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Hajü schrieb:
Max__Mustermann schrieb:
ES 64 F4 108 schrieb:
Max__Mustermann schrieb:
Beide Lose halte ich für ziemlich abenteuerlich. Und zwar insbesondere bzgl. Personalverfügbarkeit.
Das ist dem BEG egal, die wollen beide Lose an Agilis geben.
Schon klar, das war halt meine persönliche Meinung als gelegentlich Agilis-Geschädigter. Agilis ist definitiv der Liebling der BEG.
Da interessiert es auch niemanden, dass man regelmäßig Bruchlandungen erleidet. Der letzte Brüller war eigentlich die Beinahe-Betriebseinstellung im Dieselnetz nach den Weihnachtsferien der Werkstatt.

Ist schon klar, dass es gerade beim MSX derzeit auch ziemlich mies läuft (wobei die damalige Ausschreibung evtl. auch mit verantwortlich sein könnte?).

Unabhängig davon sind zwei solche riesige benachbarte Netze an einen definitiv wackeligen Betreiber einfach ein erhebliches Risiko, was am Ende die Fahrgäste ausbaden müssen.
Die Reserve beim MSX ist einfach zu knapp bemessen. Ob es nun an den Vorgaben der BEG lag oder die DB zu optimistisch kalkuliert hat sei dahingestellt. Man muss dazusagen, dass die Twindexx-Kisten egal in welchem Netz nur Probleme machen. In S-H und in München hat man lokbespannte Dosto-Ganituren als Ersatz, beim MSX kommen stattdessen die abgenudeltsten Züge der Würzburger Resterampe zum Einsatz (bzw was die Werkstatt gerade einsatzfähig gemacht hat).
In München laufen Die Twinni ist sehr gut.
Sehr, sehr selten sind Ausfälle festzustellen
khaas schrieb:
103612 schrieb:
Dann werden mittelfristig fast alle Twindexx der DB arbeitslos.

Erst 2027 in SH und dann 2030 in HE/BY. Da bin ich mal gespannt, wo man die dann in Zukunft unterbekommt.
Von den 12? Twindexxen des MSX gehen 6 nach Oberbayern, um dort die Isar-Noris-Altmühltal-Flotte der DB aufzustocken.
Ich dachte eigentlich windig sie kommen 2028 dann nach München. Warum sollten wir 6 Twinni kommen?

Oder ist die Übergabe schon früher geplant?
Hajü schrieb:
Flauschi schrieb:
Ist es denn wirklich sinnvoll, diese Leistungen auszuschreiben anstatt von einer Gesellschaft so wie früher einfach erbringen zu lassen?
EU-Recht zwingt eigentlich zur Ausschreibung
Österreich machts einfach nicht. Spanien nicht, Portugal nicht, Finnland nicht. Belgien, Griechenland, Irland, Luxemburg, Slowenien, Ungarn ebenfalls nicht. Frankreich bis vor kurzem auch nicht.
Tramateur schrieb:
Hajü schrieb:
Flauschi schrieb:
Ist es denn wirklich sinnvoll, diese Leistungen auszuschreiben anstatt von einer Gesellschaft so wie früher einfach erbringen zu lassen?
EU-Recht zwingt eigentlich zur Ausschreibung
Österreich machts einfach nicht.
Doch, Österreich hat das mit den Direktvergaben ausgereizt, in Balde dürfen diese fleißig anfangen auszuschreiben, die Vias scharrt schon mit den Hufen.

Re: Personalknappheit nicht das einzige Problem bei Agilis

geschrieben von: VT

Datum: 04.10.25 20:41

Tramateur schrieb:
Hajü schrieb:
Flauschi schrieb:
Ist es denn wirklich sinnvoll, diese Leistungen auszuschreiben anstatt von einer Gesellschaft so wie früher einfach erbringen zu lassen?
EU-Recht zwingt eigentlich zur Ausschreibung
Österreich machts einfach nicht. Spanien nicht, Portugal nicht, Finnland nicht. Belgien, Griechenland, Irland, Luxemburg, Slowenien, Ungarn ebenfalls nicht. Frankreich bis vor kurzem auch nicht.
Wenn die Aufgabenträger die Verkehre selber erbringen wollen, können sie auf Ausschreibungen verzichten. Für den Fernverkehr haben wir keinen Aufgabenträger und den Nahverkehr wollte der Bund nicht mehr haben. Landesbahnen ohne Ausschreibung wären also möglich (wird an den Landesgrenzen dann spannend). Österreich bereitet übrigens auch Ausschreibungen vor.
Lukas56576 schrieb:
Hajü schrieb:
Die Reserve beim MSX ist einfach zu knapp bemessen. Ob es nun an den Vorgaben der BEG lag oder die DB zu optimistisch kalkuliert hat sei dahingestellt. Man muss dazusagen, dass die Twindexx-Kisten egal in welchem Netz nur Probleme machen. In S-H und in München hat man lokbespannte Dosto-Ganituren als Ersatz, beim MSX kommen stattdessen die abgenudeltsten Züge der Würzburger Resterampe zum Einsatz (bzw was die Werkstatt gerade einsatzfähig gemacht hat).
In München laufen Die Twinni ist sehr gut.
Sehr, sehr selten sind Ausfälle festzustellen
Das mag in München sein, auf dem MSX erleben die Fahrgäste eben etwas anderes:

Häufiger fallen dort das zweite bestellte Zugteil aus oder beim Twindexx fehlt der Mittelwagen mit 1. Klasse - dann fährt in den ohnehin sehr stark besetzten HVZ-Fahrten auch gerne mal ein solcher Dreiteiler. Ersatzzüge aus 440 oder 425 - teils auch als Solozug - sind auch nicht unbekannt...

Auf der Strecke bräuchte es eine Kapazitätserweiterung - mindestens in der werktäglichen HVZ zwischen Frankfurt und Aschaffenburg - wenn nicht gar auch im Ausflugsverkehr, wo es auch schon zu Räumungen gekommen ist. Ich fürchte nur, dass sich kapazitiv nichts ändern wird. Aufenthaltszeit für Stärken/Schwächen ist in Aschaffenburg nicht vorhanden, zudem fehlen die dafür nötigen signaltechnischen Anlagen. Das war vor der letzten Vergabe ein Ziel gewesen, allerdings hat dies die heutige DB InfraGO damals verhindert.

Btw: Es war nicht IntEgro, die sich damals beworben hatten sondern die bereits insolvent gefallene Städtebahn...



VT schrieb:Zitat:
Wenn die Aufgabenträger die Verkehre selber erbringen wollen, können sie auf Ausschreibungen verzichten. Für den Fernverkehr haben wir keinen Aufgabenträger und den Nahverkehr wollte der Bund nicht mehr haben. Landesbahnen ohne Ausschreibung wären also möglich (wird an den Landesgrenzen dann spannend). Österreich bereitet übrigens auch Ausschreibungen vor.
Ich sehe nicht, wo da das Problem sein sollte: Inhousevergaben ermöglichen sehr wohl auch Vergaben, die außerhalb des eigenen Gebiets enden, wenn dies Verkehre betrifft, die vorrangig für das eigene Gebiet relevant sind . Deswegen können auch Straßenbahnen/Stadtbahnen/U-Bahnen inhouse vergeben werden, obwohl einzelne Linien außerhalb der Gemeinde enden.

Wesentlicher ist aber: Man bräuchte dazu ein eigenes Verkehrsunternehmen, dass in vollständiger Kontrolle ist und nicht außerorts Verkehre durchführt/durchführen will. Das haben die allerwenigsten Aufgabenträger...
Spontan fällt mir dazu nur die City-Bahn Chemnitz ein...

Im Übrigen heißt Ausschreibungswettbewerb keinesfalls Rückkehr zur Länderbahn. Gerade diese Ausschreibung zeigt es deutlich: Auch wenn ein Aufgabenträger federführend sein muss, sind andere beteiligt - die für ihr Verkehrsgebiete auch abweichende Regelungen vorgeben. Und diese Aufgabenträger organisieren sich gemeinsam.

Beispielsweise hat VLEXX für Rheinland-Pfalz im Dieselnetz einen Nettovertrag, aber in Hessen beim RMV einen Bruttovertrag. Beides in einem Verfahren gemeinsam ausgeschrieben und vergeben worden - für durchgehende Züge ab/bis Frankfurt...

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Lukas56576 schrieb:
Hajü schrieb:
Max__Mustermann schrieb:
ES 64 F4 108 schrieb:
Max__Mustermann schrieb:
Beide Lose halte ich für ziemlich abenteuerlich. Und zwar insbesondere bzgl. Personalverfügbarkeit.
Das ist dem BEG egal, die wollen beide Lose an Agilis geben.
Schon klar, das war halt meine persönliche Meinung als gelegentlich Agilis-Geschädigter. Agilis ist definitiv der Liebling der BEG.
Da interessiert es auch niemanden, dass man regelmäßig Bruchlandungen erleidet. Der letzte Brüller war eigentlich die Beinahe-Betriebseinstellung im Dieselnetz nach den Weihnachtsferien der Werkstatt.

