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 01 - News 

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Dies ist die dritte und letzte Meldung der tagesschau vom Morgen:
Sind 9 Monate Vollsperrung für die zusammengestrichene 'General'-Sanierung angemessen? Dirk Flege von ApS hat dafür wenig Verständnis und fordert von DB InfaGo eine Erklärung.
Auch Bundesverkehrsminister Schieder stellt sich Fragen, ob die Menschen damit nicht überfordert werden und ob man was bzw. was man besser machen könnte, steht aber "im Grunde" zur Generalsanierung.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Moin,moin.
Was ist hier unklar?
Die Bahnstrecke ist reparaturbedürftig.
Daher eine Vollsanierung,damalige Gepflogenheiten,wie die Erneuerung von Gleisen und sonstigen eisenbahntechnischen Einrichtungen,von Bahnhof zu Bahnhof,dies ist nach heutigen Richtlinien bezüglich der Arbeitssicherheit,nicht mehr möglich.
Nun wird halt alles gesperrt, damit ist Arbeitsschutz gegeben.
Macht man bei Strassen jetzt auch.
Macht man alles so wieder so ordentlich,daß es für einen bestimmten Zeitraum wieder funktioniert.
Und jenes,wiederholt sich dann irgendwann.
Ist,wie bei Renovierungsarbeiten daheim... .
Gut Ding braucht Weile,und jenes haben Experten berechnet.
Das will doch wohl niemand jenen absprechen?
Ist doch gut so,oder hör ich hier Kritik?
Nach 9 Monaten fahren wieder Züge und alles ist wieder schön.
Gruß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:09:51:33.
Schienenbuskutscher798 schrieb:
Moin,moin.
Was ist hier unklar?
Die Bahnstrecke ist reparaturbedürftig.
Daher eine Vollsanierung,damalige Gepflogenheiten,wie die Erneuerung von Gleisen und sonstigen eisenbahntechnischen Einrichtungen,von Bahnhof zu Bahnhof,dies ist nach heutigen Richtlinien bezüglich der Arbeitssicherheit,nicht mehr möglich.
Nun wird halt alles gesperrt, damit ist Arbeitsschutz gegeben.
Macht man bei Strassen jetzt auch.
Macht man alles so wieder,daß es für einen bestimmten Zeitraum wieder alles funktioniert.
Und jenes,wiederholt sich dann irgendwann.
Gut Ding braucht Weile,und jenes haben Experten berechnet.
Das will doch wohl niemand jenen absprechen?
Ist doch gut so,oder hör ich hier Kritik?
Nach 9 Monaten fahren wieder Züge und alles ist wieder schön.
Gruß
Ich denke Dirk Flege geht es darum, dass man in den 9 Monaten ursprünglich viel mehr machen wollte und das Programm (u.a. ETCS, Üst) zusammengestrichen hat und er meint, wenn man weniger schafft, braucht man auch weniger Zeit dafür. Er will, dass die Güterzüge möglichst heute Abend wieder über die Strecke fahren können! Umleitungen und Ausfall kosten Geld, dass der Wirtschaft dann fehlt und der Abwärtssog noch stärker wird, um mal sein Mantra zusammenzufassen.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
HPNuller schrieb:
Schienenbuskutscher798 schrieb:
Moin,moin.
Was ist hier unklar?
Die Bahnstrecke ist reparaturbedürftig.
Daher eine Vollsanierung,damalige Gepflogenheiten,wie die Erneuerung von Gleisen und sonstigen eisenbahntechnischen Einrichtungen,von Bahnhof zu Bahnhof,dies ist nach heutigen Richtlinien bezüglich der Arbeitssicherheit,nicht mehr möglich.
Nun wird halt alles gesperrt, damit ist Arbeitsschutz gegeben.
Macht man bei Strassen jetzt auch.
Macht man alles so wieder,daß es für einen bestimmten Zeitraum wieder alles funktioniert.
Und jenes,wiederholt sich dann irgendwann.
Gut Ding braucht Weile,und jenes haben Experten berechnet.
Das will doch wohl niemand jenen absprechen?
Ist doch gut so,oder hör ich hier Kritik?
Nach 9 Monaten fahren wieder Züge und alles ist wieder schön.
Gruß
