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Original-403 zu kaufen

geschrieben von: Frank St.

Datum: 24.07.26 09:34

Moin,

wo gehört es hin? News? Museumsbahnen?
Wie auch immer: Ein Händler für Eisenbahnfahrzeuge bietet Fahrzeuge des 1973er 403 zum Kauf an.
Denn mal los: Wer bietet mit?
Auf den unfertigen Status des Projekts wird indirekt über die verlinkte Baureihen-Beschreibung hingewiesen.

Grüße
Frank

Zu meinen Beiträgen:
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Re: Original-403 zu kaufen

geschrieben von: Roderich

Datum: 24.07.26 09:50

Du magst uns sicherlich einen Link dazu einstellen.

Grüße vom
Roderich



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.26 09:50.

Re: Original-403 zu kaufen

geschrieben von: Bernd Thielbeer

Datum: 24.07.26 09:57

Die google KI sagt dazu:

"Das ist eine Verwechslung: Einen echten, großen Zug der Baureihe 403 aus dem Jahr 1973 kann man heute nicht mehr kaufen, da von dieser kleinen Serie nur noch wenige alte Originale existieren und diese fest in den Händen von Vereinen liegen. Gemeint sind stattdessen Modelleisenbahnen, die von Firmen wie Märklin oder Modellbahn Union im Handel angeboten werden."

Re: Original-403 zu kaufen

geschrieben von: Frank St.

Datum: 24.07.26 10:03

Roderich schrieb:
Du magst uns sicherlich einen Link dazu einstellen.

Grüße vom
Roderich
Gerne, allerdings ist das Angebot dort noch (?) nicht gelistet: [www.rail-assets.de]
Das Angebot kam per Mail, deshalb stelle ich den Wortlaut hier nicht ein.

Grüße Frank

Edit: hier zur dort verlinkten externen Projektbeschreibung
[www.hochgeschwindigkeitszuege.com]

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.26 10:16.

Der ET 403 (Donald Duck) war ein schöner Zug

geschrieben von: ThomasK

Datum: 24.07.26 10:07

Der ET 403 Donald Duck, also kein ICE 3, war ein schöner Zug. Als Kind bin ich damals im IC 189 Hermes mehrmals mit ihm von Bremen Hbf nach München Hbf gefahren. Ich weiß noch, dass er in Bremen Hbf um 16.23 Uhr abgefahren ist und in Hannover Hbf um 17.17 Uhr pünktlich angekommen ist. In München Hbf war er meistens so zwischen 23.42 Uhr und 23.45 Uhr.

In 54 Minuten von Bremen Hbf nach Hannover Hbf ohne LZB. Das schafft heute kein ICE mehr.

Ab Sommerfahrplan 1978 wurde von Bundesverkehrsministerium bei der Deutschen Bundesbahn mit LZB auf vier Strecken 200 km/h zugelassen. Die Bahnhofsdurchfahrt in Donauwörth um 22.56 Uhr geschah noch mit 150 km/h und dann wurde Richtung Augsburg Hbf ab Sommerfahrplan 1978 auf 200 km/h aufgedreht.

Von der Bahnhofsdurchfahrt in Donauwörth mit 150 km/h bis zum Stillstand des Zuges in Augsburg Hbf dauerte es nur knapp 14 Minuten.

In den beiden Triebköpfen befanden sich nicht nur die klassischen 6er Abteile. Es gab auch ein 4er Abteil. Einer der beiden Mittelwagen war ein Großraumwagen und der andere ein Speisewagen. Der 109,22 m lange Zug (27,45 m + 27,16 m + 27,16 m + 27,45 m) war technisch für 220 km/h ausgelegt, durfte aber im Betrieb nur 200 km/h fahren.

Ein gruseliges Gefühl entstand, wenn manchmal zwischen Streckenkilometer 218 und 214 zwischen Göttingen und Bebra im Dunklen der Zug von den Scheinwerfern der DDR-Grenzer anvisiert wurde. Für eine knappe Sekunde war man dann im Abteil geblendet obwohl man die Innenbeleuchtung ausgeschaltet hatte.

In Bad Sooden-Allendorf war dann der von den Kommunisten veranstaltete Spuk vorbei.

