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Die Pünktlicheit soll auf 80% steigen so Schnieder in den tagestehemen.
Einen genauen Zeitplan oder -punkt nannte er nicht: "Das auf ein Jahr genau einzuschränken, ist unseriös vorherzusehen."

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

Edith hat dem Bundesverkehrsminister im Betreff ein n spendiert.

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:08:42:11.
Klingt nach DDR-Planwirtschaft, außer einer konkreten Terminvorgabe. Anstreben kann man alles, bleibt unverbindlich.

Ich war unlängst mit MÁV und CZ unterwegs, das treibt einem echt die Tränen in die Augen ...

?? Pünktlichkeitswerte von mehr als 80 Prozent ??

geschrieben von: Oberadener

Datum: 01.08.25 13:05

Hallo,

in welchem Fahrplanjahr wurde eigentlich zuletzt ein Pünktlichkeitswert von 80+ erreicht?

Vielen Dank vorab für entsprechende Infos!

VG!

Re: ?? Pünktlichkeitswerte von mehr als 80 Prozent ??

geschrieben von: gezi

Datum: 01.08.25 13:24

Oberadener schrieb:

Zitat
n welchem Fahrplanjahr wurde eigentlich zuletzt ein Pünktlichkeitswert von 80+ erreicht?

Vielen Dank vorab für entsprechende Infos!
Im Fernverkehr? Im Kalenderjahr 2020: 81,8 %.

Der Konzern veröffentlicht nach Kalender-, nicht nach Fahrplanjahren.

Im ersten Jahr der Pandemie waren die Züge natürlich auch zeitweise ganz leer.

Viele Grüße,
gezi



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:13:25:43.

Re: ?? Pünktlichkeitswerte von mehr als 80 Prozent ??

geschrieben von: eriksmail

Datum: 01.08.25 14:09

gezi schrieb:
Oberadener schrieb:

Zitat
n welchem Fahrplanjahr wurde eigentlich zuletzt ein Pünktlichkeitswert von 80+ erreicht?

Vielen Dank vorab für entsprechende Infos!
Im Fernverkehr? Im Kalenderjahr 2020: 81,8 %.

Der Konzern veröffentlicht nach Kalender-, nicht nach Fahrplanjahren.

Im ersten Jahr der Pandemie waren die Züge natürlich auch zeitweise ganz leer.

Viele Grüße,
gezi
Und wann zuletzt ohne diesen +/-6-Minuten-Kulanz-Quatsch ("pünktlich" nach DB-Art)?

Gruß

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RadUndSchiene schrieb:
Klingt nach DDR-Planwirtschaft, außer einer konkreten Terminvorgabe. Anstreben kann man alles, bleibt unverbindlich.

Ich war unlängst mit MÁV und CZ unterwegs, das treibt einem echt die Tränen in die Augen ...
Klar MÁV Fernverkehr ist wirklich besser als die DB🤡

Re: ?? Pünktlichkeitswerte von mehr als 80 Prozent ??

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 01.08.25 15:12

eriksmail schrieb:
gezi schrieb:
Oberadener schrieb:

Zitat:
n welchem Fahrplanjahr wurde eigentlich zuletzt ein Pünktlichkeitswert von 80+ erreicht?

Vielen Dank vorab für entsprechende Infos!
Im Fernverkehr? Im Kalenderjahr 2020: 81,8 %.

Der Konzern veröffentlicht nach Kalender-, nicht nach Fahrplanjahren.

Im ersten Jahr der Pandemie waren die Züge natürlich auch zeitweise ganz leer.
Und wann zuletzt ohne diesen +/-6-Minuten-Kulanz-Quatsch ("pünktlich" nach DB-Art)?

Und davor im Jahr 2009 und 2011 (81,2% und 80,0%). Die Definition war mindestens seit 2009 dieselbe, d.h. die sechs Minuten (ältere Angaben habe ich nicht gefunden). Der Durchschnitt der Jahre 2009-2021 war übrigens 77,2%. Der große Einbruch fand 2022 stand, der Durchschnitt seitdem 63,6%.
HPNuller schrieb:
Die Pünktlicheit soll auf 80% steigen so Schnieder in den tagestehemen.
Einen genauen Zeitplan oder -punkt nannte er nicht: "Das auf ein Jahr genau einzuschränken, ist unseriös vorherzusehen."

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

Edith hat dem Bundesverkehrsminister im Betreff ein n spendiert.
Ist doch voll peinlich, dass man sowas als ambitioniertes Ziel begreift. Früher waren über 90% der Züge weniger als 3min verspätet.

