Angriffen und Diffamierungen der anderen Mitdiskutierenden angereichert hat – aber keine einzige Quelle nennt.

Bevor es zur Sachebene geht, noch eine Vorübung:
Lieber Fernreisender, bitte stelle Dich vor den Spiegel und lies den folgenden Text laut vor:

„Du wirst keine andere Meinung neben deiner gelten lassen, weil du dir derartige Scheuklappen aus Beton aufgesetzt hast, dass du die schonungslose Realität garnicht mehr hören und akzeptieren willst/kannst.“

Ich habe zwar auch meine Zweifel, ob eine weitere Diskussion noch sinnvoll ist, weil Du für für reale Sachargumente bisher nie zugänglich warst. Mehrere Punkte möchte ich aber einfach nicht so stehen lassen.
Zur Übersichtlichkeit habe ich die Themen etwas gruppiert.

Scheuklappen entfernt? Dann beginnen wir von oben, beim Flugverkehr:

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Axel252525 schrieb:
Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn?

Was soll diese Scheinbehauptung, die absolut falsch ist? Jede Fluglinie zahlt für jeden Start und jede Landung entsprechende Gebühren. Und bei der Bahn zahlt ein EVU für jeden Zug sein Trassenentgeld. Also vergleichbar. Es zahlt also genau der Verursacher. Lass also deine Falschaussagen!
Das ist ja schon mal sehr aufschlußreich. Allein aus der Tatsache, daß für jeden Start und jede Landung eine Gebühr fällig wird, schließt Du, daß diese kostendeckend ist???
Kleiner Zwischeneinwurf bei dieser Gelegenheit: aus mehreren vorherigen Threads ist noch die Frage offen, wie sich denn die Luftverkehrssteuer im Jahr 2026 entwickelt hat. Bisher hast Du Dich immer vor der Antwort gedrückt – warum kannst Du dieses Thema nicht offen auf der Sachebene ansprechen?

Und wenn Du sagst, die Trassenentgelte der Bahn seien ja das gleiche wie die Start- und Landegebühren der Luftfahrt – dann müßten die doch auch per Definition kostendeckend sein?

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Ich kann diese grünextreme Phrase einfach nicht mehr höhren, weil sie sie schon so oft als falsch bewiesen wurde. Leute wie du wollen bzw. können einfach nicht akzeptieren, dass für andere Verkehrsmittel ebenso die Vollkosten bekannt sind und sie diese von sich selbst aus erwirtschaften, also wieder mehr als begleichen - Im Gegensatz zur Bahn, die hier durch ihre Sonderbehandlung bekanntlich dafür nicht voll aufkommt!
Ich werde Dich nicht weiter mit Fakten belästigen, die Du nicht mehr hören willst – daraus schließe ich, daß Du sie schon gut genug kennst. Da alle mir bekannten Studien aber nicht zu dem von Dir genannten Ergebnis kommen, bitte ich Dich, doch endlich mal eine dazu passende Studie zu verlinken. Ich höre das nämlich nur als Phrase, gerne aus dem blaubraunen Umfeld geäußert. Da würde ich doch nur zu gerne mal Fakten auf der Sachebene lesen, die das ganze nachvollziehbar darlegen.


Fernreisender schrieb:
Zitat:
schienenbär42 schrieb:
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt. Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?

War ja klar, dass du dir diese eine und einzige Rosine rauspickst, nur damit deine "Argumentation" und deine Sichtweise irgendwie bestätigt wird... Also ganz offen: Nein, das hat Kassel-Calden als große Ausnahme nicht und deshalb hätte der Flughafen nie gebaut werden dürfen. Punkt.
Da bekommt die pauschale Aussage, Start- und Landebahnen seien hochprofitabel, also schon mal den ersten Knacks. Mir fallen spontan auch noch weitere Ausnahmen ein: Rostock-Laage, Münster/Osnabrück, Paderborn, Frankfurt-Hahn… Und da steht ausdrücklich „…“ und nicht „Punkt“, denn meine Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Wiederum will ich Dich nicht mit einer vermutlich sowieso unseriösen Quelle belästigen, die noch ein paar weitere Beispiele nennt – deshalb wieder die Bitte an Dich, doch einfach mal die Quelle zu verlinken, welche die hohe Profitabilität aller Flughäfen (außer Kassel-Calden) zeigt. Optimal wäre es, wenn auch gleich genannt wird, wie viele Subventionen die denn so erhalten – das spart weitere Rückfragen.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Und ich könnte mir jetzt freilich die absolut extremsten Beispiele an Bahnstrecken rauspicken, wo das Thema NKF am extremsten unter 1,0 liegt und so ziemlich die allergrößten Defizite sind, um damit parallel zu dir meine Gesamtsichtweise selbst zu bestätigen. Nur wäre das freilich unseriös, bewusst verzerrend und radikal ideologisch. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

Sehr interessant, was für Dich die Sachebene und was ideologisch ist.
Meine Erwartung an die Sachebene wäre, daß Beispiele genannt werden. Stell doch einfach mal eine Liste zusammen, welche Bahnlinien Du als unwirtschaftlich erachtest, dann kann man einen Eindruck erhalten, wie groß der Kahlschlag werden soll. Falls das zu lang wird, kannst Du Dich natürlich auch auf markante Beispiele konzentrieren.

Wechseln wir auf die Straße:

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Schau dir doch mal neue Projekte für Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen an - Die haben fast durchgehend NKF jenseits der 3,0 und teils auch über 5,0. Aber es darf bei dir halt nicht sein, was nicht sein darf...
Hast Du denn mal eine Liste, oder wenn nicht, zumindest mal ein paar Beispielprojekte, bei denen das so ist?

