Harzquer- & Selketalbahn:Wenn ich da bei "Ausgewählte Fahrpreisübersicht" nachschaue und rechne, würde der aktuelle Kilometerpreis bei 70 Cent liegen. 10 Cent mehr je Kilometer wäre eine Preiserhöhung um etwa 14 %.
• Kilometerpreis steigt um 10 Cent
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ℹ️ Alle Infos & Tickets findet ihr auf unserer Website: 👉 [www.hsb-wr.de]
...und selbst auf der einnahmeträchtigen Brockenstrecke gibt es aktuell wieder fleißig Dampflokersatz durch eine historische Diesellok. Ist schon ein Armutszeugnis, dass nicht mal der laut Fahrplan hier ja bereits eingeschränkte Dampfbetrieb konstant gefahren werden kann.Im November gibt es auch nur noch Wochenendbetrieb bis zum Brocken.
Statt Millionenforderungen zu stellen, sollten die HSB endlich mal ein Konzept vorlegen, wo man in der Zukunft hinwill, und wie man diese Ziele erreichen will.Personal wird teurer, Energie wird teurer (das wird noch lustig mit der CO2 Steuer bei Kohle und Diesel), Auflagen und Bürokratie werden auch nicht weniger. Ja was soll man denn machen? Laden zu? Die Mehrkosten bekommt man nicht weg, mit was auch immer für einem Konzept. Entweder man subventioniert noch stärker oder man gibt die Mehrkosten eben weiter.
Mit modernen Triebwagen werde ich aber nicht auf der Selke- oder Harzquerbahn fahren. Die Dinger habe ich auch auf Normalspur, aber so ist jetzt nun der politische Wille. Manchmal frage ich mich, ob hier wirklich Leute im DSO sind, die sich für Bahn interessieren. Mein Eindruck, viele sind es nicht.Mit teurem Dampf und vor den Linsen der Fuzzis untergehen.
Wenn sich nicht bald was tut, gibt es bald nur noch Wochendbetrieb bis zum Brocken, und "Nullbetrieb" auf dem übrigen Netz, ausgenommen der Tram-Train-Verkehr Nordhausen - Ilfeld-Neanderklinik. Und das auch bis dann entweder wegen Fahrzeugmangels oder Streckenschäden der Brockenverkehr auch eingestellt werden muss. Zum Brocken geht's dann wie zum Schloss Neuschwanstein: zu Fuß oder mit der Pferdekutsche vom Parkplatz nach obenVielleicht auch noch mit der Sänfte?
Da fehlt ein Gesamtkonzept. Wie hier schon an anderer Stelle erläutert. Bahnhöfe, Restaurants, Abwechslung, sinnvolle Fahrzeiten und Aufenthaltsdauer am Ziel. Der Harz ist da stehen geblieben. Immer teurer machen führt zu nichts. Vieles ist schon heute zu teuer. Die Nachwendewelle mit den Edeltouristen ist vorbei. Jetzt geht es darum, Normalbürgern aus der Region und Familien bezahlbare, schöne Ferien zu verschaffen. Das kann man auch schaffen. Irgendeine moderne Waldmetro braucht aber keiner.Richtig: Kostnesteigerungen bekomme ich nicht weg. Aber dann brauche ich erst recht ein Konzept, wie ich damit umgehen will.
Es fehlt auch immer noch das Denken über die Grenze hinweg, auch für die Bahn. Damit könnte man wieder breiteres Interesse am Harz wecken.
Und Teil dieses Konzept müsste m. E. immer noch eine bessere Antwort als heute auf die Frage sein, WIESO ZUM HENKER DER EINZIGE DAMPZUG DES TAGES VON NORHAUSEN DIREKT VOR DER ANKUNFT DES RE 9 AUS KASSEL ABFAHREN MUSS. Fahrgäste aus westlicher Richtung sind bäh, oder wie? Da MUSS man einfach was am Fahrplan drehen können - und etwa 10-15 Minuten Verschiebung würden ja schon reichen. Der Verweis auf die Eingleisigkeit ist mir da echt zu dünn.ich kann den Wunsch ja absolut nachvollziehen, aber versuchen wir uns das doch mal im Bildfahrplan [selketalbahn.de] von [www.selketalbahn.de] anzuschauen:
Der Harz ist da stehen geblieben. (...) Jetzt geht es darum, Normalbürgern aus der Region und Familien bezahlbare, schöne Ferien zu verschaffen.Ja, da gebe ich Dir voll recht. Der Harz hat die Neuzeit verpennt.
Manchmal frage ich mich, ob hier wirklich Leute im DSO sind, die sich für Bahn interessieren. Mein Eindruck, viele sind es nicht.Das ist ein unsachliches Totschlagargument.
Eine HU für eine Dampflok kostet eben nicht mehr 300.000 Euro, sondern 1,2 Millionen Euro. Das Personal ist auch teurer geworden, man befindet sich im Wettbewerb mit "Normalspurbahner". Weiterhin sind die Kosten für Betriebsstoffe gestiegen, insbesondere Kohle seit dem Ukraine-Krieg. Weil die HSB unterfinanziert ist, stehen soviele Dampfloks still, fehlen Wagen und das Streckennetz ist teils marode. Es gibt bereits ein neues Konzept - Dampf nur noch zum Brocken, der Rest nur noch mit modernen Triebwagen (Öko-Diesel oder Akku) und es wird eine (Teil-)Elektrifizierung geprüft. Mit modernen Triebwagen werde ich aber nicht auf der Selke- oder Harzquerbahn fahren. Die Dinger habe ich auch auf Normalspur, aber so ist jetzt nun der politische Wille.Natuerlich wird alles teuer, keine Frage.
LIW schrieb:Die HSB ist "Wellness", die Gastronomie geht vom **-Michelin-Lokal bis zu Anbietern von in Müll und ohne Besteck servierten Massenprodukten. Für die Remmidemmi-Der Harz ist da stehen geblieben. (...) Jetzt geht es darum, Normalbürgern aus der Region und Familien bezahlbare, schöne Ferien zu verschaffen.Ja, da gebe ich Dir voll recht. Der Harz hat die Neuzeit verpennt.
Berlin ist ebenso um die Ecke wie andere große Städte.
Aber man hat verschlafen, Angebote, Hotellerie, Gastro zu modernisieren. Weg vom "Kurpark"-Image zu Auszeit, Wellness, Sport, Kulinarik...
Die HSB ist da nur ein Indikator...

Die HSB ist "Wellness", die Gastronomie geht vom **-Michelin-Lokal bis zu Anbietern von in Müll und ohne Besteck servierten Massenprodukten. (...)Dann hat der Harz eben ein Imageproblem.
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