Matti der Kleine schriebKomisch, dass die Fakten nun eine ganz andere Sprache sprechen als dein Gehetze.Hätte eigentlich nur gedacht das genau andersherum ausgeht. Los 1 an Arverio und Los 2 an DB Regio.Es reicht schon wenn die Strecke Ulm-Augsburg-München zugrunde geht.
- massiver Fahrzeugausfall (seit letzter Woche wieder extrem!) undDen dann aber hier entweder
Tramateur schrieb:Bis jetzt gab es noch keine einzige Ausschreibung, nur Direktvergaben. Die Fristen wurden eben absolut ausgereizt, kann man ja niemandem vorwerfen.Wann wird im Gegenzug der Markt in Österreich geöffnet?Warum müssen immer wieder ahnungslose daherkommen und so was brabbeln? Der Markt ist in Österreich offen und es wird auch in der Zeit evtl so ausgeschrieben wie hier in Deutschland, das ist aber für dieses Thema völlig irrelevant, daher kann man sich solche Kommentare sparen.
Tramateur schrieb:Er schreibt vom SPNV-Markt und der ist bei den Schluchtis, wie Du hier selber brabbelst, gegenwärtig nicht offen. Das wird, wenn es nicht doch evtl. so ausgeschrieben wird, auch so bleiben.Wann wird im Gegenzug der Markt in Österreich geöffnet?Warum müssen immer wieder ahnungslose daherkommen und so was brabbeln? Der Markt ist in Österreich offen und es wird auch in der Zeit evtl so ausgeschrieben wie hier in Deutschland
Sven939 schrieb:Die da wären? Dass die ÖBB im Fuggernetz, wie auch in allen anderen Netzen, nix auf die Reihe bekommen ist ja wohl wirklich kein Geheimnis.Matti der Kleine schriebKomisch, dass die Fakten nun eine ganz andere Sprache sprechen als dein Gehetze.Hätte eigentlich nur gedacht das genau andersherum ausgeht. Los 1 an Arverio und Los 2 an DB Regio.Es reicht schon wenn die Strecke Ulm-Augsburg-München zugrunde geht.
ES 64 F4 108 schrieb:Es gab bereits Ausschreibungen in Österreich, deshalb fährt ja im Außerfern DB Regio und nicht mehr die ÖBB.Tramateur schrieb:Bis jetzt gab es noch keine einzige Ausschreibung, nur Direktvergaben.Wann wird im Gegenzug der Markt in Österreich geöffnet?Warum müssen immer wieder ahnungslose daherkommen und so was brabbeln? Der Markt ist in Österreich offen und es wird auch in der Zeit evtl so ausgeschrieben wie hier in Deutschland, das ist aber für dieses Thema völlig irrelevant, daher kann man sich solche Kommentare sparen.
Bis jetzt gab es noch keine einzige Ausschreibung, nur Direktvergaben.Schon wieder falsch. Es gab sehr wohl schon eine Ausschreibung, wenn auch gemeinsam mit der BEG. Und das war schon 2020!
Die Fristen wurden eben absolut ausgereizt, kann man ja niemandem vorwerfen.Bahnsteig13a schrieb:
Derzeit läuft der Markt doch auf ein Oligopol hinaus. Es gibt wenige Anbieter und da sind Absprachen sicher ein Denkmodell. Bei den meisten Ausschreibungen gibt es nur noch 1-2 Bieter, das wird so nicht dauerhaft funktionieren.Kannst Du dich eigentlich mal entscheiden was Du eigentlich willst?
Das verrückteste sind jedoch Loslimitierungen. Da wird immer von Kosten gesprochen und dann macht man etwas was den SPNV verteuert. Wenn ein EVU für alles das günstigste Angebot hat, warum soll dann eines das teurer ist fahren und ein Monopol auf Zeit bekommen.
