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Re: Ist das der vom "Vorstand"? (sünns nühs)

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 27.07.26 13:34

Sonst nchts, würde ich sagen

Viele Grüße aus EMRS
Moritz

Warum steht das dann noch im Betreff?

geschrieben von: Frank Wilhelm

Datum: 27.07.26 14:33

Wenn dann doch was im Beitrag steht? Denke auf die Anspielung hast Du geantwortet.
Patrick Lyca schrieb:
Plutone schrieb:
Extrem spekulativ, was "ohne Teilung" alles so passiert wäre oder hätte werden können. Es ist aber extrem interessant, wie konsequent man sich zur Verteidigung gegen die Sowietunion vorbereitet hat.
U.a. diese Seiten zeugen davon:

[sperranlagen.de]
[www.fulda-gap.de]
Ja extrem interessant. Auch in der DDR gab es natürlich Vorbereitungen auf den Gott sei Dank nie eingetretenen Ernstfall, vorbereitete Umgehungsbahnen beispielsweise.
Bei dem Thema darf man aber nicht vergessen, dass die Bundeswehr Freitag Mittag ins Wochenende marschierte während die MiG-21 Piloten der DDR phasenweise im Cockpit sitzend auf den Einsatzbefehl warten mussten. In einer TV-Reportage zur Übergabe der DDR MiG-29 an die Bundeswehr kamen div. NVA-Soldaten zu Wort, die an ihrer DDR-Führung kein gutes Wort ließen: "die haben uns nur verarscht, der Westen war nie eine Bedrohung".
An das alles sollte man sich auch beim heutigen Stichwort "Kriegstreiberei von Europa" mal erinnern.
Das mit dem Wochenende haben uns die von der NVA nicht geglaubt, als wir bei einer Übung die mal im Funk hatten. Das hat mir vor drei Jahren noch einer von der ehem. NvA immer noch nicht geglaubt. Bei uns in Veitshöchheim waren am WE kaum hundert Leute in der Kaserne und da war der Stab der 12. Panzerdivision.
L-B-E schrieb:
Moin,

richtig, das war zu dieser Zeit nichts ungewöhnliches.
War bei mir 1986 in der Ruhrland-Kaserne genau so.
Wachdienst erlebte ich erstmals an der Truppenschule.

VG Frank
Einfacher Grund, die Wachdienste zählten nicht als Militär. Und die Obergrenze von 495.000 Mann sollte keinesfalls überschritten werden.
Lenoir schrieb:
chnookie schrieb:
Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht wirklich. Inwiefern mag die Verlängerung von Gemünden bis Würzburg für das Verteidigungsministerium sinnvoller als einen eigene NBS Aschaffenburg Würzburg gewesen sein.
Sofern an der Sache überhaupt wirklich etwas dran ist: Würzburg wäre damals vielleicht nicht unwichtig gewesen in Bezug auf US-amerikanische Standorte wie auch, im weiteren Umfeld (badisch Sibirien) damals auch noch existente BW-Standorte.

(Hatte selbst das "Vergnügen", für ärztliche Untersuchungen während meiner so steilen wie kurzen BW-Karriere von Tauberbischofsheim bis Würzburg und zurück im Wolf (Zermedes G-Klasse) befördert zu werden … gruselig ;-)
In Würzburg hatte es zwei Kasernen mit Amis, Bundeswehr war in Veitshöchheim. Aber Mergentheim, Hardheim, Külsheim, Niederstetten und Tauberbischofsheim hatten alle Kasernen. In Niederstetten gab es Heeresflieger mit Alouette und UH-1D sowie Instandsetzung Hubis. Da hat mein Schwager gedient und durch den Dienst in der Hubschrauberinstandsetzung sein erstes Praxissemester im Studium der Luft- und Raumfahrttechnik gespart. Ich war vor 50 Jahren in Veitshöchheim stationiert.

Ab ins Forum 999!

geschrieben von: Fahrplanbureau

Datum: 27.07.26 17:48

ThomasK schrieb:
Weil die alte Strecke direkt an der DDR-Grenze verlief und man im Verteidigungsfalle eine Zerstörung der alten Strecke ...
Ab hier gab es eine der größten Entgleisungen bei DSo. Warum ist diese nicht im Betriebsstörungsforum gelandet?
Vom historischen 403er zur großen "Welt"geschichte des kleinen Europas über NVA und Bundeswehr und das gefährdete Baltikum ist schon ein rekordverdächtiger Unfall.

Also Mod, bitte verschieben oder gänzlich der Rüstungskontrolle opfern!