Wenn ein Schienenprojekt einen NKF von 2,0 aufweist, bezeichnest Du das als Gefälligkeitsgutachten – und wir sollen Dir jetzt einfach so glauben, daß alle Straßenprojekte um ein Vielfaches drüber liegen?
Es gibt in einigen Bundesländern auch Untersuchungen zu Strecken mit Reaktivierungspotential – in den langen Listen weisen mehrere einen NKF von über 1,0 aus – also entsteht ein volkswirtschaftlicher Nutzen. Wenn ich Deine Argumentation richtig verstehe, spricht dann also nichts dagegen, am besten sofort mit dem Bauen anzufangen – so wie bei den Straßen auch?

Festhalten, jetzt steigen wir in den Zug ein!

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Spessartspecht schrieb:
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst. Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.

Fernreisender schrieb:
Irgendwo muss eine Grenze sein, genau wie beim NKF.

Der Unterschied zwischen einer absoluten Zahl und einem Faktor ist Dir bekannt? Warum soll gerade 1000 die magische Grenze sein und nicht z.B. 242? Und warum kommen alle bis auf ein Bundesland ohne diese Grenze aus?

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Axel252525 schrieb:
Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können?


Fernreisender schrieb:
Welche sollten das bitte sein, wenn man fast nur "Luft" in der Gegend rumfährt?
Zwischen 1000 und „fast nur Luft“ gibt es noch eine Menge Potential… und wenn die Reaktivierung mit niedrigen Kosten möglich ist, weil vielleicht nur wenig Streckenausbau nötig ist und/oder keine zusätzlichen Fahrzeuge angeschafft werden müssen, da bisherige Stillstandszeiten genutzt werden können, ist auch mit einem Wert unter 1000 ein positives Verhältnis möglich… Tip: Der oben angesprochene Unterschied zwischen Faktor und absoluter Zahl spielt dabei eine wichtige Rolle!

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Und welche Straßenneubauten im interkommunalen Raum sollen das bitte sein, die weniger als 1000 Personen pro Tag haben? Lächerliche Scheinbehauptung. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.
Es geht nicht nur um Neubauten, sondern auch um Bestandsstraßen – schließlich willst Du ja auch Bestandsstrecken der Bahn an den Kragen, die Deinen Kriterien nicht genügen. Da muß für die Straße das gleiche gelten.
Ich habe hier nie gezählt, aber das erste Beispiel unter 1000 Fahrzeuge pro Tag sehe ich vermutlich gleich vor dem Fenster. Und Verbindungsstraßen zwischen Orten mit dreistelligen Einwohnerzahlen dürften auch in die Kategorie fallen. Davon dürfte es im dünnbesiedelten ländlichen Raum jede Menge geben.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Und nur als Vergleich: Wenn du dir den Bundeshaushalt ehrlich ansiehst, dann wirst du feststellen, dass die Straße ihre Investitionen MEHRFACH wieder reinholt und so sogar die Bahn querfinanziert. Warum schafft das also die Straße und nicht die Bahn? Darüber solltest du mal nachdenken, also was man da bei der Bahn deutlich verbessern müsste, um endlich mal mehr Nutzen als Kosten zu haben!
Dazu gab es hier im Forum schon mal eine Diskussion. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden dabei nur die Ausgaben aus dem Bundeshaushalt betrachtet, die Ausgaben der Länder und vor allem der Kreise und Kommunen fehlten, außerdem fehlten noch einige externe Kosten, um auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Wenn Du eine vollständigere Rechnung dazu hast, bitte mal Fakten verlinken!

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Aha, für dich ist also nur Bahnfan, wer es befürwortet für neue Bahnstrecken und Reaktivierungen sovielo Geld rauszuwerfen, wie man lustig ist, egal, ob es sich jemals volkwirtschaftlich rechnet und egal, wieviel der Steuerzahler dafür immer wieder nachschießen muss?
Damit liegst Du schlichtweg falsch!

Dein Problem: Da Du eine extreme Sichtweise einnimmst, traust Du anderen auch nur extreme Sichtweisen zu. Alle, die Dir nicht bedingungslos zujubeln, ohne irgendwelche Fragen zu stellen, können ja nur das extreme Gegenteil wollen.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Natürlich gönne ich der Bahn Steuergeld - nur muss hier den Kosten eben auch entsprechender volkswirtschaftlicher Nutzen entgegenstehen! Bekäme das die Bahn endlich mal in den Griff, also dass sie mehr Nutzen als Kosten hätte, dann ist jeder Cent Steuergeld sinnvoll, den man da reinstecken würde, denn es käme der Volkswirtschaft ja wieder gut. Es liegt also nur und nur an der Bahn selbst, noch mehr Steuergeld zu bekommen.

Breit grinsend zustimmen – ABER – und dann ZACK – den Knüppel voll in den Rücken schlagen. Und als nächstes dem Opfer selbst noch die Schuld zuschieben. Dein übliches Vorgehen.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Ich als Bahnfan möchte aber, dass
Wie gesagt, spar Dir die Einschleimerei. Du kannst Dir selbst den Bahnfan vorgaukeln. Daß Deine Maske hier längst in Fetzen hängt und nur noch eine groteske Fratze zu sehen ist, merkst Du in Deiner überheblichen Selbstverliebtheit gar nicht mehr.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
diese Fehler und Missstände ohne Gnade erkannt, aufgedeckt und abgestellt werden, damit die Bahn endlich wieder real wirtschaftlicher gebaut und betrieben werden kann UND zuverlässiger wird.
…mit einer Medizin aus unpassenden Zutaten, die schlecht zusammengestellt sind und überhaupt nicht zur Erkrankung passen. Daß dem Patienten damit leider die Luft abgeschnürt werden könnte, ist eben einfach eine Nebenwirkung – und wirst Du sicher ein paar Krokodilstränen hinterherweinen, wenn es so weit ist.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
DU würdest niemals einen ernstzunehmenden Job im Verkehrssektor bekommen …
Hältst Du Dich für den allmächtigen Personalchef der Branche? Karrieretipps von jemandem wie Dir habe ich nicht nötig.

schienenbär42

Re: Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: Zwergsignal

Datum: 04.08.26 00:40

Ja, geh' mal sicher!

