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Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Axel252525

Datum: 27.07.26 17:26

Werntalbahn schrieb:
Axel252525 schrieb:
Westlich von Gerolzhofen, spätestens westlich von Wiesentheid ist das Aufkommenspotential der Strecke ohne eine Durchbindung nach Kitzingen sehr gering. Die Orte haben alle eine negative Bevölkerungsprognose und sind gerade am Maximum ihrer Bevölkerungskurve angelangt,
Hier könnte es sich natürlich lohnen, über Ursache und Wirkung zu diskutieren. :-)

Einwohner
Bergtheim +27 %
Iphofen +12 %
Marktbreit +7 %
selbst Markt Bibart +2 %
der Vollständigkeit halber Ochsenfurt -1 %

Ich bin mir nicht sicher, ob Gerolzhofen nicht auch eine positivere Prognose mit besserer Anbindung hätte.
Wenn ich jetzt 17:16 von Gerolzhofen nach Würzburg will, hab ich schon einen Kleinbus im Fahrplan, keine Fahrradmitnahme usw.
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber jedes mal wenn ich mit solchen Argumenten komme, schauen mich die Leute an als würde ich klingonisch sprechen.

Der Bayerische Bauernverband möchte ja auch nicht wahrhaben, dass der Bau von SPNV- und schienengebundenen ÖPNV-Strecken (zusammen mit Anpassungen im restlichen ÖPNV) langfristig den landwirtschaftlichen Flächenverbrauch bremst. Zum einen, weil erst die Umstellung auf die Schiene die Kapazität und Attraktivität so erhöht, dass größere Innenverdichtung in den Städten/Gemeinden möglich ist. Zum anderen, weil sich die weitere Siedlungs- und Gewerbeentwicklung dann entlang der Bahn konsolidiert.

Tolle Idee...

geschrieben von: 1.Bauserie

Datum: 28.07.26 06:35

Hallole!

Fernreisender schrieb:
> Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden.

Au ja, dann müssen die Bahngegner nur 10 Jahre durchhalten und schon sind sie die ungeliebte Eisenbahn los. Selbst wenn man im Hintergrund seit 10 Jahren an einer Reaktivierung plant und vielleicht kurz vor dem Durchbruch steht.

Es ist schon gut, dass die Eisenbahn ein höheres Schutzrecht genießt, als deine anderen Beispiele. Einen Fußweg kann man auch 10 Meter nebendran neu bauen, bei der Eisenbahn wird das schon deutlich schwieriger...

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN
Axel252525 schrieb:
Gegenbeispiel: die Aurachtalbahn. Die Strecke ist praktisch seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf, weil Herzogenaurach über die StUB angebunden werden soll. Jedoch hat die Strecke auch parallel zur StUB Reaktivierungspotential. Ob die Strecke nicht auch für eine Anbindung von Höchstadt/Adelsdorf und damit den Nordwestast genutzt werden könnte, wurde noch nie geprüft. Die Idee scheine ich als erstes aufgeworfen zu haben.
Gerade in dicht besiedelten Metropolregionen darf man solche Strecken nicht einfach überbauen, sondern sollte alle Reaktivierungsperspektiven prüfen. Oft sind diese Trassen die einzige Chance, überhaupt kostengünstig Ein- und Ausfädelungen für neue Strecken oder besondere Bahnkörper im Straßenbahnbereich zu realisieren.
Die Aurachtalbahn ist nicht im "Dornröschenschlaf" sondern sie wurden von der Bahn vor Jahrzehnten aus nachvollziehbarem Grund aufgegeben, an mehreren Stellen schon unterbochen/teilabgebaut und ist ansonsten nur noch ein immer mehr verfallendes Konstrukt in der Landschaft, dass nur noch vor sich hin modert und weiteren Entwicklungen im Weg ist. Leider wollen einige Radikal es einfach nicht wahrhaben, dass diese aufgegebene Strecke keinen verkehrlichen Nutzen mehr hatte und auch nicht mehr genug haben wird, weshalb man seit Jahrzehnten immer weiter diskutiert, diskutiert und diskutiert, was man vielleicht, mirgendwie, unter Umständen daraus mal unter diesen und jeden Umständen mal bahntechnisch wieder machen könnte, ohne jegliche Aussicht, dass sich das überbaupt rechnen könnte. Es sind und waren nichts anderen als feuchte Träume von extrem Unbelehrbaren, die einfach die Realität nicht anerkennen wollen und können.

Akzeptiert es einfach: Diese Zombi-Strecke wird für die Kosten einer möglichen Reaktivierung einfach niemals genug Nutzen bringen können, um diese zu rechtfertigen; Punkt. Deshalb sind sämtliche Träumereien von angeblichem Reaktivierungspotenzial völlig realitätsfremd. Auch ist wie gesagt durch die jetzige StUB-Planung weiter nördlich der Weg von Erlangen nach Herzogenaurach jetzt eh zementiert. Oder glaubst du hier allen Ernstes an zwei praktisch parallele Strecken zwischen beiden Städten, die sich beide von KNF jeweils tragen würden? Glaubst du das wirklich???...

Es gilt die Realität endlich anzuerkennen und die bedeutet, hier jegliche bahntechnisch Träumereien für die Aurachtalbahn endgültig aufzugeben. Die Trasse gehört endlich entwidmet, komplett abgebaut und wieder einem echten, realistischen und machbaren Verkehrszweck zugeführt. Und das hätte man eben, indem man hier auf der Trasse endlich einen schon lange nötigen Schnellradweg baut, mit dem alle Orte zwischen den Städten und die Städte selbst sowie Orte darüber hinaus hervorragend und endlich wieder nutzbringen miteinander verbunden wäre - und das zu vergleichsweise sehr überschaubaren Kosten. Das wäre eine echte und realistische Chance, weil es sowohl den Alltagsradllern aus auch den touristischen Radlern v.a. auf der Achse Erlangen - Herzo - Neustadt a.d.A. nutzen würde.

Axel252525 schrieb:
Trotzdem sollte man solche Beispiele unterbinden und stattdessen eine pragmatische Möglichkeit schaffen, dass Gemeinden solche Übergänge legal anlegen können. Zum Beispiel, in dem Gemeinden bei formal stillgelegten Strecken dem EBA/der LEA und dem Eigentümer schriftlich anzeigen, dass sie dort einen Bahnübergang ohne Schienen bauen und die Kosten tragen, falls doch wieder ein Gleis eingebaut wird. Das Eisenbahnkreuzungsgesetz muss auch dementsprechend angepasst werden, damit die Neuanlage von BÜs auch in solchen Fällen grundsätzlich zulässig ist.
Nö. Warum sollen die Kommunen immer selbst dafür Geld ausgebenen müssen, nur weil die Bahn einfach nicht bereit ist, ihren seit Jahrzehnten nicht mehr genutzen Infrastrukturmüll zu entfernen, also die nur noch verfallende Strecke abzubauen? Es muss hier endlich das Verursacherprinzip gelten und das Sonderrecht der Bahn endlich in Gänze abgeschafft werden. Wenn die Bahn eine Strecke aufgibt, also dort über z.B. 10 Jahre keinen Plandienst mehr fährt, denn hat die Strecke nachweislich keinen verkehrslichen Nutzen mehr und es muss hier dringend das Gesetz her, dass dann diese Strecke automatisch entwidmet und vollabbaut werden muss, bevor sie wie an so vielen Stellen über Jahrzehnte ungenutzt als Zombi-Trasse in der Landschadt und in Orten rumvegetiert und für keinen einen möglichen neuen Nutzen bringt bzw. diesem nur im Weg steht.

1.Bauserie schrieb:
Au ja, dann müssen die Bahngegner nur 10 Jahre durchhalten und schon sind sie die ungeliebte Eisenbahn los.
Willst du hier sachlich diskutieren oder nur solche populistischen Phrasen schwingen?