Naiv ist es zu glauben damit würde man den Wettbewerb anheizen. Entweder ein EVU bewirbt sich aufs Wunschlos, auch mit dem Risiko leer dazustehen, bei dem Markt aber mittlerweile unwahrscheinlich oder man macht das andere Netz so, dass man es nicht kriegt oder wenn, dann richtig absahnt. Auch da ist der Weg zu Absprachen evtl nicht weit, wer weiß
Entweder ein EVU bewirbt sich aufs Wunschlos, auch mit dem Risiko leer dazustehen, bei dem Markt aber mittlerweile unwahrscheinlich oder man macht das andere Netz so, dass man es nicht kriegt oder wenn, dann richtig absahnt. Auch da ist der Weg zu Absprachen evtl nicht weit, wer weißDer Schuss kann aber auch nach hinten losgehen, wenn beide Bewerber das gleiche Los als Wunschlos ansehen. Zumal die Aufgabenträger dann immer noch die Möglichkeit haben überteuerte Angebote abzulehnen und im Notfall einen Betrieb auch auferlegen können, was kein EVU wirklich will.
Los 1 ist beabsichtigt für DB RegioDen Sachverhalt zusammengefasst:
Und da ein EVU nicht 2 Lose gewinnen kann, tritt der nächste Bewerber an..
In diesem Falle Arverio.
Bungp schrieb:Die Möglichkeit der Direktvergabe an die ÖBB geht aber seit Ende Dezember 2023 nicht mehr. Viele Bundesländer haben jetzt noch einmal für 10 Jahre an die ÖBB vergeben, danach müssen sie dann auch ausschreiben oder sich was anderes ausdenken (in-house).Los 1 ist beabsichtigt für DB RegioDen Sachverhalt zusammengefasst:
Und da ein EVU nicht 2 Lose gewinnen kann, tritt der nächste Bewerber an..
In diesem Falle Arverio.
DB Regio kann sich in Österreich nicht bewerben, weil dort an die geschützten Werkstätten direkt vergeben wird.
DB Regio hat bei den Losen 1, 2 und 3 in BW das beste Angebot abgegeben
DB Regio verliert Los 2, damit auch die geschützten Werkstätten in BW zum Zug kommen.
Das ist wirklich großartig.
Gruß
Hallo,Nein, es ist nicht zu, es wird auch nicht geschlossen, der Markt in Österreich ist offen und wird sich noch mehr öffnen, egal was du nicht sehen willst.
ES 64 F4 108 schrieb:Tramateur schrieb:Er schreibt vom SPNV-Markt und der ist bei den Schluchtis, wie Du hier selber brabbelst, gegenwärtig nicht offen. Das wird, wenn es nicht doch evtl. so ausgeschrieben wird, auch so bleiben.Wann wird im Gegenzug der Markt in Österreich geöffnet?Warum müssen immer wieder ahnungslose daherkommen und so was brabbeln? Der Markt ist in Österreich offen und es wird auch in der Zeit evtl so ausgeschrieben wie hier in Deutschland
Bahnsteig13a schrieb:Das wurde so nur ausgeschrieben weil die ÖBB scheinbar keine Lust hatten, so wie jetzt in Oberösterreich bei 3 Strecken, mit Fahrgastzahlen die höher sind als hier bei so manchen reaktivierten Strecken. Das zeigt dass das Modell auch nicht perfekt ist.ES 64 F4 108 schrieb:Es gab bereits Ausschreibungen in Österreich, deshalb fährt ja im Außerfern DB Regio und nicht mehr die ÖBB.Tramateur schrieb:Bis jetzt gab es noch keine einzige Ausschreibung, nur Direktvergaben.Wann wird im Gegenzug der Markt in Österreich geöffnet?Warum müssen immer wieder ahnungslose daherkommen und so was brabbeln? Der Markt ist in Österreich offen und es wird auch in der Zeit evtl so ausgeschrieben wie hier in Deutschland, das ist aber für dieses Thema völlig irrelevant, daher kann man sich solche Kommentare sparen.
Schon wieder falsch. Es gab sehr wohl schon eine Ausschreibung, wenn auch gemeinsam mit der BEG. Und das war schon 2020!Nein, das stimmt nicht! Das wurde abgeändert und die Ausschreibung wurde so durchgeführt, dass ab der Grenze zwingend mit den ÖBB kooperiert werden musste und die ÖBB waren der feste Betreiber zwischen Innsbruck und Scharnitz. Das stand schon vor Vergabe Werdenfels fest.
siehe hier
Das war eben keine Direktvergabe mehr. Was ist eigentlich so schwer sich in Vorfeld zu informieren und erst dann zu schreiben?