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
Nemo schrieb:
Ist doch voll peinlich, dass man sowas als ambitioniertes Ziel begreift. Früher waren über 90% der Züge weniger als 3min verspätet.
FrüherTM war auch kaum eine Strecke zu mehr als 90% ausgelastet (und 100% theoretische Leistungsfähigkeit bedeuten, dass noch Pufferzeiten vorhanden sind, die dafür sorgen, dass sich Verspätungen nicht gleich auf den Folgezug übertragen).
Heute liegen die Hauptstrecken in aller Regel irgendwo zwischen 120% und 170% Auslastung - was dafür sorgt, dass die Anzahl der verspäteten Züge dank Domino-Effekt immer weiter wächst...
bauigel schrieb:
Nemo schrieb:
Ist doch voll peinlich, dass man sowas als ambitioniertes Ziel begreift. Früher waren über 90% der Züge weniger als 3min verspätet.
FrüherTM war auch kaum eine Strecke zu mehr als 90% ausgelastet (und 100% theoretische Leistungsfähigkeit bedeuten, dass noch Pufferzeiten vorhanden sind, die dafür sorgen, dass sich Verspätungen nicht gleich auf den Folgezug übertragen).
Heute liegen die Hauptstrecken in aller Regel irgendwo zwischen 120% und 170% Auslastung - was dafür sorgt, dass die Anzahl der verspäteten Züge dank Domino-Effekt immer weiter wächst...
Man hat einfach die Infrastruktur nicht ausgebaut. Wir viel Prozent der zweigleisigen Strecken haben GWB und das auch noch 100%, nicht mit 50% Block, wie viele Strecken gibt es mit 15, 20, 25 km ohne jede Weiche? Wie viele ewig langen, unflexiblen Blöcke gibt es usw?

Man kann doch das alles nicht schönreden wenn man beim Kapazitätsausbau versagt hat
Bahnsteig13a schrieb:
Zitat:
Man hat einfach die Infrastruktur nicht ausgebaut.
So weit, so richtig, aber...
Bahnsteig13a schrieb:
Zitat:
Wir viel Prozent der zweigleisigen Strecken haben GWB und das auch noch 100%, nicht mit 50% Block, wie viele Strecken gibt es mit 15, 20, 25 km ohne jede Weiche?
Wenn GWB eine nennenswerte und planbare Leistungssteigerung bringen soll, muss das Gegengleis auch genügend Zugpausen dafür haben. Und ich wüsste keine Hauptstrecke, auf der die Auslastung richtungsbezogen deutlich unterschiedlich ist...

Jahresbericht DB 1992 - Qualität

geschrieben von: hkl

Datum: 01.08.25 18:44

Aus: Die DB vor 25 Jahren - 1992, EK-Spezial 127, Seite 18


EK-DB-1992.jpg

Autor des gesamten Jahresberichtes: Heiko Focken
1
bauigel schrieb:
Bahnsteig13a schrieb:
Zitat:
Man hat einfach die Infrastruktur nicht ausgebaut.
So weit, so richtig, aber...
Bahnsteig13a schrieb:
Zitat:
Wir viel Prozent der zweigleisigen Strecken haben GWB und das auch noch 100%, nicht mit 50% Block, wie viele Strecken gibt es mit 15, 20, 25 km ohne jede Weiche?
Wenn GWB eine nennenswerte und planbare Leistungssteigerung bringen soll, muss das Gegengleis auch genügend Zugpausen dafür haben. Und ich wüsste keine Hauptstrecke, auf der die Auslastung richtungsbezogen deutlich unterschiedlich ist...
Bei GWB geht es natürlich um den Störungsfall und bei Bauarbeiten.

Resilienz ist wichtig.
Nemo schrieb:
HPNuller schrieb:
Die Pünktlicheit soll auf 80% steigen so Schnieder in den tagestehemen.
Einen genauen Zeitplan oder -punkt nannte er nicht: "Das auf ein Jahr genau einzuschränken, ist unseriös vorherzusehen."

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

Edith hat dem Bundesverkehrsminister im Betreff ein n spendiert.
Ist doch voll peinlich, dass man sowas als ambitioniertes Ziel begreift. Früher waren über 90% der Züge weniger als 3min verspätet.
Dann zeig uns doch mal eine Quelle von diesem Früher, aus der hervorgeht dass der Fernverkehr netzweit zu 90 % innerhalb der 3 Minuten Grenze pünktlich gewesen sein soll. Ich finde aus diesem Früher immer nur Angaben, die sich auf einzelne Linien oder Züge beziehen aber nie eine netzweite Erfassung.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:02:01:44:44.
Und warum ist Ungarn selbst Ukraine pünktlicher.
Weniger Züge, keine Hetzfahrplan, unwirtschaftliche Anzahl von Mitarbeitern usw..
Das Betriebssystem nach Profit im GV ist krank. Es funktioniert nie zu 80% pünktlich. Die Gleisinfrastruktur lässt diese Fahrpläne nicht zu.
Bahnsteig13a schrieb:
Bei GWB geht es natürlich um den Störungsfall und bei Bauarbeiten.
Im Störungsfall kann man sich mit GWB raussuchen, wo einem die Züge im Weg herumstehen - da rettet ein GWB keine Pünktlichkeitsquoten. Und bei Bauarbeiten müssten auch mit GWB mehr Züge ausgelegt werden als "politisch" durchsetzbar...

