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exilvogt2000 schrieb:
Manu Chao schrieb:
exilvogt2000 schrieb:
Warum ist die Streckle repatarurbedürftig? Weil man seit Jahrzehnten an der betriebsnahen (von InfraGo selbst zu finanzierenden) Klein- bzw. betriebsnahen Instandhaltung spart und stattdessen die Strecke so weit herunterfährt, dass man die Eigentümerfinanzierte Generalsanierung eben auf Kosten des Bundes durchführen kann.
Die richtige Lösung die man hier hätte anwenden sollen, wäre also die Zeit zurückzudrehen? Komisch wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist.
Texterfassung ist nicht so deine Stärke, oder?

Für dich nochmal als Einzelsatz:
"Keine private Eisenbahninfrastrukturgesellschaft in der gesamten BRD macht das so, nur die InfraGo. In Summe und volkswirtschaftlich betrachtet ist das Vorgehen der InfraGo deutlich teurer als das der Privatbahn-Infrastrukturunternehmen."

Jetzt verstanden und erfasst?
Nun wird man kaum in der Zeit zurückreisen und das ändern können, da hat "Manu Chao" doch Recht. Die Frage ist, ob sich das nach der Generalsanierung ändert. Ich tippe auf "nein ".
Schon lustig hier. Alle sind total überzeugt, dass sie Recht haben und nur sie. Und es wird gefordert und einfordert von der InfraGO. Fakt ist, alle hier sind genauso nur Zuschauer von draußen wie die ganzen Experten, die alle keine besseren Vorschläge haben, die den Realitätscheck bestehen würden, aber alles schlecht reden. Auch typisch deutsch. Die Einzigen, die wissen was geht oder auch nicht, sind die beteiligten MA der InfraGO, denn die haben alle Infos.

Fazit: hier hilft nur Popcorn und ein Bier und vertrauen wir mal den MA der InfraGO. ;-)

Trau schau wem

geschrieben von: HFy

Datum: 01.08.25 18:23

TranelG schrieb:
und vertrauen wir mal den MA der InfraGO. ;-)
Warum?
exilvogt2000 schrieb:Zitat:
"Keine private Eisenbahninfrastrukturgesellschaft in der gesamten BRD macht das so, nur die InfraGo. In Summe und volkswirtschaftlich betrachtet ist das Vorgehen der InfraGo deutlich teurer als das der Privatbahn-Infrastrukturunternehmen."
Welches private EIU hat denn aber auch mit den InfraGo-Hauptstrecken vergleichbare Strecken im Bestand (elektrifiziert, zweigleisig, Hauptbahn, hohe Geschwindigkeiten, hohe Zugzahlen und Tonnagen?)? Und auch die "kleinen" sind nicht immer vollsperrungsfrei. Die zweigleisigen Ausbauten der Schönbuchbahn (dort plus Elektrifizierung) vor ein paar Jahren und die Kraichgaubahn aktuell (und zukünftig) sind z.B. auch alles Vollsperrungen.
TranelG schrieb:
Schon lustig hier. Alle sind total überzeugt, dass sie Recht haben und nur sie. Und es wird gefordert und einfordert von der InfraGO. Fakt ist, alle hier sind genauso nur Zuschauer von draußen wie die ganzen Experten, die alle keine besseren Vorschläge haben, die den Realitätscheck bestehen würden, aber alles schlecht reden. Auch typisch deutsch. Die Einzigen, die wissen was geht oder auch nicht, sind die beteiligten MA der InfraGO, denn die haben alle Infos.

Fazit: hier hilft nur Popcorn und ein Bier und vertrauen wir mal den MA der InfraGO. ;-)
Falsch! Andere deutsche Eisenbahninfrastrukturunternehmen und deren Experten machen es anders und Besser!
Endlich klar jetzt?
Nope. Haltlose Behauptung. Und nimm mal das Messer zwischen den Zähnen weg. Man muss ja Angst haben, dass Du vor dem PC einen Herzinfarkt bekommst.
TranelG schrieb:
Nope. Haltlose Behauptung.
Na ja, dein Beitrag von weiter oben hat mich in seiner Naivität nicht gerade überzeugt. Diese Fachkräfte haben sich schon bei der Riedbahn mit Ruhm bedeckt, und zwar von oben bis unten.
Und spare dir bitte weitere Ausfälligkeiten, von deinem Benehmen ist, wie man in meiner Heimat sagt, das Ende weg.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:21:43:08.
JanH schrieb:
Die zweigleisigen Ausbauten der Schönbuchbahn (dort plus Elektrifizierung) vor ein paar Jahren und die Kraichgaubahn aktuell (und zukünftig) sind z.B. auch alles Vollsperrungen.
Aber es sind bzw. waren keine neunmonatigen Vollsperrungen.