Kannst die ja die informationen selbst beschaffen. Neuland macht es möglich!


gezi schrieb:
gezi schrieb:

Zitat
Hast Du denn auch ein Sachargument gegen die erstinstanzliche Entscheidung - die übrigens natürlich nicht von einem Amtsgericht stammt? Dass eine Entscheidung, die einem nicht passt, schlechterdings nicht mit rechten Dingen ergangen sein kann, scheint mir etwas dünn, zumal verbunden mit einem Rundumschlag gegen Hunderte ganz andere Gerichte.
Zwergsignal schrieb:

Zitat
Passiert ja hundertfach im Land auch bei anderen deutschen Provinzgerichten
Also kein Sachargument. Ich wollte nur sichergehen.

Viele Grüße,
gezi

Re: Irgendwelche Sachargumente?

geschrieben von: deruerdingerbus

Datum: 04.08.26 01:35

Vielleicht einfach die Wirtschaftlichkeit von Straßen und Autobahnen nach Maßstäben Bahn prüfen.
Niemand kommt auf die Idee,eine Autobahnausfahrt nach Anzahl der Autos und LKWs auf wirtschaftliche Aspekten zu beurteilen.

Aber im Ernst,sind wir überhaupt beim Eingangsthema?


schienenbär42 schrieb:
Fernreisender schrieb:
Zitat:
Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!
...schreibt jemand, der direkt auf der Schwall-Ebene einsteigt und es in der letzten Runde nochmal mit einer ordentlichen Portion von Angriffen und Diffamierungen der anderen Mitdiskutierenden angereichert hat – aber keine einzige Quelle nennt.

Bevor es zur Sachebene geht, noch eine Vorübung:
Lieber Fernreisender, bitte stelle Dich vor den Spiegel und lies den folgenden Text laut vor:

„Du wirst keine andere Meinung neben deiner gelten lassen, weil du dir derartige Scheuklappen aus Beton aufgesetzt hast, dass du die schonungslose Realität garnicht mehr hören und akzeptieren willst/kannst.“

Ich habe zwar auch meine Zweifel, ob eine weitere Diskussion noch sinnvoll ist, weil Du für für reale Sachargumente bisher nie zugänglich warst. Mehrere Punkte möchte ich aber einfach nicht so stehen lassen.
Zur Übersichtlichkeit habe ich die Themen etwas gruppiert.

Scheuklappen entfernt? Dann beginnen wir von oben, beim Flugverkehr:

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Axel252525 schrieb:
Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn?

Was soll diese Scheinbehauptung, die absolut falsch ist? Jede Fluglinie zahlt für jeden Start und jede Landung entsprechende Gebühren. Und bei der Bahn zahlt ein EVU für jeden Zug sein Trassenentgeld. Also vergleichbar. Es zahlt also genau der Verursacher. Lass also deine Falschaussagen!
Das ist ja schon mal sehr aufschlußreich. Allein aus der Tatsache, daß für jeden Start und jede Landung eine Gebühr fällig wird, schließt Du, daß diese kostendeckend ist???
Kleiner Zwischeneinwurf bei dieser Gelegenheit: aus mehreren vorherigen Threads ist noch die Frage offen, wie sich denn die Luftverkehrssteuer im Jahr 2026 entwickelt hat. Bisher hast Du Dich immer vor der Antwort gedrückt – warum kannst Du dieses Thema nicht offen auf der Sachebene ansprechen?

Und wenn Du sagst, die Trassenentgelte der Bahn seien ja das gleiche wie die Start- und Landegebühren der Luftfahrt – dann müßten die doch auch per Definition kostendeckend sein?

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Ich kann diese grünextreme Phrase einfach nicht mehr höhren, weil sie sie schon so oft als falsch bewiesen wurde. Leute wie du wollen bzw. können einfach nicht akzeptieren, dass für andere Verkehrsmittel ebenso die Vollkosten bekannt sind und sie diese von sich selbst aus erwirtschaften, also wieder mehr als begleichen - Im Gegensatz zur Bahn, die hier durch ihre Sonderbehandlung bekanntlich dafür nicht voll aufkommt!
Ich werde Dich nicht weiter mit Fakten belästigen, die Du nicht mehr hören willst – daraus schließe ich, daß Du sie schon gut genug kennst. Da alle mir bekannten Studien aber nicht zu dem von Dir genannten Ergebnis kommen, bitte ich Dich, doch endlich mal eine dazu passende Studie zu verlinken. Ich höre das nämlich nur als Phrase, gerne aus dem blaubraunen Umfeld geäußert. Da würde ich doch nur zu gerne mal Fakten auf der Sachebene lesen, die das ganze nachvollziehbar darlegen.


Fernreisender schrieb:
Zitat:
schienenbär42 schrieb:
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt. Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?

