geschrieben von: Axel252525
Datum: 25.07.26 22:37
[www.ardmediathek.de]Ja, das wirkt wie das letzte Aufbäumen. Schade, ich träume immer noch von einer Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Wiesentheid-Geiselwind-Schlüsselfeld-Höchstadt-Adelsdorf-Herzogenaurach-Erlangen.
So einfach trifft man Entscheidungen.
Vermutlich wird der Ausgang wie bei der Hochwaldbahn enden,erst werden einige Meter "über Nacht" ausgebaut und anschließend wird der komplette Abbau genehmigt.
Und alle haben ihren Frieden plus einen schönen Radweg.
geschrieben von: 824819
Datum: 26.07.26 11:44
Ja, das wirkt wie das letzte Aufbäumen. Schade, ich träume immer noch von einer Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Wiesentheid-Geiselwind-Schlüsselfeld-Höchstadt-Adelsdorf-Herzogenaurach-Erlangen. ....Hallo,
geschrieben von: Axel252525
Datum: 26.07.26 13:30
Axel252525 schrieb:Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ein weiterer Aspekt war, dass diese Bahnen der Staatsbahn nach Möglichkeit keine Konkurrenz machen sollten. Das hat netzwirksame Lückenschlüsse wie Höchstadt-Demantsfürth oder Schlüsselfeld-Wiesentheid praktisch ausgeschlossen.Ja, das wirkt wie das letzte Aufbäumen. Schade, ich träume immer noch von einer Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Wiesentheid-Geiselwind-Schlüsselfeld-Höchstadt-Adelsdorf-Herzogenaurach-Erlangen. ....Hallo,
entschuldige, da bist Du aber mit Deiner Streckenplanung 150 Jahre zu spät dran. Viele fränkische Nebenbahnen wurden damals aus politischen Gründen so gebaut, ohne Rücksicht auf jetzige Verkehrsbedürfnisse. Lückenschlüsse wie GEO-Ebrach oder HÖS/Aisch- Dethmannsfürth/Uehlfeld wurden aus bestimmten Gründen seinerzeit nicht gebaut; genau wie die Verlängerung Schlüsselfeld-Geiselwind. Und wenn kein Verkehrsbedürfnis bestand, dann hat man dort keine Schienen gelegt, oder die geologische Trassierung war eben schwierig wie Schesslitz- Richtung Bayreuth. Auch spielten Landkreisgrenzen keine unbedeutende Rolle, genau wie heute noch. Und wenn Gemeinden keinen Bahnanschluss damals wollten, dann bekamen sie auch keinen. Punkt.
Schönen Tag noch
WS-824819
geschrieben von: deruerdingerbus
Datum: 26.07.26 14:10
Da war kein Bahnübergang. Man hat einfach 10 m Gleis entfernt wohl ohne jegliche Legitimation wie man es hier lesen kann:Da müsste doch eine Klage dagegen erfolgreich sein, einfach fremdes Eigentum zerstören.
[fv-steigerwald-express.de]
in paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren".Sprich, wenn grad keiner hinguckt, kann man einfach machen. Bahnstrecken weg reißen. Bäume fällen. Leerstehende Häuser abreißen. Egal. Gesunder Pragmatismus statt geltendem Recht.
Guten Tag
... Ein paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren". ....
Hallo,
so einfach ist das nicht. In Etwashausen wäre ein Bahnanschluß im ehemaligen Ami-Areal durchaus willkommen gewesen.
Bloss die Kosten der gesamten Strecke sollte der Eigentümer tragen, nicht nur die Anschlußkosten. Ohne diese Fuzzis läge dort
kein Meter Gleis mehr. Die ganze Geschichte ist hoch interessant, wie Recht flexibel ausgelegt wird. EIU wird abgelehnt usw.
Gruß an die untere von der oberen STWB
WS-824819
Guten TagWenn das Vorbild ist fremdes Eigentum zu vernichten, dann gib mir mal deine Daten. Ich würde gerne deine Wohnung als Abstellraum nutzen und deinen Garten (sofern vorhanden) als Lagerstätte für einen Container.
Man muß sich das mal auf der Zuge zergehen Lassen! Zwanzig Jahre passierte in Sachen Bahnstrecke nichts! Die Behörden schliefen den Schlaf der Gerichte. Ein paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren". Also! Wurde in der Causa Wohngebiet Zufahrt dem wunsche der Anwohner Rechnung getragen! Gut so! Und nun plötzlich erwacht der Beamtenapparat zum Leben. Es ist nur Lächerlich!
geschrieben von: Fernreisender
Datum: 27.07.26 15:32
Gut so! Aus meiner Sicht kann es nicht sein, dass die Bahn erst Strecken aufgibt und dann radikale Bahnchauvinisten immer denken, dass man dann Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte lang stets die Trasse freihalten muss und sich dort niemals etwas verändern darf, falls die Strecke doch mal wieder irgendwann, vielleicht, unter Umständen und irgendwie reaktiviert werden könnte, auch wenn das bedeutet, dass man über mehr als Hundert Jahre eine immer mehr verfallende und zuwuchernde Bahnstrecke quer durch die Landschaft und Orte hat. Die Bahn hat genau so wenig ein Ewigkeitsrecht auf einmal aufgegebene Trassen wie Straßen, Flugplätze, Wasserwege, Fußwege und/oder sonstige Verkehrswege!Gegenbeispiel: die Aurachtalbahn. Die Strecke ist praktisch seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf, weil Herzogenaurach über die StUB angebunden werden soll. Jedoch hat die Strecke auch parallel zur StUB Reaktivierungspotential. Ob die Strecke nicht auch für eine Anbindung von Höchstadt/Adelsdorf und damit den Nordwestast genutzt werden könnte, wurde noch nie geprüft. Die Idee scheine ich als erstes aufgeworfen zu haben.
Die Bahn hätte die Strecken eben nicht aufgeben sollen; Punkt. Ich bin generell der Meinung, dass die Gesetzgebung hier dringend angepasst werden muss. Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden. Auf diese Weise würden wir endlich die vielen Hundert Kilometer zuwuchernden und immer mehr verfallenden Zombi-Trassen wegbekommen, die an so vielen Stellen das Landschafts- und Ortsbild negativ beeinträchtigen UND man könnte die Trassen endlich für was Neues und Nutzenbringendes wie z.B. Radschnellwege nutzen können.
Die Radikalen hier mögen mich jetzt gerne dafür steinigen, aber es muss endlich eine Lösung für dieses große Problem gefunden werden. Aufgegebene Bahnstrecken haben wie gesagt kein Ewigkeitsrecht.
Westlich von Gerolzhofen, spätestens westlich von Wiesentheid ist das Aufkommenspotential der Strecke ohne eine Durchbindung nach Kitzingen sehr gering. Die Orte haben alle eine negative Bevölkerungsprognose und sind gerade am Maximum ihrer Bevölkerungskurve angelangt,Hier könnte es sich natürlich lohnen, über Ursache und Wirkung zu diskutieren. :-)
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