Ich denke Dirk Flege geht es darum, dass man in den 9 Monaten ursprünglich viel mehr machen wollte und das Programm (u.a. ETCS, Üst) zusammengestrichen hat und er meint, wenn man weniger schafft, braucht man auch weniger Zeit dafür. Er will, dass die Güterzüge möglichst heute Abend wieder über die Strecke fahren können! Umleitungen und Ausfall kosten Geld, dass der Wirtschaft dann fehlt und der Abwärtssog noch stärker wird, um mal sein Mantra zusammenzufassen.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Moin.
Hat D.F. Bezug zu dieser Maßnahme?
Ist er persönlich betroffen?
Wenn nicht,möge er seine Gedanken nochmal überdenken.
Ansonsten möge er klären,warum man seitens der Bahn ETCS nicht einbaut.(manche Fahrzeuge die dort verkehren, besitzen diese Einrichtung nicht,es müsste diese Einrichtung erst eingebaut werden,schon mal darüber nach-und mitgedacht?)
Das man geplante Überleitstellen nicht baut,vieleicht liegt an es späteren Unterhaltungskosten,der zeitaufwendige signaltechnische Umbau auf Stellwerken?
Auch dies wäre zu klären.
Zwischen Friedrichsruh und Schwarzenbek gab es mal die Überleitstelle "Wildschweinkuhle".
Warum sie zurückgebaut wurde,entzieht sich meiner Kenntnis.
Fakt ist,bei langwierigen Bauarbeiten bei der Bahn rührt sich Protest!
Wo ist der Protest bei langwierigen Bauarbeiten auf der Strasse?
Merkwürdig ist jenes,da ists egal!?
Gruß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:12:11:13.
Einfach mal hier beim NDR lesen: "undurchsichtiges und überteuertes Prestigeobjekt". Ja, das stimmt. Ohne ECTS, nur 3 - 6 neue Überleitstellen anstatt geplanter 20, ein wenig Oberleitungsernuerung usw. usw., also stark abgespecktes Bauvolumen und trotzdem bleibt es bei einer 9-monatigen Vollsperrung. Und wo die 249 Weichen neu gebaut werden sollen müsste mir auch jemand mal erklären. Schon in der Sperrpause 2. Halbjahr 2024 sind ja schon angeblich 100 Weichen zwischen Rothenburgsort und Büchen getauscht worden. Jetzt noch einmal 249 ? So viele Weichen gibt´s doch da oben auf dem platten Land doch garnicht. Im fast 200 km langen Abschnitt Büchen - Paulinenaue (mit Alcatel/Hitachi-Stellwerken) komme ich auf gerade mal auf knapp 200 Weichen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:14:03:57.
Schienenbuskutscher798 schrieb:
HPNuller schrieb:
Schienenbuskutscher798 schrieb:
Moin,moin.
Was ist hier unklar?
Die Bahnstrecke ist reparaturbedürftig.
Daher eine Vollsanierung,damalige Gepflogenheiten,wie die Erneuerung von Gleisen und sonstigen eisenbahntechnischen Einrichtungen,von Bahnhof zu Bahnhof,dies ist nach heutigen Richtlinien bezüglich der Arbeitssicherheit,nicht mehr möglich.
Nun wird halt alles gesperrt, damit ist Arbeitsschutz gegeben.
Macht man bei Strassen jetzt auch.
Macht man alles so wieder,daß es für einen bestimmten Zeitraum wieder alles funktioniert.
Und jenes,wiederholt sich dann irgendwann.
Gut Ding braucht Weile,und jenes haben Experten berechnet.
Das will doch wohl niemand jenen absprechen?
Ist doch gut so,oder hör ich hier Kritik?
Nach 9 Monaten fahren wieder Züge und alles ist wieder schön.
Gruß
Ich denke Dirk Flege geht es darum, dass man in den 9 Monaten ursprünglich viel mehr machen wollte und das Programm (u.a. ETCS, Üst) zusammengestrichen hat und er meint, wenn man weniger schafft, braucht man auch weniger Zeit dafür. Er will, dass die Güterzüge möglichst heute Abend wieder über die Strecke fahren können! Umleitungen und Ausfall kosten Geld, dass der Wirtschaft dann fehlt und der Abwärtssog noch stärker wird, um mal sein Mantra zusammenzufassen.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Moin.
Hat D.F. Bezug zu dieser Maßnahme?
Ist er persönlich betroffen?
Wenn nicht,möge er seine Gedanken nochmal überdenken.
»» Sind die der Keksperte? Anscheinend ja.

