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neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: 118 640 - 2

Datum: 30.09.25 13:36

🚂 Neue Fahrpreise 🚂

Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Kosten in allen Geschäftsbereichen passen wir mit Wirkung zum 8. Oktober 2025 unsere Fahrpreise auf dem gesamten Streckennetz an.

👉 Wichtige Änderungen im Überblick:
- Die angegebenen Preise beziehen sich auf Erwachsenentarife.
- Kinder fahren weiterhin vergünstigt und zahlen entsprechend weniger.

Brockenfahrten:
• Einfache Fahrt: 43 €
• Hin- & Rückfahrt: 65 €
• Nachmittagsticket: 55 €

Mehrtagestickets:
• 3-Tage-Karte: 130 €
• 5-Tage-Karte: 195 €
• MiniGruppenCard: 139 €

Harzquer- & Selketalbahn:
• Kilometerpreis steigt um 10 Cent
• Kurzurlaubsticket: 53 €

👨‍👩‍👧 Kinder bis 5 Jahre fahren weiterhin kostenfrei!

ℹ️ Alle Infos & Tickets findet ihr auf unserer Website: 👉 [www.hsb-wr.de]

#Harz #HSB #Brockenbahn #Harzquerbahn #Selketalbahn

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Novoma

Datum: 30.09.25 14:09

Bei diesen Preisen kann doch niemand behaupten, die HSB würde ernsthaft SPNV betreiben, D-Ticketinhaber mal ausgeklammert. Langsamer als der Bus, aber dafür auch noch richtig viel teurer - so wird das nichts. Statt Millionenforderungen zu stellen, sollten die HSB endlich mal ein Konzept vorlegen, wo man in der Zukunft hinwill, und wie man diese Ziele erreichen will. Ein "weiter wie bisher" mit Millionenforderungen und ständigen Fahrpreiserhöhungen ersetzt solch ein Konzept nicht. Idealerweise setzen sich HSB, Eigentümer und Geldgeber dafür endlich mal an einen Tisch, und arbeiten konstruktiv (!) zusammen. Dass ständige mit dem Finger auf den jeweils anderen Zeigen hat ja offensichtlich mit zur derzeitigen Situation geführt.

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: andreas +

Datum: 30.09.25 17:13

118 640 - 2 schrieb:
Harzquer- & Selketalbahn:
• Kilometerpreis steigt um 10 Cent


...

ℹ️ Alle Infos & Tickets findet ihr auf unserer Website: 👉 [www.hsb-wr.de]

Wenn ich da bei "Ausgewählte Fahrpreisübersicht" nachschaue und rechne, würde der aktuelle Kilometerpreis bei 70 Cent liegen. 10 Cent mehr je Kilometer wäre eine Preiserhöhung um etwa 14 %.

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Läutewerk_Bim_bam

Datum: 30.09.25 17:32

...und selbst auf der einnahmeträchtigen Brockenstrecke gibt es aktuell wieder fleißig Dampflokersatz durch eine historische Diesellok. Ist schon ein Armutszeugnis, dass nicht mal der laut Fahrplan hier ja bereits eingeschränkte Dampfbetrieb konstant gefahren werden kann.

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 30.09.25 17:38

Läutewerk_Bim_bam schrieb:
...und selbst auf der einnahmeträchtigen Brockenstrecke gibt es aktuell wieder fleißig Dampflokersatz durch eine historische Diesellok. Ist schon ein Armutszeugnis, dass nicht mal der laut Fahrplan hier ja bereits eingeschränkte Dampfbetrieb konstant gefahren werden kann.
Im November gibt es auch nur noch Wochenendbetrieb bis zum Brocken.

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Felix Kaiser

Datum: 30.09.25 18:31

Novoma schrieb:
Statt Millionenforderungen zu stellen, sollten die HSB endlich mal ein Konzept vorlegen, wo man in der Zukunft hinwill, und wie man diese Ziele erreichen will.
Personal wird teurer, Energie wird teurer (das wird noch lustig mit der CO2 Steuer bei Kohle und Diesel), Auflagen und Bürokratie werden auch nicht weniger. Ja was soll man denn machen? Laden zu? Die Mehrkosten bekommt man nicht weg, mit was auch immer für einem Konzept. Entweder man subventioniert noch stärker oder man gibt die Mehrkosten eben weiter.