War ja klar, dass du dir diese eine und einzige Rosine rauspickst, nur damit deine "Argumentation" und deine Sichtweise irgendwie bestätigt wird... Also ganz offen: Nein, das hat Kassel-Calden als große Ausnahme nicht und deshalb hätte der Flughafen nie gebaut werden dürfen. Punkt.
Da bekommt die pauschale Aussage, Start- und Landebahnen seien hochprofitabel, also schon mal den ersten Knacks. Mir fallen spontan auch noch weitere Ausnahmen ein: Rostock-Laage, Münster/Osnabrück, Paderborn, Frankfurt-Hahn… Und da steht ausdrücklich „…“ und nicht „Punkt“, denn meine Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Wiederum will ich Dich nicht mit einer vermutlich sowieso unseriösen Quelle belästigen, die noch ein paar weitere Beispiele nennt – deshalb wieder die Bitte an Dich, doch einfach mal die Quelle zu verlinken, welche die hohe Profitabilität aller Flughäfen (außer Kassel-Calden) zeigt. Optimal wäre es, wenn auch gleich genannt wird, wie viele Subventionen die denn so erhalten – das spart weitere Rückfragen.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Und ich könnte mir jetzt freilich die absolut extremsten Beispiele an Bahnstrecken rauspicken, wo das Thema NKF am extremsten unter 1,0 liegt und so ziemlich die allergrößten Defizite sind, um damit parallel zu dir meine Gesamtsichtweise selbst zu bestätigen. Nur wäre das freilich unseriös, bewusst verzerrend und radikal ideologisch. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

Sehr interessant, was für Dich die Sachebene und was ideologisch ist.
Meine Erwartung an die Sachebene wäre, daß Beispiele genannt werden. Stell doch einfach mal eine Liste zusammen, welche Bahnlinien Du als unwirtschaftlich erachtest, dann kann man einen Eindruck erhalten, wie groß der Kahlschlag werden soll. Falls das zu lang wird, kannst Du Dich natürlich auch auf markante Beispiele konzentrieren.

Wechseln wir auf die Straße:

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Schau dir doch mal neue Projekte für Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen an - Die haben fast durchgehend NKF jenseits der 3,0 und teils auch über 5,0. Aber es darf bei dir halt nicht sein, was nicht sein darf...
Hast Du denn mal eine Liste, oder wenn nicht, zumindest mal ein paar Beispielprojekte, bei denen das so ist?

Wenn ein Schienenprojekt einen NKF von 2,0 aufweist, bezeichnest Du das als Gefälligkeitsgutachten – und wir sollen Dir jetzt einfach so glauben, daß alle Straßenprojekte um ein Vielfaches drüber liegen?
Es gibt in einigen Bundesländern auch Untersuchungen zu Strecken mit Reaktivierungspotential – in den langen Listen weisen mehrere einen NKF von über 1,0 aus – also entsteht ein volkswirtschaftlicher Nutzen. Wenn ich Deine Argumentation richtig verstehe, spricht dann also nichts dagegen, am besten sofort mit dem Bauen anzufangen – so wie bei den Straßen auch?

Festhalten, jetzt steigen wir in den Zug ein!

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Spessartspecht schrieb:
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst. Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.

Fernreisender schrieb:
Irgendwo muss eine Grenze sein, genau wie beim NKF.

Der Unterschied zwischen einer absoluten Zahl und einem Faktor ist Dir bekannt? Warum soll gerade 1000 die magische Grenze sein und nicht z.B. 242? Und warum kommen alle bis auf ein Bundesland ohne diese Grenze aus?

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Axel252525 schrieb:
Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können?


Fernreisender schrieb:
Welche sollten das bitte sein, wenn man fast nur "Luft" in der Gegend rumfährt?
Zwischen 1000 und „fast nur Luft“ gibt es noch eine Menge Potential… und wenn die Reaktivierung mit niedrigen Kosten möglich ist, weil vielleicht nur wenig Streckenausbau nötig ist und/oder keine zusätzlichen Fahrzeuge angeschafft werden müssen, da bisherige Stillstandszeiten genutzt werden können, ist auch mit einem Wert unter 1000 ein positives Verhältnis möglich… Tip: Der oben angesprochene Unterschied zwischen Faktor und absoluter Zahl spielt dabei eine wichtige Rolle!

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Und welche Straßenneubauten im interkommunalen Raum sollen das bitte sein, die weniger als 1000 Personen pro Tag haben? Lächerliche Scheinbehauptung. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.
Es geht nicht nur um Neubauten, sondern auch um Bestandsstraßen – schließlich willst Du ja auch Bestandsstrecken der Bahn an den Kragen, die Deinen Kriterien nicht genügen. Da muß für die Straße das gleiche gelten.
Ich habe hier nie gezählt, aber das erste Beispiel unter 1000 Fahrzeuge pro Tag sehe ich vermutlich gleich vor dem Fenster. Und Verbindungsstraßen zwischen Orten mit dreistelligen Einwohnerzahlen dürften auch in die Kategorie fallen. Davon dürfte es im dünnbesiedelten ländlichen Raum jede Menge geben.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Und nur als Vergleich: Wenn du dir den Bundeshaushalt ehrlich ansiehst, dann wirst du feststellen, dass die Straße ihre Investitionen MEHRFACH wieder reinholt und so sogar die Bahn querfinanziert. Warum schafft das also die Straße und nicht die Bahn? Darüber solltest du mal nachdenken, also was man da bei der Bahn deutlich verbessern müsste, um endlich mal mehr Nutzen als Kosten zu haben!
Dazu gab es hier im Forum schon mal eine Diskussion. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden dabei nur die Ausgaben aus dem Bundeshaushalt betrachtet, die Ausgaben der Länder und vor allem der Kreise und Kommunen fehlten, außerdem fehlten noch einige externe Kosten, um auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Wenn Du eine vollständigere Rechnung dazu hast, bitte mal Fakten verlinken!