Bei der Kraichgaubahn wird von einem Jahr gesprochen und bei der Schönbuchbahn waren es am Ende anderthalb Jahre. ;-)
TranelG schrieb:
Und nimm mal das Messer zwischen den Zähnen weg
Das könnte eine Spiegelung auf deinem Bildschirm sein.
HFy schrieb:
TranelG schrieb:
Nope. Haltlose Behauptung.
Na ja, dein Beitrag von weiter oben hat mich in seiner Naivität nicht gerade überzeugt. Diese Fachkräfte haben sich schon bei der Riedbahn mit Ruhm bedeckt, und zwar von oben bis unten.
Und spare dir bitte weitere Ausfälligkeiten, von deinem Benehmen ist, wie man in meiner Heimat sagt, das Ende weg.
Das ist ja schön, dass man das in Deiner Heimat sagt. Ich bleibe beim Popcorn.
Manu Chao schrieb:
exilvogt2000 schrieb:
Warum ist die Streckle repatarurbedürftig? Weil man seit Jahrzehnten an der betriebsnahen (von InfraGo selbst zu finanzierenden) Klein- bzw. betriebsnahen Instandhaltung spart und stattdessen die Strecke so weit herunterfährt, dass man die Eigentümerfinanzierte Generalsanierung eben auf Kosten des Bundes durchführen kann.
Die richtige Lösung die man hier hätte anwenden sollen, wäre also die Zeit zurückzudrehen? Komisch wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist.
Der unbedarfte Beobachter mag sich wohl wundern, warum die vergangenen Jahre dauernd an der Strecke herum gebastelt wurde und warum da immer wieder grossräumige Sperrungen von 240 km Strecke über eine längere Zeit notwendig sind, warum in einer Touristengegend in der Sommersaison ausgerechnet am Bettenwechselwochenende mit Ersatzverkehr begonnen werden muss.
Das klingt für mich nach "Abhängen vom ländlichen Raum".

In neun Monaten also sollen die Züge besser und pünktlicher fahren als bisher, hört man es aus dem Munde der DB. Und dazu ein plattes "dss muss man jetzt mt aushalten".
Wo ist denn die Kompensation für den Kunden?
Manu Chao schrieb:
exilvogt2000 schrieb:
Warum ist die Streckle repatarurbedürftig? Weil man seit Jahrzehnten an der betriebsnahen (von InfraGo selbst zu finanzierenden) Klein- bzw. betriebsnahen Instandhaltung spart und stattdessen die Strecke so weit herunterfährt, dass man die Eigentümerfinanzierte Generalsanierung eben auf Kosten des Bundes durchführen kann.
Die richtige Lösung die man hier hätte anwenden sollen, wäre also die Zeit zurückzudrehen? Komisch wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist.
Der unbedarfte Beobachter mag sich wohl wundern, warum die vergangenen Jahre dauernd an der Strecke herum gebastelt wurde und warum da immer wieder grossräumige Sperrungen von 240 km Strecke über eine längere Zeit notwendig sind, warum in einer Touristengegend in der Sommersaison ausgerechnet am Bettenwechselwochenende mit Ersatzverkehr begonnen werden muss.
Das klingt für mich schon nach "Abhängen vom ländlichen Raum".

In neun Monaten also sollen die Züge besser und pünktlicher fahren als bisher, hört man es aus dem Munde der DB. Und dazu ein plattes "dss muss man jetzt mal aushalten".
Wo ist denn die Kompensation für den Kunden?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:21:59:45.

Der Wind dreht sich und das ist gut so.

geschrieben von: KED Halle

Datum: 01.08.25 21:56

Moin!

Es ist schön zu sehen, daß nun nicht mehr alle Verlautbarungen von DB Infra(NO)GO kritiklos und als gottgegeben hingenommen werden!
Von den öffentlich-rechtlichen wurden Jubelmeldungen aus diesem Hause nicht selten 1:1 übernommen und weitergegeben, während jetzt auch Kritiker zu Wort kommen.