1.Bauserie schrieb:
Es ist schon gut, dass die Eisenbahn ein höheres Schutzrecht genießt, als deine anderen Beispiele. Einen Fußweg kann man auch 10 Meter nebendran neu bauen, bei der Eisenbahn wird das schon deutlich schwieriger...
Nö. Warum soll gerade und nur und nur die Eisenbahn exklusiv ein derart höheres Schutzrecht genießen? Und dass du hier ausgerechnet die Fußwege als den vermeintlich "schwächsten" aller genannten Verkehrswege als Beispiel bzw. Strohmann hernimmst zeigt doch einmal mehr, dass eine Sachdiskussion bei einigen dazu garnicht gewollt ist, weil es einfach nicht zur eigenen Echokammer aus Stahlbeton passt. Es geht hier freilich auch um die teils große Entwicklungsmöglichkeit der Orte entlang dieser Zombi-Strecken durch den Bau von z.B. neuen Straßen, Schnellradwegen und generell Überbauungen durch z.B. neue Gebäude/Neubaugebiete. Diese Entwicklungsmöglichkeit wird den Orten fast vollständig genommen, eben weil Bahnstrecken ein derart übermäßiges Schutzrecht haben, wodurch die Bahn ihren seit Jahrzehnten nicht mehr genutzten Infrastrukturmüll einfach quer durch Landschaften und Orte einfach verfallen, verfaueln und zuwachsen lassen darf und man sich garnicht mehr drum kümmern muss. DAS muss endlich ein Ende haben, also dass keiner einen seit Jahrzehnte aufgegebenen Verkehrsweg einfach ingorant als Zombi-Trasse bzw. Infrastrukturmüll herumliegen lassen darf. Das darf es bei Bahnstrecken nicht geben und auch bei Straßen nicht. Nur wird es bei Straßen üblicherweise viel eher umgesetzt, also diese dann bei komplett nicht mehr bestehendem Verkehrszweck üblichweiweise abgerissen oder einer anderen Nutzung zugeführt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.26 11:55.

Re: Gute Entscheidung der Gemeinde!

geschrieben von: mumpel

Datum: 28.07.26 12:18

Du meinst also, wenn mir fremdes Eigentum im Weg ist, darf ich es einfach entfernen?

Meine Kommentare spiegeln meine eigene Meinung wieder, nicht die des Arbeitgebers.
Fernreisender schrieb:
Axel252525 schrieb:
Gegenbeispiel: die Aurachtalbahn. Die Strecke ist praktisch seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf, weil Herzogenaurach über die StUB angebunden werden soll. Jedoch hat die Strecke auch parallel zur StUB Reaktivierungspotential. Ob die Strecke nicht auch für eine Anbindung von Höchstadt/Adelsdorf und damit den Nordwestast genutzt werden könnte, wurde noch nie geprüft. Die Idee scheine ich als erstes aufgeworfen zu haben.
Gerade in dicht besiedelten Metropolregionen darf man solche Strecken nicht einfach überbauen, sondern sollte alle Reaktivierungsperspektiven prüfen. Oft sind diese Trassen die einzige Chance, überhaupt kostengünstig Ein- und Ausfädelungen für neue Strecken oder besondere Bahnkörper im Straßenbahnbereich zu realisieren.
Die Aurachtalbahn ist nicht im "Dornröschenschlaf" sondern sie wurden von der Bahn vor Jahrzehnten aus nachvollziehbarem Grund aufgegeben, an mehreren Stellen schon unterbochen/teilabgebaut und ist ansonsten nur noch ein immer mehr verfallendes Konstrukt in der Landschaft, dass nur noch vor sich hin modert und weiteren Entwicklungen im Weg ist. Leider wollen einige Radikal es einfach nicht wahrhaben, dass diese aufgegebene Strecke keinen verkehrlichen Nutzen mehr hatte und auch nicht mehr genug haben wird, weshalb man seit Jahrzehnten immer weiter diskutiert, diskutiert und diskutiert, was man vielleicht, mirgendwie, unter Umständen daraus mal unter diesen und jeden Umständen mal bahntechnisch wieder machen könnte, ohne jegliche Aussicht, dass sich das überbaupt rechnen könnte. Es sind und waren nichts anderen als feuchte Träume von extrem Unbelehrbaren, die einfach die Realität nicht anerkennen wollen und können.

Akzeptiert es einfach: Diese Zombi-Strecke wird für die Kosten einer möglichen Reaktivierung einfach niemals genug Nutzen bringen können, um diese zu rechtfertigen; Punkt. Deshalb sind sämtliche Träumereien von angeblichem Reaktivierungspotenzial völlig realitätsfremd. Auch ist wie gesagt durch die jetzige StUB-Planung weiter nördlich der Weg von Erlangen nach Herzogenaurach jetzt eh zementiert. Oder glaubst du hier allen Ernstes an zwei praktisch parallele Strecken zwischen beiden Städten, die sich beide von KNF jeweils tragen würden? Glaubst du das wirklich???...

Es gilt die Realität endlich anzuerkennen und die bedeutet, hier jegliche bahntechnisch Träumereien für die Aurachtalbahn endgültig aufzugeben. Die Trasse gehört endlich entwidmet, komplett abgebaut und wieder einem echten, realistischen und machbaren Verkehrszweck zugeführt. Und das hätte man eben, indem man hier auf der Trasse endlich einen schon lange nötigen Schnellradweg baut, mit dem alle Orte zwischen den Städten und die Städte selbst sowie Orte darüber hinaus hervorragend und endlich wieder nutzbringen miteinander verbunden wäre - und das zu vergleichsweise sehr überschaubaren Kosten. Das wäre eine echte und realistische Chance, weil es sowohl den Alltagsradllern aus auch den touristischen Radlern v.a. auf der Achse Erlangen - Herzo - Neustadt a.d.A. nutzen würde.
Ederlog hat in seiner Untersuchung bestätigt, dass die Aurachtalbahn das Potential hat, parallel zur StUB reaktiviert zu werden. In der Untersuchung schafft der 60 Minuten-Takt Herzogenaurach-ER Bruck zwar "nur" 900Pkm/km, allerdings liegen der Untersuchung auch noch alte Verkehrsdaten zu Grunde. Diese werden aktuell für den Förderantrag zur StUB aktualisiert.
Dementsprechend lautete die Empfehlung von Ederlog vor einigen Jahren, die Strecke weiter zu erhalten und eine spätere Integration in die StUB zu prüfen. Im Flächennutzungsplan von Erlangen sind entsprechende Netzerweiterungen der StUB eingetragen. Die Betonung liegt auf Erweiterung, nicht Alternative zur Streckenführung über Büchenbach-Häusling-Haundorf-Herzobase.

Übrigens verkehrt auf der Aurachtalbahn weiterhin eine Güterzug täglich bis Frauenaurach und weiter zum Erlanger Hafen. Eine Stilllegung scheidet daher für diesen Abschnitt eh aus.

Zum Thema Reaktivierungspotential: die Idee, über die ATB nach Höchstadt zu gelangen, habe ich erst letztes Jahr eingebracht, und das bisher auch nur in einem eng begrenzten Kreis. Die Idee wurde bisher noch nie vertiefend geprüft. Eine überschlägige Berechnung anhand der vereinfachten Version der standardisierten Bewertung ergibt einen NKF von nahe 2,0. Das heißt für mich, dass man die Strecke vielleicht mal einer echten Nutzen-Kosten-Untersuchung unterziehen sollte. Eine Präsentation zu meiner Idee einschließlich der Berechnung findest du hier oder unter https://www.oepnv-db.de/downloads, Datei Schienenanschluss ERH Nordwest.
Also ja, ich glaube wirklich, dass die Aurachtalbahn in einer anderen Form der Nutzung einen positiven NKF erreicht.

