geschrieben von: HPNuller
Datum: 01.08.25 07:41
geschrieben von: RadUndSchiene
Datum: 01.08.25 09:15
n welchem Fahrplanjahr wurde eigentlich zuletzt ein Pünktlichkeitswert von 80+ erreicht?Im Fernverkehr? Im Kalenderjahr 2020: 81,8 %.
Vielen Dank vorab für entsprechende Infos!
geschrieben von: eriksmail
Datum: 01.08.25 14:09
Oberadener schrieb:Und wann zuletzt ohne diesen +/-6-Minuten-Kulanz-Quatsch ("pünktlich" nach DB-Art)?
Zitatn welchem Fahrplanjahr wurde eigentlich zuletzt ein Pünktlichkeitswert von 80+ erreicht?Im Fernverkehr? Im Kalenderjahr 2020: 81,8 %.
Vielen Dank vorab für entsprechende Infos!
Der Konzern veröffentlicht nach Kalender-, nicht nach Fahrplanjahren.
Im ersten Jahr der Pandemie waren die Züge natürlich auch zeitweise ganz leer.
Viele Grüße,
gezi
geschrieben von: mluk123
Datum: 01.08.25 14:59
Klingt nach DDR-Planwirtschaft, außer einer konkreten Terminvorgabe. Anstreben kann man alles, bleibt unverbindlich.Klar MÁV Fernverkehr ist wirklich besser als die DB🤡
Ich war unlängst mit MÁV und CZ unterwegs, das treibt einem echt die Tränen in die Augen ...
geschrieben von: Manu Chao
Datum: 01.08.25 15:12
gezi schrieb:Und davor im Jahr 2009 und 2011 (81,2% und 80,0%). Die Definition war mindestens seit 2009 dieselbe, d.h. die sechs Minuten (ältere Angaben habe ich nicht gefunden). Der Durchschnitt der Jahre 2009-2021 war übrigens 77,2%. Der große Einbruch fand 2022 stand, der Durchschnitt seitdem 63,6%.Oberadener schrieb:Und wann zuletzt ohne diesen +/-6-Minuten-Kulanz-Quatsch ("pünktlich" nach DB-Art)?
Zitat:n welchem Fahrplanjahr wurde eigentlich zuletzt ein Pünktlichkeitswert von 80+ erreicht?Im Fernverkehr? Im Kalenderjahr 2020: 81,8 %.
Vielen Dank vorab für entsprechende Infos!
Der Konzern veröffentlicht nach Kalender-, nicht nach Fahrplanjahren.
Im ersten Jahr der Pandemie waren die Züge natürlich auch zeitweise ganz leer.
geschrieben von: Nemo
Datum: 01.08.25 15:52
Die Pünktlicheit soll auf 80% steigen so Schnieder in den tagestehemen.Ist doch voll peinlich, dass man sowas als ambitioniertes Ziel begreift. Früher waren über 90% der Züge weniger als 3min verspätet.
Einen genauen Zeitplan oder -punkt nannte er nicht: "Das auf ein Jahr genau einzuschränken, ist unseriös vorherzusehen."
Viele Grüße von der Lahn
HPNuller
Edith hat dem Bundesverkehrsminister im Betreff ein n spendiert.
geschrieben von: bauigel
Datum: 01.08.25 16:34
Ist doch voll peinlich, dass man sowas als ambitioniertes Ziel begreift. Früher waren über 90% der Züge weniger als 3min verspätet.FrüherTM war auch kaum eine Strecke zu mehr als 90% ausgelastet (und 100% theoretische Leistungsfähigkeit bedeuten, dass noch Pufferzeiten vorhanden sind, die dafür sorgen, dass sich Verspätungen nicht gleich auf den Folgezug übertragen).