Ansonsten möge er klären,warum man seitens der Bahn ETCS nicht einbaut.(manche Fahrzeuge die dort verkehren, besitzen diese Einrichtung nicht,es müsste diese Einrichtung erst eingebaut werden,schon mal darüber nach-und mitgedacht?)
Das man geplante Überleitstellen nicht baut,vieleicht liegt an es späteren Unterhaltungskosten,der zeitaufwendige signaltechnische Umbau auf Stellwerken?
Auch dies wäre zu klären.
Zwischen Friedrichsruh und Schwarzenbek gab es mal die Überleitstelle "Wildschweinkuhle".
Warum sie zurückgebaut wurde,entzieht sich meiner Kenntnis.
Fakt ist,bei langwierigen Bauarbeiten bei der Bahn rührt sich Protest!
»» Es geht um den unnötigen Zeitumfang. Bei der jetzt nun fast kläglichen Menge der geplanten Umsetzungen sind auch 1 Monat umsetzbar – rund um die Uhr. Man muss nur gut planen…


Wo ist der Protest bei langwierigen Bauarbeiten auf der Strasse?
»» Die gibt es auch. Hat auch schon einiges bewirkt.

Merkwürdig ist jenes,da ists egal!?
Gruß
Ihre Kommentare sind auch nicht gerade hilfreich. 9 Monate Vollsperrung ist eine bodenlose Frechheit – soooo viel wird da gar nicht gemacht! Die ursprüngliche Planung war viel viel mehr. Dann kann man auch eine Vollsperrung reduzieren. Bauen unter rollendem Rad geht auch. Selbst das ist mit Arbeitsschutz vereinbar.

Viele unserer heutigen Zeitgenossen kennen das wohl nicht mehr und müssen anscheinend DB InfraNoGo immer in Schutz nehmen.

Kopfschüttelnde Grüße

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Ich sehe das ja so.

geschrieben von: Exoplanet

Datum: 01.08.25 14:33

Guten Tag
Die Bahn wird die allseitig aufflammende Kritik am langen Zeitraum des Projektes nutzen um in anbetracht der Tatsache das es doch erheblich abgespekt wurde die Bauzeit heimlich um drei Monate kürzen um wie der Strahlende held zu verkünden! Sehet Fahrendes Volk! Wir waren schneller als der Plan. :-))
eriksmail schrieb:
Monate Vollsperrung ist eine bodenlose Frechheit – soooo viel wird da gar nicht gemacht! Die ursprüngliche Planung war viel viel mehr. Dann kann man auch eine Vollsperrung reduzieren. Bauen unter rollendem Rad geht auch. Selbst das ist mit Arbeitsschutz vereinbar.

Viele unserer heutigen Zeitgenossen kennen das wohl nicht mehr und müssen anscheinend DB InfraNoGo immer in Schutz nehmen.
Sind dir jeweils ein Monat pro Jahr auf neun Jahre verteilt lieber? Oder lieber neun Monate Sperrung im Jahr 2031 mit mehr Bauvolumen und mit drei einmonatigen Sperrungen bis dahin?

Nur weil man das Gefühl hat dass es doch schneller gehen können müsse, heißt dies noch lange nicht dass dies realistisch ist. Ich bin auch jeden Morgen der Meinung dass es doch maximal 60 Sekunden Zeit braucht mich anzuziehen und es keinen einzigen Grund gibt wieso dies öfters länger dauert.
Jim Knopf vom Niederrhein schrieb:
Einfach mal hier beim NDR lesen: "undurchsichtiges und überteuertes Prestigeobjekt".
Ich habe das Gefühl dass bei manchen die Definition von Prestigeprojekt die folgende ist:
1) Kostet über eine Milliarde Euro, und
2) Es wird angekündigt dass es zu merklichen Verbesserungen führt.