Aber wenn schon Eisenbahnfans sich so vehement dagegen sträuben, den Neubau von SPNV-Strecken auch nur in Betracht zu ziehen... Warum stellen wir dann nicht einfach alle Strecken ein, die nicht das Kriterium von 1.000 Pkm/km Streckenlänge erfüllen. Dann bleiben vielleicht genügend Mittel übrig, um zur HVZ einen RE-Verstärker (Forchheim-) Erlangen-Nürnberg einzuführen.

Zitat
Nö. Warum sollen die Kommunen immer selbst dafür Geld ausgebenen müssen, nur weil die Bahn einfach nicht bereit ist, ihren seit Jahrzehnten nicht mehr genutzen Infrastrukturmüll zu entfernen, also die nur noch verfallende Strecke abzubauen? Es muss hier endlich das Verursacherprinzip gelten und das Sonderrecht der Bahn endlich in Gänze abgeschafft werden. Wenn die Bahn eine Strecke aufgibt, also dort über z.B. 10 Jahre keinen Plandienst mehr fährt, denn hat die Strecke nachweislich keinen verkehrslichen Nutzen mehr und es muss hier dringend das Gesetz her, dass dann diese Strecke automatisch entwidmet und vollabbaut werden muss, bevor sie wie an so vielen Stellen über Jahrzehnte ungenutzt als Zombi-Trasse in der Landschadt und in Orten rumvegetiert und für keinen einen möglichen neuen Nutzen bringt bzw. diesem nur im Weg steht.
Angesicht vieler erfolgreicher Streckenreaktivierungen von Strecken, die keinen Planverkehr mehr hatten, ist dieses Argument ziemlich kurzsichtig. Gerade in Metropolregionen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.26 15:34.
Fernreisender schrieb:
Warum soll gerade und nur und nur die Eisenbahn exklusiv ein derart höheres Schutzrecht genießen (...) wodurch die Bahn ihren seit Jahrzehnten nicht mehr genutzten Infrastrukturmüll einfach quer durch Landschaften und Orte einfach verfallen, verfaueln und zuwachsen lassen darf und man sich garnicht mehr drum kümmern muss.
[ ] Satire sollte besser gekennzeichnet werden
[X] Mist, der meint das ernst.
[X] Krass, sowas in einem Bahnforum zu lesen.

Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: Zwergsignal

Datum: 28.07.26 23:45

Die Thüringer Bahn wollte für die Strecke doch eine Betriebserlaubnis erhalten, die ihr von einem (weisungsgebundenen BRD-)Gericht verwehrt wurde.

Wie ging / geht es denn diesbezüglich weiter?

Re: Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: Axel252525

Datum: 28.07.26 23:52

Zwergsignal schrieb:
Die Thüringer Bahn wollte für die Strecke doch eine Betriebserlaubnis erhalten, die ihr von einem (weisungsgebundenen BRD-)Gericht verwehrt wurde.

Wie ging / geht es denn diesbezüglich weiter?
Ist in die nächste Instanz gegangen und liegt jetzt beim bayerischen Verwaltungsgerichtshof.

Re: Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: Zwergsignal

Datum: 29.07.26 01:23

Axel252525 schrieb:
Zwergsignal schrieb:
Die Thüringer Bahn wollte für die Strecke doch eine Betriebserlaubnis erhalten, die ihr von einem (weisungsgebundenen BRD-)Gericht verwehrt wurde.

Wie ging / geht es denn diesbezüglich weiter?
Ist in die nächste Instanz gegangen und liegt jetzt beim bayerischen Verwaltungsgerichtshof.
Ist der auch weisungsgebunden wie die ganzen Provinz-Amtsgerichte? Oder wie auch in anderen Bundesländern und auf Bundesebene unabhängiger?
Axel252525 schrieb:
Ederlog hat in seiner Untersuchung bestätigt,...
Natürlich haben die das bestätigt, denn genau um das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis rauszubekommen, wurden sie ja auch bezahlt.
Aber genau das ist ja das besagte Problem bei solchen längst aufgegebenen und immer mehr verfallenen Bahnstrecken: Da versucht die mittlerweile vierte Bürgerinitiative mit der sechsten Studie im achten Anlauf, es doch noch irgendwie durch das zehnte Gefälligkeitsgutachten zum zwölften mal nachzuweisen, dass diese längst aufgegebene Bahnstrecke angeblich irgendwie, unter bestimmten Umständen und mit sovielen "Wenns" doch zum reaktivieren wäre - völlig egal, ob dann später die realen Verluste wieder die Steuerzahler aufbringen müssen, was das Gutachten eh völlig schöngerechnet war. Und das nur und nur, weil einige Radikale es einfach nicht akzeptieren wollen und können, dass eine seit Jahrzehnten aufgegebene Bahnstrecke töter als tot ist und deshalb jegliche feuchte Reaktivierungsträume völliger Irrsinn sind.

Axel252525 schrieb:
Übrigens verkehrt auf der Aurachtalbahn weiterhin eine Güterzug täglich bis Frauenaurach und weiter zum Erlanger Hafen. Eine Stilllegung scheidet daher für diesen Abschnitt eh aus.
Da hast du deinen Fehler aber gerade nochmal korrigiert... ;-)
Aber wer hat bitte über diesen besagten Abschnitt gesprochen, der immer nich aktiv genutzt wird und deshalb noch seine Daseinsberechtigung hat? Niemand! Ich sprach ganz logisch nur und nur von dem wie gesagt seit Jahrzehnten stillgelegten, bereits teilabgebauten und deutlich größeren Abschnitt zwischen Frauenaurach und Herzogenaurach. Dieser hat keinerlei Verkehrszweck und auch kein reales Potenzial mehr - egal was das mittlerweile vierzehnte Gefälligkeitsgutachten sagt! - und sollte deshalb besser heute als morgen komplett abgebaut und endlich wieder einem realen Verkehrswert zugeführt werden, der eben kein Risiko für unabsehbare Folgekosten in sich trägt, die dann wieder alle Steuerzahler aufbringen müssten. Deshalb: Macht daraus endlich einen richtigen Schnellradweg, von dem alle profitieren würden!

Axel252525 schrieb:
Aber wenn schon Eisenbahnfans sich so vehement dagegen sträuben, den Neubau von SPNV-Strecken auch nur in Betracht zu ziehen... Warum stellen wir dann nicht einfach alle Strecken ein, die nicht das Kriterium von 1.000 Pkm/km Streckenlänge erfüllen. Dann bleiben vielleicht genügend Mittel übrig, um zur HVZ einen RE-Verstärker (Forchheim-) Erlangen-Nürnberg einzuführen.
Das wäre in der Tat auch endlich konsequent durchzusetzen, denn all diese Bahnstrecken, die bewusst nicht das Kritierium von 1.000 Pkm/km erfüllen und damit real immer nur durch die Steuerzahler zu begleichende Schulden einfahren, sind absolute Steuerverschwendung und für mich ein Verrat am Steuerzahler. Entweder eine Bahnstrecke bzw. der Verkehr darauf trägt sich real wirklich finanziell von selbst oder nicht. Wenn er das nicht tut, sollte er niemals umgesetzt bzw. weiterbetrieben werden, weil es nur Verluste bedeutet, die wir dann alle wieder ausbaden dürfen.

Straßen sind da völlig anders, denn man müsste schon wirklich alles - wirklich alles - falsch machen, damit eine Straße NICHT einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor hat! Genau so ist es mit einer Start-/Landebahn eines Flughafens, die hochprofitabel sind. Warum schafft das nur und nur die Bahnstrecke meist nicht? DAS ist die Frage die man sich offen und schonungslos stellen muss! Wenn ein Verkehrsmittel meist nur defizitär ist, dann muss man dieses ohne Wenn und Aber in diesem Bereichen auf den Prüfstand stellen und ermsthaft prüfen, ob man sich dieses so noch leisten kann und darf, wenn man sich nicht der Steuergeldverschwendung und Veruntreuung von Steuergelder schuldig machen möchte...