Wie von den Vorschreibern erwähnt, wird/ wurden:
- zeitlich und örtlich zu lange gesperrt.
- brauchbare Umleitungsstrecken vorher kaum ertüchtigt (Elektrifizierung, Zweigleisigkeit, zusätzliche Fahrmöglichkeiten/ Gleise) bis auf die Ausnahme einer Nebenbahn der RIN, obwohl einiges wie z. B. Elektrifizierung Lehrter Stammbahn, Lübeck - Bad Kleinen nun in greifbare Nähe gerückt ist. Wie schon von def geschrieben, tut man den 2. Schritt vor dem 1.
- eine Abstimmung mit den betroffenen EVU, die diese Bezeichnung auch verdient und auch zu Kompromissen in der Durchführung führt, hat nach dem was hier zu lesen war, nicht stattgefunden.
- auch hier mit der Kasseler Bahn wieder eine Entlastungsstrecke, die Ost-West-Verkehr aufnehmen kann, zeitgleich gesperrt. Es würde mich auch nicht wundern, wenn demnächst auf der Lehrter Bahn wieder die unsäglichen IH-Container mit Sperrungen aufploppen.

Länge und Dauer der Sperrungen stehen in keiner Relation zu den restlichen verbliebenen Arbeiten und der schlechten Umleitbarkeit von Zügen dieser Strecke.
Bei der Riedbahn gibt's keine 20 km Luftlinie entfernt auf beiden Seiten jeweils eine zweigleisige, elektrifizierte Strecke, die noch etwas Verkehr aufnehmen konnte. Doch das ist hier nicht der Fall.
Selbst die "heilige Kuh" ETCS braucht bei L2 keine riesigen Sperren. Festdatenbalisen lassen sich über Nacht anbringen. Alle weiteren Arbeiten wie RBC errichten, Funkmasten aufstellen usw. erfolgen weitestgehend außerhalb der Gleise. Wenn aufgrund der Untauglichkeit der Sienehmens-Stellwerke neue Rechnerstellwerke errichtet werden, kann dies auch weitestgehend unter rollendem Rad mit vielleicht ein paar Wochenendsperren durchgeführt werden.

Im Kollegenkreis wird jetzt schon spekuliert, wie besch... es ab nächster Woche wieder auf der Lehrter Bahn wie auch auf Braunschweig - Magdeburg laufen wird. Da braucht nur wieder die kleinste Störung kommen, schon bricht alles wieder zusammen. Und damit meine ich noch nicht mal so etwas wie die Nichtbesetzung von Oebisfelde, was nun leider auch schon öfter vorkam.

Aus meiner Sicht wäre es geboten, die große Sanierung erst durchzuführen, wenn man brauchbare Umleitungsstrecken ertüchtigt hat. Und so lange notfalls mit Einschränkungen zu leben. In Köthen wird seit Jahren mit 30 km/h, in Wiederitzsch mit 10 km/h über immer weiter verfallende Brücken gezuckelt. Da scheint aber bei InfraNOGO auch niemanden großartig zu jucken.


Viele Grüße!
TranelG schrieb:
Ich bleibe beim Popcorn.
Na, von mir aus, und beiße dir nicht in die Finger.

Nordkurier zu Start der Generalsanierung HH - B in LWL

geschrieben von: ifra

Datum: 02.08.25 08:48

Jetzt auch im Nordkurier der Bericht zum offiziellen Start der Generalsanierung: [www.nordkurier.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:02:08:48:54.

Re: Der Wind dreht sich und das ist gut so.

geschrieben von: Schwampf

Datum: 02.08.25 11:09

KED Halle schrieb:
Aus meiner Sicht wäre es geboten, die große Sanierung erst durchzuführen, wenn man brauchbare Umleitungsstrecken ertüchtigt hat.
Wenn Du so lange wartest ist ist die ganze Strecke Berlin - Hamburg eine einzige Langsamfahrstelle.

Du darfst die NIMBY's nicht vergessen die warscheinlich gegen jede einzelne Schwelle klagen wenn irgendwas ausgebaut werden soll. Es könnte ja sein das vor dem eigenen Wohnzimmer ein oder zwei Züge mehr fahren.

Ein Schäfer der seine Schafe verprügelt ist kein Mähdrescher!

Re: Der Wind dreht sich und das ist gut so.

geschrieben von: 50 3529

Datum: 02.08.25 11:53

Hallo

Bis hierhin gebe ich dir vollkommen Recht.

