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Re: ETCS im Westen von NRW

geschrieben von: VT605

Datum: 28.07.26 13:54

Bei den RRX-Zücen sollte es für Siemens ja kein Problem sein das eigene ETCS-System einzubauen, da man ja eh die Wartung selbst macht, da dürfte es eher die Frage sein wer es bezahlt. Interessant würde das ganze noch wenn die ETCS-Ausrüstung bei den RRX-Zügen ausgeschrieben würde und ein anderer Hersteller gewinnt, das Chaos mag ich mir nicht ausmalen wenn Siemens selbst z.B. Alstom ETCS-Ausrüstung einbauen müsste oder Alstom es selbst einbaut obwohl Siemens ja die Wartung der Züge macht.
VT605 schrieb:
Interessant würde das ganze noch wenn die ETCS-Ausrüstung bei den RRX-Zügen ausgeschrieben würde und ein anderer Hersteller gewinnt, das Chaos mag ich mir nicht ausmalen wenn Siemens selbst z.B. Alstom ETCS-Ausrüstung einbauen müsste oder Alstom es selbst einbaut obwohl Siemens ja die Wartung der Züge macht.
Guten Tag VT605,

im Rahmen des Projektes „Digitaler Knoten Stuttgart“ (DKS) wurde Alstom Transportation damit beauftragt, unter anderem 55 Triebzüge des Typs Stadler Flirt 3 und elf Triebzüge des Typs Stadler Flirt 3 XL mit dem Zugsicherungssystem European Train Control System (ETCS) nachzurüsten. Im Falle der Stadler-Triebzüge war eine gesonderte Vereinbarung zum Schutz des geistigen Eigentums erforderlich, außerdem übernimmt Stadler Rail unter anderem die Anpassungen am Train Control and Management System (TCMS) und die Verantwortung für die erneute Inbetriebnahmegenehmigung. Mit Erfolg: Stand heute verfügen die drei-, fünf- und sechsteiligen Triebzüge des Typs Stadler Flirt 3 über eine Inbetriebnahmegenehmigung mit ETCS. Natürlich ist es einfacher, wenn der Fahrzeughersteller identisch zum Hersteller der On-Board-Unit (OBU) ist, aber auch in der Vergangenheit gab es bereits solche Fälle. So hat die Deutsche Bahn (DB) Alstom den Auftrag erteilt, 17 ICE-Triebzüge der DB-Baureihe 407 mit neuen ETCS-OBU auszurüsten.

Grüße
die Honigbiene

Re: Aufgabenträger sind Manager

geschrieben von: VT605

Datum: 28.07.26 15:46

Anbeku schrieb:
Es gab ja durchaus die Idee von ETCS Lv.1 Limited Supervision bzw später ETCS signalgeführt. Damit hätte man die PZB quasi 1:1 mit standardisierten Baliesen "aus der Schublade" nachgebildet und hätte dafür nichts neu projektieren müssen und könnte alle nötigen Informationen von den vorhandenen Signalen abgreifen. Davon ist man aber offensichtlich komplett abgerückt, das scheint sich nicht bewährt zu haben, wobei ich nicht weiß warum.

Wenn man die Balisenteppiche in Ingelheim an der linken Rheinstrecke gesehen hat war klar das das nichts werden konnte mit ETCS L1LS, der Aufwand war viel zu hoch, Alternativ mit weniger Balisen hätte es die Kapazität der linken Rheinstrecke reduziert, das konnte man sich auch nicht leisten. Meiner Meinung nach wäre ETCS L1LS nur eine Lösung für Strecken mit wenig Zugverkehr, Nebenbahnen.

Re: Vermeintliche Fakten

geschrieben von: Saxobav

Datum: 28.07.26 16:44

Hallo Tegernseebahn,
was ist an der von mir geschilderten Realität kein Fakt?
Nur zum Zustandekommen des derzeitigen Zustands gibt es mehrere Theorien. Und zum Fahrbetrieb in der zweiten Stammstrecke ist schon Annahmeschluss in den Wettbüros?

Gruß saxobav.
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