OK, Danke. Und ich dachte schon, dass vielleicht wieder Bewegung in die Sache kommt?Die Neuigkeit ist, dass:
Der Stand vom 2023 war mir bekannt, habe aber auf Neuigkeiten gehofft.
AlexT schrieb:Was für Verkehre sind denn da auf der Begatalbahn unterwegs, dass man dafür 60 Mio. € ausgeben muss ?OK, Danke. Und ich dachte schon, dass vielleicht wieder Bewegung in die Sache kommt?Die Neuigkeit ist, dass:
Der Stand vom 2023 war mir bekannt, habe aber auf Neuigkeiten gehofft.
- a) die VBE als Eigentümer klargestellt haben, dass sie es nicht mehr für zumutbar halten, die Strecke vorzuhalten. Zeitgleich wurde die Walkenfeldbrücke über die Bega in Lemgo-Brake nun für alle Fahrten gesperrt.
- b) immer wieder kleine Informationshäppchen vom Monocab gestreut werden, was seitens der Politik dazu führt, dass fast alle Parteien inzwischen laut davon träumen, die Begatalbahn zu opfern, damit dort das Monocab fahren kann.
Railchris schrieb:Die 60 Mio. € sind für die Reaktivierung Lemgo-Lüttfeld - Barntrup für den regulären SPNV mit rund einem Dutzend technisch zu sichernder Bü, mindestens zwei Ersatzbauwerken für abgängige Brücken, und zwei bis drei Zwischenhalte, also 3 bis 4 neu zu errichtende Personenverkehrsanlagen. Der Oberbau ist eigentlich über weite Strecken noch gut, wird dann aber sicherlich auch komplett ausgetauscht werden. Auf einem ca. 1 km langen Abschnitt muss die Entwässerung komplett neu angelegt werden, wahrscheinlich wird man das auch auf weiteren Abschnitten machen.AlexT schrieb:Was für Verkehre sind denn da auf der Begatalbahn unterwegs, dass man dafür 60 Mio. € ausgeben muss ?OK, Danke. Und ich dachte schon, dass vielleicht wieder Bewegung in die Sache kommt?Die Neuigkeit ist, dass:
Der Stand vom 2023 war mir bekannt, habe aber auf Neuigkeiten gehofft.
- a) die VBE als Eigentümer klargestellt haben, dass sie es nicht mehr für zumutbar halten, die Strecke vorzuhalten. Zeitgleich wurde die Walkenfeldbrücke über die Bega in Lemgo-Brake nun für alle Fahrten gesperrt.
- b) immer wieder kleine Informationshäppchen vom Monocab gestreut werden, was seitens der Politik dazu führt, dass fast alle Parteien inzwischen laut davon träumen, die Begatalbahn zu opfern, damit dort das Monocab fahren kann.
Für die Hälfte wird hier ne Bahnstrecke von Kamp-Lintfort nach Moers-Rheinkamp an die Schiene angeschlossen für ca. 3.300 Fahrgäste pro Tag. Für die andere Hälfte hat sich InfraGo bereiterklärt, diese auch an ihren Bahnhof anzuschließen (nur um auch nochmal die Preisunterschiede zwischen Eisenbahn und DBBahn aufzuzeigen). Aber wenn es irgendwo so absolut garkeinen Bedarf an der Bahnstrecke gibt, muss man die nicht in eine abgelegene Museumsbahn stecken. Und wenn man damit einen Verkehrsbedarf damit erfüllen kann (u.a. Reaktivierung im Personenverkehr), dann muss man das auch richtig machen und nicht für 30km/h wieder in Betrieb nehmen und dann 3x im Jahr für Weihnachtsfahrten nutzen.
Bei der Teutoburger Waldeisenbahn ist es ja auch so ein Trauerspiel. Eigentlich hat man dort ein lohnendes SPNV-Konzept erarbeitet, aber das Geld zur Umsetzung fehlt.
Und für irgendwas dazwischen ist es dann auch wieder ein sehr teures "Erhalten" der Strecke.
Aber wir sind hier halt in Deutschland.
So ein konsequentes "richtig oder garnicht" gibt´s hier ja nicht, schon garnicht "richtig".
