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In der Anfangszeit der Ostmecklenburgischen Eisenbahn OME kooperierte diese mit einem Pizzaservice in Neubrandenburg. Im Zug beim Kundenbetreuer bestellt und in Neubrandenburg kam das Essen dann in den Zug.

Damals gab es noch keine Smartphones für individuelle Bestellungen von unterwegs.

Bockwurst und Co. gab es direkt im Zug.

Bockwurst mit Brötchen müsste doch die DB Bordgastronomie auch hinbekommen, oder?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.05.26 18:33.
frankentux schrieb:
OT: gesehen habe ich das in Deutschland gewerblich
Kürzlich Bielefeld Hbf. Es wurden bei Dominos 6 Pizzen bestellt, bei Einfahrt stand der Lieferant dann wagenscharf auf dem Bahnsteig.
Bier wurde dort auch gleich mitbestellt da günstiger als im WR.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.05.26 18:39.
LIW schrieb:
Man könnte doch in Küchen in den Bahnhöfen Dinge, wie Pizzastücke, Blechkuchen und Suppen gut zubereiten und dann an Bord nur noch austeilen? Das wäre ultrabillig in der Herstellung und die Qualität wäre besser als diese vorgebrühte Industrie-Kochbeutelcurrywurst zum Aufwärmen.[...]
Hallo,

diesen und ähnliche Vorschläge hast du schon öfter gebracht, sie sind in der Gastronomie aus hygenischen und Lebensmittelrechtlichen Gründen nicht praktisch durchführbar.

Vorgekochte Gerichte müssten um das Lebensmittelrechtlich und hygenisch einwandfrei in der Gastronomie durchführen zu können und zu dürfen durchgängig auf über 60°C gehalten werden, damit sich keine Keime und Baktierien bilden können. Eine Gulaschsuppe die über Stunden auf über 60°C gehalten wird willst du nicht essen, weil ohne Zusatzstoffe ist das Fleisch völlig zerfallen und die Gulaschsuppe hat eher die Konsistenz von frisch angrührtem Zement wie einer Suppe. Nicht ohne Grund gibt es im Großhandel (Selgros, Metro,...) große Dosen (10 Liter Inhalt und deutlich mehr) mit fertigen Suppen, die wird auch in der stationären Gastronomie überwiegend fertig in der Dose gekauft, dann im Topf bzw in der Mikrowelle erwärmt und noch "etwas verfeinert".

Mit Pizzastücken ist das Problem ähnlich, die dürfen zwar fertig gebacken portioniert verkauft werden, müssen dann aber nach dem abkühlen auf unter 7°C gekühlt werden oder zügig verkauft werden. Dass es Bäckereiketten gibt, die das anders machen ist bekannt ob man so etwas kauft muss sich jeder selbst überlegen. Als Privatmann darfst du ein Pizzstück über Stunden lagern und dann verzehren, dann sind aber eventuelle Lebensmittelvergiftungen dein Privatproblem. Verkaufsfähig ist das nicht, bzw der WKD wird den Verkauf bei einer Kontrolle ganz schnell unterbinden.

Wenn du ein Pizzastück bei einer Bäckereikette oder einer Pizzakette oder Pizzalieferservice kaufst/bestellst kannst du dir sehr sicher sein, dass das im besten Fall Fertigteig aus dem Großhandel ist, den gibt es tiefgekühlt oder schon vorportioniert tiefgefroren teilweise schon fertig belegt, im besten Fall wird der Fertigteig noch frisch belegt im schlechteren Fall wird dort einfach nur Fertigware fertig gebacken und dann verkauft.

Ein Kochbeutel ist Lebensmitteltechnisch vergleichsweise gut lagerbar und kommt in durchgehender gekühlter Lagerung ohne viele Zusatzstoffe aus und lässt sich im Konvektomaten geschmacklich recht gut zubereiten.

Die meisten (Groß-)Kantinen und Großküchen in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Kindergärten,... arbeiten da recht ähnlich, da wird auch viel aus dem Großhandel an (stark) vorverarbeiteten Lebensmitteln im Konvektiomaten/Kochbeutel aufgewärmt/fertig gemacht und dann verkauft. Anders ginge das beim warmhalten über mehrere Stunden auch gar nicht. Selbst im Restaurant ist das heute sehr üblich mit Fertigwaren zu arbeiten, geh mal in einen Metro, Selgros,... und schau dir an was da alles verkauft wird und in welchen Gefäßgrößen, das ist extra auf die Gastronomie ausgerichtet. Fertige Rote Grütze aus dem Eimer, Fertigteig für Pasta, Pizza, fertige Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln die man nur noch erwärmen muss, fertiges Salatdressing, ... kann man alles für wenig Geld entsprechend kaufen. Das gäbe es nicht, wenn es keine Nachfrage dafür geben würde.