Wieso wurden die Erneuerungen der ersten beiden SFS, Mannheim-Stuttgart und Würzburg-Hannover, nicht als Prestigeprojekte kritisiert? Weil man keine Verbesserungen versprochen hatte.
eriksmail schrieb:
Schienenbuskutscher798 schrieb:
HPNuller schrieb:
Schienenbuskutscher798 schrieb:
Moin,moin.
Was ist hier unklar?
Die Bahnstrecke ist reparaturbedürftig.
Daher eine Vollsanierung,damalige Gepflogenheiten,wie die Erneuerung von Gleisen und sonstigen eisenbahntechnischen Einrichtungen,von Bahnhof zu Bahnhof,dies ist nach heutigen Richtlinien bezüglich der Arbeitssicherheit,nicht mehr möglich.
Nun wird halt alles gesperrt, damit ist Arbeitsschutz gegeben.
Macht man bei Strassen jetzt auch.
Macht man alles so wieder,daß es für einen bestimmten Zeitraum wieder alles funktioniert.
Und jenes,wiederholt sich dann irgendwann.
Gut Ding braucht Weile,und jenes haben Experten berechnet.
Das will doch wohl niemand jenen absprechen?
Ist doch gut so,oder hör ich hier Kritik?
Nach 9 Monaten fahren wieder Züge und alles ist wieder schön.
Gruß
Ich denke Dirk Flege geht es darum, dass man in den 9 Monaten ursprünglich viel mehr machen wollte und das Programm (u.a. ETCS, Üst) zusammengestrichen hat und er meint, wenn man weniger schafft, braucht man auch weniger Zeit dafür. Er will, dass die Güterzüge möglichst heute Abend wieder über die Strecke fahren können! Umleitungen und Ausfall kosten Geld, dass der Wirtschaft dann fehlt und der Abwärtssog noch stärker wird, um mal sein Mantra zusammenzufassen.

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HPNuller
Moin.
Hat D.F. Bezug zu dieser Maßnahme?
Ist er persönlich betroffen?
Wenn nicht,möge er seine Gedanken nochmal überdenken.
»» Sind die der Keksperte? Anscheinend ja.

Ansonsten möge er klären,warum man seitens der Bahn ETCS nicht einbaut.(manche Fahrzeuge die dort verkehren, besitzen diese Einrichtung nicht,es müsste diese Einrichtung erst eingebaut werden,schon mal darüber nach-und mitgedacht?)
Das man geplante Überleitstellen nicht baut,vieleicht liegt an es späteren Unterhaltungskosten,der zeitaufwendige signaltechnische Umbau auf Stellwerken?
Auch dies wäre zu klären.
Zwischen Friedrichsruh und Schwarzenbek gab es mal die Überleitstelle "Wildschweinkuhle".
Warum sie zurückgebaut wurde,entzieht sich meiner Kenntnis.
Fakt ist,bei langwierigen Bauarbeiten bei der Bahn rührt sich Protest!
»» Es geht um den unnötigen Zeitumfang. Bei der jetzt nun fast kläglichen Menge der geplanten Umsetzungen sind auch 1 Monat umsetzbar – rund um die Uhr. Man muss nur gut planen…


Wo ist der Protest bei langwierigen Bauarbeiten auf der Strasse?
»» Die gibt es auch. Hat auch schon einiges bewirkt.

Merkwürdig ist jenes,da ists egal!?
Gruß
Ihre Kommentare sind auch nicht gerade hilfreich. 9 Monate Vollsperrung ist eine bodenlose Frechheit – soooo viel wird da gar nicht gemacht! Die ursprüngliche Planung war viel viel mehr. Dann kann man auch eine Vollsperrung reduzieren. Bauen unter rollendem Rad geht auch. Selbst das ist mit Arbeitsschutz vereinbar.

Viele unserer heutigen Zeitgenossen kennen das wohl nicht mehr und müssen anscheinend DB InfraNoGo immer in Schutz nehmen.