Der NWL möchte gerne in Bega kreuzen. Und in Lemgo. Und am liebsten auch in Lemgo-Lüttfeld. Das ändert sich immer mal wieder. Denkt man die gesamte Strecke ITF-gerecht, würde man nur in Oerlinghausen, Lage und Vogelhorst kreuzen, und natürlich an den Endbahnhöfen wenden. Dann bräuchte man für den gesamten Stundentakt der RB 73 nur zwei Umläufe. Leider denkt der NWL aber eher mikroskopisch und betrachtet die Strecke nicht als ganzes. Das wird dann eben teuer, und die Gesamtreisezeit verlängert sich immer mehr.Der NWL plant keinen Stundentakt, sondern einen Halbstundentakt. Mit 80 Km/h Höchstgeschwindigkeit wird das nichts mit nur einer Kreuzungsstelle in Vogelhorst. 16,2 Kilometer (Anmerkung: die ist noch länger, weil man nach Barntrup Ost möchte aber keine Ahnung wo der Halt liegen soll, wahrscheinlich in Bellenbruch, was über einen Kilometer weiter als der Bahnhof Barntrup wäre) Fahrstrecke hin und zurück bei 80 Km/h Höchstgeschwindigkeit, drei Zwischenhalten und einer Endhaltestelle mit ausreichender Wendezeit. Wie soll das in 30 Minuten fahrbar sein? Wenn man 26 Minuten Fahrzeit plus 4 Minuten Wendezeit ohne Zwischenhalte annimmt, bräuchte der Zug schon eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 75 Km/h. Da die Züge aber noch 6 mal halten sollen, sind die 75 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit nicht erreichbar. Lemgo-Lüttfeld - Lage sind 12 Minuten Fahrzeit, wenn da noch 3 Kilometer Fahrstrecke zu kommen, wie soll das mit ausreichendem Kreuzungspuffer im Halbstundentakt fahrbar sein? Auf der weiteren Strecke nach Bielefeld liegen genauso die eingleisigen Zwangspunkte vor, die entsprechenden Puffer benötigen.
AlexT schrieb:OK, Danke. Und ich dachte schon, dass vielleicht wieder Bewegung in die Sache kommt?Die Neuigkeit ist, dass:
Der Stand vom 2023 war mir bekannt, habe aber auf Neuigkeiten gehofft.
- a) die VBE als Eigentümer klargestellt haben, dass sie es nicht mehr für zumutbar halten, die Strecke vorzuhalten. Zeitgleich wurde die Walkenfeldbrücke über die Bega in Lemgo-Brake nun für alle Fahrten gesperrt.
- b) immer wieder kleine Informationshäppchen vom Monocab gestreut werden, was seitens der Politik dazu führt, dass fast alle Parteien inzwischen laut davon träumen, die Begatalbahn zu opfern, damit dort das Monocab fahren kann.
ZitatDie RB 73 bleibt perspektivisch erstmal beim Stundentakt. Lediglich die Überlagerung mit der RE 82 ergibt zwischen Bielefeld und Lage, ab 12/2029 auch bis Lemgo-Lüttfeld einen Halbstunden-"Takt".Der NWL möchte gerne in Bega kreuzen. Und in Lemgo. Und am liebsten auch in Lemgo-Lüttfeld. Das ändert sich immer mal wieder. Denkt man die gesamte Strecke ITF-gerecht, würde man nur in Oerlinghausen, Lage und Vogelhorst kreuzen, und natürlich an den Endbahnhöfen wenden. Dann bräuchte man für den gesamten Stundentakt der RB 73 nur zwei Umläufe. Leider denkt der NWL aber eher mikroskopisch und betrachtet die Strecke nicht als ganzes. Das wird dann eben teuer, und die Gesamtreisezeit verlängert sich immer mehr.Der NWL plant keinen Stundentakt, sondern einen Halbstundentakt. Mit 80 Km/h Höchstgeschwindigkeit wird das nichts mit nur einer Kreuzungsstelle in Vogelhorst. 16,2 Kilometer (Anmerkung: die ist noch länger, weil man nach Barntrup Ost möchte aber keine Ahnung wo der Halt liegen soll, wahrscheinlich in Bellenbruch, was über einen Kilometer weiter als der Bahnhof Barntrup wäre) Fahrstrecke hin und zurück bei 80 Km/h Höchstgeschwindigkeit, drei Zwischenhalten und einer Endhaltestelle mit ausreichender Wendezeit. Wie soll das in 30 Minuten fahrbar sein? Wenn man 26 Minuten Fahrzeit plus 4 Minuten Wendezeit ohne Zwischenhalte annimmt, bräuchte der Zug schon eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 75 Km/h. Da die Züge aber noch 6 mal halten sollen, sind die 75 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit nicht erreichbar. Lemgo-Lüttfeld - Lage sind 12 Minuten Fahrzeit, wenn da noch 3 Kilometer Fahrstrecke zu kommen, wie soll das mit ausreichendem Kreuzungspuffer im Halbstundentakt fahrbar sein? Auf der weiteren Strecke nach Bielefeld liegen genauso die eingleisigen Zwangspunkte vor, die entsprechenden Puffer benötigen.
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