Gruß

Re: Alles neu in der Mitropa

geschrieben von: Hollandstrecke

Datum: 31.05.26 18:58

Rübezahl schrieb:
Kartoffelspalten, sind das diese ungeschälten frittiierten Kartoffelfragmente?
Wunderbar - sollen sie selber essen!

Gruß

Rübezahl

Ein Beitrag der Sorte „Hauptsache was geschrieben“. Vielen Dank dafür.
tomx3 schrieb:
kaufhalle schrieb:
Von den gleichen Großküchen, die auch Kantinen, Schulen und Altenheime versorgen.
Seit wann sitzen die in Bahnhöfen?

Müssen sie das? Die anderen Abnehmer sind auch nicht direkt bei der Großküche.
kaufhalle schrieb:
Müssen sie das? Die anderen Abnehmer sind auch nicht direkt bei der Großküche.
Nun, der Beitrag, auf den ich antwortetr (und darauf dann wiederhin du), schlug vor, dass die Züge aus Küchen in Bahnhöfen versorgt werden sollten...

Im Übrigen ist die genaue Lieferzeit bei "den anderen Abnehmern" von Großküchen auch leicht unkritischer als bei Zügen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.05.26 20:20.
tomx3 schrieb:
kaufhalle schrieb:
Müssen sie das? Die anderen Abnehmer sind auch nicht direkt bei der Großküche.
Nun, der Beitrag, auf den ich antwortetr (und darauf dann wiederhin du), schlug vor, dass die Züge aus Küchen in Bahnhöfen versorgt werden sollten...

Ja sicher. Aber diese Großkücchen müssen wirklich nicht im Bahnhof selbst sein.

tomx3 schrieb:
Im Übrigen ist die genaue Lieferzeit bei "den anderen Abnehmern" von Großküchen auch leicht unkritischer als bei Zügen.

Das kann man jetzt in zwei Richtungen auffassen. Altenheime, Schulen und Kindergärten müssen sehr wohl zeitpräzise beliefert werden, das muss eine Großküche schon hinbekommen. Nur ist dann auch garantiert jemand da, der die Lieferung annimmt. Bei der Bahn nicht unbedingt.

Re: Alles neu in der Mitropa

geschrieben von: keksi28

Datum: 31.05.26 20:53

Max__Mustermann schrieb:
DrL2 schrieb:
Und das vegetarische angebot schwindet weiter. Schade, als regelmäßiger Kunde wurde gefühlt öfters eine „vegane“ Currywurst bestellt als die Fleischvariante.
Stimmt. Auch die Zimtschnecke wurde lt Personal sehr oft bestellt...

In Gegensatz dazu sehe ich nie jemanden dieses fettige Eggdrop-Sandwich bestellen, aber ausgerechnet das hält sich wacker..

Zum Preisgefüge, Nudeln mit Klecks Pesto gleich teuer wie das Chili ist ein schlechter Witz.

Meiner Meinung nach ist das Angebot seit 3-4 Monaten so schlecht wie seit Jahren nicht mehr
Tja ihr habt alle 0 Ahnung. Pesto war letztes Jahr der Renner...nur weil dir das Preisgefüge nicht passt, muss nicht alles schlecht sein....

Mfg

Re: Alles neu in der Mitropa

geschrieben von: frank_le_

Datum: 31.05.26 20:55

Seit mit dem Strohschweinmedalions das letzte Fleischgericht von der Karte geworfen wurde habe ich das Restaurant ignoriert. Solange es keine normalen Hauptgerichte gibt sollen Sie weiter versuchen Ihre woke Speise zu verkaufen ...

