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Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: deruerdingerbus

Datum: 25.07.26 22:31

[www.ardmediathek.de]

So einfach trifft man Entscheidungen.
Vermutlich wird der Ausgang wie bei der Hochwaldbahn enden,erst werden einige Meter "über Nacht" ausgebaut und anschließend wird der komplette Abbau genehmigt.
Und alle haben ihren Frieden plus einen schönen Radweg.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.26 16:39.
deruerdingerbus schrieb:
[www.ardmediathek.de]

So einfach trifft man Entscheidungen.
Vermutlich wird der Ausgang wie bei der Hochwaldbahn enden,erst werden einige Meter "über Nacht" ausgebaut und anschließend wird der komplette Abbau genehmigt.
Und alle haben ihren Frieden plus einen schönen Radweg.
Ja, das wirkt wie das letzte Aufbäumen. Schade, ich träume immer noch von einer Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Wiesentheid-Geiselwind-Schlüsselfeld-Höchstadt-Adelsdorf-Herzogenaurach-Erlangen.
Aber davon dürfte sich nur Höchstadt-Adelsdorf-Erlangen volkswirtschaftlich lohnen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.26 12:56.

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang weniger (Link)

geschrieben von: 824819

Datum: 26.07.26 11:44

Axel252525 schrieb:
Ja, das wirkt wie das letzte Aufbäumen. Schade, ich träume immer noch von einer Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Wiesentheid-Geiselwind-Schlüsselfeld-Höchstadt-Adelsdorf-Herzogenaurach-Erlangen. ....
Hallo,
entschuldige, da bist Du aber mit Deiner Streckenplanung 150 Jahre zu spät dran. Viele fränkische Nebenbahnen wurden damals aus politischen Gründen so gebaut, ohne Rücksicht auf jetzige Verkehrsbedürfnisse. Lückenschlüsse wie GEO-Ebrach oder HÖS/Aisch- Dethmannsfürth/Uehlfeld wurden aus bestimmten Gründen seinerzeit nicht gebaut; genau wie die Verlängerung Schlüsselfeld-Geiselwind. Und wenn kein Verkehrsbedürfnis bestand, dann hat man dort keine Schienen gelegt, oder die geologische Trassierung war eben schwierig wie Schesslitz- Richtung Bayreuth. Auch spielten Landkreisgrenzen keine unbedeutende Rolle, genau wie heute noch. Und wenn Gemeinden keinen Bahnanschluss damals wollten, dann bekamen sie auch keinen. Punkt.
Schönen Tag noch
WS-824819
824819 schrieb:
Axel252525 schrieb:
Ja, das wirkt wie das letzte Aufbäumen. Schade, ich träume immer noch von einer Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Wiesentheid-Geiselwind-Schlüsselfeld-Höchstadt-Adelsdorf-Herzogenaurach-Erlangen. ....
Hallo,
entschuldige, da bist Du aber mit Deiner Streckenplanung 150 Jahre zu spät dran. Viele fränkische Nebenbahnen wurden damals aus politischen Gründen so gebaut, ohne Rücksicht auf jetzige Verkehrsbedürfnisse. Lückenschlüsse wie GEO-Ebrach oder HÖS/Aisch- Dethmannsfürth/Uehlfeld wurden aus bestimmten Gründen seinerzeit nicht gebaut; genau wie die Verlängerung Schlüsselfeld-Geiselwind. Und wenn kein Verkehrsbedürfnis bestand, dann hat man dort keine Schienen gelegt, oder die geologische Trassierung war eben schwierig wie Schesslitz- Richtung Bayreuth. Auch spielten Landkreisgrenzen keine unbedeutende Rolle, genau wie heute noch. Und wenn Gemeinden keinen Bahnanschluss damals wollten, dann bekamen sie auch keinen. Punkt.
Schönen Tag noch
WS-824819
Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ein weiterer Aspekt war, dass diese Bahnen der Staatsbahn nach Möglichkeit keine Konkurrenz machen sollten. Das hat netzwirksame Lückenschlüsse wie Höchstadt-Demantsfürth oder Schlüsselfeld-Wiesentheid praktisch ausgeschlossen.

