Hast Du denn auch ein Sachargument gegen die erstinstanzliche Entscheidung - die übrigens natürlich nicht von einem Amtsgericht stammt? Dass eine Entscheidung, die einem nicht passt, schlechterdings nicht mit rechten Dingen ergangen sein kann, scheint mir etwas dünn, zumal verbunden mit einem Rundumschlag gegen Hunderte ganz andere Gerichte.Zwergsignal schrieb:
Passiert ja hundertfach im Land auch bei anderen deutschen ProvinzgerichtenAlso kein Sachargument. Ich wollte nur sichergehen.
Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!...schreibt jemand, der direkt auf der Schwall-Ebene einsteigt und es in der letzten Runde nochmal mit einer ordentlichen Portion von Angriffen und Diffamierungen der anderen Mitdiskutierenden angereichert hat – aber keine einzige Quelle nennt.
Axel252525 schrieb:Das ist ja schon mal sehr aufschlußreich. Allein aus der Tatsache, daß für jeden Start und jede Landung eine Gebühr fällig wird, schließt Du, daß diese kostendeckend ist???
Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn?
Was soll diese Scheinbehauptung, die absolut falsch ist? Jede Fluglinie zahlt für jeden Start und jede Landung entsprechende Gebühren. Und bei der Bahn zahlt ein EVU für jeden Zug sein Trassenentgeld. Also vergleichbar. Es zahlt also genau der Verursacher. Lass also deine Falschaussagen!
Ich kann diese grünextreme Phrase einfach nicht mehr höhren, weil sie sie schon so oft als falsch bewiesen wurde. Leute wie du wollen bzw. können einfach nicht akzeptieren, dass für andere Verkehrsmittel ebenso die Vollkosten bekannt sind und sie diese von sich selbst aus erwirtschaften, also wieder mehr als begleichen - Im Gegensatz zur Bahn, die hier durch ihre Sonderbehandlung bekanntlich dafür nicht voll aufkommt!Ich werde Dich nicht weiter mit Fakten belästigen, die Du nicht mehr hören willst – daraus schließe ich, daß Du sie schon gut genug kennst. Da alle mir bekannten Studien aber nicht zu dem von Dir genannten Ergebnis kommen, bitte ich Dich, doch endlich mal eine dazu passende Studie zu verlinken. Ich höre das nämlich nur als Phrase, gerne aus dem blaubraunen Umfeld geäußert. Da würde ich doch nur zu gerne mal Fakten auf der Sachebene lesen, die das ganze nachvollziehbar darlegen.
schienenbär42 schrieb:Da bekommt die pauschale Aussage, Start- und Landebahnen seien hochprofitabel, also schon mal den ersten Knacks. Mir fallen spontan auch noch weitere Ausnahmen ein: Rostock-Laage, Münster/Osnabrück, Paderborn, Frankfurt-Hahn… Und da steht ausdrücklich „…“ und nicht „Punkt“, denn meine Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt. Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?
War ja klar, dass du dir diese eine und einzige Rosine rauspickst, nur damit deine "Argumentation" und deine Sichtweise irgendwie bestätigt wird... Also ganz offen: Nein, das hat Kassel-Calden als große Ausnahme nicht und deshalb hätte der Flughafen nie gebaut werden dürfen. Punkt.
Und ich könnte mir jetzt freilich die absolut extremsten Beispiele an Bahnstrecken rauspicken, wo das Thema NKF am extremsten unter 1,0 liegt und so ziemlich die allergrößten Defizite sind, um damit parallel zu dir meine Gesamtsichtweise selbst zu bestätigen. Nur wäre das freilich unseriös, bewusst verzerrend und radikal ideologisch. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.Sehr interessant, was für Dich die Sachebene und was ideologisch ist.
Schau dir doch mal neue Projekte für Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen an - Die haben fast durchgehend NKF jenseits der 3,0 und teils auch über 5,0. Aber es darf bei dir halt nicht sein, was nicht sein darf...Hast Du denn mal eine Liste, oder wenn nicht, zumindest mal ein paar Beispielprojekte, bei denen das so ist?
Spessartspecht schrieb:Der Unterschied zwischen einer absoluten Zahl und einem Faktor ist Dir bekannt? Warum soll gerade 1000 die magische Grenze sein und nicht z.B. 242? Und warum kommen alle bis auf ein Bundesland ohne diese Grenze aus?
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst. Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.
Fernreisender schrieb:
Irgendwo muss eine Grenze sein, genau wie beim NKF.