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Aha, für dich ist also nur Bahnfan, wer es befürwortet für neue Bahnstrecken und Reaktivierungen sovielo Geld rauszuwerfen, wie man lustig ist, egal, ob es sich jemals volkwirtschaftlich rechnet und egal, wieviel der Steuerzahler dafür immer wieder nachschießen muss?
Damit liegst Du schlichtweg falsch!

Dein Problem: Da Du eine extreme Sichtweise einnimmst, traust Du anderen auch nur extreme Sichtweisen zu. Alle, die Dir nicht bedingungslos zujubeln, ohne irgendwelche Fragen zu stellen, können ja nur das extreme Gegenteil wollen.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Natürlich gönne ich der Bahn Steuergeld - nur muss hier den Kosten eben auch entsprechender volkswirtschaftlicher Nutzen entgegenstehen! Bekäme das die Bahn endlich mal in den Griff, also dass sie mehr Nutzen als Kosten hätte, dann ist jeder Cent Steuergeld sinnvoll, den man da reinstecken würde, denn es käme der Volkswirtschaft ja wieder gut. Es liegt also nur und nur an der Bahn selbst, noch mehr Steuergeld zu bekommen.

Breit grinsend zustimmen – ABER – und dann ZACK – den Knüppel voll in den Rücken schlagen. Und als nächstes dem Opfer selbst noch die Schuld zuschieben. Dein übliches Vorgehen.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Ich als Bahnfan möchte aber, dass
Wie gesagt, spar Dir die Einschleimerei. Du kannst Dir selbst den Bahnfan vorgaukeln. Daß Deine Maske hier längst in Fetzen hängt und nur noch eine groteske Fratze zu sehen ist, merkst Du in Deiner überheblichen Selbstverliebtheit gar nicht mehr.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
diese Fehler und Missstände ohne Gnade erkannt, aufgedeckt und abgestellt werden, damit die Bahn endlich wieder real wirtschaftlicher gebaut und betrieben werden kann UND zuverlässiger wird.
…mit einer Medizin aus unpassenden Zutaten, die schlecht zusammengestellt sind und überhaupt nicht zur Erkrankung passen. Daß dem Patienten damit leider die Luft abgeschnürt werden könnte, ist eben einfach eine Nebenwirkung – und wirst Du sicher ein paar Krokodilstränen hinterherweinen, wenn es so weit ist.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
DU würdest niemals einen ernstzunehmenden Job im Verkehrssektor bekommen …
Hältst Du Dich für den allmächtigen Personalchef der Branche? Karrieretipps von jemandem wie Dir habe ich nicht nötig.

schienenbär42
Axel252525 schrieb:
Ich soll Sachargumenten nicht zugänglich sein? Ich habe damals den Faktencheck zur StUB geschrieben und auf mehreren Seiten dargelegt, warum die Reaktivierung der Aurachtalbahn wie sie von der BI pro Aurachtalbahn gefordert wird, nicht funktioniert.
Da fängt es ja schon an, also dass du diur anmaßt, es besser zu wissen bzw. mehr Fachkenntnis zu haben, als Fachleute, die sowas jeden Tag machen. Ist das nicht eine Form von deutlicher Selbstüberschätzung? Und genau DIESE Selbstüberschätzung von Laien, die sich besser als die Fachleute halten, ist es doch, die regelmäßig Infrastrukturprojekte lange verzögert, deutlich teurer macht und zur Spaltung der Bevölkerung führt, weil man einfach das nicht akzeptieren will und kann, was die erfahrenen Fachleute bei ihren Untersuchungen herausbekommen und empfehlen. Warum ein derartig extremes Misstrauen gegen diese Fachleute?

Axel252525 schrieb:
Da ich mich bei meiner Meinungsfindung grundsätzlich am aktuellen Stand der Wissenschaft und Kenntnis orientiere, würde ich jeden fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der sich mit meiner Idee einer Bahnstrecke nach Höchstadt und Adelsdorf befasst. Dazu würde für mich schon gehören, dass jemand zum Beispiel einen groben Fehler in meinem Excel findet.
Nein, du würdest es eben nicht akzeptieren, weil due wie gesagt denkst, dass du es besser weißt als alle Fachleute. Ich habe jetzt keine Lust jede einzelne Passage deines Faktenchecks zu falsifizieren, aber es fängst ja schon damit an, dass du allen Ernstes eine Regionalbahn von Nürnberg nach Erlangen fahren lassen willst, für die du dann das jetzige Gleisfeld aufwändig um- und neubauen möchtest und das sogar mit einem teuren Tunnelanteil, der im Süden noch dazu da rauskommt, wo bereits neue Bebauung beschlossen ist. Es ist mehr als offensichtlich, dass du die Kosten dafür deutlich zu niedrig angesetzt hast. Und fast alles auch noch im typischen LiniePlus-Style, also Strecken absolut auf Kante genäht mit keinen oder nur extrem geringen Schutzabständen. Ach ja, so Dinge wie Landschaftsschutzgebiete und andere Schutzgebiete sind dir bei deiner Planung auch herzlich egal, doch wenn du diese ignorierst, dann musst du dir den Vorwurf gefallen lassen, auch hier eine unrealistische Idee zu planen (Die StUB-Trasse musste sich auch dranb halten!).

Alleine durch diese Fakten ist deine Idee, die anegblich besser als von allen Fachleuten sein woll, bereits unrealistisch...

