Hallo!Hallöchen . Güterzüge dürfen die Strecke ab 1. 09. 2025 nicht mehr befahren . Nun wird ab morgen auch der Personenverkehr auf der Strecke gesperrt .
Inwiefern ist der Minister deiner Meinung nach verantwortlich?nordbayern.de
Für den bayrischen Verkehrsminister ist die Sperrung wohl keine Überraschung, die Verantwortung für diese sieht er ausschließlich bei anderen.
Er könnte der bayrischen Denkmalschutzbehörde beibringen, dass das Interesse der Bahnfahrer an tauglichen Brücke höher wiegt als deren denkmalschutzgerechte, aber nicht regelwerkskonforme Erhaltung.bionade24 schrieb:Inwiefern ist der Minister deiner Meinung nach verantwortlich?nordbayern.de
Für den bayrischen Verkehrsminister ist die Sperrung wohl keine Überraschung, die Verantwortung für diese sieht er ausschließlich bei anderen.
Unfähigkeit... keine Ahnung... wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Ich bin wahrlich kein Mensch, der bei solcher Polemik emotional wird. Aber ich bekomme bei dieser Pauschalität echt nen Hals. Schauen wir uns doch mal alles an.Wieso? Die Bürgerinitiativen sind ja wohl nicht generell gegen eine Sanierung bzw. neue Brücken. Nur gegen die Art, wie es sich der unfähige Haufen DB Infrago vorstellt.
Wäre die DB den Bürgerinitiativen entgegen gekommen oder hätte es nach deren Vorstellungen gemacht, gäbe es jetzt keine Sperrung.
Es ist halt wie an vielen anderen Stellen: DB Infrago hat keine Ahnung, aber davon sehr viel. Deshalb muss es genau so gemacht werden, wie man es will oder man macht gar nichts.
Regelwerke kann man ändern ...cargofuzzy schrieb:Er könnte der bayrischen Denkmalschutzbehörde beibringen, dass das Interesse der Bahnfahrer an tauglichen Brücke höher wiegt als deren denkmalschutzgerechte, aber nicht regelwerkskonforme Erhaltung.Inwiefern ist der Minister deiner Meinung nach verantwortlich?
Dann geh doch in die Diskussion mit dem EBA.Node schrieb:Regelwerke kann man ändern ...cargofuzzy schrieb:Er könnte der bayrischen Denkmalschutzbehörde beibringen, dass das Interesse der Bahnfahrer an tauglichen Brücke höher wiegt als deren denkmalschutzgerechte, aber nicht regelwerkskonforme Erhaltung.Inwiefern ist der Minister deiner Meinung nach verantwortlich?
Das wäre kein Problem, die häßlichen Betonbrücken kann man einfach neu wiedererstellen.PS zum Nachdenken: Wie wohl die Diskussion bei Schnellfahrstrecken in 100 Jahren aussehen wird? .... Wenn hier der Denkmalschutz Ansprüche anstellt...
Bezogen des Falles eines Zustandes zur uneingeschränkten Nutzung oder dem bis kurzem geführten StatusQuo? Ersteres wäre die relevantere Zahl, ist aber so lange her, dass ich mit den grundsätzlichen Entwicklungen im SGV der letzten Jahre/ beiden Jahrzehnte kein Gefühl mehr dafür habe. Zuletzt mit den Einschränkungen jedoch sehr (sehr) überschaubar.Hallo!
Wie viele Güterzüge pro Tag sind ungefähr betroffen?
Gruß Paul
Nicht so sicher sein, wenn man den Leuten im Pegnitztal vor 100 Jahren erzählt hätte, wie wertvoll und schön die Brücken doch sind, hätte man vermutlich nen Bierkrug über die Schläfe gestreift bekommen 😉.POD schrieb:Das wäre kein Problem, die häßlichen Betonbrücken kann man einfach neu wiedererstellen.PS zum Nachdenken: Wie wohl die Diskussion bei Schnellfahrstrecken in 100 Jahren aussehen wird? .... Wenn hier der Denkmalschutz Ansprüche anstellt...
Danke für die Erläuterungen. Wie wir wissen: niemand hat mehr Ahnung als irgendeine herbeigelaufene BI. :)Bk Isenach schrieb:Unfähigkeit... keine Ahnung... wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Ich bin wahrlich kein Mensch, der bei solcher Polemik emotional wird. Aber ich bekomme bei dieser Pauschalität echt nen Hals. Schauen wir uns doch mal alles an.Wieso? Die Bürgerinitiativen sind ja wohl nicht generell gegen eine Sanierung bzw. neue Brücken. Nur gegen die Art, wie es sich der unfähige Haufen DB Infrago vorstellt.