Anderes wird auch enorm subventioniert, damit es noch irgendwie bezahlbar bleibt. D-Ticket ist so eine Sache, aber ist im Kulturbereich auch nicht anders. Beim Geraer Theater mit all seinen Sparten hieß es mal, dass jede Karte zu 50% subventioniert sei. Sonst wären die Tickets so teuer, dass kaum noch wer käme. Schau dir die Freibäder an, wo Fördervereine mit Ehrenamtlichen dafür sorgen, dass man mit wenigen Euros pro Tag ins Bad kann. Wäre das alles mit Vollzeitstellen untersetzt und würde man die Kosten komplett weitergeben, wären wir auch bei 15 bis 20 Euro für eine Tageskarte im Bad. Genau diese Frage muss man bei der HSB (und sicher auch anderen Dampfbahnen) stellen: Will man sie erhalten und wie viel darf es kosten? Man ist nun mal komplett abhängig von externen Geldgebern.

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Teufelsmauer

Datum: 30.09.25 20:49

Eine HU für eine Dampflok kostet eben nicht mehr 300.000 Euro, sondern 1,2 Millionen Euro. Das Personal ist auch teurer geworden, man befindet sich im Wettbewerb mit "Normalspurbahner". Weiterhin sind die Kosten für Betriebsstoffe gestiegen, insbesondere Kohle seit dem Ukraine-Krieg. Weil die HSB unterfinanziert ist, stehen soviele Dampfloks still, fehlen Wagen und das Streckennetz ist teils marode. Es gibt bereits ein neues Konzept - Dampf nur noch zum Brocken, der Rest nur noch mit modernen Triebwagen (Öko-Diesel oder Akku) und es wird eine (Teil-)Elektrifizierung geprüft. Mit modernen Triebwagen werde ich aber nicht auf der Selke- oder Harzquerbahn fahren. Die Dinger habe ich auch auf Normalspur, aber so ist jetzt nun der politische Wille. Manchmal frage ich mich, ob hier wirklich Leute im DSO sind, die sich für Bahn interessieren. Mein Eindruck, viele sind es nicht.

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 30.09.25 21:18

Teufelsmauer schrieb:
Mit modernen Triebwagen werde ich aber nicht auf der Selke- oder Harzquerbahn fahren. Die Dinger habe ich auch auf Normalspur, aber so ist jetzt nun der politische Wille. Manchmal frage ich mich, ob hier wirklich Leute im DSO sind, die sich für Bahn interessieren. Mein Eindruck, viele sind es nicht.
Mit teurem Dampf und vor den Linsen der Fuzzis untergehen.
Oder modernen SPNV und modernen Tourismus anbieten und überleben.
Mal in der Schweiz gewesen?

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: LIW

Datum: 30.09.25 21:43

Da fehlt ein Gesamtkonzept. Wie hier schon an anderer Stelle erläutert. Bahnhöfe, Restaurants, Abwechslung, sinnvolle Fahrzeiten und Aufenthaltsdauer am Ziel. Der Harz ist da stehen geblieben. Immer teurer machen führt zu nichts. Vieles ist schon heute zu teuer. Die Nachwendewelle mit den Edeltouristen ist vorbei. Jetzt geht es darum, Normalbürgern aus der Region und Familien bezahlbare, schöne Ferien zu verschaffen. Das kann man auch schaffen. Irgendeine moderne Waldmetro braucht aber keiner.
Es fehlt auch immer noch das Denken über die Grenze hinweg, auch für die Bahn. Damit könnte man wieder breiteres Interesse am Harz wecken.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:09:30:21:48:59.

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Novoma

Datum: 30.09.25 22:12

Man (und das sind leider viele Beteiligte) muss sich mal entscheiden, was man will. Es gibt ja wenig, was ganz ohne Subventionen läuft, aber wenn es auf so wenig Nachfrage stößt wie die HSB außerhalb der Brockenstrecke und des Nordhäuser Vorortverkehrs, dann muss eben mal eine Entscheidung her. Derzeit wird doch nur herumgeeiert (die Bundespolitik macht es ja vor), mit der Folge, dass der Laden inzwischen ein kapitaler Sanierungsfall ist. Und das nicht plötzlich und überraschend, denn es hatte sich ja schon lange angekündigt. Und jetzt ist der Punkt gekommen, wo Rumeeiern nicht mehr weiterhilft, und sich die (existenziellen) Probleme nicht mehr unter den Teppich kehren lassen. Das zu benennen hat nichts mit Eisenbahnfeindlichkeit zu tun, das ist die reale derzeitige Lage.