Die Strecke, so wie von mir vorgeschlagen, hätte aber trotzdem mehr Potenzial als die Strecken alleine:
- Höchstadt-Erlangen hat nach einer groben Schätzung von mir ein Fahrgastpotential von 13.000 Fahrgästen am Tag bei einer stündlichen nach Nürnberg.
Im mKoK 2028 ist nur noch eine zweistündliche Durchbindung ohne Trassenkonflikt möglich. Ansonsten müssten zwei Güterzüge pro Stunde entfallen.
- Schweinfurt-Gerolzhofen hat je nach Gutachten ein Potential von 1.600, 1.170 oder 830 Reisendenkilometer pro Kilometer Stecke. Die niedrigste Zahl ist von der BEG und gilt als die am wenigsten nachvollziehbare. Diese Rkm/km Betriebslänge dürften auch 1.000 bis 3.000 Fahrgästen pro Tag entsprechen. Woanders wäre die Strecke also längst reaktiviert worden.
- in Geiselwind liegt der gleichnamige Freizeitpark mit rund 420.000 Besuchern von April bis September. Selbst wenn nur 10% davon auf den ÖPNV umsteigen, sind das 84.000 Fahrgäste (je eine Hin- und Rückfahrt), die sich vorrangig auf Wochenenden, Feier- und Ferientage verteilen.
- hinzu käme der restliche Tagestourismus im Steigerwald, der aktuell aus dem Städtedreieck mit dem ÖPNV praktisch nur sehr schwer erreichbar ist.
- Schlüsselfeld, Mühlhausen und Wachenroth haben alle noch nennenswerte Pendlerzahlen nach Erlangen/Fürth/Nürnberg, auch wenn sie alleine nicht das Reaktivierungskriterium knacken dürften.
- Man hätte eine Umgehungsstrecke im SPNV und einzelne Güterzüge, wenn Teile der Strecke zwischen Schweinfurt-Bamberg-Erlangen dicht sind.
Man muss sich die Frage stellen, welches Interesse bekundet eigentlich das EIU am Erhalt der Infrastruktur?
Wenn man zeitliche Abläufe der Steigerwaldbahn ansieht,so erweckt diese den Eindruck,ein ewiges hin und her im Thema Wiederinbetriebnahme,Erhalt der Infrastruktur etc.

Da war kein Bahnübergang

geschrieben von: Nepumuk

Datum: 26.07.26 16:35

Da war kein Bahnübergang. Man hat einfach 10 m Gleis entfernt wohl ohne jegliche Legitimation wie man es hier lesen kann:
[fv-steigerwald-express.de]

Re: Da war kein Bahnübergang

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 26.07.26 18:49

Nepumuk schrieb:
Da war kein Bahnübergang. Man hat einfach 10 m Gleis entfernt wohl ohne jegliche Legitimation wie man es hier lesen kann:
[fv-steigerwald-express.de]
Da müsste doch eine Klage dagegen erfolgreich sein, einfach fremdes Eigentum zerstören.
Was würde denn der Bürgermeister dort sagen wenn man einfach ein Stück Straße ausbaut?

Provinziell ist so ein Gehabe allemal

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: StephanHL

Datum: 27.07.26 08:09

Na ja - gabs nicht nur im Land der Amigos sondern auch in Schleswig-Holstein. Auch in Wakendorf wurde der Bahnübergang schnell entfernt um eine Strasse rüberzuflastern - ist aber kein Hinderungsgrund, den wieder herzurichten. Auch dort wurde er damals ohne Genehmigung bzw. Entwidmung entfernt. Insofern - gibt es wohl häufiger

Das geordnete Verfahren scheint eine Mär zu sein und wird wohl erst dann zu Lerneffekten führen, wenn es Geld kostet

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 27.07.26 08:33

Die Dep... da drüben muss keiner verstehen oder?!
Kopfschüttelnde Grüße aus dem Werntal...