Re: Alles neu in der Mitropa

geschrieben von: Max__Mustermann

Datum: 31.05.26 21:02

frank_le_ schrieb:
Seit mit dem Strohschweinmedalions das letzte Fleischgericht von der Karte geworfen wurde habe ich das Restaurant ignoriert. Solange es keine normalen Hauptgerichte gibt sollen Sie weiter versuchen Ihre woke Speise zu verkaufen ...
Das Chili gäbe es ja noch und die beiden Currygerichte. Aber halt keine Abwechslung.

Das Strohschwein war m.E. ne Hungersportion. Es ersetzte damals das Gulasch, was wenigstens satt gemacht hat.
Hallo,
klar, dass das eben geschilderte so ist, nur so schmeckt es dann halt auch, überall gleich, überall nach den gleichen Geschmacksverstärkern.
Da lobe ich mir die Gastronomen, die noch alles selbst machen, kostet etwas mehr (muss es aber gar nicht), ist aber sein Geld wert. Wir haben hier im Tal einen Griechen, bei dem alles, wirklich alles, selbst zubereitet wird und das zum gleichen Preis wie woanders Convenience Food.
Aber um beim Thema Mitropa zu bleiben, für mich unvergessen Thüringer Rostbraten im Transitzug Berlin - München, dazu eine 0,375l Flasche ungarischer Roter und dazu entlang der Saale fahren, einfach unvergesslich. Oder aber wo ist bei der DSG, wie der Laden damals hiess, das einfach tolle "Toast Mozart" geblieben, ein schönes frisch gebratenes Rindersteak auf Toast. Oder später im ICE von Berlin, ich habe später kaum ein besseres Schwertfischsteak als dort im Zug gegessen.
Und keiner ist mit Lebensmittelvergiftung gestorben, es wird heute in D alles derart kaputt reguliert, dass es keinen Spass und Lebensfreude mehr macht. Auch ein Grund weshalb wir seit vielen Jahren ins rot weiss rote Land gezogen sind, nur entwickelt dies sich immer mehr in die Richtung wie Deutschland und da bin froh viel Zeit in Griechenland verbringen zu dürfen.
Wünsche schönen Restsonntag, Gruss aus dem Stubai
Norbert

Bahn benutzen - nicht nur fotografieren!
kaufhalle schrieb:
tomx3 schrieb:
kaufhalle schrieb:
Müssen sie das? Die anderen Abnehmer sind auch nicht direkt bei der Großküche.
Nun, der Beitrag, auf den ich antwortetr (und darauf dann wiederhin du), schlug vor, dass die Züge aus Küchen in Bahnhöfen versorgt werden sollten...
Ja sicher. Aber diese Großkücchen müssen wirklich nicht im Bahnhof selbst sein.

tomx3 schrieb:
Im Übrigen ist die genaue Lieferzeit bei "den anderen Abnehmern" von Großküchen auch leicht unkritischer als bei Zügen.
Das kann man jetzt in zwei Richtungen auffassen. Altenheime, Schulen und Kindergärten müssen sehr wohl zeitpräzise beliefert werden, das muss eine Großküche schon hinbekommen. Nur ist dann auch garantiert jemand da, der die Lieferung annimmt. Bei der Bahn nicht unbedingt.
Im Bahnhof ist etwa ein McDonalds, das Pommes in riesigen Mengen herstellen kann. Oder Hamburger. Wenn ich mir in Köln Hbf. bei McDo 200 Hamburger mit Pommes vorbestelle und einlade, kann ich die doch bis Mannheim verfüttern? Und Rewe im Hbf. hat Salat und Sandwiches. Es gibt auch Bäcker mit Gepäck, Brötchen etc.
Mein Erstaunen bezieht sich auf die Tatsache, wie teuer simpelste Speisen in kärgster Industrieausführung sind? Dann halt Apfelkuchen vom Blech oder sowas verkaufen. Es muss doch unter 15 Euro Essen machbar sein, als Großbetrieb? Was macht das derartig teuer? Wo kommen diese angeblichen Kosten her? Personal in der Verwaltung?
LIW schrieb:
Wenn ich mir in Köln Hbf. bei McDo 200 Hamburger mit Pommes vorbestelle und einlade, kann ich die doch bis Mannheim verfüttern?
Hm, lauwarme, durchgeweichte Pappe mit Labberpommes.