Axel252525 schrieb:Zwischen 1000 und „fast nur Luft“ gibt es noch eine Menge Potential… und wenn die Reaktivierung mit niedrigen Kosten möglich ist, weil vielleicht nur wenig Streckenausbau nötig ist und/oder keine zusätzlichen Fahrzeuge angeschafft werden müssen, da bisherige Stillstandszeiten genutzt werden können, ist auch mit einem Wert unter 1000 ein positives Verhältnis möglich… Tip: Der oben angesprochene Unterschied zwischen Faktor und absoluter Zahl spielt dabei eine wichtige Rolle!
Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können?
Fernreisender schrieb:
Welche sollten das bitte sein, wenn man fast nur "Luft" in der Gegend rumfährt?
Und welche Straßenneubauten im interkommunalen Raum sollen das bitte sein, die weniger als 1000 Personen pro Tag haben? Lächerliche Scheinbehauptung. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.Es geht nicht nur um Neubauten, sondern auch um Bestandsstraßen – schließlich willst Du ja auch Bestandsstrecken der Bahn an den Kragen, die Deinen Kriterien nicht genügen. Da muß für die Straße das gleiche gelten.
Und nur als Vergleich: Wenn du dir den Bundeshaushalt ehrlich ansiehst, dann wirst du feststellen, dass die Straße ihre Investitionen MEHRFACH wieder reinholt und so sogar die Bahn querfinanziert. Warum schafft das also die Straße und nicht die Bahn? Darüber solltest du mal nachdenken, also was man da bei der Bahn deutlich verbessern müsste, um endlich mal mehr Nutzen als Kosten zu haben!Dazu gab es hier im Forum schon mal eine Diskussion. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden dabei nur die Ausgaben aus dem Bundeshaushalt betrachtet, die Ausgaben der Länder und vor allem der Kreise und Kommunen fehlten, außerdem fehlten noch einige externe Kosten, um auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Wenn Du eine vollständigere Rechnung dazu hast, bitte mal Fakten verlinken!
Aha, für dich ist also nur Bahnfan, wer es befürwortet für neue Bahnstrecken und Reaktivierungen sovielo Geld rauszuwerfen, wie man lustig ist, egal, ob es sich jemals volkwirtschaftlich rechnet und egal, wieviel der Steuerzahler dafür immer wieder nachschießen muss?Damit liegst Du schlichtweg falsch!
Natürlich gönne ich der Bahn Steuergeld - nur muss hier den Kosten eben auch entsprechender volkswirtschaftlicher Nutzen entgegenstehen! Bekäme das die Bahn endlich mal in den Griff, also dass sie mehr Nutzen als Kosten hätte, dann ist jeder Cent Steuergeld sinnvoll, den man da reinstecken würde, denn es käme der Volkswirtschaft ja wieder gut. Es liegt also nur und nur an der Bahn selbst, noch mehr Steuergeld zu bekommen.Breit grinsend zustimmen – ABER – und dann ZACK – den Knüppel voll in den Rücken schlagen. Und als nächstes dem Opfer selbst noch die Schuld zuschieben. Dein übliches Vorgehen.
Ich als Bahnfan möchte aber, dassWie gesagt, spar Dir die Einschleimerei. Du kannst Dir selbst den Bahnfan vorgaukeln. Daß Deine Maske hier längst in Fetzen hängt und nur noch eine groteske Fratze zu sehen ist, merkst Du in Deiner überheblichen Selbstverliebtheit gar nicht mehr.
diese Fehler und Missstände ohne Gnade erkannt, aufgedeckt und abgestellt werden, damit die Bahn endlich wieder real wirtschaftlicher gebaut und betrieben werden kann UND zuverlässiger wird.…mit einer Medizin aus unpassenden Zutaten, die schlecht zusammengestellt sind und überhaupt nicht zur Erkrankung passen. Daß dem Patienten damit leider die Luft abgeschnürt werden könnte, ist eben einfach eine Nebenwirkung – und wirst Du sicher ein paar Krokodilstränen hinterherweinen, wenn es so weit ist.