Wäre die DB den Bürgerinitiativen entgegen gekommen oder hätte es nach deren Vorstellungen gemacht, gäbe es jetzt keine Sperrung.
Es ist halt wie an vielen anderen Stellen: DB Infrago hat keine Ahnung, aber davon sehr viel. Deshalb muss es genau so gemacht werden, wie man es will oder man macht gar nichts.
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Und besonders toll das NIMBY-tum am Ende des Artikels:Auch das Landesamt für Denkmalpflege hat in einem Schreiben an die Bürgerinitiative Anfang Juli auf die Ausrichtung des "ganzen bahninternen Betriebsablaufs auf Abriss und Neubau" hingewiesen. Dabei hat das Amt festgestellt, dass die stählernen Überbauten überwiegend "für mindestens eine weitere Generation genutzt werden" können, und ein Gutachter der BI, dass die Widerlager, die derzeit durch ein externes Planungsbüro geprüft werden, in Takt sind, so Urbat. Für die BI ist daher ein Neubau "Rauswerfen von Steuergeldern und Landschaftsverschandelung".
Franken, esst fränkische Bananen und fahrt fränkische Autos, die mit fränkischem Erdöl fahren!Welche Vorteile das Tal überhaupt von TEN habe, fragte Urbat. Keine, war Wilms trockene Antwort. "Und warum sollen wir das und mehr Güterzüge dann dulden?", entgegnete Urbat. Sie fände es sinnvoller, mehr auf Regionalität zu setzen, zum Beispiel um den transeuropäischen Verkehr abzubauen. "Ein Umdenken kommt erst, wenn die Kiste schön im Dreck steckt!", antwortete Wilms knapp und treffend.
Das Vorhaben/Konzept S-Bahn rechte Pegnitzsstrecke unterliegt seinem Verkehrsministerium, welches seine Interessen über den Bundesrat auch in der Bundespolitik zur Geltung bringen kann. Das Vorhaben ist aber trotz der Entscheidung der DB über die zukünftige Trassenführung im Pegnitztal nach Sanierung & Ausbau der Strecke immer noch eine Luftnummer, die wenns passt aus einer Schublade hervorgeholt wird, um danach wieder dort zu verschwinden. Politische Rückendeckung für die InfraGo gegen Brückenliebhaber, Behörden & finanzielle Engpässe lässt sich so nicht erkennen.Inwiefern ist der Minister deiner Meinung nach verantwortlich?
geschrieben von: Franken-Express
Datum: 18.09.25 21:50
Hat man bereits. Zur Konstruktionszeit der Brücken gab es mit Sicherheit andere. Angefangen beim Material, über die Verarbeitung bis hin zur konstruktiven Auslegung. Man wird ähnliche Brücken bauen können, aber kaum Schraubengleiche. Hier im Speziellen hat man widerstreitende Anforderungen, die schwer kompromissfähig sind. Man hat natürliche Gewässer mit maximalen Durchflussmengen (Hochwasserauslegung, das Ahrtal läßt grüßen), begleitende Straßen mit Regeln für Durchfahrtshöhen und -breiten, die Bahnstrecke selbst mit Gleisprofil, Gleismittenabstand, Fahrzeugprofil und ggf. Oberleitung. Hinzu kommt Lärmschutz. Wenn die gleichen Denkmalschützer jetzt noch aktiv sind, hätten diese mit den BI ein wunderbares Thema Lärmschutz. Wenn man nicht super innovativ ist (wie kompletter Verzicht auf Wände), wäre allein dadurch der gesamte Denkmalschutz gestorben. In dem engen Tal geht sonst nur Volleinhausung, was auch den lokalen Tourismus verhagelt. Jetzt ist also eine super Gelegenheit für die lokale Demokratie. Die Bürger (alle, nicht nur die BI) haben ihre Vertreter ermächtigt, und nun können diese den Bürgerwillen organisieren. Bis zum begrünten Radweg und Selbstverantwortung der Brückenerhaltung und nie wieder Eisenbahn ist vieles möglich. Aber irgendwann ist dann auch Maulhalten für irgendwelche Fraktionen sowie Durchsetzen der Mehrheitsbeschlüsse verbindlich.Node schrieb:Regelwerke kann man ändern ...Er könnte der bayrischen Denkmalschutzbehörde beibringen, dass das Interesse der Bahnfahrer an tauglichen Brücke höher wiegt als deren denkmalschutzgerechte, aber nicht regelwerkskonforme Erhaltung.