Weil die alte Strecke direkt an der DDR-Grenze verlief und man im Verteidigungsfalle eine Zerstörung der alten Strecke durch die Soldaten des Warschauer Pakts befürchtete, drängte damals das Bundesverteidigungsministerium auf den Bau der Neubaustrecke Hannover - Würzburg. Ursprünglich wollte man zwei Neubaustrecken bauen und zwar eine von Hannover bis nach Gemünden und eine zweite von Aschaffenburg direkt nach Würzburg, aber das Verteidigungsministerium pochte auf die Linie Hannover - Würzburg.

Als die Wiedervereinigung 1990 kam, waren die militärischen Überlegungen hinfällig, aber da war die NBS Hannover - Würzburg gerade fertig geworden und die Testfahrten zur Inbetriebnahme der NBS Hannover - Würzburg schon im vollen Gange. Im wiedervereinigten Deutschland wäre die Strecke in der Streckenführung nie so gebaut worden.

Re: Original-403 zu kaufen

geschrieben von: Frank St.

Datum: 24.07.26 10:08

Bernd Thielbeer schrieb:
Die google KI sagt dazu:

"Das ist eine Verwechslung: Einen echten, großen Zug der Baureihe 403 aus dem Jahr 1973 kann man heute nicht mehr kaufen, da von dieser kleinen Serie nur noch wenige alte Originale existieren und diese fest in den Händen von Vereinen liegen. Gemeint sind stattdessen Modelleisenbahnen, die von Firmen wie Märklin oder Modellbahn Union im Handel angeboten werden."
Müssen wir jetzt immer öfter zeigen, wie doof eine nicht geschulte KI ist? Das fände ich bei DSO ziemlich deplatziert.
Ein Neugeborenes hat auch ein vollständiges Gehirn, nur weitgehend ohne Inhalt, sprich Wissen.
Ich bitte doch, mit derartigen Abschweifungen nicht das Ausgangsthema zu entwerten.

Grüße Frank

Zu meinen Beiträgen:
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Re: Original-403 zu kaufen

geschrieben von: Pufferküsser

Datum: 24.07.26 10:33

Moin,

na, so viele gabs nicht und gibt es erst recht nicht mehr - ist das der vom Vst? Und würde der nicht gut nach Hamm passen? ;-)

MfG
Pufferküsser

255158745-mal bearbeitet. Zuletzt am heute, 12:52:52.

(nicht zu verwechseln mit >pufferküsser*<)




Sent from my Buschtrommel



Halb-off: 6 GTW bei rail-assets

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 24.07.26 10:43

Der Zeichnung und Anzahl nach müssten das die 6 Fahrzeuge der ODEG sein, oder? Ich dachte, dass man im ZVON mehr RB65 doppelt fahren will und alleine dafür die Kisten benötigt werden? Nur mit den 642er wird man das vermutlich nicht erreichen können. Oder ist das wegen der Finanzlage auf Eis gelegt?

TRI-Fahrzeuge

geschrieben von: Dr. NE

Datum: 24.07.26 10:44

Auch wenn sich das neue TRI-Management anders vorstellt: Denke dass sich das niemand antut, in gutem Zustand sind die angefangenen Teile in Neustrelitz jedenfalls nicht (mehr).

https://www.eu-bahnen.info/eblogo-klein.jpg
ThomasK schrieb:
Weil die alte Strecke direkt an der DDR-Grenze verlief und man im Verteidigungsfalle eine Zerstörung der alten Strecke durch die Soldaten des Warschauer Pakts befürchtete, drängte damals das Bundesverteidigungsministerium auf den Bau der Neubaustrecke Hannover - Würzburg. Ursprünglich wollte man zwei Neubaustrecken bauen und zwar eine von Hannover bis nach Gemünden und eine zweite von Aschaffenburg direkt nach Würzburg, aber das Verteidigungsministerium pochte auf die Linie Hannover - Würzburg.

War das tatsächlich so? Davon höre ich jetzt zum ersten Mal, dass da das Bundesverteidigungsministerium seine Finger im Spiel gehabt haben soll.

