In D gibt es so etwas nichtDas wundert doch wohl hoffentlich niemanden.
geschrieben von: Pio
Datum: 27.07.26 19:12
Jene die das im ZDF MedialstreammeinungsBILDungsprogramm präsentiert, ist nach meiner Meinung nach, genauso zuverlässig & vertrauenswürdig wie jene über die sie hier wie gewünscht berichtet.Jene, die das im ZDF MedialstreammeinungsBILDungsprogramm präsentiert, ist meiner Meinung nach genauso zuverlässig & vertrauenswürdig wie jene, über die sie hier wie gewünscht berichtet.
Neue ESTW und Ks-Signale als "50 Jahre alte Technik" zu bezeichnen, ist auch von einem Fachmann wie Hans Leister dilletantisch. In einem ESTW läuft auch nichts analog. Nur die "bunten Lichter" draußen sind eben so wie immer (mal abgesehen vom Ks-Signalsystem gegenüber H/V-System). Für mich ist das "digital".Das wurde stark vereinfacht dargestellt und etwas reißerisch das Wort digital benutzt, aber letztendlich ging es doch um etwas ganz anderes. Der Punkt war doch: Wir stellen jetzt bei der Korridorsanierung pro Strecke hunderte Signale für zig Millionen neu auf. Hätte man stattdessen einen Bruchteil des Geldes rechtzeitig in die Fahrzeugausrüstung gesteckt, hätte man sich das sparen können und wir hätten für weniger Geld moderner ausgerüstete Strecken. Auch das mag vereinfacht sein, aber da scheint mir schon etwas wares drin zu tsecken.
Weil ETCS L1 LS nicht besser als die PZB ist. Damit hätte man also nur sehr hohe Ausrüstungskosten, aber keinerlei Sicherheitsgewinn.Man hätte vielleicht das Henne-Ei Problem gelöst, wie in der Schweiz, in dem man ganze Korridore ETCS-fähig gemacht hätte und das vielleicht sogar recht zügig zu vertretbaren kosten. Damit wäre es wirtschaftlich sinnvoll, in ETCS-Fahrzeugausrüstung zu investieren, weil man braucht dann ja ggf nichts anderes mehr. Heute bestellt keiner ETCS im Fahrzeug weil es keine Strecken dafür gibt und es gibt keine Strecken, weil L2 oS nicht ohne flächendeckende Fahrzeugausrüstung geht.
Andreas Schulz schrieb:Aber genau das ist nicht zu Ende gedacht.Neue ESTW und Ks-Signale als "50 Jahre alte Technik" zu bezeichnen, ist auch von einem Fachmann wie Hans Leister dilletantisch. In einem ESTW läuft auch nichts analog. Nur die "bunten Lichter" draußen sind eben so wie immer (mal abgesehen vom Ks-Signalsystem gegenüber H/V-System). Für mich ist das "digital".Das wurde stark vereinfacht dargestellt und etwas reißerisch das Wort digital benutzt, aber letztendlich ging es doch um etwas ganz anderes. Der Punkt war doch: Wir stellen jetzt bei der Korridorsanierung pro Strecke hunderte Signale für zig Millionen neu auf. Hätte man stattdessen einen Bruchteil des Geldes rechtzeitig in die Fahrzeugausrüstung gesteckt, hätte man sich das sparen können und wir hätten für weniger Geld moderner ausgerüstete Strecken. Auch das mag vereinfacht sein, aber da scheint mir schon etwas wares drin zu tsecken.
M.E. ist es eben gerade nicht so, dass für 70 Mio € ALLE Fahrzeuge, die potentiell die Strecke nutzen könnten, ausgerüstet werden könnten, da die Ausrüstung pro Fzg auch im sechsstelligen Bereich liegen dürfte.....Das ist ein interessanter Punkt. Für 70 Millionen Euro könnte man wohl 100 bis 200 Fahrzeuge umrüsten nach den Zahlen, die man im Netz findet u.a. Schätzung des VCD. Für Berlin - Hamburg sollte das gut reichen um alle Personenzüge, die diese Strecke nach Fahplan befahren umzurüsten, zumal viele ICEs das schon haben. Darüber hinaus dürfte die strecke damit auch günstiger zu betreiben sein. Problematisch sind die Güterzüge, die wohl gut 80% der Einzelfahrzeuge ausmachen. Da habe ich aber eh keine Ahnung wie das laufen soll.
- Es gbt in Belgien einen Masterplan für ETCS, der 2011 beschlossen und dann konsequent umgesetzt wurde. Der Blick auf Openrailwaymap (Auswahl Leit- und Sicherheitstechnik) sagt alles. In D gibt es so etwas nicht, da herrscht "Rein aus den Kartoffeln/Raus aus den Kartoffeln".Es gab diverse Anläufe, zumindest die Korridore zeitnah auf ETCS umzustellen. Die Srategie hat man allerdings mehrfach zwischendrin gewechselt und ist immer im Ansatz stecken geblieben.
ReneRomann schrieb:Das ist kein Henne-Ei-Problem...Weil ETCS L1 LS nicht besser als die PZB ist. Damit hätte man also nur sehr hohe Ausrüstungskosten, aber keinerlei Sicherheitsgewinn.Man hätte vielleicht das Henne-Ei Problem gelöst, wie in der Schweiz, in dem man ganze Korridore ETCS-fähig gemacht hätte und das vielleicht sogar recht zügig zu vertretbaren kosten. Damit wäre es wirtschaftlich sinnvoll, in ETCS-Fahrzeugausrüstung zu investieren, weil man braucht dann ja ggf nichts anderes mehr. Heute bestellt keiner ETCS im Fahrzeug weil es keine Strecken dafür gibt und es gibt keine Strecken, weil L2 oS nicht ohne flächendeckende Fahrzeugausrüstung geht.