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Novoma

Datum: 30.09.25 22:20

Wenn sich nicht bald was tut, gibt es bald nur noch Wochendbetrieb bis zum Brocken, und "Nullbetrieb" auf dem übrigen Netz, ausgenommen der Tram-Train-Verkehr Nordhausen - Ilfeld-Neanderklinik. Und das auch bis dann entweder wegen Fahrzeugmangels oder Streckenschäden der Brockenverkehr auch eingestellt werden muss. Zum Brocken geht's dann wie zum Schloss Neuschwanstein: zu Fuß oder mit der Pferdekutsche vom Parkplatz nach oben.

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 01.10.25 01:08

Novoma schrieb:
Wenn sich nicht bald was tut, gibt es bald nur noch Wochendbetrieb bis zum Brocken, und "Nullbetrieb" auf dem übrigen Netz, ausgenommen der Tram-Train-Verkehr Nordhausen - Ilfeld-Neanderklinik. Und das auch bis dann entweder wegen Fahrzeugmangels oder Streckenschäden der Brockenverkehr auch eingestellt werden muss. Zum Brocken geht's dann wie zum Schloss Neuschwanstein: zu Fuß oder mit der Pferdekutsche vom Parkplatz nach oben
Vielleicht auch noch mit der Sänfte?

Duck und tschö

Rübezahl

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: leofink

Datum: 01.10.25 08:54

Zum Vergleich: Einen Monat BÜGA: 230 Franken,
[invia.ch]
Freie Fahrt auf dem ganzen Graubünden Netz, und Takt , so dass man das Auto nicht braucht!
Vom Komfort brauchen wir gar nicht anzufangen

Da sag nochmal einer, die Schweiz sei teuer!
Gruss Leo

Und ich sag immer noch...

geschrieben von: KHM

Datum: 01.10.25 11:01

LIW schrieb:
Da fehlt ein Gesamtkonzept. Wie hier schon an anderer Stelle erläutert. Bahnhöfe, Restaurants, Abwechslung, sinnvolle Fahrzeiten und Aufenthaltsdauer am Ziel. Der Harz ist da stehen geblieben. Immer teurer machen führt zu nichts. Vieles ist schon heute zu teuer. Die Nachwendewelle mit den Edeltouristen ist vorbei. Jetzt geht es darum, Normalbürgern aus der Region und Familien bezahlbare, schöne Ferien zu verschaffen. Das kann man auch schaffen. Irgendeine moderne Waldmetro braucht aber keiner.
Es fehlt auch immer noch das Denken über die Grenze hinweg, auch für die Bahn. Damit könnte man wieder breiteres Interesse am Harz wecken.
Richtig: Kostnesteigerungen bekomme ich nicht weg. Aber dann brauche ich erst recht ein Konzept, wie ich damit umgehen will.

Und Teil dieses Konzept müsste m. E. immer noch eine bessere Antwort als heute auf die Frage sein, WIESO ZUM HENKER DER EINZIGE DAMPZUG DES TAGES VON NORHAUSEN DIREKT VOR DER ANKUNFT DES RE 9 AUS KASSEL ABFAHREN MUSS. Fahrgäste aus westlicher Richtung sind bäh, oder wie? Da MUSS man einfach was am Fahrplan drehen können - und etwa 10-15 Minuten Verschiebung würden ja schon reichen. Der Verweis auf die Eingleisigkeit ist mir da echt zu dünn.

Re: Und ich sag immer noch...

geschrieben von: Michael89

Datum: 01.10.25 19:12

Hallo,

KHM schrieb:Zitat:
Und Teil dieses Konzept müsste m. E. immer noch eine bessere Antwort als heute auf die Frage sein, WIESO ZUM HENKER DER EINZIGE DAMPZUG DES TAGES VON NORHAUSEN DIREKT VOR DER ANKUNFT DES RE 9 AUS KASSEL ABFAHREN MUSS. Fahrgäste aus westlicher Richtung sind bäh, oder wie? Da MUSS man einfach was am Fahrplan drehen können - und etwa 10-15 Minuten Verschiebung würden ja schon reichen. Der Verweis auf die Eingleisigkeit ist mir da echt zu dünn.
ich kann den Wunsch ja absolut nachvollziehen, aber versuchen wir uns das doch mal im Bildfahrplan [selketalbahn.de] von [www.selketalbahn.de] anzuschauen:

Der 8920 fährt regulär 10:33 Uhr ab Nordhausen Nord. Zwangspunkte sind die Kreuzung mit dem Zug 8713 (Straßenbahn Linie 10) in Ilfeld sowie die Kreuzung mit dem Zug 8913 in Eisfelder Talmühle. Nehmen wir jetzt mal die von dir gewünschte Verschiebung um 10-15 min nach hinten. Die nächste belegte Trasse ist der 8714 (wieder Linie 10) 10:55 Uhr ab Nordhausen Bahnhofsvorplatz, man müsste den Zug also um ihn nicht zu sehr nach hinten zu schieben noch vor diesem Zug "durchquetschen. Der 8714 kreuzt in Niedersachswerfen den 8713, ziwschen Ilfeld und Niedersachswerfen gibt es keine weitere Kreuzungsmöglichkeit. Fahrbar wäre das Ganze somit nur am Wochenende in der Trasse des 8714, dann müsste man aber den Dampfzug unter der Woche streichen oder anders fahren lassen was Quatsch ist. Außerdem müsste man dem Zug in Ilfeld eine ordentlicher Standzeit geben um da die Kreuzung mit dem 8913 abzuwickeln, da zwischen Ilfeld und Eisfelder Talmühle keine weitere Kreuzungsmöglichkeit besteht. Im Anschluss dann noch mal Standzeit und Kreuzung in Elend mit dem 8903, macht noch mal 15min mehr, also sorgt deine Verschiebung um 10-15min für mind. 45min weniger Aufenthalt auf dem Brocken. Die nächste wirklich freie Trasse wäre eine Stunde später und hätte vom Anschluss her dieselben Probleme.

Zwangspunkte sind also die Linie 10 sowie die Kreuzungsmöglichkeiten, insbesondere zwischen Ilfeld und Eisfelder Talmühle in Verbindung mit den HSB-Triebwagenkursen. Man müsste also entweder mehr Kreuzungsstellen schaffen oder den Fahrplan der 10 komplett verschieben mit allen Folgen für den Stadtverkehr in Nordhausen (für 1 Zug und eine maximal 2-stellige Anzahl Fahrgäste die aus der Richtung mit dem Zug anreisen).

Gruß Michael

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 02.10.25 11:40

LIW schrieb:
Der Harz ist da stehen geblieben. (...) Jetzt geht es darum, Normalbürgern aus der Region und Familien bezahlbare, schöne Ferien zu verschaffen.
Ja, da gebe ich Dir voll recht. Der Harz hat die Neuzeit verpennt.
Berlin ist ebenso um die Ecke wie andere große Städte.
Aber man hat verschlafen, Angebote, Hotellerie, Gastro zu modernisieren. Weg vom "Kurpark"-Image zu Auszeit, Wellness, Sport, Kulinarik...
Die HSB ist da nur ein Indikator...

Totschlag-Argument

geschrieben von: Peter

Datum: 02.10.25 12:11

Hallo!

Teufelsmauer schrieb:
Manchmal frage ich mich, ob hier wirklich Leute im DSO sind, die sich für Bahn interessieren. Mein Eindruck, viele sind es nicht.
Das ist ein unsachliches Totschlagargument.
Denn gerade WEIL wir uns fuer die HSB interessieren, machen wir uns Gedanken - und zucken nicht bloss mit den Schultern und schauen dem Niedergang zu ...

Teufelsmauer schrieb:
Eine HU für eine Dampflok kostet eben nicht mehr 300.000 Euro, sondern 1,2 Millionen Euro. Das Personal ist auch teurer geworden, man befindet sich im Wettbewerb mit "Normalspurbahner". Weiterhin sind die Kosten für Betriebsstoffe gestiegen, insbesondere Kohle seit dem Ukraine-Krieg. Weil die HSB unterfinanziert ist, stehen soviele Dampfloks still, fehlen Wagen und das Streckennetz ist teils marode. Es gibt bereits ein neues Konzept - Dampf nur noch zum Brocken, der Rest nur noch mit modernen Triebwagen (Öko-Diesel oder Akku) und es wird eine (Teil-)Elektrifizierung geprüft. Mit modernen Triebwagen werde ich aber nicht auf der Selke- oder Harzquerbahn fahren. Die Dinger habe ich auch auf Normalspur, aber so ist jetzt nun der politische Wille.
Natuerlich wird alles teuer, keine Frage.
Und es ist auch unstreitig, dass die HSB ihre Mitarbeiter attarktiv entlohnen muss, wenn sie Fachkraefte halten bzw. gewinnen will.