KED Halle schrieb:
...
Selbst die "heilige Kuh" ETCS braucht bei L2 keine riesigen Sperren. Festdatenbalisen lassen sich über Nacht anbringen. Alle weiteren Arbeiten wie RBC errichten, Funkmasten aufstellen usw. erfolgen weitestgehend außerhalb der Gleise. Wenn aufgrund der Untauglichkeit der Sienehmens-Stellwerke neue Rechnerstellwerke errichtet werden, kann dies auch weitestgehend unter rollendem Rad mit vielleicht ein paar Wochenendsperren durchgeführt werden.
Das ist leider nicht richtig. Da braucht es sehr wohl längere Totalsperrungen für Bau und Abnahme.
Der von Siemens ursprünglich zugesagte Ersatzneubau von allen Stellwerken der Strecke mit SIMIS D / ETCS L2oS im Sperrzeitraum bis Q2 2026 ist aber nicht mal unter Totalsperrung in dieser Zeit machbar.
Es müssen ja nicht nur die alten SIMIS C ersetzt werden, sondern auch alle L90. Auf Stellwerke.info kannst Du mal zählen.
Die Praktiker haben das von Anfang an gesagt. Das war einfach Wunschdenken der Politik und gierige unhaltbare Versprechungen der Industrie.

Im Ergebnis der Erfahrungen aus der Riedbahn hat deshalb InfraGO die Notbremse gezogen.
Zu diesem Zeitpunkt war aber die Ausschreibung bereits draußen und Fahrplan und... etc. bereits fertig.
Auch der Eigentümer hat sich bei der Finanzierung leider nicht an seine Versprechungen gehalten. Die Finanzierung war sehr lange unklar.

Spannend wird die Wiederinbetriebnahme der Strecke in 2026. Ob die (jetzt) beiden Signalbaufirmen das in der zur Verfügung stehenden Zeit hinbekommen muß sich erst zeigen!

Zu den Auswirkungen im restlichen Netz kann man nur sagen, hoffentlich kommt es nicht allzu dick. Ich kann dich und deine Kollegen da voll verstehen.

Gruß Thomas

Re: Der Wind dreht sich und das ist gut so.

geschrieben von: Philipp Nagl

Datum: 02.08.25 13:05

KED Halle schrieb:
In Köthen wird seit Jahren mit 30 km/h, in Wiederitzsch mit 10 km/h über immer weiter verfallende Brücken gezuckelt. Da scheint aber bei InfraNOGO auch niemanden großartig zu jucken.

Beide Brücken haben natürlich ein Projekt zur Erneuerung in Gang für deren Finanzierung wir sehr hart gekämpft haben.

Wiederitzsch
Köthen

Ist ja schön, daß es dazu Projekte gibt...

geschrieben von: KED Halle

Datum: 02.08.25 14:03

Ist ja schön, daß es Planungen und Projekte gibt. Aber eine absehbare (vorgezogene) Realisierung wäre viel besser.
Das hat man woanders auch hin bekommen. Der Rest der genannten Bahnhöfe ging zumindest für Durchfahrer einigermaßen.
Die Ausbeute von letztlich über einem Jahr Totalsperre in Köthen, die auch schon 2019 begann, würde ich bisher als äußerst mager bezeichnen.
Letztlich ist dort bisher nicht viel mehr herausgekommen, als die vor allem bei Südost übliche Kastration, teilweise auch vor kurzem erst erneuerter Gleisanlagen zwischen B6 und W7. Einfach mal die Kollegen von DB Cargo fragen, welche Rundreisen sie jetzt in Köthen machen, um ihre Loks abzustellen. Einziger Pluspunkt ist die etwas bessere Blockteilung und der GWB Richtung Stumsdorf.
Auch zu Wiederitzsch ist der verlinkte Text sehr vage gehalten, wann es denn mit den Brücken endlich losgeht und damit im Betrieb eine Verbesserung einsetzt.
So hat man nur den Eindruck, für Rechnerstellwerke ist Geld da oder wird es vorrangig ausgegeben. Diese altern dann aber schneller, als man gucken kann (siehe Berlin - Hamburg, wo es jetzt jede Menge überteuert eingekauften Elektronikschrott zu entsorgen gilt). Und Brücken am Ende ihrer Lebensdauer werden dagegen als unwichtig erachtet.


Viele Grüße!


Edit: "ja" entfernt, "überteuert eingekauften" hinzugefügt



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:02:23:41:40.

Was wird jetzt optimiert?

geschrieben von: Schwampf

Datum: 02.08.25 19:49

Dr. Nagl gibt es denn eine offizielle Liste welche Projekte zwischen B und HH umgesetzt werden? Es gab ja mal Planungen für diverse Überleitstellen und zusätzliche Überholgleise von denen dann viele gestrichen wurden. Was ist denn jetzt von der ursprünglichen Planung übrig geblieben?

Ein Schäfer der seine Schafe verprügelt ist kein Mähdrescher!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:02:19:50:04.
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