geschrieben von: bsbw
Datum: 30.07.25 21:53
geschrieben von: S3
Datum: 30.07.25 22:14
Von GVFG-Finanzierung scheinst Du keine Ahnung zu haben. Denn der Antrag beim Bund wird auf Basis der Genehmigungsplanung gestellt. Insofern muss erst einmal geplant werden, um den Antrag stellen und einen Förderbescheid erhalten zu können. Hauptsache eine reißerische Überschrift gewählt, damit jemand drauf klickt.
Sei doch froh, dass überhaupt noch irgendwo eine Eisenbahn geplant wird, denn ansonsten geht gar nichts mehr voran. Oder soll alles einfach so bleiben, wie es früher einmal war? Ach Mist, früher gab es genau dort auch schon eine betriebsfähige Bahn.
TBM
Von GVFG-Finanzierung scheinst Du keine Ahnung zu haben. Denn der Antrag beim Bund wird auf Basis der Genehmigungsplanung gestellt. Insofern muss erst einmal geplant werden, um den Antrag stellen und einen Förderbescheid erhalten zu können. Hauptsache eine reißerische Überschrift gewählt, damit jemand drauf klickt.Eigentlich ging es bei der Siemensbahn nicht um GVFG-Förderung, dass diese möglich ist, ist klar. Es geht darum, dass der Bund damals in den Einheitswirren versprochen hat sämtliche S-Bahnstrecken, die 1961 in Betrieb waren, wiederherzustellen, sofern diese wirtschaftlich sind. Dieses Versprechen ist nie zurückgenommen worden. Außerdem könnte man den Bund auch in die Pflicht nehmen, denn schließlich ist diese Bahnstrecke rechtlich noch in Betrieb und daher hätte sie eigentlich in Stand gehalten werden müssen, bzw. sie muss betriebsfähig hergerichtet werden, wenn dort jemand Betrieb machen möchte.
Sei doch froh, dass überhaupt noch irgendwo eine Eisenbahn geplant wird, denn ansonsten geht gar nichts mehr voran. Oder soll alles einfach so bleiben, wie es früher einmal war? Ach Mist, früher gab es genau dort auch schon eine betriebsfähige Bahn.
TBM
Klar kenne ich ich viele Beispiele, wo erst geplant wurde und dann der Bund gesagt hat, ätsch, nach der "Standardisierten Bewertung" durchgefallen.Ja, eigentlich macht man das auch im Privaten genau so.
Erkenne den Fehler im System. Aber vermutlich machst Du es PRIVAT auch so. Du planst, gibst Geld für die Vorprüfung aus, und stellst dann fest, Mist, mir gibt ja keiner Geld dazu und ich muss es allein bezahlen...
TBM schrieb:Von GVFG-Finanzierung scheinst Du keine Ahnung zu haben. Denn der Antrag beim Bund wird auf Basis der Genehmigungsplanung gestellt. Insofern muss erst einmal geplant werden, um den Antrag stellen und einen Förderbescheid erhalten zu können. Hauptsache eine reißerische Überschrift gewählt, damit jemand drauf klickt.Eigentlich ging es bei der Siemensbahn nicht um GVFG-Förderung, dass diese möglich ist, ist klar. Es geht darum, dass der Bund damals in den Einheitswirren versprochen hat sämtliche S-Bahnstrecken, die 1961 in Betrieb waren, wiederherzustellen, sofern diese wirtschaftlich sind. Dieses Versprechen ist nie zurückgenommen worden. Außerdem könnte man den Bund auch in die Pflicht nehmen, denn schließlich ist diese Bahnstrecke rechtlich noch in Betrieb und daher hätte sie eigentlich in Stand gehalten werden müssen, bzw. sie muss betriebsfähig hergerichtet werden, wenn dort jemand Betrieb machen möchte.
Sei doch froh, dass überhaupt noch irgendwo eine Eisenbahn geplant wird, denn ansonsten geht gar nichts mehr voran. Oder soll alles einfach so bleiben, wie es früher einmal war? Ach Mist, früher gab es genau dort auch schon eine betriebsfähige Bahn.