DU würdest niemals einen ernstzunehmenden Job im Verkehrssektor bekommen …Hältst Du Dich für den allmächtigen Personalchef der Branche? Karrieretipps von jemandem wie Dir habe ich nicht nötig.
gezi schrieb:
ZitatHast Du denn auch ein Sachargument gegen die erstinstanzliche Entscheidung - die übrigens natürlich nicht von einem Amtsgericht stammt? Dass eine Entscheidung, die einem nicht passt, schlechterdings nicht mit rechten Dingen ergangen sein kann, scheint mir etwas dünn, zumal verbunden mit einem Rundumschlag gegen Hunderte ganz andere Gerichte.Zwergsignal schrieb:
ZitatPassiert ja hundertfach im Land auch bei anderen deutschen ProvinzgerichtenAlso kein Sachargument. Ich wollte nur sichergehen.
Viele Grüße,
gezi
Fernreisender schrieb:
Zitat:Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!...schreibt jemand, der direkt auf der Schwall-Ebene einsteigt und es in der letzten Runde nochmal mit einer ordentlichen Portion von Angriffen und Diffamierungen der anderen Mitdiskutierenden angereichert hat – aber keine einzige Quelle nennt.
Bevor es zur Sachebene geht, noch eine Vorübung:
Lieber Fernreisender, bitte stelle Dich vor den Spiegel und lies den folgenden Text laut vor:
„Du wirst keine andere Meinung neben deiner gelten lassen, weil du dir derartige Scheuklappen aus Beton aufgesetzt hast, dass du die schonungslose Realität garnicht mehr hören und akzeptieren willst/kannst.“
Ich habe zwar auch meine Zweifel, ob eine weitere Diskussion noch sinnvoll ist, weil Du für für reale Sachargumente bisher nie zugänglich warst. Mehrere Punkte möchte ich aber einfach nicht so stehen lassen.
Zur Übersichtlichkeit habe ich die Themen etwas gruppiert.
Scheuklappen entfernt? Dann beginnen wir von oben, beim Flugverkehr:
Fernreisender schrieb:
Zitat:Axel252525 schrieb:Das ist ja schon mal sehr aufschlußreich. Allein aus der Tatsache, daß für jeden Start und jede Landung eine Gebühr fällig wird, schließt Du, daß diese kostendeckend ist???
Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn?
Was soll diese Scheinbehauptung, die absolut falsch ist? Jede Fluglinie zahlt für jeden Start und jede Landung entsprechende Gebühren. Und bei der Bahn zahlt ein EVU für jeden Zug sein Trassenentgeld. Also vergleichbar. Es zahlt also genau der Verursacher. Lass also deine Falschaussagen!
Kleiner Zwischeneinwurf bei dieser Gelegenheit: aus mehreren vorherigen Threads ist noch die Frage offen, wie sich denn die Luftverkehrssteuer im Jahr 2026 entwickelt hat. Bisher hast Du Dich immer vor der Antwort gedrückt – warum kannst Du dieses Thema nicht offen auf der Sachebene ansprechen?
Und wenn Du sagst, die Trassenentgelte der Bahn seien ja das gleiche wie die Start- und Landegebühren der Luftfahrt – dann müßten die doch auch per Definition kostendeckend sein?
Fernreisender schrieb:
Zitat:Ich kann diese grünextreme Phrase einfach nicht mehr höhren, weil sie sie schon so oft als falsch bewiesen wurde. Leute wie du wollen bzw. können einfach nicht akzeptieren, dass für andere Verkehrsmittel ebenso die Vollkosten bekannt sind und sie diese von sich selbst aus erwirtschaften, also wieder mehr als begleichen - Im Gegensatz zur Bahn, die hier durch ihre Sonderbehandlung bekanntlich dafür nicht voll aufkommt!Ich werde Dich nicht weiter mit Fakten belästigen, die Du nicht mehr hören willst – daraus schließe ich, daß Du sie schon gut genug kennst. Da alle mir bekannten Studien aber nicht zu dem von Dir genannten Ergebnis kommen, bitte ich Dich, doch endlich mal eine dazu passende Studie zu verlinken. Ich höre das nämlich nur als Phrase, gerne aus dem blaubraunen Umfeld geäußert. Da würde ich doch nur zu gerne mal Fakten auf der Sachebene lesen, die das ganze nachvollziehbar darlegen.
Fernreisender schrieb:
Zitat:schienenbär42 schrieb:Da bekommt die pauschale Aussage, Start- und Landebahnen seien hochprofitabel, also schon mal den ersten Knacks. Mir fallen spontan auch noch weitere Ausnahmen ein: Rostock-Laage, Münster/Osnabrück, Paderborn, Frankfurt-Hahn… Und da steht ausdrücklich „…“ und nicht „Punkt“, denn meine Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt. Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?