Kannst Du dich eigentlich mal entscheiden was Du eigentlich willst?Nein, es ist eine naive Annahme, dass eine Loslimitierung was bringt. Es ist einfach so, dass es bei Ausschreibungen regelmäßig nur noch 1-2 Bewerber gibt. Das mit der Loslimitierung mag bei 5-6 Bewerbern funktionieren. Wo gibt es die denn noch? Es ist rein spekulativ von mir, dass es Absprachen geben könnte, aber kann man das ausschließen? Es ist Fakt, dass die EVU im SPNV bisher kaum Geld verdienen, viele Netze rutschen in die Verlustzone (oft dank eines Infrastrukturbetreibers und Kosten die trotzdem EVU obwohl sie nichts dafür können tragen müssen). Was bleibt denn da noch übrig, wenn man am Markt bleiben will? Mit niedrigsten Gewinnen (wenn überhaupt) wird sich auf Dauer kein Investor zufrieden geben.
Zuerst schreibst Du darüber dass alles auf ein Oligopol hinausläuft, und dann kritisierst Du genau das Mittel welches so etwas vermeiden kann. Ohne Loslimitierung hast Du irgendwann nicht einmal mehr ein Oligopol, sondern ein Monopol. Dann hast Du irgendwann wirklich nur noch einen Bewerber, welcher dann so richtig absahnt.
Bahnsteig13a schrieb:Natürlich könnte der Aufgabenträger den Betrieb auferlegen, aber nicht zum Wunschpreis und wenn man das wollen würde, dann wäre die Insolvenz schneller da als man schauen kann. Keiner lässt sich zu irgendwas zwingen was nicht wirtschaftlich ist.
Zitat:Entweder ein EVU bewirbt sich aufs Wunschlos, auch mit dem Risiko leer dazustehen, bei dem Markt aber mittlerweile unwahrscheinlich oder man macht das andere Netz so, dass man es nicht kriegt oder wenn, dann richtig absahnt. Auch da ist der Weg zu Absprachen evtl nicht weit, wer weißDer Schuss kann aber auch nach hinten losgehen, wenn beide Bewerber das gleiche Los als Wunschlos ansehen. Zumal die Aufgabenträger dann immer noch die Möglichkeit haben überteuerte Angebote abzulehnen und im Notfall einen Betrieb auch auferlegen können, was kein EVU wirklich will.
38815 schrieb:Nenne doch bitte mal laufende oder geplante Ausschreibungen im SPNV. Wo sind sie?Hallo,Nein, es ist nicht zu, es wird auch nicht geschlossen, der Markt in Österreich ist offen und wird sich noch mehr öffnen, egal was du nicht sehen willst.
ES 64 F4 108 schrieb:Tramateur schrieb:Er schreibt vom SPNV-Markt und der ist bei den Schluchtis, wie Du hier selber brabbelst, gegenwärtig nicht offen. Das wird, wenn es nicht doch evtl. so ausgeschrieben wird, auch so bleiben.Wann wird im Gegenzug der Markt in Österreich geöffnet?Warum müssen immer wieder ahnungslose daherkommen und so was brabbeln? Der Markt ist in Österreich offen und es wird auch in der Zeit evtl so ausgeschrieben wie hier in Deutschland
Es gibt auch einen Artikel des Bahnreport wo das österreichische Modell ganz klar als günstiger und effizienter.Wenn doch das MOdell so viel besser ist, weshalb gefährdet man es dann in dem man in anderen Ländern am Wettbewerb teilnimmt. Ist doch klar dass dann irgendwann einmal die EU kommt, und diesem Modell ein ende bereitet.
Nein, es ist eine naive Annahme, dass eine Loslimitierung was bringt. Es ist einfach so, dass es bei Ausschreibungen regelmäßig nur noch 1-2 Bewerber gibt. Das mit der Loslimitierung mag bei 5-6 Bewerbern funktionieren.Nochmal, gerade weil es häufig nur noch 1-2 Bewerber gibt, ist eine Loslimitierung wichtiger denn je. Dass ohne Loslimitierung ein möglicher Bewerber abspringt, und am ende nur noch ein Bewerber übrigbleibt ist eben keine naive Annahme, sondern rein logisches Denken. Ein Bewerber, welcher kaum oder gar keine Zuschläge mehr bekommt wird sich früher oder später zurückziehen.