Kopfschüttelnde Grüße
Der Experte hat gesprochen.
eriksmail schrieb:
Dann kann man auch eine Vollsperrung reduzieren. Bauen unter rollendem Rad geht auch. Selbst das ist mit Arbeitsschutz vereinbar.
In der Theorie vielleicht. In der Praxis fehlen für eine Baustelle dieser Größenordnung leider die Sicherungsposten, Sicherungsaufsichtskräfte, ATWS-Bediener, mobSi-Bediener, Planprüfer für ATWS-Anlagen..
Manu Chao schrieb:
Sind dir jeweils ein Monat pro Jahr auf neun Jahre verteilt lieber? Oder lieber neun Monate Sperrung im Jahr 2031 mit mehr Bauvolumen und mit drei einmonatigen Sperrungen bis dahin?

Man hätte zum Beispiel die Umleitungsstrecken vorher herrichten können (Ausbau Amerikalinie, Elektrifizierung Lübeck - Bad Kleinen mit Kurve). Dann würde die Umleitung des Fern- und Güterverkehrs besser laufen und man könnte die Sperrung Hamburg - Berlin auf zwei Häppchen aufteilen, was für den Nahverkehr verträglicher wäre. Zudem hätte die Bauindustrie mehr Zeit für einen geordneten Hochlauf der Kapazitäten.

LG

https://i.postimg.cc/6pLrNrrr/cheb.jpg
HPNuller schrieb:
Ich denke Dirk Flege geht es darum, dass man in den 9 Monaten ursprünglich viel mehr machen wollte und das Programm (u.a. ETCS, Üst) zusammengestrichen hat und er meint, wenn man weniger schafft, braucht man auch weniger Zeit dafür. Er will, dass die Güterzüge möglichst heute Abend wieder über die Strecke fahren können! Umleitungen und Ausfall kosten Geld, dass der Wirtschaft dann fehlt und der Abwärtssog noch stärker wird, um mal sein Mantra zusammenzufassen.
Das Mantra ist doch auch gar nicht so falsch - und wenn das nicht so wäre, wäre die Bahnstrecke so überflüssig wie die DB sie offensichtlich hält.

Und angesichts des offensichtlich stark reduzierten Umbauprogramms für die Sperrung ist die Frage, ob die neunmonatige Sperrung auf voller Länge notwendig ist, durchaus berechtigt. Gerade die Prignitz trifft es besonders hart, wie gestern der RBB noch mal berichtet hat. Wie kommt eigentlich eine Klinik dazu, einen Pkw für pendelnde Ärzt:innen kaufen zu müssen, weil die DB nicht in der Lage ist, einen vernünftigen Ersatz zu organisieren, und das über neun Monate?

Meines Erachtens wäre InfraGO gut beraten, nachzuweisen, dass auch eine abschnittsweise frühere Wiederinbetriebnahme nicht möglich wäre.

Dass die DB hier sehr schmallippig bzw. allenfalls mit Publikumsbeschimpfung agiert, statt Transparenz zu zeigen (z.B. durch Veröffentlichung der Bauzeitpläne), trägt nicht gerade zur Glaubwürdigkeit bei.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:15:27:33.
Manu Chao schrieb:
eriksmail schrieb:
Monate Vollsperrung ist eine bodenlose Frechheit – soooo viel wird da gar nicht gemacht! Die ursprüngliche Planung war viel viel mehr. Dann kann man auch eine Vollsperrung reduzieren. Bauen unter rollendem Rad geht auch. Selbst das ist mit Arbeitsschutz vereinbar.
Sind dir jeweils ein Monat pro Jahr auf neun Jahre verteilt lieber? Oder lieber neun Monate Sperrung im Jahr 2031 mit mehr Bauvolumen und mit drei einmonatigen Sperrungen bis dahin?
Es würde mich nicht wundern, wenn nach der neunmonatigen Sperrung die Strecke jährlich einen Monat gesperrt wird.
Supercity schrieb:
Manu Chao schrieb:
Sind dir jeweils ein Monat pro Jahr auf neun Jahre verteilt lieber? Oder lieber neun Monate Sperrung im Jahr 2031 mit mehr Bauvolumen und mit drei einmonatigen Sperrungen bis dahin?
Man hätte zum Beispiel die Umleitungsstrecken vorher herrichten können (Ausbau Amerikalinie, Elektrifizierung Lübeck - Bad Kleinen mit Kurve). Dann würde die Umleitung des Fern- und Güterverkehrs besser laufen und man könnte die Sperrung Hamburg - Berlin auf zwei Häppchen aufteilen, was für den Nahverkehr verträglicher wäre. Zudem hätte die Bauindustrie mehr Zeit für einen geordneten Hochlauf der Kapazitäten.