Gruß
Christian aus Lindhorst
Tatsächlich habe ich diese Erzählungen aus seriösen Quellen (MA der Bahnbauzentrale Süd) bereits früher gehört. U.a. wurde kolportiert, dass die Linienführung in einigen Bereichen nach strategischen Gesichtspunkten gewählt wurde. Beispiel im Sinntal zwischen Fulda und Gemünden. Die Lage auf der Talostweite am Fuß der Bergflanken und großflächig in Tunneln sollte einen besseren Schutz vor heranfliegenden Geschossen/Raketen aus dem Osten bieten. Baulich wäre eine Situierung westlich der Altbaustrecke besser und billiger gewesen.

Grüße vom
Roderich

Re: Der ET 403 (Donald Duck) war ein schöner Zug

geschrieben von: chnookie

Datum: 24.07.26 13:05

ThomasK schrieb:
Weil die alte Strecke direkt an der DDR-Grenze verlief und man im Verteidigungsfalle eine Zerstörung der alten Strecke durch die Soldaten des Warschauer Pakts befürchtete, drängte damals das Bundesverteidigungsministerium auf den Bau der Neubaustrecke Hannover - Würzburg. Ursprünglich wollte man zwei Neubaustrecken bauen und zwar eine von Hannover bis nach Gemünden und eine zweite von Aschaffenburg direkt nach Würzburg, aber das Verteidigungsministerium pochte auf die Linie Hannover - Würzburg.
Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht wirklich. Inwiefern mag die Verlängerung von Gemünden bis Würzburg für das Verteidigungsministerium sinnvoller als einen eigene NBS Aschaffenburg Würzburg gewesen sein.

Zitat:
Als die Wiedervereinigung 1990 kam, waren die militärischen Überlegungen hinfällig, aber da war die NBS Hannover - Würzburg gerade fertig geworden und die Testfahrten zur Inbetriebnahme der NBS Hannover - Würzburg schon im vollen Gange. Im wiedervereinigten Deutschland wäre die Strecke in der Streckenführung nie so gebaut worden.
So sicher kann man da denke ich nicht sein. Siehe zB Anbindung Erfurt.

Re: Der ET 403 (Donald Duck) war ein schöner Zug

geschrieben von: Lenoir

Datum: 24.07.26 13:19

chnookie schrieb:
Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht wirklich. Inwiefern mag die Verlängerung von Gemünden bis Würzburg für das Verteidigungsministerium sinnvoller als einen eigene NBS Aschaffenburg Würzburg gewesen sein.
Sofern an der Sache überhaupt wirklich etwas dran ist: Würzburg wäre damals vielleicht nicht unwichtig gewesen in Bezug auf US-amerikanische Standorte wie auch, im weiteren Umfeld (badisch Sibirien) damals auch noch existente BW-Standorte.

(Hatte selbst das "Vergnügen", für ärztliche Untersuchungen während meiner so steilen wie kurzen BW-Karriere von Tauberbischofsheim bis Würzburg und zurück im Wolf (Zermedes G-Klasse) befördert zu werden … gruselig ;-)



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.26 13:22.

Re: Der ET 403 (Donald Duck) war ein schöner Zug

geschrieben von: 103612

Datum: 24.07.26 16:28

ThomasK schrieb:
Ursprünglich wollte man zwei Neubaustrecken bauen und zwar eine von Hannover bis nach Gemünden und eine zweite von Aschaffenburg direkt nach Würzburg, aber das Verteidigungsministerium pochte auf die Linie Hannover - Würzburg.
Ich habe es eher so in Erinnerung, dass wegen des Güterverkehrs von Hamburg die NBS dann durchgängig bis Würzburg gebaut wurde und Aschaffenburg stattdessen über die Nantenbacherkurve angeschlossen wurde.
Christian aus Lindhorst schrieb:
War das tatsächlich so? Davon höre ich jetzt zum ersten Mal, dass da das Bundesverteidigungsministerium seine Finger im Spiel gehabt haben soll.
Die Strecke führt durch Gebiet, das von der NATO als strategisch sehr bedeutsam angesehen wurde - Stichwort Fulda-Gap.

Der Abschnitt Fulda-Würzburg wirkt reichlich überdimensioniert, wenn man bedenkt, dass da nur ein stündlicher Zug fährt, und die alte Strecke südlich Gemünden bzw südlich Burgsinn schon recht flott ist. Ich halte es für plausibel, dass da das Miltiär ein Wort mitredete: Die Fulda-Gap von Süden her mit einer vollständig redundanten Strecke versorgen zu können ist schon ein starkes Argument.