Fahrt Frei! wünscht das Fahrplanbureau
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ae/Deutsche_Reichsbahn_DDR.svg/40px-Deutsche_Reichsbahn_DDR.svg.png ++ Deutsche Reichsbahn DDR ++ https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ae/Deutsche_Reichsbahn_DDR.svg/40px-Deutsche_Reichsbahn_DDR.svg.png
Wo ist der Wagen WLABme 59 in meinem Urlaubszug an den Balaton gereiht?
Hier gibt es Antworten für halb Europa: [www.vagonweb.cz]

WeserCity/OldenburgCity

geschrieben von: bahnfreundsiggi

Datum: 27.07.26 20:14

ThomasK schrieb:
In 54 Minuten von Bremen Hbf nach Hannover Hbf ohne LZB. Das schafft heute kein ICE mehr.
55 Minuten waren für WeserCity und OldenburgCity planmäßig zwischen Hannover und Bremen. Der Zug war mit BR112 bespannt und hatte 1 Am und 4 Bm(pz). Ich fuhr mit dem mehrfach zwischen Hannover und Oldenburg.

Ich stand da am Zugschluss und habe fasziniert hinten rausgesehen wie wir durch Verden fuhren.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.26 20:23.

Und was hat das mit dem Thema zu tun? (o.w.T)

geschrieben von: nordicocean

Datum: 28.07.26 19:22

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Die NBS Hannover-Würzburg und die Wochenenden

geschrieben von: andreas +

Datum: 28.07.26 22:21

bahnfreundsiggi schrieb:
Das mit dem Wochenende haben uns die von der NVA nicht geglaubt, ... Das hat mir vor drei Jahren noch einer von der ehem. NvA immer noch nicht geglaubt. Bei uns in Veitshöchheim waren am WE kaum hundert Leute in der Kaserne und da war der Stab der 12. Panzerdivision.
... wie gut man das doch (damals) geheimhalten konnte ... :-)

Re: Die NBS Hannover-Würzburg und die Wochenenden

geschrieben von: Traumflug

Datum: 28.07.26 23:07

andreas + schrieb:
bahnfreundsiggi schrieb:
Das mit dem Wochenende haben uns die von der NVA nicht geglaubt, ... Das hat mir vor drei Jahren noch einer von der ehem. NvA immer noch nicht geglaubt. Bei uns in Veitshöchheim waren am WE kaum hundert Leute in der Kaserne und da war der Stab der 12. Panzerdivision.
... wie gut man das doch (damals) geheimhalten konnte ... :-)
Das brauchte man nicht geheim halten. Der wesentliche Teil daran war, dass der Freigang am Wochenende jederzeit aufgehoben werden konnte. Grössere Panzerbewegungen in der DDR und schwupps, wären die Kasernen auch am Wochenende voll gewesen.

Die Wehrpflicht-Bundeswehr war immer darauf bedacht, ihre Leute nicht unnötig zu schikanieren und auch für das zivile Leben einen Mehrwert zu bieten. Das hat auch ziemlich gut funktioniert, auch wenn altgediente Militärs gelegentlich ob der "Lottrigkeit" die Nase rümpfen mussten.

Re: Die NBS Hannover-Würzburg und die Wochenenden

geschrieben von: 103612

Datum: 30.07.26 11:07

Zumindest gab es damals immer genug Busfahrer!

Traumflug schrieb:
andreas + schrieb:
bahnfreundsiggi schrieb:
Das mit dem Wochenende haben uns die von der NVA nicht geglaubt, ... Das hat mir vor drei Jahren noch einer von der ehem. NvA immer noch nicht geglaubt. Bei uns in Veitshöchheim waren am WE kaum hundert Leute in der Kaserne und da war der Stab der 12. Panzerdivision.
... wie gut man das doch (damals) geheimhalten konnte ... :-)
Das brauchte man nicht geheim halten. Der wesentliche Teil daran war, dass der Freigang am Wochenende jederzeit aufgehoben werden konnte. Grössere Panzerbewegungen in der DDR und schwupps, wären die Kasernen auch am Wochenende voll gewesen.

Die Wehrpflicht-Bundeswehr war immer darauf bedacht, ihre Leute nicht unnötig zu schikanieren und auch für das zivile Leben einen Mehrwert zu bieten. Das hat auch ziemlich gut funktioniert, auch wenn altgediente Militärs gelegentlich ob der "Lottrigkeit" die Nase rümpfen mussten.

Re: Ab ins Forum 999! - Nein -

geschrieben von: Frank St.

Datum: 30.07.26 11:28

Fahrplanbureau schrieb:
ThomasK schrieb:
Weil die alte Strecke direkt an der DDR-Grenze verlief und man im Verteidigungsfalle eine Zerstörung der alten Strecke ...
Ab hier gab es eine der größten Entgleisungen bei DSo. Warum ist diese nicht im Betriebsstörungsforum gelandet?
Vom historischen 403er zur großen "Welt"geschichte des kleinen Europas über NVA und Bundeswehr und das gefährdete Baltikum ist schon ein rekordverdächtiger Unfall.