Axel252525 schrieb:
Nur: es hat nach meiner Kenntnis noch nie (!) jemand die Idee geprüft, eine neue SPNV-Strecke von Adelsdorf/Höchstadt nach Kriegenbrunn zu bauen, dort auf die bestehende Trasse der Aurachtalbahn nach Erlangen einzufädeln und darauf einen schnellen RB/langsamen RE verkehren zu lassen, der auch nach Nürnberg durchgebunden ist.
Wenn du also bereits eine solche Machbarkeitsstudie kennst, dann verlinke sie gerne.
Und warum hat noch nie einer diese Idee geprüft? Weil sie sehr offen zu erkennen Nonsens wäre und wie oben aufgezeigt schon alleine an der Wende und und der niveaugleichen Querung des Gleisfeldes in Erlangen betrieblich scheitern würde. Und wo willst du bitte am Erlanger Bahnhof jrtzt noch einen 374m langen Bahnsteig bauen, wie in deiner Idee angesprochen? Dafür ist garkein Platz mehr. Es sei denn, du müsstest das gesamte Gleisfeld aufwändig abreißen und neubauen, doch das hast du natürlich nicht in deiner Kostenaufstellung berücksichtigt...

Du willst das nur nicht akzeptieren und hast dich derart in einer Echokammer aus Stahlbeton eingebaut, dass du wie gesagt solche banalen Dinge einfach nicht mehr erkennen willst bzw. kannst und damit validen Sachargumentgen nicht mehr zugänglich bist. DAS ist dein Problem an der Stelle.

Und dass du ähnliche Machbarkeitsstudien nicht kennst, wundert mich einerseits sehr aber andererseits auch wieder nicht...
Es gab zum einen die Nachbarkeitsstudie von Obermeyer aus 1993, in der ein StUB-Maximalnetz geprüft wurde. Und dies auch für den Korridor Erlangen - Adelsdorf - Höchstadt/Aisch, also.
Dann gab es Mitte der 2000 von irgendeinem Privatmann (Ich weiß nicht mehr wem) eine Idee, die Aurachtalbahn von Herzogenraurach über Emskirschen bis Neustadt/Aisch zu verlängern, was ebenso völlig unrealistisch war.
Und dann gab es noch diverse "Ideen", die alle möglichen Leute - auch hier im DSO-Forum - für den Korridor Erlangen - Herzogenaurach und Erlangen - Höchstadt/Aisch in den letzten 20 Jahren irgendwann mal hier geäußert haben, wo teilweise die Fachleute wohl am liebsten aus dem Fenster gesprungen wären.

So viele Leute haben also wie du gedacht, dass alle Fachleute falsch liegen und man es selbst viel besser weiß, so dass man selbst eine "Idee" entwickelte, die wie oben aufgezeiht nicht mal der Realität stand halten würden. Du treibst es dann auch noch auf die Spitze, indem du sogar noch einen "Faktencheck" machst, was für mich der absolute Gipfel der Selbstüberschätzung und Überheblichkeit ist. Nein, akzeptiere einfach, dass deine Idee einfach nicht umzusetzen ist. Soviel Ehrlichkeit muss man besitzen, sich das einzugestehen.

Henra schrieb:
Fernreisender schrieb:
Die Bahn hätte die Strecken eben nicht aufgeben sollen; Punkt. Ich bin generell der Meinung, dass die Gesetzgebung hier dringend angepasst werden muss. Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden.
Bin ich dabei. Unter einer Bedingung: Im Gegenzug, wenn für eine neue Bahn ein relevanter Bedarf da ist, und da sind ggf. Häuser im Weg, bekommen die Bewohner/Besitzer 6 Monate Zeit, ihre Sachen zu packen und dann kommen die Bagger. Entschädigung gibt es natürlich. Aber keine wirksame Einspruchsmöglichkeit.
Willst du hier sachliche diskutieren oder weiter solche extremen Thesen schreiben? Deine Entscheidung...

schienenbär42 schrieb:
Fernreisender schrieb:
Zitat:
Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!
...schreibt jemand, der direkt auf der Schwall-Ebene einsteigt und es in der letzten Runde nochmal mit einer ordentlichen Portion von Angriffen und Diffamierungen der anderen Mitdiskutierenden angereichert hat – aber keine einzige Quelle nennt.
Wenn du wieder sachlich und faktenbasiert diskutieren willst, dann sag es mir. Aber alleine mit diesem radial-verbalen Einstieg, nur weil man es wagt, auch mal Kritik am System Bahn zu üben, zeigst du mehr als deutlich, dass du nicht willig bist, hier eine realistische Sachdiskussion zu führen OHNE einem praktisch jedes Wort im Munde zu verdrehen UND wie gesagt keine andere Meinung als deine zu akzeptieren. In diesem, deinen toxischen Umfeld ist jede weitere Diskussion sinnlos und völlige Zeitverschwendung...
Viel Stoff zum Lesen....
Hoffe nicht,dass in gleicher Zeit die Steigerwaldbahn abgebaut wird.

