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 01 - News 

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[ted.europa.eu] 512412-2026
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2.1. Verfahren
Titel: EMS-Vergabe 2030
Beschreibung: Erbringung von fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Elektronetz Mittelsachsen (EMS) auf folgenden Linien:
• RE 3 Dresden – Chemnitz – Plauen – Hof
• RB 30 Dresden – Chemnitz – Zwickau
• RB 30V Chemnitz – Zwickau
• RB 45 Chemnitz – Riesa – Elsterwerda.

Das Leistungsvolumen wird ca. 5,75 Mio. Zugkm/Jahr umfassen. Änderungen bzgl. Linien/Leistungsvolumen aufgrund wirtschaftlicher Entwicklungen oder im Ergebnis
weitergehender Prüfungen der Aufgabenträger sind möglich. Die für die Leistungserbringung erforderlichen Fahrzeuge werden dem Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) über
die Dauer der Vertragslaufzeit durch den Aufgabenträger Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) beigestellt.

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen:
1. Diese Vorinformation erfolgt zur Erfüllung der Veröffentlichungspflichten nach Art. 7 Abs. 2 VO (EG) Nr. 1370/2007 für die in Punkt 1.1 genannten zuständigen Behörden(Aufgabenträger)
• Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS),
• Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO),
• Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV),
• Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) und
• Land Brandenburg.

Eine verbindliche Festlegung, dass das Vergabeverfahren durch sämtliche Aufgabenträger gemeinsam durchgeführt wird, ist hiermit nicht verbunden.

2. Die Einleitung des Vergabeverfahrens steht unter dem Vorbehalt, dass die Gremien der einzelnen Aufgabenträger der Durchführung des Vergabeverfahrens zustimmen bzw. betreffend den
Aufgabenträger Land Brandenburg die erforderlichen Haushaltsmittel in der geplanten Höhe zur Verfügung stehen.

3. Die in Punkt 5.1.3 genannte Laufzeit von 15 Jahren ist als Maximal-Laufzeit zu verstehen. Es ist eine Vertragslaufzeit von mindestens 12 Fahrplanjahren vorgesehen. Ggf. werden
Verlängerungsoptionen bis zur Maximal-Laufzeit vorgesehen.

4. Die Aufgabenträger werden vor Veröffentlichung des Vergabeverfahrens eine Markterkundung mit an der Leistungserbringung interessierten Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) durchführen, um einzelne
Aspekte der Leistung (insbesondere hinsichtlich Fahrzeugbeistellung und deren Instandhaltung) zu erörtern.
Die Markterkundung erfolgt durch den ZVMS als federführenden Aufgabenträger des derzeit
laufenden EMS-Verkehrsvertrages sowie Beisteller der Fahrzeuge. Interessierte EVU werden gebeten, sich formlos bis spätestens 31.08.2026 unter der E-Mail-Adresse spnv-vergabe@vms.de zur
Markterkundung anzumelden. Die Termine finden voraussichtlich Mitte/Ende September 2026 in den Räumen des ZVMS (Am Rathaus 2, 09111 Chemnitz) statt. Es erfolgt keine Erstattung von Kosten oder
Entschädigung für die Teilnahme an der Markterkundung.

5.1.3. Beabsichtigter Beginn und Laufzeit des Vertrags
Datum des Beginns: 15/12/2030
Laufzeit: 15 Jahre

Mit freundlichen Grüßen
Knut Rosenthal

https://wettbewerb.spnv-deutschland.de/Grafiken/Linkbutton/Linkbutton4_klein.png https://grafiken.spnv-deutschland.de/Buttons/DSO-Bildbeitraege.png