Also Mod, bitte verschieben oder gänzlich der Rüstungskontrolle opfern!
Verschieben wieso? An entscheidender Stelle die Astschere ansetzen und ggf. den Schnitt umtopfen.

Grüße
Frank

Zu meinen Beiträgen:
- Eisenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]
- Historisches Forum [www.drehscheibe-foren.de]
- Straßenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]
Traumflug schrieb:
andreas + schrieb:
bahnfreundsiggi schrieb:
Das mit dem Wochenende haben uns die von der NVA nicht geglaubt, ... Das hat mir vor drei Jahren noch einer von der ehem. NvA immer noch nicht geglaubt. Bei uns in Veitshöchheim waren am WE kaum hundert Leute in der Kaserne und da war der Stab der 12. Panzerdivision.
... wie gut man das doch (damals) geheimhalten konnte ... :-)
Das brauchte man nicht geheim halten. Der wesentliche Teil daran war, dass der Freigang am Wochenende jederzeit aufgehoben werden konnte. Grössere Panzerbewegungen in der DDR und schwupps, wären die Kasernen auch am Wochenende voll gewesen.

Die Wehrpflicht-Bundeswehr war immer darauf bedacht, ihre Leute nicht unnötig zu schikanieren und auch für das zivile Leben einen Mehrwert zu bieten. Das hat auch ziemlich gut funktioniert, auch wenn altgediente Militärs gelegentlich ob der "Lottrigkeit" die Nase rümpfen mussten.
Ich denke, die Militärs, die in den siebziger und achtziger Jahren in Führungspositionen waren, rümpfen darüber nicht die Nase. Es war allgemein akzeptiert, dass Soldaten Menschen sind und auch Wähler. Staatsbürger in Uniform hieß das Schlagwort und das war in den allermeisten Einheiten nicht nur so daher gesagt. Es hat ja auch einen Wehrbeauftragten und der war und ist hauptsächlich für die Wehrpflichtigen zuständig. Eine Beschwerde dorthin hat gewaltig geraucht. Da hatten der Kompaniechef und der Zugführer ein ganz schlechtes Leben. Aber auch schon eine normale Beschwerde hatte sehr oft Erfolg.

Re: Ist das der vom "Vorstand"? (sünns nühs)

geschrieben von: bahnfreundsiggi

Datum: 30.07.26 13:30

Danke für die Informationen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, es überrascht mich aber auch nicht. Das Posting über den Verkauf lies derartiges ahnen.

NbgBahn schrieb:Zitat:
Fakt ist: Tobias Richter hat als Privatperson nicht die Mittel zur Aufarbeitung, das Projekt wäre nur im Rahmen des Unternehmens TRI vielleicht realisierbar gewesen. Sowohl bei der TRI Train Rental GmbH, der TRI Verwaltungs GmbH und insbesondere der TRI Train Rental International GmbH & Co. KG, deren Kommanditisten (einst nur Tobias und Maximilian Richter) die eigentlichen Eigentümer des ganzen Konstrukts sind, haben weder Tobias Richter noch sein Sohn Eigentümer- oder Geschäftsführerfunktionen mehr inne.

Eigentlicher Eigentümer und alleiniger Kommanditist der KG ist jetzt die in Luxemburg, dem Hotspot der Steuervermeider, angesiedelte Travis Investment Solution 51, die wiederum zu der ebenfalls in Luxemburg ansässigen Travis Investment SàRL (vergleichbar mit der Rechtsform der GmbH in Deutschland) gehört. Da endet dann die Transparenz - zumindest jener für lau - hinsichtlich deren Gesellschafter, wir sind in Luxemburg. Ob es dann über diese Gesellschafter am Ende zu der von Richter kolportierten schweizerischen Reichmuth-Gruppe als neuer Eigentümerin führt?

Wer auch immer am Ende der Eigentümer der TRI Gesellschaften ist: falls der ET 403 nicht der Privatperson Richter, sondern der einstigen TRI Gruppe gehörte, dürfte dort bei den jetzigen Eigentümern vermutlich wenig Interesse an der Aufarbeitung des Zugs oder einer der BR 103 vorhanden sein. Das sind keine Eisenbahnenthusiasten, sondern Kapitalgesellschaften, die hoffentlich die Arbeitsplätze erhalten.

Bleibt nur der Dank an die Familie Richter für ihren Einsatz mit Herzblut, der die Realisierung einiger Projekte ermöglichte und alles Gute für die Zukunft, vor allem Gesundheit.
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