War ja klar, dass du dir diese eine und einzige Rosine rauspickst, nur damit deine "Argumentation" und deine Sichtweise irgendwie bestätigt wird... Also ganz offen: Nein, das hat Kassel-Calden als große Ausnahme nicht und deshalb hätte der Flughafen nie gebaut werden dürfen. Punkt.
Wiederum will ich Dich nicht mit einer vermutlich sowieso unseriösen Quelle belästigen, die noch ein paar weitere Beispiele nennt – deshalb wieder die Bitte an Dich, doch einfach mal die Quelle zu verlinken, welche die hohe Profitabilität aller Flughäfen (außer Kassel-Calden) zeigt. Optimal wäre es, wenn auch gleich genannt wird, wie viele Subventionen die denn so erhalten – das spart weitere Rückfragen.
Fernreisender schrieb:
Zitat:Und ich könnte mir jetzt freilich die absolut extremsten Beispiele an Bahnstrecken rauspicken, wo das Thema NKF am extremsten unter 1,0 liegt und so ziemlich die allergrößten Defizite sind, um damit parallel zu dir meine Gesamtsichtweise selbst zu bestätigen. Nur wäre das freilich unseriös, bewusst verzerrend und radikal ideologisch. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.Sehr interessant, was für Dich die Sachebene und was ideologisch ist.
Meine Erwartung an die Sachebene wäre, daß Beispiele genannt werden. Stell doch einfach mal eine Liste zusammen, welche Bahnlinien Du als unwirtschaftlich erachtest, dann kann man einen Eindruck erhalten, wie groß der Kahlschlag werden soll. Falls das zu lang wird, kannst Du Dich natürlich auch auf markante Beispiele konzentrieren.
Wechseln wir auf die Straße:
Fernreisender schrieb:
Zitat:Schau dir doch mal neue Projekte für Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen an - Die haben fast durchgehend NKF jenseits der 3,0 und teils auch über 5,0. Aber es darf bei dir halt nicht sein, was nicht sein darf...Hast Du denn mal eine Liste, oder wenn nicht, zumindest mal ein paar Beispielprojekte, bei denen das so ist?
Wenn ein Schienenprojekt einen NKF von 2,0 aufweist, bezeichnest Du das als Gefälligkeitsgutachten – und wir sollen Dir jetzt einfach so glauben, daß alle Straßenprojekte um ein Vielfaches drüber liegen?
Es gibt in einigen Bundesländern auch Untersuchungen zu Strecken mit Reaktivierungspotential – in den langen Listen weisen mehrere einen NKF von über 1,0 aus – also entsteht ein volkswirtschaftlicher Nutzen. Wenn ich Deine Argumentation richtig verstehe, spricht dann also nichts dagegen, am besten sofort mit dem Bauen anzufangen – so wie bei den Straßen auch?
Festhalten, jetzt steigen wir in den Zug ein!
Fernreisender schrieb:
Zitat:Spessartspecht schrieb:Der Unterschied zwischen einer absoluten Zahl und einem Faktor ist Dir bekannt? Warum soll gerade 1000 die magische Grenze sein und nicht z.B. 242? Und warum kommen alle bis auf ein Bundesland ohne diese Grenze aus?
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst. Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.
Fernreisender schrieb:
Irgendwo muss eine Grenze sein, genau wie beim NKF.
Fernreisender schrieb:
Zitat:Axel252525 schrieb:Zwischen 1000 und „fast nur Luft“ gibt es noch eine Menge Potential… und wenn die Reaktivierung mit niedrigen Kosten möglich ist, weil vielleicht nur wenig Streckenausbau nötig ist und/oder keine zusätzlichen Fahrzeuge angeschafft werden müssen, da bisherige Stillstandszeiten genutzt werden können, ist auch mit einem Wert unter 1000 ein positives Verhältnis möglich… Tip: Der oben angesprochene Unterschied zwischen Faktor und absoluter Zahl spielt dabei eine wichtige Rolle!
Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können?
Fernreisender schrieb:
Welche sollten das bitte sein, wenn man fast nur "Luft" in der Gegend rumfährt?
Fernreisender schrieb:
Zitat:Und welche Straßenneubauten im interkommunalen Raum sollen das bitte sein, die weniger als 1000 Personen pro Tag haben? Lächerliche Scheinbehauptung. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.Es geht nicht nur um Neubauten, sondern auch um Bestandsstraßen – schließlich willst Du ja auch Bestandsstrecken der Bahn an den Kragen, die Deinen Kriterien nicht genügen. Da muß für die Straße das gleiche gelten.