Gute Entscheidung der Gemeinde!

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 27.07.26 12:07

Guten Tag
Man muß sich das mal auf der Zuge zergehen Lassen! Zwanzig Jahre passierte in Sachen Bahnstrecke nichts! Die Behörden schliefen den Schlaf der Gerichte. Ein paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren". Also! Wurde in der Causa Wohngebiet Zufahrt dem wunsche der Anwohner Rechnung getragen! Gut so! Und nun plötzlich erwacht der Beamtenapparat zum Leben. Es ist nur Lächerlich!

Re: Gute Entscheidung der Gemeinde!

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 27.07.26 12:20

Exoplanet schrieb:
in paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren".
Sprich, wenn grad keiner hinguckt, kann man einfach machen. Bahnstrecken weg reißen. Bäume fällen. Leerstehende Häuser abreißen. Egal. Gesunder Pragmatismus statt geltendem Recht.

Re: Gute Entscheidung der Gemeinde!

geschrieben von: 824819

Datum: 27.07.26 13:18

Exoplanet schrieb:
Guten Tag
... Ein paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren". ....
Hallo,
so einfach ist das nicht. In Etwashausen wäre ein Bahnanschluß im ehemaligen Ami-Areal durchaus willkommen gewesen.
Bloss die Kosten der gesamten Strecke sollte der Eigentümer tragen, nicht nur die Anschlußkosten. Ohne diese Fuzzis läge dort
kein Meter Gleis mehr. Die ganze Geschichte ist hoch interessant, wie Recht flexibel ausgelegt wird. EIU wird abgelehnt usw.
Gruß an die untere von der oberen STWB
WS-824819

Albernes Nichtargument!

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 27.07.26 14:18

Guten Tag

Zwanzig Jahre haben alle hingeschaut, aber nichts gesehen! (oder wollten nicht) Nun kommt wenigstens Bewegung in die Sache.In welche Richtung auch immer sei dahingestellt.

Re: Gib mir mal deine Daten

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 27.07.26 14:21

Exoplanet schrieb:
Guten Tag
Man muß sich das mal auf der Zuge zergehen Lassen! Zwanzig Jahre passierte in Sachen Bahnstrecke nichts! Die Behörden schliefen den Schlaf der Gerichte. Ein paar Fuzzis wollten dort Eisenbahn spielen, der Rest der Einheimischen nicht! Die ansässige Wirtschaft möchte auch nicht "Bahnfahren". Also! Wurde in der Causa Wohngebiet Zufahrt dem wunsche der Anwohner Rechnung getragen! Gut so! Und nun plötzlich erwacht der Beamtenapparat zum Leben. Es ist nur Lächerlich!
Wenn das Vorbild ist fremdes Eigentum zu vernichten, dann gib mir mal deine Daten. Ich würde gerne deine Wohnung als Abstellraum nutzen und deinen Garten (sofern vorhanden) als Lagerstätte für einen Container.

Was irgendwer will ist nicht entscheidend. Wenn deine Nachbarn alle nicht wollen dass du da wohnst, ist das egal, sie können nichts dagegen machen. Die können dir nicht einfach die Zufahrt zubetonieren mit einer Mauer, schnell und pragmatisch.

Die Strecke hätte sicher Potenzial, aber da arbeitet scheinbar ein ideoligischer Kampf dagegen und da wird natürlich scheinbar mit vielen Halbwahrheiten gearbeitet.

Man könnte ein unabhängiges Gutachten zur Strecke und zum Potenzial machen (also nicht die BEG oder andere die "wichtigen" Personen aus der Gegend kennen könnten) und wenn sie dann wirklich kein Potenzial hat, kann man Konsequenzen daraus ziehen, aber doch nicht so. Nur würde dann plötzlich Potenzial herauskommen und davor hat man Angst.