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.26 14:18.
Im Gegensatz zum Dieselnetz und im Besonderen dem RE 6 hört und liest man m.E. vom Elektronetz und dessen gegenwärtigen Betreiber MRB wenig, was grundsätzlich als gutes Zeichen zu werten ist. Ich bin gespannt, ob es außer der MRB überhaupt weitere Bewerber geben wird.
miltenberg schrieb:
Im Gegensatz zum Dieselnetz und im Besonderen dem RE 6 hört und liest man m.E. vom Elektronetz und dessen gegenwärtigen Betreiber MRB wenig, was grundsätzlich als gutes Zeichen zu werten ist.
Sehe ich auch so, zumindest auf der Hofer Linie läuft der Betrieb recht passabel. Da gibt es nicht wirklich viel zu kritisieren. Toll ist auch, dass man es sogar schafft in Hof mit Regio eine vernünftige Anschlussdisposition zu betreiben.
Zu Kurze Züge, WC die über Tage nicht Repariert werden, und Anschlüsse in Hof dann Rede mal mit meiner Tochter jeder zweite Abschluss Platzt in Hof.
Hoffentlich Bewirbt sich die Länderbahn.
Max__Mustermann schrieb:
miltenberg schrieb:
Im Gegensatz zum Dieselnetz und im Besonderen dem RE 6 hört und liest man m.E. vom Elektronetz und dessen gegenwärtigen Betreiber MRB wenig, was grundsätzlich als gutes Zeichen zu werten ist.
Sehe ich auch so, zumindest auf der Hofer Linie läuft der Betrieb recht passabel. Da gibt es nicht wirklich viel zu kritisieren. Toll ist auch, dass man es sogar schafft in Hof mit Regio eine vernünftige Anschlussdisposition zu betreiben.
Die Zuglänge ist auf einzelnen Leistungen vielleicht zu knapp bestellt aber im allgemeinen reicht es.
Wenn man als Fahrgast normalweise das Chaos weiter südlich gewöhnt ist, erscheint die MRB idR als ziemlich gut funktionierend.

Man wird immer irgend was finden was nicht gefällt, aber gemessen an dem tiefen Niveau was wir hierzulande erreicht haben ist die MRB ganz gut dabei.

Gleiches gilt auch für die Anschlüsse in Hof gen Süden (vergleiche hierzu auch die BEG-Statiatik zur Anschlusssicherheit).



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.26 14:31.
Max__Mustermann schrieb:
Die Zuglänge ist auf einzelnen Leistungen vielleicht zu knapp bestellt aber im allgemeinen reicht es.
Einzelne Leistungen ist gut. Betrifft (zumindest für den Abschnitt Dresden - Chemnitz) beim RE den ganzen Berufsverkehr sowie den Wochenendausflugsverkehr (Fr Nachmittag/Abend, Sa Vormittag, So Nachmittag). Da sind die Züge gerne mal Rand voll gefüllt. Wobei ich es noch nicht erlebt habe, dass mal Leute nicht mitkamen.
wunder99 schrieb:
Einzelne Leistungen ist gut. Betrifft (zumindest für den Abschnitt Dresden - Chemnitz) beim RE den ganzen Berufsverkehr sowie den Wochenendausflugsverkehr (Fr Nachmittag/Abend, Sa Vormittag, So Nachmittag). Da sind die Züge gerne mal Rand voll gefüllt. Wobei ich es noch nicht erlebt habe, dass mal Leute nicht mitkamen.
Genau, letzteres habe ich auch noch nicht mitbekommen.
Bei meinen letzten beiden Fahrten DD-HO Sonntag Nachmittag gab es insbesondere bis Chemnitz in jedem Einstiegsbereich eine Hand voll stehende Fahrgäste, aber nicht so verstopft dass man nicht mehr durch gekommen wäre. Es gab auch noch vereinzelt Taschenplätze.

Wer zum Beispiel mal im Mireo Augsburg - München oder im Einzelmops Würzburg - Frankfurt fahren durfte, bleibt bei der MRB eher gelassen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.26 15:58.
Naja, dies dürfte aber am Neubau des Überwerfungsbauwerk in Dresden liegen, wodurch sich die Fahrzeiten zwischen RE & RB weniger unterscheiden. Dadurch verteilen sich die Fahrgäste von/nach Dresden besser auf die beiden Zugarten.
wunder99 schrieb:
Naja, dies dürfte aber am Neubau des Überwerfungsbauwerk in Dresden liegen, wodurch sich die Fahrzeiten zwischen RE & RB weniger unterscheiden. Dadurch verteilen sich die Fahrgäste von/nach Dresden besser auf die beiden Zugarten.
Nicht wirklich, da die meisten RB30 ja am Stadtrand in Dresden-Plauen enden statt richtig ins Dresdner Zentrum zu fahren.
miltenberg schrieb:
Im Gegensatz zum Dieselnetz und im Besonderen dem RE 6 hört und liest man m.E. vom Elektronetz und dessen gegenwärtigen Betreiber MRB wenig, was grundsätzlich als gutes Zeichen zu werten ist. Ich bin gespannt, ob es außer der MRB überhaupt weitere Bewerber geben wird.
Haha, das war damals das Netz, wo sich die rote Bahn bockig nicht beworben hat, weil es einen Fahrzeugpool gab. So einen Zirkus hat sie seitdem auch nicht mehr veranstaltet.