Es ist rein spekulativ von mir, dass es Absprachen geben könnte, aber kann man das ausschließen?Absprachen hat es immer schon gegeben und da braucht es weder eine Loslimitierung noch einen Markt mit 1-2 Bewerbern dazu. Auch ohne Loslimitierung besteht die Gefahr dass sich 2 Bieter absprechen und nur auf ein Los ein seriöses Angebot abgeben. "Ich nehm Los 1 und überlasse Dir Los 2"
Warum ziehen sich so viele Unternehmen wieder zurück? Go Ahead hat sich doch auch nicht zurückgezogen weil sie so viel verdient haben. Keolis und NS auch nicht. Es gibt schon genug Gerüchte über weitere Rückzüge. Wer bleibt denn am Ende übrig neben Transdev und vielleicht 2-3 anderen?Die Frage beantwortest Du doch bereis selbst:
Es ist Fakt, dass die EVU im SPNV bisher kaum Geld verdienen, viele Netze rutschen in die Verlustzone (oft dank eines Infrastrukturbetreibers und Kosten die trotzdem EVU obwohl sie nichts dafür können tragen müssen).Also Gründe welche alle EVU betreffen, auch im SPFV (und wie viele sind da schon verschwunden?) und sich ihm Rahmen einer entsprechenden Ausschreibungsgestaltung beheben lassen. Niemand schreibt den Aufgabenträgern vor diese Kosten von den EVU tragen zu lassen.
Von mir aus kann es so bleiben. Ich habe nur auch die Vorteile einer Inhouse-Bahn des Aufgabenträgers genannt (mich persönlich würde es eh nicht mehr betreffen), weil Wettbewerb nicht funktionieren kann bei etwas das nur überleben kann mit staatlichen Geldern.Und noch einmal die Frage, was funktioniert am Busverkehr in der Schweiz und auch in Österreich nicht? Beide schreiben aus und bei beide kann man nur durch staatliche Gelder überleben!
Natürlich könnte der Aufgabenträger den Betrieb auferlegen, aber nicht zum Wunschpreis und wenn man das wollen würde, dann wäre die Insolvenz schneller da als man schauen kann. Keiner lässt sich zu irgendwas zwingen was nicht wirtschaftlich ist.Vielleicht solltest Du Dich einmal damit befassen was eine Auferlegung des Betriebes überhaupt ist, dann erübrigen sich auch solche Aussagen wie diese. Von Wunschpreis habe ich jedenfalls nichts geschrieben.
Gehen wir wieder davon aus, dass es für eine Ausschreibung wie derzeit häufig nur 2 Bewerber gibt. Da können jetzt theoretisch beide voll auf beide Lose gehen oder man spricht sich ab und kalkuliert so, dass beide damit richtig gut verdienen und lachen die Aufgabenträger aus.Ja können sie, und dazu braucht es nicht einmal eine Loslimitierung.
Das einzige Risiko wäre ja nur ein dritter Bewerber, dann würde das nicht aufgehen. Aber in den meisten Fällen gibt es den nicht.Das weiß man vorher aber nicht, und gerade in BW würde ich mich eben nicht darauf verlassen. Der Eigentümer SWEG ist immer noch in Landesbesitz.
Da kann man ja geteilter Meinung sein, wenn du eine andere Ansicht dazu hast ist es in Ordnung, ich schreibe rein aus der Vermutung heraus, so wie auch du keine 100%ige Gewissheit hast. Jedoch ist meine Vermutung, dass die Loslimitierung eben zu Mehrkosten führt.Das eine Loslimitierung erst einmal zu Mehrkosten führen kann habe ich nie bestritten. Aber lieber zahlt man heute etwas mehr, als dass man in der nächsten Ausschreibungsrunde nur noch einen Bieter hat. Denn in diesem Fall wird es richtig teuer. Mit Fuß-in-die-Tür-Angebote sollte man heute, wie Du ja bereits angemerkt hast, nicht rechnen.
