geschrieben von: Lofotposten
Datum: 31.07.25 11:09
Der Regio Sprinter hatte erstens den falschen HerstellerDas klingt eher nach Verschwörungstheorie. Nein, der Regio-Sprinter (gemeint ist dieser unsagbar unbequeme Leichtbau-VT von Dürener Kreisbahn und Vogtlandbahn, denn zumindest DB Regio Südost bezeichnete den Desiro ja später auch als Regio-Sprinter) war für die Schönbuchbahn einfach nicht geeignet! Die Gründe wurden ja schon genannt.
Das mit dem Güterverkehr war damals sicherlich auch ein Thema gewesen. Der fand immerhin ungefähr 20 Jahre lang statt, bis der Zweckverband die Station Schönaicher First umbaute. Damit entfiel nämlich auch der Anschluss zur Panzerkaserne in Böblingen.Sorry, aber das stimmt so einfach nicht!

geschrieben von: Marco Hendrich (KBS 870)
Datum: 31.07.25 11:56
geschrieben von: 6083
Datum: 31.07.25 11:59
geschrieben von: MissFitz
Datum: 31.07.25 19:17
geschrieben von: Innotrans
Datum: 31.07.25 19:43
geschrieben von: Innotrans
Datum: 31.07.25 19:44
Guten Abend,
warum hatten denn die ersten RS 1 eigentlich das RSB-Design der ersten Klasse, welches ja sicher der DB vorbehalten war?
Gregor
geschrieben von: 215 122-3
Datum: 31.07.25 20:54
geschrieben von: 215 122-3
Datum: 31.07.25 21:08
geschrieben von: truestepper
Datum: 31.07.25 23:24
Moin nochmal,Verwechsele bitte reine technische Fahrzeiten nicht mit planmäßigen Beförderungszeiten. Die VT 611/612 waren/sind spurtstark und können bekanntlich, und dafür wurden sie ja auch konzipiert, bogenschnell mit aktiver Neigetechnik in NT-Geschwindigkeitsbändern und mit Vmax 160 km/h verkehren. Ein RS1 wird auf einer Strecke mit Vmax 160 in einem NT-RE-Profil ganz sicher nicht mithalten können. Siehe Bayern, wo die VT 612, im Gegensatz zu BaWü, ihre Stärken noch zeigen können.
zur Spurtstärke des RegioShuttle 1 (RS1) ein typisches Beispiel:
Auf der maximal kurvigen Strecke Tübingen - Albstadt-Ebingen - Sigmaringen verkehr(t)en 611/2er-NeiTech-Triebwagen seit Jahrzehnten als schnelle RE.
Aber die dazwischen sämtliche Zwischenhalte bedienenden RB weisen nahezu die gleichen Fahrzeiten wie die RE auf!
RB-Fahrzeug ist schlicht der - nur scheinbare underdog - RS1:
Kurze Halte mittels schneller "Abfertigung" und extrem spurtstark durch entsprechende Motorisierung und 100% Reibungsgewicht durch Allachsantrieb.
Lofotposten schrieb:In dem Zusammenhang fällt mir ein, dass die DB irgendwann mal davon gesprochen hat die Regio-Shuttle auf 140 km/h aufzubohren. Ist da irgendwas nennenswertes draus geworden?Moin nochmal,Verwechsele bitte reine technische Fahrzeiten nicht mit planmäßigen Beförderungszeiten. Die VT 611/612 waren/sind spurtstark und können bekanntlich, und dafür wurden sie ja auch konzipiert, bogenschnell mit aktiver Neigetechnik in NT-Geschwindigkeitsbändern und mit Vmax 160 km/h verkehren. Ein RS1 wird auf einer Strecke mit Vmax 160 in einem NT-RE-Profil ganz sicher nicht mithalten können. Siehe Bayern, wo die VT 612, im Gegensatz zu BaWü, ihre Stärken noch zeigen können.
zur Spurtstärke des RegioShuttle 1 (RS1) ein typisches Beispiel:
Auf der maximal kurvigen Strecke Tübingen - Albstadt-Ebingen - Sigmaringen verkehr(t)en 611/2er-NeiTech-Triebwagen seit Jahrzehnten als schnelle RE.
Aber die dazwischen sämtliche Zwischenhalte bedienenden RB weisen nahezu die gleichen Fahrzeiten wie die RE auf!