Liste aktuell offener SPNV-Verfahren (Update ca. 1-2x/Monat)
Liste WLAN in SPNV-Netzen (z.Zt. ohne Updates)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.26 20:27.
stellwerk_wf schrieb:
miltenberg schrieb:
Im Gegensatz zum Dieselnetz und im Besonderen dem RE 6 hört und liest man m.E. vom Elektronetz und dessen gegenwärtigen Betreiber MRB wenig, was grundsätzlich als gutes Zeichen zu werten ist. Ich bin gespannt, ob es außer der MRB überhaupt weitere Bewerber geben wird.
Haha, das war damals das Netz, wo sich die rote Bahn bockig nicht beworben hat, weil es einen Fahrzeugpool gab. So einen Zirkus hat sie seitdem auch nicht mehr veranstaltet.
Nicht nur bei diesem Netz - auch bei anderen Netzen mit Fahrzeugpool war dies so. Heute sieht es aber anders aus - und nicht nur mit der ehemaligen Tochter Start.

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Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]
Clemens2 schrieb:
Eine umsteigefreie Verbindung zwischen Dresden und Nürnberg wird es wohl nie wieder mehr geben.
Wenn der Fahrdraht durchgängig zwischen Hof und Nürnberg hängen würde, sähe ich das durchaus noch kommen - das beträfe dann aber die Verbindung über Marktredwitz und nicht über Bayreuth.

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Kurt der König schrieb:
Zu Kurze Züge, WC die über Tage nicht Repariert werden, und Anschlüsse in Hof dann Rede mal mit meiner Tochter jeder zweite Abschluss Platzt in Hof.
So miserabel, wie du sie darstellst, ist die Anschlusssituation in Hof meiner Erfahrung nach nicht. Wenn der RE 3 verspätet aus Richtung Dresden kommt, ist das zudem in der überwiegenden Zahl der Fälle nicht im Verantwortungsbereich der MRB zu verorten, sondern infrastrukturseitig bedingt und wäre bei jedem anderen Betreiber exakt genauso.

Ich stimme zudem dem Mitforisten hinsichtlich der Anschlussdisposition in Hof zu - 5-7min wird eigentlich immer von beiden Seiten gewartet, um Anschlussreisende aufzunehmen, in Tagesrandlage habe ich auch schon an die 10min erlebt. Das sieht man sonst bei unterschiedlichen Betreibern leider sehr selten. Und ja, wenn man nicht-DB-EVU aus Bayern zum Vergleich heranzieht (namentlich Arverio oder die Vögelesbahn), dann macht die MRB alles andere als einen schlechten Job. Bei den genannten Negativbeispielen fahren Triebzüge wochenlang ohne funktionierendes WC herum und Phänomene wie Augsburg-München zur besten Sendezeit einteilig im Mireo sind keine Seltenheit.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.07.26 11:28.
Wofür gibt es eine BR248? Aber ich stimme zu dass wir sowas nicht sehen werden. Vielleicht als Flixtrain außerhalb des Nahverkehrs und dann weiter nach München oder Stuttgart.