Ich habe hier nie gezählt, aber das erste Beispiel unter 1000 Fahrzeuge pro Tag sehe ich vermutlich gleich vor dem Fenster. Und Verbindungsstraßen zwischen Orten mit dreistelligen Einwohnerzahlen dürften auch in die Kategorie fallen. Davon dürfte es im dünnbesiedelten ländlichen Raum jede Menge geben.
Fernreisender schrieb:
Zitat:Und nur als Vergleich: Wenn du dir den Bundeshaushalt ehrlich ansiehst, dann wirst du feststellen, dass die Straße ihre Investitionen MEHRFACH wieder reinholt und so sogar die Bahn querfinanziert. Warum schafft das also die Straße und nicht die Bahn? Darüber solltest du mal nachdenken, also was man da bei der Bahn deutlich verbessern müsste, um endlich mal mehr Nutzen als Kosten zu haben!Dazu gab es hier im Forum schon mal eine Diskussion. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden dabei nur die Ausgaben aus dem Bundeshaushalt betrachtet, die Ausgaben der Länder und vor allem der Kreise und Kommunen fehlten, außerdem fehlten noch einige externe Kosten, um auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Wenn Du eine vollständigere Rechnung dazu hast, bitte mal Fakten verlinken!
Fernreisender schrieb:
Zitat:Aha, für dich ist also nur Bahnfan, wer es befürwortet für neue Bahnstrecken und Reaktivierungen sovielo Geld rauszuwerfen, wie man lustig ist, egal, ob es sich jemals volkwirtschaftlich rechnet und egal, wieviel der Steuerzahler dafür immer wieder nachschießen muss?Damit liegst Du schlichtweg falsch!
Dein Problem: Da Du eine extreme Sichtweise einnimmst, traust Du anderen auch nur extreme Sichtweisen zu. Alle, die Dir nicht bedingungslos zujubeln, ohne irgendwelche Fragen zu stellen, können ja nur das extreme Gegenteil wollen.
Fernreisender schrieb:
Zitat:Natürlich gönne ich der Bahn Steuergeld - nur muss hier den Kosten eben auch entsprechender volkswirtschaftlicher Nutzen entgegenstehen! Bekäme das die Bahn endlich mal in den Griff, also dass sie mehr Nutzen als Kosten hätte, dann ist jeder Cent Steuergeld sinnvoll, den man da reinstecken würde, denn es käme der Volkswirtschaft ja wieder gut. Es liegt also nur und nur an der Bahn selbst, noch mehr Steuergeld zu bekommen.Breit grinsend zustimmen – ABER – und dann ZACK – den Knüppel voll in den Rücken schlagen. Und als nächstes dem Opfer selbst noch die Schuld zuschieben. Dein übliches Vorgehen.
Fernreisender schrieb:
Zitat:Ich als Bahnfan möchte aber, dassWie gesagt, spar Dir die Einschleimerei. Du kannst Dir selbst den Bahnfan vorgaukeln. Daß Deine Maske hier längst in Fetzen hängt und nur noch eine groteske Fratze zu sehen ist, merkst Du in Deiner überheblichen Selbstverliebtheit gar nicht mehr.
Fernreisender schrieb:
Zitat:diese Fehler und Missstände ohne Gnade erkannt, aufgedeckt und abgestellt werden, damit die Bahn endlich wieder real wirtschaftlicher gebaut und betrieben werden kann UND zuverlässiger wird.…mit einer Medizin aus unpassenden Zutaten, die schlecht zusammengestellt sind und überhaupt nicht zur Erkrankung passen. Daß dem Patienten damit leider die Luft abgeschnürt werden könnte, ist eben einfach eine Nebenwirkung – und wirst Du sicher ein paar Krokodilstränen hinterherweinen, wenn es so weit ist.