Nur der Kunde hat eben auch nur begrenzte Mittel.
Allein jubeln und "weiter so" hilft nicht ...

Und ein Forum lebt vom Austausch - man muss offen fuer ALLE Ideen sein, alles mal pruefen und darf sich nicht vorab schon Denkverbote auferlegen.
Denn das, was man die letzten 30 Jahre gemacht hat, funktioniert nicht mehr.

Selbst wenn also der eine oder andere Fahrgast bei Dampfmangel und "Wald-Strassenbahn" fortbleibt - wenn die restlichen Fahrgaeste einen kostendeckenden Betrieb (oder wenigstens einen Betrieb mit geringeren Zuschuessen) ermoeglichen, dann ist das der Weg. Und moeglicherweise erschliessen guenstigere Fahrpreise ja neue Kundenkreise und machen die Fahrt etwa fuer Familien attraktiver.

Gruss

Peter

Nur die Erinnerung an die Opfer schütze vor einer Zukunft als Täter: "Ein Schlussstrich unter die Erinnerung wäre der Schlussstrich unter unserer Demokratie."
"Wir, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland, tragen keine Schuld an den Taten von damals. Aber wir tragen die Verantwortung für die Konsequenzen dieser Taten im Hier und Jetzt."
(Hape Kerkeling, 12. 4. 2026, zum 81. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald)

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 02.10.25 12:16

Werntalbahn schrieb:
LIW schrieb:
Der Harz ist da stehen geblieben. (...) Jetzt geht es darum, Normalbürgern aus der Region und Familien bezahlbare, schöne Ferien zu verschaffen.
Ja, da gebe ich Dir voll recht. Der Harz hat die Neuzeit verpennt.
Berlin ist ebenso um die Ecke wie andere große Städte.
Aber man hat verschlafen, Angebote, Hotellerie, Gastro zu modernisieren. Weg vom "Kurpark"-Image zu Auszeit, Wellness, Sport, Kulinarik...
Die HSB ist da nur ein Indikator...

Die HSB ist "Wellness", die Gastronomie geht vom **-Michelin-Lokal bis zu Anbietern von in Müll und ohne Besteck servierten Massenprodukten. Für die Remmidemmi-
Freunde gibts die Angebote rund um die Rappbode-Staumauern. Dann die Fachwerkstädte Stolberg, Quedlinburg, Wernigerode u. a. mit diversen Museen etc.. Man kann
in Höhlen und Bergwerken die Unterwelt erkunden oder einfach durch die Landschaft wandern.

Gruß

Rübezahl

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: tmmd

Datum: 02.10.25 13:21

Gestern mit der Mariazellerbahn gefahren. Schmalspur, elektrifiziert und mit modernen Triebwagen.

Im Abschnitt St. Pölten - Laubachmühle wird das Angebot als klassischer ÖPNV sehr gut angenommen, der obere Abschnitt ist eher für Touristen interessant.

Gestern war weniger los, was wohl auch am Wetter lag. Zudem ist keine Urlaubszeit mehr und es war halt ein normaler Wochentag. Trotzdem läuft das da. Auch ohne Dampfloks im Regelbetrieb. So etwas könnte ich mir auch für die HSB vorstellen.

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PXL_20251001_102400642.jpg

Re: neue Ticketpreise bei der HSB

geschrieben von: Werntalbahn

Datum: 02.10.25 13:24

Rübezahl schrieb:
Die HSB ist "Wellness", die Gastronomie geht vom **-Michelin-Lokal bis zu Anbietern von in Müll und ohne Besteck servierten Massenprodukten. (...)
Dann hat der Harz eben ein Imageproblem.
Und zwischen Sternegastro und Massen-Müll gibt es vielleicht zu wenig "Normales".
Die teilweise noch recht altbackenen Unterkünfte zu modernisierten Preisen tun ihr Übriges.
Nächstes Wochenende Braunlage... Hochhaus-Hotel DZ 162,- relaxa-Hotel DZ 196,- Hapimag Apartment 233,- ...
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