Ist schon klar, dass es gerade beim MSX derzeit auch ziemlich mies läuft (wobei die damalige Ausschreibung evtl. auch mit verantwortlich sein könnte?).

Unabhängig davon sind zwei solche riesige benachbarte Netze an einen definitiv wackeligen Betreiber einfach ein erhebliches Risiko, was am Ende die Fahrgäste ausbaden müssen.
Die Reserve beim MSX ist einfach zu knapp bemessen. Ob es nun an den Vorgaben der BEG lag oder die DB zu optimistisch kalkuliert hat sei dahingestellt. Man muss dazusagen, dass die Twindexx-Kisten egal in welchem Netz nur Probleme machen. In S-H und in München hat man lokbespannte Dosto-Ganituren als Ersatz, beim MSX kommen stattdessen die abgenudeltsten Züge der Würzburger Resterampe zum Einsatz (bzw was die Werkstatt gerade einsatzfähig gemacht hat).
In München laufen Die Twinni ist sehr gut.
Sehr, sehr selten sind Ausfälle festzustellen
Das war jetzt aber nicht ernst gemeint? Nicht umsonst fahren in München diverse Dosto-Ganituren mit 111ern im Plan mit. Es gibt sogar einige Züge, die grundsätzlich mit 111ern fahren obwohl es eigentlich 445 sein sollten. Und noch schlimmer, 440 helfen auch noch aus (teilweise als Einzelfahrzeug). Kann mir sogar vorstellen, dass die DB letztendlich alle MSX-445er nach München packt um dort wirklich ausreichend Fahrzeuge zu haben.

Re: Personalknappheit nicht das einzige Problem bei Agilis

geschrieben von: JeDi

Datum: 05.10.25 00:19

Hajü schrieb:
EU-Recht zwingt eigentlich zur Ausschreibung. Und in D wird das durchweg überall umgesetzt.
Nein, deutsches Recht zwingt zur Ausschreibung.

Zitat
In Österreich fährt die ÖBB so gut wie alles (bis auf private Strecken wie Graz-Köflacher usw).

Weder ist der GKB privat (der befindet sich - wie die ÖBB - zu 100% im Besitz der Republik Österreich), noch betreibt der GKB irgendwelche eigenen Strecken. Der GKB erbringt Verkehrsleistungen auf Infrastruktur der ÖBB Infrastruktur AG.

Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!

Re: Deutsches Vergaberecht

geschrieben von: Bahnsteig13a

Datum: 05.10.25 09:18

JeDi schrieb:
Hajü schrieb:
EU-Recht zwingt eigentlich zur Ausschreibung. Und in D wird das durchweg überall umgesetzt.
Nein, deutsches Recht zwingt zur Ausschreibung.


Es ist ja leider beliebt in Deutschland alles auf die EU zu schieben.
Das ist wie mit der DSGVO, die auch z. B. in Estland gilt und das Land ist voll digitalisiert, wenn man die marode Eisenbahn nicht betrachtet. Die meisten Länder sind digitaler und bei uns hat man wahrscheinlich auf die DSGVO noch eine Menge German-Paranoia-Regeln aufgesattelt. Viele Digitalisierungen scheitern am deutschen Datenschutz, aber auch hier zeigt man den Finger gerne auf die DSGVO.

Warum setzen sich denn einige dafür ein, dass Direktvergaben in Deutschland möglich sind wie in Österreich wenn es nicht erlaubt wäre? Per deutschem Gesetz ist es derzeit nicht erlaubt. Der Moralweltmeister weiß ja immer alles besser und ist so ein Alleingänger und Sonderling.

Selbst wenn manche Länder gegen ihren Willen ausschreiben müssten, so könnten diese dann jede Ausschreibung so gestalten dass der Wunschbetreiber gewinnt. Kann ja nicht jeder ein preußischer Musterknabe sein der alles zu 190% umsetzt und fast doppelt so viel dazudichtet.