Ich freue mich für das dortige Personal, das nun Planungssicherheit hat, und bin gespannt, wie sich das Unternehmen in der Region weiterentwickeln und performen wird – insbesondere im Hinblick auf Qualität, Verlässlichkeit und Innovation im Betrieb.Und was genau soll sich da jetzt ändern? 🤷♂️
Im Datenblatt zu Netz 35a (Express) wird erwähnt, dieses Netz auch einzelne Züge auf den RE90 abdecken wird.Da hat sich aber einiges im Los 1 an den Linien geändert.
[vm.baden-wuerttemberg.de]
Einige Bahnsteige auf der Murrbahn werden auf 200 Meter ausgebaut (Was ist mit den anderen Bahnsteigen?)
[www.deutschebahn.com]
Laut Datenblatt zu Netz 3a gibt es 11 FLIRT 3XL
[vm.baden-wuerttemberg.de]
Wenn ich mich nicht vertan habe, dann gibt es auf den RE 90 4 Umläufe. Der Fahrplan bleibt auch nach der IBN von S21 in etwa so.
[zukunftsfahrplan.de]
Bei 11 Fahrzeugen wären 4 Umläufe 8 Züge, welche benötigt würden.
Wenn man nur 3 Umläufe fährt, dann könnte man bei 9 benötigten Fahrzeugen auch mit 200 Meter Zügen fahren.
Ist das geplant?
Das würde 606 Sitzplätze bei Fahrt mit 3x FLIRT 3XL
ODER
760 Sitzplätze bei 2x Coradia MAX bedeuten.
Heute sind es 404 Sitze bei einer Doppeltraktion FLIRT 3XL.
Durchaus eine sinnvolle Kapazitätserweiterung, wenn das wirklich so kommt.
Und wirklich interessant wird RE77 Stuttgart- Heidelberg über die Schnellfahrstrecke. Vermutlich wird hier die Schnellfahrstrecke schon ab Zuffenhausen bis zum Abzweig Rollenberg genutzt.Der Zug wird nur in Heidelberg, Wiesloch-Walldorf, Vaihingen/Enz und Stuttgart halten.
Wenn doch das MOdell so viel besser ist, weshalb gefährdet man es dann in dem man in anderen Ländern am Wettbewerb teilnimmt. Ist doch klar dass dann irgendwann einmal die EU kommt, und diesem Modell ein ende bereitet.Das musst du die fragen, aber hat es nicht mal geheißen, dass Direktvergaben nicht mehr möglich sind bzw. die Initiative Bahn in Rot-Weiß-Rot wollte doch dagegen ankämpfen?
Wer seinen Markt geschlossen halten möchte, und auch selbst nicht am Wettbewerb teilnimmt dürfte da weit bessere Chancen haben sein Modell beizubehalten.
Bahnsteig13a schrieb:Man sollte lieber schauen, wenn man das Modell schon will, dass man mehr Bewerber hat, aber wo sollen die herkommen? Zum einen wollen die Aufgabenträger es möglichst günstig, andererseits wollen die Betreiber auch ordentliche Renditen. Das widerspricht sich doch und das ist der große Unterschied zum eigenwirtschaftlichen Verkehr.
Zitat:Nein, es ist eine naive Annahme, dass eine Loslimitierung was bringt. Es ist einfach so, dass es bei Ausschreibungen regelmäßig nur noch 1-2 Bewerber gibt. Das mit der Loslimitierung mag bei 5-6 Bewerbern funktionieren.Nochmal, gerade weil es häufig nur noch 1-2 Bewerber gibt, ist eine Loslimitierung wichtiger denn je. Dass ohne Loslimitierung ein möglicher Bewerber abspringt, und am ende nur noch ein Bewerber übrigbleibt ist eben keine naive Annahme, sondern rein logisches Denken. Ein Bewerber, welcher kaum oder gar keine Zuschläge mehr bekommt wird sich früher oder später zurückziehen.