Auch wir Bahnfans müssen hier realistisch und ehrlich zu uns selbst sein! Eisenbahnromantik, Ferro-Geilheit und radikaler Egoismus sind keine gültigen Argumente, um Strecken zu reaktivieren bzw. die völlig defizitäre weiter zu betreiben, die niemals profitabel betrieben werden könnten und deshalb die Steuerzahler dafür immer nur zahlen müssten. Wenn man die Bahn wieder richtig voranbringen will, dann muss man als Bahnfan aufhören, sich hier immer nur in die eigene Tasche zu lügen und sich konsequent der harten Realität zu verweigern!

Werntalbahn schrieb:
[ ] Satire sollte besser gekennzeichnet werden
[X] Mist, der meint das ernst.
[X] Krass, sowas in einem Bahnforum zu lesen.
Oh ja, das meine ich sehr, sehr ernst und es muss halt auch sein, sowas in einem Bahnforum zu schreiben. Wenn wie gesagt einige radikale Bahnfans die knallharte Realität einfach nicht anerkennen wollen und können, ist das nicht mein Problem. Aber dann beschwert euch bitte nicht ständig, dass es mit der Bahn einfach nicht besser vorangeht. Denn dann seid IHR SELBER Teil des Problems!!!



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.26 23:26.
Zitat
Zitat Axel252525:Zitat:
:Ederlog hat in seiner Untersuchung bestätigt,...

Natürlich haben die das bestätigt, denn genau um das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis rauszubekommen, wurden sie ja auch bezahlt.
Die Studie wurde von der Stadt Herzogenaurach beauftragt, die zu dem Zeitpunkt mit der Aurachtalbahn schon abgeschlossen hatte und für den Bau der Südumgehung bereits einen Abschnitt entwidmen lassen hat. Wenn es ein gewünschtes Ergebnis gab, dann war das mit Sicherheit nicht die Empfehlung "weiter für Reaktivierung erhalten".
Edit: Übrigens war es das erste Gutachten zur Reaktivierung der Aurachtalbahn ;).

Zitat
Straßen sind da völlig anders, denn man müsste schon wirklich alles - wirklich alles - falsch machen, damit eine Straße NICHT einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor hat! Genau so ist es mit einer Start-/Landebahn eines Flughafens, die hochprofitabel sind. Warum schafft das nur und nur die Bahnstrecke meist nicht? DAS ist die Frage die man sich offen und schonungslos stellen muss! Wenn ein Verkehrsmittel meist nur defizitär ist, dann muss man dieses ohne Wenn und Aber in diesem Bereichen auf den Prüfstand stellen und ermsthaft prüfen, ob man sich dieses so noch leisten kann und darf, wenn man sich nicht der Steuergeldverschwendung und Veruntreuung von Steuergelder schuldig machen möchte...

Auch wir Bahnfans müssen hier realistisch und ehrlich zu uns selbst sein! Eisenbahnromantik, Ferro-Geilheit und radikaler Egoismus sind keine gültigen Argumente, um Strecken zu reaktivieren bzw. die völlig defizitäre weiter zu betreiben, die niemals profitabel betrieben werden könnten und deshalb die Steuerzahler dafür immer nur zahlen müssten. Wenn man die Bahn wieder richtig voranbringen will, dann muss man als Bahnfan aufhören, sich hier immer nur in die eigene Tasche zu lügen und sich konsequent der harten Realität zu verweigern!
Dir ist bewusst, dass schon lange klar ist, das der Kostendeckungsgrad im Straßenverkehr sehr (sehr) gering ist? Dass die NKU für Straßen und Schienen sehr unterschiedliche Maßstäbe ansetzt und damit der NKI kaum vergleichbar ist? Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn? Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können? (Nicht beantworten, mit Blick auf vergangene Beiträge von dir ist die Frage rhetorisch).

Das Problem der Bahn sind aus meiner Sicht mehrere Dinge:
1. Es ist das einzige Verkehrsmittel, für das wir tatsächlich die wahren Vollkosten kennen und dem Verkehrsmittel zumuten, sie zu tragen.
2. Wir behandeln jede Bahnstrecke planungsrechtlich, u.A. beim Thema Umweltprüfung, wie eine Autobahn.
3. Wir bauen Bahnstrecken unheimlich teuer. Einem Kommentar auf Reddit nach sind die Margen bei einzelnen Gleisbaufirmen wohl weiterhin sehr hoch.

Aber ich bin bei dir: Massenverkehrsmittel wie der ÖPNV muss dort eingesetzt werden, wo er viele Menschen transportieren kann. Nur wäre genau das z.B. bei meiner Idee zur Nachnutzung der Aurachtalbahn zur Anbindung von Nordwest-ERH gegeben. Und solange mir keiner mit einer "echten" Nutzen-Kosten-Untersuchung das Gegenteil beweist, muss die Strecke aus meiner Sicht bis zur Autobahnunterführung/Kriegenbrunn erhalten bleiben. Das hat nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Weitblick.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.26 15:52.
Fernreisender schrieb:
Zitat:
Das wäre in der Tat auch endlich konsequent durchzusetzen, denn all diese Bahnstrecken, die bewusst nicht das Kritierium von 1.000 Pkm/km erfüllen und damit real immer nur durch die Steuerzahler zu begleichende Schulden einfahren, sind absolute Steuerverschwendung und für mich ein Verrat am Steuerzahler. Entweder eine Bahnstrecke bzw. der Verkehr darauf trägt sich real wirklich finanziell von selbst oder nicht. Wenn er das nicht tut, sollte er niemals umgesetzt bzw. weiterbetrieben werden, weil es nur Verluste bedeutet, die wir dann alle wieder ausbaden dürfen.
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst.
Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.

Dieses Mantra sollten wir am besten auf jede Art von Subvention ausweiten.
Museen werden gesprengt.
Kindergärten mit öffentlichen Trägern werden abgerissen.
Bürgergeldempfänger werden erschossen.
Fernreisender schrieb:.Zitat:
Straßen sind da völlig anders, denn man müsste schon wirklich alles - wirklich alles - falsch machen, damit eine Straße NICHT einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor hat! Genau so ist es mit einer Start-/Landebahn eines Flughafens, die hochprofitabel sind.
Wie oft wird das bei Straßen wirklich berechnet? Lohnt sich da wirklich jede Ortsumgehung oder Autobahn durchs Nichts? Auch da gibt es sehr, sehr viele sinnlose Projekte - und sicher auch Staßen, auf denen pro Tag weniger als 1000 Personen unterwegs sind. Alle stilllegen?

Fernreisender schrieb:.Zitat:
Genau so ist es mit einer Start-/Landebahn eines Flughafens, die hochprofitabel sind.
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt.
Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?

Fernreisender schrieb:
Auch wir Bahnfans müssen hier realistisch und ehrlich zu uns selbst sein!
Sei doch einfach mal realistisch und ehrlich zu Dir selbst: Du bist kein Bahnfan.
Es geht Dir einzig und allein darum, die Bahn schlecht zu reden.

Du kannst Dir das Schönreden mit einseitigen Beispielen und schrägen Vergleichen komplett sparen, es ist sowieso deutlich, daß Du der Bahn einfach keinen Cent Steuergeld gönnst und sie am liebsten sofort und komplett einfach abschaffen möchtest.
Bei Flug- und Straßenverkehr sieht es da ganz anders aus - da wird alles hochgejubelt und jede Subvention verteidigt.
Und ich gehe davon aus, daß das nicht aus Unwissenheit geschieht, sondern mit voller Absicht.