Re: Deutsches Vergaberecht

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 05.10.25 12:31

Bahnsteig13a schrieb:
Selbst wenn manche Länder gegen ihren Willen ausschreiben müssten, so könnten diese dann jede Ausschreibung so gestalten dass der Wunschbetreiber gewinnt. Kann ja nicht jeder ein preußischer Musterknabe sein der alles zu 190% umsetzt und fast doppelt so viel dazudichtet.
1. Wenn dies zu offensichtlich ist, kann dagegen erfolgreich geklagt werden.
2. Auch wenn man eine Ausschreibung so anpasst, dass sie auf einen Bewerber und dessen Expertise abgestimmt ist - heißt es nicht, dass nicht ein anderer Bewerber ein wirtschaftlicheres Angebot abliefert. Oder der gewünschte Bewerber die Chance nutzt und ein Angebot einreicht, dass deutlich teurer ist, als der Erwartungswert. Bedenke dabei: Bei Vergaben macht man selbst Kostenprognosen, nach denen man das definiert, was man auch zahlen kann...

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Re: Deutsches Vergaberecht

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 05.10.25 15:18

Zitat
Warum setzen sich denn einige dafür ein, dass Direktvergaben in Deutschland möglich sind wie in Österreich wenn es nicht erlaubt wäre? Per deutschem Gesetz ist es derzeit nicht erlaubt.
In Österreich ist es genauso wenig zulässig, nur gab es bisher keinen, der das vor der Justiz hat klären lassen. Die Westbahn hat es damals leider nicht bis zum Ende durchgezogen, wie in Deutschland Abellio.
Ich bin gespannt, ob Agilis das Netz gewinnen wird.

Hoffentlich kommen auch vernünftige Fahrzeuge zum Einsatz.

Viele Grüße aus EMRS
Moritz
Lukas56576 schrieb:
Hajü schrieb:
Max__Mustermann schrieb:
ES 64 F4 108 schrieb:
Max__Mustermann schrieb:
Beide Lose halte ich für ziemlich abenteuerlich. Und zwar insbesondere bzgl. Personalverfügbarkeit.
Das ist dem BEG egal, die wollen beide Lose an Agilis geben.
Schon klar, das war halt meine persönliche Meinung als gelegentlich Agilis-Geschädigter. Agilis ist definitiv der Liebling der BEG.
Da interessiert es auch niemanden, dass man regelmäßig Bruchlandungen erleidet. Der letzte Brüller war eigentlich die Beinahe-Betriebseinstellung im Dieselnetz nach den Weihnachtsferien der Werkstatt.

Ist schon klar, dass es gerade beim MSX derzeit auch ziemlich mies läuft (wobei die damalige Ausschreibung evtl. auch mit verantwortlich sein könnte?).

Unabhängig davon sind zwei solche riesige benachbarte Netze an einen definitiv wackeligen Betreiber einfach ein erhebliches Risiko, was am Ende die Fahrgäste ausbaden müssen.
Die Reserve beim MSX ist einfach zu knapp bemessen. Ob es nun an den Vorgaben der BEG lag oder die DB zu optimistisch kalkuliert hat sei dahingestellt. Man muss dazusagen, dass die Twindexx-Kisten egal in welchem Netz nur Probleme machen. In S-H und in München hat man lokbespannte Dosto-Ganituren als Ersatz, beim MSX kommen stattdessen die abgenudeltsten Züge der Würzburger Resterampe zum Einsatz (bzw was die Werkstatt gerade einsatzfähig gemacht hat).
In München laufen Die Twinni ist sehr gut.
Sehr, sehr selten sind Ausfälle festzustellen
Wirklich? Als da letztes Mal beruflich mehrere Wochen um Ingolstadt zu tun hatte, fuhren lauter Garnituren mit vier statt sechs Wagen. In einigen Kursen fuhren einzelne 440 oder 111 mit Doppelstockwagen aus den 90ern, ein Umlauf hatte sogar nur drei Wagen. In den Garnituren waren hin und wieder ganze Wagen abgesperrt.
Den aktuellen Zustand bei Agilis (hier Dieselnetz) zeigt das hier:

[www.agilis.de]

BEG bestätigt die Vergabepläne

geschrieben von: neabahn

Datum: 07.10.25 16:18

Die BEG bestätigt der Fränkischen Landeszeitung inzwischen die beabsichtigte Vergabe an Benex, nachdem schon seit gestern über die Pläne berichtet wurde: FLZ.de

Auszug:
Nun soll jedoch der Wettbewerber Agilis mit Sitz in Regensburg den Zuschlag für den zukünftigen Betrieb erhalten – und das in beiden Losen. Davon berichtet die DB in einer internen Mitteilung an die Belegschaft, die der FLZ vorliegt. Demnach prüfe der Konzern noch rechtliche Schritte. Die BEG bestätigte am Dienstag die beabsichtigte Vergabe an die Agilis-Muttergesellschaft Benex auf Nachfrage. Demnach läuft bis 13. Oktober die Einspruchsfrist.