geschrieben von: Bahnsteig13a
Datum: 01.08.25 17:03
Nemo schrieb:Man hat einfach die Infrastruktur nicht ausgebaut. Wir viel Prozent der zweigleisigen Strecken haben GWB und das auch noch 100%, nicht mit 50% Block, wie viele Strecken gibt es mit 15, 20, 25 km ohne jede Weiche? Wie viele ewig langen, unflexiblen Blöcke gibt es usw?Ist doch voll peinlich, dass man sowas als ambitioniertes Ziel begreift. Früher waren über 90% der Züge weniger als 3min verspätet.FrüherTM war auch kaum eine Strecke zu mehr als 90% ausgelastet (und 100% theoretische Leistungsfähigkeit bedeuten, dass noch Pufferzeiten vorhanden sind, die dafür sorgen, dass sich Verspätungen nicht gleich auf den Folgezug übertragen).
Heute liegen die Hauptstrecken in aller Regel irgendwo zwischen 120% und 170% Auslastung - was dafür sorgt, dass die Anzahl der verspäteten Züge dank Domino-Effekt immer weiter wächst...
geschrieben von: bauigel
Datum: 01.08.25 17:29
Man hat einfach die Infrastruktur nicht ausgebaut.So weit, so richtig, aber...
Wir viel Prozent der zweigleisigen Strecken haben GWB und das auch noch 100%, nicht mit 50% Block, wie viele Strecken gibt es mit 15, 20, 25 km ohne jede Weiche?Wenn GWB eine nennenswerte und planbare Leistungssteigerung bringen soll, muss das Gegengleis auch genügend Zugpausen dafür haben. Und ich wüsste keine Hauptstrecke, auf der die Auslastung richtungsbezogen deutlich unterschiedlich ist...
geschrieben von: Bahnsteig13a
Datum: 02.08.25 01:05
Bahnsteig13a schrieb:Bei GWB geht es natürlich um den Störungsfall und bei Bauarbeiten.
Zitat:Man hat einfach die Infrastruktur nicht ausgebaut.So weit, so richtig, aber...
Bahnsteig13a schrieb:
Zitat:Wir viel Prozent der zweigleisigen Strecken haben GWB und das auch noch 100%, nicht mit 50% Block, wie viele Strecken gibt es mit 15, 20, 25 km ohne jede Weiche?Wenn GWB eine nennenswerte und planbare Leistungssteigerung bringen soll, muss das Gegengleis auch genügend Zugpausen dafür haben. Und ich wüsste keine Hauptstrecke, auf der die Auslastung richtungsbezogen deutlich unterschiedlich ist...
geschrieben von: Signalschruber
Datum: 02.08.25 01:43
HPNuller schrieb:Dann zeig uns doch mal eine Quelle von diesem Früher, aus der hervorgeht dass der Fernverkehr netzweit zu 90 % innerhalb der 3 Minuten Grenze pünktlich gewesen sein soll. Ich finde aus diesem Früher immer nur Angaben, die sich auf einzelne Linien oder Züge beziehen aber nie eine netzweite Erfassung.Die Pünktlicheit soll auf 80% steigen so Schnieder in den tagestehemen.Ist doch voll peinlich, dass man sowas als ambitioniertes Ziel begreift. Früher waren über 90% der Züge weniger als 3min verspätet.
Einen genauen Zeitplan oder -punkt nannte er nicht: "Das auf ein Jahr genau einzuschränken, ist unseriös vorherzusehen."
Viele Grüße von der Lahn
HPNuller
Edith hat dem Bundesverkehrsminister im Betreff ein n spendiert.
geschrieben von: ingo st.