Von Einfach war keine Rede.

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 27.07.26 14:22

Guten Tag
Die US-Armee ist 1994 dort verschwunden. Also bestand ein vierunddreißig jähriges Interesse von sich nicht gemeldeten Interessenten.
Schön!

Oh,Oh! Nachdenken Junger Mann:-))

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 27.07.26 14:49

Guten Tag

Ich hab nichts gegen eine gerichtliche Aufarbeitung der zehn Meter Schiene. Mal sehe was raus kommt
Wobei hier Staatliche Organe gegen Staatliche Organe antreten müssten.
Wären es Staatliche Organe gegen Privatleute hätte ich um meine Abstellkammer Angst. So wie die Landwirte in Brandenburg. PM 2024
Enteignung ohne Entschädigung: Landesregierung untergräbt Eigentumsrechte in Schutzgebieten.

Ich habe aber keine Lust weiter über die zehn Meter Bahn zu debattieren und deshalb ist jetzt schluß hier bei mir.

Schöne Woche

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Fernreisender

Datum: 27.07.26 15:32

Gut so! Aus meiner Sicht kann es nicht sein, dass die Bahn erst Strecken aufgibt und dann radikale Bahnchauvinisten immer denken, dass man dann Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte lang stets die Trasse freihalten muss und sich dort niemals etwas verändern darf, falls die Strecke doch mal wieder irgendwann, vielleicht, unter Umständen und irgendwie reaktiviert werden könnte, auch wenn das bedeutet, dass man über mehr als Hundert Jahre eine immer mehr verfallende und zuwuchernde Bahnstrecke quer durch die Landschaft und Orte hat. Die Bahn hat genau so wenig ein Ewigkeitsrecht auf einmal aufgegebene Trassen wie Straßen, Flugplätze, Wasserwege, Fußwege und/oder sonstige Verkehrswege!

Die Bahn hätte die Strecken eben nicht aufgeben sollen; Punkt. Ich bin generell der Meinung, dass die Gesetzgebung hier dringend angepasst werden muss. Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden. Auf diese Weise würden wir endlich die vielen Hundert Kilometer zuwuchernden und immer mehr verfallenden Zombi-Trassen wegbekommen, die an so vielen Stellen das Landschafts- und Ortsbild negativ beeinträchtigen UND man könnte die Trassen endlich für was Neues und Nutzenbringendes wie z.B. Radschnellwege nutzen können.

Die Radikalen hier mögen mich jetzt gerne dafür steinigen, aber es muss endlich eine Lösung für dieses große Problem gefunden werden. Aufgegebene Bahnstrecken haben wie gesagt kein Ewigkeitsrecht.

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Axel252525

Datum: 27.07.26 16:14

Fernreisender schrieb:
Gut so! Aus meiner Sicht kann es nicht sein, dass die Bahn erst Strecken aufgibt und dann radikale Bahnchauvinisten immer denken, dass man dann Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte lang stets die Trasse freihalten muss und sich dort niemals etwas verändern darf, falls die Strecke doch mal wieder irgendwann, vielleicht, unter Umständen und irgendwie reaktiviert werden könnte, auch wenn das bedeutet, dass man über mehr als Hundert Jahre eine immer mehr verfallende und zuwuchernde Bahnstrecke quer durch die Landschaft und Orte hat. Die Bahn hat genau so wenig ein Ewigkeitsrecht auf einmal aufgegebene Trassen wie Straßen, Flugplätze, Wasserwege, Fußwege und/oder sonstige Verkehrswege!