Fernreisender schrieb:
Zitat:DU würdest niemals einen ernstzunehmenden Job im Verkehrssektor bekommen …Hältst Du Dich für den allmächtigen Personalchef der Branche? Karrieretipps von jemandem wie Dir habe ich nicht nötig.
schienenbär42
geschrieben von: Fernreisender
Datum: 04.08.26 16:50
Ich soll Sachargumenten nicht zugänglich sein? Ich habe damals den Faktencheck zur StUB geschrieben und auf mehreren Seiten dargelegt, warum die Reaktivierung der Aurachtalbahn wie sie von der BI pro Aurachtalbahn gefordert wird, nicht funktioniert.Da fängt es ja schon an, also dass du diur anmaßt, es besser zu wissen bzw. mehr Fachkenntnis zu haben, als Fachleute, die sowas jeden Tag machen. Ist das nicht eine Form von deutlicher Selbstüberschätzung? Und genau DIESE Selbstüberschätzung von Laien, die sich besser als die Fachleute halten, ist es doch, die regelmäßig Infrastrukturprojekte lange verzögert, deutlich teurer macht und zur Spaltung der Bevölkerung führt, weil man einfach das nicht akzeptieren will und kann, was die erfahrenen Fachleute bei ihren Untersuchungen herausbekommen und empfehlen. Warum ein derartig extremes Misstrauen gegen diese Fachleute?
Da ich mich bei meiner Meinungsfindung grundsätzlich am aktuellen Stand der Wissenschaft und Kenntnis orientiere, würde ich jeden fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der sich mit meiner Idee einer Bahnstrecke nach Höchstadt und Adelsdorf befasst. Dazu würde für mich schon gehören, dass jemand zum Beispiel einen groben Fehler in meinem Excel findet.Nein, du würdest es eben nicht akzeptieren, weil due wie gesagt denkst, dass du es besser weißt als alle Fachleute. Ich habe jetzt keine Lust jede einzelne Passage deines Faktenchecks zu falsifizieren, aber es fängst ja schon damit an, dass du allen Ernstes eine Regionalbahn von Nürnberg nach Erlangen fahren lassen willst, für die du dann das jetzige Gleisfeld aufwändig um- und neubauen möchtest und das sogar mit einem teuren Tunnelanteil, der im Süden noch dazu da rauskommt, wo bereits neue Bebauung beschlossen ist. Es ist mehr als offensichtlich, dass du die Kosten dafür deutlich zu niedrig angesetzt hast. Und fast alles auch noch im typischen LiniePlus-Style, also Strecken absolut auf Kante genäht mit keinen oder nur extrem geringen Schutzabständen. Ach ja, so Dinge wie Landschaftsschutzgebiete und andere Schutzgebiete sind dir bei deiner Planung auch herzlich egal, doch wenn du diese ignorierst, dann musst du dir den Vorwurf gefallen lassen, auch hier eine unrealistische Idee zu planen (Die StUB-Trasse musste sich auch dranb halten!).
Nur: es hat nach meiner Kenntnis noch nie (!) jemand die Idee geprüft, eine neue SPNV-Strecke von Adelsdorf/Höchstadt nach Kriegenbrunn zu bauen, dort auf die bestehende Trasse der Aurachtalbahn nach Erlangen einzufädeln und darauf einen schnellen RB/langsamen RE verkehren zu lassen, der auch nach Nürnberg durchgebunden ist.Und warum hat noch nie einer diese Idee geprüft? Weil sie sehr offen zu erkennen Nonsens wäre und wie oben aufgezeigt schon alleine an der Wende und und der niveaugleichen Querung des Gleisfeldes in Erlangen betrieblich scheitern würde. Und wo willst du bitte am Erlanger Bahnhof jrtzt noch einen 374m langen Bahnsteig bauen, wie in deiner Idee angesprochen? Dafür ist garkein Platz mehr. Es sei denn, du müsstest das gesamte Gleisfeld aufwändig abreißen und neubauen, doch das hast du natürlich nicht in deiner Kostenaufstellung berücksichtigt...
Wenn du also bereits eine solche Machbarkeitsstudie kennst, dann verlinke sie gerne.
Fernreisender schrieb:Willst du hier sachliche diskutieren oder weiter solche extremen Thesen schreiben? Deine Entscheidung...Die Bahn hätte die Strecken eben nicht aufgeben sollen; Punkt. Ich bin generell der Meinung, dass die Gesetzgebung hier dringend angepasst werden muss. Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden.Bin ich dabei. Unter einer Bedingung: Im Gegenzug, wenn für eine neue Bahn ein relevanter Bedarf da ist, und da sind ggf. Häuser im Weg, bekommen die Bewohner/Besitzer 6 Monate Zeit, ihre Sachen zu packen und dann kommen die Bagger. Entschädigung gibt es natürlich. Aber keine wirksame Einspruchsmöglichkeit.