Ulrich
ulrich schrieb:
Wofür gibt es eine BR248? Aber ich stimme zu dass wir sowas nicht sehen werden. Vielleicht als Flixtrain außerhalb des Nahverkehrs und dann weiter nach München oder Stuttgart.
Dresden-Nürnberg über Bamberg könnte durchaus mit BEMU betrieben werden - der fahrleitungslose Abschnitt zwischen Hof und Hochstadt-Marktzeuln ist ca. 85km lang, der Mireo schafft aktuell 80-120km im Batteriebetrieb. Mit den 85km wäre es wohl sehr auf Kante genäht, aber die BEMU Reichweite wird sich sicher noch erhöhen.
miltenberg schrieb:
ulrich schrieb:
Wofür gibt es eine BR248? Aber ich stimme zu dass wir sowas nicht sehen werden. Vielleicht als Flixtrain außerhalb des Nahverkehrs und dann weiter nach München oder Stuttgart.
Dresden-Nürnberg über Bamberg könnte durchaus mit BEMU betrieben werden - der fahrleitungslose Abschnitt zwischen Hof und Hochstadt-Marktzeuln ist ca. 85km lang, der Mireo schafft aktuell 80-120km im Batteriebetrieb. Mit den 85km wäre es wohl sehr auf Kante genäht, aber die BEMU Reichweite wird sich sicher noch erhöhen.
Eure Visionen können das Anforderungsprofil der heutigen Taktfahrpläne nicht erfüllen. Der Zug muss die beiden Halbknoten Hof und Nürnberg in ca. 100 Minuten Fahrzeit verbinden. Das schafft man weder über Bamberg noch mit einem dieselbetriebenen Lok-Wagen-Zug in einem Neigetechnikfahrplan. Ebenso muss der Zug die Fahrzeiten der Coradia Continental halten können, was mit dem kastrierten E-Antrieb des Dual-Mode Vectron kaum zu schaffen sein wird.
Signalschruber schrieb:
miltenberg schrieb:
ulrich schrieb:
Wofür gibt es eine BR248? Aber ich stimme zu dass wir sowas nicht sehen werden. Vielleicht als Flixtrain außerhalb des Nahverkehrs und dann weiter nach München oder Stuttgart.
Dresden-Nürnberg über Bamberg könnte durchaus mit BEMU betrieben werden - der fahrleitungslose Abschnitt zwischen Hof und Hochstadt-Marktzeuln ist ca. 85km lang, der Mireo schafft aktuell 80-120km im Batteriebetrieb. Mit den 85km wäre es wohl sehr auf Kante genäht, aber die BEMU Reichweite wird sich sicher noch erhöhen.
Eure Visionen können das Anforderungsprofil der heutigen Taktfahrpläne nicht erfüllen. Der Zug muss die beiden Halbknoten Hof und Nürnberg in ca. 100 Minuten Fahrzeit verbinden. Das schafft man weder über Bamberg noch mit einem dieselbetriebenen Lok-Wagen-Zug in einem Neigetechnikfahrplan. Ebenso muss der Zug die Fahrzeiten der Coradia Continental halten können, was mit dem kastrierten E-Antrieb des Dual-Mode Vectron kaum zu schaffen sein wird.
Na dann hätten MRB und ZVMS doch eine perfekte Nachnutzung für die elf Akku-1440, wenn Chemnitz - Leipzig irgendwann mal elektrifiziert ist ;-)

Muss es immer eine Vectron DM sein

geschrieben von: Stichstreckenblock

Datum: 26.07.26 10:47

Hi. Stadler bietet ja den FLIRT AKKU an. Den in einer FV Variante bestellt (6 oder 8 teilig) und man kann die Verbindung fahren.

Gruß
Stichstreckenblock




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.26 11:14.

Re: Es muss bestellter FV sein!

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 26.07.26 11:45

Stichstreckenblock schrieb:
Hi. Stadler bietet ja den FLIRT AKKU an. Den in einer FV Variante bestellt (6 oder 8 teilig) und man kann die Verbindung fahren.
Vor einer Elektrifizierung wird da nichts passieren, aber abgesehen davon bin ich gegen so lange Nahverkehrslinien mit niedrigstem Komfort. Nicht mal eine Automatenlandschaft wie bei der Westbahn, das ist für mich moderner Standard.

BEMU sind etwas für Strecken abseits, aber hier muss eh elektrifiziert werden und jede Zwischenlösung würde den Handlungsdruck noch mehr rausnehmen.

Dresden-Nürnberg ist für mich klassischer B-Fernverkehr und damit verdammte Pflicht des Bundes das zu bestellen. Es bräuchte dazu einen Bundes-Aufgabenträger, da könnte man auch viele langlaufende RE übertragen. In ganz Europa gibt es Besteller für Fernverkehr abseits der eigenwirtschaftlichen Hauptlinien, nur Deutschland weiß scheinbar wieder mal alles besser
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