Viele Grüße in die Schmollecke

geschrieben von: schienenbär42

Datum: 04.08.26 20:14

Fernreisender schrieb:
Da fängt es ja schon an, also dass du diur anmaßt, es besser zu wissen bzw. mehr Fachkenntnis zu haben, als Fachleute, die sowas jeden Tag machen.
(...)
Nein, du würdest es eben nicht akzeptieren, weil due wie gesagt denkst, dass du es besser weißt als alle Fachleute. Ich habe jetzt keine Lust jede einzelne Passage deines Faktenchecks zu falsifizieren, aber es fängst ja schon damit an,
(...)
Alleine durch diese Fakten ist deine Idee, die anegblich besser als von allen Fachleuten sein woll, bereits unrealistisch...
(...)
Und warum hat noch nie einer diese Idee geprüft? Weil sie sehr offen zu erkennen Nonsens wäre
(...)
Du willst das nur nicht akzeptieren und hast dich derart in einer Echokammer aus Stahlbeton eingebaut, dass du wie gesagt solche banalen Dinge einfach nicht mehr erkennen willst bzw. kannst und damit validen Sachargumentgen nicht mehr zugänglich bist. DAS ist dein Problem an der Stelle.
(...)
So viele Leute haben also wie du gedacht, dass alle Fachleute falsch liegen und man es selbst viel besser weiß,
(...)
Nein, akzeptiere einfach, dass deine Idee einfach nicht umzusetzen ist. Soviel Ehrlichkeit muss man besitzen, sich das einzugestehen.

Henra schrieb:


Willst du hier sachliche diskutieren oder weiter solche extremen Thesen schreiben? Deine Entscheidung...
Ich habe einfach mal den Beitrag auf die Anfänge der Absätze reduziert. Alle beginnen mit einer persönlichen Beleidigung.

Fernreisender schrieb:Zitat:
Wenn du wieder sachlich und faktenbasiert diskutieren willst, dann sag es mir. Aber alleine mit diesem radial-verbalen Einstieg,

Aber wehe, DIR wird mal der Spiegel vorgehalten!

Die Reaktion ist wie erwartet: das beleidigte Zurückziehen in die Schmollecke. Und natürlich liegt das nur an den anderen, nicht an Dir. Wer austeilt, sollte aber auch einstecken können.

Die Scheuklappen hast Du nicht abgenommen, sondern noch dichter herangezogen.
Die Sachfragen sind gestellt, der Ball zum Beantworten liegt bei Dir. Aber die Totalverweigerung der Diskussion ist natürlich einfacher, als einzugestehen, daß manche Deiner Behauptungen wohl doch nicht haltbar sind oder keine Quellen vorhanden sind...
Als Prüfer würde ich sagen: Setzen, Sechs, Durchgefallen.

schienenbär42

P.S.: ist radial-verbal der Fachbegriff für einen verbalen Rundumschlag? Oder möchtest Du ein "k" kaufen?

Gerichte weisungsgebunden?

geschrieben von: PeterK

Datum: 04.08.26 20:47

Hallo Zwergsignal,

Du stellst hier die absurde Behauptung auf, Hunderte von Gerichten urteilten weisungsgebunden und lieferst dafür keinen einzigen Beweis,
wie auch?
Stattdessen verlangst Du von jemandem, der Deine Verschwörungstheorie anzweifelt, er möge sich selbst informieren und die Beweise für
die Richtigkeit Deiner Unterstellung selbst beschaffen, was soll das denn?

Ich befürchte, dass Du mit Deinen Unterstellungen aus einer ganz bestimmten Ecke kommst und hier nur provozieren willst.

Gruß

Peter

Re: Gerichte weisungsgebunden?

geschrieben von: deruerdingerbus

Datum: 04.08.26 22:39

In Augenblick ist man mehr daran interessiert, Meinungen etc zu zerlegen und nicht auf das Eingangsthema einzugehen.
Schade eigentlich,denn vielleicht interessant zu erfahren,wie die Sache durch Behörden und EIU beantwortet wird.

Gerichte sind im übrigen weisungsgebunden an geltende Gesetze, Vorschriften und sonstigen Regelwerken.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.26 22:42.
Fernreisender schrieb:
Axel252525 schrieb:
Ich soll Sachargumenten nicht zugänglich sein? Ich habe damals den Faktencheck zur StUB geschrieben und auf mehreren Seiten dargelegt, warum die Reaktivierung der Aurachtalbahn wie sie von der BI pro Aurachtalbahn gefordert wird, nicht funktioniert.
Da fängt es ja schon an, also dass du diur anmaßt, es besser zu wissen bzw. mehr Fachkenntnis zu haben, als Fachleute, die sowas jeden Tag machen. Ist das nicht eine Form von deutlicher Selbstüberschätzung? Und genau DIESE Selbstüberschätzung von Laien, die sich besser als die Fachleute halten, ist es doch, die regelmäßig Infrastrukturprojekte lange verzögert, deutlich teurer macht und zur Spaltung der Bevölkerung führt, weil man einfach das nicht akzeptieren will und kann, was die erfahrenen Fachleute bei ihren Untersuchungen herausbekommen und empfehlen. Warum ein derartig extremes Misstrauen gegen diese Fachleute?
Offenbar hast du die verlinkten Beiträge nicht gelesen. Ich maße mir nicht an, es besser als die Experten zu wissen. Die Faktenchecks, die ich Anfang 2024 erstellt habe, beschäftigen sich primär mit den Argumenten der StUB-Gegner und wurden von mir anhand vorhandenen Quellenlage geprüft und eingeordnet. Beim Zitieren und Recherchieren habe ich mich an die Regeln des wissenschaftlichen Arbeiten gehalten. Im Falle der StUB fasse ich z.B. die verschiedenen Untersuchungen von ederlog, Intraplan usw. zusammen und setze mich mit dem von der BI pro Aurachtalbahn veröffentlichten Bildfahrplan auseinander.

