geschrieben von: Exoplanet
Datum: 24.07.26 08:26
geschrieben von: ICE11
Datum: 24.07.26 08:54
geschrieben von: ThomasK
Datum: 24.07.26 09:03
Nunja, wenn Signale als Uralt-Technik mit kleinen bunten Lämpchen bezeichnet werden, zeugt das nicht wirklich von Seriösität. Und dass es nicht einfach damit getan ist, die Strecke mit der neuen Technik auszurüsten sondern es dann auch alle dort fahrenden Baureihen erstmal können müssen, mit allen zumindest unter Branchenkennern bekannten Schwierigkeiten bei der Nachrüstung vorhandener Bahnen, klingt auch nicht unbedingt durch.Richtig.
geschrieben von: 50 3529
Datum: 24.07.26 10:33
geschrieben von: Fernreisender
Datum: 24.07.26 10:52
geschrieben von: Gumminase
Datum: 24.07.26 11:11
Und mit underen 18,36€ müssen wir nicht nur solche fragwürdigen, hassgeblendeten und offen mit dem linken Extremismus flirten Personen jedes Monat durchfüttern…Mit dieser sehr einseitigen Aussage blendest du völlig aus, wen wir alles mit unseren Fahrkartenkäufen und Steuergeldern bei der DB und im Verkehrsministerium durchfüttern müssen. Und umgekehrt ist es ja dann doch sowohl bei der DB als auch beim ZDF eine große Mehrheit, die kompetent und seriös arbeiten.
geschrieben von: ingo st.
Datum: 24.07.26 11:18
geschrieben von: Berging
Datum: 24.07.26 11:33
Ein Wort steht im Zentrum des Streits um die ZDF-Doku über die Deutsche Bahn: „unseriös“. So bezeichnet der Konzern die Reportage.Bei aller Kritik – es gibt aber auch einen AHA-Moment: Ab Minute 38 muss der CDU-Abgeordnete Michael Donth einräumen das die Unions-Verkehrsminister versagt haben.
[…] Und dann sei da noch diese Bitte der Netflix-Leute gewesen: "Es wäre nicht übel, wenn ihr drei- bis viermal im Dialog wiederholen könntet, worum es im Plot geht, weil die Leute an ihren Handys hängen, während sie gucken.Denken auslagern macht dumm - Was gegen Kompetenzabbau durch KI-Nutzung hilft
geschrieben von: bollisee
Datum: 24.07.26 11:44
Ein Wort steht im Zentrum des Streits um die ZDF-Doku über die Deutsche Bahn: „unseriös“. So bezeichnet der Konzern die Reportage.Ich war auch verwundert über die heftige Wortwahl seitens der Bahn. Getroffene Hunde bellen, oder war der Bericht an der Sache vorbei? Wer jetzt unseriös schreit, hat er sich auch ein Bild vom Bericht gemacht? Oder werden hier nur Schreihälse nachgeäfft? Gut, also habe ich mir die Reportage mal angesehen.
Weiter hier.
[www.berliner-zeitung.de]
geschrieben von: 50 3529
Datum: 24.07.26 13:19
Exoplanet schrieb:Dafür gibt es einige Gründe: Versprödung der Aderisolierung, Ende der vorgesehenen Einsatzzeit überschritten, fehlende Ersatzteile, Ausscheiden des Instandhaltungspersonales mit Fachkenntnis usw .Ein Wort steht im Zentrum des Streits um die ZDF-Doku über die Deutsche Bahn: „unseriös“. So bezeichnet der Konzern die Reportage....
Weiter hier.
[www.berliner-zeitung.de]....
Warum auch immer auf den Stellwerken aus der Kaiserzeit rumgehackt wird? Die funktionieren wenigstens. Dafür wird das Beispiel mit dem Relaisstellwerk nicht weiter ausgebaut. Die fallen immer häufiger aus. Warum eigentlich?
Exoplanet schrieb:Natürlich haben sie versagt, wie auch Wissing und alle SPD-Verkehrsminister davor. Alle haben zu wenig in die Schiene investiert und haben das Eigentum einfach laufen lassen, ohne echte Kontrolle und Handhabe. Nur dadurch konnte es zu diesen heutigen Zuständen kommen, es hat scheinbar niemanden interessiert und manche konnten machen was sie wollten.Ein Wort steht im Zentrum des Streits um die ZDF-Doku über die Deutsche Bahn: „unseriös“. So bezeichnet der Konzern die Reportage.Bei aller Kritik – es gibt aber auch einen AHA-Moment: Ab Minute 38 muss der CDU-Abgeordnete Michael Donth einräumen das die Unions-Verkehrsminister versagt haben.
geschrieben von: LoneStarr27
Datum: 24.07.26 13:42
PS: Zu den Betonschwellen wäre es sinnvoll gewesen zu hinterfragen, ob der Sachverhalt wirklich im Vorstand der DBAG seit 2010 unbekannt war.Umfangreiche Schwellentauschaktionen, Stichwort Gleiserneuerung ohne Schienen - GoS -, gibt es seit mindestens 2010. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses am Bahnvorstand vorbeigegangen ist. Nur ist das eben ein ödes Thema, welches bis zu dem Ereignis bei Garmisch die Öffentlichkeit einschließlich DSO nicht weiter interessiert hat.