Tschüß!
schienenbär42
Eigenmächtiges handeln finde ich schon von der Sache her sehr fragwürdig. Selbstjustiz, weil es mir gerade in den Kram passt!
Eindeutig ein Fall für das Eisenbahn Bundesamt - das in den meisten Fällen auch den Landesbevollmächtigte für Eisenbahnen stellt, die entscheiden was im weiteren Verlauf passiert. Immer daran denken die Strecke ist anscheinend immer noch gewidmet. Das da jahrzehntelang keine Eisenbahn mehr fährt ist kein Grund etwas dort einige Meter Schiene einfach mal eben wegzureissen, weil diese Schienen dort gerade stören. Das EBA hingegen darf sogar veranlassen das Stück Strasse sogar einfach wieder wegreissen, weil die Bahntrasse eben nicht der Gemeinde gehört. Thema eigenmächtiges bauen auf fremdem Land.


Gruß Bernd
Wer erzählt denn so etwas?

Kassel Calden (Paradebeispiel) wäre ein perfekter Verkehrsübungsplatz mit großzügigem "Aufenthaltsraum".
Ob man damit Geld verdienen könnte? Wer weiß? Mit "Kassel International" klickert jedenfalls derzeit definitiv täglich ne Menge durch den Gullideckel.
In der Summe über die Jahre gerechnet (ohne Bauleistungen), hätte man dafür vielleicht sogar schon eine kurze Nebenstrecke reaktivieren können. :-)



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.26 21:01.
Axel252525 schrieb:
Die Studie wurde von der Stadt Herzogenaurach beauftragt,...
Jetzt hör endlich auf die Vorgänge derart verzerrt darzustellen, nur damit deine Sichtweise in der Sache irgendwie bestätigt wird. Du gehörst einfach zu den Leuten, die es einfach nicht akzeptieren können bzw. wollen, wenn rauskommt, dass das eigene Lieblingsspielzeug einfach nicht umsetzbar ist und dann wieder und wieder BIs gründen, einfach keine Ruhe geben und damit letztlich der Allgemeinheit durch ihre Blockade schaden.

Axel252525 schrieb:
Dir ist bewusst, dass schon lange klar ist, das der Kostendeckungsgrad im Straßenverkehr sehr (sehr) gering ist? Dass die NKU für Straßen und Schienen sehr unterschiedliche Maßstäbe ansetzt und damit der NKI kaum vergleichbar ist?
Na klar: Wenn die Argumente ausgehen und man mit der Wahrheit konfrontiert wird, dann sind plötzlich wieder die "Maßstäbe" schuld... Welche sollen das bitte sein?
Und deine Behauptung mit dem angeblichen sehr niedrigen Kostendeckungsgrad ist reine Behauptung. Schau dir doch mal neue Projekte für Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen an - Die haben fast durchgehend NKF jenseits der 3,0 und teils auch über 5,0. Aber es darf bei dir halt nicht sein, was nicht sein darf...

Axel252525 schrieb:
Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn?
Was soll diese Scheinbehauptung, die absolut falsch ist? Jede Fluglinie zahlt für jeden Start und jede Landung entsprechende Gebühren. Und bei der Bahn zahlt ein EVU für jeden Zug sein Trassenentgeld. Also vergleichbar. Es zahlt also genau der Verursacher. Lass also deine Falschaussagen!

Axel252525 schrieb:
Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können?
Welche sollten das bitte sein, wenn man fast nur "Luft" in der Gegend rumfährt?

Axel252525 schrieb:
Das Problem der Bahn sind aus meiner Sicht mehrere Dinge:
1. Es ist das einzige Verkehrsmittel, für das wir tatsächlich die wahren Vollkosten kennen und dem Verkehrsmittel zumuten, sie zu tragen.
Ich kann diese grünextreme Phrase einfach nicht mehr höhren, weil sie sie schon so oft als falsch bewiesen wurde. Leute wie du wollen bzw. können einfach nicht akzeptieren, dass für andere Verkehrsmittel ebenso die Vollkosten bekannt sind und sie diese von sich selbst aus erwirtschaften, also wieder mehr als begleichen - Im Gegensatz zur Bahn, die hier durch ihre Sonderbehandlung bekanntlich dafür nicht voll aufkommt!

Axel252525 schrieb:
2. Wir behandeln jede Bahnstrecke planungsrechtlich, u.A. beim Thema Umweltprüfung, wie eine Autobahn.
Und was will uns der Autor jetzt damit sagen? Etwa dass für Straßen vergleichsweise kaum Planungs-/Genehmigungsaufwand nötig wäre? Da hast du aber ein völlig verzerrtes Weltbild, denn schon für eine Staatsstraße und teils für eine Gemeindeverbindungsstraße hat man einen riesigen Aufwand für Vorplanung, Planung, Umweltuntersuchungen, hydraulische Gutachten, Flora/Faune-Untersuchungen, usw., was einige Meter Aktenordner füllt. Also tu nicht so, als wenn es anders wäre!

Axel252525 schrieb:
3. Wir bauen Bahnstrecken unheimlich teuer.
Und genau auch DA muss man endlich als Bahnsektor selbst ansetzen und endlich die Kosten für Bau und Unterhalt senken, statt immer nur zu versuchen, Straße und Luftfahrt künstlich teuerer zu machen, nur und nur damit die Bahn noch halbwegs mithalten kann.

Axel252525 schrieb:
Aber ich bin bei dir: Massenverkehrsmittel wie der ÖPNV muss dort eingesetzt werden, wo er viele Menschen transportieren kann. Nur wäre genau das z.B. bei meiner Idee zur Nachnutzung der Aurachtalbahn zur Anbindung von Nordwest-ERH gegeben. Und solange mir keiner mit einer "echten" Nutzen-Kosten-Untersuchung das Gegenteil beweist, muss die Strecke aus meiner Sicht bis zur Autobahnunterführung/Kriegenbrunn erhalten bleiben. Das hat nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Weitblick.
Sieh es endlich ein: Deine Idee ist nicht machbar und du würdest deinen Zeilen nach niemals einen noch so fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der dir dies klipp und klar aufzeigt. Wieviele dieser Nachweise brauchst du bitte noch? Du wirst keine andere Meinung neben deiner gelten lassen, weil du dir derartige Scheuklappen aus Beton aufgesetzt hast, dass du die schonungslose Realität garnicht mehr hören und akzeptieren willst/kannst. Da ist dann jede weitere Diskussion völlig sinnlos, weil Menschen wie du für reale Sachargumente nicht mehr zugänglich sind. Es geht nicht; Punkt!

Spessartspecht schrieb:
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst.
Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.
Irgendwo muss eine Grenze sein, genau wie beim NKF. Wenn dieser unter 1,0 ist, dann ist eine Infrastruktur nunmal nicht volkswirtschaftlich sinnvoll und es verbietet sich daher sie zu bauen. Leider hat die Bahn auch hier mal wieder ihren Sonderstatus, wo sogar Straßen-/Stadtbahnstrecken per GVFG bezuschusst werden, auch wenn sie nur einen NKF von 0,85 haben. Auch dieses ideologische Sonderprivileg muss dringend abgeschafft werden. Bei Straßenprojekten wäre sowas undenkbar.