Fernreisender schrieb:
Axel252525 schrieb:
Da ich mich bei meiner Meinungsfindung grundsätzlich am aktuellen Stand der Wissenschaft und Kenntnis orientiere, würde ich jeden fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der sich mit meiner Idee einer Bahnstrecke nach Höchstadt und Adelsdorf befasst. Dazu würde für mich schon gehören, dass jemand zum Beispiel einen groben Fehler in meinem Excel findet.
Nein, du würdest es eben nicht akzeptieren, weil due wie gesagt denkst, dass du es besser weißt als alle Fachleute. Ich habe jetzt keine Lust jede einzelne Passage deines Faktenchecks zu falsifizieren, aber es fängst ja schon damit an, dass du allen Ernstes eine Regionalbahn von Nürnberg nach Erlangen fahren lassen willst, für die du dann das jetzige Gleisfeld aufwändig um- und neubauen möchtest und das sogar mit einem teuren Tunnelanteil, der im Süden noch dazu da rauskommt, wo bereits neue Bebauung beschlossen ist.
Wo im Faktencheck möchte ich denn eine Regionalbahn von Erlangen nach Nürnberg fahren lassen? Ein Faktencheck ist nicht dafür da, seine eigene Meinung zu präsentieren (und wenn dann als gekennzeichneter Kommentar). Alle im Faktencheck und dem Begleitpost getroffenen Aussagen entstammen den recherchierten Quellen oder lassen sich daraus ableiten.

Fernreisender schrieb:
[...] aber es fängst ja schon damit an, dass du allen Ernstes eine Regionalbahn von Nürnberg nach Erlangen fahren lassen willst, für die du dann das jetzige Gleisfeld aufwändig um- und neubauen möchtest und das sogar mit einem teuren Tunnelanteil, der im Süden noch dazu da rauskommt, wo bereits neue Bebauung beschlossen ist.
Alleine durch diese Fakten ist deine Idee, die anegblich besser als von allen Fachleuten sein woll, bereits unrealistisch...
Mir ist kein Bebauungsplan für den Bereich östlich des Güterbahnhofs bekannt, der die in meiner Idee betroffenen Flächen überbauen würde. Wenn du einen kennst oder eine entsprechende Ratsunterlage, verlinke sie bitte.

Fernreisender schrieb:
Und wo willst du bitte am Erlanger Bahnhof jrtzt noch einen 374m langen Bahnsteig bauen, wie in deiner Idee angesprochen? Dafür ist garkein Platz mehr. Es sei denn, du müsstest das gesamte Gleisfeld aufwändig abreißen und neubauen, doch das hast du natürlich nicht in deiner Kostenaufstellung berücksichtigt...
Du hast die Unterlage offensichtlich nicht gelesen. Sonst hättest du auf Folie 20 einen Plan mit der Lage der neuen Bahnsteige gefunden. Dafür muss auch nicht der Bahnhof im laufenden Betrieb komplett umgestaltet werden ;).
Im übrigen findet sich in der auf Folie 46 verlinkten Kostenschätzung sowohl Kostenpunkte für den Tunnel, den Tunnelbahnhof und die erforderlichen zusätzlichen Weichen. Aber wo wir drüber sprechen: evtl. ist da tatsächlich ein Rechenfehler in der Größenordnung von 10 Mio. Euro enthalten.

Fernreisender schrieb:
Und dass du ähnliche Machbarkeitsstudien nicht kennst, wundert mich einerseits sehr aber andererseits auch wieder nicht...
Es gab zum einen die Nachbarkeitsstudie von Obermeyer aus 1993, in der ein StUB-Maximalnetz geprüft wurde. Und dies auch für den Korridor Erlangen - Adelsdorf - Höchstadt/Aisch, also.
Dann gab es Mitte der 2000 von irgendeinem Privatmann (Ich weiß nicht mehr wem) eine Idee, die Aurachtalbahn von Herzogenraurach über Emskirschen bis Neustadt/Aisch zu verlängern, was ebenso völlig unrealistisch war.
Und in welcher dieser mir im Übrigen bekannten Untersuchungen wurde jetzt ein schneller RE Adelsdorf/Höchstadt-Erlangen-Nürnberg geprüft?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.26 00:05.

Re: Gerichte weisungsgebunden?

geschrieben von: gezi

Datum: 07.08.26 20:54

deruerdingerbus schrieb:

Zitat
Gerichte sind im übrigen weisungsgebunden an geltende Gesetze, Vorschriften und sonstigen Regelwerken.
Die ausschließliche Gesetzesbindung der Gerichte ist allerdings gerade das Gegenteil von Weisungsgebundenheit, und was Du mit "Vorschriften und sonstigen Regelwerken" meinst, ist unklar. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, Art. 97 Abs. 1 Grundgesetz und § 25 des Deutschen Richtergesetzes zu lesen.

Egal, die Bindung an das Gesetz hatte zwergsignal auch offenkundig nicht im Sinn, als er zwischen "den ganzen (ich ergänze: wohl bayerischen) Provinz-Amtsgerichte(n)" und denen anderer Bundesländer und von Bundesgerichten unterschied - an der Stelle unterscheiden sie sich nämlich nicht.

Was Deinen Wunsch nach sachlicher Stellungnahme angeht: Ich hab die Entscheidung des VG Würzburg seinerzeit gelesen und fand sie gut vertretbar. Gegen blanke Verschwörungstheorien ohne Eingehen auf irgendeinen Inhalt lässt sich aber nicht inhaltlich argumentieren. Deshalb ja meine Nachfrage an zwergsignal, ob er irgendwas Inhaltliches zur Entscheidung zu sagen hat.

Viele Grüße,
gezi

Zwergsignal ein Troll?

geschrieben von: PeterK

Datum: Gestern, 14:18:24

Hallo gezi,

ja, und was macht Zwergsignal, er haut eine Behauptung heraus und geht dann auf Fragen nicht mehr ein, so wie es Trolle zu tun pflegen...

Gruß

Peter




1-mal bearbeitet. Zuletzt am gestern, 22:28:34.
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