Ich glaube die heftige Reaktion der Bahn ist auch darauf zurückzuführen, das es durchaus Konsequenzen gab.
geschrieben von: bollisee
Datum: 24.07.26 14:24
50 3529 schrieb:Dann wird sich sicherlich ein Rundschreiben im Jahr 2010 an die gesamte DB-Netz finden lassen, wo die entsprechenden Vorschriften gemacht wurden mit Bezug auf Regensburg. Das kann die DB doch entgegenhalten statt persönliche Vorwürfe zu machen. Dann wäre es sachlich entkräftet. Ich vermute aber, das wird man nicht finden können.PS: Zu den Betonschwellen wäre es sinnvoll gewesen zu hinterfragen, ob der Sachverhalt wirklich im Vorstand der DBAG seit 2010 unbekannt war.Umfangreiche Schwellentauschaktionen, Stichwort Gleiserneuerung ohne Schienen - GoS -, gibt es seit mindestens 2010. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses am Bahnvorstand vorbeigegangen ist. Nur ist das eben ein ödes Thema, welches bis zu dem Ereignis bei Garmisch die Öffentlichkeit einschließlich DSO nicht weiter interessiert hat.
Ich glaube die heftige Reaktion der Bahn ist auch darauf zurückzuführen, das es durchaus Konsequenzen gab.
geschrieben von: Zugsicherer
Datum: 24.07.26 15:10
Der Redaktion ist entgangen, das es sehr viele Spezifikationen von ETCS gibt.Aktuell gibt es tatsächlich nur einen rechtskräftigen Spezifikationssatz. Aber ja, es gab im Laufe der Zeit mehrere. Praktisch genutzt wurden vier bis fünf, wobei einige sehr ähnlich zueinander waren. Wirklich unterscheiden muss man technisch nur Strecken nach Systemversion X=1 (VDE 8, die meisten Nachbarländer) und X=2 (DE, NO, CZ und zukünftig weitere).
Das der von Belgien (und zum Beispiel der Schweiz) gewählte Migrationsweg m.M. nach der einzig funktionierende ist und der deutsche Weg scheitert kann man ja live auf HH-B verfolgen.Ich sehe das nicht als einen Migrationsweg. Die Frage ist zunächst, wohin der Weg führen soll. Wenn es "ETCS, egal wie" ist, dann sind Belgien und die Schweiz fertig. Wenn es "ETCS L2 ohne Signale" sein soll, dann nutzt Belgien mehrere Migrationswege (über L1FS, L1LS und L2mS), die Schweiz nur einen davon (L1LS) und zusätzlich die direkte Umstellung. Denn in der Schweiz hat man bekanntlich nie L2 mit Signalen genutzt. Das ist hingegen in Österreich der Fall (nur zur Migration, nicht bei Neubaustrecken).
Aktuell gibt es tatsächlich nur einen rechtskräftigen Spezifikationssatz. Aber ja, es gab im Laufe der Zeit mehrere. Praktisch genutzt wurden vier bis fünf, wobei einige sehr ähnlich zueinander waren. Wirklich unterscheiden muss man technisch nur Strecken nach Systemversion X=1 (VDE 8, die meisten Nachbarländer) und X=2 (DE, NO, CZ und zukünftig weitere).Der entscheidende Punkt ist, WIE man eine voll funktionsfähige Rückfallebene implementiert.
Ich sehe das nicht als einen Migrationsweg. Die Frage ist zunächst, wohin der Weg führen soll. Wenn es "ETCS, egal wie" ist, dann sind Belgien und die Schweiz fertig. Wenn es "ETCS L2 ohne Signale" sein soll, dann nutzt Belgien mehrere Migrationswege (über L1FS, L1LS und L2mS), die Schweiz nur einen davon (L1LS) und zusätzlich die direkte Umstellung. Denn in der Schweiz hat man bekanntlich nie L2 mit Signalen genutzt. Das ist hingegen in Österreich der Fall (nur zur Migration, nicht bei Neubaustrecken).
Der deutsche Weg ist bislang teilweise über L2mS gegangen, aktuell ist das Zielbild aber wie in der Schweiz L2oS. Andere Länder auf dem direkten Weg nach L2oS sind die Niederlande (Ausnahmen: Rhijnspoorweg, Hanzelijn), Norwegen, Finnland und Schweden.
Bei Neubaustrecken ist man sich hingegen weitgehend einig, dass L2 ohne Signale verbaut wird, letzte Ausnahme dürften die 2017 in Frankreich in Betrieb gegangenen Strecken sein.
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