Gar nicht so weit weg in Chemnitz hat man auch eine angemessene Lösung gefunden. Man hatte sich bei DB damit schwer getan, dann aber geschafft. Anders in Dresden, wo man bei der "Modernisierung" der Bahnhöfe tunlichst alle alten Stahlbücken für gesichtslose Ersatzbauten geopfert hat, nicht nur bei den beiden Großbahnhöfen der Stadt. Was findige Händler nicht gerettet haben, ging erbarmungslos auf den Schrott.Hallo zusammen,
einmal zur Erinnerung. Vor gar nicht so langer Zeit hat man es in Moresnet, gerade über die Grenze bei Aachen, auch geschafft, die abgängige Stahlkonstruktion des Viaduktes durch eine angemessene neue Stahlkonstruktion zu ersetzen. Wer noch nicht dort war, das ist keine kleine Brücke. Die Betonbrücken, die die DB gerne ins Pegnitztal setzen würde, sind dem Landschaftsbild schlicht nicht angemessen. Wie bereits erwähnt kann man das an einer Brücke südlich von Rupprechtstegen schön sehen. Aber man hat ja auch erst 20 Jahre oder mehr verplempert und auf den Händen gesessen.
Mir erschliesst sich gerade nicht ganz, wie man mit niedrigeren Brücken Tunnelaufweitungen vermeiden kann. Zumindest muss man da doch die Tunnelsohle tiefer legen, was ein Umbau ist, wodurch die aktuellen Normen Pflicht werden. Vielleicht übersehe ich ja was.Strecke gehört elektrifiziert, gibt da auch einen Staatsvertrag mit Tschechien. Die Tunnel sind zu niedrig für die Strippe/Stromschiene. Um keine Geldverbrennungsmaschine mit einer massiven Tunnel-Aufweitung (wenn überhaupt so mit dem aktuellen der Rils und Normen möglich) zu eröffnen, was am Ende alle (!) nicht wollen, kam man auf die Idee mit tiefer gelegten und schlanken Brücken
[…]
Dann die Wünsche der Bürger vor Ort. Die Brücken und Tunnel sind das Wahrzeichen der Region, wenn ich mit Leuten ohne Bahnbezug spreche, dass sind die ersten beiden Dinge die jenen einfallen. Ich verstehe hier schon die Bedürfnisse und Ängste.
Wenn schon Denkmalschutz und "schöne Optik": Fahrdraht und Masten dürfen dann auch nicht ins schöne Pegnitztal gestellt werden. Das beste wäre zweigleisige elektrifizierte Neubaustrecke im Tunnel und ein schöner Bahnfahrradweg auf der derzeitigen Trasse.Hallo zusammen,
einmal zur Erinnerung. Vor gar nicht so langer Zeit hat man es in Moresnet, gerade über die Grenze bei Aachen, auch geschafft, die abgängige Stahlkonstruktion des Viaduktes durch eine angemessene neue Stahlkonstruktion zu ersetzen. Wer noch nicht dort war, das ist keine kleine Brücke. Die Betonbrücken, die die DB gerne ins Pegnitztal setzen würde, sind dem Landschaftsbild schlicht nicht angemessen. Wie bereits erwähnt kann man das an einer Brücke südlich von Rupprechtstegen schön sehen. Aber man hat ja auch erst 20 Jahre oder mehr verplempert und auf den Händen gesessen.
Gruß
kbs651
Das ist aber ein Apfel/Birnen-Vergleich. Sind davor und danach Tunnel + unten drunter Flusslauf und Straße, die eine Tieferlegung eben jener nicht zulassen und das nicht nur einmal, sondern in kürzester Wiederholung? Genau das sind die wesentlichen Zwangspunkte, da man jeden Zentimeter Flexibilität im Ausbau benötigen wird. Beim Lesen des Textes könnte man meinen, die DB will die Stahlbrücken ersetzen, um den Leuten einfach nicht recht geben zu müssen.Hallo zusammen,
einmal zur Erinnerung. Vor gar nicht so langer Zeit hat man es in Moresnet, gerade über die Grenze bei Aachen, auch geschafft, die abgängige Stahlkonstruktion des Viaduktes durch eine angemessene neue Stahlkonstruktion zu ersetzen. Wer noch nicht dort war, das ist keine kleine Brücke. Die Betonbrücken, die die DB gerne ins Pegnitztal setzen würde, sind dem Landschaftsbild schlicht nicht angemessen. Wie bereits erwähnt kann man das an einer Brücke südlich von Rupprechtstegen schön sehen. Aber man hat ja auch erst 20 Jahre oder mehr verplempert und auf den Händen gesessen.
Gruß
kbs651
geschrieben von: Heizlokführer
Datum: 18.09.25 23:12
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