Ich denke auch, ohne deutsche Teilung und kalten Krieg wäre das alles nie so gebaut worden.

Re: Halb-off: 6 GTW bei rail-assets

geschrieben von: Christoph Zimmermann

Datum: 24.07.26 18:07

642 642-3 schrieb:
Der Zeichnung und Anzahl nach müssten das die 6 Fahrzeuge der ODEG sein, oder? Ich dachte, dass man im ZVON mehr RB65 doppelt fahren will und alleine dafür die Kisten benötigt werden? Nur mit den 642er wird man das vermutlich nicht erreichen können. Oder ist das wegen der Finanzlage auf Eis gelegt?
Hä?

Grüße

-chriz

--
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Re:... ein schöner Zug ... und ...

geschrieben von: Zp9b an Gleis 9 3/4

Datum: 24.07.26 22:54

ThomasK schrieb:
Ein gruseliges Gefühl entstand, wenn manchmal zwischen Streckenkilometer 218 und 214 zwischen Göttingen und Bebra im Dunklen der Zug von den Scheinwerfern der DDR-Grenzer anvisiert wurde. Für eine knappe Sekunde war man dann im Abteil geblendet obwohl man die Innenbeleuchtung ausgeschaltet hatte.
Die wollten halt auch mal so einen schönen Zug anschauen.


ThomasK schrieb:
Zitat:
Weil die alte Strecke direkt an der DDR-Grenze verlief und man im Verteidigungsfalle eine Zerstörung der alten Strecke durch die Soldaten des Warschauer Pakts befürchtete, drängte damals das Bundesverteidigungsministerium auf den Bau der Neubaustrecke Hannover - Würzburg.
... deswegen die vielen Tunnelabschnitte - was für eine schöne Geschichte ...

Re: TRI-Fahrzeuge

geschrieben von: ICE_TGV

Datum: 25.07.26 04:29

Ja, das ist in der Tat bedauerlich. Ich war vor nicht langer Zeit vor Ort (außen am Zaun), habe einige Bilder gemacht -- und zu sehen bekommen, dass teils Fenster offen oder eingeschlagen sind und drinnen dann Vögel nisten. Da hat man sich solche Mühe gegeben, sehr viel Aufwand hineingesteckt, und dann sieht man zu, wie das wieder alles verwildert. Sehr bedauerlich, auch um die eigene Arbeit. (Ich hatte damals eine direkte Nachricht geschrieben an Personen, die ich für zuständig hielt, aber nicht einmal eine Antwort bekommen.)

Re: Bundesverteidigungsministerium und NBS Hannover-Würzburg

geschrieben von: VT

Datum: 25.07.26 06:32

Roderich schrieb:
Tatsächlich habe ich diese Erzählungen aus seriösen Quellen (MA der Bahnbauzentrale Süd) bereits früher gehört. U.a. wurde kolportiert, dass die Linienführung in einigen Bereichen nach strategischen Gesichtspunkten gewählt wurde. Beispiel im Sinntal zwischen Fulda und Gemünden. Die Lage auf der Talostweite am Fuß der Bergflanken und großflächig in Tunneln sollte einen besseren Schutz vor heranfliegenden Geschossen/Raketen aus dem Osten bieten. Baulich wäre eine Situierung westlich der Altbaustrecke besser und billiger gewesen.

Grüße vom
Roderich
Gehört habe ich das auch schon mehrmals. Ich denke eine gewisse Dual-Use-Fähigkeit dürfte damals fast jede staatliche Baumaßnahme, besonders in dieser Größenordnung, gehabt haben. (man denke mal an die großen Unterflurtoiletten unter diversen Marktplätzen die an Tiefgaragen abgrenzen). Gerade rund um Würzburg war damals Streitkräfteüberschreitend viel Gerät stationiert. Das schnell Richtung Fulda zu bringen wäre schon wichtig gewesen. Diese Regionen waren damals auch Teil der Ausbildung in den ersten Simulatoren.

Allerdings dürfte die Zeit als es noch Manöver wie den „Fränkischen Schild“ gab auch die Phantasie angeregt haben.
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