Die Bahn hätte die Strecken eben nicht aufgeben sollen; Punkt. Ich bin generell der Meinung, dass die Gesetzgebung hier dringend angepasst werden muss. Wenn die Bahn auf einer Strecke seit z.B. 10 Jahren keinen ernsthaften Planverkehr mehr gefahren ist (Keine Alibi-Verkehre, um diese Frist irgendwie zu umgehen!!!), dann ist die Strecke offenbar in keinster Weise mehr verkehrlich nötig und sollte automatisch entwidmet und zum Totalabbau freigegeben werden. Auf diese Weise würden wir endlich die vielen Hundert Kilometer zuwuchernden und immer mehr verfallenden Zombi-Trassen wegbekommen, die an so vielen Stellen das Landschafts- und Ortsbild negativ beeinträchtigen UND man könnte die Trassen endlich für was Neues und Nutzenbringendes wie z.B. Radschnellwege nutzen können.

Die Radikalen hier mögen mich jetzt gerne dafür steinigen, aber es muss endlich eine Lösung für dieses große Problem gefunden werden. Aufgegebene Bahnstrecken haben wie gesagt kein Ewigkeitsrecht.
Gegenbeispiel: die Aurachtalbahn. Die Strecke ist praktisch seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf, weil Herzogenaurach über die StUB angebunden werden soll. Jedoch hat die Strecke auch parallel zur StUB Reaktivierungspotential. Ob die Strecke nicht auch für eine Anbindung von Höchstadt/Adelsdorf und damit den Nordwestast genutzt werden könnte, wurde noch nie geprüft. Die Idee scheine ich als erstes aufgeworfen zu haben.
Gerade in dicht besiedelten Metropolregionen darf man solche Strecken nicht einfach überbauen, sondern sollte alle Reaktivierungsperspektiven prüfen. Oft sind diese Trassen die einzige Chance, überhaupt kostengünstig Ein- und Ausfädelungen für neue Strecken oder besondere Bahnkörper im Straßenbahnbereich zu realisieren.

In Bezug auf diesen speziellen Bahnübergang der Steigerwaldbahn gebe ich dir allerdings Recht: Westlich von Gerolzhofen, spätestens westlich von Wiesentheid ist das Aufkommenspotential der Strecke ohne eine Durchbindung nach Kitzingen sehr gering. Die Orte haben alle eine negative Bevölkerungsprognose und sind gerade am Maximum ihrer Bevölkerungskurve angelangt, anders als Gochsheim, Gerolzhofen oder meine Beispiele aus Erlangen-Höchstadt. Insofern ist der tatsächliche Verlust gering.
Trotzdem sollte man solche Beispiele unterbinden und stattdessen eine pragmatische Möglichkeit schaffen, dass Gemeinden solche Übergänge legal anlegen können. Zum Beispiel, in dem Gemeinden bei formal stillgelegten Strecken dem EBA/der LEA und dem Eigentümer schriftlich anzeigen, dass sie dort einen Bahnübergang ohne Schienen bauen und die Kosten tragen, falls doch wieder ein Gleis eingebaut wird. Das Eisenbahnkreuzungsgesetz muss auch dementsprechend angepasst werden, damit die Neuanlage von BÜs auch in solchen Fällen grundsätzlich zulässig ist.

Re: Steigerwaldbahn und ein Bahnübergang (Link)

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 27.07.26 16:57

Axel252525 schrieb:
Westlich von Gerolzhofen, spätestens westlich von Wiesentheid ist das Aufkommenspotential der Strecke ohne eine Durchbindung nach Kitzingen sehr gering. Die Orte haben alle eine negative Bevölkerungsprognose und sind gerade am Maximum ihrer Bevölkerungskurve angelangt,
Hier könnte es sich natürlich lohnen, über Ursache und Wirkung zu diskutieren. :-)

Einwohner
Bergtheim +27 %
Iphofen +12 %
Marktbreit +7 %
selbst Markt Bibart +2 %
der Vollständigkeit halber Ochsenfurt -1 %

Ich bin mir nicht sicher, ob Gerolzhofen nicht auch eine positivere Prognose mit besserer Anbindung hätte.
Wenn ich jetzt 17:16 von Gerolzhofen nach Würzburg will, hab ich schon einen Kleinbus im Fahrplan, keine Fahrradmitnahme usw.
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