Spessartspecht schrieb:
...
Bürgergeldempfänger werden erschossen.
Du willst Bürgergeldempfänger erschießen? Was für eine widerliche und menschenfeindliche Aussage, die weder hier auf DSO noch sonstwo hingehört!

schienenbär42 schrieb:
Wie oft wird das bei Straßen wirklich berechnet? Lohnt sich da wirklich jede Ortsumgehung oder Autobahn durchs Nichts? Auch da gibt es sehr, sehr viele sinnlose Projekte - und sicher auch Staßen, auf denen pro Tag weniger als 1000 Personen unterwegs sind. Alle stilllegen?
Völlig unbelegte und realitätsferne Aussagen! Schau dir dochmal die Planfeststellungsunterlagen und NK-Untersuchungen zu Autobahnen, Bundesstraßen und selbst Staatsstraßen an: Die haben wie gesagt praktisch durchgehend NKF von 3,0 und mehr und teils über 5,0. Und welche Straßenneubauten im interkommunalen Raum sollen das bitte sein, die weniger als 1000 Personen pro Tag haben? Lächerliche Scheinbehauptung. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

schienenbär42 schrieb:
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt.
Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?
War ja klar, dass du dir diese eine und einzige Rosine rauspickst, nur damit deine "Argumentation" und deine Sichtweise irgendwie bestätigt wird...
Also ganz offen: Nein, das hat Kassel-Calden als große Ausnahme nicht und deshalb hätte der Flughafen nie gebaut werden dürfen. Punkt.
Und ich könnte mir jetzt freilich die absolut extremsten Beispiele an Bahnstrecken rauspicken, wo das Thema NKF am extremsten unter 1,0 liegt und so ziemlich die allergrößten Defizite sind, um damit parallel zu dir meine Gesamtsichtweise selbst zu bestätigen. Nur wäre das freilich unseriös, bewusst verzerrend und radikal ideologisch. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

schienenbär42 schrieb:
Sei doch einfach mal realistisch und ehrlich zu Dir selbst: Du bist kein Bahnfan.
Es geht Dir einzig und allein darum, die Bahn schlecht zu reden.
Aha, für dich ist also nur Bahnfan, wer es befürwortet für neue Bahnstrecken und Reaktivierungen sovielo Geld rauszuwerfen, wie man lustig ist, egal, ob es sich jemals volkwirtschaftlich rechnet und egal, wieviel der Steuerzahler dafür immer wieder nachschießen muss? Hm, dann hast du aber eine massiv extreme Sichtweise, die wie keine andere Meinung und keine realen Argumente zulässt. Leute wie du sind der Mitgrund, dass es bei der Bahn einfach nicht richtig vorwärtsgeht, eben weil man es einfach nicht duldet, wenn jemand die eigenen Fehler und das eigene Missstände schonungslos und offen anspricht.
Ich als Bahnfan möchte aber, dass diese Fehler und Missstände ohne Gnade erkannt, aufgedeckt und abgestellt werden, damit die Bahn endlich wieder real wirtschaftlicher gebaut und betrieben werden kann UND zuverlässiger wird. Wenn du das derart fehldeutest, dann kann ich dir auch nicht helfen...

schienenbär42 schrieb:
Du kannst Dir das Schönreden mit einseitigen Beispielen und schrägen Vergleichen komplett sparen, es ist sowieso deutlich, daß Du der Bahn einfach keinen Cent Steuergeld gönnst und sie am liebsten sofort und komplett einfach abschaffen möchtest.
Und schon wieder hast du in deiner radikalen Sichtweise etwas völlig falsch verstanden - wohl absichtlich bewusst...
Dass ich der Bahn abgeblich keinen Cent Steuzergeld gönnen würde, ist eine bewusst und krasse LÜGE deinerseits, weil du argumentativ wohl einfach nicht mehr weiterweißt. Natürlich gönne ich der Bahn Steuergeld - nur muss hier den Kosten eben auch entsprechender volkswirtschaftlicher Nutzen entgegenstehen! Bekäme das die Bahn endlich mal in den Griff, also dass sie mehr Nutzen als Kosten hätte, dann ist jeder Cent Steuergeld sinnvoll, den man da reinstecken würde, denn es käme der Volkswirtschaft ja wieder gut. Es liegt also nur und nur an der Bahn selbst, noch mehr Steuergeld zu bekommen. Mit radikalen Leuten wie dir sollte sie hingegen immer weniger bekommen, denn Leute wie du suchen die Sculd immer nur bei anderen anstatt endlich mal an den eigenen Fehler und Missständen der Bahn zu arbeiten und sie abzustellen.
Und nur als Vergleich: Wenn du dir den Bundeshaushalt ehrlich ansiehst, dann wirst du feststellen, dass die Straße ihre Investitionen MEHRFACH wieder reinholt und so sogar die Bahn querfinanziert. Warum schafft das also die Straße und nicht die Bahn? Darüber solltest du mal nachdenken, also was man da bei der Bahn deutlich verbessern müsste, um endlich mal mehr Nutzen als Kosten zu haben!

schienenbär42 schrieb:
Bei Flug- und Straßenverkehr sieht es da ganz anders aus - da wird alles hochgejubelt und jede Subvention verteidigt.
Haha, und schon wieder eine absolute und bewusste Lüge, weil du die realen Zahlen einfach nicht anerkennen kannst und willst. Für dich ist alles, was nicht Bahn ist, ein großes Feindbild, dass es zu bekämpfen gilt. Welchen Blumentopf denkst du, mit dieser extremistischen Haltung gewinnen zu können? Ich sags dir: Überhaupt keinen! DU würdest niemals einen ernstzunehmenden Job im Verkehrssektor bekommen und ihn korrekt ausführend können, weil du nur und nur rein einseitig motzen kannst, die Realität völlig verdrehst bzw. nicht (mehr) akzeptierst und wie gesagt ein radikal-absolutistisches Feindbilddenken hast. Damit gewinnst du nichtmal einen Grashalm. Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!
Ganz schön viel auf einmal....
ÖPNV ist erstmal grundsätzlich nicht kostendeckend.
In Ballungszentren u.a. Berlin fahren viele Personen mit der Bahn, gegenüber im ländlichen Raum schwach besetzt.
Der ÖPNV im ändlichen wird subventioniert oder schlimmsten ausgedünnt und/oder nicht mehr bedient.
Egal welche Gutachten, Kostenberechnung etc. angestellt werden, Kostendeckend ist ÖPNV nicht.
Das man nunmehr einfach im ländlichen Raum die Lichter aus knipst,ist keine geniale Idee und Lösung.
Zur Steigerwaldbahn,wenn hier das EIU wie an anderen Stellen keine Aktionen zeigt und nur hofft, irgendwelche Geldgeber werden sich finden,ist das vorliegende Ergebnis eindeutig
Der dortige Verein kann nur mit Unterstützung vom EIU und Land,Kreis etc. eine Infrastruktur betrieblich am laufen bringen.
Ein heiß gewünschter Abbau der Infrastruktur hilft wem?
Menschen mit eingeschränkter Mobilität etc. haben nichts vom Radweg und werden Busfahrten nur in dringenden Fällen nutzen.
Und warum ist Kerosin steuerbefreit und Diesel für Loks mit Steuer?
Fernreisender schrieb:
Axel252525 schrieb:
Die Studie wurde von der Stadt Herzogenaurach beauftragt,...
Jetzt hör endlich auf die Vorgänge derart verzerrt darzustellen, nur damit deine Sichtweise in der Sache irgendwie bestätigt wird. Du gehörst einfach zu den Leuten, die es einfach nicht akzeptieren können bzw. wollen, wenn rauskommt, dass das eigene Lieblingsspielzeug einfach nicht umsetzbar ist und dann wieder und wieder BIs gründen, einfach keine Ruhe geben und damit letztlich der Allgemeinheit durch ihre Blockade schaden.

Axel252525 schrieb:
Dir ist bewusst, dass schon lange klar ist, das der Kostendeckungsgrad im Straßenverkehr sehr (sehr) gering ist? Dass die NKU für Straßen und Schienen sehr unterschiedliche Maßstäbe ansetzt und damit der NKI kaum vergleichbar ist?
Na klar: Wenn die Argumente ausgehen und man mit der Wahrheit konfrontiert wird, dann sind plötzlich wieder die "Maßstäbe" schuld... Welche sollen das bitte sein?
Und deine Behauptung mit dem angeblichen sehr niedrigen Kostendeckungsgrad ist reine Behauptung. Schau dir doch mal neue Projekte für Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen an - Die haben fast durchgehend NKF jenseits der 3,0 und teils auch über 5,0. Aber es darf bei dir halt nicht sein, was nicht sein darf...