RB-Fahrzeug ist schlicht der - nur scheinbare underdog - RS1:
Kurze Halte mittels schneller "Abfertigung" und extrem spurtstark durch entsprechende Motorisierung und 100% Reibungsgewicht durch Allachsantrieb.
Magst du mal auf Google-Maps die Stelle verlinken? Im historischen Luftbildatlas sieht der Bereich um die Commissary eigentlich aus wie heute. [www.leo-bw.de] Wir reden doch von der Panzer-Kaserne? Allerdings könnten in manchen Waldschneißen durchaus Gleise gelegen haben. Dann müsste der Anschluss früh weggefallen sein. Das kann durchaus auch sein, weil man ja am Böblinger Bahnhof weit bessere Möglichkeiten zur Verladung hatte.
Und ja, die Kaserne hatte einen Gleisanschluss. Die Reste davon waren vor einigen Jahren auch noch zu sehen, bzw. der Verladerampe. Als da ein Bericht in der Zeitung stand, bin ich das mal abgegangen, ohne Foto damals, Mitte der 90er. Ob das von den Amerikanern je genutzt wurde, weiß ich nicht. In dem ehemaligen Verladebereich steht heute die Commissary. Es gab ja in Böblingen, aber nicht an der Stelle, sondern am früheren Flughafen, auf der Sindelfinger Seite des Bahnhofs, ein großes Panzerreparaturwerk. Bis in die 70er Jahre von der Reparaturwerk Böblingen GmbH, einer Tochter von Daimler-Benz betrieben. Die Instandsetzung übernahmen dann die Amerikaner selbst und die Mitarbeiter wurden ins Werk Sindelfingen übernommen (da gab es einen größeren Kampf, mit Solidaritätsdemos, da war ich mit meiner Oma, die bis 1975 bei DB arbeitete). Es gab damals nahezu wöchentlich Panzerverladung im Böblingen am Güterbahnhof, da wo heute der Busbahnhof ist.
geschrieben von: Deutschlandticketinhaber
Datum: 01.08.25 09:17
wolfi71 schrieb:Und ja, die Kaserne hatte einen Gleisanschluss. Die Reste davon waren vor einigen Jahren auch noch zu sehen, bzw. der Verladerampe. Als da ein Bericht in der Zeitung stand, bin ich das mal abgegangen, ohne Foto damals, Mitte der 90er. Ob das von den Amerikanern je genutzt wurde, weiß ich nicht. In dem ehemaligen Verladebereich steht heute die Commissary. Es gab ja in Böblingen, aber nicht an der Stelle, sondern am früheren Flughafen, auf der Sindelfinger Seite des Bahnhofs, ein großes Panzerreparaturwerk. Bis in die 70er Jahre von der Reparaturwerk Böblingen GmbH, einer Tochter von Daimler-Benz betrieben. Die Instandsetzung übernahmen dann die Amerikaner selbst und die Mitarbeiter wurden ins Werk Sindelfingen übernommen (da gab es einen größeren Kampf, mit Solidaritätsdemos, da war ich mit meiner Oma, die bis 1975 bei DB arbeitete). Es gab damals nahezu wöchentlich Panzerverladung im Böblingen am Güterbahnhof, da wo heute der Busbahnhof ist.Magst du mal auf Google-Maps die Stelle verlinken? Im historischen Luftbildatlas sieht der Bereich um die Commissary eigentlich aus wie heute. [www.leo-bw.de] Wir reden doch von der Panzer-Kaserne? Allerdings könnten in manchen Waldschneißen durchaus Gleise gelegen haben. Dann müsste der Anschluss früh weggefallen sein. Das kann durchaus auch sein, weil man ja am Böblinger Bahnhof weit bessere Möglichkeiten zur Verladung hatte.

geschrieben von: CTE1-0387
Datum: 01.08.25 11:05
Ich habe dort meine Kindheit und Jugend verbracht und kenne dort nahezu jeden Stein. Das Gelände zwischen der Stichstrecke nach Schönaich und der Kaserne steigt stark an, dort ist nirgends ein Bahndamm zu finden. Auch auf alten Karten nicht.Ich laufe es ab, mit Hund. Vielleicht finde ich den Weg wieder, hab ein ziemlich gutes Ortsgedächtnis.
Im Bereich Elsenhalde könnte es evtl. eine Zufahrt zu dem unterirdischen Munitionslager gegeben haben, das wäre vom Gelände her denkbar, müsste aber dann überhaupt worden sein mit dem Industriegebiet. Reste eines Gleisanschluss kenne ich allerdings keine.
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