Und beides hilft nichts, wenn nach Aussagen von Fachleuten von außerhalb des Konzerns rund 2/3 der verspätetem Züge sich Folgeverspätungen durch die Aus/Überlastung des Netzes einfangen...
bauigel schrieb:
Bahnsteig13a schrieb:
Bei GWB geht es natürlich um den Störungsfall und bei Bauarbeiten.
Im Störungsfall kann man sich mit GWB raussuchen, wo einem die Züge im Weg herumstehen - da rettet ein GWB keine Pünktlichkeitsquoten. Und bei Bauarbeiten müssten auch mit GWB mehr Züge ausgelegt werden als "politisch" durchsetzbar...

Und beides hilft nichts, wenn nach Aussagen von Fachleuten von außerhalb des Konzerns rund 2/3 der verspätetem Züge sich Folgeverspätungen durch die Aus/Überlastung des Netzes einfangen...
Aha, dann ist also das ständige auf Befehl am Gegengleis fahren gar nicht so schlimm und GWB bringt ja eh nichts? Weiß das ÖBB Infra schon?
Bahnsteig13a schrieb:
bauigel schrieb:
Bahnsteig13a schrieb:
Bei GWB geht es natürlich um den Störungsfall und bei Bauarbeiten.
Im Störungsfall kann man sich mit GWB raussuchen, wo einem die Züge im Weg herumstehen - da rettet ein GWB keine Pünktlichkeitsquoten. Und bei Bauarbeiten müssten auch mit GWB mehr Züge ausgelegt werden als "politisch" durchsetzbar...

Und beides hilft nichts, wenn nach Aussagen von Fachleuten von außerhalb des Konzerns rund 2/3 der verspätetem Züge sich Folgeverspätungen durch die Aus/Überlastung des Netzes einfangen...
Aha, dann ist also das ständige auf Befehl am Gegengleis fahren gar nicht so schlimm und GWB bringt ja eh nichts? Weiß das ÖBB Infra schon?
Die ÖBB Infra baut GWB nicht primär um die Leistungsfähigkeit und die Pünktlichkeit zu erhöhen, sondern um abends eine Verkehrsmenge deutlich unterhalb der Streckenleistungsfähigkeit eingleisig abzuwickeln, damit ihre Gleisinstandhalter nach 5 Nachtschichten nicht mit 10 Minusstunden auf dem Arbeitszeitkonto heimgehen. Um das in Deutschland zu erreichen, hat ein gewisser Minister Wissing bei der DB das System Instandhaltungscontainer "angeregt"...
bauigel schrieb:
Und beides hilft nichts, wenn nach Aussagen von Fachleuten von außerhalb des Konzerns rund 2/3 der verspätetem Züge sich Folgeverspätungen durch die Aus/Überlastung des Netzes einfangen...
Aber es ist politisch nicht anders gewollt. Die "Verkehrswende" muss schließlich unter allen Umständen durchgepeitscht werden, bevor das Netz überhaupt dafür geeignet ist!
bauigel schrieb:
FrüherTM war auch kaum eine Strecke zu mehr als 90% ausgelastet (und 100% theoretische Leistungsfähigkeit bedeuten, dass noch Pufferzeiten vorhanden sind, die dafür sorgen, dass sich Verspätungen nicht gleich auf den Folgezug übertragen).
Heute liegen die Hauptstrecken in aller Regel irgendwo zwischen 120% und 170% Auslastung - was dafür sorgt, dass die Anzahl der verspäteten Züge dank Domino-Effekt immer weiter wächst...
Mag sein aber früher hat man keine Fernzüge in Köln Hbf Kopfmachen lassen. Diesen Blödsinn gibt es erst mit Inbetriebnahme der NBS Köln/Rhein-Main. Korrespondenzen aus früheren Zeiten wie in Dortmund Hbf oder Köln Hbf klappen heutzutage auch nicht mehr.

Ferner erkenne ich auch nur wenige Änderungen beim Netzausbau. Anstatt den Netzausbau für eine bestmögliche Betriebsqualität planen und umzusetzen ist man bei Mischbetriebsstrecken oftmals immer noch der Meinung, dass der ICE seine Exklusivgleise haben muss, während sich der Rest mit den anderen zwei Gleisen begnügen muss. Auf der Rheintalbahn bejubelt man demnächst einen weiteren Abschnitt, welcher im Linienbetrieb ausgebaut wurde. Solange man also Linienbetriebe auf Mischbetriebsstrecken weiterhin umsetzt, kann das Problem der Streckenauslastung gar nicht so hoch sein.
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