Wird bestimmt ein Verkaufsschlager (abgesehen davon, dass die natürlich auch nicht in absehbarer Zeit und keinesfalls auch nur annähernd zeitgleich fertig sind und dann immer an sowieso schon fragwürdiger Konsistenz verlieren).
LIW schrieb:
Im Bahnhof ist etwa ein McDonalds, das Pommes in riesigen Mengen herstellen kann. Oder Hamburger. Wenn ich mir in Köln Hbf. bei McDo 200 Hamburger mit Pommes vorbestelle und einlade, kann ich die doch bis Mannheim verfüttern? Und Rewe im Hbf. hat Salat und Sandwiches. Es gibt auch Bäcker mit Gepäck, Brötchen etc.
Mein Erstaunen bezieht sich auf die Tatsache, wie teuer simpelste Speisen in kärgster Industrieausführung sind? Dann halt Apfelkuchen vom Blech oder sowas verkaufen. Es muss doch unter 15 Euro Essen machbar sein, als Großbetrieb? Was macht das derartig teuer? Wo kommen diese angeblichen Kosten her? Personal in der Verwaltung?

Ich frage mich ernsthaft, ob du wirklich so naiv bist (um es mal nett auszudrücken), oder ob du uns einfach alle nur auf den Arm nehmen willst.
LIW schrieb:
Im Bahnhof ist etwa ein McDonalds, das Pommes in riesigen Mengen herstellen kann. Oder Hamburger. Wenn ich mir in Köln Hbf. bei McDo 200 Hamburger mit Pommes vorbestelle und einlade, kann ich die doch bis Mannheim verfüttern?
MacDonalds hat strikte Zeitlimits fürs Verkaufen, ist weniger kritisch geworden, seit sie nur noch auf Bestellung produzieren. Aber diese Zeit dürfte um sein, bevor die Sachen auch nur im Zug sind (das ist bei Lieferdiensten auch nicht anders, aber da ist die Verantwortung für McDonalds mit Übergabe an den Lieferdienst zu Ende, und der Lieferdienst ist nur fürs Liefern zuständig). Und die Pommes von McDonalds sind eh schon auf einem Klitschlevel, den viele Pommesliebhaber nicht akzeptieren. Das Zeug ist schlichtweg nicht lagerfähig und dafür auch nicht mal ansatzweise bestimmt.

LIW schrieb:
Und Rewe im Hbf. hat Salat und Sandwiches.
Kalte Industrieware. Wer das im Zug haben will, kauft es dann auch vorher bei Rewe.

LIW schrieb:
Es gibt auch Bäcker mit Gepäck, Brötchen etc.
Ebenso.

LIW schrieb:
Mein Erstaunen bezieht sich auf die Tatsache, wie teuer simpelste Speisen in kärgster Industrieausführung sind? Dann halt Apfelkuchen vom Blech oder sowas verkaufen. Es muss doch unter 15 Euro Essen machbar sein, als Großbetrieb? Was macht das derartig teuer? Wo kommen diese angeblichen Kosten her? Personal in der Verwaltung?
Man zahlt für die Dienstleistung und für die Kostenfaktoren drumherum.

McDonalds hatte ja mal vor Jahrzehnten einen Versuch mit Speisewagen, zu Preisen etwas höher als stationär, aber günstiger als sonst im Speisewagen. Wurde auch gut angenommen, war aber für McDonalds wohl nicht rentabel. Allerdings hatte man auch versucht, Speisen ins Sortiment zu nehmen, die eigentlich gar nicht zu McDonalds gehören. Vielleicht wäre es mit einem rigorosen Basissortiment besser gegangen. Ich bin immer noch der Meinung, dass man Speisewagen mal an vietnamesische Nudelbrater verpachten sollte. Die kriegen es vielleicht besser hin.
was mich wundert: Das ÖBB Catering hantiert m.W.n nach wie vor mit offenen, am Bahnhof eingeladenen Brötchen und Croissantgebinden. Und im RJ gibts auch frische Äpfel.
Hier wird stets behauptet sowas ginge in Deutschland aus regulatorischen Gründen nicht mehr.
kaufhalle schrieb:
...Ich bin immer noch der Meinung, dass man Speisewagen mal an vietnamesische Nudelbrater verpachten sollte. Die kriegen es vielleicht besser hin.
Ganz deiner Meinung, das wäre ein echter Fortschritt. Die zaubern einem aus Nudeln, Reis, Gemüse und Hähnchen oder Ente wunderbares Essen und das ohne viel Aufwand frisch und lecker, mit Tofu dann auch vegan und fertig. Dazu frischen Blechkuchen und Eis aus der Tiefkühltruhe und schon hätte man ein preislich angenehmes und leckeres Angebot.