Fernreisender schrieb:Wenn du wieder sachlich und faktenbasiert diskutieren willst, dann sag es mir. Aber alleine mit diesem radial-verbalen Einstieg, nur weil man es wagt, auch mal Kritik am System Bahn zu üben, zeigst du mehr als deutlich, dass du nicht willig bist, hier eine realistische Sachdiskussion zu führen OHNE einem praktisch jedes Wort im Munde zu verdrehen UND wie gesagt keine andere Meinung als deine zu akzeptieren. In diesem, deinen toxischen Umfeld ist jede weitere Diskussion sinnlos und völlige Zeitverschwendung...
Zitat:Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!...schreibt jemand, der direkt auf der Schwall-Ebene einsteigt und es in der letzten Runde nochmal mit einer ordentlichen Portion von Angriffen und Diffamierungen der anderen Mitdiskutierenden angereichert hat – aber keine einzige Quelle nennt.
geschrieben von: deruerdingerbus
Datum: 04.08.26 17:46
Da fängt es ja schon an, also dass du diur anmaßt, es besser zu wissen bzw. mehr Fachkenntnis zu haben, als Fachleute, die sowas jeden Tag machen.Ich habe einfach mal den Beitrag auf die Anfänge der Absätze reduziert. Alle beginnen mit einer persönlichen Beleidigung.
(...)
Nein, du würdest es eben nicht akzeptieren, weil due wie gesagt denkst, dass du es besser weißt als alle Fachleute. Ich habe jetzt keine Lust jede einzelne Passage deines Faktenchecks zu falsifizieren, aber es fängst ja schon damit an,
(...)
Alleine durch diese Fakten ist deine Idee, die anegblich besser als von allen Fachleuten sein woll, bereits unrealistisch...
(...)
Und warum hat noch nie einer diese Idee geprüft? Weil sie sehr offen zu erkennen Nonsens wäre
(...)
Du willst das nur nicht akzeptieren und hast dich derart in einer Echokammer aus Stahlbeton eingebaut, dass du wie gesagt solche banalen Dinge einfach nicht mehr erkennen willst bzw. kannst und damit validen Sachargumentgen nicht mehr zugänglich bist. DAS ist dein Problem an der Stelle.
(...)
So viele Leute haben also wie du gedacht, dass alle Fachleute falsch liegen und man es selbst viel besser weiß,
(...)
Nein, akzeptiere einfach, dass deine Idee einfach nicht umzusetzen ist. Soviel Ehrlichkeit muss man besitzen, sich das einzugestehen.
Henra schrieb:Willst du hier sachliche diskutieren oder weiter solche extremen Thesen schreiben? Deine Entscheidung...
Wenn du wieder sachlich und faktenbasiert diskutieren willst, dann sag es mir. Aber alleine mit diesem radial-verbalen Einstieg,Aber wehe, DIR wird mal der Spiegel vorgehalten!
geschrieben von: Axel252525
Datum: 05.08.26 16:19
Axel252525 schrieb:Offenbar hast du die verlinkten Beiträge nicht gelesen. Ich maße mir nicht an, es besser als die Experten zu wissen. Die Faktenchecks, die ich Anfang 2024 erstellt habe, beschäftigen sich primär mit den Argumenten der StUB-Gegner und wurden von mir anhand vorhandenen Quellenlage geprüft und eingeordnet. Beim Zitieren und Recherchieren habe ich mich an die Regeln des wissenschaftlichen Arbeiten gehalten. Im Falle der StUB fasse ich z.B. die verschiedenen Untersuchungen von ederlog, Intraplan usw. zusammen und setze mich mit dem von der BI pro Aurachtalbahn veröffentlichten Bildfahrplan auseinander.Ich soll Sachargumenten nicht zugänglich sein? Ich habe damals den Faktencheck zur StUB geschrieben und auf mehreren Seiten dargelegt, warum die Reaktivierung der Aurachtalbahn wie sie von der BI pro Aurachtalbahn gefordert wird, nicht funktioniert.Da fängt es ja schon an, also dass du diur anmaßt, es besser zu wissen bzw. mehr Fachkenntnis zu haben, als Fachleute, die sowas jeden Tag machen. Ist das nicht eine Form von deutlicher Selbstüberschätzung? Und genau DIESE Selbstüberschätzung von Laien, die sich besser als die Fachleute halten, ist es doch, die regelmäßig Infrastrukturprojekte lange verzögert, deutlich teurer macht und zur Spaltung der Bevölkerung führt, weil man einfach das nicht akzeptieren will und kann, was die erfahrenen Fachleute bei ihren Untersuchungen herausbekommen und empfehlen. Warum ein derartig extremes Misstrauen gegen diese Fachleute?