Datum: 04.08.25 12:31
geschrieben von: bauigel
Datum: 04.08.25 16:40
Bei GWB geht es natürlich um den Störungsfall und bei Bauarbeiten.Im Störungsfall kann man sich mit GWB raussuchen, wo einem die Züge im Weg herumstehen - da rettet ein GWB keine Pünktlichkeitsquoten. Und bei Bauarbeiten müssten auch mit GWB mehr Züge ausgelegt werden als "politisch" durchsetzbar...
geschrieben von: Bahnsteig13a
Datum: 04.08.25 20:43
Bahnsteig13a schrieb:Aha, dann ist also das ständige auf Befehl am Gegengleis fahren gar nicht so schlimm und GWB bringt ja eh nichts? Weiß das ÖBB Infra schon?Bei GWB geht es natürlich um den Störungsfall und bei Bauarbeiten.Im Störungsfall kann man sich mit GWB raussuchen, wo einem die Züge im Weg herumstehen - da rettet ein GWB keine Pünktlichkeitsquoten. Und bei Bauarbeiten müssten auch mit GWB mehr Züge ausgelegt werden als "politisch" durchsetzbar...
Und beides hilft nichts, wenn nach Aussagen von Fachleuten von außerhalb des Konzerns rund 2/3 der verspätetem Züge sich Folgeverspätungen durch die Aus/Überlastung des Netzes einfangen...
geschrieben von: bauigel
Datum: 04.08.25 21:07
bauigel schrieb:Die ÖBB Infra baut GWB nicht primär um die Leistungsfähigkeit und die Pünktlichkeit zu erhöhen, sondern um abends eine Verkehrsmenge deutlich unterhalb der Streckenleistungsfähigkeit eingleisig abzuwickeln, damit ihre Gleisinstandhalter nach 5 Nachtschichten nicht mit 10 Minusstunden auf dem Arbeitszeitkonto heimgehen. Um das in Deutschland zu erreichen, hat ein gewisser Minister Wissing bei der DB das System Instandhaltungscontainer "angeregt"...Bahnsteig13a schrieb:Aha, dann ist also das ständige auf Befehl am Gegengleis fahren gar nicht so schlimm und GWB bringt ja eh nichts? Weiß das ÖBB Infra schon?Bei GWB geht es natürlich um den Störungsfall und bei Bauarbeiten.Im Störungsfall kann man sich mit GWB raussuchen, wo einem die Züge im Weg herumstehen - da rettet ein GWB keine Pünktlichkeitsquoten. Und bei Bauarbeiten müssten auch mit GWB mehr Züge ausgelegt werden als "politisch" durchsetzbar...
Und beides hilft nichts, wenn nach Aussagen von Fachleuten von außerhalb des Konzerns rund 2/3 der verspätetem Züge sich Folgeverspätungen durch die Aus/Überlastung des Netzes einfangen...
geschrieben von: ICE11
Datum: 04.08.25 21:37
Und beides hilft nichts, wenn nach Aussagen von Fachleuten von außerhalb des Konzerns rund 2/3 der verspätetem Züge sich Folgeverspätungen durch die Aus/Überlastung des Netzes einfangen...Aber es ist politisch nicht anders gewollt. Die "Verkehrswende" muss schließlich unter allen Umständen durchgepeitscht werden, bevor das Netz überhaupt dafür geeignet ist!
geschrieben von: Strizie
Datum: 04.08.25 21:56
FrüherTM war auch kaum eine Strecke zu mehr als 90% ausgelastet (und 100% theoretische Leistungsfähigkeit bedeuten, dass noch Pufferzeiten vorhanden sind, die dafür sorgen, dass sich Verspätungen nicht gleich auf den Folgezug übertragen).Mag sein aber früher hat man keine Fernzüge in Köln Hbf Kopfmachen lassen. Diesen Blödsinn gibt es erst mit Inbetriebnahme der NBS Köln/Rhein-Main. Korrespondenzen aus früheren Zeiten wie in Dortmund Hbf oder Köln Hbf klappen heutzutage auch nicht mehr.
Heute liegen die Hauptstrecken in aller Regel irgendwo zwischen 120% und 170% Auslastung - was dafür sorgt, dass die Anzahl der verspäteten Züge dank Domino-Effekt immer weiter wächst...
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