Absprachen hat es immer schon gegeben und da braucht es weder eine Loslimitierung noch einen Markt mit 1-2 Bewerbern dazu. Auch ohne Loslimitierung besteht die Gefahr dass sich 2 Bieter absprechen und nur auf ein Los ein seriöses Angebot abgeben. "Ich nehm Los 1 und überlasse Dir Los 2"Es gab lange Zeit scheinbar Kampfangebote zum Markteintritt, da wäre es schwierig mit Absprachen gewesen. Heute hat sich der Markt gewandelt, da kann man für nichts mehr garantieren. Natürlich geht es auch ohne Loslimitierung.
Im SPFV liegt das nur an den unverschämten deutschen Trassenpreisen. In anderen Ländern mit erfolgreichem Wettbewerb gibt es diese hohen Trassenpreise nicht. Bei Trassenpreisen auf Grenzkostenniveau würde sich auch mehr SPFV ergeben, wenn es nicht an den Trassen und der rückständigen deutschen Infrastruktur scheitert. Wenn das mit den Trassenpreisen so weitergeht wird auch der SGV noch größere Probleme bekommen und einige EVU hops gehen.
Bahnsteig13a schrieb:
Zitat:Es ist Fakt, dass die EVU im SPNV bisher kaum Geld verdienen, viele Netze rutschen in die Verlustzone (oft dank eines Infrastrukturbetreibers und Kosten die trotzdem EVU obwohl sie nichts dafür können tragen müssen).Also Gründe welche alle EVU betreffen, auch im SPFV (und wie viele sind da schon verschwunden?) und sich ihm Rahmen einer entsprechenden Ausschreibungsgestaltung beheben lassen. Niemand schreibt den Aufgabenträgern vor diese Kosten von den EVU tragen zu lassen.
Bahnsteig13a schrieb:Was funktioniert im Busverkehr? In Baden-Württemberg hat dieser "Wettbewerb" dazu geführt, dass die SWEG erstmal die Gehälter ihre Busfahrer gekürzt haben soll, was ja ein super Mittel bei Personalmangel ist. Da ist natürlich nicht der Wettbewerb schuld, denn das Land hätte ja das SWEG-Niveau oder ein anderes das das höchste ist, gleichzeitig zur Untergrenze machen können, so hätten alle die gleichen Chancen gehabt ohne dass jemand verliert. Erlaubt ist das solche Vorgaben zu machen.
Zitat:Von mir aus kann es so bleiben. Ich habe nur auch die Vorteile einer Inhouse-Bahn des Aufgabenträgers genannt (mich persönlich würde es eh nicht mehr betreffen), weil Wettbewerb nicht funktionieren kann bei etwas das nur überleben kann mit staatlichen Geldern.Und noch einmal die Frage, was funktioniert am Busverkehr in der Schweiz und auch in Österreich nicht? Beide schreiben aus und bei beide kann man nur durch staatliche Gelder überleben!
Vielleicht solltest Du Dich einmal damit befassen was eine Auferlegung des Betriebes überhaupt ist, dann erübrigen sich auch solche Aussagen wie diese. Von Wunschpreis habe ich jedenfalls nichts geschrieben.Mit der Thematik habe ich mich wirklich nicht befasst. Ich gehe davon aus, dass der alte Betreiber erstmal zu den bisherigen Kosten weiterfahren müsste und das wäre ein Problem, wenn diese Kalkulation nicht aufgeht. Evtl. gibt es auch Preisverhandlungen dazu. Ich meinte nur, dass keiner sich etwas auferlegen lässt, würde er damit nichts mehr verdienen, außer er will bei der Folgeausschreibung natürlich wieder gewinnen. Ansonsten würde man den Ausweg Insolvenz suchen.
Das eine Loslimitierung erst einmal zu Mehrkosten führen kann habe ich nie bestritten. Aber lieber zahlt man heute etwas mehr, als dass man in der nächsten Ausschreibungsrunde nur noch einen Bieter hat. Denn in diesem Fall wird es richtig teuer. Mit Fuß-in-die-Tür-Angebote sollte man heute, wie Du ja bereits angemerkt hast, nicht rechnen.Das ist durchaus ein Argument. Man kann es machen um sich einen kleinen Restwettbewerb zu erhalten.
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