Axel252525 schrieb:Wo im Faktencheck möchte ich denn eine Regionalbahn von Erlangen nach Nürnberg fahren lassen? Ein Faktencheck ist nicht dafür da, seine eigene Meinung zu präsentieren (und wenn dann als gekennzeichneter Kommentar). Alle im Faktencheck und dem Begleitpost getroffenen Aussagen entstammen den recherchierten Quellen oder lassen sich daraus ableiten.Da ich mich bei meiner Meinungsfindung grundsätzlich am aktuellen Stand der Wissenschaft und Kenntnis orientiere, würde ich jeden fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der sich mit meiner Idee einer Bahnstrecke nach Höchstadt und Adelsdorf befasst. Dazu würde für mich schon gehören, dass jemand zum Beispiel einen groben Fehler in meinem Excel findet.Nein, du würdest es eben nicht akzeptieren, weil due wie gesagt denkst, dass du es besser weißt als alle Fachleute. Ich habe jetzt keine Lust jede einzelne Passage deines Faktenchecks zu falsifizieren, aber es fängst ja schon damit an, dass du allen Ernstes eine Regionalbahn von Nürnberg nach Erlangen fahren lassen willst, für die du dann das jetzige Gleisfeld aufwändig um- und neubauen möchtest und das sogar mit einem teuren Tunnelanteil, der im Süden noch dazu da rauskommt, wo bereits neue Bebauung beschlossen ist.
[...] aber es fängst ja schon damit an, dass du allen Ernstes eine Regionalbahn von Nürnberg nach Erlangen fahren lassen willst, für die du dann das jetzige Gleisfeld aufwändig um- und neubauen möchtest und das sogar mit einem teuren Tunnelanteil, der im Süden noch dazu da rauskommt, wo bereits neue Bebauung beschlossen ist.Mir ist kein Bebauungsplan für den Bereich östlich des Güterbahnhofs bekannt, der die in meiner Idee betroffenen Flächen überbauen würde. Wenn du einen kennst oder eine entsprechende Ratsunterlage, verlinke sie bitte.
Alleine durch diese Fakten ist deine Idee, die anegblich besser als von allen Fachleuten sein woll, bereits unrealistisch...
Und wo willst du bitte am Erlanger Bahnhof jrtzt noch einen 374m langen Bahnsteig bauen, wie in deiner Idee angesprochen? Dafür ist garkein Platz mehr. Es sei denn, du müsstest das gesamte Gleisfeld aufwändig abreißen und neubauen, doch das hast du natürlich nicht in deiner Kostenaufstellung berücksichtigt...Du hast die Unterlage offensichtlich nicht gelesen. Sonst hättest du auf Folie 20 einen Plan mit der Lage der neuen Bahnsteige gefunden. Dafür muss auch nicht der Bahnhof im laufenden Betrieb komplett umgestaltet werden ;).
Und dass du ähnliche Machbarkeitsstudien nicht kennst, wundert mich einerseits sehr aber andererseits auch wieder nicht...Und in welcher dieser mir im Übrigen bekannten Untersuchungen wurde jetzt ein schneller RE Adelsdorf/Höchstadt-Erlangen-Nürnberg geprüft?
Es gab zum einen die Nachbarkeitsstudie von Obermeyer aus 1993, in der ein StUB-Maximalnetz geprüft wurde. Und dies auch für den Korridor Erlangen - Adelsdorf - Höchstadt/Aisch, also.
Dann gab es Mitte der 2000 von irgendeinem Privatmann (Ich weiß nicht mehr wem) eine Idee, die Aurachtalbahn von Herzogenraurach über Emskirschen bis Neustadt/Aisch zu verlängern, was ebenso völlig unrealistisch war.
Gerichte sind im übrigen weisungsgebunden an geltende Gesetze, Vorschriften und sonstigen Regelwerken.Die ausschließliche Gesetzesbindung der Gerichte ist allerdings gerade das Gegenteil von Weisungsgebundenheit, und was Du mit "Vorschriften und sonstigen Regelwerken" meinst, ist unklar. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, Art. 97 Abs. 1 Grundgesetz und § 25 des Deutschen Richtergesetzes zu lesen.
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