Re: Alles neu in der Mitropa

geschrieben von: KVV323

Datum: 31.05.26 23:27

Herrje, irgendwie ist da doch die Kreativität verloren gegangen.

Die Antipastiplatte gab es doch schonmal, oder? Wer wählt die? Sie wirkt auf mich nicht so unfassbar anregend und ist jetzt irgendwie ein Aktionsgericht? Na Mensch, noch nie Salami mit Käse gesehen.
Die Cracker sind aus Polen – wie schon geschrieben, verabschiedet sich die DB schrittweise von den kleinen deutschen Produzenten und Bio gibt es im neuen Sortiment gleich gar nicht mehr.

Über Currywurst ("neue Rezeptur" - muss man Angst haben?) mit Kartoffelspalten wurde ja schon viel geschrieben und ich bin mir unsicher. Warum sich die Pommes nicht verkauft hat? Keine Ahnung, nachdem ich auf "Currywurst mit Pommes bitte" fünf Mal in Folge "Pommes sind aus, Brötchen?" als Antwort bekommen hab, hab ichs aufgegeben. Drücke die Daumen, dass die Kartoffeln öfter vorrätig sind. Legendär übrigens, dass diese Essig und Orangenschalen enthalten :-)

Das wird beim Zitronenkuchen noch besser. Schaut DB Fernverkehr kein "Besseresser" oder hängt die Nase so hoch, dass man glaubt, man sei der perfekte Industriekuchenverbreiter? Warum darf ein Kuchen mit 0,1% Zitronenaroma "Zitronenkuchen" heißen, wenn er nie eine Zitrone persönlich getroffen hat? Die üblichen Inhalte wie Zucker, Rapsöl und Wasser klingen nach einem konditorischen Traum.

Und gleichzeitig schmeißen die die Pizza raus? Klar, Aktionsgericht, gleichzeitig wirklich gut als Snack auf der Fahrt – keine italienische Pizza aus der Pizzeria um die Ecke, aber wirklich grandios in Geschmack und Konsistenz. Warum? Damit ich ne Antipastiplatte mit 28% Oliven (nein, danke) genieße? Och menno.

Gruß Flo
Auch hallo,

und in den weiß-roten Ländern von DoN's und Elvetino werden noch frische Steaks auf Toastbrot serviert? Lass mich kurz nachdenken – nein! Da kommt auch alles aus den Plastiktütchen aus der Fabrik vom großen Chef, wie bei DB-Tricatel und wird im Dampfgarer oder der Mikrowelle erwärmt, wie auch in den „Speisewagen“ in Italien, Frankreich oder Spanien u.a.

Ein Zugbistro mit einem Restaurant zu vergleichen, ist ähnlich sinnvoll, als dass du davon ausgehen könntest, dass dir die SkyChiefs von Lufthansa tatsächlich auf 9.000 Metern Höhe eine Stulle belegen und in einem bordeigenen Steinofen (besser Holzkohlegrill) aufwärmen. Wenn du deine Zeit inzwischen lieber in Griechenland verbringst, darfst du gerne einmal berichten, was denn Hellenictrain so im Bistro anbietet. Dort auch alles handgemacht? Hmm, klingt jetzt auch nicht so nach der gemütlichen Taverne auf einer kleinen Insel des Dodekanes.

Und wer sich über diese auch so schlimmen Apothekerpreise in den Bistros aufregt, dem empfehle ich meine Stellungnahme zu einem ähnlichen Thema.


Viele Grüße aus Berlin

Patrick

https://live.staticflickr.com/65535/27921841298_13fa3bd0e4_c.jpg

@Max__Mustermann: Grenzen erweitern

geschrieben von: PatrickBln

Datum: 01.06.26 00:32

Hey Max,

es wird Zeit, dass du mal wieder nach Spanien fährst. Dort kannst du dich in der bordeigenen AVE-Cafetería an einem ungenießbaren Bauschaum-Bocadillo (bocadillo de tortilla española), zusammen mit einem lauwarmen 0,33er-Mahou-Flaschenbier erfreuen. Dann sieht die Welt im DB-Bordbistro doch immer wieder ganz anders aus.


¡Que aproveche!

Patrick

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