+1
Sorry aber an deiner Meinungsmeldung ist so ziemlich ALLES falsch.

Warum ist die Streckle repatarurbedürftig? Weil man seit Jahrzehnten an der betriebsnahen (von InfraGo selbst zu finanzierenden) Klein- bzw. betriebsnahen Instandhaltung spart und stattdessen die Strecke so weit herunterfährt, dass man die Eigentümerfinanzierte Generalsanierung eben auf Kosten des Bundes durchführen kann.
Keine private Eisenbahninfrastrukturgesellschaft in der gesamten BRD macht das so, nur die InfraGo. In Summe und volkswirtschaftlich betrachtet ist das Vorgehen der InfraGo deutlich teurer als das der Privatbahn-Infrastrukturunternehmen.

Die Aussage zum Arbeitsschutz ist schlicht falsch, natürlich kann man - und das macht die InfraGo auch hin und wieder - bei Zugbetrieb im Nachbargleis arbeiten. Teilsperrungen sind auch möglich.
Ein vom Betrieb ungestörtes Arbeiten ist natürlich schöner für die Baufirmen, für alle anderen höchst belastend.

Nein, macht man bei Strassen ebenfalls nicht immer und keineswegs als Grundregel!

Auch und bei Renovierungsarbeiten daheim machst du das auch so? Du ziehst für und während der Renovierung eines einzigen Zimmers in ein Hotel und kommst nach meheren Wochen wieder? Ernsthaft?

Nein NICHT gut und Kritik hört InfraGO deshalb reichlich, und von allen Kunden und immer wieder und stets!

Nach 9 Monaten fahren die Züge wieder und alles soll schön sein? Auf welchem Planeten lebst du genau? Dass die Strecke 2021 und 2024 jeweils für mehre Monate gesperrt war, ist an dir vorbeigegangen?
Und die nächste grössere Sperrung ist in den Folgejahren auch schon wieder avisiert.
Also nichts wird gut, nach der Sperrung ist nur vor der nächsten Totalsperrung.


Schienenbuskutscher798 schrieb:
Moin,moin.
Was ist hier unklar?
Die Bahnstrecke ist reparaturbedürftig.
Daher eine Vollsanierung,damalige Gepflogenheiten,wie die Erneuerung von Gleisen und sonstigen eisenbahntechnischen Einrichtungen,von Bahnhof zu Bahnhof,dies ist nach heutigen Richtlinien bezüglich der Arbeitssicherheit,nicht mehr möglich.
Nun wird halt alles gesperrt, damit ist Arbeitsschutz gegeben.
Macht man bei Strassen jetzt auch.
Macht man alles so wieder so ordentlich,daß es für einen bestimmten Zeitraum wieder funktioniert.
Und jenes,wiederholt sich dann irgendwann.
Ist,wie bei Renovierungsarbeiten daheim... .
Gut Ding braucht Weile,und jenes haben Experten berechnet.
Das will doch wohl niemand jenen absprechen?
Ist doch gut so,oder hör ich hier Kritik?
Nach 9 Monaten fahren wieder Züge und alles ist wieder schön.
Gru?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:15:45:10.
Zitat
Warum ist die Streckle repatarurbedürftig? Weil man seit Jahrzehnten an der betriebsnahen (von InfraGo selbst zu finanzierenden) Klein- bzw. betriebsnahen Instandhaltung spart und stattdessen die Strecke so weit herunterfährt, dass man die Eigentümerfinanzierte Generalsanierung eben auf Kosten des Bundes durchführen kann.
Keine private Eisenbahninfrastrukturgesellschaft in der gesamten BRD macht das so, nur die InfraGo. In Summe und volkswirtschaftlich betrachtet ist das Vorgehen der InfraGo deutlich teurer als das der Privatbahn-Infrastrukturunternehmen.