Warum Belgien nicht als Beispiel taugt, wurde hinreichend erläutert. Warum die Schweiz ebenfalls nicht als Beispiel taugt und es trotzdem ganz anders gemacht hat, ebenso.Genau das ist das Problem mit der Eisenbahn in Deutschland: lauter Ausreden. Ausreden lassen sich natürlich immer finden.
VDE 8 oder CH (KRM stimmt nicht mal=, sind Einzelstrecken mit absolut wenigen Fahrzeugen - daran ändert auch die Spielerei von TXL in Thüringen nichts.
geschrieben von: Christian aus Lindhorst
Datum: 31.07.26 08:55
geschrieben von: Numerobis
Datum: 31.07.26 09:35
geschrieben von: Christian aus Lindhorst
Datum: 31.07.26 09:42
Matthias Muschke schrieb:Nein, das Problem sind angebliche Fans und angebliche Experten, die nicht einmal in der Lage sind, die Dinge sachlich zu betrachten und Reaktionen einzuordnen. Wenn alles immer nur als „Ausrede“ zählt, ist man nämlich schnell fertig mit der Reaktion, hat richtig toll ausgeteilt – und wirklich überhaupt gar nichts zur Lösung der Probleme beigetragen.Warum Belgien nicht als Beispiel taugt, wurde hinreichend erläutert. Warum die Schweiz ebenfalls nicht als Beispiel taugt und es trotzdem ganz anders gemacht hat, ebenso.Genau das ist das Problem mit der Eisenbahn in Deutschland: lauter Ausreden. Ausreden lassen sich natürlich immer finden.
VDE 8 oder CH (KRM stimmt nicht mal=, sind Einzelstrecken mit absolut wenigen Fahrzeugen - daran ändert auch die Spielerei von TXL in Thüringen nichts.
von der die Chefin so gerne redet. Es wäre wohl angemessen dem DB-Konzern eine qualifizierte Mehrheit in allen relevanten Gremien der Rundfunkanstalten zuzubilligen, damit solche Beiträge gar nicht erst gesendet werden.Ich finde, das ZDF sollte mal einen Beitrag machen über Deine ganzen Straftaten und was Du schon alles falsch gemacht hast.
Es gab mal das Mantra von „Check, double-check, and re-check!” Das hat man hier offenkundig ausgelassen, denn uns hier sind ja einige Fehler und Ungenauigkeiten aufgefallen.Hast Du die Sendung denn selbst gesehen? Oder ist Dir das tatsächlich allein deshalb offenkundig, weil andere User hier es postuliert haben - und dabei gelegentlich gleichzeitig mitgeteilt haben, sie hätten sie selbst nicht gesehen?
HSB Tw 44 schrieb:Ich weiß gerade nicht, worauf Du mit Deiner Antwort speziell auf meinen Beitrag hinauswillst. Berücksichtige, daß ich auf einen anderen Beitrag geantwortet habe!
ZitatEs gab mal das Mantra von „Check, double-check, and re-check!” Das hat man hier offenkundig ausgelassen, denn uns hier sind ja einige Fehler und Ungenauigkeiten aufgefallen.Hast Du die Sendung denn selbst gesehen? Oder ist Dir das tatsächlich allein deshalb offenkundig, weil andere User hier es postuliert haben - und dabei gelegentlich gleichzeitig mitgeteilt haben, sie hätten sie selbst nicht gesehen?
Im letzteren Fall würde ich meinen, Du legst an Dich selbst nicht die gleichen Maßstäbe an, deren Einhaltung Du von anderen forderst.
Viele Grüße,
gezi
Liegt es nahe, aus mehreren mitgeteilten Tatsachen eine bestimmte (ehrverletzende) Schlussfolgerung zu ziehen oder die entsprechende Schlussfolgerung des Verfassers nachzuvollziehen, so ist eine bewusst unvollständige Berichterstattung rechtlich wie eine unwahre Tatsachenbehauptung zu behandeln, wenn die Schlussfolgerung bei Mitteilung der verschwiegenen Tatsache weniger nahe liegend erscheint und deshalb durch das Verschweigen dieser Tatsache beim unbefangenen Durchschnittsleser ein im Kern falscher Eindruck entstehen kann
Hallo,
die Würdigung meiner persönlichen Leistungen oder auch meines Unvermögens oder gar (nicht vorhandene) strafrechtlich relevante Verfehlungen tut hier absolut nichts zur Sache. Dafür fehlt meinem Aufgabengebiet doch ein wenig die Relevanz. Wenn ich in solch einer herausgehobenen Stellung tätig wäre, wie es als Vorstand einer großen Aktiengesellschaft im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland oder als zuständiger Minister der Fall ist, müsste ich mich allerdings der öffentlichen Diskussion in den Medien stellen. Auch wenn ich mich dadurch ungerecht behandelt fühlen würde oder die vorgetragene Kritik fachlich widerlegbar wäre.
geschrieben von: Stammstrecke 4
Datum: 31.07.26 18:15
Hallo,
die Bahn verlangt nun, dass die vor über einer Woche ausgestrahlte Doku über den Zustand der Bahn aus der ZDF Mediathek gelöscht wird:
[www.dwdl.de]
[www.bild.de]
Es werden wohl auch schon rechtliche Schritte in Betracht gezogen.
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