Grüße aus Franken

Du willst es nicht begreifen

geschrieben von: wolfi71

Datum: 07.10.25 16:56

Die Art der Wertung und nach welchen Regeln die Vergabe erfolgt, wird mit der Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen den Bietern bekanntgegeben. Die wissen also ganz genau, was wie wichtig ist und was nicht. Von diesen Kriterien kann der Ausschreiber nicht abweichen zugunsten eines Günstlings. Dass die da mal was gebogen haben, das war doch in Nürnberg vor einigen Jahren mal Theater, wo es dann mit dem Rückzug des eigentlich bezuschlagten Angebotes endete und so DBRegio den Auftrag bekam. Ich gehe davon aus, dass die BEG hieraus gelernt hat, zumal hier ja auch der RMV dabei ist.

Warum sollte unbedingt DBRegio gewinnen? Nenn mal handfeste Gründe.
ES 64 F4 108 schrieb:
Signalschruber schrieb:
ES 64 F4 108 schrieb:
Signalschruber schrieb:
Natürlich ist der Ausschreibende gezwungen dem Angebot den Zuschlag zu erteilen, welches die meisten Wertungspunkte in der Auswertungsmatrix erhält.
Nein, ist er nicht, da er selber die Ausschreibungsbedingungen macht kann man da niemals von gezwungen sprechen, das ist absurd. Du kannst es ja so sehen, aber da bist du limitiert, Fakt ist was anderes.
Die Bedingungen schreibt man vor der Ausschreibung, sonst wünsche ich viel Spaß bei der Vergabekammer mit deiner Auffassung.
Ist ja relativ egal wann wo die geschrieben wird, anscheinend willst du zwanghaft recht haben oder du bist nicht in der Lage zu verstehen: der BEG, genauso wie der VRR oder sonstige, ist nicht gezwungen, sondern wertet nur aus und wollen den Gewinnern die Lose geben, von Zwang kann also keine Rede sein.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.25 16:56.
146 227 schrieb:
103612 schrieb:
Dann werden mittelfristig fast alle Twindexx der DB arbeitslos.

Erst 2027 in SH und dann 2030 in HE/BY. Da bin ich mal gespannt, wo man die dann in Zukunft unterbekommt.


Main-Neckar-Ried-Express. Wobei der ein oder andere SPNV-Aufgabenträger vllt. dann die Lunte riecht und relativ "neues" Material nehmen kann zum günstigen Preis.
Schwarzwaldbahn z.B. wäre eine Option?!
Ansonsten kann ja DB Regio mal beim Konzern druck ausüben das mehr Strecken elektrifiziert werden und "Umstellungsverträge" nötig werden ;-) so Dieseln unter Oberleitung und so verbieten im SPNV ;-)
Für den RE50 Leipzig-Dresden gibt es auch noch ein paar.

Re: BEG bestätigt die Vergabepläne

geschrieben von: frankentux

Datum: 07.10.25 17:26

Hallo,
dann hoffen wir mal, daß jetzt nciht noch jahrelang geklagt wird und sich alleine die Bestellung des Materials dadurch verzögert. Wobei - bestellen könnte man vermutlich, weil beide mit sehr ähnlichem Material planen werden. Lack und Polsterfarbe kann man sicher auch noch später festlegen...

LG frankentux

Re: BEG bestätigt die Vergabepläne

geschrieben von: Linie_4

Datum: 07.10.25 18:24

frankentux schrieb:
Hallo,
dann hoffen wir mal, daß jetzt nciht noch jahrelang geklagt wird und sich alleine die Bestellung des Materials dadurch verzögert. Wobei - bestellen könnte man vermutlich, weil beide mit sehr ähnlichem Material planen werden. Lack und Polsterfarbe kann man sicher auch noch später festlegen...

LG frankentux
Wenn man nicht das Bayern-Design für die Züge verwendet. Dann ist es eh Wurst, welches Unternehmen mit dem blauen Amazon Prime Design auf ihren Zügen rumfährt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.25 18:27.

Re: Du willst es nicht begreifen

geschrieben von: ES 64 F4 108

Datum: 07.10.25 21:52

wolfi71 schrieb:

Warum sollte unbedingt DBRegio gewinnen? Nenn mal handfeste Gründe.


Hat einer gesagt, dass die DB Regio unbedingt gewinnen sollte? Vielleicht solltest du noch mal lesen.
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