Scheint aber nicht nur bei der DB so zu sein, sondern insgesamt bei der öffentlichen Hand. Vor ein paar Wochen meinte auch ein Statiker von der TU Dresden in der "Heute Show", dass man in Deutschland Brücken baut und dann einfach nichts für die Instandhaltung tut. Hier wie da ist es komplette Idiotie. Aber Hauptsache, wir klopfen uns wegen einer angeblichen schwarzen Null auf die Schulter. (Die war offensichtlich nie mehr als Augenauswischerei, wenn man die dadurch verursachten Schäden allein an der Infrastruktur mit einrechnet.)

exilvogt2000 schrieb:
Nein, macht man bei Strassen ebenfalls nicht immer und keineswegs als Grundregel!
Mich würde auch mal interessieren, welche Straße dieser Bedeutung eigentlich alle paar Jahre für ein paar Monate teils vollständig (!) auf ganzer Länge (!) gesperrt ist.

"Kontraste" berichtete gestern auch über die Situation bei der DB und insbesondere Kritik an den Generalsanierungen. Teile des Beitrags sind vielleicht schon aus dem oben verlinkten "Abendschau"-Beitrag bekannt.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:16:19:22.

Re: Ich sehe das ja so.

geschrieben von: HPNuller

Datum: 01.08.25 16:24

Exoplanet schrieb:
Guten Tag
Die Bahn wird die allseitig aufflammende Kritik am langen Zeitraum des Projektes nutzen um in anbetracht der Tatsache das es doch erheblich abgespekt wurde die Bauzeit heimlich um drei Monate kürzen um wie der Strahlende held zu verkünden! Sehet Fahrendes Volk! Wir waren schneller als der Plan. :-))
Und was soll das bringen?
Die Streckensperrung für 9 Monate ist im Jahresfahrplan eingearbeitet, Dienstpläne von Fld, Tf, Umlaufpläne von Fahrzeugen darauf abgestimmt. Und dann wird man vielleicht(!) 3 Monate früher fertig und soll dann von Knall auf Fall alles umschmeißen und die Strecke wieder befahren? Da werden sich ganz ganz viele Mitarbeiter von EVU und EIU bei Dir bedanken, dass Du ihre Jahresplanung kaputt machst. Und wenn eine Reisende jetzt schon gebucht hat und dann früher in Berlin oder Hamburg ist, dann aber wegen Zugbindung dort 2 Stunden absitzen bzw. eher am Bahnsteig abstehen darf, wird sie Dir aus Dank sicherlich die Füße küssen. Du kommst wirklich aus einem anderen Sonnensystem.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
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PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
exilvogt2000 schrieb:
Warum ist die Streckle repatarurbedürftig? Weil man seit Jahrzehnten an der betriebsnahen (von InfraGo selbst zu finanzierenden) Klein- bzw. betriebsnahen Instandhaltung spart und stattdessen die Strecke so weit herunterfährt, dass man die Eigentümerfinanzierte Generalsanierung eben auf Kosten des Bundes durchführen kann.
Die richtige Lösung die man hier hätte anwenden sollen, wäre also die Zeit zurückzudrehen? Komisch wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist.
Manu Chao schrieb:
exilvogt2000 schrieb:
Warum ist die Streckle repatarurbedürftig? Weil man seit Jahrzehnten an der betriebsnahen (von InfraGo selbst zu finanzierenden) Klein- bzw. betriebsnahen Instandhaltung spart und stattdessen die Strecke so weit herunterfährt, dass man die Eigentümerfinanzierte Generalsanierung eben auf Kosten des Bundes durchführen kann.
Die richtige Lösung die man hier hätte anwenden sollen, wäre also die Zeit zurückzudrehen? Komisch wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist.
Texterfassung ist nicht so deine Stärke, oder?

Für dich nochmal als Einzelsatz:
"Keine private Eisenbahninfrastrukturgesellschaft in der gesamten BRD macht das so, nur die InfraGo. In Summe und volkswirtschaftlich betrachtet ist das Vorgehen der InfraGo deutlich teurer als das der Privatbahn-Infrastrukturunternehmen."

Jetzt verstanden und erfasst?
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