Axel252525 schrieb:
Und in der Luftfahrt manche Kosten gar nicht durch den Verursacher getragen werden, anders als bei der Bahn?
Was soll diese Scheinbehauptung, die absolut falsch ist? Jede Fluglinie zahlt für jeden Start und jede Landung entsprechende Gebühren. Und bei der Bahn zahlt ein EVU für jeden Zug sein Trassenentgeld. Also vergleichbar. Es zahlt also genau der Verursacher. Lass also deine Falschaussagen!

Axel252525 schrieb:
Und das es Strecken gibt, die trotz geringen Fahrgastaufkommens einen positiven NKI aufweisen können?
Welche sollten das bitte sein, wenn man fast nur "Luft" in der Gegend rumfährt?

Axel252525 schrieb:
Das Problem der Bahn sind aus meiner Sicht mehrere Dinge:
1. Es ist das einzige Verkehrsmittel, für das wir tatsächlich die wahren Vollkosten kennen und dem Verkehrsmittel zumuten, sie zu tragen.
Ich kann diese grünextreme Phrase einfach nicht mehr höhren, weil sie sie schon so oft als falsch bewiesen wurde. Leute wie du wollen bzw. können einfach nicht akzeptieren, dass für andere Verkehrsmittel ebenso die Vollkosten bekannt sind und sie diese von sich selbst aus erwirtschaften, also wieder mehr als begleichen - Im Gegensatz zur Bahn, die hier durch ihre Sonderbehandlung bekanntlich dafür nicht voll aufkommt!

Axel252525 schrieb:
2. Wir behandeln jede Bahnstrecke planungsrechtlich, u.A. beim Thema Umweltprüfung, wie eine Autobahn.
Und was will uns der Autor jetzt damit sagen? Etwa dass für Straßen vergleichsweise kaum Planungs-/Genehmigungsaufwand nötig wäre? Da hast du aber ein völlig verzerrtes Weltbild, denn schon für eine Staatsstraße und teils für eine Gemeindeverbindungsstraße hat man einen riesigen Aufwand für Vorplanung, Planung, Umweltuntersuchungen, hydraulische Gutachten, Flora/Faune-Untersuchungen, usw., was einige Meter Aktenordner füllt. Also tu nicht so, als wenn es anders wäre!

Axel252525 schrieb:
3. Wir bauen Bahnstrecken unheimlich teuer.
Und genau auch DA muss man endlich als Bahnsektor selbst ansetzen und endlich die Kosten für Bau und Unterhalt senken, statt immer nur zu versuchen, Straße und Luftfahrt künstlich teuerer zu machen, nur und nur damit die Bahn noch halbwegs mithalten kann.

Axel252525 schrieb:
Aber ich bin bei dir: Massenverkehrsmittel wie der ÖPNV muss dort eingesetzt werden, wo er viele Menschen transportieren kann. Nur wäre genau das z.B. bei meiner Idee zur Nachnutzung der Aurachtalbahn zur Anbindung von Nordwest-ERH gegeben. Und solange mir keiner mit einer "echten" Nutzen-Kosten-Untersuchung das Gegenteil beweist, muss die Strecke aus meiner Sicht bis zur Autobahnunterführung/Kriegenbrunn erhalten bleiben. Das hat nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Weitblick.
Sieh es endlich ein: Deine Idee ist nicht machbar und du würdest deinen Zeilen nach niemals einen noch so fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der dir dies klipp und klar aufzeigt. Wieviele dieser Nachweise brauchst du bitte noch? Du wirst keine andere Meinung neben deiner gelten lassen, weil du dir derartige Scheuklappen aus Beton aufgesetzt hast, dass du die schonungslose Realität garnicht mehr hören und akzeptieren willst/kannst. Da ist dann jede weitere Diskussion völlig sinnlos, weil Menschen wie du für reale Sachargumente nicht mehr zugänglich sind. Es geht nicht; Punkt!

Spessartspecht schrieb:
Ab 1.000 Pkm/km trägt sich Nahverkehr bekanntlich von selbst.
Bei 999 Pkm/km wird die Strecke abgebaut.
Irgendwo muss eine Grenze sein, genau wie beim NKF. Wenn dieser unter 1,0 ist, dann ist eine Infrastruktur nunmal nicht volkswirtschaftlich sinnvoll und es verbietet sich daher sie zu bauen. Leider hat die Bahn auch hier mal wieder ihren Sonderstatus, wo sogar Straßen-/Stadtbahnstrecken per GVFG bezuschusst werden, auch wenn sie nur einen NKF von 0,85 haben. Auch dieses ideologische Sonderprivileg muss dringend abgeschafft werden. Bei Straßenprojekten wäre sowas undenkbar.

Spessartspecht schrieb:
...
Bürgergeldempfänger werden erschossen.
Du willst Bürgergeldempfänger erschießen? Was für eine widerliche und menschenfeindliche Aussage, die weder hier auf DSO noch sonstwo hingehört!

schienenbär42 schrieb:
Wie oft wird das bei Straßen wirklich berechnet? Lohnt sich da wirklich jede Ortsumgehung oder Autobahn durchs Nichts? Auch da gibt es sehr, sehr viele sinnlose Projekte - und sicher auch Staßen, auf denen pro Tag weniger als 1000 Personen unterwegs sind. Alle stilllegen?
Völlig unbelegte und realitätsferne Aussagen! Schau dir dochmal die Planfeststellungsunterlagen und NK-Untersuchungen zu Autobahnen, Bundesstraßen und selbst Staatsstraßen an: Die haben wie gesagt praktisch durchgehend NKF von 3,0 und mehr und teils über 5,0. Und welche Straßenneubauten im interkommunalen Raum sollen das bitte sein, die weniger als 1000 Personen pro Tag haben? Lächerliche Scheinbehauptung. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

schienenbär42 schrieb:
Selten so gelacht :)) War ja klar, daß Du irgendwo noch den Flugverkehr bejubeln mußt.
Hat Kassel-Calden mehr als 1000 Reisende pro Tag?
War ja klar, dass du dir diese eine und einzige Rosine rauspickst, nur damit deine "Argumentation" und deine Sichtweise irgendwie bestätigt wird...
Also ganz offen: Nein, das hat Kassel-Calden als große Ausnahme nicht und deshalb hätte der Flughafen nie gebaut werden dürfen. Punkt.
Und ich könnte mir jetzt freilich die absolut extremsten Beispiele an Bahnstrecken rauspicken, wo das Thema NKF am extremsten unter 1,0 liegt und so ziemlich die allergrößten Defizite sind, um damit parallel zu dir meine Gesamtsichtweise selbst zu bestätigen. Nur wäre das freilich unseriös, bewusst verzerrend und radikal ideologisch. Komm also bitte auf die Sachebene zurück statt auf der ideologischen Schiene weiterzufahren.

schienenbär42 schrieb:
Sei doch einfach mal realistisch und ehrlich zu Dir selbst: Du bist kein Bahnfan.
Es geht Dir einzig und allein darum, die Bahn schlecht zu reden.
Aha, für dich ist also nur Bahnfan, wer es befürwortet für neue Bahnstrecken und Reaktivierungen sovielo Geld rauszuwerfen, wie man lustig ist, egal, ob es sich jemals volkwirtschaftlich rechnet und egal, wieviel der Steuerzahler dafür immer wieder nachschießen muss? Hm, dann hast du aber eine massiv extreme Sichtweise, die wie keine andere Meinung und keine realen Argumente zulässt. Leute wie du sind der Mitgrund, dass es bei der Bahn einfach nicht richtig vorwärtsgeht, eben weil man es einfach nicht duldet, wenn jemand die eigenen Fehler und das eigene Missstände schonungslos und offen anspricht.
Ich als Bahnfan möchte aber, dass diese Fehler und Missstände ohne Gnade erkannt, aufgedeckt und abgestellt werden, damit die Bahn endlich wieder real wirtschaftlicher gebaut und betrieben werden kann UND zuverlässiger wird. Wenn du das derart fehldeutest, dann kann ich dir auch nicht helfen...