TBM
Falkensee halte ich immer noch für dringender.Wenn man die Verkehrswende wirklich will, ist beides wichtig. Ebenso der Umbau der HVLE- Strecke zur S-Bahn und die 2. Nord-Süd-Strecke. Und - man darf ja mal träumen - eine unterirdische Verlängerung von Spindlersfeld zum Schlossplatz Köpenick.
Die Siemens- und die Friedhofsbahn waren von dieser Vereinbarung explizit ausgenommen.
Falkensee halte ich immer noch für dringender.Weil da schon Regionalzüge im S-Bahntakt fahren?
Jay schrieb:Weil beide Strecken zum damaligen Zeitpunkt kein ausreichendes Potenzial vermuten ließen.Die Siemens- und die Friedhofsbahn waren von dieser Vereinbarung explizit ausgenommen.Warum?
Falkensee halte ich immer noch für dringender.Selbst wenn dem so wäre, besteht kein Grund, warum Berlin das finanzieren sollte, von daher ist Falkensee keine finanzielle Alternative zur Siemensbahn.
Nord_süd_bahn schrieb:Genau wie der Bahnhof Spandau ist diese Srecke permanent überlastet.Falkensee halte ich immer noch für dringender.Weil da schon Regionalzüge im S-Bahntakt fahren?
geschrieben von: Heinrich Veddern
Datum: 03.08.25 09:37
Danke für den Link! Keine Ahnung, woher Du die Kenntnis hast, dass es mit der Siemensbahn so laufen wird, wie mit der S-Bahn nach Rangsdorf. Ich wage das stark zu bezweifeln, da die beiden Vorhaben sich im Detail doch etwas unterscheiden. Eine Fertigstellung bis 2029 ist natürlich weiter "optimistisch", aber grundsätzlich an dem Vorhaben zweifeln würde ich angesichts der städtebaulichen Entwicklung in Siemensstadt und Gartenfeld nicht unbedingt. Es steht im Gegensatz zur Rangsdorfer S-Bahn zu erwarten, dass eine Nutzen-Kosten-Untersuchung positiv ausgehen würde.Es scheint doch bislang alles "im grünen Bereich" zu sein.
geschrieben von: bsbw
Datum: 03.08.25 10:24
S3 schrieb:Danke für den Link! Keine Ahnung, woher Du die Kenntnis hast, dass es mit der Siemensbahn so laufen wird, wie mit der S-Bahn nach Rangsdorf. Ich wage das stark zu bezweifeln, da die beiden Vorhaben sich im Detail doch etwas unterscheiden. Eine Fertigstellung bis 2029 ist natürlich weiter "optimistisch", aber grundsätzlich an dem Vorhaben zweifeln würde ich angesichts der städtebaulichen Entwicklung in Siemensstadt und Gartenfeld nicht unbedingt. Es steht im Gegensatz zur Rangsdorfer S-Bahn zu erwarten, dass eine Nutzen-Kosten-Untersuchung positiv ausgehen würde.Es scheint doch bislang alles "im grünen Bereich" zu sein.
Die Mittel für die Planung sind bewilligt und, sobald der Plan steht können Fördermittel zur Umsetzung beantragt werden.
Ich bin davon überzeugt, daß das Land schon lange beim Bund "vorgefingert" hat.
Scheinbar hat der Themeneröffner etwas "in's falsche Halsloch" bekommen, denn das Projekt "Siemensbahn" mit dem Projekt "Rangersdorf" vergleichen, ist wie der Vergleich von Äpfeln mit Birnen.
geschrieben von: Nemo
Datum: 03.08.25 11:04
Wir wohnen jetzt in unmittelbarer Nähe der Siemensbahn. Und diese wird hier nicht vermisst. Die U7 fährt wieder stabiler und das ganze Gebiet ist sehr gut mit den Buslinien der BVG erschlossen.Daher hat man ja auch vor den Neubauprojekten und der Investitionsentscheidung von Siemens jenseits von Radweg und Schwimmbeckenträumen nicht mehr über die Strecke geredet. Jetzt ist das anders, Siemens wollte schnell am Flughafen sein.
Nur am Ende der Strecke in Gartenfeld ist durch den Bau einer Neubausiedlung vielleicht etwas Bedarf für die Siemensbahn entstanden.
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