schienenbär42 schrieb:
Du kannst Dir das Schönreden mit einseitigen Beispielen und schrägen Vergleichen komplett sparen, es ist sowieso deutlich, daß Du der Bahn einfach keinen Cent Steuergeld gönnst und sie am liebsten sofort und komplett einfach abschaffen möchtest.
Und schon wieder hast du in deiner radikalen Sichtweise etwas völlig falsch verstanden - wohl absichtlich bewusst...
Dass ich der Bahn abgeblich keinen Cent Steuzergeld gönnen würde, ist eine bewusst und krasse LÜGE deinerseits, weil du argumentativ wohl einfach nicht mehr weiterweißt. Natürlich gönne ich der Bahn Steuergeld - nur muss hier den Kosten eben auch entsprechender volkswirtschaftlicher Nutzen entgegenstehen! Bekäme das die Bahn endlich mal in den Griff, also dass sie mehr Nutzen als Kosten hätte, dann ist jeder Cent Steuergeld sinnvoll, den man da reinstecken würde, denn es käme der Volkswirtschaft ja wieder gut. Es liegt also nur und nur an der Bahn selbst, noch mehr Steuergeld zu bekommen. Mit radikalen Leuten wie dir sollte sie hingegen immer weniger bekommen, denn Leute wie du suchen die Sculd immer nur bei anderen anstatt endlich mal an den eigenen Fehler und Missständen der Bahn zu arbeiten und sie abzustellen.
Und nur als Vergleich: Wenn du dir den Bundeshaushalt ehrlich ansiehst, dann wirst du feststellen, dass die Straße ihre Investitionen MEHRFACH wieder reinholt und so sogar die Bahn querfinanziert. Warum schafft das also die Straße und nicht die Bahn? Darüber solltest du mal nachdenken, also was man da bei der Bahn deutlich verbessern müsste, um endlich mal mehr Nutzen als Kosten zu haben!

schienenbär42 schrieb:
Bei Flug- und Straßenverkehr sieht es da ganz anders aus - da wird alles hochgejubelt und jede Subvention verteidigt.
Haha, und schon wieder eine absolute und bewusste Lüge, weil du die realen Zahlen einfach nicht anerkennen kannst und willst. Für dich ist alles, was nicht Bahn ist, ein großes Feindbild, dass es zu bekämpfen gilt. Welchen Blumentopf denkst du, mit dieser extremistischen Haltung gewinnen zu können? Ich sags dir: Überhaupt keinen! DU würdest niemals einen ernstzunehmenden Job im Verkehrssektor bekommen und ihn korrekt ausführend können, weil du nur und nur rein einseitig motzen kannst, die Realität völlig verdrehst bzw. nicht (mehr) akzeptierst und wie gesagt ein radikal-absolutistisches Feindbilddenken hast. Damit gewinnst du nichtmal einen Grashalm. Man, komm endlich wieder zurück in die Realität und auf die Sachebene!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.26 22:39.
Fernreisender schrieb:
Axel252525 schrieb:
Die Studie wurde von der Stadt Herzogenaurach beauftragt,...
Jetzt hör endlich auf die Vorgänge derart verzerrt darzustellen, nur damit deine Sichtweise in der Sache irgendwie bestätigt wird. Du gehörst einfach zu den Leuten, die es einfach nicht akzeptieren können bzw. wollen, wenn rauskommt, dass das eigene Lieblingsspielzeug einfach nicht umsetzbar ist und dann wieder und wieder BIs gründen, einfach keine Ruhe geben und damit letztlich der Allgemeinheit durch ihre Blockade schaden.
Jetzt wird es lächerlich. Schau bitte mal in die Ratsinfo der Stadt Herzogenaurach, Vorlage HA/4693/2020 und PA/5019/2021. Dort steht recht eindeutig, dass die Stadt ederlog mit der Studie beauftragt hat.

Fernreisender schrieb:
Zitat:
Axel252525 schrieb:
Aber ich bin bei dir: Massenverkehrsmittel wie der ÖPNV muss dort eingesetzt werden, wo er viele Menschen transportieren kann. Nur wäre genau das z.B. bei meiner Idee zur Nachnutzung der Aurachtalbahn zur Anbindung von Nordwest-ERH gegeben. Und solange mir keiner mit einer "echten" Nutzen-Kosten-Untersuchung das Gegenteil beweist, muss die Strecke aus meiner Sicht bis zur Autobahnunterführung/Kriegenbrunn erhalten bleiben. Das hat nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Weitblick.
Ich soll Sachargumenten nicht zugänglich sein? Ich habe damals den Faktencheck zur StUB geschrieben und auf mehreren Seiten dargelegt, warum die Reaktivierung der Aurachtalbahn wie sie von der BI pro Aurachtalbahn gefordert wird, nicht funktioniert.
Da ich mich bei meiner Meinungsfindung grundsätzlich am aktuellen Stand der Wissenschaft und Kenntnis orientiere, würde ich jeden fundierten und seriösen Nachweis akzeptieren, der sich mit meiner Idee einer Bahnstrecke nach Höchstadt und Adelsdorf befasst. Dazu würde für mich schon gehören, dass jemand zum Beispiel einen groben Fehler in meinem Excel findet.

Nur: es hat nach meiner Kenntnis noch nie (!) jemand die Idee geprüft, eine neue SPNV-Strecke von Adelsdorf/Höchstadt nach Kriegenbrunn zu bauen, dort auf die bestehende Trasse der Aurachtalbahn nach Erlangen einzufädeln und darauf einen schnellen RB/langsamen RE verkehren zu lassen, der auch nach Nürnberg durchgebunden ist.
Wenn du also bereits eine solche Machbarkeitsstudie kennst, dann verlinke sie gerne.

Edit: Ersten Absatz angepasst.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.26 02:25.

Re: Thüringer Bahn / Zukunft?

geschrieben von: gezi

Datum: 02.08.26 10:04

Zwergsignal schrieb:

Zitat
Ist der auch weisungsgebunden wie die ganzen Provinz-Amtsgerichte? Oder wie auch in anderen Bundesländern und auf Bundesebene unabhängiger?
Hast Du denn auch ein Sachargument gegen die erstinstanzliche Entscheidung - die übrigens natürlich nicht von einem Amtsgericht stammt? Dass eine Entscheidung, die einem nicht passt, schlechterdings nicht mit rechten Dingen ergangen sein kann, scheint mir etwas dünn, zumal verbunden mit einem Rundumschlag gegen Hunderte ganz andere Gerichte.

Viele Grüße,
gezi

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Henra

Datum: 02.08.26 14:54

Fernreisender schrieb:
Die Bahn hätte die Strecken eben nicht aufgeben sollen; Punkt. Ich bin generell der Meinung, dass die Gesetzgebung hier dringend angepasst werden muss. Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden.
Bin ich dabei. Unter einer Bedingung: Im Gegenzug, wenn für eine neue Bahn ein relevanter Bedarf da ist, und da sind ggf. Häuser im Weg, bekommen die Bewohner/Besitzer 6 Monate Zeit, ihre Sachen zu packen und dann kommen die Bagger. Entschädigung gibt es natürlich. Aber keine wirksame Einspruchsmöglichkeit.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.26 14:55.
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